Vernetzte Geräte sind durch Ineffizienz wahre Energieschleudern

Das Internet zieht in immer mehr unserer Lebensbereiche ein. Das hat aber einen Preis, nämlich gestiegene Energiekosten. Eine aktuelle Studie der Internationalen Energieagentur hat nun herausgefunden, dass die Online-gestützten Geräte wahre ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Netzwerk, Router, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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Die Geräte an sich sind die eine Sache, die andere Seite ist die Software. Auch diese hat einen massiven Einfluss auf die Effizienz der Hardware und damit deren Energieverbrauch. Ein Beispiel zeigt die aktuelle c't, wo es um Laufzeitverbesserungen bei der Akkulaufzeit von Laptops geht. Dort wurden halt die 3 großen Browser einem Laufzeittest unterzogen, einmal mit mehren Tabs und einmal mit einem einzelnen Tab. Das Ergebnis war, dass Chrome bei mehren Tabs 5,2 Stunden brachte, FF 5,4 und der IE 7,6. Bei einem einzelnen Tab waren es beim FF 7,7 und damit weit mehr als beim Chrome für den dieser Wert nicht speziell angegeben wurde, jedoch hervorgehoben wurde, dass FF die beste Steigerungsrate verzeichnen konnte und der IE mit 10,4 Stunden. Das zeigt sehr deutlich, wie stark man auch mit Software Effizienz der Hardware beeinflussen kann, bzw. wie gut oder schlecht man diese ausnutzen kann. Auf kurz oder lang ist das Augenmerk der effizienten Programmierung ein nicht zu vernachlässigender Faktor.
 
@Knarzi81: Nur weil der IE nicht alle Standards unterstützt und daher nur halb so viel rechnen muss wie die beiden anderen Browser ist er noch lange nicht effizienter. Da könntest du ja gleich Mosaic installieren und im web surfen um Energie zu sparen.
 
@Eistee: Erzähl keinen Unsinn. Es wurde der IE11 getestet und der unterstütz den kompletten HTML5-Standard. Bringt doch mal eure IE8-Infos auf aktuellen Stand.
 
@Knarzi81: Schön das du zugibst nicht zu wissen was HTML5 ist. Les noch mal nach und dann weißt du Bescheid.
 
@Eistee: Soso, Herr Schlau, klär mich doch mal auf. Es gibt einmal HTML5, der zu teilen bereits Standard ist, dann gibt es aber immer noch Funktionen, welche als experimentell gekennzeichnet sind und nur als Arbeitsentwurf vorliegen. Des weiteren muss es überhaupt Webseiten geben die diese als Arbeitsentwurf vorliegenden Funktionen von HTML überhaupt verwendet und das werden die bei diesem Test verwendeten Webseiten, welche eben nur durch ein Skript nacheinander geladen und dann die Verwendung simuliert wird so gut wie keine implementiert haben. Wahrscheinlich nicht eine Einzige. Somit ist es egal, ob diese sich nicht im Standard befindlichen Funktionen implementiert wurden, da man Webseiten mit diesen Funktionen sowieso kaum findet. Das meiste an News- und Webseiten verwendet auch heute noch kaum HTML5, weil es für ihre statischen Newsinhalte nur untergeordnet von belang ist!
 
@Eistee: Lies doch mal nach ;)
 
@k.schweder: Brauch ich nicht. Er versteht nur nicht das ein Browser der mehr kann auch mehr Code ausführen muss. Und das hat nichts damit zu tun ob irgendwelche Funktionen in einer Seite verwendet werden.
 
@Eistee: Irgendwelchen Code? Es wird nicht irgendwelcher Code ausgeführt, sondern immer nur der, der von dem verwendeten HTML-Tag gebraucht wird und eben nicht irgendwelcher noch komplett der Ganze.
 
@Knarzi81: Im DOM werden z.B. Schnittellen zu diversen Funktionen bereitgestellt usw. die sind immer da wenn ein Browser die unterstützt.
 
