The Machine: HP setzt alles auf eine neue Computer-Architektur

In den Forschungslaboren des Computer-Konzerns Hewlett-Packard (HP) arbeitet man auf Hochtouren an einer völlig neuartigen Rechner-Architektur, die nicht nur die Computing-Welt verändern, sondern auch das Unternehmen wieder zu altem Glanz führen ... mehr... Prozessor, Chip, Wafer Bildquelle: cesweb.org Prozessor, Chip, Wafer Prozessor, Chip, Wafer cesweb.org

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"[...]noch mehr Geld als ohnehin auf das Projekt zu werfen."

Projekt fängt das geworfene Geld, frisst es auf und freut sich mit einem breiten Geldfresser-Monsterchen-Grinsen...
 
@AhnungslosER: Naja, klingt schon so als sei man bei HP von dem Produkt überzeugt. Wenn das wirklich DIE Chance wäre wieder an alte Erfolge anzuknüpfen sollen die ruhig Geld dafür locker machen. Ausserdem stehen sie finanziell ja nach wie vor gut da ;)
 
@Dr. Alcome: Es ging mir eigentlich um den reichlich holprigen Versuch die englische Phrase "to throw money at [a problem]" ins Deutsche zu übertragen. Darüber bin ich so dermaßen "gestolpert", dass ich vor dem inneren Auge das Bild einer "Om Nom"-artigen Kreatur hatte, die das von HP geworfene Geld frisst ud sich freut.
Mein Kommentar sollte sich nicht gegen das Projekt richten. Ich wünsche HP viel Glück damit.
 
@AhnungslosER: OK, vor dem Hintergrund passt der Kommentar wieder besser ;)
 
@Dr. Alcome: naja, von ihrem WebOS Mobilversuch waren sie auch überzeugt und haben es dann nach 3 Monaten eingestampft und schlußendlich wieder verkauft.... Hoffen wir mal dass sie mit The Machine mehr Erfolg haben....
 
@scar1: jeine Firma solle auch hinter Ihren produkt stehen... immer... und was in 3 monaten ist weiß keiner, keiner kann hellsehen. Ich wünche hp viel glück
 
Zeit wirds für was Neues, außer dem ganzen Mobilgedöhns gab es in den letzten Jahren beim Computer kaum wirkliche Weiterentwicklung.
 
@dodnet: Beim Mobilgedoens ja auch schon nicht mehr :O
 
@dodnet: Es wird Zeit, dass enlich diese Iteldommianz zu ende geht. Aber bestimmt werden sie es wieder wie damals bei AMD machen.
 
Erinnert mich an den Film The machine. Wobei mich auch der Turing Test daran erinnert hat :O
 
Klingt wie: Uns steht auf Grund der großen Konkurrenz am Markt das Wasser bis zum Hals, also müssen wir alles dafür tun, dass wir wieder einen Wettbewerbsvorteil bekommen.
 
@F98: Ist ja auch so, aber wenn was Vernünftiges dabei rauskommt, ist das doch für alle Beteiligten nur gut.
 
@F98: Nee! Besser so: Voriges Jahr standen wir vor dem Abgrund. Dieses Jahr müssen wir einen großen Schritt vorwärts tun! In Tatsache ist es ja auch so: Schaffen die den großen Schritt zu neuen Technologien nicht, stürzen sie tatsächlich in den (wirtschaftlichen) Abgrund. Die Konkurrenz lauert: Lenovo!
 
@F98: klingt wie, als wüstest du nicht, dass konkurrenz etwas ganz normales in einer marktwirtschaft sein kann. die folge der konkurrenz ist dann natürlich und üblicherweise der versuch sich einen wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
 
@larusso: Atze, ich weiß sehr wohl wies funktioniert.
 
Das Konzept finde ich sehr interessant. Man könnte damit Theoretisch einen kompletten PC auf einem Die umsetzen. CPU, GPU, Ram und Hauptspeicher auf einem dünnen Stück Silizium.
 
@gutenmorgen1: Richtig, und dann wird alles fest miteinander verlötet, und schon hat sich Rechner selbst Zusammenbau wie in der Vergangenheit und Heute, einfach völlig erledigt und die Abzocke, wie im Notebook und Smartphone / Tablet Bereich kann beginnen!
 
@djatcan: Den Rechner wirst du dir noch lange selbst zusammenbauen können, nur sollten Rechner, die praktisch nur noch aus einem einzigen Stück Silizium bestehen, jeden selber zusammen geschraubten Rechner theoretisch problemlos in die Tasche stecken.
 
