Apple stellt Aperture ein und arbeitet mit Adobe an Upgradelösung

Für viele Experten ist es keine Überraschung, für die meisten Nutzer aber sicher: Apple stellt die Entwicklung des Fototools Aperture ein. Gegenüber Jim Dalrymple von The Loop kündigte ein Apple-Sprecher nun das Ende des professionellen ... mehr... Apple, Iphoto, Aperture Bildquelle: Apple Apple, Iphoto, Aperture Apple, Iphoto, Aperture Apple

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Das geht einem langsam auf den Senkel wie Apple in den letzten Jahren Programme einstellt, kastriert oder dermassen verhunzt dass sie nicht mehr vernünftig zu gebrauchen sind.

Vor allem ärgerlich: wenn man dann von bisher recht guten kostenlosen Programmen auf kostenpflichtige Alternativen umsteigen muss.
 
@LastFrontier: Erstmal sehen, was die Photo-App kann, welche Aperture und iPhoto vereinen soll.
 
@iPeople: Du bist hier in nem Online-Forum. Da wird nicht abgewartet, bis es gesicherte Fakten gibt, da wird erst mal gemeckert. Es könnte ja sonst passieren, dass einem die neuen Fakten eigentlich auch ganz gut gefallen und dann wäre es ja plötzlich deutlich schwieriger, auf die großen bösen mächtigen Firmen wie Apple, Microsoft, Facebook, Google und wie sie nicht alle heißen, einzuhauen.
 
@LastFrontier: weder iPhoto war kostenlos (nur mit neuen Macs inzwischen kostenlos) noch Aperture ist kostenlos.
 
@Rumpelzahn: iPhoto gehörte ursprünglich zum iLife-Paket (iPhoto, iMovie,iDVD,Garageband) und hatte ich auf einem iMac G3, PowerBook G4 und em ersten iMac 27" als Beipack mit dabei. Kostenpflichtig waren nur die Updates auf die 2011-Verisonen und dann wieder die 2013-Version. Das waren aber auch nur wenige Euro (um die 30.-)
 
@LastFrontier: ja, wie gesagt, bei einem neuen Gerät ist/war iLife bzw. iPhoto als Dreingabe dabei, jedoch nicht kostenlos, sondern im Kaufpreis des Gerätes mit inbegriffen. Für den normalen Kauf war es jedoch nicht kostenlos. iPhoto oder iLife als kostenlose Produkte anzusehen ist demnach falsch.
 
Noch wurde es ja nicht offiziell bestätigt, aber was sich in den Kommentaren in diversen Foren widerspiegelt, ist inzwischen nicht mehr nach zu vollziehen. Die bereits gekauften Programme laufen ja nicht ab, sie können weiter benutzt werden. Wenn man sich aber die Kommentare durchließt, dann sind ALLE Programme die Apple nicht mehr weiter entwickelt sofort tot.

Die Konkurrenz ist inzwischen weit Besser aufgestellt. Warum also Projekte weiter entwickeln, die eh nicht den nutzen gefunden haben? Das machen andere Firmen wie Google, MS und co auch nicht anders.
Was ich alleine über iPhoto geflucht habe ... 10.000 Fotos und das Ding braucht trotz SSD Minuten zum laden ...
 
@Rumpelzahn: Naja, 10000 Dateien sind ja nun auch nicht "nichts", und das Programm muss trotzdem in die Metadaten jeder einzelnen Datei gucken, ob die nun auf ner SSD, ner Diskette oder einem hypermodernen Future-Tesafilmspeicher liegen, ist da eigentlich ziemlich schnuppe, da spielen halt auch Komponenten wie CPU, RAM etc. eine "nicht ganz unwesentliche" Rolle. ;)
 
@DON666: würde ich verstehen, wenn ich eine Preview von 10000 Fotos parallel haben möchte. Bei einer reinen Bildvorschau interessiert mich das Bild, wenn ich auf das Bild klicke möchte ich für das Bild die Metadaten, aber nicht beim initialen starten von iPhoto ...
 
@Rumpelzahn: Dann bräuchtest du aber spätestens dann die Metadaten, wenn du die Bilder nach Aufnahmedatum, etc. sortieren willst.
 
@metty2410: Eben. Hat ja nun auch seinen guten Grund. Ja, ja, die ungeduldige Jugend von heute... ^^
 
Aperture verwende ich auch recht gerne als Standard-App. Apple will ja eine Migration zur neuen Foto-App anbieten (war es wirklich Adobe?). Und, erst mal sehen, was die neue Foto-App kann. Lightroom ist für mich nicht die Lösung - bisher.
 
@wingrill4: Adobe hat davon gehört, dass Aperture eingestellt wird und hat daraufhin die Möglichkeit genutzt, für Lightroom zu werben, mit der Ankündigung, inZukunft die Aperture-Bibliotheken zu unterstützen.
Allerdings wird der Kauf von Lightroom nicht nötig werden, weil Aperture zusammen mit iPhoto in Photos übergehen wird. Die Aperture-Bibliotheken kann man damit weiter nutzen und die Funktionen bleiben erhalten.
 
@wingrill4: Was verwendest du für deinen RAW Workflow? Und für die Archivierung? Apple soll sich nach Möglichkeit vertschüssen und sich offiziell als Klicki-Handy-Hersteller deklarieren. Die Zeit wo Apple für Professionalität und Kontinuität stand ist lange vorbei. Saubande auch...
 
