China: 3D-Drucker baut aus Bauschutt zehn neue Häuser am Tag

Das chinesische Unternehmen Yingchuang New Materials hat damit begonnen, Häuser mit einem großen 3D-Drucker zu bauen. Dabei kommen vor allem wiederverwertete Materialien aus dem Baubereich zum Einsatz. Und das System arbeitet dabei vergleichsweise schnell. mehr... 3D-Drucker, Häuser, Beton Bildquelle: Yingchuang New Materials 3D-Drucker, Häuser, Beton 3D-Drucker, Häuser, Beton Yingchuang New Materials

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"China: 3D-Drucker baut aus Bauschutt zehn neue Häuser am Tag" ...und ist damit nur wenig langsamer als chinesische Arbeiter :D (Man kann sagen was man will, aber in Sachen Geschwindigkeit+Sicherheit haben es die Chinesen einfach drauf.)

Zum Thema: An sich ne klasse Idee, Bauschutt in der Art wiederzuverwenden. Kommt natürlich auf die Aufbereitungsweise an, aber an sich kann ich mir gut vorstellen, dass sowas in den nächsten jahren bis Jahrzehnten Furore machen könnte
 
@Slurp: und ich kann mir gut vorstellen das durch die speziell konstruierten wände nicht nur Baumaterial gespart werden kann, sondern gleichzeitig auch noch ein hoher Dämmwert erreicht wird.

Ich könnte mir auch vorstellen so ein Haus zu haben...

Also nur nach Deutschen Verhältnissen <- (in China sind ja die Häuser teilweise so groß wie bei uns die Räume)
 
Macht sich denn hier keiner über die Bindemittel Gedanken? Ich meine was ist das für ein Chemisches Zeugs? Was passiert nach Jahren? Nicht das man nach 5 Jahren tot über der Sofalehne hängt, das einem ein drittes Auge am Hinterkopf wägst oder deine Kinder die Lottozahlen von 2099 kennen?
 
@SpiritOfMatrix: Heutzutage arbeitet man mit Kohlenstoff oder Polyethylen Verbindungen... Die werden höchstens teuer... Aber giftig is das Zeugs nich...
 
@Slurp: Ich könnte mir vorstellen, dass mit der Verfahrensweise richtig Schindluder in Bezug auf illegale Müllbeseitigung getrieben werden kann. Man nehme beliebigen Müll, bisschen Beton dazu, ausdrucken, fertig: Haus da, Müll weg.
 
@F98: Für Müllbeseitung auf ähnliche Art hat man früher Lärmschutzwände für Autobahnen genommen.
 
@F98: Und wo ist das Problem? Dann legalisiert man diese Weise, Müll zu entsorgen eben, und alle sind glücklich.
 
@Slurp: echt? Sicherheit? Die ist schon klar wieviele Häuser dort immer wieder einstürzen weil dort manche leute bauen wie die wollen und sicherheit egal ist?
 
Sehr gut, dann kann man ja direkt in den chinesischen Städten die ganzen historischen Viertel abreisen und innerhalb weniger Tage seelenlose Wolkenkratzer draus bauen.
 
@elbosso: Leider scheint kaum einer erkannt zu haben, daß dein Satz satirisch gemeint war, ich hab mir angewöhnt immer darauf hin zu weisen, traurig, das dies notwendig ist.
 
@Helmut Baumann: Wahrscheinlich sollte ich nicht auf den Verstand meiner Mitmenschen vertrauen ;)
 
@elbosso: Richtig historische Viertel gibt es eh in kaum einer Stadt in China. Es sei denn historische Viertel sind alle Häuser die älter als ~40 Jahre sind. Sehr viel älter ist dort nämlich kaum was. 500Jahre alte Häuser wie sie es hier in Altstädten die den Krieg überlebt haben gibt, haben die dort nämlich so gut wie gar nicht.
 
