Leistungsschutzrecht: Verlage verklagen Google und wollen Geld

Die deutschen Presseverlage machen nun von der Möglichkeit Gebrauch, die ihnen die Bundesregierung mit dem Leistungsschutzrecht einräumte. Als Vertretung hat das Unternehmen VG Media jetzt Klage gegen den Suchmaschinenbetreiber Google eingereicht ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Schon irgendwie komisch - einerseits wollen die Verlage im Netz gefunden werden, andererseits wollen sie dafür auch Geld haben.
Wenn Google clever ist, verlangen sie von den Verlagen Geld - immerhin sind das kommerzielle Unternehmen und sollen dann halt für ihre Google-Präsenz zahlen.

Da scheint sich wohl ein grösserer clinch anzubahnen.
 
@LastFrontier: Ja, Google hat die Verlage an den Eiern. Google bestimmt, wer wen bezahlt, weil Google bei den Suchdiensten und somit praktisch im Internet das Sagen hat.
Riecht fast nach Monopolstellung, aber nur fast.
 
@gutenmorgen1: naja aber so ist das ja eben nicht ganz. man liest ja nur 2-3 zeilen, wenn man den ganzen artikel lesen will MUSS man auf die verlagsseite gehen um den artikel zu lesen. besonders dreist ist die bild, die wollen doppelt kassieren einmal per leistungsschutzrecht und bild plus. die meisten artikel der bild kann man gar nicht lesen ohne ein abo. nein ich lese keine bild aber der zeitpunkt für bild plus war äußerst komisch.
 
@gutenmorgen1: Du kannst das Google andichten, wie du möchtest, was es allerdings nicht richtig macht. Google erbringt hier eine Dienstleistung für die Verlage nicht umgekehrt.
 
@Friedrich Nietzsche: Anscheinend erbringt Google hier aber eine Dienstleistung ohne jemals die Erlaubnis dafür von den Verlagen eingholt zu haben. Das stinkt ihnen, sie wollen Geld sehen und werden damit am Ende grandios scheitern.
Am Ende bleibt alles gleich, Google erbringt eine Dienstleistung, ohne dafür jemals eine Erlaubnis bekommen zu haben.
 
@gutenmorgen1: Google nutzt nur frei zugänglichen Content gemäß Zitatrecht. Dafür muss Google niemand um Erlaubnis bitten. Die Verlage wollen das Zitatrecht aber zu ihren Gunsten aushebeln. Mit unabsehbaren Folgen für das gesamte (deutsche) Internet, nicht nur für Google.
 
@gutenmorgen1: 1. Google News: Die Verlage müssen sich hier AKTIV anmelden um gelistet zu werden
2. Google Suche: kurze Snippets (kürzer als bei Google News) Zitatrecht bei öffentlichen Quellen.
 
@gutenmorgen1: die Verlage erteilten Google ihre Erlaubnis indem sie die Indexierung ihrer Seiten nicht per robots.txt gesperrt haben. Außerdem ist bereits bei früheren News zum Thema bekannt geworden (wie Draco2007 schon schrieb), dass die Verlage sich selbst bei Google News anmelden und jetzt auch noch dafür dass sie das dürfen Geld haben wollen.
 
@Link: Es geht nicht nur um Google-News. Und Google verdient ja mit der Google-Suche auch Geld durch Werbung auf den Seiten. Also Geld verdienen unter Verwendung anderer Leute Arbeit / Kosten / Eigentum aber selbst nichts herausrücken. Glaubt denn hier wirklich Irgendwer, dass Google das nur aus Gutmenschentum und größter Idealist aller Zeiten macht? Neee! Die wollen nur Kohle machen und sonst nichts! Bitte auch mal etwas mehr Realitätssinn!

Und nun gut. Wenn Google so viele Verlage aus seinen Diensten (also auch aus der Suche) herausschmeißt, was dann? Dann ist die Info von Google auch nicht mehr sooo viel Wert bzw. teils unbrauchbar. Also hat Google auch größtes Interesse daran dass die Verlage bei der "Stange bleiben"!
 
