Tausende Apple-Mitarbeiter für Homosexuellen-Rechte auf der Straße

Der Computer-Konzern Apple hat am Sonntag die wohl bisher größte Präsenz eines Unternehmens auf einer Gay-Pride-Parade gezeigt. Tausende Mitarbeiter des Unternehmens bildeten auf dem Umzug im kalifornischen San Francisco einen eigenen Block - unter ... mehr... Apple, Demonstration, Gay Pride Bildquelle: Tim Cook Apple, Demonstration, Gay Pride Apple, Demonstration, Gay Pride Tim Cook

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Mal Abseits vom ganzen Fanboy-BlaBla: Ich finds gut!
 
@Stratus-fan: Und ich find's nicht gut!
 
@erpp: Weil?
 
@Knerd: Muss er nicht begründen, genauso wenig ich der es Gut findet (Tim Cook, Apple Aktion)
 
@Kribs: Stimmt, man sollte einfach seine Meinung äußern aber auf keine Fall begründen warum! So weiß jeder warum man so denkt :D
 
@fuba: Du und der/die andere missversteht die Aussage!
Etwas das man "Gefühlt Meint" kann man meist nicht Rationell begründen,
Schließlich nur weil meine Lieblingsfarbe Blau ist, bedeutet das keine Abwertung der anderen Farben!
 
@Kribs: Stimmt! Du musst es nicht begründen.
Nur musst Du dann damit rechnen, dass die anderen sich selbst einen Reim daraus machen, was der Grund sein könnte und Dich für einen Schwulenhasser halten, der seine Homophobie nicht sachlich begründen kann. ^^
 
@moribund: Dass andere dann etwas hineininterpretieren, das nicht unbedingt schmeichelhaft sein muss, ist natürlich eine Folge des Gründe-für-sich-behaltens :)
 
@moribund: Eigentlich Peinlich,
da hat und fordert man >Unbegründete< Toleranz für Homosexuelle,
die selbige wird aber nicht für "Anders-fühlend-denkende" aufgebracht?

Nur zur Klarstellung: Damit sind die Religiösen und Braunen "Denker" nicht gemeint!
 
@Kribs: Ach, Du forderst Toleranz für Intoleranz? Das ist aber schon mal ein Widerspruch in sich.
 
@moribund: Offensichtlich kennst du die Bedeutung von Toleranz nicht.
Als Beispiel:
Etwas für sich als Person abzulehnen aber es bei anderen Personen zu >tolerieren<,

das ist Toleranz.

Toleranz heißt nicht, das gleiche in gleicher Weise Mögen/Leben zu müssen.
 
@Kribs: Woher habt ihr Homophoben immer die Behauptung, dass jemand von Euch verlangt, dasselbe mögen/leben zu müssen? Das ist doch 'ne glatte Lüge!!! Von mir hat noch nie jemand verlangt schwul zu werden - von Dir etwa?
Alles was von dir verlangt wird ist dass du denen die gleichen Rechte zugestehst die du hast.
Ihr tut immer so als ob ihr irgendwas opfern müsst, wenn ihr Homosexuellen die gleichen Rechte gönnt. Geht's dir etwa schlechter, wenn es anderen besser geht? Ihr habt doch alle einen Haufen Komplexe!
 
@Knerd: Wenn ich es begründen wollte, hätte ich das gemacht. Mein einfach in den Raum geworfener Kommentar war nur eine Antwort auf den genauso gehaltvollen vorgehenden Kommentar von Stratus-fan.

Viel interessanter finde ich die Bewertungen: zwei Kommentare, die NUR zum Ausdruck bringen, ob man etwas gut oder schlecht findet, werden vollkommen gegensätzlich bewertet, wobei die „Bewerter“ einseitig kritisieren, dass ich meine Meinung nicht begründet habe, gleichwohl wird die andere unbegründete Meinung von Stratus-fan außer Acht gelassen. Das ist wohl ein anschauliches Beispiel wie sich die Massen leiten lassen. Bewundernswert, nicht wahr?
 
@erpp: Ich frage Stratus-fan nicht nach einer Begründung, da ich seine Meinung teile ;) Deine Meinung hingegen, ist für mich nicht verständlich, daher frage ich nach einer Begründung.
 
