Verbraucherzentrale mahnt Vorsicht bei falschen App-Bewertungen

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen macht auf ein Problem aufmerksam, das den meisten Smartphone-und Tablet-Nutzern bereits einmal untergekommen ist: Erschlichene, gefälschte und übertrieben gute App-Bewertungen, die zum Kauf animieren ... mehr... Google, Play Store, Google Play Bildquelle: Google Google, Play Store, Google Play Google, Play Store, Google Play Google

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14 Tage Rückgaberecht gibt es doch noch bei Fernabsatzverträgen?
 
@Eistee: Das gilt nicht für Software / Musik oder Film CD/DVDs die entsiegelt oder anderweitig digital geliefert wurden. Bei Google gibt es zwar ne Rückgabemöglichkeit, aber ich glaube nur für einen sehr kurzen Moment.
 
@djatcan: Jup, 15 Minuten nachdem der Download abgeschlossen ist.
 
@Stefan1200: Man muß nur Kontakt mit Google aufnehmen dann geht es wesentlich länger... Hab ich schon 2 mal gemacht. Das erste mal war sogar nach ca. 1 Woche.
 
@djatcan: Bei Apple funktioniert das ganz gut. Das ist dann zwar auf Kulanz, wenn man es jedoch vernünftig begründet und berechtigt ist, dann ist das überhaupt kein Problem.
 
Ist eigentlich bei jeder App so. Aber die meisten sind auch einfach zu doof zum bewerten. Wie oft sehe ich "Dreck totale abzocke" aber 5 Sterne..
 
@BrakerB: Schlimmer finde ich die, die eine schlechte Bewertung geben, nur weil sie zu dämlich sind ihr Smpartphone richtig zu bedienen.
 
@unLieb: Oder weil die App auf Ihrem Smartphone oder OS Version nicht / nicht mehr kompatibel ist und das sogar da steht!!! Es gibt einfach zuviele Leute die das Bewertungssystem überhaupt nicht verstanden haben!
 
@djatcan: Eine App die mit meinem System nicht kompatibel ist dürfte erst gar nicht für mich zum Download angeboten werden.
 
@LastFrontier: Wir sie auch nciht, aber wenn der User eine ältere Version drauf hat, kann er sie wohl trotzdem bewerten. Wie sonst sollten solche Bewertungen wohl zu stande kommen?
 
Wer ein System verwendet bei dem er für Software bezahlen muss, sollte sich eigentlich im klaren darüber sein, dass er immer abgezockt wird. Denn Software gibt es für andere Systeme komplett gratis und sogar mit Quellcode, so dass man sogar überprüfen kann, ob die Software irgendwelche Hintertürchen ins System bringt.

Mittlerweile sollte doch wohl jedem klar sein, dass Closed-Source-Software nicht zu trauen ist. Wieso kaufen sich die Leute also noch so etwas? Wer derart leichtsinnig handelt, der braucht sich über falsche Bewertungen eigentlich nicht mehr zu beschweren.
 
@nOOwin: selten so etwas dummes gelesen... zum einen gibt es nicht für alles eine kostenlose Alternative, zum anderen ist diese Alternative oftmals schlechter. Und selbst wenn es sie gibt: auch die "Gratissoftware" wird von Entwicklern entwickelt, die nicht von Luft und Liebe allein leben. Klar kann man sagen, dass der Entwickler ja Spenden akzeptieren könnte. Diese decken in vielen Fällen aber sicher nicht die Zeit, die die Entwicklung und Fehlerbehebung der App in Anspruch nehmen würde. Außerdem gibt es dann so einige Nutzer, die meinen, dass nur weil sie gespendet haben, ihnen jetzt ein Premium-Support und Instant-Bugfixes zustehen würden...

