Bericht: Amazon beliefert deutsche Kunden bald aus Polen

Amazon macht sich allem Anschein nach etwas unabhängiger von den deutschen Mitarbeitern, die zuletzt immer wieder durch einen harten Tarifkampf und dazugehörige Streiks auffielen. Laut einem Bericht werden deutsche Kunden bald aus Polen beliefert. mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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war ja zu erwarten, und was kommt jetzt, mehr gehalt ? nö mehr arbeitslose in deutschland, super gemacht verdi.
 
@Sir @ndy: Die zusätzlichen Arbeitslosen hätten wir auch wen Amazon die deutschen Standorte weiterbetreiben würde. Amazon will ja in Zukunft eher auf Maschinen als auf menschliche Arbeitkräfte setzen.
 
@Sir @ndy: Ich habe zwar keine Ahnung, mit welchem Ausmaß die Forderungen von Verdi an Amazon formuliert waren, aber ich denke es wäre zu simpel, unabhängig davon, die alleinige Schuld Verdi zu verantworten. Mitschuld wird hier definitiv auch die Entscheidung von Amazon haben, wenn durch deren betrieblichen Verlagerung zusätzliche Arbeitslose in Deutschland resultieren.
 
@Sir @ndy: Onlineriesen schaffen mit ihren paar Logistikzentren nicht annähernd so viel Arbeitsplätze wie der Deutsche Mittelstand. Besser in die Buchhandlung nebenan, wo das Buch genau so viel kostet, die heimische Wirtschaff unterstützt wird. Mehrwerteuer gezahlt und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Selbst wenn Amazon hierzulande dicht mache würde, wäre das bedauerlich für jeden Mitarbeiter, aber kein Beinbruch für den Arbeitsmarkt.
 
@TuxIsGreat: Das sehe ich auch so, aber viele denken sich eben das man in die Filliale muss mit Parkplatzsuche und den Kosten für einen Parkplatz und dann haben die das Buch nicht und müssen es bestellen und dann muss man ein zweites MAl hin mit den Kosten und somit kostet dann das Buch mehr als das man sich es glech online geordert hätte
 
@Postralf10: ist ja auch so, dann haste noch unfreundlich Mitarbeiter die unfähig sind die nicht wissen wovon man redet, warum sollte man sich das antun? Wenn Weltbild oder andere wenigstens kostenlosen versandt anbieten, könnte da bestellen, aber daran scheitert es ja meistens schon!
 
@Postralf10: Ja es ist ein Zustand das die Leute ihr 1000Euro schweres super Smartphone nach 2 Jahren einfach in die Tonne schmeissen ohne einmal damit telefoniert zu haben, das kann man tasächlich auch noch neben Fratzenbook inkl. Whats App und anderen Spionagetools. Man könnte sogar anrufen, den ISBN durchgeben um zu klären ob das Buch lagernd wäre bevor man aus dem Haus geht und Sonne abbekommt. Bei meiner Buchhandlung vor Ort kann ich sogar Onlinebestellen und am nächsten Tag ist es da bekomm noch ein persönliches Hallo, lächeln und Dankeschön. Ich weis schon was Du meinst und die Sache der Bequemlichkeit ist sicher gegeben und der bin ich auch jahrelang erlegen. Aber ein wirkliches Killerargument ist das nicht. So was nennt man Haushaltsplanung und man verbindet auf dem Weg zur "Buchhandlung" eben weitere Dinge wie einkaufen, Arzttermine, Besuch im Cafe oder was weis ich. Es geht alles und man sollte mal auch an den eigenen Arbeitsplatz denken, was wäre wenn Onlineshopping immer mehr und mehr werden würde? Ich will das Onlinegeschäft gar nicht verteufeln, manchmal ist es einfach praktisch unf hnabdingbar, aber man sollte auch einfach mal überlegen wozu das führt, wenn alle nur noch so einkaufen.
 
@TuxIsGreat: je mehr Onlineshopping-Portale dem Nutze zur Verfügung stehen, umso bequemer wird er. Ich gebe dir im großen nd ganzen völlig recht. Und was ver.di betrifft: durch die Aktionen und die Vehandlungsweise, die die ver.di-verantwotlichen an den Tag legen, machen sie e eigentlich immer noch schwerer, als Verhandlungspartner ernst genommen zu werden Ich arbeite im Krankenhaus, da waren zuletzt Tarifverhandlungen zwischen Konzernleitung und ver.di, die dazu führten, dass der Haustarifvertrag gekündigt wurde - und viele Bonussachen zukünftig wegfallen, die dem Arbeitnehmer in der Summe viel mehr brachten, als eine Lohnsteigerung von knapp 1,3%... Ver.di ist das letzte...
 
@TuxIsGreat: Nun ich denke, dass es in der heutigen Zeit, nicht nur um Bequemlichkeit geht. Klar hast du recht, dass man in der Buchhandlung anrufen kann und das Buch vorbestellt.

Nur wenn ich jetzt das ganze bei uns ansehe, ist die nächste Buchhandlung nicht ums Eck. Da der Liter Super bereits 1,60 kostet, und jeder Parkplatz in der Stadt auch noch bezahlt werden will, kommen hier locker noch einmal 4 Euro pro Buch etc. dazu.

Und was mich in der heutigen Zeit besonders nervt, ist, dass die Geschäfte einfach nur noch überfüllt sind. Die Zeiten, bei denen man nach der Arbeit noch ganz kurz in ein Geschäft huschte um sich eine Kleinigkeit zu besorgen sind vorbei. Jede Kleinigkeit trägt mit gut 20-30 Minuten zu Buche, wenn man dann wieder einmal 10 Minuten an der Kasse steht.

Und da ist mir ehrlich gesagt meine wenige freie Zeit neben der Arbeit mehr wert, wenn das Paket der Postbote zum Haus bringt.
Und das kostenlos. Und der Inhalt ist wie schon gesagt wurde auch noch deutlich günstiger als im Einzelhandel.

Meistens sind ja wirklich auch noch die Verkäufer unfreundlich.

Mein bestes Beispiel war der Samsung Fernseher der im bekannten "Blöd" Markt 300 Euro mehr kostete. Da viel es mir ehrlich gesagt nicht schwer online zuzugreifen.

Aber ich kann mich auch anschließen, wenn Amazon das durchzieht, werde ich mir auch Alternativen suchen.
Ein wenig Strafe muss sein.
 
@Postralf10: Der Vorteil online zu kaufen sind doch unter anderem die zentralen Kundenbewertungen und die Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Anbietern.
 
@TuxIsGreat: das dumme ist nur, dass amazon nicht nur bücher verkauft, sondern so ziemlich alles andere auch, und das meist zum günstigsten preis - unsere digital natives sind das problem, sie kaufen alles online und sind nicht bereit 3% mehr bei einem lieferanten der beschäftigte zum künftigen mindestlohn angstellt hat, zu zahlen - das ist vermutlich auch der wahre grund für die abwanderung, der drohende mindestlohn - die polen werden ihn ja so schnell nicht einführen
 
@GonzoB: 3% mehr würde ich ja noch zahlen, aber was eletronik betrifft schlägt der Einzelhandel bis zu 500 % drauf zb Hdmi Kabel bei amazon 20 meter 32 Euro Saturn 1,5 meter 25 Euro das kanns nicht sein.
 
@Sir @ndy: Also dann geh du mal unter diesen Arbeitsbedingungen arbeiten. Mal schauen ob du dann noch immer solche Kommentare verfassen würdest. Jeder hat anrecht auf eine angemessene entlöhnung und akzeptable Arbeitsbedingungen. PS: Ich arbeite weder bei Amazon noch lebe ich in DE.
 
@Edelasos: Ich weiss ja nicht wie/wo du dich informiert hast, aber alles was ich über die Arbeitsbedingungen und Löhne gelesen habe ist absolut in Ordnung. Der Job ist ganz klar körperliche Arbeit (und klar anstrengender als mein Büro-Job), allerdings auch kein vergleich zu Bauarbeitern/Handwerkern.
Der Lohn ist zwar niedriger als der im Einzelhandels-Tarif, allerdings was gerne verschwiegen wird ist das Amazon größtenteils ungelernte Kräfte beschäftigt, die sonst nirgends eine Arbeit gefunden haben.
 
@Edelasos: Aha, dann frag ich mich woher du dein Wissen hast? Aus der Bild? Oder etwas wie der Bild vergleichbaren? ... Wenn Amazon in Deutschland noch die höchsten Gehälter zahlt, dann frag ich mich wie es wohl in den anderen Ländern ist.... vielleicht sollte sich Verdi in einem Bereich anstrengen wo die Erfolgsaussichen größer sind und nicht die Chance besteht das man Amazon aus Deutschland vergrault
 
@Arnitun: Amazon zahlt hier die höchsten Löhne weil Sie es Müssen. PS: Das was du Beruflich machst, wird in anderen Ländern vermutlich auch viel billiger gemacht. Nur als Gedankenanstoss ;)
 
@Arnitun: So sehe ich das auch. Nach dem Verdi die ersten Streiks durchgezogen hat war mir damals schon irgendwie klar, das Amazon sich das nicht lange bieten wird. Spätestens als es dann hieß sie wollen in Polen bauen war es schlüssig, das hier irgendwann dicht gemacht wird und Amazon lieber nach Polen geht weil die Leute dort nicht streiken sondern froh sind. Auch wenn ich manche Praktiken nicht unterstütze, sehe ich es doch so das ohne Amazon die ganzen Leute ohne Ausbildung gerade dort nirgends mehr Geld bekommen. Vielleicht hätte Verdi die Bedingungen einfach nicht ganz zu hoch stecken sollen, dann wäre es eventuell auch was geworden mit mehr Geld. So haben Sie es mit zu verantworten das Amazon Deutschland wohl den Rücken zuwenden wird.
 
@Sir @ndy: Du hast völlig recht! Lassen wir uns doch von Grosskonzernen erpressen, dass wir für Almosen schufften - am Besten auch noch artig Danke dafür sagen.
 
@moribund: sagt ja keiner aber man sollte es auch nicht übertreiben. Man sieht ja zu was das führt. Und wenn das schule macht, dann fangen andere Unternehmen/Konzerne auch mit sowas an. Ich empfehle (allen Lesern) mal über den Tellerrand zu schauen. Es gibt Berufsgruppen die verdienen noch weniger und einige davon haben eine höhere Verantwortung
 
@MarcelP: weil es manchen schlechter geht heißt das doch nicht das alle anderen auch ins Gras beißen müssen
 
@CvH: Und wenn man sich erpressen lässt, stellt man sicher dass es mal allen schlecht geht. Es gibt immer ein billigeres Land in das die abwandern können.
 
@moribund: wir reden hier von Beträgen die keine Firma die halbwegs ok läuft Probleme machen sollte. Es ist ja nicht so das auf einmal die Hilfsarbeiter Ingenieur Gehälter haben wollen. Es ist ja schon soweit das z.B. aus dem Tschechischen kaum noch Facharbeiter in Deutschland arbeiten wollen weil hier der Lohn so niedrig ist. Deutschland ist Billiglohnland in bestimmten Gewerken. Wenn eine Firma Millionen Überschüsse macht ist es natürlich richtig das der Arbeiter noch weniger bekommen muss das die Überschüsse nicht gefährdet werden !
 
@CvH: Ahem, wir haben hier gerade den selben Standpunkt (vorausgesetzt dein letzter Satz war ironisch). ^^
 
@MarcelP: "Es gibt Berufsgruppen die verdienen noch weniger" - ich bin ja der Meinung man sollte das Bessere und nicht das Schlechtere als Maßstab nehmen. Man orientiert sich immer nach oben, nicht nach unten.
 
@moribund: Niemand zwingt dich für Amazon zu arbeiten, niemand... ich sehe da keinen Unterschied ob du nun selber nicht da arbeitet oder früher oder später entlassen wirst weil sie den Standort Deutschland aufgeben... Sorry aber die Kacke von Verdi nervt einfach, Amazon wird sich darauf nicht einlassen... und wer mit dem Gehalt unzufrieden ist, was ich schon kaum verstehen kann muss er halt woanders bessere Arbeit finden, was ja kein Problem sein sollte wenn Amazon denn so ein schlechter Arbeitgeber ist...
 
@Arnitun: Ja genau! Weil es ja genug Job für alle gibt und niemand heutzutage Angst um seinen Job haben muss... Auf welchem Planeten lebst Du?
 
@moribund: auf welchem lebst du das sich eine Firma dermaßen gängelt lässt ohne das es Konsequenzen hat... und ich denke 12€ sind kein schlechtes Gehalt so what?
 
@Arnitun: Antworten von Leuten die entweder nie gearbeitet haben oder die noch in
Hotel Mama mit 45 Jahren wohnen!
 
@Arnitun: Ein Unternehmen hat auch soziale Verantwortung.
Ausser es kommt aus USA, denn da gibt e so was nicht.
 
@moribund: für Almosen? Weißt du überhaupt wie viel die die Stunde verdient haben?! Die Mitarbeiter bei Amazon, die größtenteils vorher arbeitslos waren und ungelärnte Kräfte sind, haben mehr verdient als viele andere ungelernte, ja sogar gelernte Kräfte in anderen Berufsgruppen in Deutschland. Hier war einfach die Gier von Verdi zu groß und sie wollten Amazon zwingen in eine andere Tarifgruppe zu wechseln. Tja, ist wohl schief gegangen, jetzt wandern se wohl ab und keiner hat mehr was davon. Ich wäre froh wenn ich in meinem Beruf, Gastronomie, so ne Stundenentlohnung bekommen würde wie die Mitarbeiter bei Amazon.
 
@Sir @ndy: von Ihrgend was muss man aber auch "leben" schau dir mal im Supermarkt an was die Leute im Schnitt im Korb haben! gieriger Saftladen!
 
@Sir @ndy: ja, seh ich genauso. Wenn ich mir überlege, dass für solche Lagerarbeit nicht wirklich Qualifikationen nötig sind, ist es halt gefährlich mehr Gehalt zu wollen. Es gibt immer jemand der es billiger macht. Amazon ist halt ein Unternehmen und ein Unternehmen hat als Ziel Gewinn einzufahren. Klar macht Amazon extreme Gewinne und man könnte jetzt sagen, dass die Mitarbeiter daran beteiligt werden sollten, aber Amazon setzt auf Expansion und das bringt auch Arbeitplätze.
 
