Nicht einmal iFixIt kann das Surface Pro 3 ohne Zerstörung öffnen

Microsofts neues Tablet Surface Pro 3 ist auch für Experten kaum reparierbar. Hinsichtlich der Möglichkeit an die einzelnen Komponenten herankommen und diese bei Bedarf austauschen zu können, erhielt das Gerät von iFixIt die denkbar schlechtesten Noten. mehr... Surface Pro, Surface Pro 3, Microsoft Surface Pro 3 Bildquelle: Microsoft Microsoft, Surface Pro 3, Ifixit Microsoft, Surface Pro 3, Ifixit iFixIt

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Eine Legende stirbt.
 
@crmsnrzl:
Welche Legende?
 
@Freudian: Siehst'e, schon gerät sie in Vergessenheit =3
 
@crmsnrzl: da ist es wieder! "-" für nicht verstandene Ironie!
 
@gustle: Bin ja auch selbst schuld. Aber ich kann mich einfach nicht an die Verwendung von Ironie-Tags gewöhnen.
 
@crmsnrzl: Selbst jetzt verstehe ich nicht, was du sagen willst. ^^
 
Sowas gehört in der heutigen Zeit durch den Anwender schlicht abgestraft. So ein Gerät kommt mir persönlich definitiv nicht ins Haus.
 
@hcs: bei so einem ultra kompakt Gerät kann ich das ganze ja noch halbwegs verstehen (Laptop/PC niemals) das alles zusammengeklebt wird, weil sein wir mal ehrlich reparieren/aufrüsten wird an dem Ding niemand was (maximal SSD / Batterie)!
Und die ganz andere Frage ist ja, würde man es hin bekommen (bei gleichem Preis) es ohne zu kleben herzustellen (mal abgesehen davon das die Hersteller sicherlich nicht all zu viel Interesse haben das es leicht zu reparieren geht)?
 
@CvH: Ähm, was geht in der Regel als erstes kaputt? Richtig die Batterie. Was steht an zweiter Stelle? Richtig die Festplatte und selbst wenn sie noch funktioniert will man den Speicher ja vielleicht mal gegen einen größeren tauschen ohne gleich ein Neugerät zu kaufen.
 
@Memfis: man kann doch die Batterie und die SSD tauschen ?!
Das die defekte Batterie beim Austausch kaputt geht ist doch vollkommen egal!
 
@CvH: Zitat: "Wie die iFixIt-Bastler berichten, ist es sogar problematisch, jene Komponenten auszutauschen, bei denen es am ehesten zu einem Defekt kommt. So lassen sich der Akku oder der integrierte Flash-Speicher nur sehr schwer wechseln. Und selbst den Experten, deren Hauptbeschäftigung es ist, Geräte auseinanderzubauen, brach beim Versuch, das Surface Pro 3 zu öffnen, erst einmal das Display durch. "
 
@CvH: brauchts halt noch n neues Display
 
@Memfis: also müssen die jetzt anfangen extra dicke Bauteile einzubauen das jeder Hans Wurst das Gerät öffnen kann ?
Evtl hätte man es auch damit lösen können das man einen "Deckel" oder ähnlich in das Gehäuse einbaut, was aber wiederum auf die Bauhöhe gehen dürfte. Wer also ein extrem Kompaktes Gerät haben will sollte sich im nachhinein nicht aufregen das es nicht zu reparieren geht ;)
 
@CvH: Ja und?!? Dann ist das Gerät 1 mm dicker. Meiner Meinung nach muss der Gesetzgeber endlich eingreifen und alle Geräte mit fest eingebauten Akku sofort verbieten. Stichwort "Geplante Obsolenz" und "Recyclefähigkeit". Du wirst nicht glauben, wie schnell die Hersteller dann in der Lage wären, genau so kompakte Geräte mit austauschbaren Akku herzustellen ...
 
@karacho: möglich ist so vieles, aber eben die Frage ob das auch möglich ist bei dem Preis / Größe ? Die Hersteller wird es nicht interessieren was wir 0,01% davon denken die den Akku tauschen wollen. Die interessiert die 99,9% die eben ein möglichst billiges und dünnes Gerät haben wollen.

Man darf auch nicht verkennen das im Grunde sich absolut niemand dafür interessiert ob der Akku zu tauschen geht oder nicht, weil die Käufer würden es ja eh nicht selber machen (schaffen es zum reparieren). Die es tauschen wollen nehmen halt ein anderes Produkt und die anderen 99,9% sind glücklich.
 
@CvH: Die Erwähnung der Tatsache, das da NICHTstandadisierte Anschlüsse verwendet wurden .... glatt überlesen ? "Irgendwie" schon hinzukriegen ? Laut den Bildern sieht es zwar zugegeben nicht danach aus, als würde das im gleich folgenden Beispiel notwendig werden, aber trotzdem: im Zweifelsfall "einfach" den Anschluss an der ersten SSD ablöten und an die nächste / neue wieder dran oder wie ? :-) Mal davon ab, das das Display kaputt ging - was, so wie ich das sehe, überhaupt erstmal zu entfernen ist, um an auch nur irgendwas dran zu kommen. Ob die obige News nie zu Gesicht oder Ohren bekommen habenden Käufer sich überhaupt im Klaren darüber sind, wie "kompakt" das Gerät in Wahrheit gebaut wurde, wie sehr sie nicht informiert oder andersrum gefragt wurden, was sie wollen, das lass ich mal offen... Eine Art auf der Geräterückseite befindliche Serviceklappe (das meinst du wohl mit deinem Deckel) könnte allerdings womöglich auch nicht das gelbe vom Ei sein, da beim irgendwas (mithilfe einer solchen Serviceklappe) ausbauen bzw. mit mehr oder weniger sanfter Gewalt vom Klebstoff lösen, Druck mindestens in Richtung, möglicherweise sogar direkt aufs Display ausgeübt werden dürfte = dennoch Bruchgefahr ? ;-)
 
@CvH: Einerseits richtig.
Andererseits ist das feste verbauen / verkleben von Teilen ein schlechter Witz und mit niedriger Bauhöhe nicht begründbar.
Jeder Uhrmacher / Feinmechaniker lacht sich da tot.

Das was Microsoft (und auch Apple extrem) da machen ist schlichtweg Geldmacherei und sonst nichts.
 
@LastFrontier: das verkleben hat einmal ein Preislichen Aspekt (ist einfach billiger) und auch einen Stabilitäts Aspekt. Denn durch das massenhaftes verkleben erreicht man ja auch eine erhöhte Stabilität die sonst durch etwas anderes erreicht werden müsste (dicker, andere Materialien).
Machbar ist so einiges, aber eben nicht zu dem Preis. Und wie viel % der Leute würden das teurere Produkt nehmen nur weil es anders konstruiert ist ? Erstens das weiß der Durchschnittsbenutzer nicht und 2. interessiert es ihn ja auch nicht.
 
@CvH: Eben - es werden in erster Linie die Fertigungskosten gesenkt. Deswegen werden die Geräte aber nicht günstiger für den Verbraucher.

Mir ist schon klar, dass Akkus mittlerweile schon extreme Lebensdauer haben und wohl nicht so oft ausfallen wie es oft in Foren den Eindruck erweckt. Drei bis fünf Jahre schaffen die schon ohne Probleme - und nach dieser Zeit ist meistens sowieso ein neues Gerät erforderlich.
Dennoch ist diese Tendenz zur Reparaturunmöglichkeit nicht in Ordnung.
Ich kenne das von den Amerikanern - was nicht mehr funktioniert wird einfach weggeworfen oder irgendwo stehen gelassen.
Eine Ressourcenverschwendung ohne Ende.
 
@LastFrontier: wenn ich überlege, wie oft ich schon den Akku bei meinem iPod Gen. 4 getauscht habe... das ist so kinderleicht zu erledigen, dass kann sogar Hans-Wurst... Vorder- und Rückseite sind einfach nur geclipst... und genau so hätte man es beim Surface oder jedem anderen Tablet auch machen können... an der Bauhöhe ändert sich da i.d.R. eigentlich nix, wenn man schon einen USB-Anschluss unterbringt.
 
