Proteste auf Google I/O: Friede, Freude, Eierkuchen ist vorbei

Googles Entwicklerkonferenz wird nicht mehr nur als Bühne zur Vorstellung neuer Technologien genutzt - auch Konflikte, die mehr oder weniger direkt mit dem Konzern zu tun haben, kommen hier ans Licht. Gleich mehrfach kam es am gestrigen ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Ist das was neues?! Das Google keine Wohltätigkeitsfirma ist, sollte jedem Klar sein. Google lebt von Daten der Benutzer und das seit der Gründung. Auch ist Google genau so Geldgeil wie alle anderen Firmen.
 
@Edelasos: Ich finde das auch nicht schlimm. Google ist nicht die Wohlfahrt - ich weiss nicht, was die Leute sich immer so zurecht träumen :D
 
@Edelasos: http://www.golem.de/news/proteste-auf-entwicklerkonferenz-google-und-die-wut-1406-107477.html Da steht etwas mehr zu dem Thema. Zum Beispiel Thema Taxifahrer und die Firma Uber. Niemand verlangt von irgendeiner Firma die Wohlfahrt zu sein, allerdings sollte man alles auch möglichst sozialverträglich abwickeln.
 
Die Frau sollte mal überlegen ob sie den Anwalt bestreikt und nicht dessen Arbeitgeber (der dafür nun auch nichts kann).

Das Sicherheitspersonal mit den IT Leuten gleichzusetzen wirkt im Land der TOTALEN Marktwirtschaft fast schon lächerlich. Trotzdem könnte Google da bisschen Solidarität zeigen, aber als AG bezahlt man nicht gern einem mehr als das man muss !
 
@CvH: Das Problem liegt darin, dass es kein Einzelfall ist. Und da Google die Leute nach San Francisco holt, sehen die Leute eben dort die Wurzel. Siehe Artikel o1 re2.
 
@Knarzi81: ich will das jetzt nicht verteidigen, aber die USA ist soviel Sozialstaat wie Nordkorea Demokratisch ist. Das wird dort wohl unter normal laufen. Das man es besser machen könnte (und auch müsste) steht außer Frage. Aber was will man von einem besseren Entwicklungsland denn auch erwarten :(
 
@CvH: So wie viele hier Argumentieren, sollten sie dann aber auch die Klappe halten, wenn die Politiker, die ja viel mehr haben, ihnen mal wieder Kohle oder die Existenz nimmt. Aber ich würde meinen Arsch drauf verwetten, dass sie da wieder rumschreien und rumblöken. Aber klar, da geht's ja dann um ihr Leben, und das ist ja was ganz anderes...
 
Was eine dämlich News. Was soll Google jetzt machen? Den ITlern weniger Geld bezahlen, damit die Mieten wieder sinken? und überhaupt, was kann Google dafür, dass die Mieten dort steigen? Sind es nicht die Vermieter die die Preise bestimmen? Ist schon schlimm, dass Google seine hochqualifizierten Mitarbeiter gut entlohnt. Schäm dich Google!
 
@FatEric: Word! Selten dämlich diese News!
 
@FatEric: Diese News ist doch in erster Linien nicht über Google selbst. Diese News ist meiner Meinung nach schon berechtigt da der Artikel nicht auf Google rumhackt, sondern beschreibt das dort Leute protestieren und was ihre Ansichten sind.
 
@spackolatius: Wenn es nicht um Google geht, sondern um hohe Immobilienpreise, frage ich mich aber, was diese Nachricht auf Winfuture zu suchen hat?! Bezug zur IT == null
 
@FatEric: Der Protest ist auf der Google Entwicklerkonferenz und der Artikel bezieht sich auf die protestierenden. Und die beziehen sich also in diesem Fall auf Google (vermutlich aber allgemein IT im Silicon Valey). Und da Google nun mal IT Unternehmen ist, hat es was mit IT und deren Gehältern zu tun die einer Region in der beschriebenen Art und Weise Probleme bereitet. Meiner Meinung nach schon IT News aber eher was mit sozialen/marktwirtschaftlichen und politischen Folgen um der IT herum. Also weniger die Materie IT selbst.
 
