Billig-Netzteil sorgte für tödlichen Stromschlag bei junger Frau

Dass die Sicherheits-Zertifizierung von elektrischen Geräten durchaus ihren Sinn hat, zeigt aktuell der tragische Tod einer jungen Frau in Australien. Diese erhielt durch den Einsatz eines fehlerhaften Billig-Netzteils für ihr Mobiltelefon einen zu ... mehr... Ladegerät, Netzteil, Nokia Lumia 2520 Bildquelle: Nokia Ladegerät, Netzteil, Nokia Lumia 2520 Ladegerät, Netzteil, Nokia Lumia 2520 Nokia

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Tja, da sollte man sich lieber zwei mal überlegen, ob man das angeblich "überteuerte" Original kauft oder Billig Teile für wenige Cents.
 
@gola: Trotzdem ändert es nichts daran daran das sie überteuert sind ^^.
 
@gola: Das ist nicht Binär, es gibt durchaus auch Netzteile, die nicht 40€ kosten und trotzdem sicher sind.
 
@metty2410: Ja und die muss der dumme Kunde erst mal aus dem Jungle an No. name Netzteilen raus finden.
 
@gola: Du kannst auch billig kaufen. Man sollte aber immer auf das VDE Zeichen achten. Fälschungen kannst du genauso billige wie teure kaufen daher bringt es nicht nur auf vermeintliche Originalgeräte zu achten. Es gab erst diese Woche eine News bezüglich gefälschter Kopfhörer die in einem großen deutschen Laden gekauft wurden. Die Zeichen kann man genauso fälschen das ist klar allerdings verzichten die meisten Hersteller von Billiggeräten darauf weil es für derartige Fälschungen sehr viel höhere Strafen gibt.
 
@gola: Samsung z.B. lässt es praktisch nicht zu ein Original-Netzteil zu bestellen! Ich habe es probiert mit eines bei Amazon zu bestellen. Es gibt hunderte "original-Netzteile Samsung". Auf eine Anfrage bei Samsung, welches Original denn davon wirklich original sei bzw. wo man eines bekommt kam nur die Antwort: "Über Reseller geben wir keine Auskünfte..., Sie können ihr Netzteil zur überprüfung einschicken... unabhängig davon ob es original oder fälschung war, können wir dieses danach leider nicht an sie zurücksenden"..... Kein Scherz! Es ist daher eigentlich kaum reines Glücksspiel ein originalnetzteil zu ergattern.
 
@bowflow: PS: bei mir war es eine Fälschung, was man offensichtlich an den Ladezeiten, den identischen Seriennummern der Ladegeräte etc. etc. merken konnte. Alternativ ist es wohl besser ein Hama oder Mumbi-Ladegerät zu kaufen, was dann zwar nicht "original" ist aber in der Praxis genausogut und auf jeden Fall besser und sicherer als diese Original-Fälschungendie wohl 95% des Marktes ausmachen....
 
Das schlimme ist wenn das Netzteil gebrannt hätte wären sicherlich, wenn sie in einer Mietwohnung gelebt hat, noch mehr Menschen umgekommen. Wer so etwas kauft sollte Strafzahlungen erhalten bis hin zu einer Haft Unterbringung allein schon durch die fahrlässige Hinnahme von schaden an anderen Menschen beziehungsweise den fahrlässigen Tod von Menschen.
 
@Menschenhasser: nicht der Käufer, sondern die Hersteller dieser killergeräte sollten in Grund und Boden gestampft werden! Denn oft sind die Schweine so dreist und Pappen noch originale Hersteller logos drauf oder täuschen Kunden anderweitig mit gefälschten prüfsiegeln und was weiß ich. DAS ist fahrlässig
 
@ExusAnimus: Es gibt genug Leute die schauen nur auf dem Preis also ist am Ende der Käufer schuld. Prüfstellen sind Pflicht und darauf muss man auch als Käufer achten.
 
@Menschenhasser: angenommen das original Netzteil kostet 39,99. Woher soll der Kunde ahnen, dass das Netzteil das direkt daneben hängt, 29,99 kostet, schöne TÜV und GS Siegel trägt und identisch ausschaut, in der Herstellung nur 90 cent kostet und weder auf Qualität, noch auf Sicherheit wert gelegt wurde? Gibt oft genug Berichte in denen Hersteller unrechtmäßig besagte Siegel verwenden, vom Markt irgendwann verschwinden und unter neuem Namen wieder auftauchen
 
@Menschenhasser: In der Herstellung unterscheiden die sich aber nur um ein paar Cent, wie will ich jetzt wissen ob ich 95% Markenaufschlag zahle oder ob das Noname auf die Abzocke verzichtet ?
 
@ExusAnimus: Die Hersteller zusätzlich. Und natürlich die Zwischenhändler.

Aber auch der Kunde kann sich denken dass bei einem Netzteil 80% unter dem Preis des Originales was faul sein muss.
 
@LastFrontier: Ja, das ist es auch meist. Denn oftmals werden hier exakt die selben Produkte wie aus China verkauft, nur eben mit mehreren hundert Prozent Aufschlag.
Und kaum ein normaler Kunde wird unterscheiden können ob es jetzt ein tatsächlich gerechtfertigter Mehrwert oder einfach nur Abzocke ist.
 
@Johnny Cache: Als Kunde kannst du das schwerlich.
Aber der Händler kann es.
Bei manchen Teilen kenne ich den Erstausrüster des Herstellers und kann dort auch direkt ordern. Und nein - nicht alle Chinesen sind Gauner. es gibt dort durchaus auch ganz seriöse Leute. Man muss die halt auch mal besuchen. Sind zwar Schlitzohren aber eigentlich ganz in Ordnung.
 
@LastFrontier: Händler sicher auch nicht. Kaufleute haben von Technik meist so viel Ahnung wie Schweine vom Fliegen.
Das große Elend ist ja daß an heuige Geräte in den seltensten Fällen zerstörungsfrei zerlegen kann um sich Gewissheit zu verschaffen falls man denn tatsächlich Ahnung davon hat.
Und ganz ehrlich, ich traue "den Chinesen" eher als irgendwelchen Kaufleuten, denn von denen haben leider schon viel zu viele schlechte kennengelernt.
 
@Johnny Cache: Wenn du ein gefälschtes oder gefährliches Produkt in Umlauf bringst, bist du mit dran. Ob du eine Ahnung von dem Teil hast oder nicht. So ist die Gesetzeslage.
Und wenn sie in deiner Sorgfaltspflicht nur eine Lücke finden bist du Mitschuldig.
Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
 
@ExusAnimus: Nein. Kunden mit originalen Herstellerlogos und gefälschten Prüfsiegeln täuschen ist nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich. ;-)
 
@nOOwin: ist ja noch schlimmer. Danke :-) +
 
@ExusAnimus: In der Tat. Deshalb wird Fahrlässigkeit auch weniger hart bestraft als wenn man dasselbe Verbrechen vorsätzlich begeht. :-)
 
@Menschenhasser: Der Käufer? Ein Otto-Normalo hat doch gar keine Ahnung davon, was da eventuell passieren könnte, genau wie die Frau oben aus dem Artikel. Ach ja, und der Gevatter heißt mit Nachnamen immer noch "Tod", das nur nebenbei.
 