@Sir @ndy & @kelox: Mit eurer Einstellung wird nichts, aber wirklcih garnichts besser. Die Konzerne wollen vorallem eins: Profit. Den bekommt man, indem man möglichst nichts ausgibt und viel einnimmt. Die Ausgaben drückt man dabei, indem man zum einen möglichst billig einkauft, zum anderen aber vorallem auch, indem man die Personalkosten drückt. Einkauf geht nur bis zu einem gewissen Punkt zu senken, Personalkosten dagegen lassen sich fast bis in den Keller drücken solange sich keiner dagegen zur Wehr setzt. Wenn mal doch, dann sagt man einfach, es könnte ja auch jemand anders machen (entweder im Ausland, oder jemand anders, der von Amtswegen dazu genötigt wird). Deshalb ist es nötig sich zur Wehr zu setzen und damit das organisiert abläuft sind Gewerkschaften nötig - und wir sollten froh sein in Deutschland noch gute Gewerkschaften zu haben, wir profitieren alle davon.
Solange man sich vor den Konzernen unter dem Wert anbietet, fordern die Konzerne den Wert noch weiter zu senken.
 
@Ramose: Ja, sag ich doch...Profit. Wie ich in meinem Post geschrieben habe, könnte man jetzt dafür kämpfen, dass alle daran beteiligt werden. So lange es jedoch jemanden gibt, der es billiger macht, bringt es nix. Und wie schon gesagt, für einen job, wo man keinerlei Qualifikationen brauch - nur eine Einarbeitung - ist es halt gefährlich mehr zu verlangen, weil JEDER den Job übernehmen kann. Anders sieht es aus, wenn man halt Qualifikationen/Wissen hat, was es nicht an jeder Straßenecke gibt. Und wie auch schon angemerkt, Amazon setzt mit dem profit auf Expansion.....und das schafft auch wieder Arbeitsplätze.
 
@kelox: Naja, weil die Arbeitsstelle kaum Qualifikationen erfordert, soll sie schlecht bezahlt werden (das wäre doch die logische Konsequenz, oder)? Du kannst viele Positionen dahingehend ausrichten, dass sie keine Qualifikationen mehr brauchen und höchstens eine qualifizierte Person alles beaufsichtigt. So rutscht das auch alles in den Niedriglohnbereich ab. Das Problem daran, dass jeder den Job machen könnte ist zum einen, dass sich immer jemand findet, der sich unter seinem Wert verkauft (und damit nicht nur sich, sondern allen schadet) und dass solche Menschen auch als Druckmittel auf diejenigen verwendet werden, die gern vernünftig Geld erhalten wollen. Dieses ganze System führt übrigens, das mal so nebenbei, auch dazu, dass Qualifikationen teils eher hinderlich sind, weil eben eine qualifizierte Person entsprechend bezahlt wrden will und eben einfach durch eine unqualifizierte ersetzt wird.
Was die Expansion angeht ... sie schafft erstmal Arbeitsplätze (zu welchen Bedingungen?). Sie zerstört logischer Weise aber gleichzeitig welche. Z.B. will Amazon ja anfangen selbst seine Sendungen auszuliefern. Damit entstünde z.B. Konkurrenz zu DHL. Das bedeutet also, dass bei DHL Leute entlassen werden müssen, die vielleicht gewisse Qualifikationen und entsprechende Bezahlung hatten, und die nun bei Amazon eingestellt werden zu schlechteren Bedingungen (sie sind ja neu eingestellt und einen Lieferwagen fahren kann ja wohl fast jeder ...) Deine Logik geht hier also leider nicht auf (wenn doch wäre es ja schön). Statt eine neue Arbeiststelle zu schaffen wird eine Arbeitsstelle durch eine schlechter bezahlte ersetzt. Das wirst du an mehreren Stellen so finden. ... Mir fällt da auch gerade noch ein anderes Beispiel ein, was zutreffender sein mag: Amazon verdrängt mit seiner Expansion ohne Frage den anderen Versandhandel (z.B. Quelle und Neckermann). Dort wurden (wenn ich das richtig weis) die Leute nach dem Tarif für Versandhandel bezahlt, der höher ist als der der Logistikbranche. Haben die Leute dort ernsthaft was anderes gemacht als bei Amazon? Wahre aus Regalen in Pakete gebracht, nehme ich an, wie bei Amazon. Nun, die Stellen sind weitestgehend weggefallen und Amazon erweitert sich, stellt neue Leute ein und bezahlt sie zum schlechteren Logistik-Tarif. Ist das jetzt eine Verbesserung? Wohl kaum.
 
@Ramose: So funktioniert das im Kapitalismus. Ich meine, selbst wenn DHL bald durch Amazon Konkurrenz bekommt - Konkurrenz belebt das Geschäft. Da muss DHL sich halt was einfallen lassen - der Stärkere überlebt halt. Klar das klingt blöd und fies, aber so funktioniert es halt leider. Ich bin sogar dafür, dass Amazon (ähnlich wie Samsung) solche Lagerarbeiten von Robotern/Maschinen übernehmen lässt - bzw. ich weiß nicht ob Samsung wirklich schon Roboter einsetzt, habe das mal nen Artikel gelesen. Das der Versandhandel verdrängt wird liegt halt daran, dass Amazon etwas bieten kann und konnte, was diese nicht konnten. Angepasst haben sie sich auch nicht und deshalb werden sie halt verdrängt.....Ähnlich wird es auch auf lang oder kurz mit den Taxies passieren. Ich weiß damit schweife ich jetzt ab, aber es ist das gleiche Prinzip. Fakt ist, wir leben in einer "Geiz ist geil" Gesellschaft, alles soll günstig und rund um die Uhr verfügbar sein, um das zu gewährleisten müssen Unternehmen halt auch "optimieren", wo es nur geht. Btw. DHL macht jetzt schon Lohndumping....gibt es ein schönes Video auf Youtube, einfach mal nach "Die Paketsklaven-Die Abzocke bei DHL" suchen.
 
@kelox: Ich sage ja nicht, dass DHL total toll ist (jedoch wenn du dich mit den Hauptkonkurrenten wie Hermes beschäftigst, da ist DHL noch garnicht mal so schlecht).
Was das Konkurrenzprinzip betrifft, so ist z.B. zwischen DHL und Hermes Konkurrenz. Amazon stellt hier keine Konkurrenz dar, wenn es so kommt, sie sind ein Monopol. Das ist was anderes. Warum Monopol? Ganz einfach, sie geben ihren Transportauftrag garnicht erst auf den Markt (wo Konkurrenz herrscht), sondern sie nutzen ihre enorme Marktmacht um den Auftrag im Haus zu haben. An den Auftrag kann dann kein anderer dran kommen.
Was "Geiz ist Geil" betrifft, so finde ich diese Einstellung fürchterlich, wenn auch leider weit verbreitet, und es ist schlimm, dass die Werbung diese Mentalität noch befeuert (und somit selbst diese Mentalität einfordert). Dennoch ist diese Mentalität nicht allein an den Missständen schuld. Schau dir mal so die Gewinnzahlen von den Konzernen an, dort siehst du, wieviel Potential sie hatten ihren Arbeitern faire Löhne zu zahlen. Lieber zahlen sie stattdessen aber fette rendite.
Ich finde die Ansichten, die du hier vertrittst schrecklich. Denk das mal konsequent weiter, in was für einer Welt du da rauskommst. Kann man das wirklich wollen? Wird dieser Weg immer stärker beschritten, endet das doch irgendwann wieder in Sklaverei. Der Unterschied zu früher ist halt, dass es netter aussieht, wenn man den "Sklaven" keine Ketten mehr umlegt. Aber sie bekommen dennoch kaum mehr als Brot und Wasser und eine Behausung, nur halt in Gelform. Teilweise gibt es das ja schon. ... und dazu stinkendreiche Manager, die sich sowas anschauen und dann rotzfrech in die Kamera sagen, dass sie niemanden in Ketten gesehen haben. Für so eine Aussage müsste der mal ein Jahr - oder auch nur einen Monat - unter diesen Bedingungen leben. Mal sehen, ob er danach Sklaverei immer noch an Ketten festmacht, oder ob die anderen Kriterien auch schon genügen. ... aber ich schweife ab.
Jedenfalls finde ich deine Ansicht hier sehr traurig, denn sie wirkt für mich völlig unsozial.
 
@Ramose: Verdi ist aber sicher keine gute Gewerkschaft. Sie zahlen ihren eigenen Angestellten oft nur Hungerlöhne und behindern Betriebsräte zu gründen (bei sich selbst). Sie setzen sich dafür ein, dass ungleich bezahlt wird: Gewerkschaftsmitglieder sollen mehr bekommen als andere. Damit wollen sie die Leute dazu bringen Mitglied zu werden, nehmen denen dann recht hohe Beiträge ab. Sie bekämpfen bisher die um sich greifende Seuche der prekären Arbeitsverhältnisse nicht (befristete Arbeitsverhältnisse). Im öffentlichen Dienst sind inzwischen schon ein großer Teil der neuen Stellen befristet. Und nachdem jemand arbeitslos geworden ist, kümmert sich Verdi sehr schlecht um diese. Ich kenne zahlreiche Fälle in denen Arbeitslose Verdi zum Teil nach sehr langer Mitgleidschaft verlassen haben, da sie als Arbeitslose fallen gelassen wurden. Übrigens gehören die Verdi-Oberen selbst zu den Spitzenverdienern...
 
@Sir @ndy: Für Amazon ist es in Polen deswegen billiger, weil sie von Polen subvebtioniert werden (Sonderwirtschaftszone).
 
@LastFrontier: Und die bleiben so lange in Polen bis jemand mehr Subventionen bietet oder Polen es sich nicht mehr leisten kann.
 
@Sir @ndy: "Genau. Dieses arbeitsscheue Gsindel bei Amazon Deutschland. Die sollen gefälligst den Mund halten und froh sein, daß sie überhaupt arbeiten dürfen."
 
@Sir @ndy: Ich würde ja noch weiter gehen. ich wäre schon für die Wiedereinführung der Sklaverei, damit ich endlich schon ab 0€ keine Versandkosten mehr zahlen muss.
 
@Sir @ndy: Unter der Argumentation könnte man uns auch gleich zu Hungerlöhnen und ohne Urlaubsanspruch arbeiten lassen. Es liegt aber am deutschen Michel solche Unternehmen abzustrafen und nicht mehr bei denen zu kaufen, nur Michel ist bekanntermaßen ein fauler, bequemer und egoistischer Sack
 
@Sir @ndy: Jawoll und bloß nur von 12 bis mittag denken... Amazon steht auf Automatisierung, also würden in Zukunft eh Leute entlassen. Die Leute, die jetzt beschäftigt werden und sonen kleinen Lohn bekommen, denen helfe ich gerne mit meinem Beitrag zur Arbeitslosenversicherung, bis sie einen anständigen Job bekommen!

So wie du denkst, wird sich nie irgendwas ändern! Dazu kommt noch, dass Amazon einer der Großkonzerne ist, die in Deutschland so gut wie keine Steuern zahlen, die sollen sich verpissen!
 
@Sir @ndy: Ja, die 3 streikeneden Leute, die kaum aufgefallen sind, haben Amazon in die Knie gezwungen ... macht Sinn :o
 
@Sir @ndy: Was laberst du für einen Bullshit. Deiner Meinung nach soll man also alles fressen, Hauptsache keine Arbeitslosigkeit? Das ist das Perverse an der Globalisierung: Sie erlaubt es den Konzernen, ohne Probleme jegliche soziale Errungenschaft eines Staates zu unterlaufen, indem die Firmen auf Staaten ausweichen, wo diese nicht (in diesem Ausmaß) existieren. Die Staaten richten in einem Konkurrenzkampf untereinander um die Wirtschaft die Sozialsysteme zugrunde, während die Unternehmen von Sitz zu Sitz springen, je nachdem, wo es gerade am billigsten ist. Der größte Hohn an der ganzen Sache: Will der Endverbraucher die Globalisierung mal für seinen Vorteil nutzen, macht die Industrie mit Regionalcodes und -sperren dem gleich den Garaus. Auch wenn du so zynisch über Verdi rumgiftest: Hier in Deutschland und in Europa bräuchte es eine 100-prozentige Tarifpflicht für alle Arbeitsverträge. Und wenn Staaten von außerhalb diese zu unterbieten versuchen, dann gibts halt Strafzölle.
 
@Sir @ndy: Ja hat denn keiner hier den bedeutenden letzten Satz des News gelesen der da lautet:"...Dazu locken Sonderwirtschaftszonen in Polen mit besonderen Vergünstigungen für sich ansiedelnde Betriebe...". Die EU und die hohen deutschen Abgaben an die EU machen´s möglich. Und Dt. hat neben EU-Abgaben Polen noch mit Sonderhilfen unterstützt. Und nun kommt der "Dank" an uns zurück: Abgraben der Arbeitsplätze, Steuerhilfen für hier wegziehende und dort zuziehende Betriebe, Polen kritisiert dt. Energiewende, Polen kritisiert weiter die geplante EU-Verfassung, scharfe Töne auch aus Polen von Staatspräsident Lech Kaczynski der die Interessen des Landes durch Deutschland gleich mehrfach verletzt usw. usw. DAS haben wir nun davon. Hätten wir die doch gelassen wo und wie sie waren: Unbedeutend und am Rande der Pleite.
 
@Kiebitz: Kaczynski ist Tod seit 2011. wtf?
 
@Sir @ndy: Auch in Polen gibt es Gewerkschaften. Etwas verspätet werden auch die, dieselben Forderungen stellen. Wenn ein Unternehmen fortziehen will, soll es auch machen. Reisende soll man nicht aufhalten. Jedenfalls darf man sich von Unternehmen nicht erpressen lassen. Wenn es nach denen gehen würde, würden Sie 80 Stunden die Woche arbeiten und 600 EUR dafür bekommen.
 