@Kiebitz: Die Realität sieht so aus, dass wenn es den Verlagen es nicht passt, dass ihre Webseiten indexiert werden, in den Suchergebnissen auftauchen und Google damit Geld verdient, können sie es ganz einfach per robots.txt unterbinden so wie jeder andere Seitenbetreiber das auch kann. Google bietet Seitenbetreibern kostenlos die Möglichkeit von Leuten, die der Inhalt interessiert, gefunden zu werden, wer diesen Dienst nicht nutzen möchte aus welchen Gründen auch immer, muss das nicht. Ob Google daran Geld verdient, ist deren Sache (wenn sie es nicht tun wurden, gäbe es Google und andere Suchmaschinen nicht).

Die Verlage tun hingegen so, als ob das Auftauchen in den Suchergebnissen unvermeidbar wäre, tragen sich dann noch zusätzlich in Google-News ein und jammern anschließend rum, dass sie für das Benutzen dieser beiden Dienste nicht auch noch bezahlt werden.
 
@Link: Ach ja! Es ist ja letztlich immer die gleiche Diskussion. Ich weiß natürlich auch dass meine Meinung hier nicht mehrheitsfähig ist. Mittlerweile stell ich sie nur noch da und gut ist´s für mich.

Richtig ist Google "crawlt" Webseiten zur Erstellung der Links auf den Suchseiten. Richtig ist aber auch dass Google diese Seiten "aufnimmt" ohne weitere Rückfragen u.ä. nach dem Motto wir machen das mal einfach. Richtig ist auch das der WEB-Seiten-Inhaber von sich aus tätig werden MUß (robots.txt z.B.) wenn er das nicht will. Der WEB-Seiten-Inhaber muß also tätig werden damit das passiert was er eventuell will (nicht auf der Suche erscheinen). Anders ausgedrückt, Google nimmt sich einfach mal ein "Recht" heraus und ggf. muß sich der betroffene davor schützen. Wieso das? Wieso respektiert Google nicht grundsätzlich erstmal die Rechte anderer und wird selbst aktiv ob der Andere das will? Und wenn Google schon so handelt und damit Geld verdient (durch die Werbung auf Suchseiten!), wieso soll Google dann auch nichts zahlen. Und wieso wird ein Unterlassen des WEB-Seiteninhabers (nicht Verwendung robots.txt) von Google als Zustimmung gewertet (und vielen anderen hier auch)? Und es ist doch auch so, grundsätzlich kümmert sich Google erstmal nicht um die Rechte Anderer. Siehe z.B. Google-Books. Erst als Rechteinhaber protestierten zeigte sich Google bereit zu Verhandlungen über das Verfahren.

Aber wie ich schon oben anfangs schrieb: Ich weiß natürlich auch dass meine Meinung hier nicht mehrheitsfähig ist. Mittlerweile stell ich sie nur noch da und gut ist´s für mich. Ewig die gleiche Diskussion zu führen ermüdet.
 
@Kiebitz: Ganz simpel. Das Web ist ein ÖFFENTLICHER Raum. Wenn ich mich offen auf den Marktplatz stelle um rumschreie, bekommt das auch jeder mit. Wenn ich das NICHT will, muss ICH tätig werden und nicht die umstehenden Leute. Ich könnte sämtliche Aufregung verstehen, wenn sich Google an die robots.txt NICHT halten WÜRDE. Tun sie aber....und tut mir leid, die robots.txt ist eine Sache von 2 Minuten. Es geht aber gar nicht darum, sondern die Verlage WOLLEN gefunden werden, sie sind aber einfach zu gierig und raffen nicht, dass sie in einer Win-Win Situation sind...
 
@Kiebitz: siehe re:7 von Draco2007. Ergänzend dazu: Inhalte, die nicht öffentlich zugänglich sein sollen, kann man bzw. sollte man nur registrierten und ggf. zahlenden Benutzern zugänglich machen. Alles, was nicht entsprechend geschützt ist, ist eben öffentlich zugänglich und kann von JEDEM eingesehen und für eigene Zwecke benutzt werden.

Im Übrigen scheinen die Verlage kein Problem damit zu haben aktiv zu werden, wenn es darum geht in Google-News aufgenommen zu werden und beschweren sich hinterher, dass sie dort auftauchen. Kannst du mir bitte das aus deiner Sicht erklären? Ich könnte deine Argumentation bezüglich der robots.txt ja noch verstehen wenn die Verlage nicht selbst die Aufnahme ihrer Inhalte in von Google bereitgestellten Dienste forciert hätten.
 