@Knarzi81: bei einer software die so weit ins system verankert ist wie der ie, frage ich mich, wie man sowas testen will. ich kann solchen tests einfach nicht glauben.

wer sagt mir, dass ein teil nicht immer läuft und dadurch solche resultate zustande kommen?
 
@Mezo: Es ist egal ob das der IE oder sonst ein Browser ist. Die Rendering- und Javascript-Engines unterscheiden sich und werden mit Sicherheit die gleichen Funtionen nutzen. Ist aber auch egal. Das Beispiel sollte nur demonstrieren, was man durch effiziente Programmierung erreichen kann. Ganz egal welcher Browser vorne ist, die Zahlen verdeutlichen es, aber zieht euch nur daran hoch, dass der IE vorn ist
 
@Knarzi81: "Das Ergebnis war, dass Chrome bei mehren Tabs 5,2 Stunden brachte, FF 5,4 und der IE 7,6." Deckt sich mit der Erfahrung die ich an meinem NB gemacht habe, benutze dort nur noch den IE und komme damit länger durch.
 
@Knarzi81: Eine Laufzeitbremse von Chrome wird vermutlich das Pre-Rendering von Links sein. Eine Untersuchung mit und ohne dieser Funktion wäre mal interessant.
 
@Knarzi81: Ja das stimmt, das macht viel aus. Auch ein Beispiel: Ist man auf FB unterwegs, benötigt die CPU oftmals 100%, auch wenn man nicht wirklich etwas tut. Verschwendung pur. Dass dies sowohl der Browser als auch das Betriebssystem nicht unterbinden, finde ich sehr schade.
 
ich bin durch dieses gante "internet der Dinge" zum richtigen retro typen geworden. Mir gefällt die Idee viele Dinge einfach mal wieder analog zu haben. Je weniger Technologie um so wohler fühl ich mich. Das ist keine Verdrossenheit, ich bin sehr interessiert an neuen Dingen. Aber meine Küchengeräte brauchen kein Zugang zum netz, mein Smartphone muss auch nicht sprechen können, ich brauch kein Gerätearmband um mich fit zu halten, ich muss mir nicht stündlich Herz und Blutwerte durchgeben lassen. Ich will keine Kamera auf mich gerichtet haben, wenn ich an einer Konsole zocke, ich möchte kein Leistungsprofil in Steam oder im xbox konto haben... nein, ich will so einen ganzen Mist nicht.
 
@knirps: Vor 10 Jahren haben wir uns noch gewundert, wie sich die älteren Herrschaften einigen der technischen Innovationen verschließen konnten, die für uns zum selbstverständlichen wurden. Da wurde mit den gleichen Argumenten argumentiert. Und nun, heute, da kann man dies auf einmal doch nachvollziehen, auch wenn es heute andere technische Neuerungen sind. Ich glaube, man steht so mancher Neuerung und "Innovation" dann doch eher kritischer gegenüber, weil man auf andere und mehr Erfahrungen in Bezug auf diese zurückschauen kann.
 
@Knarzi81: Ich zweifel die Sinnhaftigkeit der "neuen" Geräte an und im Gegensatz zu den menschen von vor 10 Jahren beschäftige ich mich mit den Geräten insofern, das ich dieses Urteil fällen kann. Ich verstehe diese Geräte Intellektuell und kann sie auch bedienen. Das unterschiedet mich enorm von dem Beispiel, mit dem du mich vergleichst.
 
@knirps: Es gab auch damals genug Intellektuelle und auch Leute mit mehr als genug Ahnung, die den "Zwang" der Dauervernetzung und der digitalen Kommunikation in Frage gestellt haben und eben auch die Gefahr für das Jetzt und Hier darin gesehen haben. Zu behaupten, dass dies nur technisch rückständige Leute gewesen seien, die nicht die Ahnung hatten und dies aus Berührungsängsten taten, wäre naiv.
 
