PC-Markt erholt sich dank XP-Ende, Laptops & neuen Designs

Neue Formfaktoren und der Abschied von Windows XP sollen nach Einschätzung von Marktbeobachtern in diesem Jahr für eine leichte Erholung des PC-Marktes sorgen. Zwar gehen die Stückzahlen weiter zurück, der Abwärtstrend verlangsamt sich aber und die ... mehr... Tablet, Windows 8, Intel, Notebook, Ultrabook, Hybrid, Cove Point, Tablet Ultrabook, Ultrabook Tablet Bildquelle: Intel Tablet, Windows 8, Intel, Notebook, Ultrabook, Hybrid, Cove Point, Tablet Ultrabook, Ultrabook Tablet Tablet, Windows 8, Intel, Notebook, Ultrabook, Hybrid, Cove Point, Tablet Ultrabook, Ultrabook Tablet Intel

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Ich werde demnächst dazu beitragen. Mein iPad mini mit Retina habe ich verkauft, so ein Tablet ist nix für mich. Habe diese Erfahrung gemacht,ok. Ein Laptop gefällt mir pers. in der Anwendung doch besser.
Nur, wenn man einmal das Retina Display erlebt hat, Full HD/HD ist nicht dasselbe. Auf meinem jetzigen Vaio mit 1600x... sehen Fotos einer DSLR einfach nur schlimm aus. Auf dem iPad hingegen brillant und ja-einfach nur schön. Dies in vernünftiger Größe, also mind. 15"- und i.V. mit einer klappbaren Tastatur, werde ich derzeit nur bei apple fündig. Aber die rufen für das sicher sehr gute MacBook Pro 15" irre Preise auf- klar.
Aber ich benötige auf gar keinen Fall: ein Smartphone, ein Tablet und ein Laptop/Notebook!
 
@Large: retina ist nur ein dumme marketing name. guck einfach auf den ppi wert des displays. je höher, desto schärfer
 
Die Behauptung, dass das XP-Ende die Umsätze angekurbelt hätte, halte ich für Kaffeesatzleserei. Bei mir läuft XP neben Vista auf Notebooks mit Pentium M von 2004 und man kann mit beiden Systemen darauf bei 2GB Hauptspeicher problemlos arbeiten. Ich glaube daher kaum, dass so viele Firmen und Privatleute nun plötzlich einen Rechner von 2003 oder einen noch älteren zugunsten eines Neuen in Rente geschickt haben, weil auf denen Windows 7/8 nicht läuft. So viele über 10 Jahre alte Rechner sind garnicht mehr im Umlauf. Bei allen neueren Systemen läuft auch Windows 7/8, wodurch der Zwang ein neues System zum neuen Betriebssystem zu kaufen wegfällt.

Da Firmen ihre Mitarbeiterrechner steuerlich abschreiben, werden wohl die wenigstens 10 Jahre alte oder noch ältere Systeme verwenden. Warum sollten die also auf einmal wegen dem Supportende von Windows XP neue Hardware kaufen, wenn Windows 8 auf ihrer alten Hardware ebenso läuft? Firmen wechseln ihre Hardware wenn sie nach 3-4 Jahren abgeschrieben ist und nicht abhängig vom Betriebssystem. Vielleicht ist dieser Abschreibezeitraum bei vielen Firmen gerade herum.

Als Firmenadmin würde ich heute nur dann Rechner unabhängig vom Abschreibezeitraum kaufen, um noch Mainboards mit abschaltbarem Trusted Platform Module zu bekommen und somit Herr der von mir administrierten Hard- und Software zu bleiben. Mit der Einführung des TPM in der Version 2.0 gucke ich da nämlich in die Röhre und muss zu dem nicken, was die Konzerne mir erlauben auf den Rechnern laufenzulassen.