@DON666: Wenn einer, als Beispiel, ein Gesetz nicht kennt und dadurch eine Straftat begeht ist auch schuld. Als Käufer muss man sich informieren da gilt es nicht 'Das wusste ich nicht'.
 
@Menschenhasser: War mir klar, dass das jetzt kommt. Trotzdem sollte schon der Verkäufer in die Pflicht genommen werden, siehe das, was ExusAnimus in [re:1] geschrieben hat. Von außen sehen die Dinger immer gut aus, weil da normal auch die entsprechenden Logos draufkleben. Da hat man als Käufer doch nicht den Hauch einer Chance.
 
@DON666: Das 'War mir klar' kannst du dir getrost schenken. Pflicht ist Pflicht. Natürlich müssen sich alle daran halten aber den Käufer einen Freifahrtschein zu geben geht ganz und gar nicht. Natürlich hast du die Chance es gibt genug Seriöse Geschäfte u.ä. da kann man davon ausgehen das alles stimmt.
 
@DON666: Ja klar - z.B. ein iPhone Netzteil für 4,99.-€ gibts ja auch original an jeder Ecke.
 
@LastFrontier: Es geht weniger um Original / Nicht Original, sondern um geprüfte Netzteile. Es gibt sehr wohl auch günstige, aber gute Netzteile. Natürlich nicht für 85 Cent, aber schon mal wesentlich günstiger als das Original.
 
@RebelSoldier: Du nimmst mir die Worte aus dem Mund... Danke!
 
@Menschenhasser: Du machst deinem Namen alle Ehre. Setz dich mal ein paar Stunden in die Ecke und mach dir Gedanken über deinen Beitrag. Es gibt auch Menschen, die von so etwas nicht so viel Ahnung haben und nicht unbedingt damit rechnen, von einem Netzteil umgebracht zu werden.
 
@acopip: Klaro Menschen wie du machen es sich halt einfach.
 
@acopip: Das keine Ahnung haben ist ansich okay. Nur das es dabei belassen bzw. keine Ahnung erwerben wollen, DAS ist das Problem. Das sich selbst trösten per: "ach wird schon okay sein, ich habs eilig, daher kauf ich das jetzt einfach mal.. Und schön preiswert isses ja auch ..", das kommt noch dazu. Amerikanische Rechtsverhältnisse, wo man so als Europäer ab und an das Gefühl hat, da wird das Recht auf die eigene Blödheit bzw. die nicht SO weit mitdenken zu müssen Behauptung, auf Biegen und Brechen verteidigt.. haben wir zum Glück allerdings noch nicht.
 
@Menschenhasser: Du kannst nicht den Verbraucher dafür verantwortlich machen. Nicht jeder Mensch verdient gut und kann sich bei allen möglichen Ausgaben, die er tätig, stets das beste Produkt kaufen. Es gibt auch Leute, die müssen jeden Cent berechnen und genau überlegen, was sie kaufen können. Der Inverkehrbringer/Hersteller muss bestraft werden. Wenn du zu einem Discounter gehst und dort eine Eigenmarke Müsli kaufst, es eine Rückrufaktion gibt, du dich aber schon "verletzt" hast, dann kann man auch nicht sagen: "Tja, hättest du mal das Beste vom besten genommen. Selbst Schuld." Von daher finde ich es schon traurig genug, dass die junge Frau daran verstorben ist.
 
@Onno: Also das ist ja mal eine verdammt blöde aussage. Wenn man wenig Geld hat darf man alles machen? Hier geht es um die Tatsache das du dich an etwas halten musst. Wenn man etwas nicht leisten kann kauft man es nicht. Auch Nahrungsmittel unterliegen Gesetzliche Rahmenbedingung. Ich gehe hier vom Vorsatz aus.
 
@Menschenhasser: Wenn man wenig Geld hat, darf man alles machen? Weiß nicht, aber man muss billige Produkte kaufen können dürfen, ohne das einem ein Schaden dadurch entsteht. Die Frau hätte sich also an etwas halten müssen? An was? Soll sie vorher das Geräte-und Produktsicherheitsgesetz studieren und prüfen, ob das eventuell auf dem Billigteil vorhandenes CE-Zeichen auch echt ist? Ich finde NEIN. Zumal sie ja auch noch in einen Handyladen gegangen ist. Wenn du irgendwo im Internet für 50 Cent inkl. Versand ein Ladegerät kaufst, dann kann man sich schon Gedanken machen. Aber sie war ja im Laden und vertraute auf die dort verkauften Produkte.... Genau so, wie ich es tue, wenn ich etwas im örtlichen Handel erwerbe.
 
@Onno: Laut deiner aussage darf man alles machen wenn man wenig Geld hat. Das ist Falsch.
 
@Menschenhasser: Wo habe ich das in welchem Satz geschrieben?
 
@Onno: Nicht in einem Satz, das habe ich nicht angedeutet, aber zusammenfassend.
 
@Menschenhasser: Dann haben wir uns diesbezüglich falsch verstanden. Das habe ich nicht gemeint, auch nicht zw. den Zeilen.
 
@Menschenhasser: Zu "Wenn man etwas nicht leisten kann kauft man es nicht.": Das ist doch Quatsch. Warum willst du unbedingt ein Markenprodukt kaufen müssen, wenn Hersteller B es auch anbietet, nur halt nicht so bekannt ist? Oft zahlst du nämlich nur für den Namen. Oder sind Apple-Produkte wirklich die vielen Hundert Euro wert (reine Produktkosten)? Produkte, die auf dem Markt gebracht werden , müssen sicher sein. Egal, was sie kosten.
 
@Onno: Darum ging es nicht in deiner aussage du hast geschrieben das man alles machen darf wenn man wenig Geld hat
 
@Menschenhasser: Der Hersteller muss sich genau so an "etwas"halten... wenn ich deine Kommentare lese könnte ich kotzen...
 
@Menschenhasser: Meine Fresse, so ein Quatsch! Man kann doch nicht den Käufer dafür verantwortlich machen! Wenn ein Produkt im Handel angeboten wird muss man sich immer zu 100% darauf verlassen können dass dieses auch berechtigterweise im Regal liegt! Hier ist ganz klar der Anbieter bzw. der Hersteller verantwortlich!
Wenn du beim Metzger verdorbenes Hackfleich kaufst ist der Metzger schuld und nicht du weil du so blöd warst es zu kaufen... unglaublich!
 
