Spotify-Tarif der Telekom lässt das Datenvolumen doch schrumpfen

Die von der Deutschen Telekom vertriebenen Spotify Premium-Abos werden damit beworben, dass die Nutzung des Dienstes sich nicht auf das monatlich zur Verfügung stehende Datenvolumen auswirkt. Dies ist allerdings bei genauer Überprüfung nicht so. mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Und wie ist das mit Spotify bei anderen Providern - geht das etwa auch nicht aufs Datenvolumen?
(sorry aber ich weiss das nicht, da ich diese Dienste nicht nutze)
 
@LastFrontier: Bei meinem Provider gibts keine Drossel, kann mir also wurscht sein.
 
@knirps: ich meine hier Mobile-Verbindungen. Festnetzanschlüsse ist ja klar. Da kann ich auch über WLAn für alle Devices abrufen.
 
@LastFrontier: Ist doch klar das die telekom da nicht unendlich zulässt. Was erwartets du denn ausgerechnet von denen? ^^
 
@knirps: Das wird man erst mal abwarten müssen, was da tatsächlich passiert. Momentan lese ich das nur als üblichen Anti-Telekom-Reflex.
Fast könnte man meinen die grossen Mitbewerber der Telekom fahren ihre Propagandamaschinen hoch um von ihrem eigenen Elend abzulenken.
 
@LastFrontier: am ende bleibt da immer noch das telekom elend.
 
@knirps: Welcher Provider bzw. Tarif ist das? Ich suche schon lange einen ohne Drossel. Das scheint in Deutschland aber nicht möglich. Witzig sind dann LTE Tarife mit Cloudspeicher. Wenn die z.B. Höchauflösende Fotos synchronisieren ist nach wenigen Minuten das Monatsvolumen futsch.
 
@LastFrontier: Wenn sie keinen exklusiv vertrag mit dem Provider haben, dann geht es ueberall aufs Datenvolumen.
 
@-adrian-: Dann verstehe ich das ganze Geschi$$ nicht.
Ich habe ein Smartphone. Nutze ich eine Datenverbindung geht das von meinem Volumen weg + die Kosten für den Dienst (hier spotify).

Provider A einigt sich mit Spotify und berechnet kein Datenvolume. Ist toll.
Provider B muss nun nachziehen oder aussteigen.

Wo ist da jetzt bitte die Netzneutralität gefährdet?
Gefährdet ist da nur der Mitbewerber - und das nennt man wohl Wettbewerb.
 
@LastFrontier: Die ist gefaehrdet weil man durch geld bzw anbieter seinen content an den kunden bringen kann. 1. wird so der markteintritt fuer startups erschwert und zweitens wird der bestehende markt dem reichsten der anbieter zulaufen. defacto sind nicht alle pakete im Internet neutral bewertet
 
@LastFrontier: ich zitiere mal wikipedia "Netzneutralität bezeichnet die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Internet. Netzneutrale Internetdienstanbieter behandeln alle Datenpakete bei der Übertragung gleich, unabhängig von Sender und Empfänger, dem Inhalt der Pakete und der Anwendung, die die Pakete generiert hat"
 
@LastFrontier: Netzneutralität ist für die meisten: Gleiche Dienstart - gleiche Geschwindigkeit. Immer. Die Drosselung an sich verstösst nicht unbedingt gegen die Netzneutralität, nur wenn die Verbindung gedrosselt wird, aber dennoch von Anbieter A mit voller geschwindigkeit runtergeladen werden kann, dann werden die Pakete von Anbieter A bevorzugt bzw. anders behandelt als alle anderen die der Drosselung unterliegen.
 
Hm ist mir noch gar nicht aufgefallen. Aber bei den beschriebenen Funktionen kann es sich eigentlich nur um Datengrößen im Kilobyte Bereich handeln, oder? Nichts im Vergleich zu dem was an Volumen beim Streamen runtergehen würde. Bei mir steht beim Datenverbrauch bei Spotify gegen Ende des Monats gerne mal 2-3 Gigabyte, meine Flatrate reicht aber nur für 300mb. Also für mich ein lohnendes Geschäft.
 
@FuzzyLogic: Ich glaube das Hauptproblem sind die blöden Cover, die in den Favoriten und bei der Suche angezeigt werden. Das können schnell mehrere MB werden und die doofe Android-App lädt die scheinbar auch alle furzlang wieder neu herunter.
 
@dodnet: Ganz genau. Es heißt ja auch "Zusätzlich und nur bei der Telekom: Musik streamen und Playlists offline synchronisieren ohne Belastung des Datenvolumens". Dass es nicht die feine Art ist ist klar, aber nichts anderes wird kommuniziert. Das gleiche gilt für iOS, das browsen nach Künstlern, Cover usw. wird auf das Volumen angerechnet. Wer sich 2 Sekunden mehr mit der Seite von der Telekom auseinander gesetzt hat, wird merken das es (leider) rechtens ist. Es wird nur von hören und runterladen gesprochen, von nichts anderem. :-/ Wäre super, wenn man dies unterbinden könnte.
 
@FuzzyLogic: Wenn man viel Musik hört, können das schon mal bis zu 30 MB sein. Wenn man nur 300 MB frei hat, fällt das massiv auf. Aber ich möchte spotify trotzdem nicht mehr missen. Das ist sowas von genial. Immer und überall die Musik, die man mag. Mir gefällts.
 
