Google beginnt mit Löschung von Suchergebnissen nach EU-Urteil

Der Internetkonzern Google hat damit begonnen, eine Entscheidung der EU umzusetzen, laut der die Bürger die Löschung bestimmter Suchergebnisse einfordern können, um so den Schutz ihrer Privatsphäre zu gewährleisten. Ab sofort werden die ersten ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Das Lustige ist, der ehemaleige bankrotte Spanier ist durch die Klage erst richtig als bankrotter Spanier bekannt geworden ^^
 
@Commander Böberle: Man sollte wirklich meinen daß der Streisand Effect inzwischen hinlänglich bekannt sei.
 
Gerade bei einer Fach-Seite hätte ich erwartet, dass man den Unterschied zwischen Löschen und Filtern kennt und in der Meldung zumindest erwähnt. Denn es werden keine Einträge gelöscht sondern nur heraus gefiltert.
Die Einträge, die bei uns in der EU als "gelöscht" angesehen werden, bekommen die Nutzer außerhalb der EU (bzw. beim Aufruf der Nicht-EU-Seite) ja trotzdem weiterhin angezeigt.
 
@Runaway-Fan: Von einem Fach-Seiten-Leser hätte ich erwartet, dass er auch liest :) "Natürlich gilt das besagte "Recht auf Vergessen" nach dem Urteil der EU nur in Europa, so dass die betroffenen Suchergebnisse über die anderen Länderausgaben von Google weiterhin zugänglich sind. "
 
@dognose: Ok, den Satz habe ich übersehen vor lauter "Löschen". ^^
 
Geht das Filtern nach Länder-IP oder sind die Ergebnisse da sobald ich google.com aufrufe (was bei mir zu 95% eh der Fall ist)?
 
Wenn die Google-Server nicht schon seit Jahren in meiner Firewall gesperrt wären und ich demzufolge Google noch nutzen könnte, würde ich wohl einfach nicht mehr mit einer europäischen IP auf Google suchen und so die Filterung ganz einfach umgehen können.

Die EU-Richter haben sich mit dieser Entscheidung also nur ihre eigenen Suchergebnisse zensiert, da sie offenbar nicht wissen, wie man die Filterung umgeht. Ganz schön peinlich, wie wenig die sich mit der Materie Internet auszukennen scheinen. Gleiches gilt für die Politiker, die diesen Unsinn befürwortet haben. Google zeigt diesen Leuten, die sich mit ihren Regelungen ins eigene Fleisch schneiden, logischerweise einfach nur die kalte Schulter und filtert ihnen ihre Suchergebnisse halt. Wenn Zensur gewünscht wird, liefert Google die auch, solange sie die Schuld dafür auf andere schieben können und es somit ihren Ruf und ihr Geschäftsmodell nicht gefährdet.

Die Dummen bei der Sache sind ausschliesslich jene Leute, welche nicht genug Wissen besitzen um die Sperre zu umgehen. Das führt dann zu einem 2-Klassen-Internet mit dem der breiteren Masse der Wähler per Zensur Suchergebnisse vorenthalten werden können und somit eine freie Meinungsbildung für diese Leute nicht mehr möglich ist. Aber genau das ist ja von der Politik offenbar gewollt. Es würde mich stark wundern, wenn zu den Antragstellern nicht bald auch Politiker gehhören würden, die versuchen durch das Löschen von Einträgen über ihre Person ihre Weste in der Öffentlichkeit wieder etwas weisser zu waschen um bei einer Wahl vielleicht doch noch eine Chance zu haben.

Fazit: Da man gegen falsche Tatsachenbehauptungen und Beleidigungen immer schon vorgehen und in dem Fall auch wirklich den Seitenbetreiber dazu bringen konnte die entsprechenden Inhalte zu entfernen, ist die Entfernung von Suchergebnissen offenbar gezielt dazu gedacht die Wahrheit zu verschleiern bzw. dafür zu sorgen, dass diese möglichst wenigen Leuten zugänglich ist. Das sind Prinzipien einer Diktatur und ich bin daher froh, das ich kein europäischer Staatsbürger mehr bin. Zusammen mit der längst existierenden, bevölkerungsweiten, vollautomatischen Überwachungs-Infrastruktur ist Europa was diese Dinge angeht nicht mehr weit von China entfernt. Wenn also mal wieder ein Politiker die Zensur in China anprangert, lacht ihn einfach aus und ratet ihm erstmal vor seiner eigenen Haustür zu kehren. Schon vor weit über 10 Jahren wurden nämlich in Deutschland Internetseiten per Löschung der DNS-Einträge zensiert. Wer das nicht glaubt, kann mal in einer nicht zensierenden Suchmaschine nach dem Streit des Netzaktivisten Alvar Freude mit dem damaligen nordrheinwestfälischen Regierungspräsidenten Büssow suchen.
 
@nOOwin: NICE, bei mir hab ich das übern DNS Server gelöst, der resolvt keine Google-Dienste mehr :)
 
Steht der Hinweis bei allen sucanfragen, oder nur bei solchen, wo gelöscht wurde?!
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