@CvH: Ich sehe keine Vorteile in dem "Flachheits-Wahn", der seit Jahren in der Consumer-Elektronik grassiert. Länge und Breite des Displays bestimmen wie handlich ein Gerät ist, nicht dessen Tiefe. Das Surface hat schon wegen des 12"-Displays eine gewisse Grösse und ob das nun 1cm oder 2 bis 3 cm tief ist, ist eher unerheblich. Dumm ist, das die dünnen Geräte oft aufgelötete Prozessoren und Speicherbausteine haben. Selbst wenn man das Surface also heile geöffnet bekäme, nützt einem das für ein Upgrade oder einen Austausch eines defekten Prozessors oder Speicherriegels garnichts, denn ohne Spezialwerkzeug einen Prozessor in BGA-Technik ent- und neu aufzulöten ist ein sehr risikoreicher Akt.

Mich stört aber auch schon der Akku im Gerät. Ich habe einen Bekannten, dem mal ein LiIonen-Akku im Gerät geplatzt ist bzw. angefangen hat zu qualmen und der heilfroh war, dass er das Notebook einfach aus dem Fenster halten und den Akku auf Knopfdruck in seinen Vorgarten "abwerfen" konnte, wo der beim Abbrennen ein verkohltes Stück Wiese und eine schöne Rauchfahne produzierte. Wäre der Akku fest eingebaut gewesen, wäre sein Notebook möglicherweise samt SSD verbrannt und seine Installation samt seiner Daten darauf verloren gewesen. Wenn man durch einen auswerfbaren Akku einen Hardwareschaden von weit über 1000EUR vermeiden kann, dann sollte man kein teures Gerät mit fest eingebautem Akku kaufen. Akkus sind Verschleissteile und im Fall von LiIonen-Akkus zusätzlich noch gute Brandsätze. Sowas wegen ein paar Millimetern weniger in der Dicke fest in ein Gerät einzubauen ist absoluter Unsinn.
 
@Memfis: Klar wäre es besser die Komponenten tauschen zu können, aber mich stört das in diesem eigentlich sehr wenig. Zum einen wird die Lebensdauer der Komponenten stetig erhöht und zum anderen möchte man in der Regel doch nach ca. 2-3 Jahren sowieso ein neues Gerät haben, da das alte nunmal nicht mehr auf dem Stand der Technik ist. Und sollte innerhalb von 2 Jahren etwas kaputt gehen, so hat man doch Gewährleistung.
 
@Brotboy: "Zum einen wird die Lebensdauer der Komponenten stetig erhöht" Sorry, genau das ist quatsch. Bestes Beispiel ist die Automobilbranche, wo permanent Rückrufaktionen gestartet werden. Grund sind immer anfälligere und fehlerhafte Komponenten, da in immer kürzeren Zyklen produziert wird, heißt im Umkehrschluss auch immer weniger Qualitätskontrollen. Dazu gibt es immer weniger Zulieferfirmen, heißt wenn eine Komponente ausfällt sind (fast) alle Autohersteller betroffen. Und das ist bei Technikprodukten nicht anders.
 
@karacho: Du kannst aber nicht die Automobilbranche mit der Technologiebranche vergleichen. In der Automobilbranche sind es meist auch mechanische Teile, die am fehleranfälligsten sind und deshalb den Geist aufgeben. Das ist in der Technologiebranche anders: Erst neulich stand hier auf Winfuture zum Beispiel von Fortschritten von Samsung in Bezug auf 4K OLED-Fernseher (die genaue Lebensdauer der OLED's hab ich jetzt nicht mehr im Kopf, meine aber es war etwas in der Nähe von 40.000 Stunden).
Zum anderen waren die Zyklen in der Technologiebranche schon immer sehr kurz. Eben weil so schnell Fortschritte gemacht werden. Oder möchtest du neue Prozessoren erst 1 Jahr später kaufen können? Das macht doch gar keinen Sinn.
Desweiteren (mal fern ab von den Zyklen): Du hast 2 Jahre Gewährleistung. Das sollte (besonders bei Tablets und schnelllebigen Branchen) reichen, um eine adäquate Benutzung zu erreichen. Und wenn das Gerät kaputt geht, dann schickst du es halt ein, was solls? Das ist dann das Problem des Herstellers.
 
@hcs: 90% aller Menschen auf der Welt haben kein Bedürfnis das Gerät selbst zu Reparieren. Die restlichen 10% können sich ein Gerät kaufen, an dem sie herumbasteln können. Positiv ist das trotzdem nicht. PS: Ein Tablet ist nicht dafür gedacht, daran herumzuschrauben.
 
@Edelasos: Bei einem 80€-Tablet kann ich das noch verstehen. (auch wenn ich es da schon negativ finde, da es alles andere als nachhaltig ist, wenn man nichtmal die Batterie wechslen kann)
Aber das Surface hat den Anspruch, einen Laptop zu ersetzen. Und damit muss es imo auch die Möglichkeit bieten, entsprechend aufgerüstet zu werden. Wenigstens SSD, RAM und Batterie.
 
@FensterPinguin: Laut iFixIt ist die SSD gut wechselbar. Der Rest nicht. Damit ist es in einer Riege mit vielen Handys und Tablets. Die meisten haben fest verbaute Akkus und festes RAM und Prozessoren und eingeklebte Displays. Und selbst in normalen Rechnern kann man nicht mehr alles wechseln. So lötet Apple im neuen iMac das RAM fest ein. Natürlich ist es schlecht, wenn man nicht am neuen Surface basteln kann, aber so ungewöhnlich ist das leider nicht mehr.
 
@Nunk-Junge: Habe ich was falsch verstanden (schon möglich) oder muss man erst das Display abnehmen um die SSD zu wechseln und läuft dabei Gefahr, dieses zu beschädigen?

Bei Handys sind festverbaute Akkus ein Ausschlusskriterium (gebe zu: dadurch wird der Markt ziemlich schmal) und die All-In-One-PCs (wie IMac) habe ic eh nie verstanden. Nicht so komfortabel/warungsfreundlich wie ein PC und nicht so portabel wie ein Laptop... das mit dem fest verdrahteten RAM da wusste ich gar nicht, aber das macht es beileibe nicht besser.
 
@Nunk-Junge: das mit dem festverlöteten RAM des iMacs trifft aber auch nur auf das günstigste einsteigermodell zu. und da eben auch nur, weil man so etwas kosten spart. der rest behält natürlich weiterhin wechselbare RAM's! ;)
also, bitte nicht solche un- bzw. halbwahrheiten in die welt setzen.
 
@Edelasos: Das Problem ist imo gar nicht, dass man es nicht selbst reparieren kann, sondern das es die Fachleute auch nicht können! Das zeigt wieder einmal wie unsere Gesellschaft denkt: Weg damit, neues her! Unsere Nachfahren und die Umwelt werden es uns danken...
 
@Edelasos: du bist nur am schönreden, wenn es um Microsoft geht...
 
@Edelasos: Herzlichen Glückwunsch, du gibt's das Marketinggefasel der Elektroindustrie wieder ... Nur weil die Herrschaft so einen Schmarren von sich gibt, ist das noch lange nicht richtig.
 
@karacho: Er hat aber (zumindest gefühlt) recht. Ich kenne auch niemanden - mich eingeschlossen - der ein Handy oder Tablet selbst reparieren kann oder will. Wenn was kaputt ist, wird es eingeschickt (wobei mir ehrlich gesagt noch nie ein Akku eines Smartphones kaputt gegangen ist. Und schon gar nicht auf den durchschnittlichen Nutzungszeitraum gesehen.)

Darüber hinaus ist es doch gerade bei diesen beiden Geräteklassen von vornherein abzusehen, dass man diese nicht wie einen PC aufrüsten kann.
 
@RebelSoldier:Bei Geräten wie dem iPhone kann sogar ein minderbegabter den Akku wechseln. Originalakku mitsamt Werkzeugset gibts für kleines Geld auf Ebay.
 
@Friedrich Nietzsche: Demnach können auch "minderbegabte" Autoreifen wechseln, Bremsbelege wechseln oder den Luftfilter beim Auto wechseln (jaja ich weiß... Autovergleich). Oder eben bei einem PC alle Komponenten auswechseln. Einen Schraubenzieher hat so gut wie jeder zu Hause.

Problem nur bei deiner Sichtweise: Nicht jeder möchte das oder fühlt sich in der Lage dazu. Ich kann z.B. keine Bremsbelege an Autos wechseln. Mein Onkel schon. Ich kann auch nicht tapezieren, mein Vater hingegen schon.

Und nu? Bin ich deswegen jetzt "minderbegabt"? Einfach mal den Blick ein wenig über den Tellerrand schweifen lassen. Für die "Pros", die sich mit allem und jedem auskennen gibt es entsprechende Geräte. Für die große Masse reicht auch ein verklebter Akku - um es jetzt mal ganz plump zu formulieren.