@Dr. Alcome: Ahja also könnte ich demnächst Drogen und Waffen kaufen und die Strafe kriegt der Händler, wohl kaum beide kriegen ärger.
 
@Menschenhasser: Dann nenn mir mal einen Laden wo man Drogen und Waffen bekommt. Beim Edeka um die Ecke jedenfalls nicht... -.-
 
@Dr. Alcome: Online
 
@Menschenhasser: Was hat das damit zu tun Drogen sind in jedem Fall illegal und nicht abhängig von der Qualität... Ich muss aber trotzdem darauf vertrauen, dass der Verkäufer mir auch das beworbene liefert und kann nicht erst ein ganzes Labor bauen nur um die Zusammensetzung zu prüfen. Kein Mensch hat so viel Zeit und Ressourcen sich über alle möglichen Gefahren eines Produkts vorher zu informieren und diese durchzutesten, dafür müssen einfach der Händler und der Hersteller verantwortlich sein. Die Strafe vom Drogendealer wird wohl auch höher ausfallen, wenn rauskommt, dass er minderwertige Qualität verkauft und deshalb hunderte Konsumenten daran starben...
 
Klar gibt es absoluten Billigscheiß der lebensgefährlich ist, aber das hängt ganz sicher nicht von irgendwelchen CE-Kennzeichnungen. Erst gestern hatte ich deswegen Ärger mit dem Zoll und durfte deswegen etwas nicht importieren.
Auf der anderen Seite hat es mir den Monat eine Marken-PSU von einem PC zerrissen, daß es auch gleich einen TFT der an der selben Steckerleiste, aber nicht am besagten PC hing, gekillt hat.

Der Preis und Hersteller alleine sagen noch rein gar nichts über die Qualität oder Sicherheit von Produkten aus.
 
@Johnny Cache: Der Preis nicht - eine Kennzeichnung aber schon.
Denn Prüfzeichen sollen eigentlich garantieren, dass ein Produkt einer gesetzlichen Norm und damit auch mindestanforderunegn erfüllt.
 
@LastFrontier: Ich kann überall die schönsten Kennzeichnungen drauf drucken und kein normaler Mensch wird unterscheiden können ob es sich dabei um eine tatsächliche Zertifizierung oder eine Verzierung handelt.
 
@Johnny Cache: .. und selbst so werden die teilweise für Produkte vergeben, wo man sich fragt ob die das im Lotto gewonnen haben. Offensichtlich ist die Prüfung vor der Vergabe ab und zu mal... selektiv.
 
@Johnny Cache: Na ja - auf dem Fidschi-Markt in Tschechien oder Polen oder im 1.-€ - Laden um die Ecke wirst kaum HigEnd-Produkte finden. Und genau dort kaufen diese Leute die immer nach billig schauen. Selbst bei Amazon bist du nicht vor diesen Ramschteilen gefeit.

Unabhängig davon - wer so was in Umlauf bringt gehört bestraft. Auch Zwischenhändler.
 
@LastFrontier: Klar, der Hersteller gehört auf jeden Fall erschossen. Händlern darf man in dem meisten Fällen eine entsprechende Qualifikation absprechen.
 
@Johnny Cache: Jetzt übertreibs mal nicht.
Der Hersteller haftet, der Händler haftet.

Und der Kunde wird für seine Dummheit bestraft.

Wenn du 1 Kg Schweinefleisch für 0,99€ kaufst kannst du dir auch denken daß da was nicht in Ordnung sein kann.
 
@LastFrontier: Und wenn dir der liebe Händler das selbe Fleisch mit einer gewaltigen Gewinnspanne verkauft wird es kein bisschen besser, aber für 7,99€ ist es ja je nach Stück ein völlig normaler Preis. Soviel zu Preis und Händlern.

Der Preis setzt sich natürlich aus den verbauten Teilen zusammen und je hochwertiger diese sind, desto teurer wird das Endprodukt auch. Das bedeutet aber nicht daß man nicht auch aus einfachen Komponenten sichere Produkte bauen kann.
Wenn ich dann aber (wie in [o6]) sehe wie solche Komponenten teilweise verbaut werden, wird selbst mir als jemand der von Elektrotechnik nur sehr begrenzte Ahnung hat schon schlecht.

Billige Komponenten kann ich durchaus akzeptieren, aber lebensgefährliches Design ganz sicher nicht, denn das ist ja nicht rein zufällig entstanden.
 
@Johnny Cache: Habe ich etwas anderes behauptet??
 
@Johnny Cache: Woher weißt du, dass die PSU den Monitor mitgenommen hat? Der PC, der direkt an der PSU angeschlossen war, hat ja anscheinend keinen Schaden genommen, was sehr für die Schutzschaltungen im Netzteil spricht.
Vielleicht hat die Steckerleiste einen Kurzschluss verursacht?

Mit einem No-Name Netzteil wäre dir unter Umständen die ganze Bude abgebrannt - dazu gibt es genügend Tests von renommierten Seiten.

Mit dem Argument, dass vielleicht der Monitor an der selben Leiste wegen des Netzteils mit kaputt ging (was ich wie gesagt weniger glaube) kann man noch nicht schließen, dass Markennetzteile "auch scheiße" sind. Wie gesagt, wahrscheinlich hat dir dein Marken Netzteil hier jede Menge Geld für Hardware eingespart, und u.U. sogar das Haus gerettet!
 
@highks: Öhm, ich dachte daß ich es nicht extra erwähnen muß daß es das Mobo dabei zerrissen hat, aber jetzt habe ich wenigstens eine schicke Deko für die Wand. ;)

Wenn nicht die Sicherung dabei geflogen wäre wäre ein Brand mit großer Wahrscheinlichkeit drin gewesen. Aber ich bin auch ein Hochleistungspessimist und habe deswegen sogar einen Feuerlöscher neben meinen PCs rumstehen.
 
Mh... ich bin der erste der zugibt sich mit sowas nicht auszukennen, aber... wenn jetzt der Strom vom Telefon zu den Ohren soll, warum sind denn dann die Hände okay? Immerhin hat sie es ja wohl gehalten. *kopfkratz*

Nicht daß ich deswegen Hersteller von Billigkram in Schutz nehmen will - ich meide das Zeug wo ich kann --- aber, so richtig erschließt sich mir das grad nicht. Das klingt eher so, als wäre das Problem beim Laptopnetzteil gewesen.
 
@RalphS: Eine Zeichnung des Stromkreises ist in der Quelle vom Sydney Morning Herald zu finden, wobei ich aber sagen muß ich nicht im geringsten Nachvollziehen kann weswegen jetzt die Ohren und(!) die Brust verbrannt sind. Zur Hand rein und über das auf der Brust liegende Notebook raus würde ich unter Umständen nachvollziehen können, aber das mit dem Kopfhörer kommt mir mehr als seltsam vor.
 