@wieselding: Und was ist z.B. mit den ganzen Häusern aus der (unrühmlichen) Kolonialzeit z.B. in Qingdao? Oder den alten Vierteln den sogenannten Hutong welche seit 60 Jahren systematisch zerstört werden? Sind diese nicht potentiell schützenswert? Und auch in China die ein oder andere ältere (große) Mauer ;)
 
@Gorxx: Deswegen schrieb ich ja "kaum" Und die einzigen roten Dächer in ganz China neben dem Standardblau habe ich in Qingdao selber schon betreten. Zum Beweis den ja eigentlich nur die dortgewesenen kennen: Find mal ein Bild vom Kindergar(d)ten auf Google. Gleich in der Nähe vom Strand an einer Straßenecke goldene Schrift in weißem Marmor. 100 Jahre alt, aus deutscher Zeit. Ach und Changcheng: war ich letztes Jahr :thumbsup:
 
Jetzt könnte wieder die "Automatisierung zerstört Arbeitsplätze" Debatte losgehen dessen Diskussion ich allenfalls für nötig halte. Trotzdem irgendwie cool.
 
@spackolatius: Ich würde eher sagen, Automatisierung schafft interessantere Arbeitsplätze.. Warum sollen sich Menschen abquälen, wenn es eine Maschine machen kann??
 
@GlockMane: Damit mehr Leute Lohn bekommen als ein paar Maschinenführer !
 
@Helmut Baumann: Traurig aber wahr!
Warum müssen Menschen >10h pro Tag an viel zu vielen Tagen in der Woche arbeiten, um genug zu verdienen! Mit der ganzen Informatik, mit dem Automatismus, und und und könnte unser Leben eigentlich viel entspannter sein! Menschen sollten mal wieder mehr Auszeit bekommen..., komplett Branchenübergreifend!!! (und natürlich auch Länderübergreifend)
 
@Helmut Baumann: Stichwort "Bedingungsloses Grundeinkommen" (Paradigmenwechsel). -> https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Ende_der_Arbeit
 
@GlockMane:Dieser Gedankengang ist sicherlich auf einer Seite korrekt. Aber zunächst werden die Hilfsarbeitsplätze wegfallen und das ist schonmal, so würde ich behaupten, die größte Masse Global betrachtet, die auf diesem Level arbeitet. Jetzt würde das Argument kommen dass sie dann was lernen hätten sollen. Auch wieder korrekt. Aber es gibt viele verschiedene Aspekte warum auch das nicht funktioniert. Krankheit, sozialer Hintergrund, mangelnde Intelligenz, fehlende Zielstrebigkeit in Jungen jahren, was auch immer.

Was meinst du genau mit interessantere Arbeitsplätze? Die die eine mittelhohe bis hohe Ausbildung benötigen? kaami sprach weiter unten Indien an. Oft sind die Leute in widrigen Jobs. Das ist die Grundlage dafür dass sie überhaupt ihre Kinder zur Schule schicken können.

Ich könnte noch relativ viel dazu schreiben mir fehlt aber leider gerade die Zeit. Und zu lange Kommenatre werden meist auch nur ungern gelsen glaube ich :)

Aber folgendes sei gesagt:

Ich halte es für ein Gerücht das wir in Zukunft soviele Menschen, gerade Global, auf das oben genannte Level hiefen können, wenn wir es bisher auch nicht geschafft haben. Die Finanzielle Schere wird sich nur vergrößern.

EDIT:

http://www.stern.de/politik/ausland/bolivien-kinderarbeit-ab-zehn-jahren-kuenftig-legal-2121641.html
 
@spackolatius: Dazu fällt mir grundsätzlich eine Frage ein, die immer wieder gerne übergangen wird. Wenn ausnahmslos Jeder was "besseres" lernt, wer macht dann die sogenannten "einfachen" Arbeiten? Holt dann demnächst ein studierter diplom Ing. meine Mülltonnen ab?

Du hast es ja anders thematisiert, aber von vielen Leuten kommt dieses Argument und ich frage mich als, ob die nur von der Wand bis zur Tapete denken.

Ist wie bei den Leuten, die fest behaupten, dass Jeder einen Arbeitsplatz finden kann. Die tatsächlichen Zahlen, in denen eine deutliche Diskrepanz zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen besteht, kennen die Leute nicht, oder wollen sie nicht kennen. Dabei ist es ein unausweislicher Fakt, dass es in ganz Europa nicht genug Arbeitsplätze gibt. Das sind dann die ganz schlauen, die exakt Null Hintergrundwissen und Bildung in der Thematik haben, aber große Reden schwingen wollen.

