"Open-Source-Geist": E-Autobauer Tesla gibt alle seine Patente frei

Der für seine Elektro-Autos bekannte US-Hersteller Tesla hat einen technologischen wie rechtlichen Knalleffekt bekannt gegeben. Um die Entwicklung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen weiter zu fördern, gibt Tesla alle(!) seine Patente frei und ... mehr... tesla, Elon Musk, Tesla Motors Bildquelle: Tesla Motors tesla, Elon Musk, Tesla Motors tesla, Elon Musk, Tesla Motors Tesla Motors

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gäbe es mehr menschen wie ihn wären wir wohl alle schon viel weiter...
 
@Darkstar85: er kann es sich aber auch leisten auf die Einnahmen zu verzichten. Das könnten zwar viele Großfirmen wie IBM, Apple auch. Aber im Mittelstand oder für Startups könnte der Verzicht auf Patente schon Probleme machen; einfach weil die großen die kleinen ständig überrollen würden. Hat also alles seine Vor- und Nachteile.
 
@TurboV6: Auch VW, Toyota, Google, MS, Apple und andere Mega-Firmen könnten sich das leisten. Tesla Motors ist gegen die nur ein kleiner Fisch und macht es trotzdem.
 
@dodnet: Und was hab ich gesagt? Großfirmen könnten sich das leisten. Angenommen ein Startup hat eine Mega Idee: eine Großfirma hat viel mehr Kohle das Produkt SOFORT auf den Markt zu bringen und zu vermarkten. Das Startup hätte das nachsehen und wäre tot. Und hinter Tesla steht der Paypal-Gründer, der eine Multi-Milliardär ist. Der hat die Milliarden nicht nur materiell wie die meisten Firmen: sondern der hat die Kohle Bar auf der Bank. Das ist ein himmelweiter Unterschied und mit Sicherheit kein kleiner Fisch.
 
@TurboV6: Ich bezweifle, dass das Geld bei ihm auf der Bank rumliegt. Das wird eher in genau diesen Firmeninvestitionen liegen. Und wenn die pleitegehen, ist das Geld weg.
 
@dodnet: nope. Er ist einer der wenigen Bar-Multi-Milliardären. Informier Dich mal.
 
@TurboV6: Das liegt am Wirtschaftssystem, nicht an der vorgeblichen Wirksamkeit der Patente. Die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte gab es kein Patentsystem, trotzdem entwickelte sich die Zivilisation weiter. Über eine Abschaffung des Patentsystems echauffieren sich nur diejenigen, deren vorrangiges Interesse am Anhäufen von Geld liegt. Diejenigen, die vorwiegend am Funktionieren der Welt und am Verbessern von Ideen interessiert sind, sind Patente meist egal. Meist ist es auch nicht der Erfinder, der an Patenten verdient, sondern die Firma. Für Startups sind international anerkannte Patente (alles andere ist nutzlos) sowieso unerschwinglich und damit nutzlos. Da muss dann wieder ein Investor her, der wiederum den Löwenanteil der möglichen Gewinne aus den Patenten abschöpft.
 
@Friedrich Nietzsche: na, das sag mal meinen Kollegen ebenfalls. Denn wir sind ein kleines Startup von 7 Leuten mit einer mehr als sehr guten Idee. Wäre das Patent nicht würden wir schon lang wieder was anderes tun, weils jemand aufgeschnappt hätte.
 
@TurboV6: Wie er schon sagte. Das Problem kommt nicht von dem Patentsystem sondern dem Wirtschaftssystem. Ich persönlich finde es krank wie sich alle (sowohl Startups als auch Großfirmen) immer verbarrikadieren. Einer hat eine Idee, die richtig gut ist, aber nicht die Mittel das anständig weiter zu bringen, aber freigeben? Nee, dafür ist das Ego zu groß, denn es könnte ja jemand anderes daran verdienen. Man stelle sich mal vor man hätte so ein Patent auf ein Rad gemacht. Vielleicht hätten wir dann einen markt für Octagonale-Räder? Das soll aber nicht heißen, dass ich nicht dein/euer bedenken verstehe. Das soll viel mehr heißen, dass das System in dem wir leben völlig kaputt ist.
 
@TurboV6: "Informier Dich mal." - Dann nenne doch mal bitte eine Quelle, ich finde da nichts dazu.
 
@NamelessOne: was ist der Inhalt Deines Kommentars? Monetäres-Leben beenden, und wieder in die Wälder ziehen? Jeder Mensch hat ein personliches Ziel. Die einen sind höher, die anderen niedriger. Wie willst Du den Wert Dingfest machen? Luft und Liebe? Sag blos Du spendest Dein Geld zu 100% und lebst sonst von dem, was andere übrig lassen...? Ich denke auch Du hast Deine Ziele und keiner macht irgendwelche Arbeit, um seine Ziele nicht zu erfüllen? Leute wie Musk haben quasi alles: durch die enorme Kohle. Ab einem gewissen Reichtum ist aber das Erwirtschaften im Prinzip sinnlos und ab dem Moment arbeitest Du für die Allgemeinheit. Das ist bei fast allen Multi-Milliardären so. Egal ob Virgin', Gates und Co: wenn sie was wollen, dann nehmen sie sich das: weil sie es dann einfach haben können! Das System ist nicht kaputt. Das System ist prinzipiell gut: aber im Ungleichgewicht.
 
@TurboV6: Der Kapitalismus fördert durch seine Eigenschaften mitnichten die Entwicklung des besten Systems, sondern die Entwicklung vieler qualitativ unterschiedlicher Lösungen parallel für ein und dasselbe Problem . Da geht es nicht darum, für alle die beste Lösung zu finden, sondern für sich selbst die profitabelste. Da werden auch schon mal minderwertige Produkte verkauft (Stichwort: Geplante Obsoleszenz).