@Johnny Cache: Genau diese Zeichnung hatte mich ja so irritiert. War da nicht der Laptop gewesen? Also irgendwo in der Brustgegend, meine ich.

Aber mh. Wer weiß, vielleicht konnte der Strom ja auch relativ ungehindert von der Hand durch den Arm in die Brustgegend. Verbrennungen gibt's ja erst bei Widerstand und vielleicht war da vorher schlicht noch keiner.

... Habe nicht vor das nachzustellen. :/
 
@Johnny Cache: aber warum dann das notebook als "masse" , kunststoff ist doch ansich nicht leitend. Und daraus sind doch für gewöhnlich die gehäuse gefertigt , oder ??
 
@Vectra-let: Womöglich war es ja ein besonders edeles Modell mit Metallgehäuse? Es soll ja tatsächlich Leute geben die einen solchen Unsinn kaufen.
Aber wie gesagt, richtig nachvollziehen kann ich das ganze nicht.
 
Wenn man mal sehen will wie solche Billigheimer vom innen aussehen kann ich nur diese grandiose Folge vom EEVblog empfehlen, in der zwei gefälsche Apple Charger zerlegt werden. Einfach herrlich wie sich der Mann aufregen kann und das natürlich völlig zurecht.
https://www.youtube.com/watch?v=wi-b9k-0KfE
 
@Johnny Cache: What a steaming pile of dog turd! :D
 
@Johnny Cache: Der Vidoeauthor hat zwar prinzipiell recht, zB. das die Leiterabstände zwischen der Primärseite zur sekundärseite des Optokopplers zu gering sind, allerdings würde ich als Schaltungsdesigner trotzdem niemals auf die Idee kommen die Netz und sekundärseite über das selbe Bandkabel zu leiten, wie es Apple gemacht hat. Das Billignetzteil ist allerdings wirklich eine Todesfalle. Die Leiterzugführung in Verbindung mit dem ziemlich sicher nicht vorhandenen Qualitätmanagement fordert es geradezu heraus das durch unsaubere Lötarbeiten Verbindungen zwischen Primär und Sekundärseite entstehen. Ich will gar nicht wissen wie die Isolation im Transformator ausieht, wobei die Teile hoffentlich Zulieferteile von einem besseren Lieferanten sind.
 
@X2-3800: Genau. Ich habe von Elektrotechnik nun wirklich nicht viel Ahnung, aber selbst ich würde im größten Suff nicht auf solche geradezu perversen Konstrukte kommen.
Was deine Hoffnung bezüglich der Trafos angeht kann ich die versichern daß auch sie mit fast zwei Umwicklungen feinster Isolierung ausgestattet sind, was die Primär und Sekundär-Seite mindestens 100µm weiter auseinander hält. Wenn einen Kondome bei solchen Stärken schützen können gilt das ganz sicher auch für Trafos. ;)
 
Müsste nicht die Stromsicherung rausfliegen?
 
@wolle_berlin: Nicht zwingend. Die ist eigentlich dafür da die Leitungen vor Überlastung zu schützen. Für das Wohl der Nutzer und Geräte sind Fehlerstromschutzschalter, kurz FI, zuständig.
 
@Johnny Cache: FI ist kein 100% Schutz. Im Dezember 2013 gab es ein dramatischen Fall in Kassel wo 2 Kinder trotz FI in der Badewanne durch Stromschlag getötet wurden. Der FI hatte nicht ausgelöst. Der Grund war, dass das elektrische Gerät (Rasierer) in einer bestimmten Richtung in die Steckdose musste damit dieser Schalter auch auslöst. Leider war er hier falsch eingesteckt. :-(
 
@Akkon31/41: Wenn der Rasierer das einzige elektrische Gerät war, das an dem Unfall beteiligt und dessen Schutzisolierung intakt war, spielte die Steckerposition mit Sicherheit keinerlei Rolle.
 
@nOOwin: Also in dem Fall war es leider so. Die Polizei hatte den Stecker vom Rasierer rein gesteckt, der FI lösste aus, dann den Stecker gedreht, und da lösste der FI nicht aus.
 
@Akkon31/41: Die Steckerrichtung ist nicht entscheidend. Der (FI) heißt heute korrekterweise RCD, misst den Eingangs- sowie Ausgangsstrom. Bei der kleinsten Abweichung (für den Hausgebrauch meist 30mA) löst dieser aus. Und im Bereich von Wechselstromanlagen ist es gerade einmal egal wie herum Du den Stecker in die Steckdose steckst!
 
@Rainbird-1: Dann hatten die Polizisten wohl kiloschwere Tomaten, um nicht zu sagen schwarze Binden vor den Augen, beim es ausprobieren ?
 
@Rainbird-1: Hier ist der Artikel: http://www.hna.de/lokales/kassel/stromschlag-badewanne-schalter-schuetzte-nicht-3216805.html
 
@DerTigga: Will Dir nicht zu nahe treten, aber bist Du vom Fach?
(ist nicht böse gemeint, bitte nicht falsch verstehen).
Aber Wechselspannung beinhaltet kein + und - Pol!

Außerdem stand im Bericht auch folgender Satz:
Dazu rät auch Wolfgang Dünkel, Sprecher des Verbands der Elektrotechnik (VDE) Kassel. „Man darf hier keine Spekulationen anstellen.“ Dünkel schließt allerdings aus, dass der FI-Schutzschalter falsch angeschlossen worden ist. Wenn dies der Fall gewesen sei, dann würde er gar nicht funktionieren

Ergo: Alles deutet auf einen fehlerhaften RCD hin! Wenn die Installation korrekt war kann nur der RCD hinüber sein.

Das das bei einem erneuten Versuch durch die Polizei so gewesen war, stelle ich nicht außer Frage. Du kannst jedoch nicht die Gesetzte der Elektrotechnik außer Kraft setzen. Es ist nun mal egal wie herum der Stecker in die Steckdose kommt, denn der RCD bleibt dadurch richtig angeschlossen. An ihm kommt trotzdem über den Außenleiter die Spannung und am Nulleiter fließt der Strom zurück.

Oder müssen wir nun zukünftig Elektrotechnischen Laien Grundkurse in Elektrotechnik geben, wenn in Ihrer Anlage von Fachpersonal ein RCD eingebaut wurde. Wie willst du an Deinem Elektrogerät von außen sehen an welchem Steckerteil (Pol1 + Pol2) welche Ader innen angeschlossen ist?

Das kannst Du mit Sicherheit sagen, wenn Du den Stecker + die Steckdose öffnest und beide "gleichen" Pole danach ineinander steckst!
 
