Liste von Microsofts Android-Patenten erstmals komplett verfügbar

Durch eine chinesische Behörden-Webseite gelangte nun ans Licht, mit welchen Patenten der Software-Konzern Microsoft gutes Geld an jedem verkauften Android-Smartphone verdient. Eine Liste mit hunderten Schutzrechten, für die Lizenzgelder nach ... mehr... Microsoft, Android, Logo Bildquelle: Microsoft Microsoft, Android, Logo Microsoft, Android, Logo Microsoft

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Patent Troll
 
@Sequoia77: Sagt der Google-Troll.
 
@Gannicus: Sagt der Microsoft-Troll....
 
@Sequoia77: Naja, du bist hier als Google-Troll bekannt. Gannicus eher weniger als MS-Troll ;)
 
@ger_brian: Gannicus gehört mit Wingrill4 zu den Top MS-Trollen auf dieser Seite. Zumindest auf meiner Liste.
 
@Sequoia77: Da Microsoft selbst Mobiltelefone baut ist diese Definition nicht anwendbar :P
 
@Suchiman: Eigentlich tut Microsoft das nicht.
 
@knirps: *hust* microsoft mobile oy ;)
 
@Suchiman: alias Nokia, jo.
 
@knirps: nicht mehr... wenn mans genau nimmt war Microsoft teilweise ein Patent Troll für die Mobiltechnologien. Für die anderen Eigenentwicklungen wie FAT zum Beispiel aber nicht. Da Microsoft jetzt selbst Mobiltelefone baut, bzw. Microsoft Mobile oy dies tut ist das aber auch nicht mehr wirklich anwendbar.
 
@knirps: Und wo ist das Problem? Die Rechte gehören damit Microsoft.
 
@Suchiman: ein Patenttroll ist eine Instiution, die einzig und allein von den Geldern der Patente lebt, die entweder vertreten oder aufgekauft werden. Microsoft ist hingegen ein Technologiekonzern, der die Grundlagen für Patente nicht nur entwickelt, sondern auch anwendet. Microsoft per Definition also einen Patenttroll zu nennen zeug von Inkompetenz ^10. Glückwunsch!
 
@TurboV6: Das ist in der mobilen Sparte aber nicht der Fall gewesen. Microsoft stellt keine mobilen Geräte her, oder tat dies bis dieses Jahr noch nicht. In all den Jahren zuvor hat Microosft Geld durch Patente in einem Markt generiert, wo sie gar nicht tätig waren.
 
@knirps: Microsoft ist im mobilen Sektor seit 1997 (erste Alpha, Release 2001) durch Windows Mobile vertreten. Das sind jetzt 17 Jahre... und viele viele Elemente sind eben aus einer Vorzeit oder Kooperation entstanden.
 
@TurboV6: reden wir jetzt von Hard- oder Software?
 
@knirps: sowohl als auch. Software selbst sowieso, Kooperativ war MS auch damals schon mit der Hardware-Entwicklung beschäftigt (zB Motorala, Texas Instruments und Co); eben für die "perfekte" Interaktion und Schnittstellen.
 
@TurboV6: Kooperativ, looperativ arbeite ich auch mit meinem Vermieter zusammen. Deshalb gehört die Immobile dennoch nicht mir.
 
@knirps: Super Vergleich - hat halt überhaupt nichts mit einem JointVenture am Hut.
 
@knirps: Dann ist doch Google eigentlich bald der Patenttroll, schließlich haben die Motorola nur gekauft um die Patente zu bekommen, verscherbeln nun den Rest und sitzen dann auf einem Portfolio das sie selbst nicht nutzen.
 
@Suchiman: Was bedeutet eigentlich das oy?
 
@Ludacris: Das Oy ist ein Hinweis auf die geheime Firmenzentrale ;)
 
@Ludacris: Finnisches äquivalent zu GmbH
 
@knirps: Ändert das irgendwas, ob es um Hardware oder Software geht? Die Patente um die es geht, drehen sich meines Wissens nach hauptsächlich um Android, und nicht um das Ausrichten einer Antenne. Android ist genauso ein Betriebssystem wie Windows oder OSX. Nur weil es hauptsächlich auf Handys verwendet wird. und Microsoft zwar 17 Jahre ein Mobiles Betriebssystem hat, aber keine Handys gebaut hat, heisst das nicht, dass man einfach so nach Lust und Laune Technologien wie die File Allocation Table stehlen darf.
 
@Suchiman: Interessant, danke! Ich dachte immer dass die Sparte nach Redmond verlegt wurde
 
@Suchiman: Und selbst wenn nicht: Ein richtiges Patent hinter dem auch Arbeit steckt sollte in jedem Fall verwertet werden, ob jetzt der Erfinder selbst das macht oder jemand, der die Rechte daran gekauft hat (davon profitiert der Erfinder ja trotzdem) spielt eigentlich keine Rolle.
 
@Sequoia77: Wieso wundert es mich, als erstes von dir zu lesen?!
Als ob du den ganzen Tag vor dem Internet säßest und nur auf eine Microsoft-Meldung wartest, um deine nächste Hass-Tirade abzulassen...
 
Solang es nicht nur um triviale Patente geht wie "rechteckiges kleines Gerät zur mobilen Kommunikation" sind Patente gut und richtig. Wer Geld und Hirnschmalz in eine Entwicklung mit einer gewissen Schöpfungshöhe steckt, soll hinterher auch was davon haben. Wozu sich sonst Mühe geben?
 
@Chiron84: Da bin ich anderer Ansicht. Weiterentwicklung geht nur im Kollektiv und Patente sind hinderlich für die Weiterentwicklung.
 
@knirps: Das ist eine ziemlich weltfremde Ansicht die du da hast. Warum sollten Unternehmen für teures Geld Forschung betreiben, wenn die Ergebnisse hinterher jeder kostenlos nutzen darf?
 
@Chiron84: Weil die betroffenen Unternehmen selbst sich bei anderen bedienen können. Es gibt immer jemand, der etwas besser lösen kann.
 
@knirps: Dann kann er das ja tun, gegen Lizenzgebühren an den, der die Idee als erstes hatte.
 
@Chiron84: Oder ohne Gebühren um allen die gleichen Chancen zu geben.
 