Ein Großteil der Multimilliardäre betätigt sich übrigens mitnichten gesellschaftlich. Einige wenige Landen durch ihre (vorgebliche) Philanthropie in den Medien. Der allergrößte Rest reinvestiert das Vermögen. Nicht dort, wo das Geld Gutes tut, sondern dort, wo es die größte Rendite bringt. Nicht, um Arbeitsplätze zu schaffen, sondern nur, um Rendite zu erwirtschaften. Es gibt etwa 1.650 Milliardäre weltweit. Und weil du von einer Handvoll hin und wieder medienwirksam eine Spende getätigt und oder aus Steuergründen eine Stiftung gegründet wird, sind sie für dich alle Philanthropen? Ich würde, naiv wie du bist, dringlichst von der Gründung deines Start-Ups abraten.
 
@Friedrich Nietzsche: eins kannst Du wirklich behaupten: Dein Name ist Programm!
 
@TurboV6: Simpler Pragmatismus, eine sehr nützliche Eigenschaft, vor allem als Unternehmer. Falls du es noch nicht begriffen hast: Die Welt ist keine Idylle, wo Schmetterling-pupsende Einhörner zusammen mit Veggie-Wölfen zu Harfen-Musik auf der immergrünen Weide grasen. Da kannst du noch so lange auf das Minus drücken. Schade finde ich, dass du nach deiner "Ich habe ein Start-Up"-Marktschreierei anscheinend nichts Gehaltvolles zum Thema beizutragen hast.
 
@Friedrich Nietzsche: so, oder so ähnlich sehe ich das auch. Und ich bin mir nichtmal sicher ob sowas Start Ups im Allgemeinen überhaupt schaden würde. Es ist, wie es immer ist. Einige, die auf Patente anderer angewiesen sind werden Gewinne einfahren und andere eben nicht. Es würden möglicherweise auch viele Arbeitsstellen wegfallen aber diese gäbe es woanders. Das System liegt in meinen Augen schon seit Jahren im Koma und wird, trotz dessen das es keine Zukunft hat künstlich am Leben gehalten bis es eingeht. Man kann Firmen, allen voran AGs die niemanden und allen zugleich gehören verpflichten 50,60 oder 80% des Gewinnes in Forschung zu stecken. Eine weltweite Spekulationssteuer von über 95% auf jedes spekulative Geschäft würde auch die Heuschrecken an den Börsen fern halten. In Zukunft wird viel mehr Handarbeit durch Maschinen ersetzt und wenn man von den 7 Mrd. Bewohnern die der Planet hat nicht 6,5 Mrd. abschlachtet führt auch kein Weg daran vorbei das aktuelle Geldsystem über Bord zu werfen.
 
@dodnet: Jap, interessant wäre aber zu wissen, wie viel Tesla bisher an den patenten verdient hat. Ich glaube nicht, das Tesla auf 10-100 Millionen pro Jahr verzichten würde.
 
@TurboV6: Wieso können das nicht alle? Patente sind nicht zum Geld machen da, sondern um Ideen zu schützen. Mir würden die Credits ausreichen und ich würde auch jedem meine Ideen zur Verfügung geben!
 
@s3m1h-44: und Du siehst kein Zusammenhang zwischen Ideen und Geld...? Ahja. Wie zahlst Du als Einzelunternehmer mit einer brillanten Idee Deine Rechnungen so?
 
@TurboV6: Indem du Geld mit deinem Produkt verdienst, wo die Ideen eingeflossen sind. Nochmal: Patente sind nicht zum Gewinn machen da, sondern zum "Ideen schützen".
 
@s3m1h-44: Du hast den unternehmerischen Sinn von Produkten nicht verstanden, oder? Angenommen ich hab eine technische Idee, die ich patentieren lassen will, aber über Software umgesetzt wird. Ich hab doch ohne Patent gar keine Chance, dass mir das nicht von großen Softwarehäusern weggenommen wird. Null chance. Und damit verhinderst Du Wettbewerb massiv. Dass viele Patente (runde Ecken) bescheuert sind: keine Frage.
 
@s3m1h-44: übrigens hat genau das Tesla heute im Interview geschrieben: "Wir fühlten uns gezwungen, Patente zu beantragen, weil wir Sorge hatten, die großen Autokonzerne würden unsere Technologie kopieren und dann ihre Macht bei Produktion, Verkauf und Marketing nutzen, um Tesla zu besiegen" (Bild). Genau deswegen sind Patente gerade für kleine Firmen verdammt positiv.
 
@Darkstar85: der Mann steht mit einem Bein im kommenden Paradigma. Das ist nicht leicht, wenn die Menschheit aus 6% Psychopathen besteht.
 
@Druidialkonsulvenz: 6%? Fehlte da nicht eine Null? ;)
 
@Darkstar85:
Patente hin oder her es bringt einem trotzdem nicht weiter, dafür ist die Öl Lobby zu stark, der Strom bei uns zu teuer und am Knackpunkt Akku wird es auch nichts ändern!
Keinen Schimmer wie es bei anderen Herstellern so gelaufen ist aber selbst den Opel GT BJ ~1970 gab es als funktionsfähige Elektro-Version die hätte in Serie gehen können! Wenn ich noch weiter zurück gehe dann sind die ersten offiziellen e-Autos irgendwann um 1880 gefahren. Genauso fahren schon seit über 20 Jahren eigentlich Serienreife Prototypen mit Brennstofzelle von Opel auf unseren Straßen herum. Es ist einfach nicht gewünscht das diese Modell auf den Markt kommen!
 
Der Mann ist eine Sensation! Ich hoffe echt, dass Audi, BMW und Mercedes so langsam mal den Tipping Point kommen sehen und auch endlich mal auf Elektro umstellen bzw. mehr daran arbeiten, die Entwicklung solcher Vehikel zu beschleunigen. V6/V8 ist alles schön aber am Ende wird es doch darauf hinauslaufen, dass wir Elektro fahren müssen. Ob wir wollen oder nicht.
 
@b0a1337: Naja der BMW i8 ist schon das Sahnetüpfchen. Da kann ein Tesla einpacken. Ok, zugegeben der i8 hat auch noch einen kleinen Benzinmotor, aber trotzdem hat der nen geiles Fahrgefühl.
 