Jo mei. Ich gehöre auch zu den gut verdienenden Entwicklern, ich habe aber auch studiert. Da kann man sich ruhig etwas Hochnäsigkeit erlauben.
 
@Kirill: Hochnäsigkeit aufgrund abgeschlossenem Studiums ... na wenn Du weiter nichts vorzuweisen hast ;)
 
@Kirill: Hochnäsigkeit kann man studieren? ^^
 
@Kirill: Naja, also zumindest auf einen Bachelor-Abschluss kann man sich ja heutzutage kaum noch was einbilden.
 
@Kirill: Hochnäsigkeit kann man sich überhaupt nicht erlauben. außer, man hat einen anatomischen Fehler im Gesicht, aber da kann ein Chirurg helfen. Ansonsten: unterste Schublade.
 
@Kirill: Ich hoffe ich habe hier die Ironie überlesen - ich glaub ich steh im Wald. Ich gehöre auch zu den besser verdienenden und käme nie auf die Idee deshalb jemand mit etwas weniger Netto in eine andere Schublade zu stecken. Weil ich möchte so Vögel wie dich gerne mal erleben, wenn dein Müll nicht mehr vor der Tür abgeholt wird und du die Sch**** selber wegbringen müsstest oder du deine Post selber abholen müsstest. Aber wahrscheinlich bist du auch nur Netto-Mittelschicht mit Hang zur Übertreibung.
 
@Kirill: Leider ist es genau diese Herablassende Einstellungen die zu einem Problem in der Gesellschaft wurde und immer mehr wird. Was gibt dir als studierter das Recht mehr zu verdienen? Warum haben unstudierte menschen, die vll. besser sind als du, nicht das recht mehr als du zu verdienen?
Die Akademiemeinung unserer Gesellschaft ist das größte Problem überhaupt und bedarf einer riesen Reform.
 
"Was gibt dir als studierter das Recht mehr zu verdienen?"
Es zeigt, dass er Willensstark ist und sich durchbeißen kann. Soll einer, der den ganzen Tag Party gemacht hat und talentierte Menschen als "Streber" abstempelt etwa mehr verdienen? Wer sich anstrengt, soll auch genug verdienen!

"Warum haben unstudierte menschen, die vll. besser sind als du, nicht das recht mehr als du zu verdienen?"
Wenn jmd so gut ist, das er auch ohne Studium einiges drauf hat, sprich: sehr talentiert ist, wird sowieso einen gut bezahlten Job haben. Mein Bruder ist "nur" Fachinformatiker. Er hat sich alles selbst beigebracht, hat mehrere Seminare besucht und leitet jetzt nach vielen Jahren eine Entwicklungsabteilung! Es gibt also auch diesen Weg!

"Die Akademiemeinung unserer Gesellschaft ist das größte Problem"
Exakt! Und das Problem sind die Leute, die jede Note, Doktortitel usw geschenkt bekommen und ohne Ahnung Abteilungsleiter werden, weil sie gute Kontakte haben, und uns das Leben schwer machen! Keiner checkt, dass man z.B. als Mechatronikmeister genauso viel oder sogar mehr verdienen kann als ein Hochschul-Master Neuling.
 
@gola: Wenn der, der Party macht, was im Kopf hat und durch sein Wissen zu Fortschritt(e) verhilft, warum nicht?
Warum soll denn das Privatleben über den Verdienst eines Menschen entscheiden?
 
@knirps: Wie schon gesagt, derjenige, der was im Kopf hat, egal ob mit oder ohne Studium, wird immer einen Jobs finden. Da macht es kein Sinn über Gerechtigkeit zu reden. Es ist ja nicht so, dass ein Informatik Wunderkind ohne Studium benachteiligt wird, und lieber ein mittelmäßiger Absolvent mit Hochschulstudium bevorzugt wird. Davon habe ich auch noch nie gehört!
 
@gola: Nein, wird der Jenige nicht. Denn heute wird nur noch auf das Papier geachtet. Du kannst in Berlin nicht mal mehr Strasse fegen gehen, wenn du nicht die mittlere Reife abgeschlossen hast. Zumal es ja nicht nur um Informatik geht, das ist ja ein allgemeines Problem.
 