Und was das Argument "man kann es ja überprüfen" angeht, so hat man bei OpenSSL/Heartbleed ja ganz deutlich gesehen, dass nicht einmal Experten es für nötig hielten den wichtigen und doch potentiell gefährlichen Code zu überprüfen - welcher Nutzer sollte dem also mächtig sein??
Übrigens könnte man diesem Argument entgegenstellen, dass Closed-Source-Anwendungen sicherer sein könnten weil sie nicht von vorn herein offengelegt werden. Natürlich hat das auf die Ausnutzung von Sicherheitslücken ebenso wenig Einfluss, denn Kriminelle werden davon nicht abgehalten. Aber auch Open-Source-Anwendungen unterliegen derselben, ja vielleicht sogar größeren Gefahr, denn man sagt sich "ach - es ist Open-Source.. da hat ja sicherlich jemand schon geschaut, ob die Anwendung Sicherheitslücken oder sonstigen Mist beinhaltet". Wenn sich das dann alle sagen, wähnt man sich - zu Unrecht - in Sicherheit.

Und was Bewertungen angeht: Apps, die mich ständig nerven eine positive Bewertung abzugeben, werden deinstalliert. Ich habe ein paar Spiele (Jewels-Reihe), die mich ab und an daran erinnern ich möge doch bitte das Spiel bewerten. Allerdings sind die Spiele wirklich nett und - sofern man 3G und WiFI davor abschaltet - sogar werbefrei. Da kann ich schon mal eine gute Bewertung springen lassen (zumal man dafür ja nichts erhält - was ebenfalls fair ist).
 
@divStar: >>[...] zum einen gibt es nicht für alles eine kostenlose Alternative, zum anderen ist diese Alternative oftmals schlechter.<<

Bei mir gibt es für Open-Source-Anwendungssoftware keine Alternativen. Selbst wenn ich irgendwo Windows als Betriebssystem benutze, läuft darauf Open-Source-Anwendungssoftware und das u.a. auch aus simplen, funktionellen Gründen. Die meisten Aktivierungsszenarien heutiger kommerzieller Software passen z.B. nicht in mein Datenschutzkonzept. Eine Software die sich nur online aktivieren lässt, kann ich gerade auf den Rechnern auf denen ich selber Dokumente erstelle und speichere nicht verwenden, da diese Rechner bei mir niemals auch nur für eine Sekunde das Internet sehen. Zum Internetsurfen und Onlinespielen habe ich ältere, ausgediente Hardware auf der wirklich nur im Internet ohnehin verfügbare Software installiert ist und bei der es mich nicht einmal kümmert wenn ein Hacker seine Malware direkt ins BIOS schreibt.

Dazu kommt, dass man bei Closed-Source-Anwendungssoftware ziemlich dumm dasteht, wenn der Hersteller in Konkurs geht, sich entscheidet nur noch ein Abomodell oder andere unbrauchbare Lizensierungsmodelle wie die Online-Aktivierung zu verwenden, den Nutzer mit Werbung oder anderen Schikanen gängeln möchte oder er das Produkt einfach immer teurer macht oder etwa garnicht mehr anbietet, weil es ihm nicht mehr genug Geld einbringt und daher uninteressant ist.
Wäre ich z.B. in den 90er Jahren bei MS Office geblieben statt zu StarOffice zu wechseln, hätte ich heute tausende MS-Office-Dokumente, die ich nicht "mal eben" auf ein anderes Office-Paket umkonvertieren kann und sässe daher bei Microsoft in der Falle. Ich müsste also eine Menge Geld ausgeben um auf allen meinen Rechnern und Laptops ein passendes Office-Paket zu haben (wobei ich auf meinen überwiegend mit Linux laufenden Rechnern mit Wine herumbasteln müsste um MS Office da überhaupt verwenden zu können), hätte kein auf dem USB-Stick transportabel mit all meinen Einstellungen zu installierendes Officepaket zum Mitnehmen, müsste zwingend ein altes MS Office verwenden, da ich ein aktuelles, gerade auf den Offline-Rechnern wo ich es brauche, nicht aktiviert kriege und die Zeitverschwendung durch den Aktivierungsaufstand per Telefon etc. hätte ich im Zweifelsfall auch noch.

