Erneute Verschiebung: Roadmap für Intel Broadwell geleakt

Das Warten auf die neuen Broadwell-Prozessoren mit 14-nm-Architektur wird noch einmal länger dauern. Die Verschiebung des Marktstarts soll beschlossene Sache bei Intel sein, die offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus. mehr... Intel, Chiphersteller, Markenhersteller Bildquelle: Intel Intel, Chiphersteller, Markenhersteller Intel, Chiphersteller, Markenhersteller Intel

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Bei dem Vorsprung den sie gegen jeden Konkurrenten haben ist das sowieso nicht so schlimm.
 
@kadda67: Sie haben (bei x86) nur einen Konkurrenten.
 
@daknol: Ich bezog mich auch auf die Herstellungsverfahren. Momentan kann nur Intel Finfets herstellen im 22nm Verfahren.
 
Ich wüsste ohnehin nicht, wozu ich neue Hardware bräuchte. Selbst 5 Jahre alte Rechner reichen noch für zügige FullHD-Videobearbeitung. Neue Spiele kann man dank mitgelieferter Trojaner auch nicht mehr kaufen, ohne sich zum Narren der Industrie zu machen. Dazu wird auf Mainboards mit dem neuen Chipsatz wohl schon das nicht mehr abschaltbare Trusted Platform Module in der Version 2.0 eingebaut sein, durch das der Benutzer die Kontrolle über seine eigene Hard- und Software verliert. Wozu sollte man also eine neue Prozessorgeneration brauchen? Den Müll können sie gerne ganz behalten.
 
@nOOwin: Hmm bei meinem AMD Mainboard Asus Crosshair V Formula Z gibt es einen Steckplatz für ein solches Modul, da kann man wählen ob man sowas braucht oder nicht. Soweit ich weis ermöglicht ein solches Modul zum einen eine starke Verschlüsselung, was alleine schon eine Austauschbarkeit zwingend notwendig macht (falls die Verschlüsselung geknackt wird), zum anderen wird man dadurch weltweit eindeutig identifizierbar, was im Positiven wie auch im negativen Sinne sein kann.

Eine Hardware, die sowas fest eingebaut hat würde ich nicht kaufen. Da gab es schon vor Jahren einen riesen Aufstand als Intel in seinen Prozessoren eine eindeutig identifizierbare Seriennummer eingebaut hat. Die ließ sich dann allerdings im BIOS abschalten.

Ich würde wenn möglich auf so ein Modul verzichten, zumindest wenn ich es nicht dringend brauche. Mir wäre eine Lösung als "USB" bzw TPM-Stick lieber, den ich wie einen Schlüssel an jeden beliebigen Computer anstecken kann. Wenn das Teil verschwindet kann ich den Schlüssel per Telefon sofort sperren lassen.

Ich bin gespannt ob Windows 9 nicht ein TPM Modul als Installationsvoraussetzung verlangt, dann wäre dem Missbrauch (Totalüberwachung) Tür und Tor geöffnet.
 
@nOOwin: Seit Sandy tut sich eh nicht mehr viel im Leistungssegment, von daher können sie sich ruhig zeit lassen.
 
@Aerith: Es werden ohnehin schon seit etlichen Jahren nur noch Leistungswunschträume verkauft. Wenn man einen heutigen Prozessor dann mal auch nur eine Viertelstunden mit allen Kernen unter Vollast ein Video rendern lassen möchte, stellt man fest, das der nach wenigen Minuten trotz Riesenkühlers in die Drosselung geht um nicht zur Supernova zu werden. Danach stellt man dann fest, das Intel das Prozessordie nicht mehr an den Heatspreader lötet, sondern Wärmeleitpaste dazwischenschmiert. Zusammen mit dem Wärmeleitpasteübergang zum Kühler ergibt sich so eine schlechter wärmeleitende Schicht als bei den gelöteten Vorgängermodellen, wobei der neue Prozessor noch mehr Verlustleistung bei Volllast in Form von Wärme abgibt als der Vorgänger obwohl im Datenblatt eine niedrigere TDP steht. Leistung die man nicht nutzen kann, kann man wohl technischen Laien wunderbar verkaufen. Ich würde mich hingegen schämen sowas in einem meiner Rechner einzubauen.
 
@nOOwin: Dann stimmt irgendwas mit deinem System nicht. Meine CPU (Ivy i5 3570K) übersteigt eigentlich nie die 65°C Marke und das ist bei Folter mit Lynx (Intel Burn test). Nen gerendertes Video sollte den nichtmal annähernd so warm werden lassen. Kühler: NHD-14, Multi: 42 oder stock, Übertaktung mit max 1.100V also quasi nur soweit wie man ohne Spannungserhöhung kommt.

Hab aber gelesen das die i7-er mit HT etwas wärmer werden, jedoch sollten die auch ohne Drosselung auskommen.

BTW: Natürlich wird Wärme bei einem Shrink der Architektur zunehmend ein Problem. Selbe Energiemenge die über eine kleinere Fläche abgeführt werden muß, sofern man nicht genügend schrumpft um auch die spannung senken zu können.
 
