Das erste Netflix-"Opfer"? Watchever soll zum Verkauf stehen

Der Kampf um den (legalen) Streaming-Markt hat sich in Deutschland zuletzt verschärft, zahlreiche Anbieter sind mit mehr oder weniger interessanten Portalen gestartet. Ein Hoffnungsträger war und ist Watchever, das zum französischen Konzern Vivendi ... mehr... App, Streaming, Streamingportal, watchever Bildquelle: Watchever App, Streaming, Streamingportal, watchever App, Streaming, Streamingportal, watchever Watchever

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Verständlich. Wer wartet...verliert. Und wer möchte schon in der Haut von RTL Interactive stecken, die vor Jahren so stolz waren, das Social Network "wkw" zu kaufen. :-) Dann lieber gleich weg mit dem Geraffel, bevor die Konkurrenz mit Macht einschlägt.
 
@Alter Sack: Zu so etwas wie einer Ehrenrettung von RTL muss man aber auch anmerken, dass die dt. Kartellwächter seinerzeit einen gemeinsam mit ProSiebenSat.1 geplanten "Netflix-Konkurrenten" untersagt haben. Dieser hätte mMn durchaus Chancen gehabt (und das explizit auch mit Vorteilen für die Kunden) und sollte sich Netflix tatsächlich durchsetzen, dann wird es danach wieder in der Politik ein Riesengejammer geben...
 
@witek: Würde ich Leute beim Kartellamt kennen, ich würde es ihnen jede Woche aufs neu ins Gesicht reiben.
 
@witek: Die,vom den Kartellwächtern gestoppte Plattform hätte wohl eher "Hulu" entsprochen.
Aber wie kommst du jetzt von soziales Netzwerk ("werkenntwen") auf Videoportal?
 
@AhnungslosER: Stimmt (wobei Netflix das ist, was Hulu hätte sein sollen) und gute Frage. ;) War da gerade wohl im Gedanken komplett im Streaming-Dienst-Thema. Der Kern der Aussage stimmt aber auch solo.
 
@witek: Auf jeden stimmt der Gedanke.
Das mit dem Gedankensprung kann vorkommen. ;-)
Streng genommen war der"Alte Sack" mit "werkenntwen" auch ein bisschen off-topic. Es ging ja im Artikel um Videoportale. ^.^
 
@witek: Dazu müsste Netflix hier ein ähnliches Angebot haben wie in den Staaten. Aber die dürfen ja nicht mal hier zu Lande ihre eigene Sendung "House of Cards" anbieten.
 
@blume666: So ist das wenn man die Rechte verkauft.
 
@blume666: Da bin ich auch sehr gespannt. Es ist ja im Normalfall nicht einmal möglich, den "deutschsprachigen Raum" mit einem Rechtepaket zu bekommen. Netflix versucht es offenbar, ein "US-Netflix" kann man sich aber eher abschminken. Andererseits: Die werden sich das schon sehr gut überlegt haben. Und sowas wie HoC löst sich früher oder später von selbst, weil man sicher die neuen Produktionen nicht weiterverkauft, wenn man in einem Land eine eigene Plattform hat.
 
@witek: Wie sieht es eigentlich aus, dürfte Netflix hier in Deutschland z.B. das englische HoC anbieten? Oder fällt das mit in die Lizenz die - ich meine - Sky hat?
 
@Motti: Die Sprache ist meines Wissens nach egal (da auch Sky diese ausstrahlt afaik), Netflix darf also HoC nicht zeigen, bevor der Vetrag mit Sky ausgelaufen ist. Aber wie bereits erwähnt: Für die dritte Staffel wird man das mMm nicht mehr machen, damit man es selbst zeigen kann.
 
@blume666: Ich meine da aber von einer Zeitlichen exklusivität für SKY gehört zu haben. Wird also früher oder später da dann auch verfügbar sein.
 
@blume666: Dürfen sie schon, halt nur die aktuelle Staffel nicht sofort, sondern mit einer Verzögerung von einem halben Jahr, weil sie selbst es waren die die Rechte, dies für eine Weile in Deutschland exklusiv auszustrahlen, für teuer Geld an Sky vertickt haben und sich nun dummerweise an ihren eigenen Vertrag halten müssen.
 
Immernoch keine brauchbare API bei Watchever... Filme im Browser auf dem HTPC schauen ist kacke...
 
@happy_dogshit: Google Chromecast! Kostet 35€. Und braucht nur wenige Watt!
 