@Rainbird-1: Zur Not versuchs mal mit Baldrian ? *g Was hat ein vom Fach sein (sollen) mit dem zu tun, was die Polizei, aufgrund des Ortstermins, BESCHREIBT ? Und vor allem dem, was im Bericht in den letzten 3..4 Sätzen steht ? Insgesamt gesehen also dem, was ich reflektiere ? NUR reflektiere, aber nicht als 100%tige Eigenmeinung behaupte ? Was hab bitteschön ICH damit zu tun, was die Polizei oder irgendwelche Meister und Ingenieure dazu vermuten oder sagen ?? Ich bin wohl kaum die Infobasis oder der Verursacher davon ? Hab ich irgendwo behauptet, das es völlig unmöglich ist, das sie sich leicht bis mittelschwer geirrt haben könnten ? Was deine Theorie mit dem Stecker und der Steckdose (unter Weglassung des eigentlichen Geräts) damit zu tun hat, das laut dem Bericht grade das zwischengeschaltete Gerät der Knackpunkt ist und das, basierend darauf, auch klar gesagt wird: ein Stecker des Geräts um 180 Grad drehen, KANN relevant sein, erschließt sich mir irgendwie nicht.
 
@DerTigga: Die Polizei ist eben keine Elektrofachkraft. Da kann viel behauptet werden. Im übrigen kritisierst Du mein Kommentar in dem Du behauptest (auf ironische Art) dass die Polizisten Tomaten auf den Augen haben.

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nicht behauptet (behaupte ich jetzt immer noch nicht) dass es nicht sein kann das nach dem Steckerdreh es auf einmal funktionierte. Das deutet aber auf einen Defekt des RCD oder eines "dazwischengeschalteten" Gerätes hin.

Was nichts an der Tatsache ändert, dass bei Wechselstrom die Anschlussrichtung des Haushalsgerätes egal ist. Oder sind deine Steckdosen und Haushaltsgeräte beschriftet, wie herum der Stecker in die Dose muss?

PS: Dies war mein letztes Kommentar an Dich. Mir gehen die Foren in denen sich manche gleich auf den Schlips getreten fühlen und anfangen beleidigend anderen Forenmitglieder gegenüber zu werden, tierisch auf den Sack. Wenn die Kommunikationsbasis wieder im Lot ist darfst Du dich gerne melden, ich bin nicht nachtragend!
 
@Rainbird-1: Laut des Berichts bzw. der Verlinkung von Akkon31/41 auf http://www.hna.de ...: nicht die Polizei, sondern die Staatsanwaltschaft hat beschrieben, was sie durch ausprobieren erlebt und beobachtet haben. Das dürfen sie so machen, da es das zu dem Zeitpunkt einzig faktisch belegbare war. Ich bezweifle stark, das bei jenem staatsanwaltschaftlichen Ortstermin KEINE Fachkräfte dabei waren. Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, das die weiter unten im genannten Artikel zu Wort kommenden Fachleute mit vor Ort waren. Allerdings werden sie wohl kaum zu z.B. Hammer und Meißel gegriffen haben, um die Wand oder gar Wände aufzustemmen. Oder zum Schraubenzieher, um den Rasierer zu zerlegen. Siehe Aussage des abzuwartenden Gutachtens. Wieso ich blanco annehmen soll, das deine (Hellseher-Gutachter) Kompetenz gleichwertig oder gar höher ist, als die des dort zitierten >Uwe Brückmann, stellvertretender Obermeister der Elektroinnung Kassel<, erschließt sich mir nicht. Ich tue mich jedenfalls etwas schwer damit, nicht annehmen zu sollen, das dein Zitat des VDE Manns und das Weglassen des Obermeisters was damit zu tun hat, das nur der VDE Mann deine Denkweise supportend geredet hatte.. Ansonsten hatte ich dich nur gefragt, ob die Polizei, richtiger bzw. korrigierterweise: der Staatsanwalt, deiner Meinung nach wohl Tomaten auf den Augen gehabt haben muss bzw. massiv nicht richtig hingeguckt haben müssen (damit deine Sicht der Dinge erhalten bleiben kann) und nicht behauptet, DAS sie sie auf den Augen HABEN. Im Gegenteil bin ich nämlich der Meinung, das das NICHT der Fall war.
 
@DerTigga: Ich setzte mich nicht über die Aussagen der Fachkräfte hinweg.
Fakt ist ist jedoch (kann Dir jeder Elektriker auch bestätigen): Wie herum Dein Stecker eingesteckt wird hat nichts mit der Funktion bzw. mit einer Funktionseinschränkung des RCD's zu tun. Sonst wäre zum Betrieb der Haushaltgeräte ein Elektrofachmann nötig, da vom Laien nicht mehr bedienbar! Da in dem Bericht stand: Eine falsche Installation kann ausgeschlossen werden, bleibt folglich nur ein RCD-Defekt oder wenn ein "dazwischen geschaltetes Gerät" vorhanden sein sollte, dessen negativ auf die Funktionsweise des RCD beeinflussende Wirkung.
Eine genaue Analyse werden wohl nur die Ermittler vor Ort durchführen können, da nur Sie die ganzen Beweise/Fakten und Gegebenheiten vor Ort überprüfen und auswerten können.
Jede weitere Spekulation wäre eine Diskussion nicht wert.
 
@Rainbird-1: Was juckt mich das, was normalerweise in hunderttausenden anderen Häusern der Fall bzw. regulärer elektrischer Zustand sein sollte oder was deiner Meinung nach die vermutliche Ursache ist ? Es geht mir rein um den Punkt, was und wie es sich zum Zeitpunkt jenes Berichts / beim Vororttermin darstellte und (ohne Gutachter) zu erkennen war. Eben das, was die Augen der Polizisten und nachgelagert die des Staatsanwalts gesehen haben. Ich glaube jedenfalls nicht, das die diese seltsame "Wirksamkeit" des Stecker um 180 Grad drehens nur ein einziges mal ausprobiert, sondern es im Gegenteil gegengeprüft werden haben. Ergo ist es Fakt, das sowas möglich (aber natürlich nicht die Regel bzw. nicht erwünscht) ist und weder die Polizisten, noch der Staatsanwalt, noch dessen Sprecher oder die Fachleute die erwähnten Tomaten auf den Augen hatten. Vom angeblich eine fachkräftige Ausbildung fürs sowas ausprobieren haben sollen garnicht geredet. Du wirfst da schlicht Ursache und Wirkung in ein und denselben Topf, die Polizisten + Staatsanwalt haben aber nur die (Aus)Wirkung untersucht und beschrieben! Von daher ist es mir ziemlich schnurz, was du da immerwieder von irgendwelchen Polungen usw. schreibst. Das ist nämlich nichts anderes als der Regelfall, den ich nie als unzutreffend behauptet habe.
 
@DerTigga: Ehrlich gesagt weiß ich nicht warum ich die Anerkannten Regeln der Elektrotechnik erkläre. Ich kann Dir nur erklären wie es normaler Weise ist. Das wird jeder andere hier genauso tun.