Was aber, unabhängig davon, nicht bedeutet, dass ich einen wechselbaren Akku ablehne oder es nicht befürworten würde, wenn die Hersteller wieder vermehrt auf sowas setzen. Aber das war nicht Kern meines ursprünglichen Kommentars...
 
@RebelSoldier: Deine Sichtweise ist jedoch auch nicht wirklich dazu geeignet, als Vorbild zu dienen. Ich kann Bremsen wechseln, tapezieren und noch viele andere Dinge mehr. Das ich diese Aufgaben sogar fachgerecht durchführen kann liegt sicherlich auch an meinem ausgeprägt technischem Verständnis und zum anderen an der Tatsache, dass ich in einer Zeit aufgewachsen bin, wo man sowas selber gemacht hat - nicht jeder und auch nicht alles, aber vieles. Man muss sich halt mit der anstehenden Aufgabe beschäftigen, was heute kaum noch jemand machen will. Den Kopf und seinen Verstand dazu zu gebrauchen, mal wieder etwas zu reparieren statt es auszutauschen - was eigentlich wegwerfen bedeutet. Ich stelle die Behauptung auf, dass die Menschen oberflächlicher und ohne wirkliches Interesse an der Funktionalität geworden sind. Es ist Ihnen egal wie was funktioniert, Hauptsache der Fun-Faktor und der Status stimmt - viel Schein, wenig sein.
Dass man Geräte verkaufen kann, deren Akku sich nicht wechseln lässt, hätte vor wenigen Jahren keine Marktchance gehabt. Seit dem Apple-Hype muss sich alles dem Design beugen, was zu verklebten iPads, Mäuse und Tastaturen von Apple führt und eben auch dazu, dass der Support-Pfad eigentlich nur den Austausch vorsieht. Solange sowas gekauft wird, wird sowas auch Entwickelt und an den Markt gebracht.
Die 90% derer, die nicht reparieren, Zweifel ich an - ich denke es werden 99.9% sein und von deren werden 98% auch gar nicht können, selbst dann nicht, wenn es noch möglich währe. Kauft das Zeug ruhig weiter - die Anderen machen es ja auch und dann ist es ja auch Hipp.
 
@hcs: Es gehört nicht nur seitens der Käufer abgestraft, es gehört schlichtweg gesetzlich verboten. Ich sage nur "Geplante Obsolenz"
 
@alle: Ach kommt schon, wo ist euer letztes Klein-Elektrogerät denn gelandet? In der grauen Tonne zur Müllverbrennung oder an einer Recyclingsammelstelle? (Wenn diese da denn überhaupt gut und richtig recycelt) Akkuaustausch? Da das Ding fest eingebaut ist und ein spezielles Format hat, könnt ihr mir die Ersatzteilnummer von MS dafür nennen?
 
@Lastwebpage: 1. Auf dem Wertstoffhof. 2. Wieso gehst du denn davon aus, das MS in dem Fall sowas wie eine Ersatzteilnummer überhaupt vergeben hat ? Wofür soll die nutze sein, bei der dermaßen starken Offensichtlichkeit einer 2 Jahre + 1 bis 2 weitere Monate Haltbarkeitsplanung - damit auch bestimmt der Kunde der Schaden Bezahlende wird.. ?
 
@DerTigga: 1.)Du vielleicht. 2)Wenn es denn aber gar keine Ersatz-akkus gibt, warum wird sich darüber aufgeregt das man diesen nicht austauschen kann?
 
@Lastwebpage: 1. Nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher. 2. Wieso sollte es denn keine Akkus ansich geben ? Weil die einzig und alleine von MS stammen dürfen ? Geplante Arbeitserschwernis für Konkurrenten ist Illusion, da (gesetzt den Fall, sowas wäre einfach(er) austauschbar) Surface User nicht einfach im Internet nach dieser Nummer suchen können ? Ignoranz von MS a la haben wir nicht nötig als Einzelbaustein zu bevorraten, da eh als Wegwerfprodukt bzw. problemanalyseloser Gesamtaustausch des ganzen Geräts geplant ? Arroganz von MS a la sich jahrelangen Software und oder Hardwaresupport(zwang <--> WinXP) ersparen zu wollen ?
 
@hcs: Meine Freundin hat ein Surface 2 RT und musste bis jetzt nie ihren Surface aufschrauben. Da gibt es so eine Sache, die nennt sich Garantie-Service. Da kann man sein Gerät abgeben und dieses wird repariert zurückgeschickt nach einer Weile. Aber dazu kam es nie bis jetzt. Cyberport hat uns vor Ort beide male direkt ein komplett neues Surface gegeben.
 
Ist halt ein Wegwerfgerät.
 
@Rainman: Oder es geht einfach nicht kaputt :D
 
Finds schon OK so.
 
"Denn das Recycling der Komponenten setzt deren saubere Trennung voraus" - Ach was, die kleinen Kinder in Ghana schaffen das schon. Ein paar Stunden mehr in der Gifthölle, wen stört's.
 
@Basarab: Ja, Recycling wird leider oft so gemacht. Schlechtes Recycling auf Kosten der Gesundheit von Kindern. Aber das müsste gar nicht sein. Es gibt gut Recycling-Verfahren - bei denen auch die Trennung praktisch keine Rolle spielt. Nur kosten die mehr als der Export in arme Länder.
 
Wenn ich jetzt an die Computer von vor 20 Jahren zuürckdenke freue ich mich, dass es jetzt noch möglich ist solch alte PCs zu benutzen, weil sie noch immer funktionieren. Die Menschen in 20 Jahren dagegen werden nur auf einen Haufen nutzlosen Elektroschrott mit leeren Akkus zurückschauen.
 
@jamari: Ich freue mich auch jedes mal an einem 20 Jahre alten Computer zu arbeiten. Was für ein Schwachsinn... Oder siehst du heute noch jemandem, mit einem 10 Jahre alten Handy rumlaufen?
 
@PranKe01: PISA for the Win !! Es geht darum dass man 20 jahre alte PCs noch benutzen könnte, heute kannste die meisten PCs nach 4 Jahre wegwerfen, weill Sie einfach defekt sind.
 
@Lon Star: Nur wenn Du billig billig kaufst. Kauf qualtität, dann hast Du 10 Jahre und mehr Freude am Rechner.
 
@iPeople: schalte einen C64 von 1982 an und er wird funktionieren, schalte aber in 32 Jahren mal das Surface Pro an - so ist das gemeint
 
@otzepo: Ach wir reden von Glaskugel-Fakten ? Sag das doch gleich. Mein C64 habe ich 1995 weggeworfen, da irreparabel defekt. Soviel dazu.
 
@iPeople: eine glaskugel braucht man nicht um zu wissen wie lange der akku überleben wird, in 5 jahren ist der platt und das gerät funktioniert nur noch via netzstrom.
 
@otzepo: Akku wechseln lassen? Mal abgesehen davorn .... Der C64 funktioniert nicht mal die 5 Jahre ohne Netzstrom, daher blöder Vergleich :D
 
@PranKe01: Meine Tochter hat 2005 ihre Studienarbeit auf einem Macintosh von 1984 bewältigt - und zwar problemlos.
 
@LastFrontier: Glückwunsch. Neuere Versionen der Office-Anwendung hätten ihr durch neue Funktionen sicherlich viel Arbeit erspart.
 
@LastFrontier: den Sie von dir bekommen hat obwohl sie etwas neues haben wollte und Papa es ihr verwehrt hat? So wie du schreibst erinnerst du mich an meinen Vater der damals immer sagte "und es wird so lange sitzen geblieben bis der Teller leer ist" bei dir wäre das dann " Und es wird so lange benutzt wie das Gerät noch funktioniert und gibt nichts neues"
 
@lurchie: Oh - sprichst du aus Erfahrung?

Den Mac hatte sie schon im Kindergarten - mit 40 MB (!) Festplatte und einen Farb-Nadeldrucker.
Da konnte man DOS-Rechner nur mit Steuerzeichen und über Tastatur "bedienen".
 
@LastFrontier: Da gab es für PC Aldus Pagemaker.
 
@M4dr1cks: Na du hast aber Ahnung!