@ElWa: Dazu kommt, das der leider i8 weitaus weniger erschwinglich ist (in der Basis) als ein Tesla (S) es ist. Man siehts dem aber auch an :D
 
@lee91: Letztlich sind Fahrzeuge wie der i8 unsinnig, weil sie keine große Verbreitung finden werden und gerade für solch leistungsfähige Fahrzeuge die Akkus nicht genug Kapazität haben. Aber sie bringen die Technologie voran.
 
@TiKu: Für die Verbreitung gibt es ja noch immer den i3 und den Mini E, man muss aber solche "Leuchtturmprojekte" haben, damit die Öffentlichkeit aufmerksam wird. Wer denkt bei einen E-Auto Diskussion an den Opel Ampera, obwohl das Konzept ziemlich stimmig ist, mit akzeptablen Preis von unter 40.000€, E-Reichweite ca. 80 km, Range-Extender, Ausgereift mit fast 5 Jahren.
 
@floerido: der Apera kostet 40.000€ damit könnte man sich auch einen vergleichbaren Wagen z.B. Civic kaufen mit einem 20.000€ Benzin Gutschein ! Solange die Preise so irrwitzig sind wird da niemals eine Verbreitung erfolgen.
 
@CvH: Natürlich für den neutralen Rechner ist ein E-Auto noch nichts, es ist eher für die Idealisten. Die E-Versionen sind meistens auch gut ausgestattet und haben zB. Automatikgetriebe. Mit guter Ausstattung und Automatik kostet der Civic, Astra, Golf oder ähnlicher Kompakter auch seine 30.000€. Die Preise nähern sich aber schon einem akzeptablen Wert an, es gibt ja auch einen Markt für die Sportversionen die auch um die 40.000€ kosten.
In anderen Ländern werden diese Modelle auch vom Staat durch Förderungen attraktiver gemacht. In den USA kann man bis zu 7500$ bekommen, in Kanada und den Niederlande um die 5.000€, als Firma in den Niederlanden sogar fast 20.000€. In Norwegen und Dänemark gibt es bis zu 17.000€ Steuerersparnis, weshalb das Oberklasse Modell Tesla Model S Preislich attraktiver ist als ein kompakter VW Golf. Jetzt wo nicht mehr nur ausländische Firmen E-Autos anbieten und es auch deutsche Alternativen gibt, wird sich die Bundesregierung vielleicht auch dazu bewegen entsprechende Programme zu starten.
 
@floerido: wenn das im Sinne der Deutschen Lobbyisten wäre, hätten wir das schon denke ich mal :)
 
@ElWa: "...trotzdem hat der nen geiles Fahrgefühl..." Und das kannst du aus welchem Grund beurteilen? Warte: Du arbeitest in der Elektroauto-Entwicklungsabteilung bei BMW...?!
 
Die sind doch schon aus der Entwicklung raus. In einigen BMW Autohäusern steht er auch schon und fahren sieht man mit Glück auch mal einen.
 
@marcoh242: Bei einem Preis der Basisversion von 126.000 EUR lassen die aber nicht jeden damit fahren...
 
@MaikEF_: Bin den i8 schon gefahren! Kann ich so unterstreichen, super Auto. Jedoch völlig sinnlos
 
@b0a1337: Daimler war doch der erste der Big 5 Autobauer mit Elektro-Fahrzeugen. Ok: es steckt Tesla-Technik drin, aber es ist ein Anfang. Das Problem sind auch nicht starke Elektromotoren zu entwickeln: sondern die Akkus. Und da sind Autobauer einfach die falschen Verantwortlichen. Das sind ja komplett neue Geschäftsfelder. Und wenn selbst etablierte E-Hersteller wie Infineon, Siemens, Bosch immer noch unfassbare Probleme haben leistungsfähige Akkus zu produzieren: was soll ein Autobauer _allein_ da anrichten? Das geht nur mit Joint-Ventures. PS: ich mag meinen - mittlerweile - V10; aber ja, ich würde auch E-Auto fahren, wenn es endlich eine Alternative ist.
 
@TurboV6:
Mir geht es darum, dass ich schon mind. 1x im Monat nen Tesla auf deutschen Straße sehe. Ich würde auch gerne mehr i8s sehen, aber die Dinger kann doch keiner bezahlen! Die Autohersteller können ja jetzt bedenkenlos zugreifen und auf Basis von Teslatechnik entwickeln und testen. Dieses ganze Gespare, das führt doch zu gar nix. BlueMotion und der ganze Schrott. Akku rein und ab dafür.
 
@b0a1337: schon mal die Kehrtwende der E-Autos gesehen? Es gibt aktuell gar nicht genug Kraftwerke, die sauberen Strom produzieren. In ganz Europa könnte man nur die Gas- und Kohlekraftwerke so schnell ausbauen. Nur bringt das was, wenn der Schmutz an einer anderen Stelle produziert wird? Wir brauchen Zeitgleich zu E-Autos eine Möglichkeit Strom günstiger zu produzieren und vor allem auch effizient zu speichern. Ansonsten ist das einfach nur eine Verschiebung der Verschmutzung.
 
@TurboV6: Das ist schlicht...UNSINN! Warum meinst Du, werden alle naslang der Großteil der Windräder abgeschaltet. Weil sie für die Netze einfach zu viel Strom produzieren.
Das Problem ist nicht die umweltfreundliche Stromerzeugung, die gibt es. Problem ist allein die Speicherung des Stroms.
Die Techniken stehen allerdings bereit - nur die Lobby der Dreckschleudern, ob sie nun Kraftwerke oder Autos heißen, sind das Problem. Und da gibt es hierzulande leider eine Große Koalition der Unvernunft, somit wird sich da so schnell auch nichts ändern.
Und wenn die Gangster einsehen werden, dass es sich ändern MUSS, wird es leider zu spät sein!
 
