Starker Zulauf für Musikstreaming-Dienste in Deutschland

Der Bundesverband Musikindustrie, kurz BVMI, meldet einen rasanten Zulauf für Musikstreamingdienste in Deutschland. Damit folgen die deutschen Kunden dem allgemeinen Trend und melden sich verstärkt bei Diensten wie Spotify, Deezer, Juke oder ... mehr... Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Spotify

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oh shit. wer haette sowas ahnen koennen
 
@-adrian-: ich verstehe das auch nicht... :-(
 
@wingrill4: wieso machen die sowas? :-( bei iTunes bekommt man doch ein Lied schon für knapp 1€, wer will da denn für 10€ im Monat unendlich viele Lieder? Dumm muss man sein...
 
@FuzzyLogic: Eben. Da zahle ich nur einen Euro und dann nie wieder. Bei Miete muss ich immer zahlen. Wie dumm muss man sein... :-(

Alle reden von Hauseigentum, weil es die bessere Geldanlage ist und weil es halt Eigentum ist. Miete zahlt man nur an andere.
 
@wingrill4: Du zahlst also lieber unsummen an Geld um eine 2 Zimmerwohnung zu besitzen, wenn du stattdessen für weniger Geld die ganze Stadt Mieten kannst? Der Kauf von Musik ist sowas von überholt. Dieses, "ich muss alles besitzen" ist für mich persönlich absoluter blödsinn. Könnte mich auch mit Carsharing anfreunden, wenn es besser umgesetzt ist. Ich muss das Auto nicht besitzen!
 
@wingrill4: Du zahlst einen Euro für ein Lied, welches du vielleicht ein paar Monate/Jahre anhörst und dann nie wieder. Und das PRO Lied. Da zahle ich doch lieber 10€ im Monat und kann mir anhören, was ich und so oft ich will, ohne mich auf ein spezielles Lied/Album festlegen zu müssen.
 
@dodnet: In deiner Logik ist ein gewaltiger Fehler: Wenn du nix mehr zahlst, darfst auch nix mehr anhören. Das kann dir bei einem gekauften Lied/Album nicht passieren.
 
@karacho: Das ist mir schon klar... aber dann kann ich das Album immer noch kaufen, wenn ich das wollte. So ist das halt mit Miete, man bekommt nur ein Nutzungsrecht.
 
@dodnet: dann würdest du gerne zwei Mal zahlen? Wahnsinnig schlau...
 
@FatEric: dann zähle ich nun mal eben nicht dazu. 10 pro Monat sind eindeutig zu viel. Leider Gottes verkommt Musik immer mehr zu Ramschware, die man nebenbei hört, leider zu wenig ZUhört. :-S
 
@wingrill4: 10€ sind nicht mal eine (normale) CD. Wieviele CDs kaufst du im Jahr? Und ja, ich höre Musik nebenbei, zum Teil aber auch bewusst. Wird die Qualität deswegen etwa schlechter?
 
@dodnet: Ich kaufe gar keine CDs mehr. Gute Alben (keine Ramschware oder Chartmucke) kosten heute auch noch 12-15 Euro. Miete ist sowas wie Auto abzahlen in Raten, nur dass die Endrate nie eintritt. Wenn der Anbieter den Bach runtergeht, dann ist auch "deine Musikbibliothek" futsch. Klar gäbe es andere Anbieter, nur muss man dann mühevoll wieder einpflegen. Mit gekaufter Musik ist man da wesentlich flexibler.
 
@FuzzyLogic: Unendlich viele Lieder sind es nicht und in Zukunft dürften die angebotenen Lieder auch mal variieren und nicht immer nur mehr werden. Dann fällt bei Musikdienst XY vielleicht mal ein bestimmtes Lied oder Album aus dem Katalog raus, oder ganze Kollektionen bestimmter Künstlern sind nicht mehr vertreten. Dann musst du entweder den Musikdienst wechseln, oder sogar mehrere Musikdienste bezahlen, um alle deine Lieder zu haben. Oder eventuell hat dann kein Musikdienst mehr die Lieder im Angebot und nur die Leute, die sich früher die CD oder MP3 gekauft haben, können die Musik noch hören. ^^
Musikdienste sind eine nette Sache, aber sie haben nicht nur Vorteile. Für mich persönlich lohnen sie sich nicht, weil ich einen sehr ausgewählten Musikgeschmack habe und mir insgesamt nur wenig Musik kaufe (dann aber gezielt).
 
