AGB: Fans nennen Minecraft-Entwickler Mojang "schlimmer als EA"

Das schwedische Studio Mojang, das natürlich für den Klötzchen-Hit Minecraft bekannt ist, genoss bisher hohe Sympathiewerte, da man sich von einem Ein-Mann-Projekt zu einem erfolgreichen Indie-Studio entwickelt hat. Doch nun musste das schwedische Studio ... mehr... Videospiel, Minecraft, Großbritannien, Uk, Klötze Bildquelle: Ordnance Survey Videospiel, Minecraft, Großbritannien, Uk, Klötze Videospiel, Minecraft, Großbritannien, Uk, Klötze Ordnance Survey

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Ist schon toll. Mojang verbietet Pay2Win auf Minecraft Servern und Leute fangen an zu heulen.
 
@ipman: Die Leute die da Heulen sind ja nicht die Gamer sondern Gierige Hoster die mit Itemshops und Premium unter dem Vorwand die Serverkosten zu decken einen Haufen Kohle machen.
Hab sehr lange Zeit einen MC Server gehostet gehabt. Ohne den Bulls***. Total Non-Profit. Und Trozdem waren alle Zufrieden. So lange ordentlich Moderiert wird sind die Kiddis auch kein Problem.
 
@ipman: tja, die Leute müssen ja immer heulen, egal ob nun gut oder schlecht ist, hauptsache fresse offen!
 
@ipman: Natürlich, wenn ich als Casher, nicht cashen könnte und RICHTIG Spielen muss, würde ich auch heulen.
 
@ipman: Du musst bedenken dass die Hauptzielgruppe Minderjährige sind, die ihre Eltern um Geld für diese pay2win-Inhalte bitten. Die reiferen Spieler begrüßen die Klarstellung von Mojang.
 
Mir fallen da noch ganz andere Dinge ein. Z.B. wurde in einer Minecraft-Spielpause meinerseits das Account-System umgestellt. Ich bekam davon erst Monate später etwas mit, als ich das Spiel mal wieder starten wollte. Nur war plötzlich kein Minecraft Premium mehr auf meinem Account aktiviert. Der Support konnte zwar feststellen, dass ich mit meinem Account Minecraft gekauft hatte, wollte eine Wiederbereitstellung der Software nur unter der Bedingung durchführen, dass ich ihnen die genaue Moneybookers-Transaktions-ID nenne. Die hatte ich natürlich nicht mehr, der Moneybookers-Support konnte mir auch keine mitteilen, da der Kauf zu lange zurücklag. Naja, für die Zukunft weiß ich, woran ich bin. Indie hin oder her.
 
@Friedrich Nietzsche: Sie sind also schlecht weil sie die sicherheit wollen das du legal bezahlt hast? Ja echt schlimme leute.
 
@picasso22: Man kann sich auch alles schön reden. Dass ich bezahlt hatte, stand da schon lange fest. Auch für Mojang.
 
@Friedrich Nietzsche: Vielleicht hatte jemand der Username und Passwort kannte deinen alten Premium-Account zu einem Mojang-Account migriert? Dann müssten sie ja irgendwie prüfen das du der rechtmässige Inhaber bist und nicht der, der den Account migriert hat.
 
@Minty_Insurrect: Was auch immer, mich interessiert das Spiel sowieso nicht mehr. Der Support ist lausig und im Zweifel, und mag er noch so klein sein, entscheidet sich Mojang anscheinend gegen den Kunden. Selbst rennt Notch mit erhobenen Zeigefinger rum und kritisiert alles an Publishern und AAA-Entwicklern, was nicht auf drei auf einen Baum geklettert ist, dass seine Firma ähnlich kritikwürdige Machenschaften an den Tag legt, scheint ihn aber nicht zu stören. Und ich muss sagen, dass es bei einem traditionellen Publisher noch nie auf die Weise verarscht wurde. Im Zweifel bekommt man eine kostenlose Lizenz nachgeworfen, und dafür darf die Beweislage sogar deutlich schlechter aussehen. Und nirgendwo (außer bei der Gewährleistung) brauche ich einen Kassabon, um meinen Kauf zu belegen. Wird dein Auto oder Smartphone geklaut, muss ich meinen Besitz an dem Wagen ebenfalls nicht mit einem Kassabon nachweisen. Ich kenne meine Accountdaten, das muss reichen. Stell die mal vor, Valve würde bei Steam ähnlich vorgehen. Da wäre die Hölle los.
 