Den Zeitpunkt um noch Rechner zu ordern bei denen sich Kryptoschlüssel nicht so einfach aus einem Prozessorcache des Intel-Prozessors auslesen lassen, hätten diese Admins allerdings dann schon verpasst, denn dieser "NSA-Cache" ist schon in heutigen Intel-Prozessorversionen implementiert, weshalb meine Hardware halt schon etwas älter ist und auch nicht mehr erneuert wird.

Bei Privatleuten sieht es anders aus als in Firmen. Die Masse kauft dort scheinbar neue Rechner, weil sie aktuelle Spiele spielen möchte und weil es aus mir unerfindlichen Gründen für sie ein Prestigeding ist, nicht mir "alter" Hardware arbeiten zu müssen. Ich habe zu diesem Verhalten schon private Studien mit Freunden und Bekannten durchgeführt, die bei mir immer nur die ältesten Rechner (das sind die einzigen die bei mir Internetzugang bekommen und auch die einzigen, die von fremden Leuten bedient werden dürfen) zu sehen kriegen und lustigerweise selbst bei wiederholten Besuchen bei mir nicht müde werden immer mal wieder darauf hinzuweise, dass meine Hardware ja sooo alt ist und ich mir doch mal neue kaufen sollte, obwohl ich garkein Problem mit meiner alten Hardware habe, sondern offenbar eher sie. Ich mache Dinge mit meiner alten Hardware, welche die nicht einmal ansatzweise verstehen, geschweige denn ohne Anleitung nachmachen können. Aktuelle Hardware ersetzt keine eigenen Fähigkeiten und mir gibt moderne Hardware nichts. Ich mag zuverlässige Geräte und verschwende nicht gerne Zeit als Hardware-Betatester. Sich heutige Hardware mit Kontroll- und Spionagefunktionen zu kaufen, wie ich sie oben schon ansprach, finde ich zudem nicht sonderlich prestigeträchtig, da sowas nicht gerade von besonderer Weitsicht zeugt.

Ich gehe daher davon aus, dass die weniger schnell fallenden PC-Absatzzahlen einfach eine normale Fluktuation des Marktes (z.B. durch den derzeitgen wirtschaftlichen Aufschwung und das dadurch lockerer sitzende Geld) sind und möglicherweise auch die allmählich erkennbare Sättigung und der Mangel an wirklichen Innovationen im Lifestyle-Tablet und SmartPhone-Markt dazu führt, dass viele Kunden nach Jahren mal wieder über ihre PC-Hardware nachdenken. Mit dem Supportende von XP hat das imho eher nichts zu tun, zumal man ja noch Patches dafür bekommt, wenn man sie denn wirklich haben will.
 
@nOOwin: Ich würde eher sagen, dass für viele Anwender das Ende von XP als "willkommenen Anlass" sehen, ihr altes System zu tauschen. Zudem ist es nicht jedermanns Sache sich die Patches auf illegalem Weg zu besorgen und viele Software-Hersteller lassen langsam aber sicher auch den Support für XP auslaufen. Was mich zudem an so einem alten System wie dem deinen stören würde, sind nicht die längeren Ladezeiten sondern dass Sachen wie z.B. Video-Streams und Flash-Anwendungen bei solchen Rechnern oft zur Ruckelpartie werden, weil dort das Video oder Programm nicht über die Grafikkarte beschleunigt wird.
 
@Highdelbeere: Die Patches sind für jeden frei bei MS herunterzuladen und meine Windows-XP-Installationen sind legal lizensiert. MS selbst empfiehlt es lediglich die Patches nicht auf normalen Windows-XP-Clients zu installieren, weil sie für andere Betriebssystemversionen gedacht sind. Das es illegal ist, davon ist nicht einmal bei MS die Rede. Bei mir hat noch keine Windows XP Installation einen Security-Patch oder ein Service Pack gesehen und ich habe trotzdem selbst auf meiner mit über 12 Jahre ältesten am Internet benutzten Installation nie eine Malware auf Windows XP gehabt. Es besteht somit keine Notwendigkeit für Patches, aber wer welche aufspielen möchte, der kann es eben und das ist nicht illegal.

