Entmachtung der Verlage: Amazon plant Bücher nachzudrucken

Im Falle von Amazons Umgangsformen mit Verlagen kommen immer weitere Fakten ans Licht. Nun berichtet The Guardian von neuen Forderungen, mit denen sich Amazon ein Nachdruckrecht von Büchern sichern will. mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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Klingt gut, das wäre in vielen Fällen sicherlich recht hilfreich.
 
@Johnny Cache: Das klingt absolut NICHT gut! Amazon wird größenwahnsinnig und will mit allen und wohl auch illegalen Mitteln ein Monopol aufbauen. Wer das gut findet, denkt nicht über die zahlreichen Konsequenzen nach.
 
Ein möglicher Nachdruck würde nicht die Verlage treffen, sondern eher die Druckereien. Wobei man auch sagen muß: schlecht wäre es nicht Werke, durch Amazon drucken zu lassen, die längst vergriffen sind. Da gibt es so einiges, was nur noch in Antiquariaten (wenn überhaupt) erhältlich ist. Ich fände es gut, auch nicht mehr erhältliche Bücher bei Bedarf nachdrucken zu lassen.
 
@Alter Sack: -Für ansonsten nicht mehr lieferbare Werke wäre es sinnvoll; für alles andere aber nicht. Es würde eine riesige Branche und unzählige Arbeitsplätze kosten und das Quasi-Monopol immer weiter stärken; und das kann wirklich niemand ernsthaft wollen.
 
@Alter Sack: Du glaubst doch nicht ernsthaft das Amazon solche Bücher drucken will. Hier geht es einfach darum die Preise zu diktieren. Denn wenn ich selber drucken kann, warum soll ich die Preise der Druckereien und oder Verlage akzeptieren. Und wie Amazon die eigenen Leute behandelt(bezahlt)ist ja bekannt.
 
@skyjagger: Behandeln, ok, aber bezahlen? Was gibt es an 10-12 Euro/h in Deutschland zu meckern?
 
@Alter Sack: Wenn Du die Sache echt durchdenkst, wirst Du darauf kommen das es doch nicht nur um den Druck geht! Ist ja schon der News zu entnehmen. Es geht um Erwerb / Umgehung wirtschaftlicher Rechte, Autorenrechte, Copyrights, Urheberrecht, Zwischenhandel, Lieferverfahren, Steuerabgaben und... und... und...! Nochmal wie schon oben von mir erwähnt, hier soll mit allen Mitteln ein Monopol durchgedrückt werden. Dagegen muß man auch im Interesse der Verbraucher konsequent vorgehen. Hinterher jammern wieder ach so viele wie bei MS über eine riesige Marktmacht bis hin zum Monopol.
 
@Kiebitz: Ich gehe da mal noch nen Schritt weiter. Es wird auf Dauer nicht nur um eine Umgehung der Urheberrechte gehen, sondern die wollen sich die Urheberrecht einverleiben. Das hier ist doch nur ein Zwischenschritt. Irgendwann wird Amazon nicht nur irgendein Monopolist sein, sondern uns auch sagen was wir zu lesen haben. Mit Büchern kann man Massen manipulieren. In der Musikindustrie schon lange der Fall. Da hat man mindestens 80% Schrott, aber der wird verkauft und über Toplisten hochgepuscht.
 
Ich bestelle soweit es geht nicht mehr bei Amazon.
Die Lieferzeiten sind die gleichen und ich habe das gute Gewissen, so eine Saubande nicht mehr zu unterstützen :)
 
@duro: Und wo bestellst du dann?

Ich versuche zwar auch immer wieder bei anderen Anbietern zu bestellen, aber meist sind die gebrauchten Bücher bei Amazon günstiger.
 
@hhgs: Wenn der Preis dein einziges Argument ist scheint es aber mit der Moral nicht weit her zu sein.
 
@Memfis: Es ist der Preis und der Zustand der Bücher. Zu oft habe ich schon "gute gebrauchte" Bücher bestellt und stinkende Bücher bekommen.

Aber das mit der Moral ist nicht einfach. Wo fängt man an, wo hört man auf?
 
@hhgs: Das muss jeder mit sich ausmachen. Ich kaufe beispielsweise konsequent nicht bei LIDL oder ALDI, aber das ist ein anderes Thema.
 
