Gegen Piraterie: Provider aus Neuseeland schafft Geoblocking ab

Ein neuseeländischer Internet-Provider reagiert mit einer ungewöhnlichen Maßnahme auf die zunehmende Film- und Fernseh-Piraterie: Er schafft das so genannte Geoblocking, also das Filtern von Web-Inhalten nach Regionen und Ländern, komplett ab. ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, Netzwerk, Telekommunikation Internet, Netzwerk, Telekommunikation

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Wäre für Deutschland auch sehr zu begrüßen.
 
@psykochris: fuer 10 Euro aufpreis pro GB gibts das bestimmt bald bei der Telekom
 
@psykochris: Wir sind aber erst im Jahre 2014 und das Internet ist noch Neuland für uns alle.
 
@psykochris: Wird die GEMA aber zu verhindern wissen!
 
@The Grinch: Warum sollte die GEMA das?
 
@psykochris: Verstehe sowieso nicht, wie die uns einerseits erzählen wie toll doch Globalisierung ist, andererseits aber Geoblocking betreiben können. Ist doch verlogene Heuchelei.
 
@psykochris: Bei der Politik die von der Content-Mafia gesteuert wird kannst da ewig drauf warten.
 
@marcol1979: Ähm netflix und Co blockieren IP aus z.B. D , weil sie es wollen und nicht weil die Politik das so will ....
 
@psykochris: Das wäre für mich durchaus ein Grund um mich für einen Provider zu entscheiden. So muss man die Kunden locken und nicht mit Traffiklimitierungen...
 
Ist sowieso einer der schlimmsten verstöße gegen die Netzneutralität und die Privatsphäre, gehört generell in die Tonne.
 
@Minty_Insurrect: wie gut dass man hier in deutschland so viel wert auf netzneutralität legt :)
 
@Mezo: Hmm... Auf eine vollständige Netzneutralität leg ich ehrlich gesagt keinen Wert, das wäre nur lästig. Aber ein paar Dinge dürfte man da ruhig beachten ^^
 
@Minty_Insurrect: was meinst du mit lästig?
 
@Mezo: Nun, wenn es eine vollständige Netzneutralität gäbe, dann würde der QoS seitens der Provider wegfallen. Also das z.B. VoIP mit höherer Priorität durchs Netz gejagt wird damit die Qualität auch vernünftig ist. Oder das die ACK-Pakete bevorzugt behandelt werden. Das IPTV Vorrang vor anderem Verkehr hat und ein Download nicht dafür sorgt das IPTV nicht genug Bandbreite kriegt, etc. pp...
 
@Minty_Insurrect: *delete* stand kurz aufm schlauch.
 
@Mezo: Das nutzt dir aber nix wenn der Provider an sich alle Pakete gleich behandelt. Was von deinem Rechner zum ersten Knotenpunkt priorisiert ankommt ist relativ egal. Wie es von da aus weitergeht ist wichtig.

Edit: Bleibt trotzdem stehen, wäre ja vermutlich ein Argument für Unwissendere das ein Router das auch kann ^^
 
@Minty_Insurrect: hab mein beitrag editiert. stand wie gesagt aufm schlauch ;)
 
@Minty_Insurrect: Wenn du Vollstaendige Netzneutralitaet bestehen wuerde, haette man halt keine 100MB Leitungen sondern nur noch 50MB Leitungen im ANgebot und der Provider wuerde auch liefern was er verspricht. Wenn das VoIP in Qualitaet leidet liegt das daran dass ein Provider ein drecks Netz hat und deshalb QoS einsetzen muss..Nichts anderes
 
@-adrian-: bei kabel könnte man ja noch halbieren, aber was würde die telekom machen, mit ihren mick­rigen dsl angeboten? zurück zu dsl 1000?
 
@-adrian-: Na wenn du meinst.
 
@Mezo: "Zurück zu DSL 1000?" *heul* Ich würde Luftsprünge machen wenn ich auf dem Dorf endlich mal WEG von DSL 1000 kommen würde...
 
@Minty_Insurrect: ich gebe ihm da durchaus recht.
 
@Mezo: Nur das QoS nicht mehr Bandbreite schafft. QoS sorgt nur dafür das z.B. ein Download der potentiell deine gesamte Bandbreite nutzt nicht verhindert das du dich anderweitig im Netz bewegen kannst. Dann landen wir wieder in Modem-Zeiten. Nicht so langsam wie zu Modem-Zeiten, aber mit dem gleichen Komfort.