Oder stell Dir mal vor, Du verwendest zur Verwaltung Deiner Fotos über Jahrzehnte Lightroom mit dem derzeitigen Online-Aktivierungsmodell, hast also eine über Jahrzehnte aufgebaute Datenbank und der Hersteller unterstützt die Software irgendwann nicht weiter und schaltet Dir die Aktivierungsserver ab. Was nützt mir Software die mir ihr Hersteller einfach nach Belieben wegnehmen kann, nachdem ich meine Lebenszeit hineingesteckt habe um damit Dokumente oder gar eine Datenbank zu erstellen? Schon gekaufte Software, die sich weigert zu laufen wenn man sie nicht nach Hause telefonieren lässt, ist eine Zumutung, die ich mir nicht gefallen lasse. Ich schreibe dem Hersteller auch nicht vor, was er mit meinem Geld tun darf und was nicht. Warum sollte ich mich also von ihm versklaven lassen und auch noch Geld dafür bezahlen? Selbst wenn ich es in allen Fällen tatsächlich müsste, verzichte ich bei einer Open-Source-Software lieber auf ein paar Funktionen als das ich mich mit einer Closed-Source-Software zum Hampelmann des Herstellers mache.

Darüberhinaus ist Open-Source-Software mittlerweile oft auch in funktioneller Hinsicht besser als Closed-Source-Software. Hast Du z.B. mal den Formeleditor von MS Office mit dem von StarOffice/OpenOffice verglichen? Da liegen Welten dazwischen. Während man bei MS Office eine Formel mühsam zusammenklicken muss, kann man sie bei StarOffice viel effizienter einfach als Text eintippen, wie in LaTeX, hat aber trotzdem auch auf StarOffice die Möglichkeit Formelzeichen, deren Bezeichnung man noch nicht auswendig tippen kann, aus einem Menü zusammenklicken zu können und dann für das nächste Mal gleich zu sehen, wie der passende Befehl dafür aussieht, um sich die Klickorgie dann sparen zu können. Ich habe mich im Studium immer darüber kaputtgelacht, wenn die Kommilitonen eine komplexere Formel minutenlang in Word zusammenklicken mussten, bis der Ausdruck optisch endlich stimmte, und beim Mitschreiben diese Tortur schnell aufgaben, weil der Prof drei Tafelseiten weiter war, wenn sie mit ihrer Formel endlich fertig waren. Ich konnte Formeln damals in StarOffice schon einfach als Text eintippen und konnte dabei im Nebenfenster die Formel optisch entstehen sehen und so Fehler sofort erkennen. Nur so war damals schnelles Mitschreiben von Formeln auf einem Notebook in einer Vorlesung überhaupt möglich. Glücklicherweise hatte ich da schon jahrelang kein MS Office mehr, sonst hätte ich genauso dumm aus der Wäsche geschaut wie meine Kommilitonen und von Hand auf Papier mitschreiben und ständig riesige Leitz-Ordner mit mir herumtragen müssen um meine Mitschrift immer zur Hand zu haben.

Da Software mit einigen tausend Codezeilen immer irgendwelche versteckte Schwachstellen aufweist, ist es ohnehin schwierig sie erschöpfend zu überprüfen. Daher kommen bei mir Rechner mit eigenen Daten darauf nicht ans Internet, um niemandem die Chance zu geben an meine Daten zu kommen. Aber man kann in relativ brauchbarem Zeitrahmen bei Open-Source-Software immerhin absichtlich eingebaute Backdoors und Generalpasswörter ausschliessen. Ich habe z.B. den Quelltext von TrueCrypt 7.0 vor Jahren selber überprüft, abgeändert und kompiliert, so dass ich meine eigene Version mit einer besonderen Funktionalität habe, welche Leuten, die versuchen meine Platten zu entschlüsseln und ein Standard-TrueCrypt vermuten, wohl einiges Kopfzerbrechen bescheren wird. Versuche sowas mal mit Closed-Source-Verschlüsselungssoftware. Noch dazu wird es meine TrueCrypt-Version ewig geben. Im Zweifelsfall passe ich sie auf zukünftige Systeme neu an/kompiliere sie neu, wenn es da Probleme geben sollte sie auszuführen. Alles Dinge, die mit Closed-Source-Software nicht gehen. Die ist tot, wenn der Hersteller das Interesse verliert oder pleitegeht.

Ich verschwende gewiss keine Lebenszeit mehr mit Closed-Source-Software, denn das macht weder Spass, noch bringt es mir Vorteile und meine Lebenszeit ist zu kostbar um sie für Produkte zu verschwenden, die irgendwann einfach nicht mehr legal überredet werden können zu funktionieren.
 