Aldus PageMaker kam 1985 für den Mac, wurde von Adobe 1994 gekauft, kam dann erst auf Win und wurde 2002 eingestellt.
Da hatte Quark Xpress schon über 90% Marktanteil.
Sämtliche DTP-Programme wurden auf Macs für Macs entwickelt. Und erst nach und nach auch für WIN. Das gleiche mit Photoshop. In Sachen DTP war die WIN-Welt schon immer 10 Jahre hinterher.
Selbst heute noch sind Macs im DTP-Bereich nicht zu erreichen.
Und man höre und staune: selbst MS Office wurde zuerst für Apple entwickelt. Da war auf den Dosen Wordstar und Multiplan grauenvoller state of the art.
Ebnso das Konzept einen Rechner mit Steckkarten zu erweitern - das ist von Apple realisert worden - mit den Apple ][ aus den 1970ern. Die ersten DOS-Rechner kannten so was überhaupt nicht.

Also bevor du hier Geschichts- und Tatsachenverfälschungen begehst, erst mal nachlesen und nachdenken.

P.S. Pagemaker kam nur deswegen auf WIN, weil auf dem Mac das keiner mehr nutzte und Adobe hatte bereits sein InDesign am start. Gleiches gilt auch für Aldus Freehand welches durch Adobe Illustrator ersetzt wurde. Adobe hat da einfach einen schwächelnden Konkurrenetn vom Markt weggekauft um seine eigenen Produkte zu forcieren.

Und nein - ich muss da nichts nachlesen, da ich bei dieser ganzen Entwicklung mit dabei war.
 
@PranKe01: Es geht hier a) um den Nostalgie-Faktor und b) um Nachhaltige Produkte.
 
@jamari: 100% richtig. Das kapieren aber einige nicht.
Heutzutage geht es nur noch darum dass Konzerne Umsätze auf Teufel komm raus generieren. Egal zu welchen Folgen.
Ich bin jetzt nicht gerade der Ärmste - aber es kotzt mich an dass so ein Gerät für mehrere hundert Euro nicht mehr reparapel ist weil ein 15.-€-Akku hops gegangen ist oder nach zwei Jahren nicht mehr funktioniert weil OS und Software nicht mehr unterstützt werden bzw. Apps mit dem alten OS nicht mehr laufen (und umgekehrt).
 
Wen interessiert das schon?
Schlechte Arbeitsbedingungen, mangelhafte Reparaturfreundlichkeit oder fest verklebte Akkus sind doch nur ein angeblich großes Problem, wenn ein gewisser Konzern aus Cupertino davon betroffen ist.
 
@gola: wie kommst du darauf? Gerade werden die Geräte doch in den Himmel gelobt, egal wie sinnlos die Nicht-Aufrüstbarkeit ist. Dass man bei einem Tablet, egal ob iPad oder Surface, den RAM nicht erweitern kann, ist der Bauform geschuldet. Dass man beim neuen, preiswerteren iMac den Speicher nicht erweitern kann, ist schlicht technisch nicht zu begründen und einfach nur eine Dreistigkeit.
 
Ich Meine das jetzt generell für alle Firmen, nicht nur bei der oben genannten:
Das sowas nicht verboten wird bzw. nicht mit einen Verkaufsverbot belegt wird ist eine Schande.
Dabei ist es sehr wohl möglich weitgehend auf Klebstoffe (für Einzelkomponenten Akku etc.) zu verzichten.
Mit "Klick-Systemen" könnten Bauteile sicher und Demontierbar eingebaut werden, und die gibt es schon seit Jahrzehnten!
Neben dem Vorteil der Reparierbarkeit, käme noch die Ausbau Möglichkeit hinzu (Mehr Speicher evt. größerer/besserer Prozessor)!
Dass die EU diese Ressourcenverschwendung zulässt und Quassie unterstützt ist (Für mich) einfach nur krank!
 
@Kribs: Das wird in der Form bei einem Smartphone oder einem Tablet nicht funktionieren können. Insbesondere der Punkt "schnellerer Prozessor" oder eine bessere GPU. Wie soll das auch gehen? Die Kühlung dieser kompakten Geräte ist speziell auf die verwendete Hardware ausgelegt.
 
@RebelSoldier: Wieso nicht, wenn für die Hauptplatine/Gerät eine passende CPU/GPU angeboten wird?
Ist erst mal die Möglichkeit geschaffen, wird es auch "Ersatz Module" geben, passend für das jeweilige Gerät (auch von Fremdarbeitern).
Sobald ein Gesetzliches verkaufsverbot gibt werden die Hersteller sehr schnell umsteigen, selbst wenn das Gerät dann 10% Teurer ist wird es verkauft! Der Schritt zum Modularen Austausch ist (aus meiner Sicht) nicht wirklich schwer noch Kompliziert, das machen wir heute auch schon!
 
@Kribs: Du vergisst, dass die meisten Smartphones und Tablets nicht, wie das bei PCs und Notebooks üblich ist, aktiv sondern passiv gekühlt werden. Wenn du das ganze Modul austauschen kannst (inkl. Kühlungswege), dann ist das was anderes (Stichwort: Projekt ARA). Aber ganz so einfach ist das derzeit nicht.
 
@RebelSoldier: N..jaein, ich habe die einzelnen Faktoren (z.B. Kühlung) hinten angestellt! Käme es zu einer Modularen (nicht verklebten) Bauart, würde der Aufbau von Grund auf neu angepasst, damit auch die Kühlung an den "Bau" angepasst.
Hier ist "einfach" ein ganz neuer Ingenieurs Ansatz nötig, ein von Grund auf neu Designtes Gerät.
Dann sind auch die "Austausch-Module" auf das Gerät angepasst!
 
@Kribs: Und somit wären wir wieder bei Project ARA. Damit könntest du das realisieren, weil die CPU als einzelner, austauschbarer Baustein vorhanden ist.
 
@Kribs: Dann entwickel uns doch mal vernünftige, modulare Technik! Mach doch einfach mal, anstatt hier den Lauf der Zeit auseinander zu bröseln. Die Entwicklung ist einfach noch nicht so weit, find dich mal damit ab. Wir wollen doch alle Modularität, aber wir können das nicht erzwingen! Das ist genau wie mit Wasserstoff Auto fahren -> das wurde ENDE der 90er vorgestellt, seitdem sind die Papiere in den Schubladen der großen Unternehmen verschwunden. Es könnte soviel geben, nur leider wird des Geldes wegen neue, effizientere Technologie ausgebremst. Siehst du das echt nicht, oder tust du nur so?
Komm mir jetzt nicht mit "Aber der und der hat das und das gemacht!" Das mag dann stimmen, jedoch wird Geld aus etwas generiert, solang die Technik überleben kann. Das ist doch stinknormale Kaufmannspraxis...
 
@eisdrachen: Noch nicht geredet von etwas erst patentieren und dann bauen oder sogar jahrelang garnicht bauen.. Wie also kann modulare Technik ihren Weg finden, wenn keiner straffrei ansatzweise ähnlich nachbauen darf ? Siehe die Zofferei zwischen Samsung und Apple über so vermeintlich simple Dinge wie Radien von Gehäuseecken... ? Von daher ist deine Forderung an Kribs irgendwie..sorry..aber: lachhaft. Grundsätzlich emfinde ich übrigens das, was in diesem Film von Pixar, Wall E zu sehen ist, nämlich riesige Müllberge als am ehesten Industrie gemacht und zu weniger als 45% User gemacht.
 
@eisdrachen: Ja das musste kommen, das Todschlag Argument "Dann mach doch mal".
Nee ist klar, da haben Firmen ganze Ingenieurs Teams, und ich soll alleine von null an etwas aus dem Boden stampfen, ist OK.
Natürlich stellst du mir die ganzen Technischen Spezifikationen zur Verfügung, nicht zu reden von den Technischen Apparaturen, sowie den nötigen Bauteilen, die Firmen Logistik und nicht zu reden von der Zeit die ich brauche. Ein paar Tausender könnten auch nicht schaden!
Derart Dämliche Kommentare kannst du dir schenken!
Ich frage mich wieso du dich so dagegen werst, was ist so falsch an meiner Vorstellung, technisch möglich ist sie " RebelSoldier" (Stichwort: Projekt ARA), was ist so falsch an nicht verklebten Akkus, an Tauchbaren Platinen, an erweiterbaren Speicher?
Und im A*sch mit Kaufmannspraxis, wenn der Gesetzgeber sagt so nicht dann kuscht auch der verknöchertste Kaufmann!
 