Da habe ich schon lange drauf gewartet. Über kurz oder lang machen die die ersten Standorte in Deutschland zu und schicken Ihren Kunden den Kram aus Osteuropa. Wenn sie jetzt noch bei Ihren Versandsklaven die Preise für den 24h Service aus Polen und Co. drücken können, ist es so weit. Kommt es so, ist Amazon für mich gestorben. Habe schon die letzten größeren Anschaffungen wieder über den Einzelhandel abgewickelt, war preislich vertretbar.
 
@orange_elephant: Geht mir ebenso, hab von Amazon schon seit längerem Abstand genommen und bezieh dort nur noch Dinge die ich anderswo wirklich nicht bekomme. Man muss sich schon überlegen ob man sich selbst was gutes tut wenn man nur noch Online bestellt...
 
@TuxIsGreat: ich sehe hier die volle schuld bei verdi, ich bestelle ganz normal weiter. Die Lagerarbeiter waren eh schon überbezahlt und wenn man dann noch mehr will ist es kein wunder wenn stellen gestrichen werden.
 
@TuxIsGreat: Ganz Ehrlich, ich hatte bisher einmal mit Verdi zu tun. Damals haben sie "meine" Interessen vertreten und trotzdem sage ich nie wieder Verdi. Ich habe denen damals als sie meine Interessen vertreten wollten, bzw. die der gesamten Mitarbeiter der Firma, dass das was sie da machen nicht gut ist und die Firma dicht machen wird. Ihre Antwort darauf war nur dass das scheiß egal ist dann arbeiten sie halt einen Sozialplan aus. Von daher interessiert Verdi das ganze doch eh nicht wirklich, das ganze ist nur Prestigegeplapper.

Ich kann die Mitarbeiter zwar auch verstehen, denn wenn ich so meinen Opa anschaue, der war alleinverdiener, meine Oma kamm mit 500 DM Haushaltsgeld aus und sie hatten ein Haus, abbezahlt in bester Lage von Hamburg, eigenes Auto und allem was man so braucht. Das geht heute nunmal leider nicht mehr.

Für mich ist das der Beweis das es den Arbeitnehmern wirklich immer schlechter geht.

Die Frage ist nur warum? Ich selber verdiene gerade mal 8,05 Euro die Stunde, bei rund 220 Stunden im Monat, meistens mehr, hätte ich zu DM-Zeiten beim Blick auf den Kontoauszug gejubelt. Wenn es nach mir ginge hätte ich aber auch nichts dagegen nur so wenig zu verdienen wie in der 50er/60er Jahren. Aber halt nur dann wenn die Preise, Steuern und sonstigen Ausgaben denen der 50er/60er Jahre gleichen. Eines der Hauptprobleme ist ja das bei jeder Lohnerhöhung die Preise der Produkte mit angehoben werden um die Ausgaben eben halt zu kompensieren. Nur leider halt immer auch ein Stückchen mehr, ganz still und heimlich, damit noch ein wenig mehr in die Managertasche fließen kann. Über ständige neue und höhere Steuern muss ich ja wohl kaum etwas sagen, genauso wenig wie über die offensichtliche Preissteigerung seit der Euroeinführung.

Mit unserer Gier, damit will ich mich nicht ausschließen, weil auch ich ständig zu wenig verdiene, schaufeln wir uns unser eigenes Grab. Weil die Tarifkämpfe gewinnen wir nur scheinbar. Diejenigen die ganz oben am längeren Hebel sitzen, die holen sich das doch locker doppelt und dreifach zurück, und wenn es nur versteckt ist.
 
Mal abgesehen von Verdi und Konsorten. Das war es für mich. Ich werde bei Amazon nichts mehr bestellen und hoffe das es einige Nachmachen werden.
 
@bluedragoon: Ich würde nunmal genauso handeln wie Amazon. Wenn Verdi so einen Dreck abzieht und die Mitarbeiter bei Amazon streiken weil Sie mehr als ein 12€ Std Lohn haben wollen dann weiss ich nicht mehr weiter. 12€ sind in meinen Augen kein schlechtes Geld für Lagertätigkeiten.
 
@C47:
kommst Du mit 12€ aus ohne Kohle vom Amt zu bekommen ?
 
@Ide: Ja, aber mit der Rente wirds dann wenig sein.
 
@Schweini1: Du wirst doch nicht rechnen das die unter 35 jährigen noch mit den aktuellen Otto normal Gehältern von 2000-3000Brutto noch eine anständige Rente bekommen? Wenn wir Glück haben gibts die Bundesrepublik bis dahin noch und mit 75 können wir in die heute genannte Rente gehen und bekommen unsere 1000€ mit der wir vielleicht gerade mal die Miete bezahlt bekommen. Glücklich ist derjenige der so viel hat um sich noch nebenan was ansparen kann und wenn man widerum Glück hat verzocken die Banken das nicht auch noch.
 
@Schweini1: Gut erkannt! Und nun denke bis zum Schluß weiter. Warum so niedrige Löhne? Warum immer längere Lebensarbeitszeiten? Warum wird das meiste aus der Rentenkasse bezahlt was eigentlich staatliche Aufgaben sind und das aus Steuern und damit auch von nicht zwangsrentenversicherten Leuten (Beamte, Selbständige, vom Kapital- / Zinsertrag Lebende, Politiker usw. usw....) bezahlt werden müßte!
 
@Ide: Wer für eine Tätigkeit, die Studenten nach einer Wochenendschulung ersetzen können, mehr als 12€/Stunde möchte, versteht die Welt wohl nicht. Dieses Gehalt ist gemessen an der Tätigkeit unverhältnismäßig. Schließlich heißt es Arbeitsmarkt, wer dort seine Arbeitsleistung anbietet wird eben entsprechend dieser Leistung bezahlt. Da ist nur logisch wie Amazon gehandelt hat bzw. handeln wird. Jeder andere Unternehmer der in fünf Jahren nicht pleite sein möchte, würde das so machen.
 
@Ide: Also knapp 2000€ im Monat bei einer 40-Std.-Woche sollten doch zum grundlegenden Auskommen eigtl. genügen oder?
 
@mh0001: Na ja, bei Steuerklasse I bleiben dann ca. 1300 Netto über. Wenn man Fixkosten wie Miete, Strom, Telefon/Internet, Wasser, Heizkosten, PKW, öffentlichen Nahverkehr, Kleidung, Versicherungen usw. abzieht, dann bleibt zum Essen nicht mehr allzuviel über. So für einen Vollzeitjob, meine ich.
 
@mh0001: und es gibt Logistiker, die sogar noch weniger im Monat haben... da sind es locker mal 500 Euro weniger im Monat... von daher sind 12 Euro wirklich kein schlechtes Gehalt/kein Schlechter Lohn. Sicherlich ist es eine starke körperlich Belastung am Arbeitsplatz, aber wie gesagt, es gibt in der Branche mehr als Genug Unternehmen, die noch weniger bezahlen.
 
@chippimp: Aber an denen die noch schlechter verdienen sollte man sich nicht orientieren. Sondern nach oben.
 
@chippimp: Die haben aber auch eine entsprechende Fluktuation.
 
@w4n: An wem willst du dich denn orientieren? An Ausgebildete? An Studierte? Ich sags nochmal: es sind ungelernte Arbeitskräfte, die hätten direkt von der Hauptschule zu Amazon gehen können und 12€ verdienen können. Ich zum Beispiel habe noch Abitur (4 Jahre keinen Lohn) und 6 Jahre Studium (keinen Lohn) hinter mir. Klar ich verdiene jetzt weit mehr als 12€ die Stunde, aber ich muss ja auch erstmal 10 Jahre NICHTS verdienen wieder aufholen. ICH persönlich finde 12€ die Stunde für eine ungelernte Kraft völlig in Ordnung und absolut KEIN Grund für einen Streik.
 
@Ide: in München wirste wohl damit nicht weit kommen, aber bitte soll das ein Scherz sein, wenn du mit billiger Lagerarbeit fast soviel wie der Bundesdurchschnitt verdienst, frage ich mich echt was es da noch zu jammern gibt... das ist lächerlich, guckt euch doch mal die Altenpfleger an, das ist wesentlich härter und die verdienen nicht so viel... wenn ihr schon mit Gehältern um euch werft dann guckt euch doch mal den Schnitt an, die haben keinen Grund zu jammern wenn doch, sucht euch 'nen anderen Arbeitgeber wenn er doch so schlecht ist
 
@C47: Solltest du mal das Elternhaus verlassen und für das ein oder Andere selber arbeiten/aufkommen werden deine Augen die Sache ganz anders sehen.
 
@BadMax: Wenn man nunmal mit dem Geld nicht auskommt, dann bildet man sich mal weiter oder sucht sich halt einen anderen Job der mehr zahlt. Mich jetzt aber hier bloßstellen muss ja wohl nicht sein oder? Aber nungut, solche Leute wie dich gibt es immer.
 
@C47: Wer sich so bereitwillig wie Scheins Du für 12€ bückt stellt sich selbst bloß. Sollten dich deine Eltern mal vor die Tür setzten wirst auch du feststellen: das da keine gut Bezahlten Jobs auf der Straße herum liegen. Auch nicht für die Gebildeteren. Denn auch davon gibt es mehr als genug! Somit ist die Nachfrage sehr viel größer als der Bedarf.
 
@BadMax: Die 12€/Stunde (~1300 netto) sind in der Logistikbranche aber nun mal eine absolut übliche Bezahlung. Als stinknormaler kaufmännischer Angestellter habe ich nach der Ausbildung nicht mehr verdient. Und das bei einem der größten Logistiker in Deutschland.

Es gibt nun mal Branchen, die bezahlen gut und es gibt Branchen, die bezahlen nicht so gut. Die Logistik gehört zu den Branchen, die nicht so gut zahlen und das, obwohl man in diesem Bereich kaum weniger als eine 40 Stunde-Woche hat. Egal ob im Büro oder auf dem Lager.
 
@RebelSoldier: Es gibt auch Arbeitslose, HarzIV-Leute, Obdachlose usw.! Es gibt also Bedingungen (Branchen) die noch schlechter dastehen. Also sollen wir uns nach Deiner Logik an diesen orientieren? Also als Maßstab das Mieseste zur Grundlage nehmen? Na Klasse!
 
@Kiebitz: Ich hab keine Ahnung, was du mir sagen willst. Ich habe lediglich geschildert, dass die Logistikbranche eben nicht zu den Branchen gehört, in denen Traumgehälter gezahlt werden.

Das war weder positiv noch negativ dargestellt. Nur eine reine Tatsachenbeschreibung. Daher verstehe ich nicht, was du da jetzt so in meine Aussage reininterpretierst.
 
@C47: Dann stell dich mal 8 Stunden in ein Verteilerzentrum.

Spätestens beim ab-/ aufladen der Fahrzeuge wirst du die Augen rollen.
Nix Gabelstapler und Paletten - alles mit der Hand.

Sicher kann man da ziemlich jeden schnell anlernen - musst du körperlich aber fit sein. Da sind 12.-€ durchaus angemessen.
 
@LastFrontier: Und Wechselschichten teils mit Ansage von heute auf morgen.
 
@C47: Liebe Leute, ich kenne da ganz andere Dinge. Bei Amazon herrscht wenigstens Ordnung und das Chaos-System funktioniert. Woanders "in einer großen Discounter-Kette" arbeitet man Beispielsweise 40Stunden im Hauptlager die Woche in der Conti-Schicht, und das für 1500 Brutto als Familienvater von 2 Kindern... Ihr könnt's euch ja mal ausrechnen...
Übrigens, derjenige ist Fachkraft für Lagerlogistik, und ist froh wenigstens nen Job zu haben... Dazu kommen noch die Arbeitsbedingungen. Bei ner bestimmten Anzahl an Paketen die abgepackt werden, gibts dann ein "Präsent" vom Schichtleiter.. 2Karten fürn BVB Spiel beispielsweise... Nach ner Gehaltserhöhung braucht man gar nicht fragen. Man ist sehr leicht ersetzbar und das wird ausgenutzt. Die Leute wollten ein Betriebsrat wählen, und bekommen angedroht die Verträge in Zeitarbeit umzuwandeln (Selbst wenn das Rechtlich nicht machbar wäre, es hat abgeschreckt, das war das Ziel.)

Ich glaube die würden Froh sein hätten sie diese Arbeitsbedingungen wie bei Amazon!
 
@dani4u: Was soll Dein Spruch? Sollen sich also alle nach unten orientieren. Nicht aufmucken weil es noch schlimmer sein kann. Komische Argumentation.
 
@Kiebitz: Naja, stimmt schon, kann man immer von mehreren seiten sehen... ich weiß nur, dass es in der heutigen Zeit bei den "etwas größeren" ketten noch schlimmer zugeht. da wäre noch mehr handlungsbedarf, aber die leute werden grundsätzlich davon abgehalten in die gewerkschaft einzutreten...
ist keinesfalls abwertend gemeint. ich finde, die sollten als fachkräfte auch dementsprechend verdienen, und ich finde auch dass amazon da bei weitem noch verbessern kann
 
@bluedragoon:

Immer diese leeren Äußerungen; weder wirst du nicht mehr bei Amazon bestellen, noch werden es Leute derart nachmachen, dass es Amazon interessieren könnte.
 
@Katarrh: So, so ... das geht ganz schnell, siehe Schlecker, Nokia (Bochum) oder im aktuellen Fall Burger King (heftige Umsatzverluste). Also sei mal ganz vorsichtig mit solchen Äußerungen. Wer sich mies verhält, wird ganz schnell durch Kunden abgestraft und das ist gut so!
 
@karacho: so sehe ich das auch. Die knicken schneller ein wie schauen können.
Im übrigen kommen auf die Kunden Mehrkosten zu. Durch längere und mehrfache Transportwege.
 
@karacho: stimmt hab es in unserem burgerking gesehn, jetzt neu gemacht, alles sehr steriel nur noch kahle stühle, keine tv's mehr, kein wlan mehr, kein spielplatz für die kids mehr, weniger personal usw.. was war jetzt besser ?
 
@Katarrh: ICH bestelle schon länger nicht mehr bei Amazon!
 