@nOOwin: wenn Windows darauf läuft, ist es Datenschutz-technisch sowieso fragwürdig (selbst in einer VirtualBox).

MS-Office-Dokumente lassen sich (mittlerweile) gut in ODF konvertieren - und dieses Format versteht auch Open- und Libre-Office.

Office 2010 hatte eine Home-Version gehabt, die man auf 3 Rechnern installieren konnte. Auch ohne HUP hat es nicht so viel gekostet (das hat sich aber ab Office 2013 glaube ich geändert).

Office (wie auch Windows) lässt sich per Telefon aktivieren (habe ich auch einige Male gemacht als die Internetaktivierung gestreikt hat). Benötigte Zeit: ca. 5 Minuten inkl. dem Eingeben des Codes ins Telefon und dem Eingeben des Ergebnisses in die Aktivierungsmaske.

Wenn der Hersteller seine Aktivierungsserver ausschaltet, gibt es entweder einen No-Activate-Patch (gab es bei Adobe CS2) oder man erfragt beim Hersteller ein entsprechendes Programm. Zur Not holt man sich eben einen "Patch" aus dem Netz (natürlich muss man aufpassen - aber wo muss man das nicht?). Da du ja eine gültige Lizenz besitzt, musst du keine Konsequenzen fürchten.

Übrigens kann auch Open-Source-Software einfach eingestellt werden - ohne jeglichen Support oder Übergangsphase - siehe TrueCrypt.

Soweit mir bekannt kannst du Formeln auch in MS-Office direkt eingeben. Aber selbst wenn nicht: dann ist es eben eine Funktionalität, die OO/LO besser beherrscht. Gibt aber auch genügend Gegenbeispiele - und ich persönlich tippe Formeln eher selten (selbst auf der Arbeit) - außer in Excel. Aber da kann man sie direkt eingeben.

Was die Sicherheit von Netzwerken angeht: sobald du heruntergeladene Daten von einem Internet-fähigen Rechner zu einem Offline-Rechner überträgst, könnte es bereits Probleme geben. Außerdem ist es SEHR unhandlich, denn für die Zeit, die du brauchst, um Daten von einem Rechner auf den anderen zu bringen und zu verschicken - habe ich bereits die Daten verschickt und zusätzlich noch Kaffee gekocht und getrunken. Klar: der Nachteil ist, dass wenn ein Schadprogramm sich auf meinem Rechner breit macht, kann es sein, dass alle Passwörter hinüber sind (und evtl. auch noch Schaden angerichtet wird).
Ich betreibe aber 3 (eigene) Rechner in meinem Netzwerk und das schon seit 2002 - direkt am Router. Bisher ist mir so eine Schadsoftware nicht auf den Rechner gekommen - auch, weil ich vorsichtig bin. Man darf das Gehirn beim surfen eben nicht ausschalten.

Was Verschlüsselung angeht, so ist es dann zwar gegen Diebstahl geschützt. Wenn aber Beamte deinen Rechner beschlagnahmen, kannst du richterlich dazu gezwungen werden die Passwörter herauszugeben. Da ich keine Diebe in meiner Wohnung erwarte - bzw. diese eher Wertgegenstände als Festplatte(n) mitnehmen würden - ist mir also eine sichere TrueCrypt-Version relativ egal.

Bei Closed-Source- bzw. Pay-Software hast du auch oftmals garantierten Support, den du bei Open-Source-Software - manchmal - dazukaufen kannst. Aber auch bei Open-Source-Software ist dies nur solange möglich wie das Projekt betrieben wird und solange es den Dienst gibt. So etwas wie bei TrueCrypt (von wegen Entwickler haben einfach "keinen Bock" (sofern das natürlich stimmt)) wird es in der Wirtschaft - wo Firmen, Gehälter usw. daran hängen - nicht so einfach geben (also nicht von heute auf morgen).

Ob und wie viel Lebenszeit wo verschwendet wird, entscheidet nicht die Art wie die Software veröffentlicht ist / wird, sondern wie benutzerfreundlich und funktionell sie ist. Natürlich spielt auch der Preis - aber auch der Support und mögliche SLAs (Service Level Agreements) - zumindest für Firmen - eine große Rolle. Wenn du keinen Support brauchst und mit OpenOffice gut zurechtkommst - super. Ich bevorzuge Software, die regelmäßige Updates erfährt und bei der ich - nach Kauf einer Lizenz - auch Anspruch auf die Funktionsfähigkeit und sogar eine gewisse Update-Zeit habe.