Wie wärs mal mit einer Grundsatzklage des Verbraucherschutz, dass den Anbietern endlich mit den ganzen gezielten Täuschungen ein Riegel vorgeschoben wird? Wo ist die tolle SPD, die doch ach so toll immer die Bürger schützt?
 
@TurboV6: Die ist gerade an der Macht mit deiner heißgeliebten CDU. Sehen wir was die dagegen machen...
 
bei mir hats letzten dezember das komplette datenvolumen verbraucht, wegen streaming per spotify.
dabei hatte ich diese option schon über ein ganzes jahr.

telekoms antwort dazu: bitte installieren sie mal die app neu.

daraufhin gekündigt. die können mich mal.
von der TELEKOM kann man nur abraten. erst das mickrige datenvolumen als flat zu verkaufen und dann den ganzen traffic abziehen :p

NIE MEHR TELEKOM.
 
@gface: es gibt halt leider gute Unternehmen die ohne derart viel Bullshit kaputt gehen und eben diese mit negativ Schlagzeilen oder sich auch so einfach nur Unbeliebt machen, die scheinbar nie fallen werden
 
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert.
 
Ich muss gestehen, dass ich überhaupt nicht erwartet habe, dass der durch die Cover-Arts oder der bei der Musiksuche anfallende Datenverkehr nicht auf das Datenvolumen angerechnet wird. Das ist doch wie bei Google nach der Musik suchen und verbraucht auch nicht einmal sonderlich viel.
Bislang bin ich tatsächlich nur davon ausgegangen, dass nur das tatsächliche Streaming der Musik nicht mitgezählt wird, und das ist ja auch so.
Wenn ein einzelnes Cover-Art in Smartphone-Größe tatsächlich mehrere MB hat und die auch noch andauernd neu geladen statt gecached werden, haben die App-Entwickler da aber was falsch gemacht.
 
Das müste dann doch eine Nichterfüllung des Vertrages sein und damit nen fristlosen Kündigungsgrund bieten. Der Verbraucherschutz sollte hier mal ganz schnell ganz genau hinschauen und entsprechend klagen
 
Ich kann Das nicht einmal als zweifelhaft bezeichnen. Selbst der eingangs geschriebene Satz "Songs zum überall Streamen – ohne Belastung des Datenvolumens!" lässt eigentlich keinen Zweiefel am Angebot! Weiter unten wird es sogar noch ergänzt: "Streamen und Offline-Synchronisation der Playlists ohne Belastung des Datenvolumens" - Das Surfen im Webangebot und die Bearbeitung von Suchanfragen steht da nicht drin. Und nebenbei ist das auf Seiten von Spotify gar nicht anders möglich! Das Übertragen eines Playlist Covers und Suchanfragen sind HTTP Traffic. Nur das Empfangen von Musik geht über einen eigenen Port und kann damit vom übrigen Traffic getrennt werden.
 
Ist mir auch schon aufgefallen und hatte genau sowas im Verdacht. Aber das sind im monat vielleicht 10 MB. War Anfangs überrascht, warum mein Volumen schon etwas früher gedrosselt wurde, als es mein Verbrauchszähler eigentlich anzeigte. Kam dann auch auf den Trichter mit den Albencovers etc. Aber das Streamen ansich wird nicht angerechnet. Habe da letzten Monat 7 GB gestreamt. funktioniert einwandfrei.
 
@FatEric: Bemerkbar macht es sich besonders bei den Tarifen mit etwas weniger Inklusivvolumen. Mir ging es vor 1-2 Monaten auch so, dass ich nicht wusste woher der Verbrauch kommt, da ich von Ausging, das Spotify komplett nicht angerechnet wird. Aber wenn man oft "Radio" hört oder "Stöbern" nutzt, saugen die HD-Cover und Infos schon einiges an Volumen ... :-/
 
@F4N4: Ist dann tatsächlich ärgerlich. Na mal sehen, vielleicht ändert die Telekom das noch oder aber es werden mal Datenkontingente angeboten, bei denen die paar MB dann wirklich nicht mehr ins gewicht fallen! Aber bei 300 MB fällt das leider deutlich auf.
 
früher hab ich viel über amis gelacht, weil anleitungen usw einfach gehalten sind/waren, leicht verständlich mit bildern.... heute lach ich nicht mehr darüber... warum nur........
 
Frage zu "9,95 Euro kostet diese im Monat, was einer normalen Premium-Mitgliedschaft bei Spotify entspricht.": Ist es tatsächlich so, dass man *statt* des gleichen Preises bei Spotifiy den Betrag in diesem Fall an die Telekom zahlt und dann für Spotify *und* den inkludierten Traffic 9,95 Euro zahlt oder sind die von der Telekom genannten 9,95 Euro nur für die Traffic-Abgeltung zu zahlen, der Spotify-Account kostet zusätzlich 9,95 Euro? Das wäre zumindest mein aktuelles Verständnis.
 
@LostSoul: Nein,
ich selbst habe die Spotify-Option und habe mich vor Abschluss des Vertrages das gleiche gefragt.

was genau passiert ist folgendes.
Man hat einen free-Account bei Spotify
diesen koppelt man mit seinem Telekomaccount (Rufnummer) und schon hat man einen Premiumaccount bei Spotify.

Man zahlt die 9,95 € also NUR an die Telekom
 
@Lingo1988: Vielen Dank für die Information!
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