Ich habs damals bei den ganzen Streiks und dem Geheule von Verdi bereits genau so gesagt, jetzt ist es offiziell. Kann man Verdi nur recht herzlich gratulieren, super gemacht. Das habt ihr Deppen jetzt davon, dass Lagerarbeiter den Lohn vom Einzelhandel bekommen sollen... Applaus, Applaus.
 
@PrivatePaula2k: Gewerkschaften gehören längst entmachtet. Mit ihrem Handeln schaden sie genau dem Klientel, das sie eigentlich vertreten und für die sie einstehen müssten. Zudem gehören Gewerkschaften selbst zu den absolut minderwertigsten und entwürdigendsten Arbeitgebern auf dem Markt.
 
@BastiB: Genau ... dieses widerwärtige Arbeitnehmervolk hat gefälligts keine Lobby zu haben. DAs steht nur den Firmen zu.
 
@BastiB: Das würde ich jetzt so nicht unbedingt sagen, Gewerkschaften haben durchaus auch schon gutes vollbracht, jedoch nicht in diesem Fallbeispiel mit Amazon. Da haben die in meinen Augen einfach nur auf Dicke Hose gemacht und sich feiern lassen für ihre Utopie.
 
@PrivatePaula2k: Und genau, das stimmt nicht. Amazon ist kein Logistikunternehmen ... Amazon verkauft über seine Webseite Produkte und bietet somit ganz klar Dienstleitungen des Einzelhandels an. Die Post, UPS, GLS, Hermes Versand sind Logistikunternehmen, Amazon dagegen nicht.
 
@karacho: Ein Verteilerzentrum von Amazon arbeitet genauso wie eines von DHL, UPS, Hermes, Lidl, Aldi, Metro, Schenker, Saturn, Media Markt, Karstadt etc.

Ein Mitarbeiter von Amazon kann nahtlos in einem anderen Verteilerzentrum eines anderen Logistikers eingesetzt werden da er die gleichen Fertigkeiten haben muss.
Und da Amazon auch die Logistik abwickelt sind sie Dienstleister im Einzelhandel UND Logistikunternehmen.

Demnächst verlangt Amazon dann für Piloten einen Stundensatz von 12.-€. Schliesslich gehört Amazon nicht zur Pilotengewerkschaft.
 
@LastFrontier: Das stimmt so nicht. In den Lagern der Einzelhändlern müssen die Mitarbeiter die passende Ware entsprechend zur gegebenen Bestellung heraussuchen. Bei den Postdienstleistern wie DHL, UPS und Hermes kommen die Pakete fertig an und müssen "nur" entsprechend ihrer Postleitzahl einsortiert werden.
 
@Hoodlum: In Deutschland gibt es Verordnungen in denen Berufsbilder und ihre Fertig- und Tätigkeiten festgelegt sind (auch für Hilfsarbeiter und ungelernte).
Und da fallen Verpacker, Umpacker, Verlader in die Logistik.

Wenn mich ein Bauunternehmen als IT-Admin anstellt, werde ich auch nicht nach den Bau-Tarifen bezahlt.

Also denke ich mal, dass die Gewerkschaften sehr wohl wussten was sie da angeleirt haben.

Übrigens: Guten Morgen :-))
 
@LastFrontier: Moin :) Nur hast du hier das Problem, dass der Tarif nur dann entsprechend gitl, wenn Amazon sich auch dazu bereit erklärt nach einem entsprechenden Tarifvertrag zu zahlen. Und meines Wissens nach zahlt Amazon zwar übertariflich, ist aber nicht an irgendwelche Tarifverträge gebunden.
 
@Hoodlum: Die übliche Krux. Ist ein Arbeitgeber keinem Verband angeschlossen nutzt dir auch die beste Gewerkschaft nichts.
 
@LastFrontier: Gut, also was ganz triviales, was ein Logistikunternehmen ja ausmacht. Kann ich bei Amazon mein Paket abgeben? Nein! Befördert Amazon mein Paket von A nach B? Nein! Amazon ist kein Logistikunternehmen. Amazon verkauf über seine Webseite Produkte vornehmlich an den Endverbraucher, somit ist Amazon ein Einzelhandelsunternehmen mit Onlinehandel. Aber wenn sich zwei Parteien (Verdi und Amazon) streiten, wäre ein Gerichtsurteil hilfreich. Weiß da jemand was, ob da was in der Mache ist?
 
@karacho: Wie sieht es denn bei Zwischenhändlern aus? Da kommt die Ware an und wird dann Kommisioniert an den Einzelhändler verteilt. Ist das Einzelhandel oder Logistik? Logistik ist nicht nur Transport sondern eben auch Lagerhaltung und Organisation.
 
@karacho: Was ist das für eine Aussage? Und was ist das für ein Schwachsinn? Die Beschäftigten im Lager haben mit dem Verkauf herzlich wenig zu tun, auch beraten müssen die nicht. Es müssen nicht einmal Kenntnisse über die Ware vorhanden sein. Die verpacken Sachen in Kartons und verschicken die, das hat mit dem Einzelhandel überhaupt nichts zu tun, das ist Logistik und nichts anderes. Auch wenn sich das andere anscheinend irgendwie schönreden wollen... Und wenn das den Angestellten zu wenig ist, dann können die sich auch gerne mit ihren top Referenzen, die sie ja alle wahrscheinlich besitzen, um einen besseren Job bemühen. Oh, Moment... Irgendwann kommt es noch soweit, dass fürs Blättchen austragen 15 Eur die Stunde gezahlt werden sollen... Lächerlich, das alles.
 
@PrivatePaula2k: Soso, was ist an meiner Aussage Schwachsinn? Du hast von meinen Behauptungen rein gar nichts widerlegt und schreibst hier reine stumpfe Polemik (in Sinne von Amazon). "Amazon nimmt keine Paket an und liefert sie auch nicht aus", also ist Amazon kein Logistikunternehmen. Oben hat es schon einer richtig beschrieben "In den Lagern der Einzelhändlern müssen die Mitarbeiter die passende Ware entsprechend zur gegebenen Bestellung heraussuchen. Bei den Postdienstleistern wie DHL, UPS und Hermes kommen die Pakete fertig an und müssen "nur" entsprechend ihrer Postleitzahl einsortiert werden." Mehr gibt's darüber nicht zu sagen. Von mit aus soll darüber ein Gericht entscheiden. Und da bin ich mir zu 100 Prozent sicher, wird Amazon als Einzelhandelsunternehmen eingestuft.
 
@PrivatePaula2k: Und der Mitarbeiter, der bei ALDI "nur" Kisten auspackt, ist demzufolge auch nur in der Logistkbranche tätig? Dir ist schon bekannt, dass der Tarifvertrag des Einzelhandels Abstufungen je nach ausgeführter Tätigkeit hat? Da gibt es, und nun halt Dich fest, einen Tarifposten für Lagerarbeiter. Amazon ist Einzelhändler.
 
@iPeople: Im Einzelhandel gibt es selten nur Lagerarbeit, weil dieses eben nur eine Nebentätigkeit ist. Die Kommisionierung ist selten die Aufgabe, bei einem Versandhandel ist es die Hauptaufgabe. Wie sieht es denn bei den Autozuliefern aus? Sind die auch als Einzelhändler eingestellt, die müssen ja auch Teile aus dem Lager für den Kunden (Autohersteller) für den Versand vorbereiten. Wie sieht es bei dem Großlager für zB. IKEA aus, sind die unter der Sparte Logistik oder Einzelhandel eingestellt? Die Grenzen verschmelzen und vielleicht kann man manche Berufe nicht in alte Muster einzwängen und muss einfach neue Gruppen schaffen.
 
@floerido: Und trotzdem gibt es im Einzelhandeltarifvertrag den Lagerarbeiter ... ja warum wohl? Zulieferer sind kein Einzelhandel, sondern Zulieferer. Das ergibt sich schon aus dem Begriff. Die Lagerarbeiter bei IKEA werden nach dem Tarifvertrag Einzelhandel bezahlt, Abteilung "Lagerarbeiter". Es geht nämlich nichtum die Berufe einzeln, sondern darum, welches Geschäftsfeld die Firma hat. Und Amazon ist ein Händler.
 
@iPeople: Wer bei Aldi oder sonst wo Kisten auspackt, der arbeitet aber nicht auf einem Lager, sondern in einer Filiale. Und dort wird er, ob er will oder nicht, auch mit Kunden in Kontakt gebracht.
@floerido: Des Weiteren hat Ikea stationäre Filialen, die besucht werden können. Amazon hat das nicht, Amazon ist ein Versandhändler, kein stationärer Einzelhändler.
 
@PrivatePaula2k: Der Einzehandel unterscheidet nicht nach stationär oder Versandhandel.
 
Das ist zwar schon ein kleiner Schlag, jedoch kann ich die Entscheidung von Amazon nachvollziehen. Ich habe mich vor kurzem etwas in die Sache reingelesen und bin auch definitiv der Ansicht das Verdi hierbei übertreibt. Gewerkschaften sind zwar eine gute Sache ABER die Forderungen müssen realistisch bleiben. Ich kaufe weiter bei Amazon, der Kundenservice betreut mich seit 10 Jahren hervorragend, wohingegen ich im Einzelhandel schon häufiger die ein oder andere Auseinandersetzung hatte (auf Media Markt und Co. Kann ich verzichten und viele der kleinen haben auch eher einen schlechten Service). Bei Amazon jedoch bin ich noch nie auf Unfreundlichkeit oder ähnliches gestoßen, eher sogar auf mehr Service als ich mir erhofft hatte und das belohne ich in dem ich fast jeden Einkauf dort durchführe, selbst wenns mal 2 Euro teurer ist (was jedoch nicht häufig vorkommt). Hauptfaktor für mich ist also der gute Service.
 
@Liatama: Sehe ich genauso. Der gute Service ist mir auch einen kleinen Aufpreis wert.
 
naja, was soll es. Kann Amazon ja die nötigen Lagerhallen abreißen, die Flächen an einen Bauer verkaufen, der dann z.B. Spargel anbaut.... öhhmm Moment, neee.... Man könnte die Lagerkapazitäten ja auch für z.b. Solazellen oder Windräder nutzen... oooohh, das wird die Chinesen aber freuen... naja, vielleicht kann man die freien Flächen für einen teuren Neubau des dortigen Jobcenters nutzen. errmmm... und welche Jobs sollen da vermittelt werden? okay, das dann also auch nicht... Das ist doch systematisch und hat mal ausnahmsweise nichts mit Verdi zu tun. Deutschland= gebildetes Hightech Land der Dichter und Denker, bloß die Finger will, oder sogar darf, sich dann aber auch keiner schmutzig machen.
 
@Lastwebpage: Das mit den DIchtern und Denkern ist ja nun schon lange nicht mehr, zumindest nicht so extrem. Und es wird ja noch immer weiter runter geschraubt. Wer zu faul ist um Lesen und Schreiben zu lernen wird halt unter LRS eingestuft und bekommt in der Schule maximal noch ne 3, egal wieviele Fehler in einem Wort stecken, wenn es denn überhaupt noch noten gibt. Richtig sprechen können unsere Kids ja auch nicht mehr und bei Mathe sehe ich ähnlich schwarz. Da bleibt nicht mehr viel. Mal abgesehen davon das sitzen bleiben auch nicht mehr möglich ist.

Was soll man von der Zukunft und deren Generationen also noch erwarten?
 
@Tomarr: "Was soll man von der Zukunft und deren Generationen also noch erwarten?" - ganz einfach: Du bist schlecht oder nur einseitig informiert. Es gibt im Grunde genug Nachwuchs, der die besagten Fächer beherrscht. Auch richtig zu sprechen sollte bei einigen auch heute noch möglich sein. :-)
 
@M!REINHARD: Na hoffentlich. Ich will ja nicht behaupten das mein Umkreis unbedingt representativ ist. Aber das was ich so kenne sieht echt düster aus.
 
Schön für Amazon und deren moralischen Unterstützern, wenn man Verdi die (Mit)Schuld in die Schuhe schieben kann. Tatsache ist aber dass die Heuschrecken immer dorthin ziehen wo die Löhne am niedrigsten sind. Und da die Löhne in Polen (wahrscheinlich) niedriger wie hierzulande sind, wäre das früher oder später sowieso der Fall gewesen.
 
@noComment: Hier sieht man ein enormes Problem in Europa, das Lebensniveau sollte in jedem Land ähnlich sein. Warum kommt ein Arbeiter in Deutschland nicht mit 11€ Lohn aus, in Ost-Europa aber schon? Die Gewerkschaften müssen langsam die globalisierte Welt begreifen und sich länderübergreifende für gleiche Standards einsetzen. Im Moment sind die Strukturen so veraltet, dass sie gut gegeneinander ausgespielt werden können. In Land A kämpft die Gewerkschaft für Löhne über 11€ im Nachbarland B für 8€ und wären sehr zufrieden diese zu bekommen. PS: Die Gehälter sind jetzt fiktiv um das Problem besser darstellen zu können.
 
@noComment: Tja, würden die Waren aus Polen beim Grenzübertritt verzollt werden, hättest Du das Problem nicht. Man sollte sich mal fragen wem die europäische Wirtschaftsunion nützt. Im zweifelsfall würde ich argumentieren, dass die arbeitende und nicht schwerreiche Bevölkerung es sich nicht leisten kann die Politik äh Lobbyisten zu bezahlen.
 
Das habe ich bezüglich der Streikmeldungen bereits prophezeiht. Das nächste ist: Der Buchversand ist nur ein Testlauf und wird - bei Erfolg - auf andere Produktkategorien ausgeweitet.
Das Gewerkschaftspack hat sein Ziel erreicht: lieber Tausende Arbeitslose am Existenzminimum anstatt diesen ungelernten Menschen für zumindest <12€ Lohn und Brot zu ermöglichen.
 
@BastiB: Hat deine damalige Orakelei denn auch die Anköderung der Polen in Form von extra Supersonderbillig Baugrund beinhaltet ? Deine 100% Behauptung im Punkt des Zustands: alles ungelernte Kräfte, ist zutreffend...weil.. ?
 
@DerTigga: Nicht nur Baugrund - auch steuerliche Erleichterungen.
 
@LastFrontier: steuerlich ist Amazon soweit optimiert, dass eh fast alles über die Luxemburger Gesellschaft abgewickelt wird.
 