@erpp: 1. Die Bewerter Deines Kommentars müssen ihre Bewertung genauso wenig begründen wie Du.
2. Wenn Du keinen Grund angebst, musst Du damit rechnen, dass andere sich einen dneken. Selber schuld!
3. Man steht immer besser da, wenn man seine Meinung sachlich begründen kann - aber das ist Deine Sache. ^^
 
@Stratus-fan: Ich nicht. Soll er einfach sagen, wenn er Schwul ist. Hat er aber nicht gemacht. Und jetzt wo ein Basketballspieler usw sich outet und viel Applaus bekommt, einfach mal mit auf den Train zuspringen... Zu offensichtliche Image Kampagne. Als wenn es Apple um die Rechte von irgendjemand geht.. In China begehen Arbeiter doch auch Selbstmord. Als um Menschen geht es hier sicher nicht
 
@wolle_berlin: soso. Auf den Train. Warum schreibst You nicht einfach Zug? :P
 
@balini: There are no breaks on the rape train
 
@wolle_berlin: Das du es nicht Gut findest ist dein Ding, aber danach schwafelst du Bockmist!
Wieso muss er sich Outen, ja klar du stellest dich auch jeden mit "Hallo ich bin XY, und YX"?
(YX steht für Homosexuell, Hetero, etwas dazwischen und den sonst denkbar möglichen)
Solche Argumentationen kommen nur von Deppen deren Horizont an der Nasenspitze aufhört!
 
@wolle_berlin: Es ist traurig, dass es einige immer noch für notwendig halten, dass sich andere Menschen outen müssten wenn sie homosexuell sind. Auch damit zementiert man doch nur Unterschiede und deklariert Homosexualität als "anders" oder "nicht normal". Oder würdest Du erwarten, dass sich auch jeder Heterosexuelle outet?

Vielleicht sollte man auch nicht vergessen, dass die USA wesentlich konservativer sind als große Teile Deutschlands. Und selbst hierzulande gibt es ja noch genug Leute mit brauner Grütze im Kopf, die meinen Homosexualität wäre etwas, das man bekämpfen müsste.
 
@Stratus-fan: Mit "soll er einfach sagen" meinte ich natürlich, wenn er es möchte. Also wenn er es möchte soll er halt sagen das er Schwul ist und nicht gleich so einen riesen Presserummel drum machen,
 
@wolle_berlin: Welchen Presserummel hat er denn gemacht? Er wurde in einer Talkshow geoutet, in der er selbst nicht anwesend war, und hat später eine Tweet vom CSD abgesetzt.

Ist er jetzt verpflichtet die Medien zu kontrollieren und darf nicht mehr Twitter nutzen?
 
@wolle_berlin: Stratus-fan hat Recht, ich kann der Meldung nicht entnehmen, er würde irgendeine Art von Rummel veranstalten. Den machen höchstens andere, oder interpretieren ihn in die Medienmeldungen hinein (eine Medienmeldung wie hier auch AndroidPit, wenn sie berichten "Cook lief beim CSD mit", macht aber noch keinen Rummel).

Und was Deine Forderung "er soll sich gefälligst outen angeht" - stellst Du Dich anderen Leuten mit "ich bin wolle_berlin, bin wollig, aus Berlin, mag die Farbe gelb, esse gern Currywurst, bin heterosexuell, katholisch getauft und wechsle meine Unterhosen jeden zweiten Tag" vor? Wieso sollte jemand private Eigenschaften aktiv in die Welt posaunen? Oder wieso gerade seine Sexualität, andere Eigenschaften jedoch nicht?
 
@wolle_berlin: Selten so nen hohlen Mist gehört. Wenn es dir selbst so gehen würde, dass du diskriminiert wirst, dafür wie du bist und wegen etwas, an dem du nichts tun kannst, würdest du auch dafür kämpfen wollen, dass dieses Unrecht ein Ende hat. Und sowas als Marketing abtun ist absolut unverschämt!
 
@hempelchen: Wo wird Cook den diskriminiert? Und in seiner Gegend im Valley ist das eh kein Problem. Eigentlich die ganze Region dort (bis San Fancisco) gilt als sehr tollerant
 
@wolle_berlin: die Selbstmordrate bei Foxconnangestellten ist niedriger als die Selbstmordrate in China an sich, glaub nicht alles was die Presse so schreibt.
 