@gutenmorgen1: Du hast zwar recht, aber das Prinzip nicht verstanden oder? ;-)
Wenn du nicht mehr die Möglichkeit hast, dir einen Rechner selbst zusammen zu bauen und die Einzelteile günstig selbst an Land zu ziehen, dann kann man preislich mit dir als Kunden machen was man will. Klar wird das die heutigen Rechner dann in den Schatten stellen. Ich möchte allerdings sicher sein, für mein Geld das maximal mögliche an Leistung zu bekommen, anstatt sicherzustellen, dass der Hersteller das max. an Geld aus mir heraus presst. Du kannst dann eben zum Abzockpreis das Highend Produkt kaufen, oder eben zum günstigen Preis das Gerät das künstlich in der Leistung beschränkt wurde.
 
@djatcan: Sowas passiert aber nur, wenn es nur einen Hersteller dieser Art PCs gibt. Dann baut z.B. HP die Schnellsten PCs der Welt, verlangt dafür aber soviel Geld, dass sie sich kaum jemand leisten kann.
Sobald aber Konkurrenz auftaucht (Intel, AMD, Samsung, IBM, ect.) ist es mit den Mondpreisen vorbei.
 
@gutenmorgen1: als anmerkung, das haben wir ja eh (monopol und mondpreisen) da eigentlich nur intel existent ist, AMD kannste leider vergessen, einzige der mobiele markt könnte da im unteren segment bereich etwas verändern
 
@djatcan: ich kann da gutenmorgen1 und wydan nur recht geben! mondpreise entstehen nicht, dass du dir deine komponenten nicht selbst aussuchen kannst, sondern, dass es nur einen oder nur einen großen und wichtigen anbieter im markt gibt.
und da das in unserem fall ja so ist, bin ich echt verblüfft, dass du die vermeintlichen "nachteile" erst bei HP's ansatz erkennst, aber nicht schon in der aktuellen situation im markt!... die preise wären bei ordentlicher konkurrenz erst wirklich günstig! nicht das, was wir jetzt bezahlen müssen!...
und hat HP später mit dem ansatz auch konkurrenz, wirst du dir in zukunft die computer sogar noch günstiger anschaffen können!!
 
@djatcan: in der IT-welt gibt es aber (und zum Glück) auch noch was wichtigeres, als der consumer markt für den user!!! und erst recht für den nochmal einzuteilenden und damit kleineren consumer bereich der leute, die sich _nur_ einen _PC_ selbst zusammenbauen wollen!...
 
@gutenmorgen1: http://en.wikipedia.org/wiki/Computational_RAM
 
Also ich glaube nicht an diese Vision und das hat mehrere Gründe:
1. HP ist zwar groß, aber andere zum Teil größere Konzerne haben das in der Vergangenheit ebenfalls probiert und sind gescheitert. Ich nenne mal Digital mit der ALPHA-CPU. Die wollten damals alle Systeme, von der VAX bis zum Notebook auf die AXP-CPU umstellen, haben alle Ressourcen hineininvestiert und sind gescheitert, wurden von Compaq übernommen und die dann von HP.
2. Ich glaube diese neue Technologie wird nur dann am Markt bestehen können, wenn alle diese anbieten. Wo wäre der PC wenn er nicht von allen kopiert worden wäre? Was ist mit den PS2-Systemen von IBM passiert? Wo ist die Infiniband-Technologie?

Viele Neuerungen verschwinden, weil sie am Markt nur dann Bestand haben, wenn sie von einer breiten Anzahl von Unternehmen getragen werden. Was da HP macht wird wenn es denn überhaupt je am Markt kommt, nur eine unbedeutende Fußnote werden, wenn mit den üblichen Mitteln wie in den letzten 30 Jahren gearbeitet wird. Zuerst exklusiv bei HP (horrende Preise), keine breite Betriebssystem und Anwendungsunterstützung. Kennen wir alles, war alles schon da und ist nicht mehr, oder nur in irgendwelchen Nischen und fristet ein trauriges Dasein.

Habe mir andere Berichte zu diesem Thema angesehen, betrifft eh nur Super-Computer, also dicke fette superteure Systeme. D. h. es bleibt bei der Fußnote. Otto Normalo trifft das eh erst in 10-20 Jahren, wenn überhaupt ;-)
 
@Joe_the_CPU: Du hast die typisch "Deutsche" Einstellung....
 
@Joe_the_CPU: achso.. ander technologien haben keine 10 bis 20 jahre gebraucht, gut dass wir dich haben und du in die Zukunft sehen kannst.
 