Im Prinzip wäre weder mein noch dein Beitrag nötig gewesen; das einzige was ich sagen wollte, ist, dass man nicht einfach sagen kann "ah - es ist nicht Open-Source? dann ist es Abzocke und Mist". Selbst gute Freeware-Programme sind nicht immer Open-Source. Es gibt auch nicht für jede Anwendung eine Open-Source-Alternative. Für Photoshop z.B. gibt es keine (bitte komm mir nicht mit GIMP - ich habe mit beiden einige Jahre professionell gearbeitet und finde, dass GIMP sich eher mit Paint.NET messen kann - aber sicher nicht mit Photoshop) - für Illustrator hingegen schon (InkScape ist sehr gut).

Übrigens: angenommen du würdest ein grafisch aufwendiges Spiel spielen wollen, welches ein MMO oder zumindest Online-Spiel ist (wie z. B. ArcheAge - ein neues MMORPG, welches auf der CryEngine 3 basiert): wie willst du das auf ausgedienter Hardware spielen? Selbst mit meinem i7, 16Gb RAM, einer SSD und einer GeForce 660GTX läuft das Spiel in 2560x1440 bei maximalen Details und minimaler Kantenglättung nicht immer flüssig. Geht also nicht.
Wenn du das natürlich nicht spielst - dann ist ja gut. Aber ich kann mir so eine Trennung zwischen Internet-Maschine und Offline-Maschine einfach nicht leisten.
 
@nOOwin: Ich muss da divStar Recht geben 99.95% alle Nutzer vertrauen bei Open-Source ausschließlich darauf, dass hoffentlich irgendjemand anderes irgendetwas merkt. Gerade im App-Bereich, also irgendwelche kleinen "Programme" die man "mal so eben" installiert, wird es mit einer Überprüfung des Codes, durch irgendwelche anderen Leute, nicht weit her sein. Und selbst wenn, im Gegensatz zu z.B. Firefox, Gimp, Tor, OpenOffice usw. haben diese App-Entwickler ja keinen Ruf zu verlieren, dann machen die unter einem anderem Namen lustig weiter.
 
@Lastwebpage: Zunächst einmal ist keine Software die einige tausend Codezeilen enthält vor Fehlern sicher. D.h. ich vertraue einer Software auf Internetrechnern ohnehin nicht, weshalb ich keine selbsterstellten Daten auf meinen Internetrechnern habe und dort nicht einmal meinen Namen eintippen würde. Bei Closed-Source-Software ist es aber sogar unmöglich, absichtlich eingebaute Backdoors, Generalpasswörter und sogar eingebaute ganze Überwachungssuiten im Quelltext zu erkennen und man kann zudem nie sicher sein, dass die Software morgen noch funktionieren wird. Einen Quelltext selber anpassen und für eine neues System kompilieren, um die Software in Zukunft weiter verwenden zu können, ist bei Closed-Source-Software unmöglich.

Was das Verlieren des Rufes angeht, müssen sich grosse kommerzielle Hersteller sogar weniger Gedanken machen als Open-Source-Entwickler, denn sie können die meisten ihrer Kunden mit multimedialer Werbegehirnwäsche lenken. Kunden sind auf diese Weise heute schon dazu zu bringen es als völlig normal zu akzeptieren Geräte für 600EUR nach 3 Jahren Nutzung auszutauschen, weil das Betriebssystem nicht mehr upgedated wird und daher keine aktuelle Software mehr darauf läuft. Die Leute laufen weiter stolz mit ihren SmartPhones durch die Gegend obwohl sie mittlerweile begriffen haben müssten, das Hersteller, Provider und App-Hersteller sie noch vor anderen kriminellen Hackern ausspionieren, sich ihrer Daten bemächtigen und ihr Bewegungsprofil und Verhalten auswerten.