@Bengurion: warum sind Windräder derzeit so im Rennen? Weil sie am höchsten Subventioniert werden. Vor 10 Jahren war's Solar; heute Windräder. Deine Argumentation: leider fehlgeschlagen.
 
@TurboV6: Und was hat Subvention mit der Aussage zu tun, das es genügend Strom gibt oder sagen wir: geben könnte, wenn Leitungen und Leitungskapazitäten bundesweit stimmen würden bzw. schlicht da wären ?
 
@TurboV6: was haben abgeschaltete Windräder, die deshalb abgeschaltet werden, weil die Stromproduktion zu hoch ist, mit Subventionen zu tun?

Problem ist, dass es keine schlüssige praktische Umsetzung dafür gibt, Strom, der in Massen produziert wird, zu speichern, um ihn dann wieder freizusetzen, wenn Wind/Sonne schwächeln.

Wie schon geschrieben, Techniken und Verfahren dafür gibt es, aber deren Einführung wird von betreffenden Lobbyisten behindert und es fehlt somit an einer stringenten Planung und Umsetzung der Energiewende.
 
@DerTigga, @Bengurion: das hat damit was zutun, dass die Subvention gezahlt wird - ob Strom produziert wird oder nicht. Das ist ja der Irrsinn an der Sache. In der Nordsee stehen Windräder, die noch keine Stromanbindung haben. Aber es mussten Diesel-Motoren verbaut werden, damit die Windräder sich drehen und nicht verrosten. Das schnelle gepusche mit dem Ressourcen-Wechsel macht genau solche Irrsinne möglich: wir stecken unfassbar viel Kohle in Windräder (durch die Subvention) können mit dem Strom aber nichts fangen, weil er weder transportiert noch gespeichert werden kann. Super Energiewende. Wieder bis zum Tellerrand gedacht und nicht weiter.
 
@TurboV6: Ich hab nicht abgestritten, das da was im argen liegt, was die Anlieferung oder gar das annehmen können von, ich nenns mal: Ökostrom angeht. Es ist aber meiner Meinung nach grundsätzlich so, das bis zur großflächigen Verbreitung von Elektrofahrzeugen dieses Manko behoben werden kann und es daher ne Milchmädchenrechnung ist, davon auszugehen, das Kohle und sonstige konventionelle Kraftwerke (zu / in dieser Zeit IMMERNOCH) die Lieferlast (fürs Aufladen) in allerweitesten Teilen alleine zu stemmen haben = das kann nie und nimmer reichen Behauptungen = man kanns eigentlich gleich lassen Theorien aufgestellt werden.
 
@Bengurion: Dem kann ich beipflichten! Derzeit haben die Netzbetreiber massiv Probleme die stochastischen Stromspitzen die durch Ökostrom kommen wegzudrücken (über Polen und Niederlande) und so die Netzfrequenz stabil zu halten. In den nächsten Jahren wird das Problem nochmal um ca. 60% zunehmen. Derzeit wird ja über eine Senkung der Einspeisevergütung diskutiert. Die privaten Erzeuger sollen so zu mehr Eigenvergbrauch gezwungen werden. Problem: Speicherung des Stromes.

Ergo -> die Planung der sogenannten "Energiewende" ist total fürn Arsch, da diese sich nicht an den technisch/physikalischen Vorraussetzungen orientiert, sondern an sturen politischen Vorgaben die 5 Energiekonzernen und den Solarabsahnern (die auch noch jammern, wenn Sie ihre Renditebetriebe zumachen müssen) in die Tasche spielt. Die Energiewende müsste grundsätzlich anders, nämlich auf lokaler/kommunaler Ebene angepackt werden. Es wird aber ein Traum bleiben.
 
@Bengurion: Es wird ja nicht abgeschaltet, weil die Windräder konstant zuviel Strom liefern, sondern eben weil der Strom nicht planbar ist. Wenn es irgendwann mal soweit sein sollte, die Energie effizient zu speichern, werden die ganzen grünen Energien auch die Grundlast stemmen können. Bis es soweit ist, ist die Notwendigkeit, die Windräder abschalten zu müssen, eher ein Argument für den Kraftwerkausbau als dagegen.
 
@TurboV6: Und wie sieht es mit der Subvention der anderen Energiequellen aus? Kohlesubventionen, die ständigen Kosten für die Pumpwerke in den alten Bergwerken, Verhinderung von Bergbauschäden oder Atommüllentsorgung. Wie viel Steuergelder sind und werden nach Tschernobyl fließen?
Ich glaube es gibt kaum eine Energieform die weniger Subventioniert wird als der Ökostrom und das ist ja jetzt auch nur die Starthilfe.
 
@floerido: um mal nur mal einzuhacken, die Produktion von Atomstrom ist die Gewinnbringendste Erzeugung von Strom für die Betreiber und die mit Abstand teuerste für das Land. Aber natürlich werden solche Rechnungen ja nur so weit gemacht wie es für die Lobby Sinn macht.

@TurboV6 Kohle / Gas / Atom werden alle direkt oder indirekt Subventioniert, damit die Betreiberfirmen ihre Gewinne Maximieren können. Wir hätten nicht ein Atomkraftwerk gebaut ohne Subventionierungen !
 
@CvH: und warum mussten Atommeiler gebaut werden? Weil damals die Firmen schnell viel Strom benötigten. Was war die Alternative für 40 Jahren? Gas aus Russland, mit denen man 10 Jahre vorher noch "Krieg" hatte, oder sich auf moderne, westliche Technik verlassen, auch wenn diese Stand heute überholt ist? In 40 Jahren werden wir genauso über Wind / Solar denken, wie wir es heute kennen, weil es was viel moderneres / leistungsfähigeres geben wird.
 
@floerido: die Summe machts beim Ökostrom. Ökostrom hat Stand heute die größten Startsubventionen in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Weil man eben soviel darauf setzt, gibt man hier auch gern Geld aus. Zurecht. Aber Ökostrom ist mit Sicherheit nicht billig. Du musst auch an die EEG-Umlage denken: allein dieses Jahr 3 Milliarden Euro!
 