Meine Notebooks mit Pentium M von 2004 spielen mit dem von mir genutzten Player sogar die 1280x960p-Videos meiner Helmkamera ab. Da ich den Flash-Player aufgrund seiner Instabilitäten, Sicherheitslücken und Spionagefunktionen seit Jahren mit einem Open-Source-Player ersetzt habe (welcher sich auch im Browser einbinden lässt um Videos in Webseiten abzuspielen und diese dann sogar direkt auf Platte speichern kann), habe ich auf YouTube selbst mit 480p-Videos gewiss kein Problem mit Ruckeln. Meine Notebooks haben sogar Gbit-Ethernet als Netzwerkanschluss. Damit können sie weit höhere Datenraten handeln als mein DSL-Router überhaupt liefern kann. Insofern laufen Streaming-Videos gut, wenn es nicht gerade FullHD sein muss und ich sehe mir YouTube-Videos eigenltich immer in 360p an, weil viele garnicht anders verfügbar sind. Das ist überhaupt kein Problem, nicht einmal mit meinem Pentium II Rechner.

Auf etwas modernerer Hardware nach 2005 laufen FullHD-Videos auf Windows XP dann ohnehin völlig problemlos. Meine selbstgedrehten FullHD-Videos sowieso, weil ich das 16:9-Format nicht mag (Ich finde es unangenehm, dass das Hauptmotiv in 16:9 in der Bildmitte winzig im Vergleich zur horizontalen Ausdehnung des Bildes wirkt, selbst wenn es die volle Bildhöhe ausnutzt und ich noch dazu Bildränder speicherplatzfressend aufnehmen muss, in denen 95% der Zeit nichts passiert. ) und somit die 1920x1080 Pixel des FullHD-Formats auf 1440x1080 Pixel, also 4:3-Format zuschneide. So erhalte ich kleinere Dateien und oft sogar ein qualitativ hochwertigeres Bild, da ich die optisch bei jedem Objektiv qualitativ schlechteren Bereiche ausserhalb der Bildmitte wegschneide. Dadurch schafft sogar ältere Hardware von 2006, auf der FullHD-Videos gelegentlich ruckeln, problemlos meine beschnittenen FullHD-Filme ruckelfrei abzuspielen. Mein Laptop von 2004 zeigt die allerdings bei schnelleren Bildinhaltsänderungen nicht komplett ohne Ruckler im Bild. Aber auch nicht so, dass man sich ein solches Video auf dem garnicht erst ansehen könnte.
 
Der PC-Markt erholt sich, und das obwohl die Preis für RAM-Speicher derzeit steigen?
Reden sich da die ANALysten wieder selber froh?
 
@The Grinch: Ich würde eher sagen, dass die Überschrift schon etwas unglücklich gewählt ist und dass man da etwas negatives positiv formuliert hat. Ich glaube zudem kaum, dass die Ram-Preise so einen Einfluss auf den PC-Markt haben, weil sie im Verhältnis zum Gesamtsystem nichtmehr so ins Gewicht fallen wie in früheren Zeiten. Damit sich der Markt wieder richtig erholen kann, bräuchte es einen ordentlichen Schub an Innovation der in den nächsten Jahren ausbleiben dürfte.
 
Dieses schwachsinnige Gelaber immer, wenns was neues gibt mit Mehrwert wirds auch gekauft, bei PCs tut sich seit Jahren kaum was, keine richtigen Spielegrafikburner dank der Konsolen und auch so kaum Innovation dann verkauft sich halt auch nicht so viel. Bei den Phones und tablets hat bald auch jeder eins wo eins will und viel tut sich da zz auch nicht mehr also gehts da auch bald bergab (sh. Samsung Meldung). Ich sags immer wieder :D ANALyst müsste man sein :D
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