Ich bin übrigens mit meinem "einfachen" Handwerksjob sehr zufrieden :D
 
@TheCrow77: nein, deine Mültonnen holt in der Zukunft der Müllwagen ganz alleine ab.
 
@TheCrow77: Das ist ja der Punkt. Die Einfachen arbeiten werden zunächst automatisiert. Viele Begründen das folgend: Wiedere Arbeiten sollen wegfallen weil sie keiner machen will. Aber der Punkt ist auch hochgelernte Leute machen vielleicht ihren Job aber nicht ihre Berufung. Also kann diese Begr[ndung so schon nicht unbedingt zutreffen. Gerade lese ich bei N24 das jetzt auch Daimler den ersten autonom fahrenden Truck vorgestellt hat. Und wie Link schon sagte. Der Müll wird eines Tages Autonom abgeholt. Früher waren 2 Personen, vielleicht sogar 3 Personen auf einem Müllwagen. heute ist es nur der Fahrer.

Und es ist ja nicht mehr so dass nur die einfachen Jobs wegfallen. Durch das Internet gehen viele in de USA nicht mehr zum arzt und lassen sich online eine Diagnose stellen. Zeitungsartikel werden in Zukunft von Maschinen verfasst. Juristen werden es in Zukunft auch weniger brauchen.

Viele sagen, dass die Vergangenheit gezeigt hat, das Automatisierung keine Arbeitsplätze gekostst hat. Aber ich denke, dass mal damals und heute nicht mehr vergleichen kann. Usere möglichkeiten der Automatisierung haben sich zu mehreren 100% erhöht.

www.bloomberg.com/news/2013-09-26/doctor-robot-will-see-you-shortly.html

Und die Behauptung das jeder einen Arbeitsplatz finden kann, ist einfach nicht mehr gegeben wenn einfache Jobs wegfallen. Wenn nur noch spezialisierte Jobs vorhanden sind bedarf es einer Ausbildung. Wenn ich 30 jahre für Firma X arbeite und ich dann Betriebsbedingt gekündigt werde, will ymich schon nicht mehr haben weil ich zu alt bin. Dann muss wahrscheinlich einen Job machen der meinenmvorherigen nicht mehr entspricht. Nur dafür kann ich keine neue Ausbildung im hohen alter machen.

EDIT:

http://blog.ap.org/2014/06/30/a-leap-forward-in-quarterly-earnings-stories/?_ga=1.27590270.390860040.1404209187
 
mit sowas sollte man in armen gegenden wie indische slams oder ähnliches kleine häuser bauen und spenden in sowas fließen lassen.

da haben die menschen teils wesentlich mehr von, wenn man die krankheitsrisiken etc in diesen verdreckten blechplatten gestellen "unterkünfte" sieht
 
@kamii: vielleicht sollte man besser die Ursachen beseitigen, die die Leute dazu zwingen in/unter solchen Bedingungen zu leben....
 
@skyjagger: da geb ich dir vollkommen recht, aber es wäre dennoch sinnvoller als was die da grade machen
 
Auch wenn es jetzt grausam erscheint. Der Zug ist abgefahren. :(

Die Bevölkerungsexplosion in solchen Länder verhindert das. Auch wenn ich nicht wirklich für so was bin, aber erst müsste ein Geburtenkontrolle her. Leider...
 
@kamii: Die Vergangenheit hat allerdings nicht gerade gezeigt das der Fortschritt Arbeitsplätze vernichtet. Für gewöhnlich entstehen einfach andere Arbeitsplätze und das ganze gleicht sich mehr oder weniger aus.
 
@hezekiah: Der in der Vergangenheit erzeugte Fortschritt hat nix mit dem Fortschritt zu tun, den wir heute erzeugen. Als Beispiel.......vielleicht erzeugen wir damals in einem Jahr 5 Jahre Fortschritt, im vergelich dazu erzeugen wir heute in einem Jahr von mir auf 500 Jahre Fortschritt. Gab irgendwo nen Artikel.

