Apple, Cisco und Microsoft kämpfen gegen Spähaktion in EU

Eine Behördenanfrage an Microsoft aus dem vergangenen Jahr ruft jetzt weitere Branchengrößen, unter anderem Apple und Cisco, auf den Plan. Microsoft soll E-Mails an eine US-Behörde ausliefern die von einem Server in Irland stammen. ... mehr... Microsoft, Microsoft Deutschland, Microsoft Köln Bildquelle: Microsoft Microsoft, Microsoft Deutschland, Microsoft Köln Microsoft, Microsoft Deutschland, Microsoft Köln Microsoft

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Microsoft ist dagegen, apple ist dagegen nur google liefert schön freihaus mit allen ihren dienst allen benötigten infos.
 
@Fanel: Quelle????
 
@Absolon: wie ich dadrauf komme? Nenn mir sonst eine firma die ihre sachen möglichst umsonst in der welt verteilt, glaubst doch selber nicht das die das nur aufgrund von personalisierter werbung machen. Das kommt nur nebenbei raus.
 
@Fanel: Der NSA die Daten freiwillig geben wäre für Google tödlich!
 
@Fanel: Freiwillig liefert wohl keine Firma Daten an Geheimdienste. Zumindest seit dem NSA Skandal wäre das für die Firma extrem schädlich.
 
@Edelasos: Freiwillig vielleicht nicht, aber auf Anordnung eines zweifelhaften Geheimgerichts schon.
 
@Fanel: Google war schon dagegen, da hatte Microsoft noch nicht mal zugegeben, selbst betroffen zu sein. Nicht nur das: Google hat schon etwas unternommen und verschlüsselt inzwischen die Kommunikation ihrer Server untereinander. Zudem läuft deine Behauptung Googles Geschäftsmodell zuwider. Wie viele Daten bekommt Google noch, wenn bekannt wird, dass die NSA beschränkten Zugriff darauf hat?
 
Das Es Überwachung gibt ist seit Menschengedenken so. Viele Privatpersonen überwachen andere. Z.b. die Freundin ihren Freund. Ich persönlich werde lieber von einem Geheimdienst überwacht als von einer Privatperson, die "Erkenntnisse" relativ schnell und unkompliziert veröffentlicht oder herumerzählt. Habe noch nie gehört, dass ein Geheimdienst veröffentlicht hat, dass Frau X ihrem Mann fremdging. Ihr schon? Das grösste Problem ist, das wir nicht genau wissen, was überwacht wird und was mit den Daten geschieht. Es sollte einfach mehr Transparenz geben. Des Weiteren überwachen uns die inländischen Geheimdienste ebenso stark wie die NSA. Wer etwas anderes behauptet ist naiv.
 
@Edelasos: :D Genau, eine öffentlich einsehbare Liste der ausspionierten Personen sowie der gesammelten Daten :P
Ach nee, dann würde es jeder sehen können. OK nur für die jeweilige bespitzelte Person einsehbar über einen Passwortgeschützten NSA-Account. Besonders nützlich für Gangster, Drogenbarone und anderes Gesocks.
So jetzt mal im Ernst. Transparenz und Geheimdienst führt zu einem konzeptionellen Problem. Ich seh da keine realistische Möglichkeit.

Davon mal ab, dass uns der inländische Geheimdienst ebenso stark bespitzelt wie die NSA, ist nicht ausgeschlossen, aber es gibt gute Gründe, die dagegen sprechen. Einer wäre, dass er nicht die (finanziellen/rechtlichen) Mittel dazu habt. Naiv wäre aber in der Tat anzunehmen, er würde nicht, wenn er könnte.
 
