XG-FAST: DSL-Technik kann auf 10 Gbit/s beschleunigt werden

Ingenieuren des Telekommunikations-Ausrüsters Alcatel-Lucent ist es gelungen, die über Kupferleitungen zu übertragende Bandbreite noch einmal ordentlich nach oben zu treiben. Das soll die Weiterverwendbarkeit der alternden Festnetz-Infrastrukturen ... mehr... Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Bildquelle: ur.edu-connect.net Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Netzwerk, Kabel, Telekommunikation ur.edu-connect.net

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Krass wenn man bedenkt, dass einige immer noch mit 2Mbit auf dem Dorf rumkrebsen
 
@BartVCD: bitte bitte den Artikel lesen *faceplam*
 
@BartVCD: Die 2 MBit hat man teilweise selbst in mittleren bis größeren Städten, wenn man etwas zu weit vom Stadtkern entfernt wohnt. Statt die User in der Mitte immer weiter zu pushen, sollte man die restlichen Bürger der Stadt lieber mal auf ein zeitgemäßes Level bringen und sich überlegen, wie man dieses Problem beseitigen könnte.
 
@Trashy: Das kostet aber wesentlich mehr, da hier wirklich neue Leitungen verlegt werden müssten. Da ist es einfach billiger im Verteiler ein wenig Hardware zu tauschen um dem Kunden höherpreisige Tarife anbieten zu können.
 
@mike4001: Der Hardwaretausch hilft den Stadtrandbewohnern aber auch nichts. Profitieren werden ja immer nur die, die in unmittelbarer Nähe zum Verteiler wohnen. Das ist das eigentliche Kernproblem - schon seit Jahrzehnten.

In etwas größeren Städten hat man ja öfters Clientel-Gebiete rund um den Stadtkern herum, da ist sowas nicht ganz so tragisch, da man sich sein Wohngebiet je nach Geldbeutel noch einigermaßen auswählen kann.

In vielen bayrischen Städten herrscht dagegen eher das Verdrängungsprinzip. Aufgrund unsanierten Uraltwohnungen und billigen Mieten leben im Stadtkern primär die finanzschwachen Ausländer, während sich die Besserverdiener gestaffelt Richtung Stadtrand bewegen und dort ihre Häuschen bauen - nur dort kommt der DSL-Luxus eben aufgrund der Entfernung nicht an, obwohl die ihn am dringensten bräuchten.
 
@Trashy: Stimmt dir voll und ganz zu. Mein Posting war eher ironisch gemeint, auch wenns natürlich grundlegend richtig ist und damit eben das von dir beschriebene Problem darstellt :)
 
@Trashy: das hat nicht mal unbedingt was mit stadtkern zu tun, wenn der verteilerkasten direkt auf der anderen straßenseite steht ist der weg auch manchmal zu weit oder die kabel im haus sind marode (und das ist vermietersache, zeigt mir einen vermieter der glasfaser in einem altbau verlegen lässt, damit die mieter schnelleres internet haben können).
 
@Trashy: Das Problem hast Du nicht nur, wenn Du zu weit weg wohnst, sondern auch wenn Du zu nah (!) wohnst, wenn störende Industrieanlagen in der Nähe sind, wenn zuviele Leute auch das Netz nutzen, ... Das Problem zu beseitigen ist dabei ganz einfach: FTTH. Im Ausland wird das auch schon seit Jahren kräftig ausgebaut. Bei unseren Nachbarn bekommst Du teilweise 1 GBit/s symmetrisch. Aber natürlich nicht mehr über (V)DSL, denn diese Technologie ist auf Dauer nicht zukunftsträchtig.
 
@BartVCD: Rumkrebsen??? Damit sind die ganz weit vorne. Denn O2 ändert gerade alle seine DSL Tarife auf 2Mbit. Ok es gibt etwas Volumen mit mehr Speed, aber der Tarif beinhaltet nur 2 Mbit.
 
Ah lass mich raten, sobald der Nachbar dann auch surft sind wir beide wieder auf 1Mbit...
 
@happy_dogshit: Bei 30 maximaler Letungslänge kann es schon fast gar keine Nachbarn mehr geben^^
 
@EvilMoe: bei 30m können se auch gleich ein Patch-Kabel über nen Holzmast legen... also die Sinnhaftigkeit der Technologie erklärt sich mir noch nicht... maximal 100m um einen HVT - ist wirklich nicht sonderlich weit... kann sich dafür also nicht wirklich lohnen... also entweder etwas für den KVZ oder den APL... o.O
 
Bei dem maroden Netz der Telekom kann man von sowas doch eh nur träumen. Zwei Querstraßen von uns weiter sucht die Telekom seit Wochen nen Fehler in der Leitung. Mittlerweile haben sie haben 4 Löcher gebuddelt und die Leute da haben noch immer kein Netz.
 