@Runaway-Fan: An dann frisst der Hund die CDs oder die Sonne lässt das Vinyl schmelzen etc. ... Gerade gekaufte Musik ist alles, als ewig in deinem Besitz. Früher sind die Kasetten oft kaputt gegangen aber auch CDs halten nicht ewig. Und vor Zerstörung, Verlust etc. ist dein Hab und Gut auch nicht sicher. Von meinem Lieblingskünstler habe ich damals eine CD 2 mal gekauft, weil die erste tatsächlich in der Hitze des Autos das zeitliche gesegnet hat. Selbst hier ist Streaming klar im Vorteil!
 
5 Milliarden gestreamte Songs und 57,4 Millionen Euro Umsatz ... woooow ... das ist erbärmlich. Da freut sich der Musiker sicherlich megamäßig über ein paar Euro Einnahmen. Sorry, bei der Streaming-K*** bleibt der auf der Strecke, der die Inhalte liefert ...
 
@karacho: das Musikstreaming steht noch ganz am Anfang. Ich habe mal gelesen, dass als die CD rauskam die Künstler auch nicht so gut an den Einnahmen beteiligt wurden. Als das Medium aber an Popularität gewann, habe sich dies auch geändert. Außerdem denke ich mal, dass Streaming eine Co-Existenz zum klassischen Verkauf sein wird, diesen aber niemals ganz ablösen wird. Denn es gibt ja auch immernoch Leute die Dinge gerne besitzen wollen und Audiophile, die Musik in verlustfreier Qualität haben wollen.
Auf jedenfall werde ich mich niemals der Geldgier der Musiklabels beugen und 0,99€ oder mehr für einen einzigen Musiktitel bezahlen, das ist doch krank! Und genau das ist doch der Grund, wieso Streaming immer beliebter wird, weil niemand bereit ist diese Wucher-Preise noch zu zahlen. Als nächstes gehts hoffentlich der Hollywood-Mafia an den Kragen!
 
@karacho: Wenn du Musiker/Künstler unterstützen willst, dann geh zu ihren Konzerten! Damit machen die ihr Geld, heutige Einnahmen durch Streaming abos oder CD Verkäaufe spielen fast schon keine Rolle mehr für die Künstler. WO dran das liegt ist eine andere Sache, aber ein Grund dafür ist sicherlich WIE Musik heute verkauft und produziert wird im Vergleich zu damals.
 
@nodq: Nur große Künstler machen Geld mit Konzerten. Frag mal eine Band, die keine 20.000 in ein Stadion bekommt, sondern "nur" 2000 in eine Halle, was die verdienen.
 
@iPeople: Kleine Künstler machen mit CDs aber noch weniger Geld...
 
@dodnet: Man merkt, Du hattest noch nie mit kleineren Bands zu tun.
 
@karacho: ich zahle, seit es solche Musikflatrates gibt 120€ im Jahr, weil mir das fair erscheint und höre sehr sehr viel Musik. Viele Songs aber oft nur einmal, weil mir diese nicht gefallen. Müsste ich jeden Song kaufen, könnte ich mir das nicht mal leisten und würde auch nicht mehr als die 120€ ausgeben. Nur hätte ich als Kunde weniger musik zur Auswahl und die Musiker auch nicht mehr Geld. Beim Streamen höre ich mir gute Lieder sehr sehr oft an. Bis zu 100 mal kann das bei bestimmten Tracks im Laufe der Zeit schon sein! Und dann bekommt der Künsler sogar mehr Geld, als wenn ich den Song gekauft hätte.
 
@karacho: ach ja, und nochmal was.
http://www.musikindustrie.de/jahrbuch-umsatz-2013/
In Deutschland werden pro jahr 1.5 Milliarden € mit Musik umgesetzt. Um diese 1.5 Milliarden mit Streaming zu erreichen braucht es wirklich nicht viel. Musik hört nun wirklich so gut wie jeder und lass es mal 40 Millionen Menschen in Deutschland sein, die Musik hören und ein bisschen Geld dafür bezahlen. Das wären etwas mehr als 3€ im Monat um die 1.5 Milliarden zu erreichen. Und ich zahle jetzt 10€. Was ist daran bitte nicht fair? Ich kann ja nichts dafür, das andere gar nichts zahlen!
 