@Friedrich Nietzsche: Weil Google ja bekanntlich mit seinen Angeboten (die eben auch die Vorschau auf die Verlagsinhalte umfasst) kein Geld verdient, sondern nur zum Nutzen der Verlage arbeitet?!
Immer wieder ulkig zu lesen, wie verzweifelt sich die Google-Fanboys an diese Heilsbringer-Weltsicht klammern...
Hat echt schon was Sektenhaftes: Googletology.
 
@AhnungslosER: Nein, Google verdient mit seinen Web-Angeboten in der Tat kein Geld, sondern macht damit richtig viel Miese. Google verdient Geld mit Werbung. Oder habe ich verpasst, dass Google neuerdings Geld verlangt, damit der Gesuchte in der Ergebnis-Liste auftaucht. Falls du als Verlag nicht den Nutzen von Google für das eigene Geschäft erkennst, empfehle ich, das eigene Angebot für eine Weile aus dem Index verschwinden zu lassen. Das ist kein Fanyboytum, sondern simple Fakten. Während du offensichtlich von deiner Behauptung selbst nicht überzeugt genug bist, um auf billige Polemik verzichten zu können.
 
@Friedrich Nietzsche: Das ist doch wohl klar, dass Google mit den auf den Seiten seiner Dienste platzierten Werbeanzeigen Geld verdient.
Aber wie bringt man die Leute dazu die Google-Seiten anzuklicken und die Werbeanzeigen mindestens zu betrachten und eventuell anzuklicken?
Indem man sie mit Inhalten auf die Seiten lockt, auf denen die Werbeanzeigen positioniert sind. Und da sich keiner (auf Dauer) nur Seiten anschaut, die ausschließlich aus Werbeanzeigen bestehen, handelt es es sich bei den "Lock"-Inhalten um Inhalte Dritter, die Google zur Erzielung eigenen Gewinns verwendet. Warum soll dann der Original-Inhalte-Eigentümer nicht einen kleinen Teil von Googles auf diesem Weg erzielten Gewinn abbekommen?
 
@AhnungslosER: Tun sie doch. Wenn sie ihrer Meinung nach nichts mit Google verdienen, steht es jeder Newsseite frei, sich mit der Robots.txt aus dem Index zu tilgen und mit dem zu leben, was dann noch übrig bleibt. Wenn sie - so wie du das behauptest - keine Vorteile durch ihre Listung in Google haben, sollte das ja kein Problem darstellen. Die andere Option wäre, dass du Bullshit laberst. Die Entscheidung, darüber, was ehe zutrifft, überlasse ich dir.
 
@AhnungslosER: Und wäre es nicht fair von jedem Webseitenbetreiber, der Geld mit den Besuchern verdient, die sie von Google bekommen? Das ist eine ganz klassische Win-Win Situation, beide verdienen dran. Google mit der Werbung und die Webseitenbetreiber (Verlage) mit den Besuchern, die sie von Google bekommen. Beide könnten vermutlich nicht ohne einander leben. Also wieso muss jetzt seitens der Webseitenbetreiber so ein Scheissdreck kommen? Und das hat nichts mit Google-Fanboy zu tun.
 
Dann sollte ich demnächst mal ein Stellenangebot in einer Zeitung machen und von der Geld verlangen?
 
Ganz unabhängig vom Leistungschutzrecht, geschieht es Google ganz recht. Schließlich versuchen sie auch einfach mal den Indi-Labels die Pistole auf die Brust setzten und versuchen diesen ihre Bedingungen zu diktieren. Wenn sie nicht zustimmen fliegen sie von Youtube. So viel zur marktbeherrschenden Stellung und dem Ausnutzen dieser Position.

http://www.golem.de/news/streaming-vertraege-youtube-sperre-von-indies-eine-frage-von-tagen-1406-107266.html
 
@Knarzi81: Das ist ein anderes Thema. Man muss schon differenzieren können. Hier bin ich auf Google's Seite. Was die von dir angesprochene Problematik angeht, bin ich auf der Seite der Indis.
 