@FatEric: Das bringt dir nur etwas wenn du noch keinen HTPC hast, der unter Umständen auch eine ganze Menge geld gekostet hat.
 
@cH40z-Lord: zusätzlich! ein HTPC ist fürs Streamen total überdimensioniert! Der zieht da gerne mal 100 Watt und mehr. Kostet auch Strom. Auch wenn man die 35€ nicht rein holt, Chromecast fährt nicht ewigkeiten hoch und lässt sich mit Smartphone super bedienen. Der HTPC eher nicht so.
 
@FatEric: Kommt auf den HTPC und das OS an. XBMC funktioniert bspw. super mit Yatse.
 
@FatEric: So, und du meinst nun dass der PC von dem aus du via Chromecast streamst weniger Strom verbraucht als ein HTPC? Ich steige bei der Logik nicht ganz durch. Ebenso kann ein HTPC auch nur eine 35W Kiste sein mit einem Atom-Prozessor.
 
@FatEric: 100W?? ich überlege gerade, was du da aufgebaut hast??? meiner kommt auf 35W und wenn man das ganze über den RPi laufen lässt, bist du bei 3W... :)
 
@cH40z-Lord: Hier gings um Chromecast in Kombination mit Watchever. Da verbrätst du nur die max. 2,5W die aus der USB Buchse kommen. Der PC von dem du streamst steht bei Watchever.
 
@FatEric: Mein HTPC braucht 9-10W (J1900) unter Last ! Damit geht alles (XBMC halt), soviel zu deiner Theorie ;) Da hab ich lieber alles in einem und nicht für jede Funktion ein eigenes Gerät.
 
Mein k. O Kriterium bei watchever ist das ich die offline Funktion nicht am Mac und pc nutzen kann. Sondern nur an Smartphone oder tablet. Ich sitz im Zug mit 13 zoll MacBook Air und soll den Film auf dem popel Display vom iPhone betrachten. Voll am Kunden vorbei.
 
@balini: "ultra" mobile ist das Jetzt und die nahe Zukunft
 
@balini: iPhone und MacBook Air und kein Geld für ein iPad? Du tust mir jetzt gerade so richtig leid... Kannst ja gerne deinen eigenen Streamingdienst starten und gucken mit welchen technischen Maßnahmen du den Vorgaben deiner Rechtegeber entsprichst für ein Offline Modus am PC oder Mac.
 
@RocketChef: Das hat mit den Rechten in den meisten Fällen nix zu tun sondern eher damit, dass die meisten Anbieter für einen Offline-Modus am PC keinen Grund sehen, weil der zumeist zuhause am Internet hängt ohne Volumenbeschränkung.
Amazon Instant in den USA hat ja z.B. auch einen Offline-Modus für den PC.
 
Erstmal abwarten was Netflix überhaupt zu welchem Preis zu bieten hat. Alles über 15€ ist eh schon viel zu teuer!
was ich aber nicht ganz verstehe, bei 12 Millionen € Umsatz bei Watchever sind das ca 111.111 Kunden (108€ Jahresgebühr mal 111.111). Und denen steht ein Minus von 66 Millionen gegenüber (ob da die 12 Millionen Umsatz schon gegen gerechnet sind, kann man gerade mal vernachlässigen, sonst wären es Kosten von 78 Mio Euro). Das heißt JEDER Kunde verursacht Kosten von 594 € ? Irgendwas stimmt doch an den Zahlen hinten und vorne nicht. Selbst die GEZ Gebühr beträgt ja "nur" ca 200 € im Jahr
 
@FatEric: filmrechte, Verwaltungskosten, Traffic, Marketing, USW.
 
@balini: Das ist mir schon klar, dass solche kosten entstehen. Aber doch bitte keine 600€ Im Jahr pro Kunde! Wenn ich so einen Laden wie Watchever betreiben möchte, rechne ich mir das doch vorher aus und stelle fest, da komme ich nie in die Gewinnzone. Irgendwas ist an den Zahlen nicht stimmig.
Und ich gehe mal davon aus, dass hier auch pro Abruf bezahlt wird. Bei Spotify bekommen die Künstler ja auch pro Abruf Geld und nicht pauschal!
 
@FatEric: ich empfehle einen Crashkurs zum Thema Fixkosten und variable Kosten.

"Jeder Kunde verursacht Kosten von 594€" ist schlicht Unfug
 
@FatEric: Lizenzrechte für jeden Film und pro Abruf. Das ist ja "Buffet" Prinzip. Wenn die jetzt zig tausend Titel in ihrem Portefeuille haben dann könnte es passen.
 