Auch wenn die Latenz eine Rolle spielt, sind Paketpriorisierungen wünschenswert, denn wenn sie sich hinter allen anderen Anforderungen die nebenbei laufen einreihen müssen, steigt die Latenz eben. Da wäre auch egal wenn das Netz der Provider fünfmal soviel Kapazität hätte als bei den Endkunden ankommt.
 
@Minty_Insurrect: Sehr richtig. Merke ich auch bei meinem T-Home Entertain. Die IP-TV übertragung hat null Einfluss auf den restlichen Datenstrom. Will heissen: Hier laufen zwei Receiver und trotzdem hat das keinen Einfluss auf die VDSL-Leitung. Bleibt trotzdem der volle up- und downloadspeed vorhanden.
 
@LastFrontier: In dem Fall hält die Telekom bei dir den Speed für Entertain generell zurück. Bei mir ist es so das wenn ein Receiver läuft 3000 kbit/s wegefallen, bei 2 Receivern 6000 kbit/s. Das merk ich schon, bei meinem DSL16k. Aber Entertain lastet die Leitung auch nicht voll aus.
 
@Minty_Insurrect: Habe ich definitiv nicht. Ich glaube erst bei Aufnahmen wird das anders; nutze ich aber nicht.
Ich nutze ja auch Usenet und habe da bei Up- oder Downlad keine Einbrüche wenn gleichzeitig TV läuft (VDSL-50).
Wenn ich mir die Streams aber direkt über den VLC-Player hole, dann macht sich das sehr wohl bemerkbar. Habe ich bei den Spielen gemacht die Zeitgleich übertragen wurden. da wirds dann schon eng.
 
@Minty_Insurrect: Hast Du Vodafone mit IP-TV?
 
@iPeople: Nein, ich hab T-Entertain. Nur ist nich mehr als 16k möglich bei mir.
 
@Minty_Insurrect: äh okay ... Dachte nur weil auf der Seite von Vodafone ist das abzwacken von Bandbreite explizit erwähnt. Bei Entertain von T kenne ich das aber auch nicht
 
@iPeople: Ich hab hier nur ADSL2+, ich vermute mal das es da nicht ausreichende Reserven gibt um den IPTV-Stream nicht von der regulären Bandbreite abzuzwacken...
 
@Minty_Insurrect: Privatsphäre?
 
@FenFire: Klar. Wenn Geotargeting möglich ist, dann kennt man meinen Standort, mehr oder weniger genau.
 
@Minty_Insurrect: Du kannst das umgehen, indem Du ein VPN / Anonymisierungsdienste nutzt - Möglichkeiten gibt es somit.

Aber in der Infrastruktur des Internet bereits angelegt? Ein wenig so als würde man wünschen, dass Amazon, wenn sie Dir ein Paket schicken, aber nicht wissen soll wo Du wohnst... Du müsstest dann in die Paketzustellung grundsätzlich eine Anonymisierung durch den Paketdienstleister einbauen (Amazon schickt an eine Dummyadresse, der Paketdienstleister kann diese dann aber doch wiederum Dir zuordnen - schliesslich soll das Paket Dich auch irgendwann erreichen...).
 
@FenFire: Was ist denn das für eine Begründung bitte? Privatsphäre ist ein Menschenrecht, da sollte man keinen Extra-Aufwand betreiben müssen. Noch dazu mit Anonymisierungsdienste und VPN, womit man sich selbst einen weiteren Punkt schafft an dem man überwacht werden könnte... Vermutlich soll ich auch noch dafür zahlen, weil die freien Anbieter nix taugen, hmm?

Immer diese unzureichenden Vergleiche... Postpaket und Netzwerkpaket kann man nicht vergleichen. Niemand muss wissen in welchem Land eine IP liegt, das ist absolut unerheblich.
 
> Niemand muss wissen in welchem Land eine IP liegt, das ist absolut
> unerheblich.

Falsch. Das Netzwerkpaket sollte an den Knotenpunkten schon in die richtige Richtung zum Empfänger geroutet werden, und wohin die angeschlossenen Kabel führen ist bekannt. Oder möchtest Du jedes Netzwerkpaket in die ganze Welt broadcasten, damit der anonyme Empfänger der irgendwo sitzt es dabei empfangen kann (und alle anderen auch, muss halt verschlüsselt sein...)? Für die Weiterleitung/Zustellung muss durchaus bekannt sein, wohin die Reise gehen soll - Deine Aussage "niemand" ist somit unhaltbar.