@LoD14: Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie aufwändig es ist, in einem laaaaaaaaaaangen Kabel einen Kabelbruch zu finden. Das hat nichts mit marode zu tun.
 
@iPeople: Man muss ja eigentlich froh sein, dass die Telekom das überhaupt macht. Wenn da nur einige Wohnhäuser dran hängen, kanns sein, dass sich das in 20 Jahren nicht rechnet, wenn da zig Arbeiterstunden draufgehn und im Endeffekt 10 Stk. € 29,90 Verträge dranhängen ;)
 
@mike4001: Telekom ist nunmal kein gemeinnütziger Verein ... genau wioe übrigens auch Vodafone nicht und wie die anderen alle heißen.
 
@iPeople: Ich bin auch kein Spendengeber, sondern zahlender Nutzer. Wenn die Leistung nicht anliegt, gibt es auch kein Entgeld dafür. Leistung <-> Gegenleistung
 
@iPeople: @LoD14: Eigentlich gibt es für so etwas Messgeräte die die Fehlerstelle ziemlich gut eingrenzen kann. Das geht über elektrische Wellen die an der "offenen" Leitung bzw. Bruch reflektieren.
 
@EvilMoe: Richtig, und das werden die auch gemacht haben .... hat wohl keinen Erfolg gebracht.
 
@iPeople: wenn esmehrere Schadstellen gibt können die raten welche denn die richtige ist, daher wohl die 4 löcher...
 
@iPeople: Einen Kabelbruch zu finden ist sehr einfach. Messgerät anschließen und durchmessen. Es sagt Dir genau nach wie vielen Metern die Störung ist. Das Gerät gibt Dir auch weitere wichtige Infos, z.B. welche Dämpfung das Kabel hat. Jeder der hauptberuflich mit Netzwerken arbeitet hat so ein Messgerät.
 
@Nunk-Junge: Frage mich, warum die telekom-Mitarbeiter das nicht wissen ?
 
@iPeople: Weil es telekomMitarbeiter sind. (Sry aber das sind Erfahrungswerte und beziehen sich natürlich nicht auf alle :))
 
@iPeople: Inkompetenz.
 
wieso lassen die dsl nicht einfach sterben? es hat seine beste zeit hinter sich. als nächstes springt die tcom auf diesen zug auf und behauptet dann, was für tolle geschwindigkeiten sie 1% der nutzer anbieten können. juhu
 
@Mezo: Die News zeigt eigentlich recht deutlich das die Kupferleitungen entgültig am Ende sind.
Es lohnt sich nicht einmal diese Technologie einzuführen, da eine erneute Umrüstung der ganzen Verteiler volliger Schwachsinn ist und viel zu viel kosten würde. Der nutzen ist zudem äußerst fraglich.

Wenn die Bundesregierung wirklich einen Breitbandausbau forcieren wollte, hätte sie den Telekommunikationsunternehmen einen flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser, und zwar FTH, auferlegen müssen. Jedes ausgetauschte, bzw neu verlegte Telefonkabel hätte schon seit mehreren Jahren automatisch auch Glasfasern mit enthalten müssen, um einen späteren Ausbau zu erleichtern. Scheinbar ist es aber billiger für die Telekom die ganzen Kabelschächte neu aufzureißen und massenweise Kabel wegzuwerfen und neue Glasfaserkabel zu verlegen. Oder wollen die wieder einen Grund zum jammern haben, wenn man ihnen das Glasfaserkabel per Gesetz aufzwingt.
 
Wenn man tatsächlich 10Gbits bekommt und die Geschwindigkeit nutzt, wird man von O2 nach 4 Minuten für den Rest des Monats auf 2Mbits gedrosselt. Ich glaube das kann man dann auch sein lassen...
 
das hat so irgendwie den faden beigeschmack von wegen "das neue premium-modell von $automarke kann in weniger als einer sekunde auf 100km/h beschleunigen" .. das auto muss halt vorher schon beschleunigterweise 99km/h fahren. dsl ist ein totes pferd.
 
Totgeburt! Man kann auch nen Trabi mit nem Ferrari rammen, damit er mit 200 durch den Tunnel schießt. Bei 10 Trabies wird das dann schon schwieriger...aber schön zu wissen, dass es unter Idealbedingungen funktioniert.
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