Denn den tatsächlichen Grund wirst Du hier nicht erfahren, denn dieser Bericht beschreibt was zum Zeitpunkt des Unfalles beobachtet/ermittelt wurde. Was nun tatsächlich später rauskommt (Fehler eines Betriebsmittels, Manipulation etc.) wirst Du nicht erfahren, da diese Erkenntnisse wahrscheinlich nicht weiter veröffentlicht werden.

Und die Möglichkeiten sind Vielseitig. Von daher ist alles was nun an Möglichkeiten aufgezählt werden würde reine Spekulation. Einzig und allein die Fakten der Elektrotechnik (und da gehört auch die Polung dazu) sind keine Spekulation.

z.B. Wir können lange über etwaige Fehlerbilder diskutieren. Wenn jemand von einem Motorschaden am Auto berichtet und Sachverständige wurden befragt und machen die Aussage es wurde nicht am Motor herummanipuliert und später stellt sich heraus, in den Ölkreislauf wurde Benzin getankt (dies wird aber nicht veröffentlicht) dann kann ich in irgendwelchen Foren die wildesten Spekulationen betreiben, wie es nun zu diesem Defekt kommen konnte.

Die Auswirkungen/Gründe sind immer nur dann zu 100% nachvollziehbar, wenn auch die entsprechenden Informationen fließen, alles andere ist an den Haaren herbeigezogen.

Und die Autoexperten in diesem Forum würden während den ganzen Diskussionen auch nur die technischen Zusammenhänge des Motors erklären und deren mögliche Teile in Betracht ziehen, so wie ich es im Elektrotechnikbereich tue. In diesem Beispiel wäre die Aussage "es wurde nicht am Motor herummanipuliert" ja auch richtig!
... es wurde ja nur ein Betriebsmittel falsch verwendet!

Wie gesagt, vielleicht kommt etwas völlig anderes am Ende heraus.
 
@Akkon31/41: Nichts ist jemals 100% sicher. Selbst wenn diese Dinger rein technisch immer auslösen würden könnten auch sie mal verrecken. Aber auch wenn es in diesem Fall nicht hingehauen hat hatten sie eine bessere Chance als ich sie gehabt hätte, da bei uns gar keine FI verbaut sind.
Es ist schon erstaunlich daß Rauchmelder vorgeschrieben werden aber FIs nicht nachgerüstet werden müssen, obwohl ich dort ein deutlich größeres Risiko sehe, so oft wie ich schon eine geschossen bekommen habe.
 
@Johnny Cache: Wobei ich die Praxis nicht unterstütze das ein FI gleich für die gesamte Wohnung hergenommen wird, wenn mal was ist, dann ist nicht nur der entsprechende Raum tod sondern gleich die ganze Wohnung. (incl Computer) Normal sollten nur alle Geräte die mit Wasser zu tun haben zusammen mit Feuchträumen auf einen FI und alle anderen Steckdosen getrennt auf einen FI.

Ich hatte irgend ein Problem im Geschirrspüler, der hat immer gleich alles lahmgelegt und das hat ziemlich genervt. Der hat sich aber dann selbst repariert, ich weis nicht wo das Problem lag, jedenfalls löst der den FI jetzt nicht mehr aus. Wasser läuft auch keins raus, wer weis....
 
@X2-3800: Empfindliche Geräte wie PCs sollten natürlich an einer USV hängen die sie und die Daten vor eventuellen Ausfällen schützt. Da hat auch gleich den wunderbaren Vorteil daß es sofort anfängt zu piepsen wenn der Strom ausfällt, selbst wenn man es sonst nicht merken würde. ;)
 
@wolle_berlin: Wie Johnny schrieb müsste da der RCD (FI) auslösen. Aber ich glaube nicht das diese in Australien weit verbreitet sind. Schaut man sich Niedervoltinstallationen in anderen Ländern an, dann fragt man sich wie viel da wohl so passieren mag. Ich glaube Deutschland ist in dieser Hinsicht das Land das hier am meisten auf Sicherheit achtet. Schau dir mal das zeug in Amerika, Holland, England usw an ~schauder.

Meine Eltern hatten einen Dreifachstecker aus Italien mitgebracht (bei uns verboten).
Diesen hatte ich kurz im Einsatz - bis es auf einmal Verbrand roch und die zwei angeschlossenen Geräte nicht mehr funktionierten. Das Teil war so verschmort das ich
es kaum noch aus der Steckdose brachte.
 
@Paradise: Die Briten haben verdammt sichere Stecker, die Iren haben die Gleichen btw. der deutsch-französische ist weniger sicher als der Britische. Bei letzterem schreibt der Standard eine Sicherung in jedem Stecker vor :) Hab ich zwei rumliegen ;)

Die Amis sind gruselig, da hängen die Kontakte offen aus der Steckdose. Das war auch ein riesen Problem bei der Entwicklung vom Eurostecker ^^
 
@wolle_berlin: Es ist so wie es Johnny Cache bereits schrieb. Die Leitungsschutzschalter (LS) umgangssprachlich Sicherungen dienen nur dem Leitungsschutz vor deren Überlast. Der RCD (FI) ist für den Personen bzw. Brandschutz zuständig. Dieser ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, je nachdem wo er eingesetzt wird (Typ A; Typ B; Typ B+; Typ AC).

Die Sicherung sieht Dich als normalen Verbraucher. Um ein sicheres Auslösen zu gewährleisten (0,2sek) müsste ein Strom z.B. bei einem B16 Automaten vom 3-5 fachen des Nennstromes fließen also 80A!!! Wenn Du sagen wir mal zwischen dem Außenleiter und dem Nulleiter eine Verbindung über deinen Köper herstellst, bei einem Hand-Hand Körperwiderstand (ca. 1kOhm) dann fließt ein Strom von I=U/R => 230V/1000Ohm => 230mA (für Dich ein tödlicher Strom, für die Sicherung nur ein 69zigstel Ihres Betriebsstromes), die Sicherung sieht dies als eine "leichte Aufgabe"!
 
Na im Moment wird ja richtig ordentlich über günstige Nachbau-Netzgeräte hergezogen. Gab vor paar Tagen schon eine News wie gefährlich die nicht sind. Geht das Geschäft mit den Originalen schon so schlecht?

Oder liegt das schlichtweg daran, dass immer mehr Leute chinesische Netzgeräte kaufen und somit die Chancen, dass ein paar davon das nicht überleben, natürlich höher sind.

Ich wurde selbst schonmal von einem Original-Ladegerät eines Laptops elektrisiert. Unschönes Erlebnis, wünsche ich niemandem.