Und zu Privatsphäre als Menschenrecht - ich kenne die Menschenrechtscharta nicht, aber ich vermute recht stark dass "Privatsphäre" da so nicht drin steht. Sie lässt sich vielleicht aus den ausformulierten und niedergeschriebenen Menschenrechten herleiten. Aber ist alles, was ich ableiten kann, mit dem Ursprungsding gleichzusetzen? (dann wären z.B. sehr viele Dinge auch "eines der 10 Gebote"). Andererseits lässt sich natürlich trefflich diskutieren, wer denn festlegt was "Menschenrechte" sind (die Vorstellungen hierzu ändern sich auch von Ort zu Ort und Zeit zu Zeit).
 
@FenFire: Wenn du wirklich glaubst was du da gerade schreibst, dann hat es keinen Sinn mit dir zu diskutieren. Also lassen wir das direkt.
 
@Minty_Insurrect: Wenn Du meine Ansichten für Unsinn hältst, wäre es nicht besser zu sagen "das sehe ich anders, weil..."? Vielleicht ist es Dir einfach zu mühsam, Deine Überzeugungen zu erläutern. Wäre auch ok. Allerdings ist ein "lassen wir das" auch der klassische Rückzug von jemand, der seine Ansichten nicht verargumentieren kann.

z.B. könntest Du darlegen wie Routing funktionieren soll, wenn *niemand* weiss, woher eine Anfrage kommt (Du hast das ja nicht z.B. auf die Webseiten-Hoster begrenzt). Alternativ kannst Du z.B. auch etwas sagen "Ähm, ich meinte gar nicht niemand, obwohl ich niemand geschrieben habe. Ich meinte den Hoster der Daten (z.B. Webserverbetreiber). Die Betreiber der Netzinfrastruktur wiederum können durchaus wissen, wohin die Daten gehen, sie sollten aber nicht über den Inhalt der Daten Bescheid wissen (z.B. durch Verschlüsselung). Und so weiss am Ende keiner, was wohin geliefert wird".

Oder Du könntest darlegen woher Du die Annahme / das Wissen / die Ansicht / die Überzeugung nimmst, Privatsphäre sei ein "Menschenrecht", statt das einfach mal so unerklärt hinzuwerfen und Dich weigern es zu erläutern. So hat Privatsphäre heute bei uns z.B. einen anderen Stellenwert als früher, oder als an anderen Orten - das Individuum ist in unserer Kultur mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Bzw. Du könntest darlegen, wie Du "Menschenrechte" definierst. Denn ich bin der Ansicht, der Begriff selbst kenne keine "absolute" Definition im Sinne eines Naturgesetzes, sondern ergibt sich über einen Konsens bzw. aus philosophischen Überlegungen heraus - siehe der letzte Satz meines [re:2]. Lies Dir hierzu auch mal den Wikipedia-Artikel, auch dort wird herausgestellt, dass die Idee der Menschenrechte zum einen geschichtlich gesehen eher neu ist und diese im einzelnen durchaus kontrovers sein können.
 
@FenFire: Zunächst: Man weiß woher die Anfrage kommt und auch wohin sie geht. Von IP x.x.x.x zu IP y.y.y.y. Damit weiß man auch wohin die Anfrage geroutet werden muss, nämlich zum Gerät mit eben jener IP. Wo das Gerät steht ist völlig unerheblich, denn zu welchem Netzwerk sie gehört bestimmt sich durch die IP und die Subnetzmaske. Dementsprechend kann geroutet werden. Ist sie nicht im eigenen Netzwerk, wird an einen Knotenpunkt verwiesen, dort greift sich das korrekte Netzwerk das Paket ab und sendet es weiter, oder es wird zum nächsten Knotenpunkt geschickt. Kann man auch Rückmelden, dann weiß Knotenpunkt 1 auch das er beim nächsten mal Nummer 2 überspringen muss und gleich an Nummer 3 weitergibt. Absolut niemand muss somit wissen in welchem Land sich das Netzwerk befindet.

Das die Menschenrechte völkerrechtlich nicht verbindlich sind stimmt. Dennoch besteht in den Vereinten Nationen eine gewisse Einigkeit wie diese auszusehen haben. Soweit ich weiß gehört "Freiheit von willkürlichen Eingriffen in die Privatsphäre (Unverletzlichkeit der Wohnung, Briefgeheimnis etc.)" aber dazu.

Aber gut, ich ändere diese Aussage in: "Privatsphäre ist ein Grundrecht Deutscher Bürger" ab. Trifft auch auf viele andere Länder zu.

Das es Menschenrechte gibt/gebensollte ist aber auch zwischen den meisten Staaten recht unstrittig. Strittig ist nur welche universell gültig sind bzw. welche Rechte ein Mensch überhaupt haben sollte. Über Sinn/Unsinn/Definition von Menschenrechten zu streiten hab ich allerdings keine Lust.
 