@TurboV6: zumindest Kohle & Atom werden heute noch Subventioniert trotz das eine "Saubere" alternative da ist. Keine Firma würde heute noch ein Atomkraftwerk laufen lassen wenn sie es alleine zahlen müssten.

Das heißt doch soviel wie das wir Atom Subventionieren müssen weil wir sonst mehr Subventionen an Erneuerbare zahlen müssten. Am Ende der Rechnung machen doch die Bürger nur schlecht dabei je länger Atom und Kohle am Netz bleiben.
 
@CvH: aber die Subventionshöhen von Solar ist aktuell viel höher als alles andere. Keiner weiß wie's in 10 Jahren sein wird. Keine wie in 50 Jahren. Dass Atomkraft nicht prfekt ist keine Frage; aber der Ökostrom stand heute ist halt auch weder günstig noch perfekt. Viele Probleme sind noch offen und ein Sofortumstieg faktisch und technisch gar nicht machbar. Deswegen sind Elektroautos auch lange nicht perfekt, wenn der Strom aus Kohle oder Atom gewonnen wird und es keine Speicher für Strom aus erneuerbaren Quellen gibt.
 
@TurboV6: das dieser Umstieg nicht von heute auf Morgen geht sollte klar sein, nur das wir uns Heute aufregen das wir Solar etc subventionieren müssen finde ich falsch. Unter dem Strich ist Solar/Wind etc billiger als das jetzige nur werden die Schlampereien der letzten Jahrzehnte (mangelnder Ausbau der Stromnetze etc) ja auch gleich auf die "Solar Rechnung" geschrieben. Flexibel Strom kann heute doch so oder so nur Gas und bedingt Kohle Liefern. Leider wird das ganze Thema aber wie immer nur so angegangen das die großen Konzerne ja nicht verlieren und ihre Macht weiter haben. Von Stromspeicherung kann ja noch keiner reden, wir streiten uns ja noch immer ob wir überhaupt Solar etc wollen oder nicht.
 
@b0a1337: Genau, die Autohersteller können ja jetzt bedenkenlos zugreifen und auf Basis von Teslatechnik entwickeln und testen und ihre Autos dann verkaufen - mit einem kräftigen finanziellen E-Aufschlag, weil die Entwicklung ja so teuer war.
 
@MaikEF_: Wenn man genau liest beugt Tesla ja dem vor indem er sagt, dass er nur nicht klagt, wenn die Technik sozusagen unter noblen Vorraussetzungen weiterverwendet wird. Die Patente bleiben ja trotzdem bei Tesla.
 
@TurboV6: Da könnte man doch mal Duracell drauf ansprechen, ob die anstelle eines Hasens nicht vielleicht einen Honda mit Batterien versorgen können. ;)
 
@b0a1337: Ob wir derzeit Kohle oder Gas verstromen um ihn dann "umweltfreundlich" ins E-Auto Tanken oder diese Rohstoffe erst im Auto verbrennen ist gerade egal!
 
@FatEric: Nein, eben nicht. Wenn die Autos auch vom Stromnetz laufen, dann müssen wir uns um die nicht mehr kümmern.
Und die Autos werden dann wahrscheinlich auch indirekt die Umwelt weniger verschmutzen, weil wir unseren Strom ja nicht NUR aus Kohle und Gas beziehen, sondern zu ca. 25% auch aus Atomkraft und regenerativen Quellen, sprich Solaranlagen, Windturbinen, etc.
Außerdem sparen wir dann vielleicht sogar etwas Energie, weil wir weniger Sprit und Motoröl herstellen müssen, d.h. die Ölraffinerien verbraten nicht mehr so viel Energie.
 
@metty2410: Dann denk mal konsequent weiter. Wieviel auf Erdöl basierende Werkstoffe stecken in einem ordentlichen E-Auto? Die (leichte) Kunststoff-/Carbon-Karosserie mit evtl. Kunststoffscheiben, die Reifen, die Akkus, die Sitze, das Interieur, die Verkabelung, auch die E-Tank-Anlage und der E-Sprit-Herstellungsprozess nicht zu vergessen... Wenn man schon grün fahren will, dann richtig, nicht nur ein bissel zum Schein.

Edit: Und zum Thema Kunststoff fällt mir noch was ein:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&sqi=2&ved=0CC0QtwIwAQ&url=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DPBF4-jUy1Ic&ei=q7aaU_qcHYvQ7Aayy4HwDA&usg=AFQjCNE-oUcVnYlQrup9o356O4-vlyxZVA&sig2=pWNj9BHHW-1V4aElhZNe7w&bvm=bv.68911936,d.ZWU

Edit 2: Zu Aluminium auch:
http://future.arte.tv/de/thema/ist-aluminium-so-harmlos-wie-behauptet#article-anchor-3891
Besonders interessant für Frauen (Brustkrebsgefahr durch Deos mit Aluminium). In der ARTE-Mediathek gibt es einen Bericht dazu...
 
@MaikEF_: Okay Maik, dann einfach so weiter machen, wie bisher? Das ist auch kein Weg. Wenn ein Schritt zur erheblichen Erleichterung eines irdischen Klimaproblems beihilft, ist es ein Guter.
Bis wir so weit sind, dass wir alle keine Cheeseburger essen und Zigaretten mehr rauchen, wären hier mit einer absoluten Haltung vorher noch die Dinosaurier wieder da.
 
@Every_b: HÄÄÄÄÄÄ? Wo liest du aus meinem Komentar heraus, dass ich dafür plädiere, weiter zu machen wie bisher???

Edit:
Ich habe zum Ausdruck bringen wollen, dass es nicht einfach nur damit erledigt ist, einen Elektromotor in einem schicken Kleid zu verpacken und schon geht es der Umwelt und uns besser. Wenn man neue Konzepte zum leben erwecken will, sollte man das doch gleich ordentlich durchdenken, langfristig sehen, nicht nur für den Augenblick. Und da hört es eben nicht nur beim Motor auf.
 