@knirps: Ich wiederhole meine Frage: Warum sollte dann Microsoft Technologien für teuer Geld Technologien selbst entwickeln oder die Rechte daran kaufen? Jeder hatte die gleiche Chance, die Idee zuerst zu haben. Derjenige, der Zeit und Ressourcen geopfert hat um der erste zu sein, hat das Recht, zumindest für eine Weile auch davon zu profitieren dass er den Aufwand getrieben hat. Wie gesagt, wir reden ja hier nicht von irgendwelchem trivialen Kram, sondern von vielen klugen und gut bezahlten Leuten, die möglicherweise jahrelang die Köpfe für eine tolle Technologie rauchen lassen.
 
@Chiron84: Das Problem ist, das eine scheinbar neue Idee bereits schon vorhanden sein un patentiert sein kann. Ob etwas wirklich neu ist, kann man heute gar nicht mehr so genau sagen, da es bereits vor Jahrzehnten als theoretisch möglich patentiert worden sein kann. Das Patentsystem ist veraltet und gehört in gänze abgeschafft. Entscheiden muss das Produkt und nicht die Umsetzung dahinter. Patente dienen nur davor, die Angst zu beruhigen das es Konkurrenten besser umsetzen könnten. Das ist Wirtschafts- und Fortschrittshindernd.
 
@knirps: Ich glaube du hast das System grundlegend nicht verstanden. Aus diesem Grund kann man Patente angreifen, und deshalb gelten sie auch nicht ewig. Wenn du ein bisschen Ahnung vom Thema hättest wüsstest du, dass das Patentsystem eben gerade den Technologieaustausch fördert. Wenn die Firmen nicht die Rechte an ihren Entwicklungen geltend machen könnten, wären sie ja schön bescheuert wenn sie die Spezifikationen rausgeben würden... so gibt's einfach eine Lizenz, und schon kann man das Patent nutzen.
 
@Chiron84: Ich habe das System absolut verstanden, ich finde es hat nur keinen Bestandsschutz mehr.
 
@knirps: Und genau daran sieht man, dass du's nicht verstanden hast.
 
@Chiron84: Oder du der Propaganda unterliegst das man es nicht ändern darf, weil wenige privilegierte ihren Status nicht aufgeben wollen.
 
@knirps: Warum sollte denn irgendeine Firma Geld in die Entwicklung einer neuen Technologie stecken, wenn dann ein Konkurrent kommt und das einfach legal kopiert? Da würde keiner mehr Investitionen tätigen und die ganze Entwicklung stände still.
 
@dodnet: Och komm schon, du mischt dich in eine Debatte mit einer Frage ein, die schon gestellt worden ist? Lass dir was neues einfallen.
 
@dodnet: Das glaube ich nicht.
 
@knirps: das was du probagierst führt nur zu mehr Produktpiraterie und Nachahmung.
Patente sind dafür da um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und seine bereits getätigten Investitionen zu schützen.
das deine Vorstellung nicht funktioniert, siehst du bereits jetzt an OpenSource. Auch das würde ohne die Unterstützung von Firmen nicht funktionieren.
Wenn du glaubst, dein Modell wäre richtig, warum gründest du dann nicht eine Firma, entwickelst wie blöde und stellst alles der Gemeinheit zur Verfügung?
Je nachdem welchen Grundbetrag du zur Verfügung hast, kann ich dir auf den Tag genau ausrechnen wann du am Ende bist (egal auf welchen Feld du tätig wirst).
 
@knirps: Ich habe mich schon gefragt wann das Totschlagargument "Propaganda" kommt... hat ja ziemlich lang gedauert, die "Argumente" sind dir ja schon vor einer Weile ausgegangen.
 
@Chiron84: Ich brauche keine Argumente, weil ich hier eine Ansicht, eine Philosophie zum besten gebe. Ich führe hier keine Diskussion der Überredung sondern möchte zum Nachdenken anregen, etwas zu verändern was uns beigebracht worden ist, was nicht veränderbar sein soll.
 
@LastFrontier: Wie kann es denn Produktpiraterie geben, wenn es keine Patente zu verletzen gibt? ;)
 
@knirps: Ich glaube du träumst von einer Geldlosen Gesellschaft wie in Star Trek. Warum sollte der Bauer jeden morgen um 5 aufstehen und seine Kühe melken, wenn er den Flat-TV auch ohne Gegenleistung aus dem Geschäft holen kann?
Warum sollte ein Medizinunternehmen Mrd. von Euros in die Krebsforschung stecken, wenn das Medikament aus dieser Forschung von jedem Konkurrenten billiger zusammengerürt werden kann. Vor allem: Woher sollen diese Mrd. zur Forschung kommen, wenn nicht vom Zeitexklusiven Verkauf eines Medikaments?
 
@gutenmorgen1: Seit wann steht der Bauer denn dafür noch auf? Sowas geschieht heute vollautomatisch. Wann hast du das letzte mal einen Bauern mit dreckigen Fingernägeln gesehen?
Wenn man nicht in der Medizin forscht, wird man selbst zu Grunde gehen. Es gibt gewisse Bereiche wo das Geldargument nicht zieht, weil man selber negativ davon betroffen wäre die Arbeit einzustellen.
 
@knirps: Zum Nachdenken gehört für mich nicht nur, mir auszumalen wie schön alles sein könnte, sondern auch die Einschätzung ob das, was ich mir in Wolkenkuckucksheim gerade ausgemalt habe auch realistisch ist, was dafür und was dagegen spricht. Und in deinem Fall spricht halt eine ganze Menge dagegen.
 
@Chiron84: Unrealistisch ist für mich, an dem derzeitigem System festzuhalten.
 
@knirps: Dass Trivialpatente abgeschafft gehören, da widerspricht dir ja auch keiner. Das heißt ja aber nicht dass Patente prinzipiell schlecht sind... Wurde ja aber schon oft genug hier geschrieben was dafür spricht.
 
@Chiron84: Glaubst du es ist die Häufigkeit die überzeugt?
 