Jedenfalls ist das Problem doch dieses: Braucht man ein neues hat man zwei Möglichkeiten: 1) Vergoldetes Originales zum Scheich-Sonderangebotspreis oder günstiges chinesisches zum Tarif des eigentlichen Wertes des Ladegeräts. Wirklich viel dazwischen gibt es da meist nicht da die Firmen mit möglichst dämlichen regelmäßigen neuen Steckern und einer Flut an Copyright-Anträgen den Nachbau möglichst verhindern (klar, wollen ja auch sie selber reich werden und nicht wer anderer durch ihre Produkte).

Die Chinesen kümmern sich eben nunmal nicht um irgendwelche Papierchen mit Regeln drauf. Das Ding muss seinen Zweck erfüllen und alles andere ist uninteressant.

Nicht dass ich das befürworten würde mit welcher Leichtsinnigkeit und welchen Opfern möglichst billig alles nachgebaut wird, aber original Ladegeräte sind schlichtweg zu teuer, sodass es nur klar ist, dass die Leute Ausweichmöglichkeiten suchen..
 
Auf dieser Webseite findet man Tests von solchen Netzteile:
http://www.lygte-info.dk/info/usbPowerSupplyTest%20UK.html

Wer das sorgfälltig liesst wird Zuhause sofort solche Netzteile entsorgen.
 
also letztens hat man hier bei winfuture noch von einigen gelesen, dass vor allem Apple seine Kunden nur melkt weil die zubehör teile für 2 € genauso gut sind.
 
Ich würde in diesem Fall sagen, die Wahrheit liegt in der Mitte der teils hier aufgeführten Kommentaren.

1. Wenn ein Hersteller / Händler solche "Minderwertigen" Ladegeräte in Umlauf bringt die womöglich falsche Zertifizierungen / Prüfplakette tragen, sind beide sehr wohl für die Folgeschäden / Personenschäden verantwortlich. Zumal hier Vorsatz zu Grunde liegt. Aber auch hier gilt die Frage => Konnte der Händler im Rahmen seiner Möglichkeiten diese Fehler feststellen / abstellen?
Beim Hersteller gilt die Frage nicht (er muss die Bestimmungen gänzlich wissen und diese auch umsetzen). Beim Hersteller Reden wir im Gegensatz zum Händler / Kunden nicht von einem "Laien" sondern einem Fachmann!

2. Der Käufer muss im Rahmen seiner Möglichkeiten (z.B. durch Plausibilität) über die Qualität eines Produktes entscheiden. Die wenigsten Verbraucher werden die technischen Bestimmungen im Elektronikbereich (VDE, TAB, NAV, AfdN etc.) kennen oder diese bewerten können. Wie einige jedoch bereits schrieben, würde ich als Verbraucher ein Netzteil für z.B. 2,99€ nicht kaufen, da nach meiner Plausibilitätsauffassung hier etwas nicht stimmen kann. Wenn die Netzteile anderer Hersteller deutlich über dem Preis von 2,99€ liegen.

Der Käufer / Konsument kann immer nur in einem gewissen Rahmen zur Verantwortung gezogen werden, wenn er hier etwas, für Ihn vermeintlich "Sicheres" im Fachhandel erwirbt. Da er sich hier auf augenscheinlich aufgedruckte Prüfzeichen verlassen muss! Denn: ein öffnen des Produktes wird wohl kein Händler zulassen. Und bei etwas das nur von "außen" Beurteilt werden kann, kann ich im Nachhinein nicht behaupten, der Käufer hätte dies anders beurteilen müssen.

Hier müssen die Prüfstellen schneller arbeiten, bevor irgendwelche mangelhaften "Billigprodukte aus Fernost" die Wege in den Einzelhandel gefunden haben. Alle Importprodukte sollten auf jeden Fall erst durch solche (durch den Staat festgelegten) Prüfstellen wandern. => Dies ist leider nicht immer der Fall.

Die Krux an der ganzen Sache: Wie im Straßenverkehr => Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Dies trifft leider auch beim Verbraucher zu! Nochmals dieser kann aber nur in einem bestimmten Rahmen über sicherheitsgefährdete Produkte entscheiden (Aussehen, Plausibilität beim Preis etc.)

Alles andere werden bei einem Schaden (ob Personell oder Materiell) die Gerichte bewerten müssen.
Die 100%tige Sicherheit wird es leider auch hier nicht geben.....
 
@Rainbird-1: Schöne Zusammenfassung. Danke.
 
Ein toter Kunde kann Dich nicht verklagen. Aber er kann auch nicht soviel kaufen wie ein lebendiger Kunde.
 
@pengo: Soweit müsste es nicht kommen wenn die Zertifizierungen von Import Produkten gesetzlich "sauber" geregelt wären! Intern bezogene Hersteller Produkte natürlich inbegriffen!
Doch leider kann der Verbraucher nur in einem für Ihn begrenzten Rahmen Entscheidungen über die Sicherheit solcher Produkte treffen. Von daher sind hier qualifizierte Prüfstellen gefragt....
 
Ich kann einige Leute echt nicht verstehen... Es hat teilweise schon seinen Grund wieso ein Original "teuer" ist. Es sind in der Regel viel mehr Elektronische Bauteile verbaut um Sicherheit zu gewährleisten und diese Kosten eben Geld. Zudem kommen die Zertifikate welche die Sicherheit nochmals bestätigen sollen. Daher kann man von einem Billigprodukt nicht erwarten das es hochwertig Produziert wurde oder gar einfach die Zertifikate gefälscht werden. Daher mein Tipp lieber ein wenig mehr bezahlen und was gutes/sicheres bekommen dabei muss es nicht immer unbedingt ein Original sein es gibt auch gute Dritthersteller welche gute Teile liefern.
 
@ProRe: da sind auch noch die Kosten für den Support (erhöhen ebenfalls die Herstellungskosten). Aktuelles Beispiel Meinerseits: Der Akku des Smartphones meiner Frau (Galaxy S4) war leicht aufgebläht (ja passiert auch bei einem Markenakku => original Samsung). Was jedoch bei einem Markenhersteller anders ist, ist das was daraus gemacht wird. Nämlich: Es genügte ein Anruf bei Samsung, die mir anhand der Seriennummer sagen konnten, dass dies eine fehlerhafte Charge sei. Der Akku wurde kostenlos getauscht (war innerhalb) von zwei Tagen da!

Jetzt stellt sich natürlich die Frage warum ruft Samsung dies Charge nicht zurück? (Imageschaden)?

Aber anders gefragt, wer kann bei einem NoName oder Billigprodukt überhaupt nachvollziehen ob es defekte Chargen gibt? -Hier ist der Kunde aufgeschmissen!
 