@Hoodlum: Und das ist ja auch richtig so, schließlich sind sie ihren Aktionären gegenüber dazu verpflichtet. Wer das nicht gut findet darf sich gerne bei den dafür verantwortlichen Politikern bedanken die solche Konstrukte überhaupt erst ermöglichen.
 
@Johnny Cache:
Zeige mir bitte mal das Gesetz, in dem explizit steht, dass z.B. 2 Mio. Gewinn falsch sind, 3 Mio. Gewinn aber richtig....

Das gibt es de facto nicht und du erzählst hier gequirlten Mist!

Wenn es um Anstand und Moral geht, soll dies also nicht in der Verantwortung der Manager liegen? Warum nicht?

Warum fragst du deinen Lokalpolitiker, dem du die Schuld geben willst, nicht lieber, warum es Beitragsbemessungsgrenzen gibt? Wo sind die starken Schultern der Gesellschaft, die unser System stützen sollen?

Warum hat es eine ungelernte Fachkraft verdient, mit seiner Arbeit nur so viel Geld verdienen zu dürfen, dass er/sie nicht mal seine Familie ernähren kann?

Ihr lasst euch alle mit Angst erpressen und merkt es noch nicht einmal...
 
@Supereagle: Deine Argumentation ist also daß Amazon freiwillig mehr Geld aus dem Unternehmen abzweigen sollte damit der Staat mehr hat?
Abgesehen davon daß dann wohl umgehend die Aktionäre abspringen würden, wäre auch logischerweise weniger Geld für die Gehälter der Mitarbeiter übrig, was vermutlich nicht das erklärte Ziel sein sollte, oder?

Was Steuerpolitik mit lokalen Politikern oder ungelernte Lagerarbeiter mit Fachkräften zu tun haben soll mußt du aber noch mal genauer erklären.
Was ich aber weiß ist, daß ich als gelernte Kraft die jetzt 12€ bekommt verdammt pissig wäre wenn ich plötzlich genau so viel bekommen würde wie ungelernte Leute und auf jeden Fall dann mindestens 16€ verlangen würde. Was die Leute die jetzt 16€ bekommen davon halten werden kannst du dir dann hoffentlich ausrechnen...
 
@Johnny Cache:

Zum zweiten Mal: zeige mir das Gesetz....

Und bitte richtig lesen: Amazon soll seine Mitarbeiter besser bezahlen....nicht dem Staat mehr geben...wenn Mitarbeiter nämlich beim Amt aufstocken müssen, dann zahlst DU das mit deinen Steuern auch mit!

Und Aktionäre, die nur auf Dividende aus sind, sollte man gefälligst behandeln....Tim Cook hat dies neulich recht deutlich vertreten, als eine Aktionärsfraktion darauf drängte, Umweltschutzmaßnahmen nicht weiter zu verfolgen, um die Gewinne zu erhöhen.

Aber diese Aktionäre können ja gerne in deiner Firma einsteigen und dann dafür sorgen, dass dein Stundenlohn auf 8€ gesenkt wird....schließlich soll der Gewinn ja erhöht werden, verstehste? Aber du hast dafür ja Verständnis und machst das mit.

Und du gibst mit deinem Zahlenbeispiel genau die Angst wieder, die solche Leute wie dich zu solchen Kommentaren wegen Unwissenheit treibt.
 
@Supereagle: Was faselst du eigentlich immer von Gesetzen?!

Und das Thema von Hoodlum in dem du hier gerade schreibst hat mit der steuerlichen Optimierung des Konzerns zu tun. Wenn du davon nichts hören willst steht es dir völlig frei was anders zu lesen.

Was meine Unwissenheit angeht habe ich mir diese als Personaler durchaus erarbeitet. Aber du hast sicher viel länger im Personalwesen gearbeitet als ich, stimmts?
 
Dr***sladen Amazon, das war's dann. Wer so plump vorgeht, wird durch Kaufboykott bestraft.
 
@karacho: Meinst, wenn sie es besser kaschiert hätten, wäre es ok? :)
 
@karacho: LOL, ich hab nur auf so einen Kommentar gewartet. Ich warte jetzt nur noch auf den ersten dummen Politiker, der sich wiedermal solch einer Polemik hingibt und offiziell zum Boykott aufruft. Du hast zu Hause bestimmt nur Sachen die in Dt. gefertigt werden und kaufst nur um die Ecke beim Hofbauern ein?! Richtig? Ansonsten ist dein Kommentar absolut nichts wert!
 
Toll, anstatt wenig Lohn, gibt es bald gar keinen Lohn mehr.
Super Leistung verdi!
 
@happy_dogshit: Du denkst auch nur von deinem Monitor bis zur Tapete....
 
Vielleicht könnte man auf change.org eine Petition starten wo Amazon Kunden zeichnen das sie beim Wegzug von Amazon nichts mehr dort bestellen? Wäre zumindest mal eine Idee. Vielleicht nimmt das jemand der gut formulieren kann in die Hand?
 
@Tommy1967: Nette Idee, aber wozu braucht es dazu eine Petition ? Ich gebe zu, ich bin Onlinekäufer und hat auch bei Amazon schon etliche Tausend Euros gelassen - mittlerweile aber habe ich die Entscheidung gefällt, bei amazon nichts mehr zu bestellen und das ziehe ich bereits Anfang diesen Jahres durch. Bisher hab ich keine Einschränkungen dadurch bemerkt, im Gegenteil, ich finde es sogar sehr interessant, aml lange Zeit durch eine Buchhandlung oder einen Elektronikmarkt zu stöbern.
 
Beide polnische Städte haben übrigens gängige, deutsche Namen. Viele Grüße aus Milano :P
 
Danke an die Redaktion dafür, dass sie nicht Posen und Breslau geschrieben hat. Ich kriege regelmäßig das Kotzen, wenn ich die "deutschen" Namen der Städte lesen muss.
 
@Hoodlum: Machen dich die Bezeichnungen Moskau, Prag oder Kiew auch krank?
 
@crmsnrzl: Nö, ich find sie nur zum Kotzen (wobei Kiew noch relativ nah am Originalnamen/der Originalaussprache ist). Das beschränkt sich aber nicht nur auf die deutschen, sondern sämtliche Städtenamen, die in ein Sprachkorsett gezwängt werden. Wenn man mehrsprachig ist, ist es einfach nur nervig für jede Sprache die jeweiligen Bezeichnungen zu lernen. Sinnvoller wäre es die Städte sprachübergreifend so zu nennen, wie sie vor Ort in der Landessprache heißen. Gegen das Transkribieren habe ich nichts, im Falle von Moskau würde ich es i.O. finden wenn man statt &#1052;&#1086;&#1089;&#1082;&#1074;&#1072; nur Moskva schreibt. EDIT: Cool, kyrillische Zeichen gehen hier nicht.
 
@Hoodlum: Ich möchte dich mal hören, wie du die Siedlungsnamen der Khoi in der Sprache seiner Bewohner aussprichst.
 
@crmsnrzl: Dafür gibt es sowas wie eine Amtssprache. Ich verlange ja auch nicht, dass man Minga statt München sagt.
 
VERDI geht euch verkaufen. Scheiss Verein!
 
@Purple1991: Der nächste, der die Problematik nicht verstanden hat ...
 
@karacho: und dabei scheint er sogar die Grundschule schon hinter sich zu haben...unglaublich
 
Reine Spekulation. Kann genau so gut eine Vorbereitung zum Start von amazon.pl sein. Innerhalb der EU versendet Amazon immer von da, wo es am günstigsten ist. Zwei von meinen vier letzten Bestellungen von amazon.de kamen mit der Royal Mail aus UK.
 
@dani4u
Genau das vermisse ich bei diesen Diskussionen "Arbeiten bei Amazon".
Die großen deutschen Konzerne sind vielfaches schlimmer (für 7 € and der Kasse etc.).
Aber Verdi möchte das gar nicht sehen, weil diese Konzerne auch genug Leute mit menschlichen Stundenlohn einstellen. Somit ist arbeiten unsichtbare Sklaven damit die Wirtschaft in Ordnung bleibt. Soviel auch zum Thema erpressen und erpresst werden.
 
man solle sich im klaren sein, das Unternehmen wie Amazon letztendlich nur an ihre Gewinne denken.
Nur die dazu gehörenden Ausreden sind vielfältig und kreativ.
Geld ist der Schrein an dem jeden Tag gebetet wird alles andere ist Propaganda.
 
Da ich eh öfters im (EU)Ausland bestelle, stört mich das nicht weiter ... solange es billiger bleibt als andere Alternativen.
Sollte ich mal mehrere tausend Euro pro Monat Einkommen haben, gehe ich auch gerne z.B. vor Ort in die teuren Geschäfte ...
 
Spannend hier wird auf Verdi geschimpft, und natürlich völlig ausgeblendet was Gewerkschaften in D erst ermöglicht haben, oder ist das die Unwissenheit der "Null Bock Generation"?
Einer oder vieleicht sogar der International erfolgreichste und beständigste (gehört zusammen) Wirtschaftsplatz, und das Trotz (oder vieleicht gerade) wegen der verunglimpften Gewerkschaften?
Da kommt ein Totalitär Agierendes Unternehmen und die Gewerkschaften haben zu Kuschen und die Füße des Vorstandes zu küssen, schließlich schafft Amazon Arbeitsplätze, und bezahlt Steuern.
Ups, Arbeitsplätze ja 75% Leiarbeiter-Sklaven, und Steuern nun irgendwo bestimmt, nur nicht voll in D. (wie der Einzelhändler um die Ecke), aber mal unter uns wen interessiert das Hauptsache man bekommt sein IPhone Ladegerät unter 5 Euro, egal ob und wie viel Blut dran Klebt, egal obs die Bude abfackelt!
Irgendwie würde ich mir wünschen, dass diese Ignoranten wirklich das Gewünschte bekommen, aber bitte in einen Anderen Land das Sie zugrunde richten können wie es ihnen beliebt!
Genau Ausweisung all dieser Idioten nach Amiland, neh das kriegen die noch 11 Dollar Mindestlohn, besser nach China 80 Stundenwoche keine Krankenversicherung, keine Gewerkschaften, für weiß nicht wie viel wird aber bestimmt genügen (für die)!
 
@Kribs: Wo willst du denn arbeiten wenn du in der Schule nicht der hellste warst(ungelernte Kraft)? Kannst um jeden Job froh sein den du bekommst und das Geld sogar noch einigermaßen pünktlich auf dem Konto ist. Die Leute zwingt glaub keiner dazu dort zu arbeiten. Und leider haben/steuern wir auch in Deutschland nun schon auf eine 3 Klassen Gesellschaft zu.
 
@J3rzy: Aua, da schreibt jemand der seine Vorurteile ins Fakt setzen will!
Sorry, einen dermaßen Blödsinn zu verzapfen (3 Klassen Gesellschaft), schreit geradezu von Borniertheit, aber keine Sorge du bist nicht Allein!

(ACHTUNG kann Suren von Sarkasmus enthalten)

Na Gott sei Dank nimmt sich das Sozial Engagierte Unternehmen Amazon unseren Geistig zurückgebliebenen selbstlos an, wir müssen diesen Unternehmen Dankbar sein ("in der Schule nicht der hellste warst")!
Wieso sonst sollte eine Bankkaufrau auch in der Frühschicht bei Amazon arbeiten, nein nicht wegen der Kinder sonder weil sie Minderbemittelt ist!
Ja und der Student macht das nicht um sein Studium zu finanzieren, dafür hat er ja Bafög!
Der Rumänische Leiarbeiter arbeitet da ja nur, weil Amazon so Sozial ist!
Gewerkschaften machen alles nur kaputt, liegen auf der faulen Haut (Streik) und wollen dafür Geld (Tariflohn), und das nur bei geregelten Arbeitszeiten, echt Krank das!
Das solche GUT-Menschen wie du nicht verstanden werden, setzt dem ganzen noch die Krone auf!
 
@Kribs: "Ist mir klar das Amazon als amerikanisches Unternehmen sich eh total dem sozialen zuwendet. Kommt wohl noch vor dem Profit." Und trotzdem gehst du lieber arbeiten als daheim zu sitzen. Und genau dies nützt Amazon und Co für sich. Die ganzen Ausländisch angekarrten Arbeiter mal aussen vorbelassen (was denen alles erzählt wird im voraus was sie bekommen und dann kommt nur heiße Luft).

Ach übrigends. Das Wort was du wohl schreiben wolltest war "Spuren" oder ;-)
 
@J3rzy: Und du bist jetzt sicher das niemanden die Änderung in re:1 auffällt?

Meine Antwort: Kribs am 22.06.14 um 17:12 Uhr

deine Bearbeitung [re:1]: Bearbeitet am 22.06.14 um 17:26 Uhr.

Naja, anscheinend ist der Blödsinn selbst dir aufgefallen!
 
@Kribs: Ja, die Leute raffen es nicht, dass sie ohne Gewerkschaften (wie es ja Anfang des 19 Jahrhunderts ohne diese Institution üblich war) wahrscheinlich für 1 Euro 16 Stunden arbeiten müssten ... Aber scheinbar haben hier viele die Schule noch nie von innen gesehen, geschweige ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt ...
 
@karacho: Den Leuten die jetzt nun dadurch arbeitslos werden, wird das am Arsch vorbei gehen. Die wenigsten dieser Arbeiter sagen sich "Meine Zukunft ist ungewiss, mein Leben geht den Bach runter, aber für das höhere Gut war es mir das wert."
 
wenn das der fall sein wird, werde ich amazon boykottieren!
 
Was für ein gehate auf die Verdi, zum heulen. Natürlich führt Amazon dieses mit als Grund an, denn der Shitstorm ist ja da und wie man hier sieht: Mission Complete. Fakt ist aber: Das Ende der Subventionen Fahnenstange für Amazon ist erreicht. Die bekommen nichts mehr. Man erinnere sich mal an Nokia zurück. Wenn es keine Kohle mehr zum abgreifen gibt, wird eben ein Land weiter gewandert. Auch wieder eine extrem perverse Strategie unserer tollen EU. Diese Firmen können von EU Land zu EU Land wandern und immer wieder von vorne die Subventionen abgreifen. Ob nun mit oder ohne diese Streiks: Amazon wäre so oder so abgewandert. Und wenn die alle Logistik Zentren in Polen haben, wird sich auch der kostenlose Rückversand ziemlich schnell erledigen auf Grund der Strecke und den immer steigenden Öl Preisen. Mal schauen wie lange die Deutschen das mitmachen.
 