@knirps: Das liegt aber an der Nachfrage. Wenn viele Absolventen den gleichen Jobs haben wollen, können die Unternehmen nur die besten nehmen. Da bleibt verständlicherweise keine Zeit, um jeden Bewerber zu testen. Jemand der wirklich etwas drauf hat, würde nicht meckern, dass andere so viel verdienen. Entweder hat er z.B. auf GitHub auf sich aufmerksam gemacht und wurden längst von Branchengrößen angesprochen oder er ist selbstständig und leitet eine erfolgreiche Firma!
 
@gola: Und der beste wird von einem Papier entschieden? Du kennst die Menschen nicht persönlich, maßt dir aber an einem Papier an zu entschieden welcher der bessere ist?
 
@knirps: Wer sagt denn, dass er auch sofort eingestellt wird, weil er gute Noten hat? Nicht mal Google achtet auf Noten. Natürlich muss er die Personaler erstmal überzeugen.
 
@gola: Ja, die ganzen "willensstarken Durchbeißer" mit 15 Jahre BWL-Studium sind da wirklich mal erwähnenswert ;)
 
@iPeople: Mit Absolventen meinte ich mit MINT-Studenten, die ihr Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen haben!
 
@gola: WAs Du "meinstest" kann ich nicht wissen ;) Du hast pauschal Absolventen glorifiziert.
 
@iPeople: Ich habe zumindest von "talentierten Menschen" gesprochen. Und da fallen dir als erstes "BWL-Absolventen" ein? hmm ^^
 
@gola: Die haben "spezielles" Talent :D Denn "Talent" haste ja auch nicht konkretisiert ;)
 
@knirps: Mal ohne die absolut unpassende Art von gola...

Im Studium verdienst du kein Geld (vom BA Studium abgesehen), du investiert also mehr Zeit in deine Ausbildung, ohne einen müden Cent zu sehen. Und genau DAS gibt einem studierten das Recht mehr zu verdienen als jemand der womöglich schon 6-10 Jahre Geld verdient.

Was aber nicht heißen soll, dass jemand ungelerntes nicht die gleiche Gehaltsstufe erreichen können soll. Nur muss ein Studium irgendwie entlohnt werden, wer tut sich diesen Stress denn sonst an.
 
@Draco2007: Nein, gibt es nicht. Studierten Menschen gibt es nur das Recht verantwortungsvollere Berufe ausüben zu dürfen wie z.B. Arzt.
Das Recht auf einen Mehrverdienst nur auf der Tatsache das du studiert hast, hast du nicht und sollte es auch nicht geben.
Allgemein bin ich der Ansicht dass das studieren auch zu leicht gemacht wird. Zumindest in DE.
Das Abitur muss schwerer werden und das studieren elitärer werden. Es muss verhindert werden das studieren zu einem Normalzustand wird und dadurch alle beruflichen Bereiche ihre Anforderungen erhöhen. In der Bildung muss der Mittelstand der Vorreiter sein und das sollte die Mittlere Reife widerspiegeln.
 
@knirps: Wenn du das sagst....
 
@Draco2007: Das ist meine Überzeugung, ja.
 
@knirps: Studieren ist leider fast schon Normalzustand. Bis zum Abitur geht man nicht sehr spezifisch auf Themen ein, die einen wirklich interessieren / auf das, was man ausüben will. Außer man macht Ausbildungen mit Berufsbegleitung aber ich weiß nicht wirklich wie das in Deutschland funktioniert ;)
 
@wertzuiop123: Und genau das muss umgekehrt werden.
 
@knirps: Wie? Spezialisierung schon in der Schule oder was? Wie soll das funktionieren?

Es ist nunmal so, dass Spezialwissen in vielen Berufen erforderlich ist und das kannst du NICHT in der Schule bringen, sondern nur in Ausbildung oder Studium. Und NUR mit einem Schulabschluss hast keine Spezialisierung...
 
@Draco2007: Nein, das studieren Normalzustand ist.
 
@knirps: Und wo ist dabei das Problem?
 
@Draco2007: Das Menschen, die nicht studieren, nahezu keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben werden. Das die einfachen Menschen durch das System fallen werden.
 
@knirps: Weiß du was ich langsam glaube? Dass du einfach jemand bist, der es nicht geschafft hat studieren zu gehen und jetzt einfach nur den Neid raushängen lässt und es denen nicht gönnt, die es trotz harter Arbeit geschafft haben.
 