@Kribs: Am Arsch mit Kaufmannspraxis? Du musst elendig ignorant sein... Unsere Technik wäre deutlich weiter, wenn große Firmen (und somit seeeehr viel Geld) nichts ausbremsen würden. Immer noch das Beispiel Wasserstoffantrieb in Autos. Oder hochleistungsfähige Akkus in Smartphones. Die Patente liegen überall, nur wird die "alte" Technik solang ausgenutzt, wie sie Gewinn erwirtschaftet. Es kostet doch nichts, vorhandene Technologie zu nutzen. Man muss sie nur "auffrischen".
Ganz normales Geschäft. Man kauft was günstig ein und will den maximalsten Gewinn ausschöpfen.
Und ja: Gesetze stehen geschrieben, aber auch große Unternehmen halten sich nicht dran. Sieht man doch, einer machts vor, jeder machts nach, keiner verbietet. Da sind wir bei deiner Nachhaltigkeit.
Man brauch nur mal ein bisschen googlen und erschrickt sich einfach, was der deutsche Staat in Sachen Nachhaltigkeit alles abgelehnt hat.
 
@eisdrachen: Hast DU eigentlich irgendetwas von dem verstanden (wenigstens Sinngemäß) was ich geschrieben habe?
Ist es dir wirklich derart gleichgültig, mit welcher Energie wir Ressourcen verschwenden.
Es ist >mir< völlig gleichgültig was ein Autobauer macht oder Klebt, wir reden/schreiben über Elektronik, und die ist selbst bei Autobauern nicht eingeklebt (im Auto)!
Mach dir klar das es eine Möglichkeit ist, die für die Reparatur für den "Ausbau" für das Recycling nur vorteilhaft ist, das mag uns nichts direkt bringen aber spätestens nachfolgende Generationen werden dankbar sein wenn wir Ressourcen sparen und intelligent verwalten!
Unbestritten gib es Firmen die geltende Gesetzt umgehen/ignorieren, aber es liegt an dem Behörden das zu unterbinden wir können das unterstützen!
Und eines ist sicher, eine Firma Samsung wird es eine Freude sein eine Firma Apel (oder umgekehrt) anzuzeigen weil sie gegen Bestimmungen verstößt.
Bitte, der Blödsinn das nur weil es in der Vergangenheit falsch gelaufen ist, es auch in Zukunft falsch laufen muss, liegt an uns, weil sich Menschen wie Du damit zufriedengeben wie es ist, und sich allen in dem Wegschmeißen das den Status Quo irgend wie ändern könnte.

Vielleicht glaubst du dem Frauenhofer Institut mehr:
http://www.izm.fraunhofer.de/de/news_events/tech_news/wie-recycling--und-reparaturfreundlich-sind-tablets-.html
 
Schade dass die Windows PC Entwicklung sich sogar hardwareseitig weg vom Customizing bewegt
 
So ein Gerät gehört vom Gesetzgeber verboten und umgehend aus dem Verkehr gezogen. Wer so was durch Kauf unterstützt, sollte sich schämen.
 
@karacho: dann muss der Gesetzgeber vermutlich 90% der Tablets, mindestens 70% der Smartphones aller Hersteller und 100% der neueren All-In-One Geräte eines bestimmten Herstellers verbieten. Alles verklebt, nicht zur Reparatur geeignet, keine Ersatzteile verfügbar...
 
@der_ingo: die werden sich noch umschauen wenn keiner mehr ihre geraete kaufen kann.
 
@endless90: ...siehst du ernsthaft den Ansatz, dass so etwas passieren könnte? Ich nicht.
 
Die bei iFixIt wollen mit ihren blödsinnigen Versuchen nur verdienen. Auch Geräte die sich gut öffnen lassen z.b. die TVs landen auf dem Schrott,kein Mensch repariert sowas weil zu teuer u.s.w.
Bei meinem TV,der sich gut öffnen lässt .. ist letzten die Platine abgeraucht,sagt die Werkstatt ,schön dann wechselt sie doch sag ich.. nee kauf dir mal lieber einen neuen Tv ist billiger.

also immer schön die iFixIt Berichte lesen und danach kaufen ....
 
@malocher:
Aha, mhm, die Platine raucht ab. Alles klar.
Wenn dann raucht ein Bauteil auf der Platine ab, und die kann man oft austauschen. Wenn die Hersteller das noch reparaturfreundlicher machen würden, könnte man alles austauschen. Mal ganz zu schweigen dass deine Werkstatt bestimmt auch Geräte verkauft....
 
Mal kurz Offtopic: Hier sind sooooo viele Weltverbesserer unterwegs und ich könnte darauf wetten, das nicht mal 2% von den hier Ansässigen streiken gehen oder politisch versuchen, was zu ändern. Alle heulen hier rum, keiner tut was. Das Leid kann scheinbar nicht groß genug sein. Im Internet habt ihr alle dicke Eier, aber die Meinung nach aussen vertreten kann im realen Leben kaum einer.

Mal zum Artikel: 1. Ein Tablet ist NICHT zur hardwareseitigen Veränderung gedacht und geht an den Endverbraucher, der denkt, er benötigt genau dieses Stück Hardware.
2. Modularität haben wir in selbst zusammengebauten Rechner und stinknormalen Desktops schon seit Jahrzehnten, Tablets waren noch nie forciert davon betroffen.
3. Wenn an so einem Teil etwas kaputt geht, dann wird die Garantie greifen. Sollte das Display (wie auch immer) kaputt gehen, dann sollte man sich mal überlegen, ob diese Art von Hardware überhaupt für die eigenen Hände gemacht ist.
3.2. Sollte es einer der Freunde/Verwandten beschädigen, dann gibts Haftpflichtversicherungen.
4. Technologischer Fortschritt heißt nicht immer Fortschritt. Apple und Samsung betreiben diese Verkleberei schon seit Jahren, da kotzt keiner mehr rum. Und das ist auch gut so: Im Surface steckt viel Technik auf geringstem Raum, vergleichbar mit den Macbook Airs und Pros. Dort wird schon seit Jahren verklebt und jeder Millimeter ausgenutzt. Selbst reparieren? Welcher Anwender macht das denn bei einem Gerät, das teurer ist als viele Winterautos? Wenn es nicht in die eigenen Fähigkeiten fällt, dann geh ich zum Profi. Kann der das nicht, geh ich zum Hersteller und verlange Ersatz. Immer dieses Rumgeheule hier. Seid doch mal froh, das Microsoft auch den Sprung auf Mobility geschafft hat. Die Geräte sind durchaus gut zu bedienen und bereichern den Markt. Jeder kann doch kaufen, was er will. Willst du kein Surface, dann kaufst du dir keins. Punkt.
Genau wie Apple -> Wenn du kein iPhone hast, dann hast du kein iPhone. So einfach ist das. Simple as f*ck.
 
@eisdrachen: Du hast den Artikel nicht gelesen. "So lassen sich der Akku oder der integrierte Flash-Speicher nur sehr schwer wechseln. Und selbst den Experten, deren Hauptbeschäftigung es ist, Geräte auseinanderzubauen, brach beim Versuch, das Surface Pro 3 zu öffnen, erst einmal das Display durch." Als absolutes Minimum muss der Austausch vom Akku auch bei einem Tablet (!) möglich sein. Der Akku ist nun mal eine Komponente, die sehr schnell kaputt geht. Und da die Tablet-Hersteller das nicht freiwillig machen (wollen), muss der Gesetzgeber endlich eingreifen und diese Unsitte verbieten.
 
@eisdrachen: Na Gott sei es gedankt, bei deiner Pauschal-Kenn-Alle-Rhetorik, möchte ich nicht deine (Eier) haben!
Und nur so nebenbei jede Weltverbesserung fängt im Kopf an, nicht in den Eiern!

1. wieso nicht, währe (meine Meinung) Praktisch?
2. in 1. nicht vergleichbar, wieso nicht, an PC tauche ich auch Komponenten aus?
3. wieso soll ein teil wo der Akku ausfällt (Garantie 6 Monate) nach 7 Monaten entsorgt werden?
4. wieso soll ein 1 Jahr altes Tablet nicht an dem Technologischen Fortschritt teilhaben (Besserer Speicher)?

Deine Begründungen warum Elektroschrott sein muss können mich nicht überzeugen!
 
@Kribs: Ich bejahe mitnichten Elektroschrott. Das habe ich niemals geschrieben. Starke Unterstellung!
Weltverbesserung fängt im Kopf an, daraus sollte handeln werden. Passiert so gut wie nie, der Geschichte der Welt sei Dank (Achtung, Ironie und Sarkasmus!)
1. Modularität ist noch lange nicht soweit, das es auch in den technologischen Zeitaltern mithalten könnte, weil die Forschung darin leider in den Kinderschuhen steckt (Project Ara als Beispiel (gutes Projekt übrigens).
2. Ein Tablet ist laut Bezeichnung hochmobil. Hohe Mobilität verbindet sich im Moment einfach nicht mit Modularität. Ich sehe es dennoch als nicht gut an.
3. Ich weiß nicht, warum die Hersteller immer noch zu kurze Garantiezeiten angeben. Das ist rechtswidrig und Prozesse gegen Apple und Co. sind doch schon seit letztem Jahr am laufen.
4. Was ist für dich besser? Ich nutze beispielsweise meine SSD seit drei Jahren und sie ist immer noch schneller, als jede Festplatte. Meine SDHC Karte mit 64GB kann ich immer noch überall reinstecken weil sie funktioniert. Die Sache liegt hier im Auge des Betrachters.