@MaikEF_: Das war doch eine Frage. Keiner sagt, dass du dafür plädierst.
 
@Every_b: Ich habe nix gefragt, was so interpretiert werden sollte (siehe Edit)!
 
@MaikEF_: Ich möchte eigentlich nicht über dich und deine Aussagen sprechen, da kommen wir vom Thema ab, aber für den Seelenfrieden:

"Wenn man schon grün fahren will, dann richtig, nicht nur ein bissel zum Schein." - Meine Antwort bezieht sich hauptsächlich auf diesen Passus. Dass auch eine kleine (so klein ist sie meiner Meinung gar nicht) Veränderung in diese Richtung gut für dich, mich, und uns alle ist. Bis wir einen absoluten Öko-Status erreicht haben, ist es mit uns eh vorbei. Also der Widerspruch: Wieso "richtig", ein "bissel zum Schein" ist besser, als nichts. Deinem Edit gebe ich recht, damit ist es nicht erledigt, ich bin aber guter Dinge, dass genau das, was du vorschlägst, passiert.
 
@Every_b: Na dafür ein Kuss.

Edit: Shit, PLUS, ein PLUS!!! (olle Rechtschreibkorrektur)
 
@b0a1337: Sensation hin oder her: Letzendlich bauen die Volumenhersteller deswegen keine Elektrofahrzeuge, weil diese schlichtweg teuer und von schlechter Reichweite sind. NIemand kann/will sich ein Auto leisten, was 120000€ kostet und nur 300-400km weit kommt um dann wieder Stunden "betankt" zu werden. Es gibt derzeit keine Alternative zum Turbo-Diesel, was Power, Kosten und Reichweite anbelangt. Es wäre ökologisch viel sinnvoller anstelle des energieaufwändigen, kostspieligen und resourcenfressenden Elektrowahns lieber ökolögische auf Dieselerzeugung zu setzen (Stichwort SunFuel).
 
@F98: Der Markt wird sich aber finden - alleine schon durch das wandelnde Umwelt- und Klimabewusstsein in einer immer breiter werdenden Masse. Denn das sind Argumente von Heulsusen und Nobilisten. Es geht, meiner Meinung nach, um mehr als Vorlieben.
 
@F98: naja, das Interesse in Deutschland ist da, die Anforderungen sind, auch wenn diese nicht jeder brauchen würde, auch klar in Deutschland. Was in Deutschland fehlt, ist die Infrastruktur. Die meisten Deutschen wollen ja ein Auto mit einer Reichweite um 500km und mehr, obwohl die meisten gerade einmal im Umkreis von 50km mit dem Auto (meist zur Arbeit) unterwegs sind. Die Ladezeiten kann man ganz bequem während der Arbeit überbrücken (6-8 Stunden Ladezeit ist für alle ausreichend), nur wenn man dann weg von der Arbeit ist und mit dem e-Auto zu Hause ankommt, hat man ein Problem, wenn man das dazugehörige Eigenheim mit Ladestation auf dem Grundstück nicht hat. Wer zur Miete wohnt kann nicht mal eben eine Ladesäule irgendwo hinbauen. Der Tesla Model S ist für mich schon ein vollwertiges E-Auto, nur leider mangelt es an der Infrastruktur, um so ein Auto jederzeit laden zu können. Was nutzt einem ein Akkubetriebenes Werkzeug, wenn man es nicht zu Hause oder jederzeit aufladen kann??
 
@F98: Zur Power: Muss ein Auto wirklich über 200 km/h schaffen, wenn die Richtgeschwindigkeit bei 130 km/h ist und man darüber den Versicherungsschutz quasi verliert? Muss man für die jährliche fahrt in den Urlaub, wirklich eine entsprechende Reichweite vorhalten oder reicht nicht ein Range Extender dafür? Die durchschnittliche Fahrstrecke pro Tag in Deutschland liegt bei ca. 40 km und da sind die ganzen Außendienstler einberechnet. So teuer sind E-Autos auch nicht, selbst wenn man die günstigeren Kleinwagen überspringt und mit der Kompakt- bzw. Mittelklasse anfängt.

Nissan Leaf - ca. 30.000€ - 160 km E - VMax 144 km/h
VW e-Golf - ca. 35.000€ - 190 km E - VMax 150 km/h
Toyota Prius Plug-In - ca. 36.500€ - 30 km E + Range Extender - VMax 100 km/h (E)
Opel Ampera - ca. 40.000€ - 80 km E + Range Extender - VMax 160 km/h
BMW i3 - ca. 40.000€ - 110 km E + Range Extender - VMax 150 km/h
Mitsubishi Outlander PHEV - ca. 40.000€ - 50 km E + Range Extender - VMax 120 km/h (E), 170 km/h (B).

Tesla Model S 60 - ca. 65.000€ - 390 km E, VMax 190 km/h
Tesla Model S 85 - ca. 75.000€ - 502 km E, VMax 200 km/h

In Norwegen verkauft sich dank E-Autoförderung das Model S besser als der normale Golf. In Deutschland werden ja eher Mittelklassefahrzeuge durch die Dienstwagenregelungen gefördert.

Die E-Autos sind auch meistens nicht schlecht ausgestattet. Nehmen wir mal den Golf da kostet ein entsprechender Diesel mit Automatikgetriebe auch um die 30.000€. Ein Diesel Outlander mit ähnlicher Ausstattung wie die E-Variante kostet auch 35.000€.
 