@Knarzi81: Das sehe ich anders. Viele "interlektuelle" haben heute das nachsehen, weil sie nicht mal in der Lage sind einen automatischen Sendersuchlauf am Fernseher durchlaufen zu lassen. Wo man die Browserverknüpfung mit "Internet" beschreiben muss, weil sie es sonst nicht verstehen. Die Menschen haben den Bezug zur heutigen Gesellschaft verloren weil sie sich stur gestellt haben. Dieses stur stellen findet bei mir nicht statt. ich weiß was ich will und ich weiß wogegen ich mich entscheide. Das wussten die Menschen früher nicht.
 
@knirps: Sorry, das ist leider Unsinn. Die Leute die heute das Nachsehen haben, sind sicher nicht die Leute die intellektuell und damit IQ-Mäßig eher den oberen Randbereich markieren. Gerade intellektuelle sind dazu genötigt neue Medien zu verwenden, während der "einfache" Arbeiter, der nur am Fließband steht oder einen Stein beim Maurern auf den anderen legt, eben geistig wirklich nicht mehr nachkommt, weil er schon in der Schule hatte den einfachsten Aufgaben standzuhalten. Ein Intellektueller muss sich aber damit auseinandersetzen, sei es für komplexe Berechnungen, wissenschaftliche Veröffentlichungen, die generelle Weiterentwicklung in seinem wissenschaftlichen Bereich und so weiter. Schau dir mal an, wie viele theoretische Physiker es heute noch mit 70 gibt, die sich mit postmodernen Theorien wie der Stringtheorie befassen. Aber gerade diese sind es auch, die in neuen Ideen ihrer Studenten eben auch gerne mal völlig unnützes Zeug erkennen und ihrem althergebrachten Weg folgen, weil dieser auf den ersten Blick logisch und sicher erscheint. Gleiches gilt eben auch für Entwicklungen in der Informationstechnologie. Wobei hier noch etwas andere Anforderungen bestehen. Dennoch sieht ein Informatikstudent mit 20 die Sachen und Entwicklungen mit 20 wesentlich blauäugiger, als es ein Informatik-Professor mit 40 tun würde.
 
@Knarzi81: Intellektuelle... Wenn mich der Englischlehrer anspricht "du, was ist denn eigentlich dieses wotz ähp?". Intellektuelle, oder das was wir darunter verstehen, stellen sich am dümmsten an. Die aufgeschlossene Oma, der ich sage das sie wo drauf klicken muss, da bekommste ne pampige Antwort zurück "steht doch da, weiß ich selbst". Erklärst du das einem Intellektuelle bekommst du ein "mhhmhhmm" mit der Frage, ob du ihm das mal vormachen kannst. Gerade Menschen die zu viel denken, fallen oft unten durch.
 
@knirps: Ausnahmen bestätigen die Regel, sag ich da nur.
 
@Knarzi81: Die Ausnahmen machen unsere Gesellschaft aber nicht aus. Die Regel ist, das scheinbar intellektuelle sich mal richtig vertan haben mit ihrer konservativen Einstellung.
 
@knirps: Wer sind denn die Intellektuellen? Sind das die Leute die einmal ihren Kram lernen, so wie es ein Englischlehrer tut und den dann 45 Jahre runterleiert, oder sind die Intellektuellen die, die täglich ihr Hirn anstrengen müssen, um sich neue Dinge auszudenken oder Probleme zu lösen. ich würde eher auf zweites tippen.
 
@Knarzi81: Studierte und Intellektuelle....nicht zwingend das gleiche =)
 
@Draco2007: Ja, ich werde beim nächsten mal versuchen etwas mehr zu differenzieren. ;)
 
@knirps und Knarzi81: Das waren die 2 vernünftigsten und nachvollziehbarsten Kommentare die ich hier seit langem gelesen habe! :-) (Passt aus beiden Sichtweisen)
 
@knirps: Seh ich ganz genauso. Waschmaschine/Kühlschrank mit Internetanschluss.. lol. Das is doch nur Marketing hype und die Leute falln drauf rein.
 