@knirps: Naja zumindest in meinem Fall habe ich ja versucht, es bei jeder Wiederholung in noch einfacher verständlichere Worte und Beispiele zu kleiden... bis hin zur ganz übersichtlichen Kostenrechnung, warum es unfair ist einen Nachahmer nicht an den Entwicklungskosten zu beteiligen. Ich verliere auch langsam die Lust daran, mich mit jemandem rumzustreiten der nicht bereit ist auf eine vernünftige Diskussion einzusteigen und nur immer wieder seinen ideologischen Mumpitz wiederkäut.
 
@Chiron84: Ich habe dich verstanden. Du verstehst nur nicht das man es, obwohl man es versteht, dennoch anders sieht. Du bist so blind in einem System gefangen, das du keine anderen Möglichkeiten auch nur in Betracht ziehst.
 
@knirps: Und ich glaube, dass du einfach einer rationalen Argumentation nicht zugänglich bist.
 
@Chiron84: Also ich hab mir deine Argumente nochmal durchgelesen. Bis auf die Unterstellung ich hätte es nicht verstanden und deiner mangelnden Vorstellungskraft für Alternativen, konnte ich keine wirklichen Argumente für den Bestand des aktuellen Systems herauskristallisieren.
 
@knirps: Okay, dann copy&paste ich es dir nochmal, warum ich es fair finde dass jemand, der Geld für F&E ausgibt, auch die Rechte daran haben sollte:

"Stell dir vor ein Gerät herzustellen kostet rein vom Material- und Personalaufwand her 1.000 Euro. Forschung und Entwicklung waren richtig teuer, so dass ich dafür pro verkauftem Gerät 1.000 noch mal den Preis drauf schlagen muss. Ich will ja auch Gewinn machen, also sagen wir ich verkaufe für 2.200 Euro. Dann hat jemand einen klugen Einfall. Er produziert das Gerät ebenfalls für 1.000 Euro Material- und Personalkosten, aber seine eigene Forschung und Entwicklung haben ihn, weil er den Großteil einfach bei mir klaut, nur so viel gekostet dass er dafür 100 Euro auf den Preis schlagen muss. Dann kann er noch 900 Euro Gewinn drauf schlagen und ist trotzdem noch 200 Euro billiger als ich."

Laut deiner Argumentation ist es so der Idealzustand, weil es so schön fair gegenüber dem zweiten Produzenten ist. Und ich finde, dass es bodenlos unfair gegenüber dem ersten Produzenten ist.
 
@Chiron84: Ich habe dir auf diese Beispiele auch eine Antwort gegeben das du automatisch Vorzüge genießt, wenn du Erstanbieter dieser Technologie bist. Letztendlich funktioniert die Wirtschaft und der Fortschritt aber nur durch Konkurrenz welche das Patentsystem verhindert. Ich bin einfach dagegen aus Theorie Geld zu machen (denn ein Patent ist letztendlich erstmal nur eine Theorei)
 
@knirps: Dann hab ich das wohl nicht gesehen. Aber im Zweifel verdient man nur so lange ein bisschen was daran, bis die Konkurrenz dann eben sehr viel billiger als du anbieten kann, weil sie ja nur die Kosten für das Reverse Engineering reinholen muss. Ich glaube du machst dir keine Vorstellung davon, mit welchem gigantischen Aufwand Unternehmen wie Microsoft, Google und Co. Forschungsaufwand betreiben. Das ist ein Aufwand, zu dem kleine Firmen gar nicht in der Lage wären. Und den sie sicher nicht treiben würden, wenn sich das nicht für sie lohnen würde. Ich stimme dir zwar zu, dass Forschung immer auf der Wechselwirkung der Ideen vieler Leute basiert ,aber letztendlich ist heutzutage wirklich bahnbrechende Forschung vor allem eins: Sehr teuer.
 
@Chiron84: Und wenn die Konkurrenz billiger wird, musst du dem was entgegen setzen. Nur so wird der schnelle Fortschritt garantiert. Günstige Produkte für jedermann, teure und modernere Produkte für die priviligierten. Letztendlich kommt es so zu einer schnelleren Entwicklung die auch schneller an alle sozialen Schichten heran kommt. Heute dauert das Jahrzehnte. Heute sind viele Medikamente nur wegen Patente sagenhaft teuer und Menschen sterben tagtäglich an Krankheiten an denen sie nicht sterben müssten, wären die Medikamente nicht so teuer. Und das ist auch in Deutschland so, das ist kein dritte Welt Problem. Wo bleibt hier die Ethik?
 
@knirps: Dass es für Medikamente nach Ablauf einer Frist keinen Patentschutz mehr gibt ist dir bewusst? Von Generika hast du bestimmt schon gehört? Und gerade so ist eben der schnelle Fortschritt verhindert... die Ressourcen für diese Forschung haben nur die großen Firmen, und die haben sie auch nur, weil sie hinterher an ihren Entwicklungen auch was verdienen. Die Spezielisten die dort Forschung treiben wollen bezahlt werden, die Forschungslabore müssen mit irgendwas bezahlt werden... Wenn sich all das finanziell mindestens ausgleichen würde, könnte das niemand stemmen.
 
@Chiron84: Ja, aber wie lange dauert die Frist? 30-50 Jahre? Wie viele krepieren in diesem Zeitraum weil sie sich das nicht leisten können?
 
@knirps: Und wie viel mehr würden krepieren wenn sich für die Unternehmen die Forschung nicht lohnt weil sie mehr kostet als sie einbringt?
 
@Chiron84: Die Forscher würden selber krepieren, darum werden sie ihre Forschungen aus eigenen Interessen fortsetzen. Kapitalismus funktioniert im Gesundheitswesen nicht und sollte auch davon angekoppelt werden.
 
@knirps: Und wer gibt ihnen die Ressourcen dafür? Eine Ausbildung zum Forscher ist teuer. Ein Labor einzurichten und zu unterhalten ist astronomisch teuer. Das alles muss irgendwie finanziert werden. Und das ganze von der Marktwirtschaft abzukoppeln wäre zwar schön, ist aber objektiv gesehen unrealistische Träumerei.
 
@Chiron84: Das sollte eine öffentlich/rechtliche Angelegenheit sein.
 