@wolle_berlin: Man kann auch gegen die Unterdrückung von Minderheiten sein, ohne diesen Minderheiten anzugehören. Übrigens engagiert sich Apple schon lange in diesem Bereich, so dass ich diese jetzige Aktion nicht für opportunistisch halte.
 
@Stratus-fan: jain... finde den für die publicity gedachten Effekt gut... aber den vermutlich einzigen Grund das Unternehmen dort zu positionieren und Werbung zu machen... sollte schließlich bei ernsten Gedanken auch ohne diese brachiale Bannerwerbung auf dem Foto gehen. Wer sagt "nein", der hat es nie ernst gemeint. Sorry aber ich sehe solche Aktionen in denen ein Großkonzern so dermaßen ins Rampenlicht gestellt wird unabhängig vom Konzern oder berümten Persönlichkeiten grundsätzlich sehr kritisch.
 
@Stefan_der_held: Es war anscheinend gute Stimmung, er freut sich/war stolz, dass so viele aus seinem Konzern dabei waren, hat davon ein Bild mit seinem Phone gemacht und es auf seinem privaten Twitter-Account hochgeladen - ist das für ihn jetzt verboten, nur weil er berühmt ist?

Es gab keine Pressemitteilung und soweit ich weiß hat Apple das Bild offiziell auch sonst nicht geteilt. Und das sie als Firma da ein großes Banner herumtragen - ja warum nicht? Wären sie da alle inkognito unterwegs gewesen, hätten sich wieder andere Aufgeregt, das Apple sich als Firma davon distanzieren will, BlaBla...

Ich bin nun wirklich alles andere als ein Apple-Fan und sehe viele Dinge, die diese Firma sonst so macht, als sehr kritisch. Aber an dem Bild kann ich nichts verwerfliches sehen.
 
@Stratus-fan: Nein da hast du was in den falschen Hals bekommen. Finde es nur bedenklich, dass diese augenscheinlich massive Werbeplazierung stattfindet. Wie gesagt: Ohne Banner wäre es doch auch gegangen. Sähe dann sogar noch authentischer und ehrlicher was ein privates Foto angeht. Und wie auch geschrieben: Das Unternehmen lasse ich da vollkommen algemeingültig außen vor.

Die Personen sind ja nicht ohne Markenzeichen weniger berümt/bekannt als mit und solltena auf einen Foto eh erkannt werden. Das Banner ist für mich (meine Meinung/auffassung) ehr kontraproduktiv als dass es die ernsthaftigkeit/aufrichtigkeit ohne Hintergedanken unterstützen würde. Aber wie geschrieben/gesagt: Es ist meine persönliche Meinung basierend auf meinem persönlichen ersten Eindruck des Fotos in Verbindung mit dieser News.
 
Ich mag Apple-Produkte nicht, aber deren engagement in dem Bereich finde ich super!
 
@Sam Fisher: Jep. Machen zum Glück viele IT Firmen. Such mal nach Microsoft Gleam. Ganz schön lange dabei die Gruppe.
 
Tolle Aktion und auf jeden Fall bitter nötig! Vor allem in Städten wie Austin und Dallas sind die meisten schon Homosexuellfeindlich. In kleineren Städten gibt man das sogar offen zu! Da sind solche Aktionen gar nicht mal so schlecht!
 
Was für Rechte fehlen denn dort drüben noch? Wahrscheinlich so Klassiker wie die Absicherung von Partnern?
 
@Johnny Cache: In vielen Staaten dürfen Homosexuelle nicht Heiraten. In manchen Staaten sind viele Menschen Homosexuellenfeindlich.
 
@MrInternet: Heirat wäre ja mit Absicherung von Partnern gleichzusetzen, wobei "heiraten" natürlich religiös geprägt ist und deswegen natürlich oft auf massiven Widerstand trifft. Da tun sie sich allein schon mit der Bezeichnung keinen wirklichen Gefallen.
 
@Johnny Cache: Auch die Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist in einigen US-Bundesstaaten verboten, teils sogar in der Verfassung.
 