@FatEric: Ich habe bei dir das Gefühlt, das deine Meinung nicht von dir sondern von deinem Arbeitgeber kommt, so penetrant wie du Musikstreaming verteidigst. Naja, dann träum mal weiter bei deinen Märchenzahlen. Extra für dich dieses Zitat (steht bei Heise zu dieser Nachricht): "Insgesamt nutzten 18 Millionen Menschen in Deutschland Dienste wie Spotify, Deezer, Juke oder Soundcloud". 18 Millionen Streaming-Nutzer generien einen Umsatz von megamäßigen 58 Millionen Umsatz, dann würden 40 Millionen Streamig-Nutzer einen Umsatz genieren von maximal aberwitzigen 160 Millionen (extra für dich ordentlich aufgerundet). Mit Verkäufen werden aber satte 1,5 Millarden Euro generiert. Und diese Zahl wirdnach unten gehen ,wenn jeder Zweite nur noch streamen sollte. Heißt mit Streaming lassen sich die Verluste bei den Verkäufen nichtmal ansatzweise auffangen. Das freut natürlich den Musiker, der noch weniger verdient ....
 
@karacho: Du würfelst halt auch zahlen blind durcheinander. nur weil 18 Millionen Menschen streamingdienste nutzen, zahlen die wenigsten noch dafür. Ich gehöre zu den 20% die fürs Streaming zahlen. Soll ich mich deswegen jetzt schlecht fühlen? Es gibt von Spotify auch eine kostenlose Version. Das ist ja nicht mein Problem.
 
@FatEric: Das System Musik-Streaming ist alles andere als optimal. Es erinnert mich stark am Produktzyklus eines Smartphones. Bei denen, die es zusammen bauen, kommt am wenigsten an. Hier noch ein sehr hübsches Diagramm, was ein Musiker verkaufen bzw. streamen muss, um auf eine sehr geringe Summe zu kommen, (also um mehr oder weniger Leben zu können) Eine Band besteht selten aus nur einem Musiker, heißt die Zahlen darfst dann noch mal multiplizieren: http://bit.ly/19wjYZe
 
XBOX Music ist Super. Nutze ich selber gerne mal, vorallem wenn es darum geht, in neue Alben KOMPLETT rein zu hören (zuletzt das Neue Saga Album - Sagacity -
 
Habe Simfy im moment und finde es sehr Praktisch das ich die Playlisten überall habe. Handy, pc, Verstärker und so :)
 
Nutze ich auch, als Dienst Pure Music. Arbeitet mit der App wunderbar mit meinen Jongos zusammen. Von Künstlern die ich aber als richtig gut erachte, kauf ich mir nach wie vor noch die gute alte CD.
 
Ich nutze eigentlich nur SoundCloud für Musik und (leider) iTunes, aber das nur für Dance Podcasts (Hardwell on Air, Protocol Radio, Dada Life..). Habe mich noch nicht durchgerungen, monatlich für einen Dienst wie Spotify zu zahlen..
 
@Schneegestöber: Probier mal Pure Music, kostet 4,99 monatlich, vielleicht macht das die Sache interessanter für Dich, immerhin nur die Hälfte. Würde auf diese ArtdesMusik hörens nicht mehr verzichten wollen.
 
Die Entertainment-Industrie sollte sich wirklich freuen, dass sie es offenbar geschafft hat sich Kunden zu züchten, die tatsächlich Geld für ihre wenig kreative Musik (und die auch noch in minderwertiger Klangqualität) bezahlen. Gratulation. Das war wohl auch nur mit reinen, den Benutzer entmündigenden Entertainment-Geräten wie den heutigen Lifestyle-Tablets und SmartPhones möglich.

Sowas schafft man aber auch nicht mit jedem Musikhörer. Ich habe das Hobby vor über 15 Jahren aufgegeben und wundere mich, wenn ich heute gelegentlich auf Parties bei Bekannten mal wieder Musik hören muss, wie ich mir in meiner Jugend über 10! Jahre lang derart banale und immer von den gleichen 2 Gefühlsregungen handelnde Texte anhören konnte, ohne mich für dieses Hobby in Grund und Boden zu schämen. Offenbar war ich in meiner Jugend wirklich jung und kurzsichtig und habe kaum etwas vom Standpunkt eines neutralen Beobachters kritisch hinterfragt, was mit Entertainment zu tun hatte. Aber es ist immerhin schön zu erkennen, das man sich geistig doch weiterentwickelt hat, als es der Musikindustrie lieb sein kann. Das beweist zumindest, dass man gegen die multimediale Dauergehirnwäsche in den Medien immun geworden ist. ;-)
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