@knirps: Das staatlich zu steuern wurde schon versucht und hat ganz schlecht funktioniert. Letztendlich ist der Mensch ein Wesen, das simpel zu motivieren ist: Durch Belohnung. Wenn ich etwas schaffe, will ich was dafür. Wenn ich etwas als erster schaffe will ich mehr als der zweite, denn warum sich sonst Mühe geben der erste zu werden? Das ist eine sehr gute Analogie: Wenn mehrere Firmen (ob Technologie oder Pharma) im gleichen Umfeld forschen, wird das den Fortschritt massiv beschleunigen, weil wer weiß, wenn ich die Idee heute nicht habe und mir gleich schütze, hat sie vieleicht morgen der andere? Andersherum, wenn die Idee die ich habe dann sowieso allen gehört ohne dass ich dafür belohnt werde... warum dann beeilen? Vielleicht hat sie ja ein anderer, von dessen Arbeit ich dann profitieren kann... Siehst du nun, wie deine Idee fortschrittsfeindlich ist?
 
@Chiron84: Gesundheit darf keine Belohnung sein.
 
@knirps: Traurig aber war: Dass sich Menschen so verhalten ist ein Fakt, der uns nicht von Tieren unterscheidet.
 
@Chiron84: Also ich verhalte mich nicht so. Bzw. wenn, dann nur im Zugzwang durch das primitive System dem wir alle unterliegen. Aber ich glaube das auch dies nur ein propagierter Punkt ist, dass das System unserer "Natur" angeglichen sei. Das halte ich für Quatsch. Denn nirgendwo in der Natur gibt es ein Pendant zu Geld. Einem Gegenstand Wert zuzumessen gibt es nur bei Menschen und dieses zumessen von Wert gibt es nur seit dem Überfluss. Was hingegen Paradox ist, denn der Überfluss müsste das Wertschätzen eigentlich reduzieren. Daran müsstest du eigentlich sehr gut erkennen wie kaputt und bekloppt unser System ist.
 
@knirps: Deswegen habe ich ja nicht ausdrücklich "Geld" gesagt, sondern "Belohnung". Ob du jetzt einem Hund einen Hundekuchen gibst für sein Kunststück oder einem Menschen eine 1.000 Euro-Prämie für eine tolle Idee, macht überhaupt keinen Unterschied.
 
@Chiron84: Belohnung gibt es gar nicht. Belohnung ist nichts anderes als Erpressung. Wenn du nicht arbeitest, bekommst du kein Geld. Bekommst du kein Geld, bist du Obdachlos. "Belohnung" beschreibt nichts weiter als gesellschaftlich akzeptierte Erpressung.
 
@knirps: Wenn du Untergebene hast möchte ich mit denen nicht tauschen :D
 
@Chiron84: Untergebene die nicht von mir finanziell abhängig sind ^^
 
@knirps: "Seit wann steht der Bauer denn dafür noch auf? Sowas geschieht heute vollautomatisch."

Allein diese Aussage disqualifiziert dich für jede weitere Argumentation und Diskusion, da du definitiv null Ahnung hast.
 
@LastFrontier: ich habe sehr viel Ahnung davon, da ein teil meiner Familie in diesem Geschäft tätig ist ;)
 
@knirps: Das kann überhaupt nicht sein.
Das sind zwar hehre Ziele die du hast. Allerdings machst du einen gewaltigen Fehler: Genauso wie die Grünen und Kommunisten bietest du einen Teilausschnitt ohne die tatsächlichen Konsequenzen und notwendigen Folgeschritte einzubeziehen.
Du versuchst ein Weltbild zu konstruieren welches nur dann funktioniert wenn die gesamte Welt an einem Strang zieht und alle Gesellschaftsstrukturen über den Haufen geworfen werden.
Der Knackpunkt ist nur der, dass es bisher kein System geschafft hat dieses Ziel auch nur ansatzweise zu erreichen.
 
@LastFrontier: Die gesamte Welt bedarf es dazu nicht unbedingt. Sagen wir ein Konstrukt wie die EU wäre dafür ausreichend. Auch muss das nicht von heute auf Morgen geschehen sondern kann eine Entwicklung über Jahrzehnte sein. Der Punkt ist: Jeden Tag löst eine Maschine 4 Menschen ab (das ist eine Statsistik, die ich irgendwo mal gelesen habe). Das System muss sich zwangsläufig damit auseinander setzen sich zu reformieren, weil wir uns sonst wieder zu einer Adelsgesellschaft entwickelt, wo Arbeit nur noch für wenige privilegierte (10-15% der Gesellschaft) existieren wird. Schon heute müssen Arbeitsstatistiken durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen geschönigt werden, die dem Staat teurer kommen als die Menschen in Arbeitslosigkeit zu belassen.
 
@knirps: Diese Diskussion ist sinnlos, da es nicht funktionieren wird.
Weder die UdSSR, noch China, Kuba, Nordkorea, DDR, CSSR, Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Jugoslawien etc. hatten damit Erfolg und sind kläglich gescheitert.
Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist nun mal aggressiv und sortiert die Schwachen aus. Würde dies nicht pasieren, würde dieses System stagnieren und es genauso zu einem Kollaps kommen.

Es ist eine kranke Vorstellung, dass alle Menschen gleich sind und den gleichen Lebensstandard haben.
Es ist in meinen Augen tatsächlich günstiger, ein paar Sxchwache mitzuziehen, als alle auf den eine gleichen (niedrigeren) Stand zu bringen.
Das es mehrere Gesellschaftsschichten mit Führern und "Untertanen" gibt wird wohl so bleiben, da es immer eine gewisse Elite gibt die oben auf ist.

Wo ich dir allerdings recht gebe, ist die Umverteilung dessen was erwirtschaftet wird.
Und hier tut sich eine Spalte auf, die eklatant auseinander driftet.
Ich bin aber der Ansicht dass gerade die EU das ganz gut hinkriegt. Und wir haben ja auch derzeit die Situation, dass vor allem Deutschland kräftig da mit reinzahlt um auch die ärmeren Länder mit zu ziehen. Kurz- und mittelfristig sieht das zwar aus als würde es abwärts gehen; langfristig gleicht sich das aber wieder aus und führt zu einer Stärkung - vor allem im sozialen Bereich.

Deine Wunschvortsellungen werden realisiert wenn du im nächsten Leben als Ameise, Termite, oder Biene zur Welt kommst. Da funktioniert das prächtig - seit millionen von Jahren.
Aber auch seit millionen von Jahren kein Fortschritt.
 