@b0a1337: Alle großen Deutschen Hersteller haben inzwischen Elektroautos, die wesentlich günstiger sind, als die Modelle von Tesla. Den e-Golf ab 34tsd, BMWi3 auch ab 34tsd, Opel Ampera (schon seit 2011!!!) ab 38tsd und in wenigen Monaten auch die B-Klasse von Mercedes.
Aber warum sehen wir keine E-Autos? Richtig weil das Konzept bist jetzt einfach noch keinen Sinn macht. Die Autos kosten viel zu viel, um die Mehrkosten durch Einsparungen irgendwie rein zu holen. Die Akkutechnik ist einfach noch nicht so weit. 100-200km Reichweite ist ja schön und gut. Doch wenn ich mal bei 30 grad Ausentemperatur auf der Autobahn eine weite Strecke zurücklegen will, dann kann ich die Reichweite total vergessen und muss ständig Laden. Range Extender, kleine Bezinmotoren die dann die Akkus im Notfall aufladen können, sind da noch der beste Kompromiss. Meiner Meinung nach muss schnell an einer neuen Akkutechnologie gearbeitet werden. Dann hat E-mobilty auch Sinn und bietet einen Mehrwert
 
@exeleo: Warum sehen wir keine E-Autos? Weil die Erdöl-Lobby da auch direkt oder indirekt ihre Finger mit im Spiel hat! Die sorgt schon dafür, dass weiter Nachfrage nach Erdöl- und gas herrscht.

Und Bezüglich Reichweite ein kleines Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/BYD_e6#Technische_Daten.
Alle Modelle sind serienmäßig mit einer Klimaanlage, Ledersitzen, einem dem Keyless Go vergleichbaren, schlüssellosen Startsystem sowie neben den üblichen Front- und Seitenairbags auch mit zusätzlichen Vorhangairbags ausgestattet.
 
@MaikEF_: Ach Quatsch! Nenn mir einen rationalen Grund, jetzt schon auf einen E-Auto zu setzen. Die Technologie braucht einfach noch ein Paar Jahre, wie gesagt, die Akkutechnik ist noch nicht so weit.

Alle oben genannte Modelle kannst du jetzt sofort hier in Deutschland kaufen. Dann hast du dein E-Auto. Die ganzen E-Autos von ausländischen Herstellern sind da sogar nochnicht einmal mit dabei.
 
@exeleo: http://www.zeitenschrift.com/artikel/das-elektroauto-das-nicht-ueberleben-durfte#.U5rZWnZiMcs

und
http://geozentrale.blogspot.de/2011/10/warum-das-elektroauto-sterben-musste.html

und nicht zu vergessen die Folgen als E-Auto-Fahrer:
http://www.focus.de/auto/news/autoabsatz/sondergebuehr-wegen-steuerausfall-so-werden-elektroauto-fahrer-abgezockt_aid_981523.html
 
@MaikEF_: Jaja das stecken die Öl Konzerne dahinter. GM hat die Autos ohne Gewinn verkauft, um auf die 10% zu kommen die gefordert waren. Als das Gesetz gekippt wurde, hat GM logischerweise auch das Auto eingestellt. Es fuhr ja kein Gewinn ein und notwenig war es auch noch nicht. Es war seiner Zeit schlicht voraus.
Aber ich seh euer Problem nicht! Inzwischen gibt es so viele Elektroautos (der Nachfolger vom Ev1 ist der Ampera bzw Chevrolet Volt).
Die Leute wollen mit den jetzigen Einschränkungen einfach noch keine E-Autos. Am Angebot kann es inzwischen nichtmehr liegen.
 
@MaikEF_: Der BYD ist doch kein richtiges Auto. Die Reichweite glaube ich erst, wenn die von unabhängigen Testern bestätigt wird. Die Sicherheit wird man total vergessen können. Mit dem Teil will ich kein Unfall haben dann noch die Tatsache mit den Bränden dazu.

Zum Thema Reichweite: Was glaubst du wie sich die Reichweite verhält wenn du auf der Autobahn fährst, Klima an, Radio an. Dann kannst du Elektro Autos vergessen. Da bleib ich lieber bei meinem Diesel.
 
@MaikEF_: Eigentlich ist in Deutschland nur der Preis die Hemmschwelle.
Fahre mal in die Niederlande, da sieht man wirklich viele E-Autos. In Norwegen hat das Tesla Model S den normalen Golf in den Zulassungen von Platz 1 verdrängt. Beide Länder haben gemeinsam, dass dort E-Autos gefördert werden und die Anschaffungskosten auf das Niveau der Verbrenner sinken.

Auch die Reichweite ist eher ein Scheinargument, die Durchschnittsfahrstrecke pro Tag in Deutschland liegt bei ca. 40 km, gerade die Lösungen mit Range-Extender sind eigentlich ideal für ein Land wie Deutschland. Für die hauptsächlich kurzen Strecken unter 100 km reicht die Batterie, wenn man dann doch Überlandfahrten machen möchte schaltet sich der Generator hinzu.
 
@b0a1337: Dem wage ich eher mal zu widersprechen. Beispiel Hybrid-Autos. Ich fahre also, egal welchen Modus ich gerade nutze, immer ein Teil spazieren, was ich gerade im Moment nicht brauche? Und ein reines E-Auto? Sieht es da besser aus? Der Tesla Roadster wiegt, laut Wikipedia, 1220 Kg (der erwähnte i8 1490). Bei EINEM Durschnittsdeutschen (2 Personen sehe ich so gut wie nie in einem PKW) von 75Kg ergibt das einen "Wirkungsgrad" von ganzen 6,1% (unter der Voraussetzung das der Rest 100% Wirkungsgrad hätte, was auch nicht der Fall ist) Das Problem bleibt für mich das Auto, bzw. der Individualverkehr, als solches, egal mit welchem Antrieb. Wie viele Kohle- und Atomkraftwerke wir mehr bräuchten, wenn es nur noch Elektroautos gäbe, wäre auch so eine Frage.
 
@b0a1337: Naja BMW geht definitiv in die Richtung, es ist normal, dass die ersten Fahrzeuge durch die hohen Entwicklungskosten in kleineren Stückzahlen produziert werden. Aber i8 ist auch eher Vorzeigemodell und dann gibt es noch den i3. Aber auch VW und Mercedes sind gerade dabei ihre "Kleinwagen" auf den Markt zu bringen. Es wird leider noch eine Weile dauern, bis die Technologie bezahlbar/praktikabel sein wird. Aktuell gibt es einige Probleme.(Akkus, Gewicht, Reichweite)
 
Ich denke er war mit der vermarktung seiner Patente nicht erfolgreich
 
@-adrian-: Nope. Tesla hat seine Patente bisher ausschließlich defensiv eingesetzt.
 
