60 Dollar pro Jahr: Ouya experimentiert mit "Flatrate" für Spiele

Die Android-basierte Open-Source-Konsole Ouya hat vor ihrer Veröffentlichung viel Aufsehen ausgelöst, nach einem problematischen Start ist die Begeisterung aber deutlich abgekühlt. Nun versuchen die Ouya-Macher mit einem Spiele-Abonnement wieder ... mehr... Crowdfunding, Spielekonsole, ouya Bildquelle: Ouya Crowdfunding, Spielekonsole, ouya Crowdfunding, Spielekonsole, ouya Ouya

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Wäre spannend, wenn Steam soetwas bringen würde. Flatrate und die Hersteller erhalten x € pro Stunde Spielzeit.
 
@EmilSinclair: Dann werden Spiele wie Unkraut aus dem Boden schießen, bei denen die Spielzeit künstlich in die Länge gezogen wird. Das kann ich mir schon bildlich vorstellen.

400% HP für alle Gegner in RPGs, Produktionszyklen dauern 3x so lange bei RTS, Dialoge/Sequenzen lassen sich nicht mehr überspringen.

:3
 
@crmsnrzl: Glaub ich gar nicht. Das wäre nämlich langweilig und dann nehm ich halt das nächste Spiel. Ist ja ne Flat. Ich hätte einen andere Vermutung. Die Unternehmen müssten sich um das Produkt kümmern. Einfach ne Pappschachtel verkaufen und dann rennen wäre nämlich nur die zweitbeste Lösung. Man müsste versuchen das Spiel zu pflegen, neuen Content zu bringen, Fehler zu beseitigen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand besser als Valve analysiert hat, wieviel man für eine Flat nehmen müsste, damit unterm Strich mehr Geld in der Kasse und weniger im Portmonee ist. Die wissen genau wie man die Leute anfixen muss (siehe Sales). Für den Spieler hätte das aber viele Vorteile. Bessere Produktqualität, die Möglichkeit wirklich mal was Neues auszuprobieren. Gerade für Indieentwickler vermutlich ne Riesenchance und Episodenformat bekäme richtig Sinn...

Für die großen Publisher fiele der Zwang weg pausenlos den nächsten Titel aus dem Franchaise auf den Markt zu werfen. Für COD gäge es dann eben einen Grafik und Contentpatch. EA müsste nicht mehr jedes Jahr ein Fifa auf den Markt schmeißen sondern die aktuelle Version weiterentwickeln. Das das über viele Jahre geht, sehe ich in meinem Fall an TF2...
 
@EmilSinclair: Du unterliegst dem Irrtum zu glauben, die Hersteller "müssten" das tun, in Wahrheit dürfte es aber so sein, das sie das durchaus gern machen. Jedes Jahr ein garantierter Bestseller, der sich allein aufgrund des Namens schon verkauft wie geschnitten Brot... aus Herstellersicht würde wohl jeder diese Kuh melken. Und wenn die Kunden sich jedes Jahr aufs Neue damit zufrieden geben, ist das wohl deren schuld. Würden sich die Verkäufe so sehr minimieren, das sich das nicht mehr lohnt, wäre auch ganz schnell mit dieser "jedes Jahr ein Sequel"-Geschichte Schluss... gleiches gilt für DLCs statt vollwertige AddOns, komische Season-Passes, In-Game Vorbesteller-Boni und all die anderen Dinge, die in den letzten Jahren in Mode gekommen sind und von einem nicht kleinen Teil der Zielgruppe kritisch betrachtet werden. Würde die Kritik so weit reichen, das sie bei eben jenen auch zum Verzicht führt, wären sie all ihre Probleme los...

Ganz abgesehen davon bietet so eine Flat natürlich massive Gewinneinbußen. Ich mein, nichtmal der Spieleverleih innerhalb von Steam ist einigermaßen praktisch umgesetzt, eben aus dem gleichen Grund und der würde wohl weniger Verluste bringen als eine solche Flatrate. Aus Spielersicht hätte die natürlich viele Vorteile... nicht nur der Preis, sondern auch die Option, mal in Spiele reinzukucken, die man sonst eher nicht zum "nur mal ankucken" gekauft hätte (früher gabs für sowas mal Demos...), aber aus Sicht eines Publishers/Herstellers hätte so eine Flat ausnahmslos nur Nachteile. Sinkende Verkaufszahlen, sinkende Einnahmen, mehr Aufwand um Spieler bei den eigenen Spielen zu halten (um mehr vom Anteil der Gebühr abzubekommen). Und nein, ich glaube auch nicht, das letzteres dann versucht wird, mit höherer Qualität zu erreichen...
 
ich glaub daran hat ja nicht wirklich einer Interesse. Auf dem Musikmarkt gibts das ja auch nur, weil sich die alten Modelle nicht mehr finanzieren. Also kam man auf die Idee mit den Flats, und es scheint ja zumindest einigermassen zu funktionieren. Nur Steam verkauft sich ja, es besteht also nicht wirklich Bedarf sowas einzuführen. Ouya machts ja auch nur, weil scheinbar Not am Mann ist, mit den Spielchen da lockt man aber leider auch keinen hinterm Ofen hervor.
 
Die sollen das Ding erst mal überhaupt spieletauglich machen. Das eine Mal, als ich das ausprobieren konnte, waren die Reaktionszeiten auf dem Niveau von MP3 mit einem 486 ohne FPU abspielen. Dass die solche Spiele überhaupt zulassen, ist mies.
 
"zum Preis eines (regulären) Konsolenspiels für ein Jahr Zugang zu immerhin 800 Spielen bekomme"
Ja 800 Minigames die kostenlos auf dem Handy zu bekommen sind.
 
Nur eine Frage der Zeit bis das Teil wieder in der Versenkung verschwindet.
 
Hier im Medimax haben die letztens die Konsole für 40€ verballert, wollte trotzdem keiner haben ^^
 
Das beste Prog im Ouya Store ist der Snes Emulator zum Spielen der Snes Games.... oh wait.... ;).
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