@Aerith: Mit meinen Systemen stimmt alles, da ich nicht über tausend Euro für die neuesten Intel-Extreme-Edition-Prozessoren ausgebe wie meine übertaktenden Bekannten, denen ich immer die Heatspreader von ihren teuren Prozessorboliden herunterbasteln darf, weil sie sich das nicht wirklich trauen. Ich selber mag zuverlässige und bewährte Hardware und verzichte daher auf extreme Designs und Betriebszustände wo ich kann. Beim Coden und Scripten brauche ich ohnehin die Leistung eher im eigenen Kopf als im Rechner, neue Spiele sind dank mitgelieferter Trojaner für mich uninteressant geworden und somit sind die Videobearbeitung oder das Kompilieren eines ganzen Linux-Systems die einzigen Arbeitsfelder, wo ein Rechner bei mir mal über längere Zeit wirklich unter Last arbeitet.

Meine neueste Desktop-Hardware ist um die 3 Jahre alt, die meistbenutzten Desktop-Rechner eher 4-5, aber schon diese Hardware ist in einigen Fällen nicht mit dem Intel Boxed Lüfter volllastfest und meine Rendering-Algorithmen skalieren halt sehr gut über alle realen und virtuellen Prozessorkerne und lassen die nicht in irgendwelche Stromsparmodi.

Von Benchmarks halte ich nichts, da die mit realen Anwendungen oft nicht viel zu tun haben und oft auf spezielle Chipsatzgenerationen hin optimiert werden. Prime 95 und LinPack erzeugten bei mir schon 2010 auf einem i5 mit Boxed-Lüfter weniger heftige Temperaturanstiege als meine Rendering-Software. Daher benutze ich sowas seither nicht mehr und render lieber gleich Videos, was auch viel produktiver ist.
 
@nOOwin: Jo ok. Intel Boxed Kühler, da würd ich den auch nicht mit rendern lassen. :D

Extreme edition: Meinst die Sockel 2011 "virtuelle Geschlechtsteil Edition"? Find ich auch Käse für Privatanwender.
Nö ich hab den ganz normalen i5 nur halt unlocked. hat 230 Kröten gekostet.
Halte persönlich vom Übertakten nicht so viel, da es in realen Anwendungen nie einen fühlbaren Unterschied gebracht hat.

Deine Renderingalgorithmen sind vermutlich nicht einfach so versendbar oder? Wär mal neugierig zu sehn was mein System für Temperaturen erzeugt.
 
Gute Nachricht. Intel ist der gleiche Quasimonopolist wie Microsoft, die jahrzehntelang Innivationen verhindert und die Konkurrenz behindert hat!
 
@Sequoia77: ja, die Verhinderung von Innovationen ist bestimmt der Grund, warum sie mit mittlerweile recht ordentlichem Abstand die leistungsfähigsten und energieeffizientesten x86er CPUs am Markt haben... Die Nachricht ist nur deshalb gut, weil so AMD wenigstens noch etwas Zeit bekommt aufzuholen und damit noch eine Chance hat zu überleben.
 
@Sequoia77: Wo hat Microsoft denn Innovationen behindert? Meines Wissens hat Microsoft im Jahre 2002 mit der Spezifikation von Tablet-PCs und seinem dazugehörigen Betriebssystem Windows XP Tablet Edition sogar schon Geräte spezifiziert, die den heutigen Lifestyle-Tablets funktionell immer noch weit voraus sind.

Da hat eher Apple Innovationen behindert, die Jahre nachdem Microsoft effizient benutzbare und vielseitige Tablets spezifiziert und verkauft hat die Fingertouch-Bedienung ausgegraben und als ganz tolle Neuerung verkauft haben, obwohl die sich schon Mitte der 90er Jahre als nachteilig erwiesen hatte, da sie ausgerechnet auf kleinen Mobildisplays zu platzverschwendenden Kacheln zwingt.

Bis zu dem Zeitpunkt wo Microsoft ein Multitasking-Betriebssystem, das nach seinen für das Multitasking genutzten "Fenstern" für Applikationen benannt ist als wahnsinnig innovatives "Single-tasking-one-app-per-Display"-System verkaufen wollte, hat MS Innovationen nicht behindert, sondern gefördert.

Nun produzieren sie aber ebenfalls technologisch rückständiges Lifestyle-Spielzeug, weil sich das offenbar heutzutage besser verkaufen lässt als wirkliche Innovationen. Wer will es ihnen auch verdenken? Sie sind schliessslich eine Aktiengesellschaft und müssen den Aktionären Gewinne bescheren. Wenn die Massenkundschaft rückständige Geräte will, liefert Microsoft auch das. Sie hätten nur nicht den Fehler machen sollen keine professionelle Windows-Client-Version mehr anzubieten. Die Geschäftkunden nehmen nämlich schnell übel, wenn die Mitarbeiter Arbeitszeit durch eine ineffiziente Touch-Oberfläche verschwenden, denn Zeit ist Geld.
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