@LastFrontier: Keiner der von dir genannten Beispiele waren Demokratien wo es auf Basis der Demokratie gelöst worden ist. Ich habe auch nirgendwo die Gleichstellung aller Menschen gefordert sondern ein Mindestmaß als Ethisch und moralischer Umsetzung des Systems. Das, was sogar das Menschenrecht vorsieht, muss in unserem System Bedingungslos zu haben sein.

Ich fordere kein Kommunismus. Noch nicht mal einen Sozialismus. Aber nicht alles sozialistische ist schlecht und kann man in den Kapitalismus integrieren.

Ich habe kein Problem damit das Menschen die viel getan haben privilegierter leben als die, die weniger getan haben. Aber nach unten muss es eine klare Grenze geben, die mir derzeit zu ungenau und zu ungewiss ist.
 
@knirps: Eben weil es nach unten ungewiss ist, hält es auch einige ab sich gezielt fallen zu lassen.
Die unterste Grenze soll dir ein überleben ermöglichen - mehr aber auch nicht.
Nimm doch nur das Beispiel Hartz IV.
Jeder (auch wenn er noch nie gearbeitet hat) bekommt diese Grundsicherung. Wohnung und Heizung wird bezahlt. Dazu gibt es noch knapp 400.-€. Nicht mal das Rauchen und Trinken muss man aufgeben, da man Lebensmittel auch bei den tafeln holen kann. Zusätzlich darf der Hartz IVer noch 120.-€ abzugsfrei dazu verdienen. Er hat also (wenn er nicht blöde ist) ca. 520.-€ Netto zur freien Verfügung (Strom muss er davon noch zahlen).
Natürlich ist da für einen Single keine 3-Zimmer Wohnung drin, oder ein fetzen Auto, dickes Handy, Laptop, Breitbandzugang mit IP-TV, grossartig in Urlaub fahern oder sonstiger Luxus.
Es gibt aber mehr Leute mit Vollzeitjob, die auch nicht besser dran sind wie die Hartz IVer.
Und hier ist das eigentliche Missverhältnis. Der Abstand zwischen Niedriglöhnern und Hartz IV ist zu gering. Es fehlt einfach der Anreiz zum Arbeiten.
statt aber dafür zu sorgen, dass die Löhne attraktiv werden, reitet man auf den Hartz IVern rum. Nur denen kannst du nichts mehr nehmen; die sind ja schon unter dem Existenzminimum von 1100.- € (1100.-€ Netto deswegen, da dies die Pfändungsgrenze ist).

Also das System funktioniert eigentlich schon - das Manko ist nur, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht entsprechend der Gewinne am Erfolg beteiligen, sondern diese Gewinne unverhältnismässig an die Aktionäre verteilen.

Genial ist da Norwegen - deren Einnahmen aus Öl- und Gasförderung werden auch ans Volk ausgeschüttet. Und zwar so, dass die davon leben könen. Kein Norweger muss eigentlich arbeiten und deren Sozialsystem ist sogar noch besser wie das der Schweden. Aber auch sie müssen das irgendwie finanzieren, indem sie etwas verkaufen. Nur haben halt nicht alle Länder irgendwelche Rohstoffe in rauen Mengen.

Alles nicht so einfach.
 
@LastFrontier: Ich habe kein problem mit der Höhe von hartz 4, sehr wohl aber mit dem Sanktionskatalog.
 
@knirps: Tja - die sind eigentlich verfassungswidrig und hebeln durch die Hintertür sämtliche Grundrechte aus. Kann ich aber nur empfehlen dagegen zu klagen - in den allermeisten Fällen bekommen die KLäger Recht.
Und nur mit Anwalt/Anwältin die auf Sozialrecht spezialisiert sind; mit allen anderen läufst du ins Messer.
Durchschnitliche Wartezeit bei Klagen: 2 Jahre!!!!
Also wer die Leistungen vorenthalten bekommt, sofort Sozialhilfe anleiern.
 
@LastFrontier: Also haben wir doch keine so unterschiedlichen Ansichten ;)
 
@knirps: aus seinen Ideen kein Profit zu schlagen ist hinderlich. Es gibt kaum andere Gründe, etwas zu entwickeln - von irgendwas muss man verdammt noch mal auch leben. Wenn man also nur Dinge entwickelt, von denen anderen profitieren, wirst Du auf Dauer keine Neuentwicklungen mehr haben. Es benötigt hier ein ganz einfaches Gleichgewicht.
 
@TurboV6: Leben tust du von dem Verkauf des Produktes mit dem du überzeugst. Wenn du nicht mit deinem Produkt überzeugst, dann solltest du etwas besser machen. Leben durch Fortschritt, nicht durch Hindernisse schaffen.
 
@knirps: nochmal: wenn das Produkt aber keine physikalische Größe kennt, weil es eben eine Software oder ein Verfahren ist, dann kannst Du damit im realen Bereich gar kein Geld machen, weil es einfach 1:1 ohne Aufwand kopiert werden kann. Deine Ansichten sind völlig kontraproduktiv für die weltweiten Entwicklungen von Prozessen, Verfahren und Software. Großkonzerne haben - ohne Patente - einfach die Macht Ideen von "kleinen" zu klauen, sofort umzusetzen und zu vermarkten. Egal wie gut das Produkt des kleinen ist: er hat gar nicht die finanziellen Mittel auf dem Markt anzukommen.
 
@TurboV6: Ohne Aufwand eine Software, ohne Quellcode, zu kopieren ist dann doch eine sehr saloppe Beschreibung der Situation. Selbst wenn das wer könnte, was meinst du wie lange es dauern würde Windows mal eben zu kopieren? Und eine Kopie muss auch immer ein Argument haben was es besser macht als das scheinbare Original und sich auf dem Markt durchsetzen, Anerkennung bekommen.
 
@knirps: Und trotzdem würde ich nicht wollen, dass jemand anderes von dem Aufwand den ich getrieben habe einfach so profitiert, wenn er zB sein Produkt billiger verkaufen kann weil er nicht, wie ich, noch die Entwicklungskosten wieder rein holen muss. Genau dafür sind Patente da: Um Konkurrenz, die meine Technologie nutzen möchte, an den Entwicklungskosten zu beteiligen. Was genau ist denn für dich daran so schwer zu verstehen?
 