@Knarzi81: Das ist kein anderes Thema, wenigstens nicht so ganz, finde ich. Schaffen diese Indi-Labels eine eigene Plattform zu betreiben, um ihre Musikvideos selber zu vermarkten? Scheinbar ja eben nicht. Google/Youtube wird weiterhin als Werbeplattform genutzt. Und, Zitat verlinkter Golem Artikel. "Die Vergütung liege unter den Preisen, die andere Streaming-Dienste wie beispielsweise Spotify zahlen." Tja, nichts eigenes zuwege bringen, Spotify wird anscheinend nicht von genug Leuten genutzt, setzen wir also weiterhin auf Youtube und meckern dann rum wenn die Verträge für einen Youtube Streamning Dienst ungünstig sind. Also ich sehe da durchaus einige Parallelen.
 
@Lastwebpage: Es geht doch überhaupt nicht darum, dass die Indi-Label nichts eigenes zustande bekommen. Es geht darum, dass Youtube sagt, wenn ihr nicht für den Streamingdienst unterschreibt, dann löschen wir auch eure Videos von unserer normalen Plattform. Und das ist Erpressung. Und warum soll man ausgerechnet Youtube andere Vergütungen zugestehen, als es bei anderen Streamingdiensten der Fall ist? Nur weil sie eine marktbeherrschende Stellung haben? Nur damit sie mehr verdienen? Nur damit sie andere Streamingdienste durch billigere Angebote ausboten können, weil sie eben die Marktmacht dafür haben?
 
@Knarzi81: Also irgendwie scheint es doch aber so zu sein, dass diese Indie-Labels den geplanten Youtube Streamingdienst benötigen bzw. dort Potential sehen. Die Zeitungsverlage brauchen Google aber auch. Hinzu kommt noch, dass Google im Suchgeschäft eine marktbeherrschende Stellung hat, aber ein, nicht kostenloser, Youtube-Musik/Musikvideo-Streamingdienst, wird der Marktbeherschend sein, ich denke eher nicht.
 
@Lastwebpage: Youtube ist der die größte Videostreamingplatfform für eigene Uploads. Und dieser Dienst droht nun, die Uploads der Indis zu löschen, wenn sie nicht unterschreiben für den neuen Musikstreamingdienst nach Spotifyvorbild zu unterschreiben. Was ist denn das für ein Gebahren? Es geht doch nur darum, dass es eine Frechheit ist, ihnen zu drohen, sie auch von der normalen Youtubeplattform zu schmeißen. Das ist klipp und klar ein Missbrauch. Die Indies brauchen diesen Streamingdienst nicht, ihre Musik lässt sich auch über die normale Videoplattform finden, von der sie aber fliegen sollen.
 
@Lastwebpage: "Also irgendwie scheint es doch aber so zu sein, dass diese Indie-Labels den geplanten Youtube Streamingdienst benötigen bzw. dort Potential sehen."
Das leitest du woraus ab? Aus ihrer Weigerung ihr geistiges Eigentum diesem Dienst zur Verfügung zu stellen?

"[...] aber ein, nicht kostenloser, Youtube-Musik/Musikvideo-Streamingdienst, wird der Marktbeherschend sein, ich denke eher nicht."
Genau, wird er nicht, sondern einer unter vielen sein.
Deshalb erpresst Google/Youtube die Indie-Labels mit der Drohung sie aus Youtube allgemein, das eine klar marktbeherrschende Stellung hat, zu schmeißen.
 
Als Google würde ich die entsprechenden Verlage schlichtweg aus der News-Sektion kicken und fertig. Mal sehen wie schnell die wieder angekrochen kommen.
 
War da nicht schon mal in Belgien auch so was? Wo Google dann einfach gesperrt hat und sie nach drei Tagen oder so angekrochen kamen?
 
Da sollte Google wirklich kürzeren Prozess machen. Aus dem Index streichen und gut ist. Diese Portale die das betreffen würde, muss man auch nicht lesen. Der Journalismus hat jegliche Etikette verloren. Das wichtigste Gut eines freien Landes wird für die Gier missbraucht. Dafür darf man sich schämen, so tief ist unsere Gesellschaft bereits gesunken.
 