@Akkon31/41: Mich nervt das ständige "Fakt ist" um seiner Behauptung zu bekräftigen. Wenn es ein Fakt wäre, dann kannst du einfach Beweise liefern und deine Behauptung mit Fakten unter füttern. Nur so schreiben es wäre ein Fakt, ist äusserst schlechter Stiel.
 
@floerido: Schlechter Stil hin oder her, wenn man "Fakt ist" schreibt, verlagert man die Beweislast auf den der widersprechen will. Ein Schachzug wie die Verwendung von "offensichtlich".
 
tja, sowas kommt von sowas verdi! macht mal schön weiter "arbeitsplätze" in deutschland kapput!
 
@snoopi: Noch so einer, der auf die Propaganda der Firmen reinfällt.
 
Ich kann es echt nicht verstehen, wieso ungelernte Kräfte meinen sie müssten 12 eur/h verdienen.

wieso haben sie denn nichts gelernt ?

D ist nunmal ein land, welches von fachkräften lebt.

als ich damals mein abi und mein studium gemacht habe, haben diese leute sich einen lenz gemacht. haben ständig an den strassenecken gesessen, geraucht, getrunken, während ich meine gehirnzellen heissgekocht habe.

neulich musste ich mir von einem nachbarn anhören, das ich nen audi a6 mit 276 ps fahre und sie mit nem opel corsa fahren müssen. und das mein job ja total easy wäre, und dass ihr job (fahrer bei einem zustelldienst) sehr anstrengend sei und das die welt ungerecht sei.

das komische ist, ich sehe diese leute fast jeden tag nach der arbeit gemütlich ihr bier trinken, und lachen sehe mit ihren kumpanen. die haben stundenlang zeit sich über fussball zu unerhalten und abzulachen.

ich jedoch komme fast jeden tag mit nem fast wegebruzeltem gehirn nach hause, und bin komplett platt.
viele denken scheinbar, dass nur körperliche arbeit anstrengend sei.

falsch, es ist umgekehrt. ich bin schon ein mal an einem burnout vorbeigeschrammt, weil der druck so extrem hoch ist.

ja, mein nachbar und meine "jugendfreunde", die wissen nicht nicht mal was burnout ist. die denken, dass das nur eingebildet wäre.

ich möchte diese leute mal sehen, wenn sie wochenlang nicht mehr schlafen können, weil man ständig den druck hat bestimmte projekte zu ende zu bringen und ergebnisse zu liefern. ich kann nicht einfach um 16:30 uhr feierabend machen und den rest des tages einen lenz machen.

ich muss am tag 11 stunden zig verschiedene tasks machen, um das zu verdienen was ich verdiene. teilweise zwei telefonate geichzeitig führen, koordienieren, sich mit den problemen von kollegen beschäftigen usw.

es ist nicht immer gleich alles ungerecht, bloss weil es von einem, der etwas von aussen betrachtet, als "ungerecht" betrachtet wird.

12 eur/h zu bekommen für eien job, wo man sich nach feierabend null gedanken machen muss, ist nicht so schlecht wie man denkt. das ist auch eine lebensqualität.
 
@Unix-Linux: Nur weil jemand bei amazon arbeitet bedeutet es nicht automatisch das er eine ungelernte Kraft ist.

Geht es dir wirklich um die Löhne von amazon - Mitarbeitern oder möchtest du dich nicht nur in erster Linie darüber beklagen das deine Leistungen nicht anerkannt werden?

Nur weil du der Ansicht bist das sich jemand "nach Feierabend null Gedanken machen muss" bedeutet dies auch automatisch das die Annahme richtig ist.
 
@Unix-Linux: Schön, wie Du die Unzufriedenheit in Deinem Job, den Dir offenbar über den Kopf wachsenden Druck hernimmst, um Dich über andere Berufszweige zu beschweren.
 
@iPeople: ich bin sehr zufrieden mit dem was ich verdiene. das ist ca. 3 fache was hier genannt wird. es gibt keine arbeit, die immer und jederzeit spass macht. es gibt phasen, die super sind, aber auch phasen, wo es einfach nur nervt. zum glück überwiegen die spassigen teile sehr.

das ist das leben. und wer was erreichen will, muss auch mal mit nicht so spassigen phasen klarkommen.

ich habe lediglich kein verständnis, für leute die ihr leben lang faul waren, und sich nun beschweren, dass nichts dabei rum gekommen ist. wer ein abschluss gemacht hat, und eine qualifikation hat, muss auf jeden fall korrekt bezahlt werden.

ich wohne vom amazon hauptlager 40km entfernt. ich weiss in etwa wovon ich rede. hier in der region findet jeder einen job, der arbeiten will und einen gewissen fleiss mitbringt.

ich habe vor einem jahr meinen job gewechselt. ich habe genau 16 tage benötigt um einen neuen job zu finden. dabei war ich keinen tag arbeitslos. man muss sich halt bemühen und den gewissen fleiss mitbringen.

D ist ein optimales land, wenn es um arbeit geht. geht mal südeuropa, da seht ihr mal was arbeitslosigkeit bedeutet.

wer hier arbeitslos ist, dem ist nicht zu helfen.
 
@Unix-Linux: Du hattest Glück UND du hast BERUFSERFAHRUNG, was bei DE-Firmen gaaanz groß geschrieben wird. Klar findest du da ohne Probleme wieder nen Job.

Ich bin Ingenieur für Mikrosystemtechnik (Gesamtnote 2,1), rutsche der Industrie seit bald 1.5 Jahren auf Knien hinterher und mich will keiner einstellen, weil keine Berufserfahrung. <_<

Ich finde dieses "Studiere und du hast automatisch nen guten Job garantiert" sowas von blödsinnig und von der Realität losgelöst. Im Gegenteil: Deutschland hat zu viele Absolventen, die Firmen wissen gar nicht wohin mit uns, denn gewollt sind Kräfte die die Erfahrung bereits mitbringen.
 
@Aerith: ja, da muss ich dir ein stück weit recht geben. ich habe 2000 mein IT studium absolviert. die anfangszeit war auch recht schwierig.

mittlerweile habe ich 13,5 jahre berufserfahrung, und bin auch in einer technical leader positon.

aber wer so eine ordentlichen abschluss hat wie du, sollte eigentlich nicht nicht sehr lange probleme haben. wenn du ein mal im jobleben bist und ca. 3-4 jahre erfahrung hast, werden die sich um dich streiten.

es kommt auch stark darauf an, an wofür du dich spezialisiert hast. in der anfangszeit hatte ich viel mit Windows NT netzwerken gemacht, damals gabs noch 10 mbit/sec ring netzwerke (10 base t usw.). später hab ich mich in eine andere richtung entwickelt, weil ich gemerkt habe, dass jeder 2. ein MCSE zertifikat gemacht hat und es einen überfluss gab.

jeder der einen windows server installieren und ein paar clients und ein paar drucker in die windows domäne einbinden konnte nannte sich experte.

mittlerweile mache ich hauptsächlich IBM Aix Systeme (Cluster) und Backbone Routing (MPLS). es ist ein recht komplexes thema und es ist kaum möglich sich im eigenstudium sowas anzueignen, da die systeme extrem teuer sind.

wichtig ist auch wie man sich präsentieren kann bei einer bewerbung. ich sehe ab und an bewerbungen. da sind teilweise sehr motivierte leute dabei, jedoch machen die bei der bewerbung so eklatante fehler (das fängt schon beim foto an), dass irgendwelche personal angestellten, die die bewerbungen vorsortieren, die ganzen wirklich guten leute nicht "entdecken", da sie sich halt nicht gut in der materie auskennen. ich habe nie verstanden, wieso solche leute vorauswahlen treffen können.
vor allem sind diese personalleute fast immer frauen. und die achten auf was ganz anderes als technikorientierte männer.

die frauen achten sehr auf die äusserlichkeiten. männer weniger.

meistens kommen die zum zug, die gut rumschwätzen und leute beeindrucken können.

das gilt für gut bezahlte jobs. wenn man mit 30.000 eur leben kann, sieht das wieder anders aus.

ich bin mir sicher, du wirst in spätestens 2-3 jahren ein gut bezahlter ingenieur sein. irgendwann platzt der knoten und dann bist du ein sehr gefragter mann.
 
@Unix-Linux: Ja, rumschwätzen und präsentieren konnte ich in der Schule schon nie, drum dachte ich "studierste Halbleiterei, da brauchste sowas nicht". :D

Naja was anderes als weitersuchen hilft nicht, manchsmal wünschte ich mir nur ich hätte ein nicht ganz so spezialisiertes Studium gemacht.

Aber danke für Deine aufmunternden Worte.
 
@Unix-Linux: Mir ist zwar nicht bekannt was du studiert hast. Deine Postings hier bleiben leider auf Stammtischniveau.

Finde es schon ein wenig dreist den Mitarbeitern von amazon immer zu unterstellen es seine jene ohne Abschluss. Und nur weil jemand 40 km von einem Hauptlager entfernt wohnt, bedeutet dies nicht zwangsläufig auch Ahnung von den Verhältnissen dort zu haben.

Es ist ja schön zu lesen das es noch Berufsfelder gibt, in denen ein Wechsel zwischen Arbeitgebern zeitnah stattfindet. Dies gilt allerdings nicht für alle Berufsfelder.

Ein Vergleich mit anderen Gebieten in Europa/der Welt in denen es schlechter aussieht hilft den Menschen hierzulande auch nicht weiter.
 
@Unix-Linux: Richtig, Arbeit gibt es genug ... was die Leute aber suchen, ist Einkommen.
Keine Ahnung, in welchen Sphären oder in welchem Paralelluniversum Du Dich befindest. Aber ich weiß, wenn sich Leute unterhalten, die sich für was Besseres halten, kommt genau sowas bei raus.
Ich war in meinem Leben auch noch nie ohne Job. Trotzdem maße ich mir nicht an, so pauschal zu urteilen, wie Du es tust. Denn keinen oder nur einen geringen Abschluss zu haben, hat zum einen nicht immer was mit Faulheit zu tun und zum zweiten, sagt es nichts darüber aus, wie hart und wie schwer dieser Mensch zu Arbeiten in der Lage ist.
 
@Unix-Linux: Du verdienst vielleicht das dreifache, aber wenn du sagst, dass du 11h/d arbeitest (was illegal ist!) bekommst du dann auch 11h bezahlt oder machst du z.B. 3h davon in Heimarbeit, die keiner bezahlt? ... wenn ja, würde hier schon dein Stundenlohn um ca. 1/3 sinken (rechnerisch).
Hinzu kommt, dass du deine Gesundheit verkaufst, was später, falls es ein später gibt (erhöhtes Herzinfarktrisiko etc., vergiss das nicht), Kosten verursacht.
Wenn du das machen willst, ist das deine Sache. Du kannst aber nicht von anderen erwarten, dass sie das ebenfalls machen oder alternativ mit sehr wenig Geld auskommen müssen. Das kann einfach nicht das allgemeine Ziel sein.
Hier geht es auch weniger meiner Meinung darum, ob jemand Corsa oder Audi fährt (was für mich unabhängig vom Geld nicht in Frage kommt), sondern eher um eine gewisse Lebensqualität (was aber vorallem diejenigen mit wenig Geld, die mit mehr sich nur mehr Luxusgüter kaufen nicht verstehen). Mit zu wenig Geld ist es sehr schwer z.B. sich gesund zu ernähren und dabei auch noch ökologische und faire Bedingungen zu berücksichtigen. Durch die Nichtberücksichtigung solcher Faktoren dreht sich die Spirale letztlich weiter nach unten.
 
@Ramose: ich habe ein festes gehalt. in meinem arbeitsvertrag steht zwar eine arbeitszeit von 50h pro woche. ich bin aber meistens 1 stunde am tag länger in der firma.

das mit der gesundheit stimmt schon. nach knapp 14 jahren IT, wird das ganze auch recht hirnlastig. und du hast recht. ich habe schon einen leichten bluthochdruck.

ich werde auch zusehen, dass ich versuche mal etwas kürzer zu treten.

das blöde ist, wenn die in einer firma merken, dass du was besser kannst als die anderen, oder dass du dich besonders einsetzt, verlangen die immer mehr. wenn ich darüber nachdenke, kaufen die wirklich ein stück deiner gesundheit.

die geben einem viel geld und sagen dann: "dafür wollen wir auch viel sehen. sie sind sehr wichtig." bla bla. man bekommt dann ein schlechtes gewissen und arbeitet immer härter.

ich versuche das ganze oft für mich zu reflektieren. ich bin jedoch ein mensch, der schlecht "nein" sagen kann.

dann sehe ich jedoch leute, die sich - wie ich oben beschrieben -, um nichts scheren und denken sie müssten viel geld verdienen. das geht halt nicht.
 
@Unix-Linux: Dann gehörst Du genau zu den Arbeitnehmer, die am leichtesten auszunutzen sind, die mehr machen, mitunter für 2 arbeiten ... Typen wie Du vernichten Arbeitsplätze. Du verstößt freiwillig gegen das Arbeitszeitgesetz und bist auch noch stolz drauf. Gratuliere.
 
@Unix-Linux: Also 50h pro Woche heißt 10h/d (oder reichlich 8h bei 6 Tagen). Ich müsste erst nachschauen, um es sicher sagen zu können, aber wenn ich das richtig im Kopf habe, dann sind 10h/d nur in Ausnahmefällen, aber nicht in der Regel zulässig und die 10h/d dürfen nicht überschritten werden. Was da genau stimmt, steht im Arbeitszeitgesetz. Wenn ich mich mit den Stunden jetzt nicht irre, dann kannst du dich darauf gegenüber deinem Arbeitgeber berufen. Akzeptiert er nicht, solltest du dich zu Wehr setzten. Wie du schon erkannt hast, je mehr du dir gefallen lässt, desto mehr wird dir auch zugemutet. Den Schaden hast am Ende du, nicht dein Arbeitgeber. Bluthochdruck ist übrigens nur ein Faktor. Dauerstress wirkt sich aber vielseitiger negativ aus, da gibt es genügend Laboruntersuchungen dazu, die fast immer negativ für das getestete Tier verlaufen (was so teilweise auch auf den Menschen übertragen werden kann).