@Memfis: und wo kaufst du ein? REWE ist genau so ein Saustall wie Kaufland, wie LIDL, wie ALDI und die meisten anderen. Genau so ist es z. B. auch mit Smartphones: nur weil Apple meist teurer ist, heißt es nicht, dass die Ware mehr Bio ist und in nachhaltiger und fairer Produktion entstanden ist. Ich finde gerade was Bücher angeht muss man sich hier nichts vormachen: das wichtigste sind mir bei einem Kauf die Autoren. Die sollten entlohnt werden - die Verlage und Druckereien wären nichts wenn es keine Autoren gäbe, die etwas drucken lassen. Und selbst Druckereien könnten anderweitig beschäftigt werden. Dank Leistungsschutzrecht sind Verlage bei mir hingegen generell unten durch. Ich bin Amazon Prime Kunde und stolz darauf.
 
@divStar: Ja, auf dieses Prime kannst du dir auch richtig fett was drauf einbilden.
 
@Memfis: ist zumindest besser als Doppelmoral, oder? Ich meine... Mediamarkt und auch große Buchhandlungen laufen den anderen (kleinen) Buchhandlungen auch den Rang ab. Und deswegen hört keiner auf in großen Buchhandlungen zu kaufen - oder kaufst du dein Essen nur im Bauernladen oder Reformhaus um die Ecke? Ich glaube nicht, oder? Ich unterstütze diese Doppelmoral nicht und sage von vornherein, dass ich das und das tue oder habe. Und mir als Nutzer ist es eigentlich ziemlich egal, ob das Buch von Amazon kommt, dort gedruckt wurde oder in einer Buchhandlung gekauft wurde. Auf Prime bilde ich mir nichts ein - aber dank Leistungsschutzrecht und anderen ziemlich dubiosen "Gesetzen" habe ich kein Herz für Verlage.
 
@hhgs: gebrauchte Bücher kaufe ich eh nicht, aus den genannten Gründen, man weiss nie, wer die schon alles in der Hand hatte und was man bekommt, da kann man besser auf einen Flohmarkt gehen und dort schauen.

Ich muss gestehen, ich war lange Zeit ein ziemlich aktivere Besteller bei Amazon, über die Zeit wird da sicherlich locker ein 5-stelliger Betrag hingegegangen sein. Seit mir Amazon aber Ende letzten Jahres wegen einer Kleinigkeit mal ziemlich dämlich gekommen ist - bestelle ich dort überhaupt nichts mehr.
Bücher hab ich dort eh noch nie bestellt, Fachbücher für Computer und Fotografie habe ich seit eh und je immer schon bei einem Buchversand hier aus NRW gekauft und alle anderen Bücher beziehe ich aus der örtlichen Buchhandlung. Dort kann ich auch online nachschauen, ob eine gewünschtes Buch verfügbar ist, ansonsten bestellen die das direkt und es ist am nächsten Abend abholbar - schneller ist Amazon auch nicht und preislich gesehen tut sich da nichts. Ob ich jetzt zur Buchhandlung fahre oder zur Packstation macht auch keinen Unterschied.

Ich würde das nicht unterstützen, das Amazon selber Bücher drucken will - das untergräbt alles an Moral. Geschädigt werden nämlich die Verlag, Druckerreien, Authoren usw. - und dabei zahl Amazon in D nicht mal ordentlich Steuer.
Ganz ehrlich - wenns nach mir geht, können die in D zumachen, ich brauche die nicht mehr, es gibt genug Alternativen und preislich sind die eh nicht die besten.
 
@Memfis: Gebrauchte Bücher sind in der Regel nicht von Amazon sondern von Privat Personen.
Da kennt sich jemand nicht so gut aus bei Amazon...
 
@hhgs: Vor allem würde mich aber interessieren wie duro darauf kommt daß die alternativen Händler nicht noch viel größere Saftläden sind? Immerhin bezahlt Amazon übertariflich, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist.
 
@Johnny Cache: nene Amazon sind die pöhsen das hat das Fernsehen gesagt /sarkasmus off
 
@Johnny Cache: Auf Grund welchen Tarifs zahlt Amazon übertariflich? Welchen Tarif nimmst Du da als Grundlage? Amazon zahlt nach überhaupt keinen Tarif. Die sind keinem Tarif "beigetreten", die verweigern sogar einen Haustarif. Also nochmal die Frage: Auf Grund was zahlt Amazon übertariflich? Und ist Dir schon mal in dem Sinn gekommen, dass es nicht nur um die Entlohnung sondern auch um sonstige Arbeitsbedingungen, Arbeitnehmerrechte usw. geht, wo Amazon ja eben nicht gerade eine Vorbildfunktion hat.
 
@Kiebitz: Natürlich nach dem Logistik-Tarif, was sonst? Möglich daß es nicht toll bei denen ist, aber ich habe noch nichts gehört was gegen geltendes Recht verstößt, was bedeutet daß sie noch im grünen Bereich sind.
Meine Frage war aber welche Firmen denn besser seien und natürlich auch woher das duro wissen möchte.
 