Ah hier ist er ja:
"In anderen Worten, das 20. Jahrhundert hat sich allmählich beschleunigt bis zum heutigen Tempo des Fortschritts, die gesamten Leistungen des letzten Jahrhunderts entsprechen nur etwa 20 Jahren Fortschritt in der Geschwindigkeit vom Jahr 2000. Nun machen wir gerade nochmal "20 Jahre" dieses Fortschritts in nur noch 14 Jahren (bis 2014), und dann das gleiche wieder in nur sieben Jahren. Wir werden im 21. Jahrhundert nicht 100 Jahre technologischen Fortschritts erleben, wir werden 20.000 Jahre Fortschritt bezeugen (am heutigen Fortschritt gemessen), oder Fortschritt, der etwa 1000 mal größer ist als das, was das gesamte zwanzigste Jahrhunderts erreicht hat."

Ich gebe zu der Artikel ist eher einseitig geschrieben. Aber dennoch entspricht das in etwa auch dessen wie ich das sehe.

http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2013/transhumanismus-die-groesste-gefahr-fuer-die-menschheit.html
 
Wenn in diesen Betonwänden kein Stahlgewebe ist, kannst du darauf warten bis die Teile zerbröckeln.
Bei der Gebäudehöhe ist dann spätestens beim 4. Stock schluss mit lustig.
Da haben sie noch viel zu entwickeln.

Nachtrag: Bei Wolkenkratzern macht es die Stahlkonstruktion aus - Beton ist das wenigste was da verbaut wird.
 
@LastFrontier: heute wird gern und viel mit Exo-Skelletten bei Gebäuden gearbeitet... Beton innen und Stahl außen... :)
 
Geht überhaupt nicht ! Soviele Arbeitsplätze würden verschwinden. Mann kann in China doch lieber Schüppen den Menschen geben, als Bagger besorgen.
 
Na dann viel Spaß wenn der Drucker mal einen "Papierstau" hat :-D
 
Ich habs schon immer gewusst das die Chinesen so ein pfiffiges Völkchen sind. Die Idee ist einfach nur Klasse....und wenn sie am Ende nur Hohlraumsegmente fertigt in denen später Stahlstreben eingelassen werden und mit Beton ausgegossen...egal....ein gedrucktes Haus hat schon was.
 
@KlausM: Klar, Allein schon bei der Masse, gibt es dort eine kleine Elite, die größer ist, als die gesamte Bevölkerung der BRD
 
@KlausM: keine stahlstreben, keine hohlraumsegmente, kein ingenieurs-knowhow, einfach nur verklebter steinstaub.
 
@toco: andere nehmen Lehm und Stroh als Wände... da ist Steinstaub auch nicht schlechter...
 
@toco: Du weisst doch gar nicht was das für ein Material ist welche Eigenschaften man dem "Beton" verpasst hat, Plastik ist ja auch nicht gleich Plastik.
Es gibt zum Beispiel eine Kunststoffmatte, die mit einem Zentimeter Dicke auf den Betonboden gelegt einem Ei (ja genau!) aus 12(!) Metern Höhe fallen gelassen, die ganze Fall-Power nimmt und es heile läßt.
Warum sollte es da nicht möglich sein so einem Material spezielle Fähigkeiten zu verpassen. :-)
 
Finde ich sehr interessant, vorallem in Krisengebieten die mit starken Unnwettern zu kämpfen haben. Vielleicht hält so ein Ding ja mehr aus als ne Ami-Holzhütte im Tornado-Gebiet.
 
Bin ich der einzige, der das für großen mist hält? Wenn ich schon lese, dass da der bauschutt gemahlen und dann einfach mit einem beton-additiva "verklebt" wird... Das ganze klingt einfach nach ner großen Umweltsauerei.
 
@toco: Du weisst doch gar nicht genau was da mit dem Staub passiert, welche physikalischen Eigenschaften dem Endprodukt mitgegeben werden. Die Grenzen der Wissenschaft...
Sorry, wusste nicht, daß mein erster Komentar angenommen wurde! :-)
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