Julian Assange: Antrag auf Haftbefehl-Aufhebung ist gescheitert

Seit knapp über zwei Jahren sitzt Wikileaks-Gründer Julian Assange nun in der Botschaft von Ecuador in London fest - und das dürfte auch noch einige Zeit weiter so gehen. Ein Antrag auf Aufhebung des europäischen Haftbefehls gegen Assange ... mehr... Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: espenmoe / Flickr Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Netzpolitik, Aktivist espenmoe / Flickr

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Der Haftbefehl existiert bzw. basiert "nur" auf sexueller Nötigung ? Irgendwie hab ich verinnerlicht, das es um mehr, nämlich Vergewaltigungsvorwürfe geht ? Oder war angesichts der Spekulationen darüber bzw. den Zweifeln am Wahrheitsgehalt davon kein Platz mehr in der News ? *fg
 
@DerTigga: In Schweden ist es Vergewaltigung wenn du einvernehmlichen Sex mit einer Frau hast und sie sich danach umentscheidet... Vielleicht ist es deswegen so formuliert. Oder es liegt wirklich an den schrägen Umständen unter denen die Klage zustande kam. Wer weiß.
 
Da kann Julian Assange bis zu seinem Tod im Botschaft von Ecuador immer drin leben. Oder er geht in den Keller und budelt ohne Lärm unter der Erde 500m lang und flieht dann heimlich.
 
@Deafmobil: So wie Osama Bin Laden, der von bis an die Zähne schwer bewaffneten sogenannten Kämpfern für die Gerechtigkeit unter dem Namen "Militär" dann aus irgendeiner dunklen Erdgrube gezogen wurde und man nochmal paar mal einen draufgelegt hat denn es reicht ja noch nicht wenn sich jemand so derartig verstecken muss - egal was vorgefallen ist.

Arme dumme Welt mit noch viel ärmeren dummen Menschen. Kann nur bergab gehen.
 
@deviant: Kann es sein, dass du Osama bin Laden gerade mit Saddam Hussein verwechselst? Wenn ich mich richtig erinnere, war es Hussein, der sich in einem Erdloch verkrochen hat. Bin Laden wurde in seinem Haus per Kopfschuss getötet. Naja, wie dem auch sei...
 
@Angel-of-retribution: "Bin Laden wurde in seinem Haus per Kopfschuss getötet." Die einzigen Beweise hierfuer sind aber die Leute die das Haus gestuermt haben sowie ein Raum voller "wichtiger Leute" der US Regierung. Er wurde ja direct in alle Himmelsrichtungen verbrannt bevor noch jemand anderes sich Davon ueberzeugen kann
 
@-adrian-: und dafür gab es auch gründe, aber wenn man auf verschwörungen abfährt, ignoriert man das einfahc ;)
 
@Pegazus: Sorry. Amerika maschiert in jedes Land ein wie ihnen Lieb ist und fuehlen sich unantastbar.. und da konnen sie nicht riskieren seine Leiche zu haben? Ich fahr nicht auf Verschwoerungen ab aber das ist einfach eine schlechte verarsche gewesen. Die Aggression macht seine Ermordung nicht seine Leiche.
 
@-adrian-: Verbrannt? Woher kommen deine Informationen?
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_61023122/osama-bin-laden-so-lief-die-bestattung-des-al-kaida-anfuehrers.html
 
@gutenmorgen1: Dachte er wurde verbrannt. Jetzt macht das alles Sinn. Sie haben ihm sogar religioese Worte auf Arabisch uebersetzt. Was fuer ein Schwachsinn..unglaublich. Naja lassen wir das. Wir brauchen hier ja jetzt nicht ueber sowas diskutieren.
 
@-adrian- (re:1): Es ging Angel-of-retribution doch wohl mehr um die tatsächliche Verwechselung von bin-Laden und Hussein. Und nicht darum wie bin-laden ums Leben kam. Man muß nun nicht gleich auf alle Formulierungen so anspringen. Was gemeint war von Angel-of-retribution ist doch wohl klar.
 