@MrInternet: Und wer ist mal wieder an allem Schuld? Die Kirche! =D
 
@Johnny Cache: Die USA ist sehr viel föderaler als Deutschland. Bis auf die Verfassung gibt es nahezu keine bundesweiten Gesetzgebungen. Die USA ist kaum anders wie die EU. Wesentliche Merkmale der USA ist, das sie sich zwar als eine Nation versteht unter einer geregelten Sprache, die Bundesstaaten in sich aber so unterschiedliche Gesetzgebungen haben, wie das in der EU auch der Fall ist.
 
@knirps: So sieht es aus - das geht vom Steuer- bis Strafrecht munter durch. Je nach Bundesstaat haben Homosexuelle da auch heute noch sehr eingeschränkte Rechte.
 
@knirps: ... und in einigen Bundesstaaten noch die Todesstrafe praktiziert wird, was die USA nicht unwesentlich von Europa unterscheidet.
 
@Remotiv: Philosophisch sind die USA und Europa für mich unvereinbar.
 
@Johnny Cache: Abgesehen davon, dass (das wurde schon gesagt) jeder Staat, jeder Ort usw seine eigene Gesetzgebung hat, die durchaus diskriminierend sein kann (wenn Du Dich in Deinem weißen Wohngebiet durch einen herumspazierenden Chips essenden schwarzen Jugendlichen bedroht fühlst, darfst Du ihn in Notwehr umlegen), fehlt es in weiten Teilen vor allem an gesellschaftlicher Akzeptanz.
 
Ich finde es gut, wenn sich riesige Unternehmen nicht hinter ihrem Geldberg verstecken, sondern auch mal für wenigstens einige Rechte eintreten. Gleichberechtigung ist dort wie hier immer noch ein Thema, das mehr Rückhalt braucht, weshalb man gegen die Aktion nichts sagen kann.
 
Ich finde es ja schön, dass sich für die Gleichberechtigung von "Randgruppen" eingesetzt wird. Aber was mir richtig auf die Nerven geht ist diese schwarz-weiß Denken von manchen. Setzt man sich nicht für Schwule ein, ist das automatisch Diskriminierung. Ich habe nichts gegen Homosexuelle und von mir aus können die auch alle Rechte haben die sie wollen. Aber als natürlich empfinde ich es dennoch nicht. Und ja, ich fühle mich angewiedert wenn ich z.B sehe wie zwei schwule sich küssen, ich finde es einfach ekelig. Das hat aber nicht mit meiner Grundhaltung homosexueller gegenüber zu tun, es ist einfach das was ich automatisch dabei empfinde.
 
@FuzzyLogic: Ich finde es auch manchmal ekelhaft, wenn ich sehe wie ein Heten-Pärchen sich gegenseitig die Zunge in den Hals schiebt.
 
@FuzzyLogic:
> was mir richtig auf die Nerven geht ist diese schwarz-weiß Denken von manchen
Sehe ich auch so, z.B. das implizierte "Hetero-Küsse ok, Schwulen-Küsse eklig".

> Ich habe nichts gegen Homosexuelle
Alles klar.
 
@Garbage Collector: gehörst wohl genau zu denen von mir genannten.
Ich habe doch nur gesagt dass es mich anekelt wenn ich sehe wie schwule sich küssen, was kann ich dafür dass sich bei mir dabei ein Ekelgefühl einstellt? Genauso wie mir automatisch schlecht wird wenn ich Fikalgeruch vernehme, ich kann nichts dazu, so reagiert mein Körper darauf nunmal. Was hat das jetzt mit meiner sozialen Einstellung gegenüber Homosexuellen zu tun? Von mir aus können die überall rummachen wie sie wollen, ich finds halt nur unangenehm.
 
@FuzzyLogic: Und wie sieht das bei Lesben aus?
 
@Knerd: Da wird ordentlich drauf an der Palme geschüttelt, da verwette ich meinen Arsch drauf.
 
@FuzzyLogic: Und Lesbenpornos guckste dir sicher voller Wollust an, stimmt's? So ist es dann nämlich in 99% der Fälle. Mir ist das so scheißegal, sicher ist es etwas irritierend, weil ungewohnt, aber scheißegal. Du musst es doch nicht machen.
 
@Knarzi81: Ja nun, aber eklig darf man es schon finden.
 