@Johnny Cache: Nur ein Hinweis: Es ist der alte Streit ob Logistik- oder Einzel- und Versandhandel-Tarif. Nach dem letzteren zahlt Amazon unter Tarif. Im Übrigen gilt auch: Die willkürliche und einseitige Festlegung von Löhnen und Arbeitsbedingungen und die Vielzahl befristeter Arbeitsverträge durch Amazon stellt die Beschäftigten weitgehend rechtlos. Ansonsten mache ich die Diskussion welche Tarif-Sparte richtig ist / wäre nicht weiter / wieder auf. Im Übrigen hatte ich auch bei einer früheren Diskussion darauf hingewiesen, das Amazon sich selbst als Händler mit angeschlossener (!!!) Logistik sieht. Selbst auf seinen eigenen Internetseiten. Das hieße dann eben doch, wenn dann ist der "Händler"-Tarif der richtige.

Amazon hat skandalöse Praktiken bei der Beschäftigung von Aushilfen. Mitarbeiter wurden für das Weihnachtsgeschäft zunächst einmal im Rahmen von betrieblichen Trainingsmaßnahmen in einem unbezahlten Probearbeitsverhältnis zwei Wochen lang entgeltlos eingesetzt werden. In dieser Zeit sollen die in der Regel arbeitslosen Betroffenen in der Probezeit vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit, also von den Steuerzahlern, weiter bezahlt werden. Es gibt berechtigten Zweifel daran, dass diese Praxis legal ist. Daraufhin wurden die Zuschüsse für 2.000 unbezahlte Amazon-Praktikanten gestrichen.

Amazon hat an seinem Standort in der Nähe von Augsburg bereits mehrmals gegen arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen. So wurde z.B. am Logistikzentrum an einem Adventssonntag ohne Genehmigung gearbeitet. Die zuständige Aufsichts-Behörde leitete ein Bußgeldverfahren ein. Dabei musste Amazon eine beträchtliche Summe bezahlen.

Das Bundeskartellamt prüfte die Rechtmäßigkeit von Preisauflagen für Händler die Waren über Amazon anbieten. Amazon mußte diese Praxis beenden.

Und so weiter...usw....usw.. Rechtsverstöße gibt´s bei Amazon genug!
 
@Kiebitz: Vergessen wir Amazon... wer ist denn nun nachweislich besser?
 
@Johnny Cache: Wie jetzt "...wer ist denn nun nachweislich besser?..." Wer ist wer und nachweislich besser als wer?
 
@Kiebitz: Welche angebliche Alternative ist denn nachweislich besser als Amazon?
 
@Johnny Cache: Ah! Nun habe ich Deinen Hinweis / Deine Frage erst richtig verstanden. ´tschuldigung! Erst kommt es mal darauf an was mit besser gemeint ist. Besser im Sinne für Verlage, Autoren und letztlich auch für den Käufer ist bei konsequentem Durchdenken der Problemkette Amazon mit seinem Monopolstreben sicher nicht. Medien bekomme ich hier alles über einen großen Buchhändler. Aber Amazon ist ja nicht nur Medien sondern auch Elektronik, Haushaltswaren und vieles mehr. Und in dieser Kompaktheit gibt es nicht so viele Anbieter. Da ist Amazon -zugegebener Maßen- schon führend und verführerisch. Das bedeutet aber nicht, dass sich Amazon alles herausnehmen darf was es will, z.B. eben Verlage, Autoren, Kleinhändler usw. mit eigentlich unlauteren Mitteln unter Druck zu setzen bis hin diese aus dem Markt zu drängen. Und eine Monopolstellung -nochmal- sollte in jedem Fall bei Zeiten verhindert werden.

Und man könnte ja auch im Internet Preise, Angebote ermitteln auch über Amazon und dann vor Ort damit in die entsprechenden Geschäfte gehen. Da gibt es dann noch Kundendienst, auch Lieferservice usw. Und nebenbei für Dt. und die Gemeinde / Stadt vor Ort auch noch Steuern und Arbeitsplätze, so ganz nebenbei.
 
@Johnny Cache: Kennst du Leute, die dort arbeiten ? Ich kenne welche, solltest dich mal mit denen unterhalten.
 
@duro: du wirst die Welt verändern XD
 
@Doozy: Mehr als du es tun wirst.
 
Guter Vorstoss von Amazon, einer eingerosteten Branche wird feuer gemacht....gogo amazon
 
@0711: Du hast vom Verlagswesen absolut keine Ahnung was?...
 