@Friedrich Nietzsche: Stell dir mal vor Valve würde nicht so vorgehen und irgendeine Prüfung verlangen. Dann übernehme ich deinen Account einfach weil ich deine Daten kenn und du stehst ganz schön doof da. Beim Auto hast du anderes um den Besitz nachzuweisen. Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein, klaut man die mit, immerhin noch KFZ-Steuerbescheid und Versicherungspolice, ansonsten hättest du da auch ein sehr großes Problem wenn du die Rechnung nicht mehr hättest. Bie Smartphone ist das ähnlich, weil meist die SIM noch drin ist. Wenn man dir ein Smartphone klaut und du nicht irgendwie beweisen kannst das es deins war, kriegst du auch das nicht wieder. Und da dürfte ein "Ich weiß wie es aussieht" nicht als Beweis reichen.

Aber gut, du siehst das wohl anders.
 
@Minty_Insurrect: Valve greift dafür aber nicht auf Kassabons , sondern auf wesentlich länger haltende Belege wie eine Kreditkarte oder Spiele-Keys zurück. Die verwirft man nämlich nicht nach wenigen Monaten. Einen Transaktionsid/Kassabon bei einem Account-gebundenen Produkt ein Jahr nach dem Kauf zu verlangen, obwohl ich meine Accountdaten kenne, sie in meiner Accounthistorie genau sehen, dass ich die Software gekauft habe, und die nur aufgrund ihrer Schlamperei bei der Account-Umstellung nicht mehr auf meinen Account aktiviert ist, grenzt meiner Meinung nach an Betrug. Und selbst wenn: Gute Unternehmen suchen in solchen Fällen eine für den Kunden tragbare Lösung zu finden, vor allem bei solchen Kleinbeträgen. Und da du das Verhalten von Mojang als das normalste der Welt zu sehen scheinst, würde mich mal interessieren, von wie vielen deiner digital gekauften Spiele du noch mit Rechnung nachweisen kannst, sie gekauft zu haben. Ne ehrliche antwort erwarte ich hier allerdings nicht von dir. Was du hier propagierst, ist die Möglichkeit, jedem seine Güter wegnehmen zu können und ihm nicht wiedergeben zu müssen, wenn er den Besitz nicht zweifelsfrei nachweisen kann. Was im Prinzip Diebstahl ist.
 
@Friedrich Nietzsche: Alle seit 2004, sofern die Rechnung per Email kam, alle seit 2000 wenns per Onlinebanking war. Ohne auf Backups zurückzugreifen. Und ich seh da ehrlich gesagt auch kein Problem, nein.

Und du propagierst das du aufgrund einer Beschreibung oder Kenntnis von irgendwelchen Daten jedem seine Güter wegnehmen darfst, weil sie ja offensichtlich dir gehören. Was denn wenn du jetzt 2 mit der gleichen Kenntnis hast? Ich kenne meine Accountdaten, du kennst meine Accountdaten. Wem glaubst du?
 
@Minty_Insurrect: Wers glaubt wird selig.

Wem der Account gehört tut nichts zur Sache. Der Lizenzgeber ist verpflichtet, auf diesem Account dass Spiel zu Verfügung zur stellen, wenn dafür Geld geflossen ist. Wem der Account gehört, ist ausschließlich die Sache der darüber streitenden Parteien. Er überprüft ja schließlich auch nicht deine Identität, wenn er dir das Spiel verkauft.
 
@Friedrich Nietzsche: Ich ging ja auch, wie gesagt, davon aus das jemand deinen alten Premium-Account in einen Mojang-Account umgewandelt hat. Ergo würde die Lizenz für den Mojang-Account gelten. Wenn du dann kommst und sagst: Nö, is nicht, ich will meinen Premium-Account wieder, musst du eben beweisen das du derjenige bist dem der Premium-Account gehört und das die Lizenz gegen deinen Willen auf den neuen Account übertragen wurde.

Und ja, dafür spielt es eine Rolle wem der Account gehört. Wenn du Rechte an Eigentum geltend machen willst, musst du eben auch glaubhaft beweisen können das du der Eigentümer bist. Und im Internet kann man sich da leider nicht sicher sein, nur weil du Username und Passwort kennst.