@knirps: geht doch nicht um Windows als Großprodukt. Reicht doch schon wenn es eine Eigenschaft oder eine Funktion ist, die eben "etwas besonderes" ist. Siehe der NewsCompressor eines 20 Jährigen: perfekte Idee, perfekte Umsetzung. Wurde mit 15 Millionen Euro von Yahoo dafür belohnt. Wäre es nicht schützenswert dann würde Yahoo nun lachen und der Erfinder in die Röhre gucken. Super Argumentationen hast Du da; wirklich sehr gesund für den Erfindergeist /Ironie
 
@Chiron84: Weil du die falschen Ambitionen hast, was ein Kernproblem der heutigen Gesellschaft ist. Fortschritt ist der Profit von dem wir alle Nutzen ziehen sollten. Nur der Fortschritt hilft und gegen Krankheiten, verschafft uns moderne Technologien uvm. Patente tun dies nicht, sie hindern den Fortschritt. Geld bringt dir da auch nicht viel, wenn die Technologie ihre Grenzen hat. Was meinst du, ob Steve Jobs noch leben könnte, wenn man anstelle von Lizenzgebühren für Patente das Geld in Forschung für Medizin ausgegeben hätte? Dem seine Milliarden haben ihm nichts genutzt.
 
@knirps: warum sollten noch einzelne Entwickler, die die Säulen der Entwicklung darstellen, noch ihre Ideen preis geben, wenn sie von dem Aufwand nicht mehr leben können? Geschweige denn, dass sie ihren Ideen nachgehen können, wenn sie irgendwie schauen müssen, wie sie über die Runden kommen. Sind wir im Mittelalter und leben von Tauschgeschäften oder was? Kann das sein, dass Du noch nie aktiv an der Wirtschaft teilgenommen hast, sondern nur mit Lederstiefeln und Iro durch die Berliner und Hamburger Innenstädte gondelst und Parolen rufst und Fahnen schwenkst? Den Eindruck hinterlässt Du nämlich gerade.
 
@knirps: Du hast mir die Frage, warum jemand mit Millionenaufwand Forschung betreiben soll, nur um dann in die Röhre zu schauen wenn jemand die Idee mit minimalem Aufwand noch ein bisschen verbessert (oder einfach nur durch Wegfall der F&E-Kosten billiger verkaufen kann), immer noch nicht beantwortet. Ich kann mir aber auch schon denken wieso: Weil es dafür kein vernünftiges Argument gibt. Und dein Jobs-Beispiel ist ja schon erst Recht völlig daneben: Denn der hat sein Geld mit was völlig anderem gemacht... und nach meinem Wissen auch kaum was von seiner Kohle in Krebsforschung investiert, sondern höchstens dafür, dass er auf der Organempfängerliste nach vorne rutscht.
 
@TurboV6: Wenn sie ihre Ideen nicht preis geben, haben nicht mal sie selber etwas davon. Der Fortschritt existiert nur durch die Ideen vieler.
 
@knirps: was ein Käse.. so ein Stuss wie von Dir hab ich echt schon lange nicht mehr gelesen - und dabei ist nicht mal Freitag. Sorry wenns so direkt ist....
 
@Chiron84: Das ist das Risiko. Um das zu verhindern kann man sich mit mehreren interessierten Unternehmmen zusammen tun, das jeder seinen Anteil der Forschung zahlt und beim Gewinn auch wieder raus kommt.
 
@TurboV6: Kein Problem. Wenn propagierte Systeme auf keine Anerkennung stoßen, führt es meistens zu destruktiven Reaktionen wie deine.
 
@knirps: Damit man mehr Leute hat die sich ärgern wenn hinterher der Trittbrettfahrer kommt?
 
@Chiron84: Zurecht wie ich finde. Denn wenn der Trittbrettfahrer innerhalb kürzester Zeit nac Markteinführung des "originals" etwas signifikant verbessert und sich damit durchsetzt, ist es auch nicht anders verdient.
 
@knirps: Der Hauptvorteil des Schmarotzers wie du ihn beschreibst wird sein, dass er nicht, wie der ursprüngliche Erfinder, die Kosten für Forschung und Entwicklung auf den Preis drauf schlagen muss um Gewinn zu machen. Ein Geschäftsmodell wie du es beschreibst ist zutiefst asozial.
 
@knirps: Deine Ideen würden dazu führen, dass nur noch Großunternehmen am Markt sind, die sich durch massiven finanziellen Aufwand oder Absprachen vor der Konkurrenz absetzen und von der Konkurrenz klauen. Ich denke das ist eigentlich genau das, was Du mit Deinen enorm linken Ideen eigentlich nicht willst. Und Anerkennung.. die kriegst Du von mir garantiert nicht. "Spinner" würde ich sowas eher bezeichnen. Und ich denke immer noch, dass Du kein aktives Mitglieder an unserer Wirtschaft bist.
 
@knirps: Und wie willst du als kleines Startup deine Entwicklungen vor Weltkonzernen schützen, die mehr Geld haben um deine Entwicklung schneller und besser in den Markt zu werfen, als du es als Startup eben könntest?
 
@Knarzi81: Es ist das gesamte System was einer Reform bedarf. Ich habe auch nicht auf alles eine Antwort.
 
@knirps: Ja, das System bedarf einer Reform, aber die Reform darf nicht sein Patente komplett abzuschaffen. Denn damit nimmst du nämlich auch denen den Schutz, die zwingend darauf angewiesen sind. Forschungseinrichtungen, Startups, Mittelständler usw.. Für diese müssen sich die Forschungsaufwendungen eben auch rentieren und das tun sie nicht, wenn jeder einfach alles nutzen darf.
 
@Knarzi81: Ich teile diese Ansicht einfach nicht, aber ich akzeptiere die andere Meinung.
 