Für mich fängt die Trennung des E-Schrotts beim Endanwender an. Wird dieser nicht sensibilisiert, dann kann der Gesetzgeber noch so tolle Gesetze entwerfen - es interessiert den, der sich damit nämlich nicht beschäftigt, einen Scheiß.
 
@eisdrachen: "Starke Unterstellung!" Nein, wenn jemand die gängige Praxis (verkleben) derart entschuldigt, kommt das einer Zustimmung gleich , damit ist dann auch die Aussage begründet!
Leider machst du in deinen letzten Absatz denselben Fehler wider, manchmal muss Unwissenheit und Ignoranz eben durch und mit Gesetzen Einhalt geboten werden, damit Hersteller sich nicht auf die "Massenträgheit" verlassen können.
 
@Kribs: Schwachsinn was du schreibst. Verkleben ist eine der tollsten Befestigungstechniken der heutigen Zeit. Überall wird verklebt. Die Technik ist einfach klasse. Dann solltest du mal in die Automobilindustrie schauen, da ist man inzwischen auf Kleber angewiesen, da wird kaum noch geschweißt. Nur mal so nebenbei.
Ich bin nicht unwissend oder ignorant - ganz im Gegenteil. Würden die heißgeliebten Gesetze fruchten, dann gäbe es heutzutage doch gute Mülltrennung. Richtig oder richtig? Es gibt schon Gesetze hierzu, nur greift da selten einer effektiv durch.
Für mich als ITler ist Modularität deutlich als Vorteil anzusehen, ein Laie hat davon überhaupt keine Ahnung. Die Technik ist halt Fortschritt und Rückschritt gemeinsam. Das ist und war schon immer so.
Wenn dir das Thema so am Herzen liegt, dann unternimm doch was dagegen!
 
@eisdrachen: "Dann solltest du mal in die Automobilindustrie schauen, da ist man inzwischen auf Kleber angewiesen, da wird kaum noch geschweißt." Meinst Du nicht das ist ein ganz kleines bisschen übertrieben? Also ich war erst letzte Woche in einer Karrosseriefertigungsstrasse eines grossen deutschen Automobilherstellers, da waren jedenfalls noch jede Menge Kuka-Schweissroboter am Werk...
 
@wunidso: Recherchier mal. Wollte ich auch nicht glauben. Es wird einfach viel durch Kleber ersetzt. Gibt eine sehr nette und informative Doku von National Geographic dazu. N24 strahlt sie auch oft aus.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108401950/Wie-Industriekleber-den-Autobau-revolutioniert.html <--- aus 2012, schon ein Bericht der Welt.

http://www.handelsblatt.com/auto/nachrichten/alternative-zum-schweissen-kleber-macht-autos-sicherer/2822092.html <--- aus 2007!

http://www.focus.de/auto/neuheiten/automobilbau-kleben-statt-schweissen_aid_187463.html <--- aus 2001!

Da steht beim letzten Artikel (2001, wohlgemerkt) das bei Mercedes das S-Klassen-Coupé ohne Kleber gar nicht vorzustellen wäre. VW klebt genauso. Jeder Autohersteller macht das. Nur weil die tolle Wolfsburger Produktionsstraße teilzugängig ist, heißt es nicht, das du auch patentierte und der Öffentlichkeit verborgene Dinge mitbekommst.
 
@eisdrachen: Richtig, wenn es um schnelles und billiges Herstellen geht, ist Verkleben ganz toll. Geht es aber um Nachhaltigkeit, Umweltschutz (Recyling), Aufrüstbarkeit, Erweiterbarkeit ist Verkleben der größte Sch ... wie der Artikel da oben, ja treffend wiedergibt. "verklebtes Display, beim Ausbauversuch gebrochen".
 
@karacho: Bestreitet das jemand? Nein! Ich habe es niemals bestritten. Steht nirgendwo. Ich befürworte es nicht. Es geht mir einfach auf den Senkel, das so viele von Nachhaltigkeit sprechen und selbst meist überhaupt nicht so handeln. Das ist heißer Dampf, mehr nicht. Umsetzung kann man immer bei sich anfangen, bevor man die "Großen" ins Licht rückt. Erstmal vor der eigenen Haustür kehren.
 
@eisdrachen: Es sei die Frage erlaubt, wieso denn wohl die (wie ich auch finde) hohe Anzahl an Schrauben zustande kommt, ZUSÄTZLICH zum ein verkleben für nötig halten. Ich will damit nicht sagen, das meine Denkweise dazu das Maß der Dinge ist, mir fällt es nur einfach schwer, da im Punkt verkleben nicht ein in höheren Prozentsätzen zielgerichtet Userunfreundliches Geschäftsgebaren zu sehen. Sollte es stimmen, was hier irgendwo steht, das da herstellerseitig inzwischen ein weniger "stark" verklebender Kleber benutzt wird, relativiert sich das natürlich.
 
Hier könnte die EU mal was wirklich sinnvolles gegen den anfallenden Elektroschrott vorschreiben:
10 Jahre Garantie auf solche Geräte mit kostenlosem Akku und Bildschirmtausch durch den Hersteller.
Aber das bleibt wohl ein Wunschtraum und es werden weiterhin nur halbherzig Ladegeräte vereinheitlicht und das nicht mal richtig durchgesetzt. So können die iPhones weiter husten, wenn die Ladegeräte anderer Herstellers anders pupsen als die Originalen.
 
@Zweiundvierzig: dann werd Politiker und setz dich dafür ein. Dass die EU es kaum schafft, bei Ladegeräten Standards zu schaffen, liegt ja hauptsächlich daran, dass es die Verbraucher nicht interessiert und es die Industrie nicht fördert. Regionale Interessen behindern da oft sinnvolle Projekte. Warum haben wir zum Beispiel nicht überall in der EU die selben Steckdosen? Weil da diverse Leute andere Interessen haben.
 
@Zweiundvierzig: wenn die EU was gegen Elektroschrott machen will, sollte sie als erstes verbieten, dass Handys über den Vertrag subventioniert werden, dann werden die meisten plötzlich feststellen, dass ein Smartphone auch nach Ablauf der 2 Jahre (oder einem Jahr wie es Vodafone jetzt anbietet) immernoch ganz gut funktioniert wenn man es wenigstens halbwegs vernünftig behandelt. Ich selber nutze ein iPhone 3GS von 2009 und bis auf einige Spiele, die darauf nicht gehen ist es noch völlig ausreichend.
 
@Zweiundvierzig: die EU oder Politiker werden einen Scheiß tun. Egal wer an der Macht ist. Wegen dem verzinsten Geldsystem brauchen wir ständigen Wachstum. Geräte die 10 Jahre halten wirken dem entgegen. Wenn das so weiter geht, haben wir bald Geräte die nur so lange halten wir die Akkulaufzeit. Außerdem wäre so ein Hersteller ohne hin recht bald pleite, wenn er so etwas machen würde. Zumal schon das Gerät erheblich teurer wäre......
 
@Zweiundvierzig: sehr klug von dir. 10 Jahre sollen sie dir alles austauschen. Machen die bestimmt wenn du statt 600 € 6000 zahlst.
 
"ungewöhnlich hohen Zahl an Schrauben" ??? Das sind die, welche bei den Herren Entwickler wohl zu locker waren :-( So ein teurer Einweg-Schrott kommt mir nicht ins Haus!
 