@Draco2007: Von Neid kann bei diesem Bildungssystem wirklich nicht die Rede sein. Besten Falls von Mitleid. Dennoch, wenn studieren Normalzustand wäre und alle die bornierte Einstellung wie in der unteren Debatte haben, studierte haben das Recht auf ein höheres Gehalt... wie funktioniert denn das System wenn alle studiert haben? Richtig, es bricht zusammen. Dann haben wir eine Gesellschaft aus studierten, die sich zu schade dafür sind alltägliche Arbeiten für die Gesellschaft zu erledigen. Reinigung, Verwaltung usw.
 
@knirps: Da das nicht der IST-Zustand ist und es noch genug Menschen gibt, die solche Jobs machen können, sehe ich kein Problem. Wenn es tatsächlich mehr Studierte als Stellen gibt, gibt es eben Arbeitslose und die Studierten müssen sich (wenn schlecht) eben unter Wert verkaufen. Aktuell ist das aber NICHT der Fall.
 
@Draco2007: Wir sind aber auf dem Weg dorthin. Das Abitur und das studieren sollte wirklich nur eine Auslese unserer Gesellschaft sein. Besonders begabte und auffassungsfähige Menschen die schnell begreifen und lernen. Diese Menschen werden automatisch einen privilegierten Job mit privilegierter Bezahlung erhalten, ohne das ihnen ein gesondertes Recht zugesprochen werden muss. Für den durchschnittlichen Menschen mit dem durchschnittlichen Job sollte es die mittlere Reife + Ausbildung tun.
 
@knirps: Die Ausbildung kann aber nicht das gleiche Leisten wie ein Studium und in immer mehr Berufen ist dieses Wissen nunmal notwendig.
 
@Draco2007: Das halte ich für ein Irrtum.
 
@knirps: Ich wüsste nicht wie man meine 5 Jahre Studium in eine 3 jährige Ausbildung quetschen will.
 
@Draco2007: Ich weiß nicht was du beruflich tust, die Frage ist wieviel du von deinem Studium tatsächlich täglich routiniert anwendest und wieviel nicht. Beispiel Ärzte, die müssen tagtäglich nachschlagen weil das alles nicht in den Kopf zu bekommen ist. Nicht in der Medizin aber in anderen bereichen kann man darüber nachdenken welches wissen potentiell ist und welches nur auf Bedarf abrufen werden muss. Dementsprechend kann man das für die Ausbildung komprimieren.
 
@knirps: Studium->besser qualifizierte Jobs. Außerdem habe ich ein paar Jahre meines Lebens gelernt und vom Bafög & Nebenjobs gelebt, während andere bereits verdienen konnten. Zuguterletzt habe ich dank der Studiengebühren auch noch Schulden vom Kredit. Damit habe ich mir sehr wohl das Recht verdient, mehr Kohle zu haben, als einer, der nach dem Realschulabschluss Maler wird.
 
@Kirill: Du armer Junge. In den meisten anderen Ländern bekommst nix vom Staat, im Gegenteil, da musst du reich un privilegiert sein um studieren zu dürfen.
Du hast in erste Linie das Recht zu schweigen, von dem du auch Gebrauch nehmen solltest. Absolut unhaltbar was du von dir gibst.
 
@knirps: Dieses Recht solltest du besser in Anspruch nehmen. Er hat einfach Recht. Mag ja sein, dass es Länder ohne Förderung gibt, aber findest du es etwa besser, wenn die Leute ungebildet bleiben nur weil sie arm sind? Denkst du auch mal darüber nach was zu hier verzapfst?

Wenn jemand mit Haupt- oder Realschulabschluss direkt in die Ausbildung geht, hat er schon mit 18 Geld in der Tasche, wenn auch nicht viel. Jemand der Studieren geht hat dann aber noch 6-10 Jahre OHNE Gehalt MIT Kosten vor sich. Ein Grund wieso die Einstiegsgehälter für Studierte einfach höher seinen MÜSSEN, sonst geht doch keine Sau mehr studieren.
 
