Neue Programmiersprache Babelsberg soll Komplexität abbauen

"Babelsberg" heißt eine neue Programmiersprache, die am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) entwickelt wurde. Diese soll es ermöglichen, Probleme mit weniger komplexen Quellcodes und nicht zu kleinteiligen Schritten zu lösen, teilten die ... mehr... Daten, Code, Virtualisierung Bildquelle: Free for Commercial Use / Flickr Quellcode, Code, Programmiersprache, Php, Source Code Quellcode, Code, Programmiersprache, Php, Source Code Free for Commercial Use / Flickr

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Felgentreff ... lustiger Name! Zurück zum Thema ... Hat jemand Erfahrungen?
 
@xerex.exe: Mit Babelsberg?
 
@Knerd: Nee Felgentreff ... Na klar babelsberg ;)
 
@xerex.exe: Ich war da mal bei der Ausstellung mit den Herr der Ringe Filmrequisiten. Abgesehen davon keine Erfahrung.
 
@JanKrohn: Als ich noch klein war, hab ich mich dort mal anmalen lassen wie ein Unfallopfer. Als ich mit meiner Mutter in den Bus zwecks Heimfahrt einstieg, dachte der Busfahrer er hätte mich angefahren.
Die Stuntshow im Filmpark war auch nicht schlecht.

Das war's dann allerdings auch von meiner Seite mit Erfahrungen zu Babelsberg.
 
Und was ist mit der Performance? Sowas muß doch zwangsläufig deutlich langsamer sein, oder?
 
@Johnny Cache: Der Quantencomputer wird das schon wieder ausgleichen. ^^
 
@Johnny Cache: Je nach Umsetzung: Aber letzten Endes schiebt man die Arbeit den Compiler/VM - Bauern zu.
 
@BadMax: richtig lesen. Babelsberg ist streng genommen keine Programmiersprache, sondern basiert auf Javascript bzw. läuft in eine Javascript VM und ist damit eine untypisierte Scriptsprache. Per se ist dies in der Ausführung relativ schnell - in der Umsetzung hat das aber teilweise erhebliche Nachteile. Untypisiert heisst meist zeitgleich, dass jederzeit natürlich eine Cast-Verletzung stattfinden kann. Was sie eben NICHT zu einer vollwertigen Programmiersprache macht ist, dass die Script-sprache Babelsberg ständig in der Runtime neu ausgeführt und dabei nicht optimiert wird. Insgesamt rechte ich damit Babelsberg nur ein Nischendasein aus und wird heutigen, echten Programmiersprachen, die über Jahre bzw. Jahrzente reifen, nicht ansatzweise das Wasser reichen können.
 
@TurboV6: Da hast du wohl recht. Schade nur das Sie nach zwei Jahren nichts besseres Entwicklt haben.
 
@TurboV6: Auch wenn es eine Scriptsprache ist, so bleibt es eine Programmiersprache, nur halt keine imperative Programmiersprache. Es gibt ganz verschiedene Klassen von Programmiersprachen. (imperative, objektorientierte, logische, funktionale, und Skriptsprachen)
Ich weiß, klinkt etwas nach Fachchniesisch. Aber falls es dich mehr interessiert:
http://ag-kastens.upb.de/lehre/material/gps/folien/inhalt.html
 
@Johnny Cache: Wenn Programmiersprachen ausschliesslich nach ihrer Performance bewertet würden, gäbe es jetzt kein JavaScript.
 
@kadda67: Eine Welt ohne Javascript... träum... Webseiten die wieder schnell laden ohne dass man ne 150 mbit Leitung braucht...
 
@Manny75: Da haste recht. aber für Webanwendungen brauchen wir es leider noch.
 
@Manny75: Ups. Das sehe ich anders. Webseiten profitieren mitunter enorm von Javascript. Das hängt natürlich auch von jeder Umsetzung selbst ab.
Aber wenn Inhalte asynchron nachgeladen werden, ist das i.d.R. viel besser und schneller als wenn alles initial geladen werden muss.

Ich behaupte sogar, dass viele Webseiten heute unendlich langsamer wären, wären sie nicht schon mit JS-Mitteln gepimpt.

Und die Browser haben heute viel performantere JS-Engines im Eisnatz.
So leistungsstark, dass sie sogar Graphik-Engines wie die Unreal-Engine im Browser laufen lassen können (Stichwort WebGL).
 
@hhf: Wenn ich mir die 4Players Seite z.B. auf nem ipad1 betrachten möchte, bekomme ich das Kotzen. Die Seite wird geladen, wird wieder weiss, baut sich neu auf, flackert, wird wieder weiss, der Hintergrund baut sich auf, die Schrift kommt, alles wieder weg, wird kurz wieder angezeigt und dann schmiert der Browser ab. Also Seite neu laden und wenn der Text angezeigt wird, das laden sofort abbrechen. Liegt das jetzt am iPad, am JS oder an der Unfähigkeit der Webseitenerstellern? Die Probleme gabs früher(tm) mit purem HTML nicht. ;)
 
@Manny75: liegt das an Javascript, oder an der Unfähigkeit mancher Entwickler? Auch pures HTML kannst Du so verschachteln, das jeder Browser abstürzen wird.
 