Sicherlich lässt sich da eine Menge optimieren. Doch die Hersteller wollen eine permanente Verbindung halten zum System. Anders kann das Gerät so den nächsten Start quasi schon vorbereiten und Informationen bereits abgefragt haben. Doch braucht man das zwingend? Warum nicht einfach den Netzschalter der Steckdosenleiste drücken und das Gerät ist aus. Das machen einige die ich kenne und die Lebenszeit der Geräte hält bis jetzt mind. schon 2-3 Jahre. :) Ich persönlich prüfe was das Gerät im Standby verbraucht. Bei 2-3€ im Jahr ist das ok für mich. Alles was zu hoch ist wird abgeschaltet. Funktionalitätseinschränkungen habe ich bisher keine. Außer die PS4 die so etwas länger zum starten braucht. Aber die Minute Zeit investiere ich lieber als das Geld.
 
@Driv3r: Sehe ich auch so, denn was soll mein Rechner der selbst im ausgeschalteten Zustand alle USB Ports versorgt an sein? Genauso mein WLAN Router.. Das geht alles aus wenn ich das Haus verlasse. Das einzige was noch läuft ist der Kühlschrank und das "nur" zum kühlen. Eine Verbindung ins Netz wird dieser niemals haben... :)
 
Wenn ich mir diese Telekom-krücken-IPTV-Receiver anschaue dann ist der Verbrauch schon traurig.
 
Aha, und wie viele Energie verschwenden solche Datenzentren, wie z.b. von der NSA ?
 
@Horstnotfound: Verschwenden? Ich geb dir gleich verschwenden! Diese Datenzentren stehen zwischen uns und den Terroristen. Jede dort in Terroristenerkennung und Bomenanschlagsverhinderung umgesetzte Wattstunde lässt mein Herz höher schlagen.
Äh...sorry. Kurzen Blackout gehabt. Ich sag nur Rechenzentrum in Wüste und Kühlung ist einer der Stromfresser generell. Keine Ahnung...vielleicht haben die da anderes BWL als wir hier. Auf solche Ideen kommen unsere Zahlendreher ja nicht mal.
 
@Chosen_One: Das kurbelt die Wirtschaft an. :)
 
@Horstnotfound: Die produziere ihren Strom selbst ;)
 
@Horstnotfound: Auch wenn die NSA ein schlechtes Beispielt ist, wird in so einem Rechenzentrum "gearbeitet", d.h. die Maschinen sind permanent beschäftigt. Im Text geht es um Hardware die im ausgeschalteten Zustand unnötig Energie verschwendet, daher passt der Vergleich überhaupt nicht.
 
Geräte mal komplett ausschalten dann verschwenden sie auch keinen Strom. Verstehe nicht wieso man zu Faul ist mal den Stecker zu ziehen wenn man 8 Stunden nicht im Haus ist. Oder wieso bei manchen TV, Receiver, Anlage und PC gleichzeitig laufen wenn man am Handy gammelt. Die Leute müssen vorallem bei sich anfangen was zu ändern.
 
Wozu gibt es bei Rechnern einen Ruhezustand? Drucker? Was war das denn noch? Waschmaschinen, Küchengeräte und Thermostate am Internet? Bei mir im Leben nicht. Aus meiner neuen Heizung ist die Ethernet-Platine als erstes herausgeflogen. Ich brauche keinen Hersteller, der meine Heizung per Internet fernsteuert um irgendwelchen Leuten die dabei erhobenen Daten zu verkaufen. Ich habe die Heizung bezahlt, damit ist es meine und der Hersteller sieht sie nie wieder. Schon garnicht online.
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