Ich frage mich immer noch, was genau da eigentlich konkret bemängelt wird und was auch etwas mit dem Nutzungsverhalten zu tun hat. Wenn ich da "Nachrichten" eingebe, bekomme ich nichts brauchbares an Informationen. Ein paar Links zu Tagesschau, N24, bild.de ... aber eben keine Nachrichten. Im Moment eine zur WM von Spiegel Online, aber das ist wohl eher Zufall. Was heute so passiert ist, erfahre ich so auf jeden Fall nicht. Es gibt da keine Newsübersicht, wo ich mir dann, anhand der Kurztextauszüge, den besten Artikel aussuche. Hinweise auf aktuelle Nachrichten muss ich mir also auf anderem Wege besorgen. Dann habe ich zwei Möglichkeiten. 1)Ich schaue mir irgendeine Nachrichtensendung im TV an. 2)Ich nutze eine App, RSS-News, die FB Seite, was auch immer, von z.B. Spiegel-Online (Wo ich nichts für bezahle und wo Spiegel auch kein Geld führ bekommt). Wenn ich bei 2) dann immer noch Google bemühen muss um mehr Informationen zu bekommen, tja, irgendwie die Schuld von Spiegel Online, oder? Fall 1) Gut zugegeben, Google dürfte für die meisten näher sein als z.B. Tagesschau.de, aber was bekomme ich denn, wenn ich da z.B. "Höhlenforscher" eingebe? 13 Seiten mit kurzen Textauszügen. Da soll ich jetzt informiert sein? Nein, ich muss mir immer noch einen Link aussuchen (Das würde vielleicht auch die Frage ergeben, warum liegt da Bild eigentlich an erster Stelle? Wer weniger von Google haben will, liegt vorne, oder wie? Nur an den meisten Klicks?). Welchen Link wählt man da aber aus? Entweder einen vermeintlich seriösen Anbieter, "Ein Riesending im Riesending" (Tagespiegel), dann doch die Walsroder Zeitung, der Zeitung der man politisch nahesteht oder sogar die, wo man eh die RSS News abonniert hat bzw. seine Lieblingsnachrichtenseite? An den Textauszügen liegt es nicht, die sind fast überall die selben. Also für mich, aus reiner Nutzersicht, erschließt sich mir nur sehr bedingt, für was die Verlage da eigentlich Geld wollen. Im Gegenteil vielleicht sogar, nämlich in dem Fall wo irgendwelche Zahlungen, oder Nicht-Zahlungen, von irgendwem an jemand anderes, irgendwie das Suchergebnis beeinflussen könnten.
 
@Lastwebpage:
1. geht es um news.google.de
2. verwende bitte Zeilenumbrüche. Das hier kann kann und will echt keiner lesen.
 
@Johnny Cache: also meines Wissens betrifft das auch normale Suchergebnisse.
 
@Johnny Cache: Wenn es NUR um news.google.de gehen würde, hätten sich die Verlage mal sowas von selbst ins Knie geschossen....denn da müssen sie sich selbst AKTIV anmelden, das macht Google nicht von selbst. Und da haben sie dem Vertrag von Google doch zugestimmt, dann kann man doch nicht hinterher kommen und sagen "Google macht das einfach so, wir wollen Geld". Viel eher sollte Google für die News-Listung Geld verlangen.
 
Das eigentliche Problem liegt m.E. ganz woanders. Die Presseverlage haben es verschlafen sich weiter zu entwickeln. Sie halten krampfhaft an altgediegenem fest und nehmen dafür sogar die Politik in die Pflicht, ihnen dabei zu helfen die alten Konzepte zu behalten. Die Presseverlage hätten längst neue Wege gehen müssen. Aber das hätte Investitionen verlangt. Und das wurde doch schon immer abgelehnt. Stattdessen beweint man jene Zeitungen, die schon pleite gegangen sind .... weil sie sich auch nicht bewegten.
 
@negteit: So sieht es aus. Die Verlage haben gerafft, dass sie kurz vor dem Aussterben stehen und wollen jetzt einfach noch soviel rausschlagen wie sie können. Auch wenn sie dafür in die Hand in beißen müssen, die sie füttert.
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