Außerdem steht in der eMail deutlich: "Please keep the following details if you ever need to contact customer support about anything" gefolgt von Order-ID und Transaction-ID. Es war also voraus zu sehen das du die Daten auch eventuell in 5 Jahren noch brauchen könntest und sie daher aufzubewahren sind.

Wie auch immer, ich finde der Support hat sich korrekt verhalten. Moneybookers find ich dagegen höchst zweifelhaft, wenn sie die Transaction nicht mehr finden können weils "zu lange" her ist. Ich bin mir ziemlich sicher das die Aufbewahrungspflicht für geschäftliche Dokumente in Großbritannien mehr als 5 Jahre beträgt.
 
@Minty_Insurrect: Naja, mit Kunden wie dir ist in Sachen Verbaucherschutz Hopfen und Malz verloren.
 
@Friedrich Nietzsche: Genau... Weil ichs richtig finde das Lizenzvergeber etwas fordern dürfen das beweist das der Lizenznehmer auch der ist für den er sich ausgibt. Ich böser, böser Mensch ich.

Auch als Lizenzvergeber hat man ein Recht vor Betrügern geschützt zu sein.
 
@Minty_Insurrect: ... was deiner Ansicht nach wichtiger ist, als eine Gegenleistung für die Bezahlung zu liefern. Die typische DRM-Meute von heute.
 
@Friedrich Nietzsche: Du hast sehr komische Ansichten. Wenn du mir nicht beweisen kannst das du derjenige bist der bezahlt hat, dann kriegst du von mir auch nichts.

Vor allem dann nicht wenn jemand (von dem ich als Lizenzvergeber erstmal ausgehen muss das du selbst das warst) ganz legitim im Zuge einer Umstellung eine Lizenz von einen auf den anderen Account übertragen hat. (Wovon ich auch jetzt noch ausgehe, könnte mir keinen anderen Grund vorstellen warum ein Premium-Account sonst verschwunden sein sollte, die gelten nämlich auch jetzt noch und es gab keine Zwangsumstellung).
 
@Minty_Insurrect: Befass dich mal mit EU-Recht. Eine Ansichten würden vor jedem Gericht scheitern, da Software dort bis auf wenige Ausnahmefälle als Sache und nicht als fortlaufende Dienstleistung aufgefasst wird. Das Problem an deinem kruden Gedankengang ist, dass in meinem Fall, ganz egal, ob der Account mir gehört oder nicht, niemand mehr Zugang zu einer bereits bezahlten Softwarelizenz hat. Eine bezahlte Leistung darf nicht einfach zu zurückgenommen werden. Da tut es erstmal nix zur Sache, wer auf der anderen Seite die Leistung empfängt. Wenn bezahlt wird, ist zu liefern. Basta.
 
@Friedrich Nietzsche: Du missverstehst wohl. Wenn jemand mit deinen Daten den Account migriert hat, dann hat sehr wohl jemand noch Zugriff auf die Lizenz. Nur du nicht und deswegen musst du auch schlüssig beweisen das du ein Opfer bist und der rechtmässige Besitzer. Denn die nötigen Daten hätte dann auch der andere gekannt, da würde dann Aussage gegen Aussage stehen.

Könnt ja jeder kommen sonst...

Edit: Übrigens musst du auch vor einem Gericht schlüssig beweisen können das du der Eigentümer bist. Das ist bei Gegenständen natürlich einfacher, die kann man beschreiben, mit Seriennummer, evtl mit Zeugen. Aber beweis mal ohne die Transaktions-ID das du auch derjenige bist der bezahlt hat und somit der Eigentümer, da würd dich ein Gericht auslachen wenn du nix weiter in der Hand hättest als "Ich kenn die Accountdaten!"
 
@Friedrich Nietzsche: es ist doch auch üblich wenn du etwas bei z.B. Saturn gekauft hast, dass du den Bon aufbewahrst und bei Garantie- oder tiefergehenden Supportansprüchen auch vorlegst, oder? Was ist also so seltsam daran?
 
@divStar: Supportansprüche? Für etwas, was offensichtlich Mojang verschlampt hat, bin ich nicht in der Beweispflicht. Zudem geht es hier nicht um eine "Sache" mit Gewährleistungspflicht, sondern um eine Softwarelizenz.
 
@Friedrich Nietzsche: Dann sieh die Transaktions-ID als Aktivierungskey... Ohne den geht auch nichts, also immer schön aufbewahren ;)
 
@Sh4itan: Ändert trotzdem nichts daran, dass diese Verhalten unter aller Sau ist, und ich noch bei niemandem erlebt habe.
 
