Truecrypt: Klare Absage an eine Freigabe des alten Quellcodes

Einer der bisherigen Entwickler des Verschlüsselungs-Tools Truecrypt hat einem Fork der Software noch einmal eine eindeutige Absage erteilt. Damit dürften auch die Planungen verschiedener Entwickler, die auf Basis des Quellcodes arbeiten, Probleme ... mehr... Verschlüsselung, Kryptographie, Buch, Truecrypt, Schlüssel Bildquelle: Moxylyn Verschlüsselung, Kryptographie, Buch, Truecrypt, Schlüssel Verschlüsselung, Kryptographie, Buch, Truecrypt, Schlüssel Moxylyn

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Jetzt ist nur die Frage, wenn die Entwickler doch die ganze Zeit anonym sind, woher soll man dann wissen, dass die Absage authentisch ist? Könnte ja jeder den Text auf Pastebin gepostet haben... . Auf der anderen Seite bedeutet aber auch keine Antwort, dass es nicht erlaubt ist, und somit ist es eh egal, ob die Nachricht echt ist ^^ Aber mal im ernst ich hoffe doch dass es da draußen in der OSS-Szene Entwickler gibt die fähig und willens sind ein eigenes und freies Tool zu entwickeln, bzw DiskCryptor halt zb zu nehmen und das ggf. auszubauen, ist doch unter der GPL.
 
Schon eigenartig deren Antwort.Wer so ein Tool entwickeln will, soll doch ein ganz neuen Code programmieren.Naja.......,soweit schön und gut, aber die neuen Entwickler brauchen aber wenigstens ein Ansatz.Borniert hin oder her, für mich wirkt das schon etwas ausweichend.
Wenn die keine Lust mehr an diesen Projekt haben, dann können sie doch die Lizenz frei geben und den neuen Entwicklern dadurch etwas unter die Arme greifen.So was wie TC nannte sich mal Open Source.
 
@Fanta2204: Lies doch den Text bis zu Ende. Mit dem Ansatz dürfen sich die neuen Entwickler ohne weiteres bei Truecrypt bedienen. Truecrypt nannte sich nicht nur Open Source, sondern ist es per Definition bis heute. Der Quellcode ist jedem frei zugänglich und für jeden einsehbar.
 
@gutenmorgen1: Ja, soweit stimmt das.Allerdings haben sie ihren Quellcode eine lange lange Zeit selbst angewandt und nun soll dieser nix mehr wert sein.Also scheint mir doch die Vermutung groß zu sein, das TC geknackt wurde, anders kann man das sonst nicht deuten.
 
@Fanta2204: Das muss es überhaupt nicht bedeuten. Was genau dahinter steckt - ob vielleicht die Entwickler von diversen Geheimdiensten bedroht wurden, weiss man nicht. Wenn sie allerdings tatsächlich vor hatten, Truecrypt noch einmal von Grund auf neu zu entwickeln - was in der Softwarewelt durchaus nichts ungewöhnliches ist, ist die Weigerung, den kompletten Quellcode unter eine OS-Lizenz zu stellen durchaus nachvollziehbar. Wenn jemand vor hat, Truecrypt weiterleben zu lassen, soll er es am Besten auch gleich ordentlich machen.
 
@gutenmorgen1:
Entschuldige bitte .. das finde ich nicht nachvollziehbar..
Das können nämlich die Entwickler schön selbst entscheiden, hier ist viel mehr im Spiel.. was weiss man nicht...
Vielleicht sollte man ja nur die neuen Libraries benutzen aus gutem Grund...
Aber was solls so wie ich das sehe wird es ggfs die Druckmacher ärgern wenn man Truecrypt einfach weiter benutzt.. Sollte es unsicher sein sicher nicht unsicherer alks garkein Schutz.. sollte es einigen 'Leuten' Kopfweh bereiten im 7.1A Zustand dann werden die sich wohl auch nicht weiter quälen wollen und es bleibt sicher....

Also bei all dieser Webmedien Hektik .. Hier gibt es für Ottonormaluser nichts zu verlieren
 
@gutenmorgen1: Die Lizenz von Truecrypt genügt NICHT den Kriterien der OSI. Daher ist es nicht als Open Source anzusehen. Nur weil eine Software den Sourcecode mitliefert ist sie noch nicht Open Source.
 
@Nunk-Junge: Ich habe die Definition offensichtlich falsch verstanden. Open Source bedeutet zu deutsch "Quelloffen". Das bedeutet für mich nur, dass der Sourcecode einsehbar ist. Was da letztlich für eine Lizenz dranhängt, kratzt mich scheinbar weniger als die OSI.
 
Wenn ich ehrlich bin, TrueCrypt hatte einfach ein gutes GUI welche eine Vielzahl von Kryptomöglichkeiten mitbrachte, die in einer einfachen Konfig (wie bei Assistenten) bedienbar wurde.

Keine der Verschlüsselungsmöglichkeiten kam vom TrueCrypt Team selbst, sondern waren von Fremdgruppen/Herstellern/Teams, die aber als "sicher" anerkannt wurden.

Also was fehlt ist ein GUI Team, nicht ein Krypto-Team.
 
@AlexKeller: Naja es ist schon ne ganze Ecke mehr als nur ne GUI. Ne Mikrowelle ist auch dann recht knifflig zu konstruieren, wenn man darin ne Tütensuppe erhitzt. Der Verschlüsselungsalgorhitmus mag zwar ne Tütensuppe sein, aber das en- und decrypten on the fly, der Bootloader, das Format, die Schnittstellen, Support von Hardware und Architektur und pipapo ist dann doch weit mehr als nur mal eben ein paar Buttons auf ne Form flatschen
 
@lutschboy: Gute Erklärung, ja hast mich überzeugt :-)
 
Wenn der Entwickler den Source-Code freigegeben hätte dann wäre TrueCrypt wertlos. Da kann die NSA die verschlüsselten Festplatten auslesen Dank Source-Code. Und das wollen die TrueCrypt-Entwickler nicht.
 
@Deafmobil: Wenn man schon keine Ahnung hat, warum muss man so ein Blödsinn noch veröffentlichen? Es könnte jemand lesen und so ein quatsch auch noch glauben...
Hättest du nur den Artikel gelesen wüsstest doch das der Quellcode öffentlich ist.
 
@Deafmobil: Du hast anscheinend nicht verstanden was eine moderne Verschlüsselung ist.
 
"Ich glaube, dass es kein größerer Aufwand wäre, von vorn anzufangen, als die bestehende Code-Basis erst einmal vollständig kennenzulernen und zu verstehen", so der Truecrypt-Entwickler. --- Und damit hat er vollkommen Recht und jeder Entwickler, dem es wirklich Ernst mit einer soliden TC-Nachfolge wäre, würde das genau so sehen. Es geht hier natürlich vor allem um Zeit und damit auch Geld. Wer hat die Zeit, so ein großes Projekt neben seiner Arbeit neu aufzuziehen und zu begleiten?
 
Warum hab ich bei der Überschrift sofort an die USA bzw NSA gedacht ?!
 
@spacereiner: Weil Du nach den ganzen Enthüllungen, wie groß die Datensammelwut mancher Geheimdienste ist, inzwischen - sei es nun berechtigter- oder unberechtigterweise - paranoid geworden bist?
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