Welchen Ruf sollten die Hersteller denn noch Angst haben zu verlieren und warum? Die Leute kaufen doch weiterhin bei ihnen. Die meisten Spiele kommen heute mit Trojanern wie Origin, Steam und UPlay daher und die Leute zahlen, obwohl sie das wissen, weiterhin Geld, damit sie diese Spiele-Trojaner auf ihren Rechnern installieren dürfen. EA bringt halbfertige Spiele heraus und die unzufriedenen Kunden bestellen gleich das nächste vor.

MS hat sogar Patchdays an denen beständig neue Sicherheitslücken beseitigt werden, während z.B. die französische Firma Vupen fröhlich weiter noch nicht gepatchte Sicherheitslücken in Windows gleich mit Exploit an Interessenten in aller Welt verkauft. Zugleich wird den Endkunden multimedial suggeriert Windows XP wäre in irgendeiner Weise unsicherer als Windows 7/8, damit sie ein neueres Betriebssystem bei MS kaufen. Dummerweise kann ich aber bei Vupen genauso Exploits für Windows 7/8 erwerben wie für Windows XP. Das bedeutet XP wie auch 7/8 sind nicht nur erwiesenermassen unsicher, sondern komplett verloren, wenn man sie mit dem Internet verbindet. Dasselbe gilt bei iOS, Android und Co. Dafür kann mittlerweile jeder Trojaner bekommen und in dem Zusammenhang sollte man mal darüber nachdenken, wie sinnvoll es ist, sich über falsche Bewertungen in AppStores Gedanken zu machen. Jeder der sich mal Gedanken gemacht hat, hat kein SmartPhone, Phablet oder was auch immer mehr. Die anderen gehen weiterhin der multimedialen Gehirnwäsche auf den Leim, die ihnen jede erdenkliche Kröte schmackhaft redet, so dass sie sie schlucken.

Wovor sollten die grossen Konzerne also Angst haben? Die kommen seit über einem Jahrzehnt problemlos mit ihrem Betrug am Kunden durch. Da gibt es niemanden, der eine nützliche, lukrative Überwachungsfunktion oder einen kleinen hinterhältigen Trick auslässt, weil er Angst hat, sein Verhalten könnte seinen Ruf schädigen. Selbst die Software in SmartTVs ermittelt inzwischen nicht nur was die Nutzer sich im Internet ansehen, nein, die ist so smart, dass sie sogar nachhält, welche Sendungen sich der Besitzer per Satellit ansieht und übermittelt das einfach ebenfalls an den Herstellerserver. Natürlich alles um die "User-Experience" mit dem Produkt zu verbessern und nicht etwa um die Daten für eigene Zwecke zu missbrauchen und zu Geld zu machen.

140 Mio. von den SmartPhone-Herstellern bzw. Providern rechtmässig erworbene Carrier-IQ-Lizenzen, die auf Android-SmartPhones und wer weiss auf welchen Systemen noch "aus Versehen in der Installation vergessen wurden" und bis zum einzelnen Tastendruck bei der Passworteingabe alles auf einem SmartPhone mitloggen, auslesen, wegkopieren und manipulieren können ohne das der Besitzer etwas davon bemerkt, haben nicht ausgereicht, um die Leute diese Geräte umgehend entsorgen zu lassen. Was soll bei derart unmündigen Kunden für die Unternehmen schiefgehen?

Angesichts solcher Zustände warnt die Verbraucherzentrale vor Falschbewertungen bei 5,99EUR-Apps. Die heutige Realität persifliert sich mittlerweile offenbar selbst. Wenn ich heute mal richtig lachen will, dann gehe ich nicht mehr ins Kabarett, sondern lese Artikel wie diesen hier oder stelle mir einfach vor, wie ein Psychiater, der selber ein SmartPhone besitzt, einem Patienten geistige Unzurechnungsfähigkeit bescheinigt. Das ist lustiger als alles, was ein Kabarettist auffahren könnte
 
@nOOwin: Du liest also bei jeder OOS erstmal den kompletten Source Code durch, kompilierst ihn selbstverständlich selbst? Und das machst du natürlich bei JEDEM Update wieder? Und das macht natürlich jeder, der OOS benutzt....schöne neue Welt, alle nur noch mit Souce Code lesen beschäftigt.
 