@M. Rhein: Kann nicht in die Zukunft schauen, bin aber seit ca. 30 Jahren in dem Business und habe viele Technologien kommen und auch gehen gesehen. Wenn keine breite Unterstützung am Markt da war, sind viele dieser Technologien wieder verschwunden oder von anderen überholt worden. Reden wir weiter wenn da mal das erste Produkt am Markt kommt. Sehe da einen Haufen von Herausforderungen auf die Jungs von HP zukommen.
Und nein ich kann nicht in die Zukunft sehen, aber ich verstehe doch etwas von Elektronik und Physik - du auch?
 
@Joe_the_CPU: und was sagt dir da die physik?
(von elektronik versteh ich übrigens nichts)
 
@Joe_the_CPU: Nein, bin ein, wie sagt ihr so nett, Ösi.... und habe bei Digital und Compaq gearbeitet und weiß wie das dort lief. HP ist nicht anders.....
 
@Joe_the_CPU: naja angenommen, HP verschafft sich damit tatsächlich einen großen vorteil am markt, dann wird man gerade für supercomputer gewisse kunden finden.
dann könnte HP, wenn sie es denn tun, lizenzen verkaufen, wodurch die konkurrenz die selbe technologie bauen darf. diese lernt davon und bietet bald eine eigene technologie an. und schon hat man konkurrenz und mehrere anbieter, die die gleiche technologie anbieten. damit dürfte doch wohl dein beschriebenes problem umgangen worden sein.
zu punkt 1: naja, nur weil andere schon daran gescheitert sind, heißt das nicht, dass alle anderen auch daran scheitern werden! dann hätte die menschheit sowas wie fortschritt doch nie erlebt!...
und wieso ist HP nicht anders? wenn du da gar nicht mehr arbeitest, dann kannst du das doch gar nicht mehr beurteilen. mit einem neuen vorstand oder CEO kann sich auch was ändern.

und wenn man mal nachdenkt, dann ist es doch klar, dass so ein ansatz zu anfang eher in einem bereich wie den supercomputern einzug findet, als bei den stinknormalen und für die weltgeschichte total uninteressanten und nur als fußnote nennenswerten bereich des consumer bereichs, wo der otto normalo einen unbedeutenden PC kauft!...
schau dir mal an, welche firmen wirklich bedeutende system bauen, die der otto noch nicht mal vom namen kennt!
was ist hier denn wirklich als fußnote zu bezeichenen und was nicht?! der ganze consumer bereich für uns kann im großen betrachtet nur eine fußnote sein. so wie, wenn in zukunft mal sowas gesagt wird wie: "und achja, der otto normalo durfte auch immer so eine billige variante des computers benutzen, die seinen unbedeutenden anforderungen entsprach..."
acer mit einem draufgeklatschten windows ist sowas von bedeutungslos, dass selbst eine fußnote noch zu viel des guten wäre. ;)

insgesamt würde ich sagen, dass du eine zu einfache sicht hast.
 
@larusso: Hier geht es um Überleben eines Konzerns und ums Geld verdienen und um nichts anderes. Und Geld wird nicht mit 100 verkauften Super-Rechner sondern leider mit 100ten Millionen verkauften Handy und Tablets erzielt. Die Investitionen sind extrem hoch und wie Digital zeigt, hat auch der Wechsel der Konzernspitze dann nichts mehr gebracht.

Ich arbeite dort zwar nicht mehr, kenne aber noch Leute dort. HP sinkt leider, wie ein Schiff und ich sehe die gleichen Symptome wie bei einigen anderen Firmen, die alles auf eine Karte setzten und dann doch untergingen.

Zu deiner Theorie habe ich ein Beispiel: Infiniband ist so eine Technologie die großes Potenzial hatte und da sich die verschiedene Hersteller auf keine Standard einigen konnte, ist diese Technologie nur in Nischen zu finden und eben nur eine Fußnote in der Technologiegeschichte.

Und wer glaubt andere Hersteller werden nicht mit ähnlichen Produkten zur gleichen Zeit am Markt erscheinen, der hat keine Ahnung vom Business. Und wer keine Ahnung von der Materie oder vom Business hat, sollte nur konsumieren und nicht kritisieren.
 
@Joe_the_CPU: so wie ich das sehe, ist noch der Punkt Betriebssystem zu beachten, so wie ich das verstehe, müsste MS sein ganzes System umkrempeln. Und da ist die Frage, wollen die das und können die das so schnell. Und dann gibt’s noch die x86 Allianz mit Intel, das sollte man auch bedenken, noch dazu könnte Intel da einen Hebel ansetzen und nicht mehr liefern, das heißt kein Einkommen. Das Intel im Business nicht zimperlich ist wissen wir ja seit dem AMD Prozess. Und Linux bekommt das schon hin, auch wen's etwas holpert, da hab ich keine bedenken.
 