Assange hat seine ganzen Sympathiepunkte in der Vergangenheit alles verspielt. Darum interessiert es auch keinen mehr, was er zu sagen hat. Dieser Selbstdarsteller hat sich um seine eigene Reputation gebracht. Früher oder später wird er wohl noch irgendwie sein Leben leben wollen und muss die Botschaft wohl oder übel dafür verlassen. Also würde ich mich doch lieber früher als später stellen. Im Endeffekt zögert er doch nur das unausweichliche raus.
 
@Seth6699: Das unausweichliche ? Kannst du das evt. konkretisieren ? Und andersrum Informationen liefern, nach wieviel Jahren diese Vergewaltigungsunterstellungen verjährt sein könnten ?
 
@DerTigga: Im deutschen Strafrecht richten sich die Verjährungsfristen nach dem Strafhöchstmaß der jeweiligen Straftat, wäre bei Vergewaltigung beispielsweise eine Verjährungsfrist von 20 Jahren. Schwedisches Strafrecht kann das ähnlich handhaben oder gänzlich anders, dass kenne ich nicht. Einfach mal die Suchmaschine deines Vertrauens nutzen. Der Punkt ist: hätte sich Assange gestellt, wären schon 2 Jahre seiner vermeintlichen Strafe weg. So hat er 2 Jahre umsonst in der Botschaft gehockt... Und ich galube nicht, dass er das nur macht, weil er Angst hat, an die Amis ausgeliefert zu werden. Wollten die ihn tot sehen, wäre er das schon... auch in der Botschaft.
 
@MaikEF_: Der Punkt ist wohl eher, das man, nachdem wie die Chronologie bzw. Entstehungsgeschichte dieser "Vergewaltigung" aussieht, wie ich finde, durchaus auf den Gedanken kommen kann, das da was künstlich aufgeblasen, um nicht zu sagen gefaked worden sein könnte. Ergo wäre da nicht nur der Punkt des womöglich ausgeliefert werdens, sondern auch und erstmal der, des womöglich zu Unrecht verurteilt werdens bzw. des anschließend vorbestraft seins, mit all seinen (beruflichen) Folgen. Ansonsten finde ich, das du schon trennen solltest, zwischen einem ausgeliefert + in einem US Gefängnis anschließend getötet werden und einem "nur" ein Exempel an ihm statuieren und ihn zu so etwa 345 Jahren Knast zu verurteilen... Zumindest ich halte letzteres für eher wahrscheinlich.
 
@MaikEF_: setz dich doch mal mit dem Strafbestand einer Vergewaltigung in Schweden auseinander und den Umständen unter denen das ganze sich entwickelt hat. Es ist alles sehr sehr fragwürdig und das ganz unabhängig davon ob man Sympathie oder nicht für Assage hegt (und die meisten vermutlich in der "eher nicht" Kategorie landen )
 
Assange hatte Schweden bereits angeboten sich dort wegen der Vergewaltigungsvorwürfe vernehmen zu lassen, wenn die ihm im Gegenzug garantieren, ihn nicht an die Amis auszuliefern, von denen er wegen Hochverrats gesucht wird und die ihn garantiert nicht wieder gehen lassen würden. Dies wurde von Schweden mit der Begründung relativiert, dass bisher noch kein Auslieferungsgesuch der USA vorliege. Das war wiederum Assange zu wenig, der das schriftlich haben wollte.
 
@softwarejunkie: Und hätte er das schriftlich bekommen, hätte er sich den schwedischen Behörden gestellt? NIE! Dann hätte er wieder einen Grund gesucht/gefunden, warum er nicht könne (zum Beispiel "Das Schreiben ist das Papier nicht wert, auf dem das steht! Schweden und Amerika stecken eh unter einer Decke." oder sonstwas). Und: Können die USA einen ausländischen Staatsbürger wegen Hochverrat anklagen, wenn er etwas unternimmt, dass sich nicht gegen sein eigenes Heimatland richtet sondern bloß der Regierung der USA nicht in ihren Kram passt???
 
@MaikEF_: Juristisch: Ja, sie können von Ausländern im Ausland begangene Taten im Inland verfolgen, wenn die Tat direkte Auswirkungen auf die USA bzw deren Bürger haben.

Und im Gegensatz zu manch anderem kleinem Land haben die Amis die Macht, ihre Strafverfolgung durchzusetzen.
 
Jetzt muss er "nur" noch 8 Jahre ausharren... nach 10 Jahren verfallen solche Anträge in Schweden
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