@Minty_Insurrect: Zum Routing: rein technisch gesehen entscheiden Router zwar einfach "in welches Netzwerk" sie senden, flapsig ausgedrückt "in ein Kabel, das an ihnen dran steckt".

Aber wie sieht es mit der Verwaltung der Vergabe der IPs aus? Damit "absolut niemand" wüsste, in welchem Land sich der Nutzer einer gegebenen IP befindet, dürften auch Dein Internet-Provider nicht wissen, welche IP er Dir gibt, wenn Du Dich im Netz anmeldest. Denn er weiss, in welchem Land Du bist - schliesslich hast Du den Vertrag mit ihm abgeschlossen, er hat Deine Adresse. Eigentlich noch breiter - ein nationaler oder regionaler Provider dürfte Dir, selbst wenn er die exakte IP nicht wüsste, nicht mal eine IP aus einem festgelegten Bereich geben, sonst wüsste er "alle IPs aus diesem Bereich befinden sich in dem Land, in dem sich meine Kunden befinden", könnte also zu jeder dieser IPs das Land benennen. Mir bleibt unklar, wie Du unter diesen Randbedingungen Deine Aussage "absolut niemand" müsse die Zuordnung IP(Netzwerk) zu Land wissen realisieren möchtest (ich glaube letzten Endes funktioniert die Ländererkennung anhand IP auch über die von den Providern verwendeten IP-Räume, etwa "die IPs im Bereich von a - b werden von Provider x vergeben, der sitzt in Land y", hierzu gibt es ein Verzeichnis, in dem nachgeschlagen werden kann... die rein technische Weiterleitung über Router/Knotenpunkte hat hiermit gar nichts zu tun, diese sehen wie von Dir beschrieben einfach nur "Netzwerke". Nun könnte man zwar argumentieren, dieses Verzeichnis dürfe nicht öffentlich sein - aber die Zuordnungsinformation läge dennoch irgendwo vor, zumindest bei den jeweiligen Providern und bei der zentralen Stelle, die den Providern die IP-Räume zuweist. Womit "absolut niemand" wiederum nicht umgesetzt wäre).

Zu Menschenrechten: Gut dargelegt, danke.
 
@FenFire: Natürlich geht das nicht einfach so. Das ginge mit einem weltweitem DHCP-Server, aber das ist ziemlich unrealistisch. ^^ Es ginge auch wenn die einzelnen Provider in mehr oder weniger zufälligen Abständen untereinander IP-Blöcke tauschen, aber das ist vermutlich zu aufwändig.

Jedenfalls bliebe eine wechselnde IP aus verschiedenen Blöcken dabei Pflicht, auch wenn die Migration auf IPv6 irgendwann mal abgeschlossen werden sollte. Oder sonst irgendeine Technik die verhindert das Listen angelegt werden, ohne das die Adressverteilung durch ICANN/IANA ins Chaos stürzt.

Oder, um wieder unrealistisch zu werden, alle verzichten freiwillig auf WHOIS-Anfragen, und nutzen die nur wenn sie eine IP wegen Mißbrauch dem Provider melden wollen.

Möglich wäre es sicherlich irgendwie, ich bin mir nur nicht sicher ob es zu aufwändig wäre.
 
Ich dachte die Content-Anbieter selbst machen das Geoblocking.
 
@Memfis: Dachte ich bis jetzt auch.. O_o
 
@wwj: Hmm und was ist, wenn einfach nicht übergeben wird, aus welchem Land der Nutzer stammt?
 
@hempelchen: Das wäre eine Lösung. Habe leider nicht gefunden, ob sie das konkret auch so machen. Ob die Content-Anbieter dann nicht zusätzlich "Land unbekannt" blockt?
 
@hempelchen: es gibt ja doch auch recht genaue Datenbanken wo welcher ip pool herkommt...Content anbieter könnten das recht problemlos machen
 
@0711: Darum ging es mir ja nicht. Es war nur eine Vermutung wie das umgesetzt werden könnte. Ich habe dazu nichts gefunden, also ausschließlich vermutet.
 
@Memfis: Der Provider bräuchte im Prinzip nur nen eignen (Proxy)Server in den USA, über die er die Requests für die handvoll Moviepages leiten lässt. Dann sehen Hulu & Co dessen IP und alles läuft normal.
 
@Trashy: So wird es wohl auch gemacht außer, dass keine eigenen Server verwendet werden sondern eine andere Firma diese "Dienstleistung" übernimmt ;)
 
@Themis: Das würde ich stark bezweifeln das es so gemacht wird. Ich verstehe auch nicht warum der Provider das geblockt haben soll. Wohl eher dann die Anbieter Netflix und co. Ich vermute eher das die an die Kunden neutrale IP's vergeben die nicht ursprünglich Neuseeland zugeordnet sind.
 