@wydan: Ja, du hast was das BS betrifft recht, da die Architektur sich doch durch die per LWL angebunden Memristoren doch stark von der heute eingesetzten Technik unterscheidet, werden auch andere CPUs verwendet. Welches Betriebssystem dann zum Einsatz kommen wird ist natürlich die wichtigste Frage. Ich tippe auf eine "spezielle" Variante von HP-UX und/oder von Linux. Also kein Windows und damit kein Massenmarkt.

In dieser Art von Business (Prozessorarchitekturen) sind noch einige potente Player am Markt. (z.B. IBM, Oracle, Intel und andere) AMD spielt da glaube ich kaum mehr eine Rolle und ob X86 CPUs 2017-2019 dann noch eine Rolle in dieser Performance-Liga spielen ist natürlich auch fraglich, da wenn überhaupt nur Xeons, dann höherwertige als die E7 Reihe benötigt werden würden und diese auch heute vom Preis und der Leistung und den Spezifikationen nur im HPC zu finden sind. Und die Anforderungen an "the Machine" bewerte ich als anders als an einen PC oder auch an einen Server und auch anders als die heutige HPC Architektur.
 
@Joe_the_CPU: Die Infiniband-Technologie ist da, sie findet sich jedoch nur in sehr teuren Rechenzentrums-Installationen, da die Kabel einfach irre teuer sind. z.B. im Microsoft SQL Server Parallel Data Warehouse (Appliance von HP oder Dell).
 
"The Machine", hört sich eher an wie nen Wrestler aus der WWE xD
 
@Cherub1m: Oder wie ein Sci-Fi-Action-Film ;)
 
Mal wieder winfuture typsich. die überschrift und der erste absatz versprechen mehr, als am ende wirklich drin ist.
beides verspricht nämlich, dass es wirklich einen komplett neuartigen ansatz gibt, an dem HP da arbeitet. doch dann stellt sich heraus, dass es sich lediglich um die memristor-technologie handelt, die es schon lange gibt und nur noch nicht in der praxis umgesetzt wurde (was ja sogar so im artikel steht).
ich dachte aber, dass HP auch an einen in der forschung neuen ansatz herangeht. so, dass ich nun wirklich mal was neues lesen würde. aber nein, wieder mehr versprochen, als gehalten!... danke winfuture...

so werde ich meinen werbeblocker hier niemals ausschalten!
 
Mich wundert warum die erst jetzt damit anfangen. Wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich schon vor jahren an den Grundlagen geforscht, um optische Leitungen in Prozessorensockel und Mainboardplatinen neben Kupferleiterbahnen zu integrieren. Es war ja schon lange absehbar das sowas gebraucht wird, schon allein um Störstrahlung und Übersprechen zwischen den Leitungen zu veringern bzw. komplett zu umgehen. Jetzt wird wieder auf Teufel kom raus geforscht und am ende steht ein unbezahlbares und unfertiges Produkt. Hätten die früher damit angefangen, wären sie jetzt fein raus und könnten unter Umständen fertige Technologien an andere Unternehmen lizensieren.
Ansätze für CPU interne optische Verbindungen gibt es glaub auch schon, nur hat man davon auch schon lang nichts mehr gehört.
 
Hört sich konsequentermaßen nach dem an, worüber schon seit Jahren gefachsimpelt wird - hier und da. Und Nadelöhre gibt es in PCs noch genug.

Ach ja: die Crysis-Frage ... :-)
 
Was "Der Gerät" ist für Döner, ist "Der Maschine" für Computer.
 
Die NSA muss wohl PRISM ausbauen... ;-)
 
Lichtleitertechnik im Inneren ist genial. Hoffentlich wird es auch eine breite Freigabe für 64Bit Maschinencode geben und eine Standardisierung der Rückgabewerte für Proceduren und Functionen.
Bester leitwert von Metallen ist Silber. Wie Langlebig neue Karbonröhrchentechnik wohl ist, sieht man erst wenn man es ausprobiert hat. Hoffentlich wird gleich alles im Monitor gemeinsam verbaut und Tastatur/Mouse sind dann Kabellos. Würden endlich Ba-Strontium Titanate endlich zum Einsatz kommen, hört auch der Batterieschwachsinn auf. Etwas neues wäre mal überfällig für alle. Die Sauriermaterialschlacht der Heizöfen macht den ganzen Planeten stromarm. HP war schon von Anbeginn auf dem richtigen Weg. Vielleicht folgt ja dann ein HP-Windows das nicht alles Überwacht und das Netz kaputt macht. Ein Steven Jobs fehlt natürlich um alles kompakt zu machen.
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