Daraus kann man eigentlich nur eines lernen: Zur Fotoverwaltung sollte man keine Closed-Source-Lösung verwenden, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass man irgendwann dann mit einem über Jahre aufgebauten Stichwort-und-Korrekturen-Katalog im Regen stehen bleibt, wenn der Hersteller sich entschliesst die Software einzustellen. Ich habe keine Lust meinen Katalog irgendwann auf ein anderes Fotoverwaltungsprogramm konvertieren zu müssen, denn überprüfen ob die Daten von über 100.000 Fotos korrekt im neuen Programm angekommen sind geht einfach nicht.

Ich habe glücklicherweise schon in den 90er Jahren meine damals noch wenigen Textdokumente von MS Word auf StarOffice Writer konvertiert. Das war damals schon nervig. Formatierungen passten auf einmal nicht mehr, importierte Bilder verrutschten, Zeilenumbrüche passten nicht mehr usw. Bei Exel-Tabellen funktionierten einige Macros nicht mehr, so dass man sich die auch noch näher ansehen musste bis die Tabelle wieder funktionsfähig war. Alles musste manuell nachgearbeitet werden um die Dokumente in ursprünglicher Form wieder zur Verfügung zu haben. Heute habe ich wohl über 20.000 Dokumente. Da könnte man sich wohl Monate damit beschäftigen, wenn man die heute noch einmal auf ein anderes Office-Paket konvertieren müsste. Da ich mit StarOffice/OpenOffice/LibreOffice heute die Möglichkeit habe auf allen wichtigen Betriebssystemen und sogar mit einem portablen, voll eingestellten Office einfach vom USB-Stick mit allen meinen Dokumenten zu arbeiten, war meine damalige Entscheidung, MS Office von meinem Rechner zu verbannen, eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Mit MS Office wäre ich heute auf Windows festgenagelt und müsste für jeden meiner Rechner eine Lizenz kaufen. Auch könnte ich Bekannten, die kein MS Office oder garkein Office-Paket haben, nicht einfach eines meiner Dokumente zusammen mit einem portablen (Open-)Office-Paket auf den USB-Stick kopieren und dann sicher sein, das sie es bei sich zu Hause lesen und editieren können.

Bei OpenOffice kann ich zudem nachsehen, wie die Dokumente aufgebaut sind. D.h. wenn sie doch einmal konvertiert werden müssten, könnte ich sogar den Konverter selber schreiben, wenn mich die am Markt befindlichen Lösungen nicht zufriedenstellen.

Bei Lightroom, Aperture und Co. sässe man hingegen mit seinem Fotokatalog, in den schon bei nur 10.000 Fotos genug Arbeit geflossen wäre, ziemlich dumm da, wenn der Hersteller das Programm einstampft oder gar Pleite geht und man das Programm dann garnicht mehr legal installieren kann, weil ein Online-Kopierschutz es verhindert. Weitere Lizenzen kaufen, um das Programm auf zusätzlichen Computern zu nutzen, kann man bei einem in Konkurs gegangenen Hersteller auch vergessen. Da man Fotos nicht nur 10 Jahre aufhebt, ist die Chance also gross, dass man seine Bearbeitungs-, Verschlagwortungs- und Sortierungsarbeit irgendwann abschreiben muss und bei Null neu anfangen darf. Ich habe heute schon über 100.000 Fotos. Die verschlagworte ich gewiss kein zweites Mal in meinem Leben. Daher setze ich lieber auf Open Source Software bei der ich genau weiss, dass ich sie notfalls für andere Systeme kompilieren kann und von welcher der genaue Aufbau der Datenbank für jeden nachzulesen ist.

Proprietäre Software scheidet bei mir heute oft schon im Vorhinein aus, weil sie sich nicht offline aktivieren lässt und ich einen Rechner mit meinen Fotos darauf nie auch nur eine Sekunde mit dem virenverseuchten Internet verbinden würde.
 
@nOOwin: Das ist alles sehr weit hergeholt und abstrakt.
1.) "Mit MS Office wäre ich heute auf Windows festgenagelt", es gibt Office Mac, Office Online (ehemals Office Web Apps), du kannst es auf Android, iOS und WP installieren. Das gibts hald nur ned für Linux, aber das wird auch nicht jeder Bekannte haben.

2.) "Auch könnte ich Bekannten, die kein MS Office oder garkein Office-Paket haben, nicht einfach eines meiner Dokumente zusammen mit einem portablen (Open-)Office-Paket auf den USB-Stick kopieren und dann sicher sein, das sie es bei sich zu Hause lesen und editieren können." Wirklich? Es gibt seit v2010 (oder sogar v2007) die ODF-Unterstützung. Außerdem sind die neuen Office-Dateiformate auch schon XML-basiert, AOO und LO können sie öffnen. Um vorweg zu greifen, das Argument, dass MS Office ja im ODF-Speichern mist machen könnte, so dass andere Office Suites diese falsch darstellen, ist nichtig. Jedes Office macht irgendetwas eigenes, was von anderen evtl nicht verstanden wird. Auch All-Mighty OpenSource.

Und wenn alles nix Hilft, wirds hald nur zum lesen in PDF konvertiert, aber natürlich ohne den Adobe Reader zu verwenden, der phöse Erfinder könnte ja Schabernack damit treiben.
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