Hätte ich das Geld würde ich mir sofort einen Tesla holen
 
Ich hab erst vor einiger Zeit eine Reportage über den guten Mann gesehen und er ist wirklich ein Visionär. Von ihm wird man sicher noch einiges hören. Die Welt bräuchte mehr wie ihn.
 
@dodnet: [Ironie] Aber er hat doch nichts erfunden. Es gab vorher schon Autos... und es gab vorher schon Batterien und Strom [/Ironie]
Na... wer verstehts XD
 
@hempelchen: War das etwa Ironie? ;)
 
... um die "Karbon-Krise" alleine lösen ... ist eine zimlich seltsame Übersetzung. Gemient ist wohl der CO2-Ausstoß bzw. die damit verbundene Krise (Erderwärmung [siehe Doku "Chasing Ice"]).
 
@Froggie: Die Karbon-Krise ist was anderes. Dabei geht uns allen schon bald das Karbon aus, ... .... wohl weil ein paar zu gierige Oxygene sich alles unter den Nagel reißen. Aber wenigstens teilen sich immer zwei Oxys ein Carb rein. :D
 
Würde sowas mal in anderen technologie bereichen passieren würden alle davon profitieren, oder ne halt, dann kann man den mensch ja schlechter melken^^
 
Apple wird sich die Patente sichern und dann alle verklagen.
 
Leider fehlt mir das Geld fuer ein solches Auto :'(
 
Ein mutiger und guter Schritt in Richtung Zukunft. Hoffentlich geht es ihm aber nicht wie einst TUCKER.
 
Ich finde E-Autos für den Massenmarkt Schwachsinn. Warum wir die Wasserstofftechnologie nicht mehr weiter verfolgt ? Mit den grußen Mengen Solar/Wind/und was weiß ich für Strom können Anlagen gebaut werden, die Wasserstoff herstellen. Dann müssten keine Überlandleitungen neu gebaut werden um den Öko Strom der zu den Haushalten, bzw. Ladetankstellen für E- Autos zu transportieren. Der Strom für die E- Autos muss doch irgendwie produziert und vorrätig gelagert werden. Wie soll das funktionieren wenn mal 3 oder 4 Millionen Autos mit Strom Antrieb auf den Straßen unterwegs sind ? Bauen wir dann wieder neue AKW´s ?
 
Das mit der Reichweite der E-Autos liesse sich dadurch lösen, indem man die Akkus vereinheitlicht und statt das Auto an eine Ladestation den Akku austauscht. Dazu bräuchte es dann halt Tauschstationen.
Gegen das E-Auto stemmen sich aber erst mal die Öl-Konzerne und auch die Autoindustrie. Zum einen wird mit Öl so lange Geld verdient wie es nur geht.
Zum anderen hängen da auch millionen von Arbeitsplätzen an der Autoindustrie. Und dafür braucht es alternativen.
Hier wäre der Staat mit einem globalen Konzept gefordert. Nämlich ausbau alternativer energien + vortrieb E-Technik + alternative Arbeitsplätze - und zwar alles gleichzeitig.
Und es wäre nötig Autoindustrie, Strom- und Mineralölkonzerne, Transport und Logistik, Elektrotechnik unter ein Dach zu zwingen.

Derzeit ist es tatsächlich so, dass das Ausland sehr wohl beobachtet was wir da treiben, vor allem unsere Fehler registriert und irgendwann Deutschland den Rang abläuft, weil sie einen Umstieg besser planen und durchsetzen.

Nachdem aber zu viele unterschiedliche Interessen und auch inkompetent sowie politischer Unwille vorhanden ist, wird das auch auf absehbare Zeit nichts.
Das ganze Öko-Gedönse ist nur eine einzige Abzockerei der Bürger an der einige wenige sehr gut verdienen und hat mit Umweltschutz und alternativen Energien nichts zu tun.

Siehe neues EEG-Gesetz, bei dem nun nahezu alle Firmen ausgenommen werden und der normale Verbraucher noch mehr zahlen wird.
Reine Verblödelung und Verschei$$erung was da abgeht.
 
Sehe das Ganze eher als PR-Gag. In der Geschäftswelt kannste als Aktiengesellschaft mal eben nicht in einem BLOG veröffentlichen, dass man auf Patentklagen verzichtet. Es sei denn, die Patente sind nichts wert, da trivial.
 
@iPeople: Trivial sind sie sicherlich nicht alle, aber bei weitem nicht so bedeutend, wie das viele Medien derzeit suggerieren. BMW bekundet z.B. schon Interesse. Es liegt in dem Fall ganz klar im Interesse Tesla's, dass so z.B. leichter Kooperationen geschlossen werden können und Tesla sogar Entwicklungsgelder einsparen kann.
Dies gewürzt mit ein bisschen "Pseudo-Open-Source"-Gedanken und "Rette-die-Welt"-Parolen, ist schon ein respektabler Marketing-Coup und bringt Schwung in die ganze Geschichte.

Aber eines ist er sicherlich nicht: Uneigennützig.
 
@Jonas_D: Genau das meinte ich.
 
Wenn http://winfuture.de/news,82138.html umgesetzt wird, gibt es mehr Strom ;-) Kein Witz, mehr Effizienz in der IT = mehr Strom verfügbar weltweit.
 
nette sache, wirklich guter gedanke.

für mich darfs aber trotzdem ein v8 sein , gern 5-7 liter hubraum .
 
Diese Mentalität ist im Automobilbau gar nicht so neu. Auch Volvo hat damals das Patent für den Dreipunktgurt für jeden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Stellt euch mal vor, wie viel Geld Volvo damit hätte machen können.
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