@ProRe: Woran erkennt der Casual Original oder billig? Das Problem liegt hier bei der Produktfälschung. Bei Amazon und Ebay werden die haufenweise angeboten. Die Dinger sehen Original aus und haben alle Aufkleber, Prüfsiegel ect.. Erst beim öffnen der Teile kann man dann feststellen: Fälschung. Und hier liegt die Verantwortung bei Ebay und Amazon. Aber trotz Hinweise, trotz Bewertungen unternehmen die garnichts. Die Händler dürfen weiter fleissig agieren. Mir kürzlich passiert: Gillette Fusion Rasierklingen. Die Packung war 1:1 Original, dass da eine Fälschnung drinne ist konnte man nicht sehen. Erst nach dem auspacken musste ich feststellen: Fälschung. Die Rasierer hatte keine Serien Nummer wie sonst üblich. Und Amazon tut sich gerade schwer mit der Rückabwicklung. Grund: Verpackung wurde geöffnet. Auf meinen Hinweis, bzw. Beschwerde, dass das Produkt eine Fälschung ist, ist man bisher nicht eingegangen.
 
@Akkon31/41: Ein ausschlaggebender Indiz dafür, dass es eine Fälschung ist sollte man allein schon am Preis erkennen. Einfaches Beispiel bezogen auf diesen Artikel...du möchtest einen Charger von der Marke X kaufen dieser kostet Summe Y nun findest du irgendwo den 'angeblich' selben Charger für einen Bruchteil der Summe. Genau dort sollte eig. klar werden, dass es sich hierbei höchstwahrscheinlich um eine Fälschung handelt.
Niemand hat etwas zu verschenken bzw. bekommt solch Preise mit Original Produkten hin auch nicht wenn auf Masse eingekauft wird dort gibt es auch grenzen.

Daher lieber nach einem alternativen Produkt einer anderen Firma/Marke suchen, wenn dieser Kompatibel zum Vorhaben ist und sich in der Preisregion befindet, was man bereit ist dafür auszugeben.
 
@ProRe: Der Preis ist eben kein Indiz da Fälschungen heute zum gleichen Preis verkauft werden wie Originale. ;-)
 
@Akkon31/41: Das kann durchaus sein, ja. Aber wenn es genau so teuer ist dann würde ich es auch immer direkt beim Hersteller bzw. bei einem Reseller kaufen welcher bekannt ist und nicht bei irgendeinen dritt klassischen unbekannten Anbieter ;). Dann kann auch davon ausgegangen werden das es ein Original ist.
 
Mit solchen Ammenmärchen versucht man heute also die Leute davon abzuhalten billige Netzteile zu kaufen und stattdessen lieber mehr Geld für das tolle Original auszugeben. Sorry, aber die Geschichte ist komplett ungaubwürdig. Damit kann man nur Laien in die Irre führen.

P.S. Und nur so nebenbei: Leistung fliesst nicht. Elektrischer Strom fliesst und der ist es auch, der als Körperstrom entsprechender Stärke für den Tod eines Menschen sorgen kann.
 
@nOOwin: Diese Meinung kann ich nicht mit dir teilen. Billig Netzteile an das Stromnetz anzuschließen ist eine sehr kritische Angelegenheit wie ich bereits geschrieben habe sind diese Teile nicht ohne Grund "billig". Zudem sind diese meist sehr sehr schlecht vom Layout designed worden und besitzen oft KEINE Sicherung bzw. wenn sie eine besitzen ist das Layout so schlecht gemacht das die Sicherung rein gar nichts bringt.

Mich würde allerdings interessieren wie du deine Schlussfolgerung gezogen hast?

P.S.: Mit deiner Ergänzung hast du recht aber die Leute bzw. die Person die diesen Artikel verfasst hat wird kein Elektronik Experte gewesen sein. Der Laie erst recht nicht daher macht es vom Verständnis her für diesen keinen unterschied.
Um es evtl. noch zu vervollständigen was Leistung ist...
Leistung ensteht über die Zeit wo ein Elektronisches Gerät seine Arbeit verrichtet, daher der Strom fließt.
 
@nOOwin: Kann ich Dir nicht ganz folgen. In billigen Netzteilen können schon Trafos eingesetzt werden die galvanisch nicht sauber getrennt sind, weil ganz einfach die Trennstrecken aufgrund schlechter Isolierung oder zu kleiner Bauweise nicht eingehalten werden!
Außerdem gilt es bei der Herstellung solcher Netzteile die Klassifikationen einzuhalten, darunter auch Kurzschlussfestigkeiten. Ob dies bei "Billignetzteilen" der Fall ist, lass ich mal dahingestellt. Schließlich werden diese am 230V Netz betrieben (CAT II).

Zu P.S.: Strom fließt, das ist richtig. Die höhe des Stromes wird bestimmt durch die anliegende Spannung und den Gesamtwiderstand. Daraus resultiert die umgesetzte Leistung. Wenn wir den Artikel komplett richtig bewerten wollten, müsste dieser von einer Elektrofachkraft verfasst werden. Ich denke dass dieser aber seitens eines Redakteurs verfasst wurde, der im üblichen Sprachgebrauch als "Elektrotechnischer Laie" einzustufen wäre. Dies wäre allein schon aus dem Titel zu schließen, denn es gibt im Elektrotechnik-Bereich kein Stromschlag, sondern eine "Köperdurchströmung".

PS: Außer dem genannten Trafo, können auch aufgrund nicht eingehaltener Trennstrecken der einzelnen Stromkreise (z.B. 12V zu 230V) auf der Platine, aufgrund zu geringer Abstände bzw. eine zu geringe Leiterbahndicke ebenfalls schwere Schäden an Mensch bzw. Material (aufgrund von Brand) entstehen.
 
hmm kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das da solche Kräfte wirken... Bspw. elektrischer Stuhl, sind um die 2300 V, und das fast ne Minute lang. Selbst danach sind die meisten noch nicht tot. Hier waren es ja lediglich der Steckdosenstrom oder? Ok ja dann is wieder die alte Geschichte mit Wechselstrom und Gleichstrom. Evt. hat das auch noch n Einfluss gehabt...
 
@legalxpuser: Irgendwann ist die Spannungshöhe egal, da die Höhe des fließenden Stromes zum Tod führt (ab 50mA) beginnt bereits der gefährdende Bereich (Krampfen, Herzstillstand etc.).
Je höher die Spannung wird je mehr "äußerliche Schädigungen" ergeben sich (Verbrennungen etc.). Die aufgrund des auftretenden Lichtbogens (zwischen 3000 und 8000 Grad) zustande kommen. Weitere Gefährdungen wie verdampfendes Metall, dass sich in die Haut brennt und Blutvergiftungen verursacht bzw. Plasmadämpfe etc. sind ebenfalls nicht zu verachten!
Alle diese Nebeneffekte treten mehr oder weniger auf. Natürlich in Abhängigkeit der Spannungshöhe, des fließenden Stromes, des Widerstandes und der damit verbundenen Leistung die freigesetzt wird.
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