@Draco2007: Nein, er hat nicht recht. Niemand hat, aufgrund seiner Bildungslaufbahn, das Recht auf ein höheres Gehalt.
 
@knirps: Wenn er 6 Jahre länger KEIN Gehalt bezogen hat und Kosten für ein Studium aufbringen muss, hat er NATÜRLICH ein Recht darauf mehr bezahlt zu bekommen als jemand der in diesen Jahren einen BEZAHLTEN Job hatte und davon leben konnte.
 
@Draco2007: Ich glaube wir kommen hier nicht weiter. ich sage jetzt: Nein hatter nicht, du sagst: Doch, hatter doch, ich wiederhole daraufhin: Nein hatter nicht.
Wir bleiben hier wohl unterschiedlicher Ansicht.
 
@knirps: Dann erklär mir eins. Wenn ein studierter nach Abschluss exakt soviel verdienen soll, wie jemand der direkt nach dem Hauptschulabschluss abgeht, welche verdammte Motivation soll es noch für ein Studium OHNE Lohn mit Bafög und Mini-Job am Wochenende um irgendwie über die Runden zu kommen geben?

Mal davon ab, dass ich jetzt auch einen Job ausübe, der mir Spass macht, hätte ich vermutlich nicht 6 Jahre studiert, wenn ich die Aussicht auf das gleiche Gehalt gehabt hätte wie ohne Studium.
 
@Draco2007: Lass uns mal oben im Threat weiter machen. Dieses hinher nervt.
 
@knirps: Wieso? Ich habe nach dem Abschluss erst mal ein paar Jahre mit recht wenig Kohle und dafür viel Ackerei verbracht. Das ist der Ausgleich dafür, dass ich jetzt mehr Kohle und weniger Ackerei habe, als der besagte Maler, der schon am Verdienen war, als ich beim Bafög-Amt saß. Privilegiert bin ich übrigens 0.
 
@Kirill: jaaa... du bist ein ganz toller *tätschel*
 
Gesonders interessant finde ich daß die externen Dienstleister so wenig verdienen. Was kann denn der Kunde dafür wenn dessen Dienstleister seine Mitarbeiter nicht anständig bezahlt?
 
@Johnny Cache: Man könnte sich als Kunde aber auch einen Dienstleister suchen, der seine Leute anständig bezahlt. Das ist aber gar nicht in Googles Interesse.
 
@crmsnrzl: So wenig kann es ja nicht sein, sonst würden die Leute bei dem Dienstleister auch nicht arbeiten.
 
@EvilMoe: Millionen Zeitarbeiter in Deutschland würden jetzt mit dem Kopf schütteln. So viele Menschen sind froh wenigstens überhaupt Arbeit zu haben, von anständiger Bezahlung trauen sie sich gar nicht zu sprechen.
 
@crmsnrzl: Ich habe selbst in meinen Ferien und Pausen bei Zeitarbeitsfirmen gearbeitet. Schlecht verdient habe ich nicht, klar etwas weniger als woanders, aber dafür war ich da viel flexibler. Wenn Ihr eurere Meinung nach zu wenig bekommt, sucht euch einen anderen Arbeitgeber, der euch das Zahlt was Ihr eurer Meinung nach verdient. Falls es solch einen nicht gibt, habt Ihr falsche Vorstellungen was Gehalt angeht, oder Ihr glaubt eure Qualifikationen sind wertvoller als sie sind.
 
@EvilMoe: Du hast als Ferienarbeiter aber auch keine Sozialabgaben gezahlt und die Lohnsteuer kannst du dir im Folgejahr zurückholen, somit ist für Studenten Brutto = Netto, klar das man da gut verdient. Hab ich im Studium auch gemacht und bin da locker mit 2k im Monat nach Hause gegangen, die non-students-Leiharbeiter aber verdienen bei weitem nicht so gut. "oder Ihr glaubt eure Qualifikationen sind wertvoller als sie sind." So ein dummes BWL-Gelaber, wieso sollen die Menschen, welche "einfache" Jobs erledigen z.B. Taxifahrer, Friseusen, Altenpfleger, usw. so wenig verdienen, dass sie sich nicht einmal mehr eine Wohnung in einer Stadt leisten können? Ich kenne eine Friseurin die ist bei 40h pro Woche gerade mal auf 480€ gekommen. Und diese Logik, sie kann sich ja fortbilden usw. ist völliger Schwachsinn, irgendwer muss die Arbeit immer machen und dieser Mensch muss von seiner Arbeit auch leben können. Erinnert mich an den Spruch von Pispers "Wenn Sie jemanden im Altenheim den Arsch abwischen erwirtschaften Sie eine Hand voll Scheiße oder was? Die sollte man den BWLern mal in den Bart schmieren, vielleicht kann man Hirn düngen."
 