@kadda67: JavaScript ist auch keine Programmiersprache sonder eine Scriptsprache ;-) .
 
@Fugu3102: Skriptsprachen sind Programmiersprachen, womit JavaScript auch eine Programmiersprache ist.

Umgekehrt stellen Skriptsprachen aber nur eine Art unter den Programmiersprachen dar.
 
@Johnny Cache: Ich find den Ansatz aber interessant. Wenn man das nicht als Programmiersprache sieht, sondern als eine Art Compiler programmiert, würden diese Berechnungen einmalig anfallen und damit kaum noch interessieren. Google hat sowas in der Art mit seiner neuen Android Runtime gebastelt.
Ich denke dass dies helfen könnte Programme künftig sogar schneller und vor allem sicherer zu machen. Derzeit bedient man sich ja zumeist nur bestehender Code-snippets und Bibliotheken, arrangiert die neu und nennt das Programm. Heraus kommen riesige, hochkomplexe Code-Berge welche ein Mensch kaum noch überblicken kann, gerade was ihre Interaktion anbelangt. Solche "ups"-Momente wie den Heartbleed-bug gibt es doch deshalb so häufig weil man in dem ganzen Wust schnell den Überblick verliert. Klar kann man sagen, einem guten Programmierer passiert das nicht. Aber ein wirklich guter Programmierer schafft sich eine Umgebung in welcher das Risiko dafür minimiert wird. Denn jeder Mensch macht Fehler.
 
Die Antwort auf das Leben ,das Universum und dem ganzen Rest... Leg los Computer
 
@Windowze: 42
 
@Windowze: Komm in genau 7 1/2 Millionen Jahre genau hierhin zurück.
 
@Suchiman: In den Kalender eingetragen
 
Na da bin ich mal gespannt..
 
Ich hatte mal zu Haskell gelesen, wenn es kompiliert und von einem Haskellprogrammierer gelesen werden kann ist es zu 95% richtig ^^ Dann müsste diese Sprache ja gut 100% schaffen :D
 
"Mit Babelsberg hingegen eröffnen wir Programmierern die Möglichkeit, die Aufgabe als solche zu formulieren" - Hört sich nach dem an, was mit logischen Programmiersprachen (z. B. Prolog) schon möglich ist, warscheinlich aber deutlich einfacher.
 
@Goodplayer: Nicht unbedingt. Habe gerade mal einen Teil des verlinkten Dokuments quergelesen. Der Ansatz ist schon ähnlich wie bei Prolog, es werden auch Fakten definiert, die der Computer dann auswerten kann. Wirklich einfacher als bei Prolog sah das aber nicht aus. Vor allem bezieht es sich rein auf berechenbare Dinge. Es gibt immer noch jede Menge "Boiler Plate Code". Ob das nun wirklich einfacher respektive verständlicher wird, vor allem wenn die Fakten komplexer werden, bleibt dann abzuwarten. Ich halte den Einsatzbereich eines solchen Systems halt für sehr begrenzt und Prolog ist ein recht gutes Beispiel dafür.
 
"Komplexität abbauen": für die Meisten Pfeifen die seit der Einführung der "Vereinfachung" ( SQL auf Papier und etwas C/C++ ) die Ausbildungsstätten verlassen genau richtig! Und es wird ihnen helfen ihr 0815 dar sein weiter zu fristen. Es gab mal eine Zeit da hieß es "Beruf verfehlt" wenn einem ein paar "Datentypen + Schlüsselwörter" einer Programmiersprache zu komplex waren.
 
@BadMax: Beim Komplexität abbauen, geht es weniger darum den Leuten die Arbeit abzunehmen oder es einfacher zu machen, als darum bei großen Projekt Fehler wo nur möglich auszuschließen ... da sind manchmal 5000 Zeilen langsamer Code besser als 100000 Zeilen schneller Code. Wichtige Stellen kann man immer noch in anderen Sprachen neuschreiben/optimieren (notfalls sogar in Assembler). :)
 
@BadMax: Früher war aber nicht alles besser. Früher konnten die Abgänger mit Lochkarten arbeiten, aber das hat sie nicht automatisch zu besseren Informatikern gemacht. Es gab früher mehr und weniger gute Informatiker, und die gibt es heute.
Ich glaube der Unterschied heute ist einfach nur, dass man nicht akzeptiert, dass jeder eingearbeitet werden muss. Es wird einfach erwartet, dass arbeitende Innovations-Maschinen von den Unis kommen.
 
Ich wäre ja für die Standardisierung der Programmiersprache "Malbolge" (http://de.wikipedia.org/wiki/Malbolge). Dann hätte nämlich JEDER einen Grund sich zu beschweren... ;-)
 
@doubledown: grad mal drüber geguckt...ehm ja, kann man zum Glück nicht so viel mit anfangen, sonst würde eventuell sogar noch nen verrückter Lehrer auf die Idee kommen sowas "aus Spaß" mal im Unterricht durch zu nehmen - gibt bekanntlich genug die sich schon über einfaches Basic aufregen
 
@Wumps: Do you even "Brainfuck" , bro? Beste Programmiersprache
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