@Friedrich Nietzsche: Wenn man den Minecraft Account mit einem Mojang Account verbindet müsste das Einloggen wieder funktionieren.
 
Ich hätte die aussage so verstanden, dass man beispielsweise auch keine kommerziellen Let´s plays mehr machen darf und jepp, EA erlaubt das sogar ausdrücklich.
 
@Memfis: Dann hast du es leider falsch verstanden. Es wurde ausdrücklich erlaubt, mit zB youtube Videos Geld zu verdienen.
 
Mojang macht das schon richtig. Schließlich ist er auch für die Reputation der Marke "Minecraft" verantwortlich. Und er möchte bestimmt nicht das Minecraft mit einer Masse an Mikrotransaktionen in Verbindung kommt. Wenn die Serverbetreiber ihre Server finanzieren wollen, dann sollen diejenigen halt ganz einfach ein PayPal-Spendenkonto einrichten. Die Leute die auf einem Server regelmäßig zocken und das auch dauerhaft möchte, sind bestimmt bereit mal 5€ oder so zu überweisen.
 
@Seth6699: Kann dir aus Erfahrung sagen: nein, sind Sie nicht. habe knapp 4 Jahre einen CS und TS-Server kostenlos gestellt und um "Spenden" gebeten. Bei insgesamt ca 1500 immer wieder kehrenden Spielern habe ich spenden erhalten: 5 Euro ... Einmal! Damit finanziert man keinen Server.

(Dennoch mag ich keine Micro-Payments und finde das Vorgehen der Minecraft macher richtig)
 
@dognose: Ich meinte mit dem Spendenbutton eigentlich die Server, die viel Geld machen durch die In-Game-Transaktionen. Wenn Leute Server betreiben mit dem primären Ziel damit Geld zu machen, dann finde ich, dass das dem eigentlichen Spiel nicht mehr dienlich ist. Da wird dann die Klientel nur noch mit bestimmten Überitems gelockt und da will Mojang jetzt einfach einen Riegel vorschieben, was mMn auch nicht verkehrt ist.
 
Schlimmer als EA, sowas geht?
 
@happy_dogshit: Fun Fact: Leute übertreiben gerne masslos.
 
Jaja, Jahre lang Gameserver für lau gestellt. Server waren immer Randvoll "DayZ, CS:GO, Garrys Mod, Minecraft" Aber Spenden? Keiner! Darauf hingewiesen das die Server bald runterfahren als ich Arbeitslos wurde? Server Leer alle weg! Wir brauchen Micropayment einfach. Sei es Equip/Gold/Items. Ohne Einnahmen keine Server.
 
@Hektik: Es ist ein Server den du bereitstellst aus Spass am Spiel. Wenn dir das Geld fehlt und keiner donaten will, dann meine Güte, dein Pech! Dann schauste halt wohin du deine Daten zwischenspeicherst bis du wieder flüssig bist. Keiner braucht MicroPayment. Deswegen hauen sie ja auch auf andere Server ab.
Wenn du aber damit Geld verdienen willst bist du da eh falsch.
Letzter Satz ist aber natürlich richtig "Ohne Einnahmen keine Server". Allerdings dein Schicksal und damit leider auch dein Problem, da wird dir kein dritter raushelfen.
 
@Hektik: Mojang erlaubt nun sogar Mikropayment. Nur keine "gameplay-verändernded Dinge". Also Hüte, farbige Namen, Haustiere oder "Ränge" usw. ist erlaubt. Außerdem ist erlaubt für den Zugriff zum Server allgemein Geld zu verlangen (Abo-Modell), Trial-Perioden sind erlaubt, Werbung ist erlaubt und Dinge die alle Spieler gleichermaßen betreffen (aka "wir brauchen noch 44€ dann gibt es doppelte Erfahrung für alle Spieler") sind ebenfalls alle erlaubt.
Das einzige was sie verbieten ist pay2win. Und das aus gutem Grund (bedenke die Hauptzielgruppe von Minecraft).
 
Offtopic: "(wobei EA mittlerweile alles daran setzt, um dieses Negativ-Image loszuwerden)."

Habe ich was verpasst? Wo versucht EA sein Image los zu werden? Weil sie BF3 Kostenlos anbieten? (was man ja eh überall nachgeschmissen bekommt)?
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