Ich denke, im Leben sollte man folgendes beachten, nämlich ob man Glücklich damit ist bzw. werden kann und ob man ein gutes Gewissen dabei haben kann. Das ist quasi mein Leitfaden und bislang hab ich damit keine schlechte Erfahrung. Ich würde sogar sagen, dass ich mit dieser Ausrichtung meine Lebensqualität ein Stück weit steigern konnte.
So wie du das hier schreibst, bin ich mir nicht sicher, ob du tatsächlich Glücklich bist. Du scheinst Vermögen zu haben, aber was hilft dir das, wenn du nicht wirklich Glücklich bist. Wenn dem tatsächlich so ist, solltest du einfach mal drüber nachdenken, wie du das für dich optimieren kannst. Was mir da so einfällt - kann aber aus deiner Sicht völliger Mist sein - du erwähntest einen Stundenlohn von sagen wir mal etwa 30€/h, kannst dafür aber einen Audi fahren. Jetzt mal so hypothetisch, wenn du deinen Job so ausrichtest (evtl. auch bei einer neuen Firma, falls sich soeine gut finden lässt), dass du vielleicht nur noch 25€/h verdienst, dafür aber auch nur 8h/d arbeiten musst (und vielleicht auch noch Spaß und Erfüllung bei deinem Job findest), dafür aber statt des Audis halt nur noch einen schicken VW (die sind doch günstiger, oder?) fährst. In der Freizeit (die du ja jetzt hast) bist du dafür aber vielleicht etwas entspannter und hast auch noch Zeit für deine Familie (was sehr sehr wichtig ist. Deine Familie will dich, nicht dein Geld - hoffe ich wenigstens). Hast du so nicht am Ende eigentlich mehr gewonnen, nämlich Lebensqualität?
Was deine Nachbarn betrifft, so würde ich mal sagen, sie haben das aber - auf andere Weise - ebenfalls nicht begriffen, wie sehr viele ihrer "Schicht" (der Begriff klingt leider überheblich, aber mir fällt gerade kein besserer ein, er ist nicht überheblich gemeint). Sie sind neidisch auf deinen Besitz, tun aber nichts um ihn zu erhalten (wobei sie möglicherweise auch tatsächlich nicht die Chance haben). Stattdessen sind sie unzufrieden, weil du mehr hast, was am Ende dazu führt, dass sie nicht Glücklich werden mit dem was sie alles haben (was sicher auch nicht gerade wenig sein wird, objektiv betrachtet). Dadurch schaden sie sich nur selbst, weil Unzufriedenheit auch nicht gerade zur Lebensqualität beiträgt.
Nachtrag: ich sollte nicht spät Nachts solche Texte nach Wein schreiben, das wird dann so philosophisch und lang.^^
 
@iPeople: kann es sein das du für 2,50 € arbeiten gehst und alles gutheist was verdi verzapft? dein ganzes gelaber hier deutet stark darauf hin!
 
@snoopi: Kann es sein, dass Du fern jeder Realität lebst?
 
@Unix-Linux: Klar das sind alles ungelernte Arbeitskräfte, die bei Amazon arbeiten...............und du bist DER Held der Arbeit........
 
@Unix-Linux: "D ist nunmal ein land, welches von fachkräften lebt." Tja, blos ein Land nur voll von Fachkräften, Studierten, Professoren usw. kann nun mal auch nicht funktionieren. Und überhaupt Fachkräfte? Wenn man mal von irgendwelchen Max-Plank- Instituten, Großforschungsprojekte wie CERN u.ä. absieht, Wo sind die denn z.B. im IT-Bereich alle? Bei SAP, BOSCH und Siemens? Oder dann doch bei US Firmen wie Google, Apple, Microsoft und Facebook? Und "Dichter und Denker"... Musik? (nicht der Mist der bei Bohlen läuft) Kunst? Literatur? Da ist Deutschland mittlerweile auch nur ein Land unter Vielen.
 
@Lastwebpage: es gib tausende und aber tausende mittelständische unternehmen, bei denen die jobs sind.

in einen konzern reinzukommen muss nicht ein vorteil sein. ich hatte vor einem jahr auch die chance in einer grossen bank einzusteigen in der "infrastructure". ich wurde nach dem bewerbungsgespräch durch gewisse bereiche geführt und mit einigen mitabeitern bekannt gemacht.

das kannst du vergessen. mit 12 leuten in einem grossraumbüro zu sitzen ist schlimm. da gibt es immer besonders eifrige leute, die sogar zählen wie oft du auf klo gehst.

ausserdem können solche grossen firmen einfach mal 1000 stellen streichen. auch wenn du einer der besten bist, kannst du fliegen. da es einfach nach kriterien, wie zugehörigkeit, alter, kinder bla bla geht.

ich habe es immer vorgezogen in mittelständischen unternehmen zu arbeiten. da kennst du oft die inhaber persönlich.

der mittelstand ist der motor deutschlands. nicht irgendwelche konzerne.
 
@Unix-Linux: Erzähl nicht so ein Käse. Gerade große Firmen müsen einen Sozialplan erstellen, wenn sie mal eben 1000 Stellen abbauen. Da zählt sehr wohl sozialer Stand (Familie, Kinder) und die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen. Desweiteren ist es nicht ganz richtig, auch Konzerne sind wichtig für eine Volkswirtschaft.
 
Wie die Leute hier geifern wegen Verdi , herrlich . Also erstens waren gerade mal eine Hand voll Mitarbeiter organisiert, der bestreikte Bereich wurde überhaupt nicht beeinträchtigt. Zweitens, wie lange ging der Arbeitskampf? Und wie lange im Voraus plant man den Wechsel eines gesamten Logistikzentrum? Lasst mal die Kirche im Dorf. Diese Propaganda der Firmen "Die Gewerkschaften haben uns zuviel abverlangt, wie gehen jetzt woanders hin" ist eine dreiste Lüge. Aber einigen passt sie einfach ins Weltbild.
 
Schön auch, wie Winfuture Amazon beinahe täglich unterstützt mit der Auflistung der Blitzangebote. Wie viel spült den das in die Redaktionskasse? Lohnt sich das moralisch wenigstens? Im übrigen vermisse ich die Kennzeichnung der entsprechenden "Artikel" als Werbung.
 
@Memfis: Es steht dir natürlich frei unter Berufung des Presskodex (7) eine Beschwerde beim Presserat einzureichen.
 
@Memfis: Wenn du an Moral denkst, darfst du dir wirklich fast gar nichts mehr kaufen. Schau mal, woher deine Kleidung kommt (egal, ob du sehr reich bist oder dem Durchschnitt oder Geringverdienern gehörst) und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wird.
 
@ichbinderchefhier: Ich könnte auch nackt rumrennen, kommt aber in der Regel weniger gut an, wenn man diversen Zeitungsberichten glauben schenken darf :D
 
das ein unternehmen versucht seinen gewinn stetig zu optimieren, dass liegt auf der hand. das amazon aber besser wegkommt, wenn es nun in polen investiert erinnert mich stark an Nokia. Wenn man eine Produktion ins Ausland verlegt oder wie hier das Verteilungszentrum, so muss klar sein, dass neben hochen Fracht- und Transportkosten vor allem die Löhne der Mitarbeiter in diesem Land auch steigen werden. Da ich selbst in der Logistik arbeite und sozusage direkt am Puls der Wirtschaft ablesen kann, in welchen Bereichen Europas die Wirtschaft wächst, betrifft es eben genau Polen wo dies zutrifft. Möge der Schritt den Amazon hier vollziehen will, gut überlegt sein. Oftmals ist die Reise von Land zu Land um Lohnkosten zu drücken nicht gegeben, da andere Fixkosten die Ersparnis zunichte machen. Ein weiterer wichtiger Punkt stellt für deutsche Endverbraucher sich bei der Reklamation oder dem Widerruf von Sendungen. Das Paket ins Nachbarland kostet dann nicht mehr 5-8 Euro sondern mal eben 15 oder mehr Euro...
 
Kommt jetzt auch sooo überraschend ... selbst schuld die Deutschen ... sind sie bald arbeitslos ...
 
Deutschland ist für Unternehmen immer unattraktiver. Die Steuern sind im Gesamten viel zu hoch, dass sich der Standort Deutschland noch lohnt.
 
@ichbinderchefhier: Wo zahlen denn solche Unternehmen wie amazon ihre Steuern? Nicht in Deutschland.
 
@ichbinderchefhier: Ach hättest Du doch nur Ahnung von dem was Du schreibst! Amazon hat seinen Hauptgeschäftssitz mit der europäische Unternehmenszentrale und Verwaltungssitz in Luxemburg. Mit dem sogenannten "Double Irish With a Dutch Sandwich-Prinzip" vermeidet Amazon weitgehend inländische Ertragsteuerzahlungen und leitet seine deutschen Unternehmensgewinne ins Niedrigsteuerland Luxemburg um. Dagegen werden Gewinne woanders gegen die dann in Deutschland angefallenen geringen Steuern verrechnent. Also noch weiniger Steuern in Dt.

UND siehe mal da: http://www.amazon.de/b/ref=amb_link_172713327_25?ie=UTF8&node=202986011&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=09Q5MCK940NV5939QENF&pf_rd_t=101&pf_rd_p=410140227&pf_rd_i=202588011

Dort schreibt Amazon selbst auf seiner Internetseite / Rubrik "Amazon ist einer der führenden Anbieter im Bereich E-COMMERCE......UND...bietet deutschsprachigen Kunden auf der ganzen Welt große Auswahl, günstige Preise und einen schnellen und bequemen Service mit persönlichen Empfehlungen, Hochzeitslisten und Marketplace, der Verkaufsplattform für externe Anbieter....UND... immer bequemer einkaufen – und dazu noch von den niedrigeren Preisen profitieren....UND.... 2000 begann Amazon.com, seine führende E-Commerce-Plattform auch anderen Händlern und Einzelverkäufern anzubieten...UND... wird Amazon.com neue technische Möglichkeiten erschließen, geografisch wachsen und immer mehr Märkte abdecken und das Leben von Käufern und Anbietern in aller Welt immer einfacher und besser machen.... USW. USW. Hört sich nicht gerade nach einem Logistik-Unternehmen an! Oder? ÜBRIGENS: E-Commerce>>>im Rahmen der Internetwirtschaft etwas weiter gefasst für Elektronischer HANDEL !!! Siehe mal da: E-Commerce Magazin>>>Werben, kaufen und verkaufen im Internet !!! Nix von auch Logistik oder gar nur Logistik. E-Commerce Magazin versteht sich als "Presse-Organ" des E-Commerce! DAS ALLES spricht für die vorrangige Absicht des Verkaufs dem nachgeordnet Logistik zur Seite steht. Also AMAZON = E-COMMERCE = VERKAUF / Händler! So einfach ist das.

ZUR Ergänzung: Mit den Großschreibungen wollte ich nicht "Schreien" sondern Abgrenzungen im Text deutlicher machen. Insofern bitte ich um Nachsicht!
 
Amazon macht alles richtig! Deren Management hat in der Schule wenigstens gut aufgepasst. Bin gespannt, wann hierzulande die Erkenntnis wächst, was Gewerkschaften eigentlich für ein Klotz am Arbeitnehmer-Bein sind. Da bezahlt man jahrelang nicht zu geringe Beiträge und treibt damit seinen eigenen Ruin voran - wer ist der Gewinner? Die Gewerkschaftsbosse und deren Gefolge...
 
@Lecter: Ja nee! Ist klar! Die Gewerkschaften sind die wahren Feinde der lohnabhängig Beschäftigten. Wenn die Ansicht nicht sooo traurig und arbeitnehmerfeindlich wäre könnte man eigentlich darüber lachen! Aber so?
 
@Lecter: wie man durch die Schule kommen kann, ohne je die geschichtliche Rolle der Gewerkschaften auch nur ansatzweise verstanden zu haben, ist eines jener Geheimnisse, die mir wohl immer verschlossen bleiben werden.
Das, was Du da von Dir gibst, ist übelster Manchester-Kapitalismus!
 
@Bengurion: Läßt mich kalt, weil ich recht habe. Betriebsrat funktioniert auch ohne Gewerkschaft. Rechnet euch mal zusammen, was Ihr an Gewerkschaftsbeiträgen die letzten Jahrzehnte los geworden seit und wieviel davon wieder ausgeschüttet wurde...
 
also mir ist das mit den arbeitsplätzen ziemlich egal. macht doch eh kaum noch n unterschied. aber ich hoffe der versand ist dann immer noch so schnell. nach berlin dürfte das ja kein problem sein
 
@Tea-Shirt: Na prima! Ich, ich und nur ich! Die Anderen sind mir ( dem Tea-Shirt!) doch sche..egal! Das ist die Einstellung die uns weiterbringt! Hoffentlich (nicht?) kommst Du auch mal in die Gelegenheit dass "das mit den arbeitsplätzen ziemlich egal" ist, zumindest Deinem Arbeitsplatz! Vielleicht denkst Du dann auch mal anders?
 
@Kiebitz: in der situation sind wir doch alle oder nicht. denkst du nicht das dich kollegen wegen ner beförderung ausstechen würden ? ich sag nur das wie es ist. klar jeder reißt immer das maul auf und heult wenn viele entlassen werden und fühlt sich dann so sozial weil er öffentlich etwas dagegen gesagt hat. so ein schwachsinn. klar SOLLTE es einem nicht egal sein aber die realität sagt das vorallem was den arbeitsmarkt angeht jeder sich selbst der nächste ist. du kannst ja ganz sicher nachts nicht ruhig schlafen deswegen aber wieso sollte ich nun bedauern heucheln wenn ich es nicht ernst meine?
 
solange ich weiterhim meine bestellung am nächsten tag bekomme, ist mir egal woher amazon seine ware verschickt.
 