@DerTürke: Natürlich kosten die Rechte etwas, aber fast 600€ im Jahr pro Kunde? Fürs Ausleihen? da bekomme ich in der Videothek um die Ecke 250 Filme für. Und die Videothek muss auch Lizenzkosten abdrücken und die Miete für den Laden und Mitarbeiter bezahlen. Oder ich kann mir 60 Filme oder Serienstaffeln KAUFEN!
 
@FatEric: Wie Balini es schon ausgeführt hat, kommen ja noch weitere Kosten hinzu an die ich nicht mehr gedacht habe, weil die in einem "gut laufenden" Unternehmen ja quasi untergehen. Vertrieb und Verwaltung, Betriebskosten usw usw usw die ganzen fixen Kosten werden dann auf die Kunden verteilt. Vielleicht haben die ja mit 11.111.111 Kunden gerechnet und das wären dann fast 40€ pro Kunde und Jahr.
 
@DerTürke: Mit 11 Milliarden Kunden kann man nur bedingt rechnen. Und dann auch noch 40€ pro Kunde? Damit kann man Netflix dann zigmal kaufen.
 
@_rabba_u_k_e_: ups...sollten 11mio sein. korrigiert. ^-^"" damit könnte man nicht nur netflix kaufen sondern auch noch einige film studios und nen guten teil von Hollywood.
 
@FatEric: Fixe Lizenzkosten für die Ausstrahlung wird Watchever ja sicher auch im Voraus pro Film abdrücken müssen. Und wenn die spätere Kundschaft diese Kosten nicht wieder einspielt, entsteht logischerweise Verlust. Das ist halt das Problem.. sie müssen investieren, um ein halbwegs akzeptables Portfolio bieten zu könnn - sind dann aber auch auf raschen Kundenzuwachs angewiesen. Bleibt der aus, sitzen sie eben auf den Kosten und geraten in einen Teufelskreis, der kaum aufzuhalten sein wird.

Durch Staffelrotationen statt Permanentangebot, fehlendem Untertitel-Support für US-Serien und immer noch viel zu großen zeitlichen Ausstrahlungsdifferenzen zum US-Markt sind sie für ungeduldige Serienjunkies eben keine wirkliche Alternative gegenüber den illegalen Diensten.

Erst wenn die Filmindustrie bereift, dass alle lokalen Hürden fallen müssen und Lizenzen für Erstausstrahlungsrechte mit ausländischen TV-Sendern ein steinzeitliches Geschäftsmodell sind, können solche Dienste hierzulande wirtschaftlich richtig Fuß fassen. Das Angebot muss eben die Nachfrage abdecken, damit es Erfolg haben kann. Aber derzeit tritt sich die Filmindustrie noch selbst auf die Füße und kommt deshalb auch nicht voran.
 
Bleibt erstmal abzuwarten, was Netflix hierzulande aufbaut. Bei mir scheitert's bei den Streaming-Diensten meist daran, dass ich entweder a) die Sachen nicht im O-Ton ansehen kann oder b) die Sachen gar nicht angeboten werden, die ich mir angucken möchte.
 
Also 7,99 Euro würde ich zahlen...
 
Wird auch höchste Zeit, dass jemand Opfer von Netflix wird, so bevor es gestartet ist...
 
die werbung zu watchever ging mir schon aufm sack. wer bitte bezahlt denn ernsthaft die preise von denen. da kann ich die filme auf bluray auch direkt kaufen und gucken wann ich bock hab. oder ich geh in die videothek leih mir was ich will für viel weniger aus.
whatchever war schon tot bevor es auf den markt war. jetzt wirds endgültig begraben.

um erfolg zu haben bruacht mnan folgenedes:
1.der stream muss billig sein als abo
2.der stream muss in allen möglichen auflösungen da sein und in allen sprachen
3.direkte verbindung nach hollywood und ein logenbruder sein

sonst hat man null chance. für den ottonormal mittelständler der eine geschäft machen will, der wird von den horedene lizenzen aufgefressen und zweitens vom staat :)
 
@QUAD4: "wer bezahlt denn ernsthaft die Preise von denen" ... ? Eine Flatrate für Filme und Serien (sofern im Angebot) von 8,99 EUR / Monat ist Dir zu teuer? Welcher Preis würde Dir denn für eine Flatrate vorschweben?
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