@crmsnrzl: Wenn die alle mal demonstrieren würden, dann sehen wir aber alt aus, es sind immerhin über 12mio Menschen die auf Hartz4-Niveau leben. Leider (oder zum Glück für die mittlere und obere Schicht) lassen sich diese Menschen so ausbeuten.
 
@desire: Glaubst du ernsthaft ich habe BWL studiert? Ich bitte dich... Ich habe als gewöhnlicher Facharbeiter Elektrotechnik gearbeitet. Wenn man mit diesen einfachen Jobs kein Geld verdient das sie sich keine Wohnung in der Stadt leisten kann, warum suchen sie sich dann kein JOB wo sie besser verdienen, oder wohnen außerhalb der Stadt? Soll ich mich jetzt beklagen das ich mir kein Privat Jet leisten kann? Für den einen ist so etwas Luxux, für den anderen eine teure Wohnung in der Stadt. Nur weil ich arbeiten gehe habe ich auf so etwas keinen Anspruch.
 
@EvilMoe: Das ist so derbe an der Realität vorbei, das tut schon weh...
Kennst du auch nur eine einzige Person welche arbeiten geht, und dennoch mit HartzIV aufstocken muss? Hat du einen Lebenspartner? Kinder? Angehörige in Pflegeheimen? Mir scheint nicht, sonst kann ich mir eine solche Ignoranz nicht erklären.

Manchmal glaube ich, man sollte die Zivildienstpflicht einführen und zwar in Altenpflegeheimen. Für die einen damit sie Verantwortung lernen und für die anderen damit sie in die Realität zurückgeholt werden.

Und im Konkreten Fall gibt es nicht erst seit diesem Jahr soziale Spannungen wegen der Mietpreise. Es geht hier nicht um Leute die angefressen sind, weil sie keine kurzen Arbeitswege mehr haben. Es sind Leute die in den "Billigvierteln" an den Stadträndern gewohnt haben. Nur sind inzwischen die "Billigviertel" so teuer, dass sie sie sich mehr leisten können. Und da es keinen Mieterschutz gibt, kündigen die Vermieter die Verträge wie ihnen beliebt um anschließen wesentlich höhere Mieten zu verlangen. Tägliche Arbeitswege von 4 Stunden und mehr sind die Folge. Klar, die könnten alle kündigen kein Thema. Wo gibts die neuen Jobs? Ja genau, bei den Firmen wo die anderen gekündigt haben.
Die Zahl der OBdachlosen hat dort Rekordwerte angemommen. Auf dem Wohnungsmarkt herrscht schlicht Krieg.

Das kann man allerdings nicht direkt Google, Yahoo, Facebook und Co. direkt anlasten. Hier hat San Francisco versagt.
 
@EvilMoe: Was hat das mit Werbung in der Stadt zu tun, wenn die Arbeit in der ganzen Branche menschenunwürdig vergütet wird? Aber du bist sicher auch so einer der ernsthaft glaubt im Kapitalismus könnte jeder mit Fleiß zu Wohlstand kommen. Kapitalismus ist wie Lotto, da kann jeder reich werden, aber eben nicht alle und 1/3 der Gesellschaft muss nun mal für Kost und Logis arbeiten, damit es den anderen 2/3 gut gehen kann. Und natürlich, der Polizist oder die Krankenschwester sollen lieber 70km zur Arbeit fahren oder wie? Der Adel darf in der Stadt wohnen und die Arbeiter werden ins Ghetto an der Stadtrand oder noch weiter weg verfrachtet? Was für eine asoziale und mittelalterliche Denkweise, aber scheinbar wohnst du auch in so einer Seifenblase und weißt gar nicht wie mittlerweile ein großer Teil der Bevölkerung lebt.
 