Mal ein bisschen am Boden bleiben: Das Surface 3 ist vermutlich ein Gerät, dass aufgrund des Preises eher von einem absolut überwiegenden Teil beruflich verwendet wird. Herumbasteln am Gerät macht eigentlich die Zielgruppe garantiert nicht. "Computer aufschrauben und basteln" oder ähnliches machen Bastler zu Haus, aber niemand der sein Gerät ernsthaft verwendet. Wenn etwas an meinem Arbeitsplatz kaputt ist, wird der Techniker angerufen, der soll ein Tauschgerät herstellen, und von mir aus wirds dann eingeschickt und repariert. Ich trau mich ja fast zu 100 Prozent wetten, dass alle, die "So ein Einweg-Schrott kommt mir nicht ins Haus" oder ähnliches schreiben, in 100 Jahren keine Microsoft-Hardware kaufen würde. Die Zielgruppe von diesem Gerät will kein Gerät dass man aufschrauben muss, sondern ein EXTREM kompaktes Gerät. Da ja (von den selben Leuten die sich so einen Einwegschrott nie antun würden) Windows RT mit Arm Prozessor komplett abgelehnt wird, und deshalb die Intel Platform im Professionellen Bereich noch lange vorherrscheind sein wird, müssen hier (bei der Hitzeentwicklung, Kompaktheit, etc) Kompromisse geschlossen werden. Und der Kunde schliesst den Kompromiss liebend gern, wenn er das Gerät selbst nicht reparieren kann (weil das sowieso niemand ernsthaft macht), und nicht, dass das Gerät ein paar Millimeter Dicker ist, oder wie auch immer. Also, Sturm im Wasserglas von den üblichen Verdächtigen, aber in Wirklichkeit eine nicht wirklich wichtige Info...
 
Ist für mich ein logischer Schritt. Bei einem gewissen Grad an Miniaturisierung kann man nichts mehr reparieren. Ausgenommen Uhren, die aber viele bewegliche mechanische Teile beinhalten, was bei elektronischen Geräten nicht der Fall ist.
 
Wer erwartet denn das ein Surface gut reparierbar ist!?!? Möglichst leicht, schnell, klein und schön das sind doch die Bedürfnisse der Kunden.
 
@psyabit: Bedürfnis ? Wegen was ? Massiver Muskelschwund in den Armen oder so ? Das sind bestenfalls Wünsche und so wie ich das sehe zu hohen Prozentsätzen durch Drängelwerbung und durch die Industrie herbeizementierte Mindestansprüche.
 
Somit folgt Microsoft dem Pfad anderer Hersteller wie Sony, Samsung etc. Nichts wird mehr repariert, es wird einfach in die Tonne gestopft und neu gekauft. Da freut sich der Geldbeutel der Hersteller. Hoch lebe die Wegwerf-Gesellschaft...
 
Verwundert mich jetzt eigentlich nicht wirklich. Das man den Speicher bzw. die SSD nicht wechseln kann ist natürlich gewollt. Die unterschiedlichen Varianten haben in der Regel sehr hohe Aufpreise für mehr Speicher bzw. SSD und da kann es im Sinne der Kalkulation vermutlich nicht zielführend sein, wenn jeder die billigen Varianten einfach "aufrüstet". Sprich die günstigen Varianten werden vermutlich von den teuren Varianten subventioniert.

Das der Akku nicht tauschbar ist, hängt vermutlich auch damit zusammen, dass das Kriterium Akkulaufzeit immer stark in den Testergebnissen gewichtet wird. Dadurch wird auch noch der letzte Winkel des Chasis genutzt. Vielleicht wäre es ein sinnvoller Kompromis Laufzeit gegen Tauschbarkeit zu opfern. Für viele vielleicht die interessantere Option.

Interessant wären eigentlich mal Erfahrungen bzgl. des Surface Pro (I). Wie sieht den die Haltbarkeit aus, ggf. gegenüber einem iPad?
 
Dieses Geheuchel, von wegen Wegwerfgesellschaft und das herumprügeln auf die Hersteller: Mal im Ernst: Was schadete der Umwelt mehr? Dieses ständige Neugekaufe von billigen Elektroschrott oder das ein teureres Gerät, welches evtl seltener kaputt geht (oder gar nicht) mal etwas schwieriger in der Reparatur ist? Alle jammern, dass der monetäre Aufwand einer Reparatur eher einen Neukauf rechtfertigt und beschuldigen den Hersteller der Geldgier. Aber ist es nicht eher die Geldgier der Konsumenten, die lieber neu kaufen statt zu reparieren?
Zum gerät: Das hier ist ein Gerät zum Nutzen, nicht zum Basteln. So ist es konzipiert und außer den 5 Promille an Bastlern interessiert das keine Sau.
 
@iPeople: SIGN - wie in meinem Beitrag erwähnt, kam ich weder beim Surface Pro noch beim Pro 2 bisher in die Verlegenheit etwas auseinander nehmen zu müssen oder tauschen zu müssen.
 
@iPeople: Ich würde aber nicht so weit gehen und sagen, dass die Consumer-Elektronik von heute widerstandsfähiger ist als die von früher. Selbst in der Automobilindustrie wird dieser Trend schon lange beobachtet. Heutzutage gehen Dinge auch viel schneller kaputt. Eine Lampe könnte man auch so konzipieren, dass sie 100 Jahre leuchtet aber das würde ja den Hersteller zur Pleite führen. Genauso bekommt man ja eine Zielmarke in Euro gedrückt von seinem Arbeitgeber in einem Unternehmen und diese darf einfach nicht überschritten werden. Da muss viel mehr in den Köpfen der BWLer sich ändern u. A. finde ich aber da die Konsumenten ja so oder so einfach Neues kaufen, sobald ein Knopf einen Wackelkontakt hat, brauchen die das ja nicht tun.
 
@s3m1h-44: Eine Lampe, die 100 Jahre leuchten würde, hätte aber auch einen wesentlich höheren Preis , da andere Materialien verwendet werden würden. Wo kommt der Anspruch her, für wenig Geld absolute Topware haben zu wollen? Das geht nunmal nicht. Billig billig bedeute abstriche machen, bei Materialien, bei der Qualität. Schlechte Materialien und schlechtere Qzualität bedeutet nunmam geringe Haltbarkeit.
 
Mich hat das bisher gar nicht gestört. Hatte das Surface Pro, habe zur Zeit das Pro 2 und habe auch schon das Pro 3 vorbestellt. Weder hatte ich ein Gerät so lange, dass es z.B. Probleme mit dem Akku geben könnte, noch werde ich ein solche je so lange haben. Gleich wie mein privates und dienstliches Smartphone, tausche ich mein Tablet ungefähr im Jahresrythmus.

Damit bin ich bisher sehr gut gefahren, ich habe noch nie bei einem solchen Gerät Akku oder sonst etwas tauschen müssen. Auch nicht davor bei den Android-Tablets und Smartphones bzw. noch bei den klassischen Handys vor den Smartphones. Auch der Preis den man für die "Altgeräte" am Gebrauchtwarenmarkt bekommt ist bei den einjährigen Modellen noch durchaus sehr fair.

Für mich ist und war die Bewertung von iFixIt für so ein Gerät (jetzt allgemein gesehen, nicht nur aufs Surface bezogen) also gar nicht relevant.
 
@kamp: Wenn man nur Grundfunktionen eines Gerätes nutzt oder das Gerät irgendwelcher vom Hersteller vorgekauter und funktionsreduzierter Einheitsbrei ist, wie iOS- oder Android-Geräte es sind, dann ist es leicht es nach einem Jahr auszutauschen. Ich kann aber oft erst nach einem Jahr Benutzung hinreichend sicher beurteilen, ob alle meine Betriebssysteme, Software und Kommandozeilen-Tools auf einer neuen Hardware zuverlässig laufen, daher ist mir ein Gerät bei dem ich Teile tauschen kann wichtig. Der Nachfolger meines Tablets aus dem Jahre 2007 erwies sich als ich ihn 2009 erwarb z.B. nach einem Monat als in vielen Belangen schlechter durchdacht und zu einigen hardwarenahen Tools als inkompatibel, so dass ich mir lieber bei eBay noch ein baugleiches, neuwertiges Modell meines alten Tablets von 2007 als Backup gesichert und das neue Tablet meiner Partnerin geschenkt habe, weil diese die Nachteile bei ihrer Art der Nutzung nicht stoerten. Ich habe bis heute einige weitere Tablets bzw. Tablet-Convertibles getestet und bisher hat keines in der Funktionalität und Kompatibilität mit meinem Gerät von 2007 mithalten können.

Ein Surface 3 scheidet bei mir aber schon deshalb aus, weil man den Akku nicht in laufendem Betrieb wechseln kann. Es ist absolut inakzeptabel mit einem Mobilgerät von Zeit zu Zeit irgendwo längere Zeit an einer Steckdose festzusitzen oder gar krampfhaft eine suchen zu müssen, wenn der Akku unterwegs irgendwann leer ist. Geräte die ich auf längeren Reisen plötzlich nicht mehr nutzen kann, weil der Akku leer ist, sind einfach keine Mobilgeräte, sondern Spielzeug für Leute die das Gerät nicht wirklich mobil einsetzen müssen.