@knirps: Ja, aber dann musst du doch schon eine Antwort darauf haben, wie sich ein Startup, welches durch Kapitalgeber für 200 Millionen ein Verfahren entwickelt, um Graphenchips in Massen herzustellen, refinanzieren soll, wenn dann Samsung, Intel, TMSC und Global Foundries das einfach nehmen kann und ihre bestehenden Fabriken damit einfach ausrüstet, ohne, dass dem Startup irgendwas zurückgezahlt werden muss. Wie bekommen die nun bitte ihre Investitionen, die sie ja auch an ihre Kapitalgeber wieder zurückzahlen müssen, wieder rein? Sie haben ja null Möglichkeit ihre Technik dann an die Unternehmen zu lizensieren, weil diese die einfach nutzen können. Du kannst deine Meinung gerne haben, ich mache dich lediglich auf offenkundige Probleme Aufmerksam, die dein Vorschlag bringt. Eben einfach mal zu kurz gedacht und zu einfach gemacht...
 
@Knarzi81: Ich bin kein Politikwissenschaftler, ich bin ein einfacher Bürger. Ich lese die Medien die einem täglich unter die Nase kommt, man guckt Nachrichten, man konsumiert verschiedene Quellen der Möglichkeiten. Was ich sehe ist ein System welche nicht mehr funktioniert, kollabiert und mehr und mehr Menschen ausgrenzt und Chancengleichheit verhindert. Das Patentsystem ist eines von vielen Problemen welches Chancengleichheit unterbindet. Startups werden übernommen und wenn sie sich nicht übernehmen lassen wollen, werden sie mit Patentklagen überhäuft weil es in der heutigen Zeit theoretisch keine neuen Ideen mehr gibt. Schon heute gibt es Patente auf Technologien die wir noch gar nicht umsetzen können. Aber sie gibt es. Wenn es dann jemand umsetzen kann, wird er übernommen oder verklagt. Ein solches System darf keinen Bestandsschutz genießen.
 
@knirps: Also ist deine Kritik am Patentsystem, keine Kritik am Patentsystem, sondern ein gesellschaftskritischer Rundumschlag, richtig?
 
@Knarzi81: Letztendlich ja, das Patentsystem sehe ich darin aber als einer der wesentlicheren Punkte (nicht als den wesentlichsten!), da dieses ja großen Einfluss auf die Wirtschaft hat.
 
@knirps: und waren tust Du der Gesamtwirtschaft und Sozialsystem nicht was gutes, und ziehst in einen Staat, in dem das alles so ist, wie Du es Dir vorstellst? Hier ist ja schließlich das meiste - vor allem die Gesellschaft - ziemlich scheisse Deinen Äußerungen zufolge.
 
@TurboV6: Diesen Staat gibt es nicht, da die Menschheit in ihrer Gesamtheit an dem falschen System festhält.
 
@knirps: ich finde das System - im Großen und Ganzen - aber gut. Also finde es nicht falsch. Wieso sollte ich also nicht daran festhalten? Du aber findest das System scheisse. Wieso verlässt Du es nicht? Doppel-Moral?
 
@TurboV6: Weil, wie ich bereits schrieb, es keine Auswanderungsmöglichkeit gibt. Die Systeme sind international nahezu identisch und werden durch die Globalisierung auch immer enger zusammen geschweißt.
 
@knirps: aber ich mein - ich nehme an, und Du widersprichst auch nicht - belastest durch Dein Dasein unsere Sozialsysteme und hast auch kein Interesse, dass sich dies ändert, oder? Im Prinzip - und das mein ich mit Doppelmoral - profitierst Du vom "falschen System", weil jemand anderes für Dein Level sorgt. Wieso gehst Du nicht dahin, wo es besser ist, wo alles anderes geregelt ist (Russland, China, Nordkorea, Afrika), wo Du entweder in einen Job gesteckt wirst oder eben von dem lebst, was Du selbst auf die Beine stellst; abgeschieden im nirgendwo. Warum unterstützt Du, mit extrem linken Ansichten, den Mittel-Kommerz und musst Dir die Doppel-Moral unterstellen lassen?
 
@TurboV6: Entschuldige bitte, wo habe ich verlauten lassen das ich aus der Kasse des Staates lebe?
 
@knirps: wie geschrieben: das habe ich aufgrund deiner Linken Haltung und der Aussage angenommen, die du nicht widersprochen hattest. Deswegen auch meine Vorsichtige Aussage "ich nehme an [..]", ohne, dass es beleidigend werden sollte. Wenn hier alles so scheisse ist: wieso geht man nicht dahin wo es so ist, oder wenigstens besser...?
 
@TurboV6: Das ist wirtschaftlich politisch links eingestellt bin ist korrekt, ich mich deshalb auf den Sozialstaat ausruhe verbitte ich mir dann doch. Es gibt kein "dahin" wo es so ist, zum dritten mal.
 
@knirps: darf man fragen, was Du links-wirtschaftlich dann tust?
 
@TurboV6: Ich arbeite im öffentlichen Dienst xD
 
@knirps: geil.
 
@TurboV6: Ich hatte jetzt etwas ausführlicheres erwartet, aber gut ^^
Ok, im Endeffekt kassiere ich doch Geld vom Staat, aber nicht in Form von "Allmosen".
 
@knirps: das is Ironie pur, fast schon in Perfektion. Da fällt selbst mir als redegewandter Mensch nichts mehr ein ;-)
 
@TurboV6: Nun, man sucht sich seinen Job heute nur noch begrenzt selbst aus. Ich bin aber nicht verbeamtet (und werds auch nie sein).
 
@knirps: Wieso geht denn Weiterentwicklung nur im Kollektiv? Was ist denn mit den ganzen genialen "Erfindern", denen Sachen einfielen, die eben anderen nicht einfielen. Beispiele: Artur Fischer, T. A. Edison, Tesla (na, der hat ganz bestimmt nicht im Kollektiv gearbeitet) und sicherlich noch viele, viele andere. Tüftler eben. Und wenn sie klug waren haben sie ihre Erfindungen als Patent angemeldet und sind dadurch vermögend geworden. Und das ist auch Okay so.
 
@DioGenes: Damit meine ich, das eine Idee nur durch die Ideen vieler anderer reifen kann. Es sind auch immer die Ergüsse anderer, die etwas zu einer finalen Sache werden lassen.
 
@knirps: Und wieso genau werden sie durch Patente daran gehindert? Sie dürfen es ja weiter entwickeln. Sie müssen dann halt nur von dem, was sie damit verdienen, ein bisschen was an den, der die ursprüngliche Idee hatte, abdrücken, das ist doch absolut fair!
 