@FuzzyLogic: Es geht ja auch nicht darum, ob man was eklig findet oder damit anfangen kann.
Sondern um die Leute, die sowas verbieten wollen.
Warum sollen schwule nicht heiraten dürfen?
Oder genauso Küssen wie die "normalen" (finde übrigends beides eklig mitanzusehen)
Kann jeder denken oder die Meinung haben, die er will.
Aber nur, weil ich eine Gruppe von Menschen aus irgendeinem Grund nicht mag, setze ich mich noch lange nicht gegen deren Recht auf etwas, was alle anderen haben, ein.
Das soll jetzt aber nicht gegen dich gerichtet sein, sondern eher einfach allgemein ;)
 
@glurak15: das ist im Kern ja auch genau das was ich gesagt habe :)
 
@FuzzyLogic: Homosexualität ist natürlicher als gefärbte Haare ... ersteres gibt es nämlich eigentlich schon immer.
 
@iPeople: Und quer durch die gesamte Natur.
 
@Knarzi81: Ganz genau.
 
@Knarzi81: Auch wenn ich dafür mehrere Minus kassiere, aber das Argument pro Homosexualität, weil es "natürlicher" ist und in der Natur vorkommt ist einfach käse. Ja, Homosexualität mag bei anderen Spezies vorkommen, aber noch häufiger kommt Inzest oder Kannibalismus vor. Es gibt Argumente pro Homosexualität bzw. Gleichberechtigung von Homosexualität, aber das ist wahrlich keins davon.
 
@JackSlater91: Aber es nimmt denen den Wind aus den Segeln, die mit dem Argument "Homosexualität ist widernatürlich" daher kommen.
 
@FuzzyLogic: "Ich habe nichts gegen Schwule, aber..."
https://www.youtube.com/watch?v=2dXARZfuYmk
 
@Knarzi81: Danke für das Video, war sehr interessant und hat mich dazu gebracht mich selbst mal zu hinterfragen.
Erstmal möchte ich nochmal mit Nachdruck betonen, dass ich NICHT schwulenfeindlich bin. Sorry, falls es doch so angekommen sein sollte.
Ich wollte bloß darauf hinaus, dass es mich nervt dass ich oft als schwulenfeindlich bezeichnet werde, nur weil der Anblick bei mir Unbehagen auslöst. Ich habe aber niemals einen Homosexuellen deffamiert oder irgendwie andersartig behandelt, noch habe ich mir meinen "Ekel" anmerken lassen. Ein guter Kumpel von mir ist überings auch schwul, auch wenn man es ihm nicht unbedingt anmerkt. Haben einen ganz normalen Umgang. Das Homosexualität nicht natürlich ist habe ich auch nicht so wörtlich gemeint, denn da niemand weiß wieso jemand homosexuell wird, kann man auch nicht sagen es sei natürlich oder unnatürlich.

Was mich allerdings grübeln lässt, ist die Tatsache dass ich Lesben (wenn sie gut aussehen) wirklich erotisch finde.(Und nein Knarzi, ich schüttel mir keinen auf Pornos, langweilt mich, nur mal so am Rande). Somit kann es also nicht die Homosexualität per se sein, die bei mir ein ungutes Gefühl auslöst. Was mich zu der Frage führt, woher es kommt. Vielleicht Vorurteile, falsches Weltbild...ich weiß es leider nicht.
 
@FuzzyLogic: Mit der Palme wollte ich dir wirklich nicht zu Nahe treten, aber es hat eben schon arg was von Doppelmoral, wenn man lesbische Frauen erotisch findet, bei Männern aber einen Würgreiz bekommt. Ich glaube, es liegt einfach daran, dass man Männer nicht ein bisschen erotisch findet und der Gedanke selbst einen anderen Mann zu küssen oder weiter zugehen so abstoßend ist, dass man es dann auf das schwule Pärchen projiziert. Nur muss man sich da in den Kopf rufen, dass man eben bei Lesben nicht mal annähernd so reagierend würde. Und da muss man dann wirklich sich selbst zur Räson bringen, weil es zum ersten nichts schlimmeres als Doppelmoral gibt, zum zweiten man nicht seine eigene Abneigung gegen gleichgeschlechtliche Praktiken mit dem eigenen Geschlecht auf andere übertragen sollte. Ich übersehe sowas einfach, weil es mich eben nicht betrifft, auch wenn ich natürlich auch im ersten Moment irritiert bin.
 