Ich finde die Beschäftigen sollten wenn sie unzufrieden sind dem Unternehmen einfach den Rücken kehren. Sollte die Politik hierzu keine Rahmenbedingungen geben (Arbeitszwang seitens des Arbeitsamtes) ist dies ein schnell änderungsbedürftiges gesetzliches Manko. Dann braucht es auch keine Gewerkschaft, Mindestlohn etc. pp wo der Mensch nicht als Individium vertreten wird.
 
Ich sehe es kommen... wenn es nach vielen hier gehen wwürde, würde halb Deutschland den Bach runter gehen weil wir ne Finanzkrise bekommen wenn alle Leute im Mittelstand den selben Lohn erhalten würden. 1500 Netto sind für einen Arbeitgeber ca. 3000 Euro inkl Nebenkosten, und das pro Person. Wer soll das bitte bezahlen bzw wo soll das enden? Wer kann sich den dann als kleines Handwerksunternehmen, Gastronom, Bäcker und sonstigem noch 6-8 Mitarbeiter leisten wenn er für diese schon 42.000 bis 54.000 Euro im Monat bezahlen muss ohne seine Einkäufe an Teilenj, Lagerkosten Strom usw zu berücksichtigen? Die komplette Mittelschicht würde dadurch zerstört, auseinander geschlagen und darauf baut nun mal ganz Deutschland auf. Der Finanzkollaps würde sich dann nur noch stärker und schneller ausbauen. Deutschland den Bach runter gehen... Anstatt das alle meckern sie verdienen zu wenig sollte man vielleicht mal eher drüber nachdenken aus den Ballungsgebieten in die Umgebung zu ziehen. 50 km von München weg kostet alles nur noch halb so viel, darüber sollte sich die Menschheit ernsthaft mal Gedanken machen und nicht Deutschland in den Ruin zu treiben mit überzogenen Lohnforderungen.
 
@lurchie: Daran sind aber nicht die Leute schuld, die ein vernünftiges Gehalt fordern, sondern unser ganzes System in dem die Einen Geld erwirtschaften müssen, das andere zum Fenster rauswerfen. Die Politik müsste handeln, wird sie aber nicht. Ich wäre ja dafür, dass alle die unter 8€/Std. bekommt mal gemeinsam an einem Tag Daheim bleiben. Ich würde für so wenig Geld keinen Finger krumm machen.
 
@lurchie: Ach und dass Menschen, die Vollzeit arbeiten, so wenig verdienen, dass sie als Aufstocker vom Steuerzahler (zu dem natürlich logischerweise die ganzen Steuerhinterzieher nicht gehören) unterstützt werden müssen, quasi Unternehmen subventioniert werden müssen, findest Du ok?
Ein Unternehmen, das so wenig erwirtschaftet, dass es seine Mitarbeiter, die ja den Profit durch den Mehrwert ihrer Arbeit erst erwirschaften, nicht so entlohnen kann, dass diese davon leben können, hat am Markt nichts zu suchen!
 
@lurchie: Eine Firma, die nur überlebt, weil sie Löhne zahlt, die zum Überleben nicht ausreichen, ist volkswirtschaftlich absolut unnötig und schadet dieser nur. Und hast Du Dir mal überlegt, wie die Leute dann den Arbeitsweg von täglich 100 km bezahlen? das sind bei einem Verbrauch von durschnittlich 6 Litern/100km und bei 20 Arbeitstagen und einem Spritpreis von derzeitig 1,60 Euro 200 Euro an Spritkosten. Unterhalt fürs Auto ist da noch nicht bei. Und 6 Liter sind jetzt mal großzügig gerechnet. Und wenn Münschen hohe Lebenskosten hat, muss München eben hohe Löhne zahlen, sonst Lohnt Arbeit nicht, so einfach ist das in der Wirtschaft.
 
@iPeople: Also deiner Logik nach wäre es also besser wenn kleine Firmen die sich kaum über Wasser halten können gleich dicht machen und wir dann noch mal ein paar Millionen Arbeitslose mehr hätten?
Einen Vorteil hätte das ganze natürlich. Je mehr Arbeitslose es gibt desto weniger muß man auch bezahlen, da es ja genügend andere Leute gäbe die auf diesen Job angewiesen sind.
 
@Johnny Cache: Dann erklär mal, welchen Sinn macht eine Firma volkswirtschaftliche, wenn der Staat drauf zahlt?
 
@iPeople: Der Staat zahlt dabei weniger drauf und die Leute sind deutlich glücklicher wenn sie einen Job haben als wenn sie sinnlos zuhause rumsitzen müssen.
 
@Johnny Cache: Ich glaube kaum, dass Leute in Zwangsjobs glücklicher sind. Und es geht ums Prinzip, warum soll ich als Steuerzahler das Lohndumping Gutheißen? Aber ich sehe schon, Du gehörst zu denen, für die Arbeiten lebenszweck ist.
 
@iPeople: Und du glaubst also allen ernstes daß Firmen mehr bezahlen würden wenn sie eine größere Auswahl an potentiellen Mitarbeiten hätten?
Lohndumping entsteht dann wenn Leute arbeitslos sind und für ALG2 plus 1€ die Stunde oder ähnliches arbeiten "dürfen". Ich hatte schon das Vergnügen in einer Firma arbeiten zu dürfen in der rund die Hälfte der Mitarbeiter "Praktikanten" waren, welche im Monat gerade mal 100€ gekostet haben. Konkurriere mal mit sowas.
 
@Johnny Cache: Siehste ... Du hast gerade die Gründe geliefert, warum das zu verurteilen ist und auch nicht gefördert werden sollte. Du zäumst das Pferd von der falschen Seite auf. Genau solche Firmen, wie Du sie beschrieben hast, haben im Markt nichts verloren.
 
@iPeople: Das Problem hat 2 Seiten. Zum einen die Unternehmen, die zu niedrige Gehälter bezahlen. Und zum anderen die Leute, die nicht bereit sind für Qualität (oder Luxusgüter) einen anständigen Betrag zu bezahlen. Beides beeinflusst sich gegenseitig und zwar ziemlich negativ. Die Frage ist nur, wie sich das lösen lässt.

Mal ein Beispiel aus meinem Leben, wie ich zumindest in einem Bereich versuche dagegen anzukommen. Ich trinke gerne Wein und benutze gerne gutes Olivenöl. Beides würde ich NIEMALS in einem Discounter kaufen, weil ich weiß unter welchen Bedingungen die Ware bezogen wird und das beim Winzer oder Olivenbauern praktisch nichts ankommt. Ich bin gerne bereit für eine gute Flasche Olivenöl 10-20 Euro zu bezahlen, weil ich weiß welcher Aufwand hinter der Gewinnung von Qualitätsöl steckt.
Meinen Wein kaufe ich am liebsten direkt auf dem Weingut im Urlaub, oder mit möglichst wenigen Zwischenhändlern, damit beim Winzer möglichst alles ankommt.

Aber ich bin nunmal auch in einer Situation, in der ich mir diesen Luxus leisten kann. Dennoch ist das Problem nicht NUR, dass die Arbeitgeber zu wenig bezahlen. Eine generelle Lösung ist jedoch wirklich schwer.
 
@Draco2007: Es lässt sich zumindest nicht damit lösen, dass die Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass Praktikanten und Minijobber die Arbeit einer Vollzeitstelle verrichten aber nicht dementsprechend entlohnt werden.

In D, und das belegen Studien (ja ich weiß , Studien sind heißes Thema) gibt es eine verschobene Gewichtung. Leute sparen beim Essen, geben aber viel Geld für Elektronic aus. Ich kann z.B. nicht verstehen, warum man sich lieber ständig neue Smartphones kauft, aber beim Essen spart. Nur mal so als Beispiel.
Lieber sollte man doch sparen und einmal qualitätsware kaufen (TV, Handy, Computer usw), was länger hält. Aber es muss immer sofort und schnell und billig sein. Dabei merken viele gar nicht, dass sie letztlich drauf zahlen.

Nein, das problem ist, dass zu wenige Arbeitnehmer den Mut haben, sich gegen solche Arbeitsbedingungen zu wehren (damit meine ich nicht nur den Lohn, sondern auch unbezahlte Überstunden und schlechtes Arbeitsklima). Es gibt solche Jobs nur, weil sich immer welche finden, die das machen. Die Hoffnung eines praktikanten, irgendwann in der Firma Fuß zu fassen, kann ich zwar verstehen. Aber irgendwann muss man den Cut machen und gehen.
 
@iPeople: Genau, jetzt hast du es verstanden. Wenn Firmen Zugriff auf praktisch unbegrenzte Resourcen ohne eigene Kosten haben entsteht Lohndumping, deswegen ist es so wichtig daß sich Firmen ohne fremde Hilfe, wenn auch mit nicht gerade optimalen Bedingungen, über Wasser halten.
 
@Johnny Cache: Und wo habe ich das Gegenteil behauptet?
 
@iPeople: Gestern warst du noch der Meinung daß Firmen welche nur geringe Gehälter bezahlen können dem Markt schaden. Ich behaupte eben daß uns gerade diese vor dem richtigen Preisdumping bewahren.
 
@Johnny Cache: Nein, Du musst schon den Gesamtkontext lesen. Es ging um Löhne, die aufgestockt (also subventioniert) werden müssen. "Gering" ist ja schließlich relativ.
 
@iPeople: Ok, Löhne von weniger als 5,90€ die Stunde, welche dann aufgestockt werden müssen, sind natürlich was anderes als das was Amazon und viele Billigfirmen bezahlen.
 
@iPeople: Was heißt den nun volkswirtschaftlich absolut unnötig? Diese Firmen die du so nennst sind das Grundgerüst des deutschen Arbeitssystems. Ohne diese kleinen Firmen würde in Deutschland nichts funktionieren. Da solltest du lieber mal drüber nachdenken. Aber natürlich bringt es nichts in Großstädten nur so viel Lohn zu bezahlen das es gerade mal reicht die Miete zu bezahlen, da hast du schon recht. Nur wer ist den an dieser Situation schuld das es an gewissen orten so teuer ist? Ganz sicher nicht die Firmen die weniger bezahlen, bzw so viel wie vorher auch, eher die Menschen die meinen Sie müssen sich auf einen Fleck quetschen. Es gibt außerhalb dieser Großstädte genug Jobs in jeder Branche die nicht besetzt werden da die Leute lieber in ner Großstadt wohnen, gepfercht mit tausend anderen und dies zu überzogenen Preisen. Ich persönlich wohne in nem Ort mit 3200 Einwohnern und habe alles was ich brauche. 16k Internet, Rewe,Lidl,Aldi usw, Schwimmbad,Kino, Eislaufhalle, Kartbahn, Sommerrodelbahn etc pp. Und bezahle 500 Euro Miete für nen ganzes Haus wo andere in ner 40 m² Wohnung für leben in der Stadt (wenn überhaupt). Es ist immer einfach alles auf die Firmen, die Regierung, zu schieben. Man sollte sich aber eher mal an die eigene Nase packen, da man den größten Teil zu dieser Sache selbst beiträgt, in dem man meint mann muss in ner Großstadt wohnen weil es wo anders nicht ginge.
 
@lurchie: Grundgerüst, wenn der Staat bezuschusst und die Löhne subventioniert? Und es ist ja nichtmal so, dass diese kleinen Betriebe immer am Hungertuch nagen, sondern oft genug habe ich bereits erlebt, dass es Unternehmer gibt, denen es gut geht und trotzdem Arbeitnehmer im Lohn drücken, Arbeitszeitgesetze ignorieren und und und. Sorry, aber solche sind kein Grundgerüst, sondern Grundübel. Ach, der Wohnort machts ? Soper, dann ziehen wir alle aufs Land und das problem ist gelöst? Sorry das ist mir zu einfach. Deine persönliche Situation ist schön, aber nicht auf alle portierbar. Lass mal nur 2000 Leute aus einer Großstadt in Deine Region ziehen, dann habt ihr da nämlich ein Problem, oder kann deine kleine Stadt auf einmal soviele Arbeitsplätze zur Verfügung stellen? Pauschal die "Stadt ist teuer" Keule rauszuholen, ist Blödsinn. Ich wohne auch nicht in der Großstadt, trotzdem sind die Unterhaltskosten für mein Haus höher ... das hängt nämlich noch n anderen Faktoren, z.B. wie die Arbeitsmarktlage ist. Guter Arbeitsmarkt, hohe Preise.
 
... und der Pöbel wird Amazon auch noch dafür belohnen, indem er weiter fleißig dort einkauft...
 
@starship: Du kannst natürlich sicherlich ein paar Alternativen nennen die ihre Mitarbeiter deutlich besser behandeln oder bezahlen als Amazon, oder?
 
@Johnny Cache: Alternativen nennen? Kein Problem.
Die ihre Mitarbeiter besser behandeln u/o bezahlen? Nicht wenn ich realistisch bleiben soll. :(
 
@crmsnrzl: Genau das ist das Problem. Daß es keine Alternativen zu Amazon in Bezug auf Service, Geschwindigkeit oft meist auch Preis gibt ist eine Sache, aber es gibt wohl nicht den geringsten Grund andere, schlechtere Firmen zu nutzen wenn diese noch nicht einmal ihre Mitarbeiter besser behandeln.

Edit: Die Knalltüten die hier die Minuse verteilen haben offensichtlich vergessen zu erwähnen warum ich mit meiner Aussage falsch liege.
Vielleicht waren es auch einfach nur meine Groupies die mir auf Schritt und Tritt folgen und auf Minus klicken. Das ist eben die Kraft der Marke. ;)
 
Sehr schönes Eigentor, dass sich Verdi da geschossen hat.
 
Naja,
ich denke mal das sich das dann mit Amazon erledigt hat. Kindle wird verkauft und ich kann auch anderswo Bestellen. Tschüss Amazon, machs gut......
 
Ein Grund mehr Bücher weiterhin lieber in Büchereien zu kaufen, als bei einem Konzern der die gerechten Lohnforderungen seiner Mitarbeiter so darstellt.
Schuld hat hier aber auch die noch zu nationale Arbeitspolitik der einzelnen Mitgliedsstaaten der Union, die eben genau für so ein Lohngefälle sorgt.
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