@EvilMoe: Hat man deiner Meinung nach überhaupt auf irgendetwas Anspruch wenn man arbeiten geht? Oder sind Arbeiter für dich einfaches Nutzvieh, welches bei Brot und Wasser im Hinterzimmer gehalten werden kann?
 
@crmsnrzl: Hast du schon mal oder hat dich jemals einer nach den Gehältern der Angestellten gefragt?
 
@Johnny Cache: "Was kann denn der Kunde dafür wenn dessen Dienstleister seine Mitarbeiter nicht anständig bezahlt?" Du hast selbst impliziert, sie würden nicht anständig bezahlt. Und genau genommen hab ich selbiges mit keiner Silbe behauptet. Ob ich Fremde nach ihrem Gehalt frage ist irrelevant. Bei großen Unternehmen und staatlichen Projekten ist es üblich sich über Vertragspartner zu informieren. Der Aktuelle Fall mit BER und Di Mauro zeigt, wie wichtig das ist.

Wenn man das Angebot eines Dienstleisters, der seine Mitarbeiter nicht anständig entlohnt, annimmt fördert man diesen Umstand indirekt. Und wie ich vorher bereits sagte, wenn man solche Angebote nicht annimmt tut indirekt etwas dagegen. Das würde aber wahrscheinlich mehr Geld kosten und damit den Gewinn senken, was Aktionäre überhaupt nicht gerne sehen.
 
@crmsnrzl: Also wir haben bisher immer nur geschaut daß der Dienstleister bezahlbar ist und die versprochene Leistung auch tatsächlich erbringen kann, aber was die Mitarbeiter bekommen oder unter welchen Bedingungen sie arbeiten müssen war noch nie ein Thema. Unseren Kunden war es ja auch egal ob wir 100 Überstunden im Monat haben oder nicht.
Was öffentlichen Projekte angeht ist es noch mal eine ganze Nummer härter. Die werden ja ausgeschrieben und an den günstigsten Bieter vergeben. Da ist es kein Wunder wenn die Qualität nicht stimmt... das kann ich bei meiner letzten Firma aus eigener Erfahrung bestätigen. ;)
 
"Dieses musste im Februar von den Mietern geräumt werden" Ist doch völlig normal. Wenn der Besitzer möchte, dass sie das Haus verlassen dann muss es halt so sein. Wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde, dann kann die Frau klagen aber auf einer Entwicklerkonferenz zu protestieren ist einfach lächerlich.
 
@BrakerB: Ich möchte dich mal sehen, wenn in der ganzen Stadt ein Ausverkauf stadtfindet, und alle alteingesessenen vertrieben werden. Das ist kein Einzelfall, sondern inzwischen dort an der Tagesordnung. Auch für dich, der Golem-Artikel beleuchtet es genauer. Natürlich ist nicht Google selbst an dem Problem schuld, aber es sie stellen halt die Wurzel des Ursprungs.
 
@Knarzi81: Du hast Geld. Du möchtest etwas haben. Du kannst es haben. Du nimmst es dir. - Das trifft auf jeden Menschen zu, ich denke nicht dass es bei dir oder mir anders sein würde.
 
@BrakerB: Witzig, solche Aussagen kommen immer zumeist von Leuten, die sobald ihnen sowas widerfährt, am heulen sind wie ein Schlosshund. Was habt ihr eigentlich alle für eine Sozialkompetenz? Aber wir sprechen uns mal, wenn dir irgendjemand der mehr als du hat, deine Existenz nimmt, die du dir vielleicht 40 Jahre lang aufgebaut hast. Nach deiner Aussage ist es dir auch scheißegal, wenn die Politiker die ja Geld haben, dir noch mehr Abgaben aufbürden und dir die Luft zum atmen nehmen? Oder ist das wieder was ganz anderes?
 
@Knarzi81: Ich habe ein Haus, da kann mich niemand rauswerfen. Und Deutschland werde ich sobald es möglich ist verlassen.
 
@BrakerB: Klar, Zwangsversteigerungen gibt's ja auch überhaupt nicht. Schön wie hier im übrigen auf den ganzen Post eingegangen wird und natürlich ist auch Deutschland mal wieder scheiße. Und? Warum willst du hier weg? Gibt es irgendwas was dich stört? Dich dürfte ja nichts stören, so wie du es mit deinem Posting dargestellt hast, hast du dich mit allem abzufinden.
 