@Memfis: Zumindest z.B. bei der Sat.1 Mediathek ist das so. In Portugal kannst Du leider nichts schauen. ARD, ZDF und sogar RTL dagegen funktionieren.
 
@Memfis: Ja, hier wird es aber umgangen indem für Zugriffe auf bestimmte Seiten wohl US IP-Adressen verwendet werden. Ist eine Art eingebauter VPN für bestimmte Adressen.
 
@Memfis: Dachte ich auch. Den Nachtrag zum Artikel würde ich so verstehen, als nutze Slingshot zum Umgehen des Geoblocking IPs aus den jeweiligen Zielländern, so dass die Content-Anbieter nicht erkennen dass die Anfrage eigentlich aus Neuseeland stammt.
 
an o3: Da hast du auch vollkommen Recht, aber die Argumentation ist ja, über einen kleinen Umweg, dass dieses Verhalten die Piraterie fördern könnte. Sie sprechen ja schon Englisch, deshalb können sie nicht verstehen wieso sie Monate auf eine Fernsehserie warten müssen. Ein Nachspiel könnte dies jedoch noch zur Folge haben, die Lizenznehmer (TV Sendeanstalten, Videoverlage etc) den Anbieter wegen Förderung der Umgehung des Urheberrechtes anklagen könnten. Nach dem Motto: "Ihr macht es möglich, dass die Leute 'illegal' sich auf Plattformen anmelden und uns dadurch Gewinne entgehen." PS: Mäh...falschen Knopf gedrückt.
 
Es gibt kein freies Netz - und im Zuge der Medien-Landschaft sowieso nicht.
Da bemüht man sich um Globalität und Handelszonen und trotzdem werden einem Inhalte und Dienste vorenthalten. Spätestens an den jeweiligen Landesgrenzen mit ihren unterschiedlichen Gesetzen und Interessen der Rechteverwerter ist schluss mit Lustig.
Geht doch bei uns schon los. Hier kannst du nicht mal was von deiner Bandbreite anderen via WLAN zur Verfügung stellen, weil dir sofort ein Abmahner auf die Füsse tritt.
Das Problem liegt einfach darin dass Rechtinhaber und Anstalten den Hals nicht vollkriegen und am liebsten doppelt und dreifach für den gleichen Kontent kassieren möchten.
das ganze System ist vollkommen krank und gehört von grundauf renoviert - und zwar weltweit.
 
@LastFrontier: Das Problem liegt nicht nur auf Seite der Anbieter, sondern auch auf Seite der Konsumenten - die können den Hals nämlich ebenfalls nicht voll genug kriegen und wollen am liebsten kostenlos konsumieren, was bei Medien im Netz einfacher ist als früher bei Medien an der Ladentheke (dort musste man schon den physischen Datenträger klauen wenn man beispielsweise einen Film sehen wollte, ohne dafür zu bezahlen). Die Anbieter wollen zwar so viel Nutzen (Gebühren, ...) herausschlagen wie möglich, die Konsumenten sind aber kein Deut besser.
 
@FenFire: 100% Recht ++++++++
 
Hab den Sinn darin nie verstanden. Das wäre so als wenn ich als Deutscher keine US - Zeitschriften lesen darf. Oder erst gar nicht kaufen kann
 
@spacereiner: Der Sinn ist daß jemand die Rechte bei uns hält und eben ER es uns verkaufen möchte... nicht daß das wirklich passierte. Wenn man mal sieht was in den USA so alles geht könnte man auf der Stelle losflennen.
 
@Johnny Cache: Yep, da fühlt man sich als Deutscher wien Steinzeitmensch.
 
@Aerith: Wir sind auch nur ein Entwicklungsland. Bei uns wird entwickelt aber kaufen kann man das ganze Zeug natürlich nicht. ;)
 
Das wird seitens der ISPs gesperrt, nicht seitens der Anbieter?!
 
Is der gleiche Schwachsinn wie mit den Region Codes bei DVD Filmen oder Konsolenspiele
 
"Denn obwohl man dieselbe Sprache spricht wie US-Amerikaner oder Briten, kommen Filme und TV-Serien mit einer regelrecht absurden Verspätung auf die dortigen Märkte und sind außerdem unerklärbar teurer (im Schnitt etwa 50%) als in den USA. "
Das kommt daher, das man erst alle Scenen mit Autos in den Filmen durch Autos mit Rechtslenkung ersetzen muss. und das kostet eben.
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