@Draco2007: Ich habe den Sourcecode von TrueCrypt in der Version 7.0 überprüft, geändert und mir dann eine eigene Version kompiliert und benutze es seither (Andere Software brauche ich nicht zu prüfen, weil das auf ans Internet angeschlossenen Rechnern ohnhin nichts nützt und ich auf diesen daher einfach keine persönlichen Daten eintippe/speichere. Auf meinen Offline-Rechnern interessiert es mich garnicht, ob die Software Backdoors hat.). Updates mache ich nicht. Wenn eine Software ihren Zweck erfüllt, dann verwende ich sie in der meinen Ansprüchen genügenden und hinreichend getesteten Version lieber ewig weiter, bevor ich mir ein neues Release mit neuen Fehlern auf den Rechner hole. Selbst meine 12 Jahre alte Windows XP Installation hat nie ein Service Pack gesehen und meine noch älteren Windows DOS/98/ME/2000-Installationen ebenfalls nicht. Ich weiss daher nicht, wieso andere Leute Updates machen. Wenn eine Software läuft, dann läuft sie. Da brauche ich keine Updates machen.
 
@nOOwin: Ach stimmt, du warst ja der Kerl der immer lieber veraltete Software mit samt allen ungepatchten Sicherheitslücken verwendet, weil ja die böse Überwachung nachträglich eingebaut worden sein könnte. Dass die böse Überwachung allerdings sämtliche bekannte Sicherheitslücken nutzen kann ist scheinbar über deinen Horizont.
 
@Draco2007: Sicherheitslücken spielen auf meinen Rechnern keine Rolle. Auf meinen wenigen Online-Rechnern würde ich nicht einmal meinen Namen eintippen, geschweige denn Daten von mir speichern. Auf meinen zahlreicheren Offline-Rechnern mit meinen persönlichen Daten kann hingegen niemand eine Sicherheitslücke ausnutzen. Daher muss lediglich die Verschlüsselung der Festplatten bei allen Rechnern möglchst hart sein. Auf den Offline-Rechnern, damit niemand an meine persönlichen Daten kommt, auf den Online-Rechnern, damit niemand aus dem Internet illegale Inhalte auf diesen Rechnern verstecken und mich dann hereinlegen kann, indem er die Behören darauf aufmerksam macht. Die Verschlüsselung bewirkt in dem Fall das die Behörden das Zeug auf den konfiszierten Rechnern nicht finden können. Aus dem Grund würde ich auch nie ein Festplatte für irgendwen entschlüsseln. Auch wenn ich sicher bin, dass da nichts Illegales darauf ist, könnte mir jemand etwas untergeschoben haben. Da wäre ich schön blöd die Verschlüsselung aufzuheben um danach der Dumme zu sein.

Das passiert selbst grossen Konzernen. Auf der Original Windows XP CD gibt es z.B. eine Datei in der die Signatur eine Crackergruppe zu lesen ist. Das ging vor diversen Jahren durch die Presse und ich habe mir diese Datei auch mal mit dem Hex-Editor angeschaut und verifiziert, dass die Meldungen stimmten. Das war irgendein Bild, wenn ich mich noch recht erinnere. Ich kann mich aber täuschen. Ist lange her. Insofern ist es komplett nutzlos eine Software zu patchen. Die grossen Firmen können offenbar nicht einmal verhindern, das ihre eigenen Mitarbeiter gecrackte Software nutzen. Sicherheit auf Online-Rechnern ist ein Märchen.
 
Vielleicht waren die Beweggründe für MS ja andere, aber die alte IE Addon Gallery bzw. Siderbar Gadgets war u.a. wegen seltsamer Bewertungen und Spam irgendwann nicht mehr verwendbar und wurde dann irgendwann eingestellt. Auch auf FB, wenn man sich da so umhört, gibt es zwar viele Spieler, aber bestimmt nicht aufgrund der FB-App Bewertung, da viele die eh für Müll halten. Oder auch Amazon, es gibt viele die glauben den Bewertungen in den Übersichten, oder den Bewertungen allgemein, nicht mehr uneingeschränkt. Wenn der jeweilige Anbieter des App-Stores, bzw. der jeweiligen Bewertungsplattform, dass nicht selber bemerkt, oder merken will, gibt es eben eine immer größer werdende Anzahl an Nutzern, die mit "den Füßen" abstimmen.
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