@BrakerB: Arbeitslos werden, Arbeitsunfähig werden und dann über die immer höheren Nebenkosten freuen. Mal schauen wie lange dein Haus dann noch deins ist. Versicherung, Öl, Wasser, Strom, Schornsteinfeger und und und. Ich kann dir sämtliche Ölrechnungen ab 1987 vorlegen und da fragt man sich ob man sich das irgendwann noch leisten kann und nicht bald im kalten sitzt, so wie die Preise gestiegen sind. Ein Haus ist schön und gut, nur geht was kaputt, dann kann man zusehen wo man das Geld für die Reparatur her nimmt.
 
@Knarzi81: Warum sollte ich meinen Besitz zwangsversteigern? Mir Gefällt die Deutsche Regierung nicht.
 
@Paradise: Wir heizen mit Holz und wenn es wirklich hart kommt kann ich mir mein Wasser auch an der Quelle im Dorf besorgen. Ja das mit den Reparaturen stimmt schon aber man kann ja immer noch ein Teil des Hauses vermieten, es hat drei Bewohnbare Stockwerke. Ich werde diese Unterhaltung hier beenden, da ihr wieder nur versucht noch dämlichere Argumente zu finden.
 
@BrakerB: "Ich habe ein Haus, da kann mich niemand rauswerfen" wenn du verheiratet bist ist diese aussage falsch ;-)
 
@BrakerB: Ganz so einfach geht das in unserem Land Gott sei Dank nicht... Die Gesetze in den USA kenn ich aber zugegebenermaßen nicht!
 
Oh nein, Typen die sich in der Schule angstrengt haben, verdienen heute gut. Vermieter die auf die Nachfrage regieren, erhöhen die Miete. Klingt plausibel. Mit wem soll man jetzt Mitleid haben?
 
@gola: Mit den Leuten, die dafür Google die Schuld geben und mit noch mehr Leute, die das auch noch glauben!
 
@gola: Was schlägst du vor soll mit den Leuten passieren, die dort schon ihr ganzes leben lang wohnen und vertrieben werden weil sie es sich nicht mehr leisten können. Zwangsläufig abwandern? Also dann wäre ich auch böse auf Google und co wenn ich wegen denen Weg müsste auch wenn das alles nur der heutigen Marktwirtschaft basiert. Schließlich waren die Bewohner ja zuerst da. Also wenn das Dorf in dem ich wohne von Superreichen überrollt würde und der Aldi zum Luxusladen wird und ich mir nix mehr leisten könnte würde ich auch sauer sein wenn ich den Ort meiner Geburt verlassen müsste. Wie gesagt ich gebe Google und co keine schuld. Aber dennoch sind sie die Ursache. Deswegen kann ich die leute schon ganz gut verstehen.
 
@spackolatius: Wie war das noch mal mit dem Cowboy und Indianer?
 
@balini: Glücksspiel, Alkohol und Reservate für alle und alles wird gut.
 
Ich verstehe die Aufregung der Frau auch nicht. Das Wirtschaftssystem lautet doch Kapitalismus, genauso wie bei uns. Und im Kapitalismus wird das teurer, was eben nicht en Masse verfügbar ist. Und bei einer schlechten wirtschaftlichen Situation wird halt das "Betongold" noch teurer. Wenn die Frau konsequent wäre, dann müsste sie nicht die Auswirkung des Kapitalismus bestreiken, sondern den Kapitalismus selbst. Und da ist eben Google der falsche Ansprechpartner, weil Google nur in diesem Wirtschaftssystem agiert.
 
Wer wenn nicht Google sollte die Vorlieben und Eigenarten der Mieter analysieren und aufgrund der Kenntnisse bzgl. Einkommen, Familienstand, Bildungsstand und sozialen Kontakten einen adäquaten Wohnraum finden können? Zumal man ja wohl Informationen über den Immobilienmarkt und Arbeitsplatzchancen haben dürfte...

Das ist doch keine Gefahr für Google, das ist eine Chance! Mit Google Home findet man das Wohnumfeld das zu einem passt...
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