@Chiron84: Weil wirtschaftlich schwächere Unternehmen sich diese Gebühren nicht leisten können. Von irgendwelchen Startups ganz zu schweigen.
 
@knirps: Dann können die sich Forschung und Entwicklung erst Recht nicht leisten. Wer von den Ideen anderer profitieren will ohne selbst was dafür geleistet zu haben (und wenn es nur der Unkostenbeitrag zu den Forschungs- oder Erwerbskosten des Rechteinhabers ist), ist ein Schmarotzer und nichts anderes.
 
@knirps: Dann setze ich mich einfach hin und warte, bis wer anders was neues entwickelt hat und baue das nach. Wenn das dann jeder macht...
 
@dodnet: Sofern du es kannst und besser tust, nur zu.
 
@knirps: Ich stelle dir die Frage zum oberwievielten Mal, weil du sie einfach nicht befriedigend beantworten kannst: Warum sollte jemand dann Forschung betreiben, wenn er fürchten muss dass nach den hundert klugen Ideen die meine Leute hatten und die jede Menge Geld gekostet haben jemand kommt, der die hundertunderste Idee hat, die vielleicht kaum was kostet, so dass meine Investitionen umsonst waren, weil der Typ mir ne lange Nase dreht? Stell dir vor ein Gerät herzustellen kostet rein vom Material- und Personalaufwand her 1.000 Euro. Forschung und Entwicklung waren richtig teuer, so dass ich dafür pro verkauftem Gerät 1.000 noch mal den Preis drauf schlagen muss. Ich will ja auch Gewinn machen, also sagen wir ich verkaufe für 2.200 Euro. Dann hat jemand einen klugen Einfall. Er produziert das Gerät ebenfalls für 1.000 Euro Material- und Personalkosten, aber seine eigene Forschung und Entwicklung haben ihn, weil er den Großteil einfach bei mir klaut, nur so viel gekostet dass er dafür 100 Euro auf den Preis schlagen muss. Dann kann er noch 900 Euro Gewinn drauf schlagen und ist trotzdem noch 200 Euro billiger als ich. Vielleicht verstehst du jetzt, warum deine Idee dumm ist.
 
@knirps: Es geht ja um die Schöpfungshöhe. Natürlich wurde das Rad schon erfunden, natürlich gibt es nichts neues unter der Sonne, natürlich wurden alle Gedanken schon mal gedacht. Es kommt eben darauf an, evtl. anders zu denken, vorhandenes "neu" zu denken und daraus etwas anderes, neues zu machen. Und wenn sich das signifikant von dem Bisherigen unterscheidet, dann ist es quasi "Neu" und eben nicht "nur" weiterentwickelt. Sonst würde ja alles was der Mensch bisher gemacht hat nur eine Weiterentwicklung dessen sein, was die Urmenschen gemacht haben und es wären keinerlei Patente möglich. Aber so läuft das ganze nun mal nicht. Denn um eine gewisse Schöpfungshöhe zu erreichen muss auch eine Menge Gehirnschmalz reingesteckt werden. Oder wie Edison schon gesagt haben soll: Genius ist 1% Inspiration und 99% Transpiration...
 
@knirps: Und genau aus solchen Gründen gibt es doch Crowdfunding. Sollte allerdings schon etwas Substanz haben, die Idee.
 
OK das ist jetzt "Zukunftsmusik", ich meine wir dürfen und im besonderen die Firmen dürfen den Chinesen Dankbar sein.
Mit der Patentliste in der Hand >könnten< die Entwickler bei Mobil OS, Strategien zur Vermeidung entwickel vielleicht auch neue Techniken, was es dann auch in Zukunft als "Alleinstellungsmerkmal" unabhängig von Forderungen macht!
Korrigiert mich bitte , aber waren es nicht 15-30 Dollar pro Gerät Lizenzkosten an MS vor Steuern?
 
@Kribs: HTC zahlt laut eigenen Angaben 5$ pro Gerät. Laut WinFuture "Experten Zitat" News 15 Dollar (http://winfuture.de/news,77196.html). Darfst Dir aussuchen, was stimmt.
 
@TurboV6: Ja du wirst Recht haben, jedenfalz mit dem was wir in Erfahrung bringen können.
Frage mich in wieweit es Abstufungen gibt aber allein basierend auf Einnahmen /Geräte kommt eine Gebühr von durchschnittlich 3 Euro hin (Einnahmen Microsoft 2 Milliarden Dollar / Verkaufte Androidgeräte 877,9 Millionen) Abhängig ob auch alle zahlen (China intern?) ergebe das 2,28 Dollar im Durchschnitt.
Ob ich das jetzt auch glaube steht auf einen anderen Blatt, wegen dem bisherigen verschweigen der Patente.
http://www.zdnet.de/88175123/analyst-android-beschert-microsoft-jaehrlich-2-milliarden-dollar-lizenzgebuehren/
http://www.inside-handy.de/news/30096-fast-eine-milliarde-verkaufte-android-geraete-im-jahr-2013
 
Euer Gott ist das Geld; bis dahin denkt ihr, und keinen Millimeter weiter.
Wenn ihr immer nur für Geld tut, und es in euren Köpfen nur darum geht, dann werdet ihr bald sehen, dass ihr, obwohl ihr reich seid, armselig seid!
Reichtum vergeht, und euer Reichtum nützt euch nichts, wenn ihr tot seid.
Oder werdet ihr in eurem Sterbebett einmal sagen: "Mein Leben war toll, denn ich war immer reich!" ERst am Sterbebett seht ihr, wie vergänglich Reichtum ist, wie vergänglich digital credits sind (Computerspiele, Versprechen eurer Bank auf Schuldscheine), und wie das, mit was ihr euch in eurem "Leben" jahrelang beschäftigt habt, keinen Sinn hat - ihr beschäftigt euch euer ganzes Leben mit dem Tod; beschäftigt euch doch bitte mit dem Leben!
 
Wenn hier einige schreiben, dass Microsoft damit kein Patentroll sei, habt ihr euch die Liste der Patente schon einmal angesehen? Patente wie "Method And System For Configuring A Timer" von der Schöpfungshoheit eines Radioweckers im Jahr 2014. Damit soll man kein Patentroll sein? In welcher Welt lebt ihr eigentlich?
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