@Fanel: sonst noch was mitzuteilen?
 
@0711: Ich würde nicht zu jedem Thema meinen Senf abgeben wenn ich davon 0 Ahnung hab. Hauptsache go amazon, wahrschenlich sind die die guten. Erpressen verlage aber hey egal...
 
@Fanel: ich lache herzlich, arme verlage :(

nebenbei, ich halte Amazon nicht für die guten ;)
 
@0711: Und dass Amazon so nebenbei um die Verlage erpressen zu können deren Autoren finanziell ruiniert indem sie deren Bücher einfach sperren, findest Du sicher auch einen "guten Vorstoß", oder?
 
@moribund: wer nicht mit der zeit geht, geht mit der zeit und genau das passiert aktuell gerade zum glück.
 
@0711: Inwiefern geht ein Autor der sein Buch veröffentlicht nicht mit der Zeit, wenn Amazon sein Quasi-Monopol ausnutzt und Erpressung auf Kosten Dritter betreibt? Wie Fanel schon richtig sagte: wenn man vom Thema keine Ahnung hat...
 
@moribund: es ist simpel wie nicht selbstvertrieb zu betreiben, es ist simpel wie nie sich mehrere wege des Absatzes zu suchen....primär werden bei dieser geschichte aber sowieso die verlage die leidtragenden bleiben. Und Amazon mausert sich eher schneller als langsam zum all in one anbieter für auch gerade die herren die du da ansprichst...ohne die Zwischenstation in der schon zu lange zu viel Geld versickert.

Ein Quasi Monopol existiert bei Amazon nicht im Ansatz, sie haben eine gewisse Marktmacht/Gewichtung und die nutzen sie, legitim meiner Ansicht nach....das haben die jetzigen opfer (verlage) lange zeit auch gemacht. Wie verschlafen diese Branche ist hat man bei ebooks gesehen....auch hier musste erst jemand vorpreschen und es waren ganz sicher nicht jene die jetzt heulen.

btw finde ich es schön das sich die verlagsexperten des Themas annehmen :D
 
@0711: In den USA sind Bücher die nicht einen guten Einstieg über Amazon bekommen "tot". Um aber die Verlage erpressen zu können killt absichtlich die Bücher von widerspenstigen Verlagen auf mehrere Art und Weisen. Leidtragende beim Kampf zwischen Verlage und Amazon sind Autoren, die davon überrascht werden und am Wenigsten dafür können. Achja, ich find's immer lustig wie Leute, die von einem Bereich nicht viel Ahnung haben immer ganz tolle Tipps und Patentrezepte auf Lager haben wie man es ganz ganz einfach richtig macht, weil das alles ja so leicht ist... ^^ Und ein "all in one anbieter" ist in dem Fall einfach ein Monopolist, etwas was jeden freien Markt besser macht, nicht? ^^
 
@moribund: es ist nicht so dass andere nicht auch ein all in one anbieter werden könnten....eine hälfte davon heult aber lieber erst mal bis es zu spät ist.

Nur weil jemand alles anbietet ist man noch lange kein Monopolist, man schaltet nur Zwischenstationen aus die sich in der Vergangenheit flexibel wie ein bettonklotz zeigten und macht den markt so transparenter und beseitigt unnötige komplexitäten
 
@0711: Das ändert alles nichts daran, dass ein Monopol schlecht ist - egal wer es gerade innehat. Amazons Ziel ist es ein Monopol zu erlangen. Das hier ist nur ein weiteres Mittel dazu. Ich hab nicht viel Mitleid für die Verlage - aber diese Entwicklung ist auf Dauer schlecht für die Autoren und uns Kunden. Lies Dich mal ein was Amazon derzeit in den USA abzieht, dann siehst Du vielleicht einiges anders.
 
@moribund: Ja Monopole sind schlecht, das ziel jedes Unternehmens ist eine Monopolstellung und auch Verlage versuchen nicht selten genug durch Verträge mit Autoren möglichst eine Monopolstellung zu generieren.

Mir ist nicht entgangen was Amazon in den USA macht, die Sicht zu den hiesigen Vorgängen ändert sich dadurch für mich nicht...auch wenn dies durchaus ein mögliches Szenario auch im deutschen markt sein kann
 
@0711: Amazon hat bereits einen Anteil am Onlinebuchahndel von 74% in Deutschland (Stand 2013). Da ist wohl klar wohin die Reise geht. Wie gesagt: die Verlage tun mir nicht Leid: die haben - wie so ziemlich jeder Zweig irgendeiner Content-Industrie - die Entwicklung verschlafen und kapieren es noch immer nicht. Aber die Opfer sind auch Autoren und Konsumenten.
 