@crmsnrzl: Jäin. Die Bevölkerung sollte aber wenigstens Wissen, was der Geheimdienst genau überwacht. Es sollte auch klar sein, unter welchen bedingen Geheimdienste untereinander Daten austauschen und ab wann Daten an einen anderen Geheimdienst ausgeliefert werden. Das wäre für mich schon einmal ein guter Schritt in die richtige Richtung. Denn die Überwachung hat in Zeiten von Terror schon seine dasseinsberechtigung. Wir Europäer verstehen dies aber nicht, da wir bisher von Terror verschont geblieben wurden. Zumindest mehrheitlich.

"Aber es gibt gute Gründe, die dagegen sprechen. Einer wäre, dass er nicht die (finanziellen/rechtlichen) Mittel dazu habt" Wie viel finanzielle sowie rechtliche Mittel der Deutsche Geheimdienst hat steht nirgends. Offiziell mag das zwar stimme
 
@Edelasos: Was das "Geheimdienste mit- und untereinander" angeht kann ich mir das sogar vorstellen, aber dass die gemeine Bevölkerung (und damit auch der Terrorist) nicht weiß, was und wie der Geheimdienst überwacht sehe ich zu einem gewissen Grad als Voraussetzung an.

Zum Thema offiziell/inoffiziell: Ich denke, dass die NSA auch inoffiziell weiter geht als der BND.
 
@crmsnrzl: Ich denke nicht, dass einen Geheimdienst irgendwelche Rechte von irgendwem interessieren. Das liefe ja dem Geschäftsmodell "Geheimdienst" zuwider.
 
@MaikEF_: Nö, das geht nicht darum, welche Rechte irgendwer hat und ob sie das respektieren, sondern welche Rechte der Geheimdienst selbst hat.
Es macht halt einen Unterschied (nur als Beispiel) ob man ganz gesetzeskonform ein Unternehmen zur Herausgabe von Daten zwingen kann, oder ob man die erst von hinten, rektal, an der Milz vorbei durchs Auge besorgen muss.
 
@crmsnrzl: dann macht man ein freihandelsabkommen mit nem Geheim Dienst der es kann. Ist ja zwischen NSA und BND so gelaufen, daher keine Illusionen Die Deutschen Geheimbehörden sind keinen Deut besser als die NSA.Finde die Quelle nicht wieder aber es stand in einer der Ersten Dokumente die aus dem Snowden Archiv veröffentlicht wurden, dass sich die Geheimdienste untereinander austauschen mit freihandelsabkommen getarnt.
 
Man kann nur hoffen, dass die Konzerne nicht nachgeben und vielleicht die Richter in den USA ihre eigene Verfassung einmal ernst nehmen. Dummerweise wird sich die NSA die Daten dann "anders" besorgen....
 
@Orwello: Nicht dass ich auf deren Seite wäre, aber Arbeitsgrundlage amerikanischer Gerichte sind die amerikanischen (auch Sicherheits-) Gesetze, nicht irgendwelche Datenschutzgesetze fremder Staaten. Und so lange die betroffenen Firmen einen Fuß auf amerikanischem Boden haben, wird von ihnen erwartet, sich an die dortigen Gepflogenheiten zu halten. Bislang hat es noch kein Urteil gegeben, dass die geltenden Gesetze verfassungswidrig seien.
 
Alle Staaten der EU sowie die USA haben die Budapester Konvention über Cybercrime unterschrieben und ratifiziert. Und nun wollen sie sich nicht daran halten? Was soll das?
 
@ayin: Rechtsabkommen zwischen Staaten ist das eine.
Das willkürliche abgreifen von Daten ohne Gerichtsbeschluss ist etwas anderes.
(Hierbei meine ich natürlich nicht die "Gerichtsbeschlüsse" des US Geheimgerichtes welches sich an keine Verfassung und Gesetze gebunden sieht, seine Beschlüsse auch nicht veröffentlicht und glaubt es würde über allen Gesetzen dieser Welt stehen).
 
naja was firmen offiziel sagen und wie sie dann hinter verschlossenen türen handeln sind zwei verschiedene sachen...
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