Wenn ich auf einer Bergtour das Wettersatellitenbild nicht abrufen kann, weil der Akku in dem Gerät weit unter 0°C heruntergekühlt ist, daher keine Kapazität mehr hat und das Gerät deshalb nicht startet, dann kann mich das mein Leben kosten, wenn das Wetter am Berg am nächsten Tag plötzlich umschlägt und ich das nicht vorher weiss, weil ich das Satellitenbild nicht herunterladen konnte. Für diese Fälle habe ich den Zweitakku immer in der Innentasche meiner Jacke oder meines Schlafsackes bei mir am Körper um ihn warm- und damit funktionsfähig zu halten. Dort wird er z.B. auch während der Tour vom Solarpanel auf dem Rucksack geladen. Das ist völlig undenkbar mit den heutigen Lifestyle-Tablet-Spielzeug mit fest eingebautem Akku, welches man in den letzten Jahren nachgeworfen bekommt.

Wenn man mal ein passendes Gerät gefunden hat, auf dem hunderte Tools und Anwendungen zuverlässig funktionieren, dann wäre es äusserst frustrierend, wenn man das Gerät nicht reparieren kann wenn es nach Jahren möglicherweise mal kaputtgeht. Daher würde ich ein Gerät, bei dem man nicht einfach bis hin zum Mainboard alles austauschen kann ohne es zu beschädigen, garnicht erst testen. Da vergeude ich nur Zeit.
 
tja also ein Russischer kollege hat es ohne es kaputt zu machen auf bekommen wenn man nur ein Heizkissen benutzt langt die Hitze nicht um den Kleber zu lösen er hat es mit ein Heißluftfön gemacht und alles war kein Problem

ps. die haben jetzt ein anderen Kleber genommen wegen der starken Hitzewallung des Gerätes
 
@sp1k3: Die Heißpistole ist mein Lieblingstool, wenn's ums Reparieren geht! :D

Wie leicht es z. B. geht eine USB-Buchse von einem Smartphone zu tauschen, kann man sich gar nicht vorstellen.
 
Tablets sind nunmal idR nicht dafür vorgesehen repariert zu werden und solch Klebe- und Schrauborgien werden dadurch beflügelt, das von allen immer sofort gemerkt wird, wenn an einem Gerät irgendwas ein bissl Spiel hat, sich leicht bewegen lässt, knarzt oder was auch immer... von daher wundert mich hier gar nichts.
 
Zumindest der Akku sollte austauschbar sein wie das bei den meisten Smartphones auch noch möglich ist (noch gibt es welche muss man aber auch beim Kauf drauf achten) aber das ist nicht allein bei MS Tablets so sondern betrifft alle Hersteller, der Akku lässt sich wenn überhaupt nur mit mühe wechseln (alles andere im grunde garnicht, wobei ich das noch verstehen und damit leben kann)
 
@PakebuschR: naja was verstehst du unter mühe? ne schraube lösen? oder so ein Unding wie beim surface?
 
@0711: Mit einer Schraube lösen ist es aber für gewöhnlich nicht getan, da die Teile eben oft verklebt und schwer zugänglich sind.
 
@PakebuschR: wollte nur wissen was du unter mühe verstehst ;)
Ja verklebte geräte sind fürchterlich aber um mal bei Smartphones zu bleiben, so wie Nokia es z.B. beim Lumia 920 oder 720 handhabt finde ich das nicht weiter tragisch...aber davon ist ja so etwas wie das Surface meilenweit weg
 
@0711: eben beim Smartphone geht doch auch, warum dann nicht bei den Tablets? Ist aber eben nicht nur bei MS so und bei den Smartphones geht es langsam leider in die selbe Richtung :(

Aufrüsten und Reparieren kann man da nicht viel das ist klar aber der Akku sollte wenigstens austauschbar sein denn gerade der geht am schnellesten kaputt bzw. verliert an Leistung!
 
Das displayglas brach...nicht das komplette Display...das würde wohl nur mit absolut roher gewalt gehen
 
Wegwerfgerät da man nicht den Lüfter und Akku tauschen kann einmal weil man das Gerät nicht ohne Schäden öffnen kann und des weiteren sind dies keine Teile die einem Standard entsprechen. Finger weg!
 
@Menschenhasser: welcher Akku in welchem portablen Computer entspricht denn heute irgend einem Standard? Selbst bei den Lüftern wird das sehr sehr schwer
 
wie schrecklich. weil wir das ja täglich machen ;)
 
Die Konzerne haben noch nie was freiwillig gemacht.
Die EU sollte sich mal für sowas Vorschriften ausdenken, anstatt Landwirte zu schickanieren.
Da muss ein Gesetz her, was solche Geräte einfach verbietet.
 
Kapitalismus, kaufen kaufen kaufen, bis das System kollabiert oder die Erde zerstört ist.
Die dafür verantwortlich sind, werden die Konsequenzen nicht spüren, dass wird die nächste Generation Treffen.
Die denn vor den großen Scherbenhaufen stehen.
 
Da kauf ich mir lieber ein iPad - dort ist wenigstens alles "Plug&Play".
 
@dognose: ich probier mal direkt mein usb stick einzustecken
 
@0711: Links vom SD-Karten Leser - aber nicht oben beim HDMI Anschluss!
 
Da hat die Industrie sich auf Kunden eingestellt, denen man durch ständige multimediale Gehirnwäsche endlich das sinnlose Qualiäts-Attribut "Flach" in die hohlen Köpfe geprügelt hat, weil man davon ausging, dass die es ohnehin nicht schaffen würden Multifunktionsgeräte anhand unterschiedlicher Funktionalitäten zu differenzieren, geschweige denn zu reparieren und daher einen einfachen Qualitätsbegriff brauchen an dem sie sich orientieren können und nun kommt jemand daher und will flache Geräte reparieren, was natürlich nicht geht, da die aus Stabilitäts- und Kostengründen mittlerweile vollverklebt sein müssen. Mit Kunden mit so viel Eigeninitiative konnte ja auch nun wirklich nicht gerechnet werden. :-P

Comedians müssen heute echt einen schwierigen Stand haben. Wie soll man etwas finden, das an Lächerlichkeit mit der derzeitigen Realität mithalten kann? Da wird dir Luft schon sehr dünn. Oder sollte ich lieber sagen flach? Ist Flach das neue Dünn? Wer weiss. ;-)

Ich bin nur froh, dass ich vor 7 Jahren noch ein ordentliches Tablet gekauft habe an dem man alles austauschen kann, WENN mal etwas kaputtgehen sollte, was bisher trotz täglichem Gebauch noch nicht vorgekommen ist. Die Tablets heute sind wirklich nur noch zwei Dinge: Flach und unbrauchbar.
 
@nOOwin: Heute betrachten die meisten Leute die Produkte halt nur ober-flachlich.
 
@dognose: warum?! die leute betrachten die produkte heute sicher kaum anders als früher!
 
@nOOwin: ich habe bei dir immer irgendwie das gefühl, dass du zu sehr von deinen eigenen, wie ich rauslesen kann auch sehr speziellen, Bedürfnissen und anforderungen gleich auf die allgemeinheit losgehst und gar nicht einsehen kannst, dass andere leute (und zwar die meisten) andere ansprüche haben, die von den aktuell üblichen geräten zufriedenstellend erfüllt werden.
dazu kommt noch, dass du dann immer ständig von allgemeiner dummheit wie der medialen oder sonstigen gehirnwäsche schreibst und hersteller dementsprechend minderwertige produkte produzieren, während du nicht bemerkst, dass nicht alle leute, die z.b. ein tablet nutzen, auch die super duper "handwerker" sind, die auch immer alles über die technik wissen wollen oder geschweige denn wissen müssen!
ich frage mich auch, wie du weiter oben schreibst, warum es ein nachteil sein soll, dass beim mobilen arbeiten ein leerer akku immer so schlimm sein sollte? ist es denn nicht viel mehr so, dass wir heute immer und überall erreichbar sein müssen, immer mehr von überall arbeiten sollen usw.?! so wie kleine ameisen, die für nichts weiter leben als die arbeit?!
ich hätte, würde ich eine entsprechende stelle haben, kein problem mit einem gerät, dass ich nicht pausenlos mobil nutzen kann. denn das sollte auch aus gewissen idealen der menschheit nicht das non plus ultra sein. eine ameise will ich zumindest gewiss nicht sein!
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