@0711: Was immer Du schreibst zeigt deutlich, Du hast keine Ahnung von dem Thema und durchdenkst die Problematik auch nicht!
 
@0711: Ich bin zum Glück aus der Druckbranche raus. So Leute wie du machen, dass das arbeiten in der Branche eh keinen Sinn mehr macht.
 
@0711: Blödsinn. Erst das Problem durchdenken dann kommentieren. Siehe auch weiter oben!
 
Kalter Kaffee. Amazon macht das schon lange.
 
Da gehören aber auch immer zumindest zwei Parteien dazu: die einen, die zu erpressen suchen (was oder wie immer das gemeint sein mag) und diejenigen, die sich erpressen lassen.

"Wenn ihr das nicht mitmacht, verkaufen wir Eure Bücher nicht mehr."

Na und? Dann wird da kurzer Prozeß gemacht und es gibt die Bücher dann halt auf einer neu einzurichtenden Website buchladen-der-nicht-amazon-heißt.de, die -beispielsweise- einem "Verlagsverbund" gehört.

Immerhin wollen die Leute die Bücher haben und nicht den Buchladen.
 
@RalphS: Meinst du, dass alle Bücher nach dem Prinzip verkauft werden, dass der Kunde im Buchladen (online oder offline) ganz gezielt nach einem bestimmten Buch sucht und das den kauft? Häufig läuft es doch auch so ab, dass man sich mal umschaut, was es so gibt. Vielleicht hat man auch mal von einem Buch gehört, dass ganz gut sein soll. Wenn ich es dann finde, les ich mir den Klappentext durch, vielleicht les ich es auch mal an. Wenn es mir gefällt, kaufe ich es vielleicht. Aber wenn ich es gar nicht finde? Renne ich dann gleich in den nächsten Buchladen? Vielleicht mit der Gewissheit, dass, wenn ich das Buch dort finde, und es mich überzeugt und ich es kaufen will, noch eine umständliche Registrierung auf mich wartet? Oder schaue ich vielleicht doch erst mal nach dem anderen Buch, von dem ich gehört habe?

tl;dr: Wenn ein Buch nicht überall verfügbar ist, wird es weniger verkauft.
 
@RalphS: Theoretisch hättest du schon Recht, bloß, selbst da wo Geld ist, scheint es ja entweder Unvermögen zu geben, die Mitglieder der entsprechende Gruppe ziehen nicht alle am einem Strang und haben eigene Interessen, oder man ist doch zu abhängig. So etwas wie News_der_deutschen_Tageszeitungen.de wird es ja auch nicht geben.
 
Als schaffender Künstler finde ich das geradezu katastrophal, da hier die Schriftsteller/Autoren und die Verlage um ihr Geld gebracht werden.
so toll ich Amazon vom Prinzip her ja auch finde, aber mit deren Urheberrechtspolitik bin ich nicht einverstanden. Eigentlich sollte man das boykottieren...
 
@kugman: Du hast absolut Recht! Nur: Soweit denken die meisten (hier) doch gar nicht.
 
@kugman: Verlagen und Schriftstellern ist Amazon absolut egal solange sie selber enormen Profit rausschlagen können. Und wenn sie diesen Zweig kaputt erpresst haben kommt eben der nächste dran. Und die Konsumenten finden das auch noch gut.
 
@Akkon31/41:
ich weiß nicht so genau, wie ich Deinen Satz verstehen sollt, meinst du dass den Verlagen bzw Schriftstellern Amazon egal sind, oder dass Amazon die Verlage und Schriftsteller egal ist?
Also ich kenne keinen Schriftsteller, oder anderen Künstler, der von Urheberrechten anhängig ist, der gerne bei Amazon einkauft...
 
@kugman: Ist das so? Ob Amazon der Buch selbst druckt und an den Verlag dafür zahlt oder der Verlag das Buch druckt und sich den Druck von Amazon bezahlen lassen muss, macht in meinen Augen keinen Unterschied.
 
@Fallen][Angel: solange es das Ziel von Amazon ist, dass Musik bzw Bücher quasi public domain werden, denke ich schon, dass das so ist
 
Was für Druck, in welcher Form? Bestechung?
 
@viktorgk: Kommst du da wirklich nicht von selbst drauf? "Entweder ihr macht das so, wie wir das wollen, oder wir können leider, leider aus technischen Gründen eure Produkte nicht mehr länger in unserem kleinen Webshop anbieten." So läuft das.
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