@FuzzyLogic: Tja, so ist das eben. Man sagt eben nichts, was man auch nur im entferntesten als leichte Kritik an zum Beispiel Homosexuelle, Israel, Menschen mit Immigrationshintergrund, AIDS, Behinderte, Abtreibung,... (hmmh die Liste wird seltsamerweise ziemlich lang...) deuten könnte.
 
@FuzzyLogic: Wenn jemand einen Satz mit "Ich habe nichts gegen xy, aber..." anfängt, dann weiß man automatisch woran man mit demjenigen ist.
Ist eine Grundregel die immer wieder zutrifft! ^^
 
Mir wäre es lieber Apple wäre mal als Vorreiter wegen der NSA Spionage auf die Straße gegangen. Denn die betrifft wirklich uns alle
 
@balini: die nsa spionage ist nicht antischwul genug :)

das wäre nur gegangen wenn nur schwule ausspioniert werden würden :)

schwulenrecht geht vor menschenrecht :)

was haben wohl meine aussagen zu bedeutet?! fragen über fragen :)
 
Liebes Winfuture Team: Ich habe schon in der Vergangenheit gestaunt das ihr in News über Apples Engagement in der Gleichberechtigungszene nie erwähnt habt das sogar ihr Chef homosexuell ist. Ich hätte aber nicht gedacht das dieser Umstand auf ungenügende Recherchearbeit zurück zu führen ist, und es euch wirklich nicht bewusst war?! Im April 2013 wurde Tim Cook zum DRITTEN MAL IN FOLGE vom OutMagazine zum einflussreichsten homosexuellen in den USA gewählt. Es war also schon laaaange bekannt das er homosexuell ist, und er wurde mitnichten "ungewollt geoutet". Vielleicht solltet ihr euren Text entsprechend überarbeiten, denn eine so offensichtlich zur Schau gestellte Unwissenheit über solch grundlegende Themenbezogene Sachverhalte wirkt in einem redaktionellen Beitrag irgendwie fehlplatziert.
 
@master_jazz: Geil, ich kann leider nur eimal aber das mit INBRUNST +
 
@master_jazz: Ich habe es auch erst heute von heise.de erfahren.
 
@master_jazz: Das ist ja das schöne an der Gleichberechtigung: Es ist nichts besonderes und nicht der Rede / der Aufregung wert wenn jemand schwul ist.
 
@master_jazz: Die Sache ist durchaus etwas komplizierter. Cook hat sich selbst nie geoutet. Spekulationen gibt es durchaus seit Jahren und im Zuge dessen kam er auch auf die Liste, was ihn sicherlich nicht stört. Der Sachverhalt in der CNBC - die kein Szenemagazin, sondern ein international ausgerichteter Wirtschaftssender ist - stellt sich aber anders dar. Der Gesprächspartner des Moderators sagte explizit, dass er mit verschiedenen Chefs großer Konzerne über das Thema gesprochen hat und keiner von diesen will, dass ihre sexuelle Orientierung öffentlich thematisiert wird. Als Antwort darauf einen konkreten Namen ins Spiel zu bringen, ist ein unsensibles Zwangsouting. Ich hab dazu aber noch was ergänzt. :)
 
Tja jetzt müssen sich die iPhone-User wohl endlich outen .... ^^
 
Wenn Apple jetzt seine Politik im App-Store überdenkt und aufhört homophob zu sein ist das def. ein Schritt in die richtige Richtung! (Siehe Apps wie PlanetRomeo: Entweder die App wird so verstümmelt, das sie den Richtlinien Apples entsprechen oder sie fliegt aus dem Store)
 
@Raiden-2: Das hat allerdings weniger was mit Homophob zu tun, als dass allgemein Apps mit Pornografischem Inhalt verboten sind. Soweit ich weiss, sind dort nur diese Bilder blockiert.
 
@Raiden-2: Eben, Gleichberechtigung bedeutet, dass hetero- und homophile Pornos gleichbehandelt werden - und beide sind gleichermaßen verboten.
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