Breitbandausbau: Telekom wird Verhinderungs-Taktik vorgeworfen

Der Deutschen Telekom wird von Konkurrenten erneut vorgeworfen, den Breitband-Ausbau in ländlichen Regionen aktiv zu blockieren und damit die Planungen der Politik für eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde ins Leere ... mehr... Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Bildquelle: ur.edu-connect.net Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Netzwerk, Kabel, Telekommunikation ur.edu-connect.net

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Die Telekom verhindert doch nichts. "Geplanter DSL-Ausbau Ihres Wohnbereiches: Q2 2009". Das war die letzte Meldung von denen. Ich glaube als nach dem Termin geschlossen der Provider im ganzen Gebiet gewechselt wurde und nur noch wenige der Telekom huldigen, haben sie den Ausbau dann auch komplett bleiben lassen, derzeitge maximale DSL Leitung: 3mbit. Ein paar Orte weiter hat man eine Richtfunk-Lösung installiert. Das hätte bei uns damals auch funktioniert, aber wer will sowas schon haben.
 
@DerGegenlenker:
Wie wer will sowas schon haben? Das funktioniert prima, sehr niedrige Pings, auch bei richtig miesem Wetter zuverlässig und eben auch sehr schnell (ich glaube 40 mbit/s war maximum).
Sowas habe ich gut 2 Jahre benutzt. Sogar IP Telefonie ging darüber.

Jetzt haben wir Nicht-Telekom-Glasfaser und auch die letzten werden der Telekom Auf Wiedersehen sagen, da nichtmal mehr deren Telefonleitung benötigt wird.
Ich bleibe allerdings noch bei denen, zumindest bei Mobilfunk, denn da kommt selbst Vodafone nicht ran in ländlichen Gegenden.
 
Ist doch klar wieso die dass machen, in den Ländlichenregionen sind die meisten froh ein Festnetztelefon zuhaben und evt. DSL Light oder 1-2000. Wenn plötzlich mehr gäbe würden viele zu den Günstigeren+Besseren Angeboten der Mitbewerber wechseln, die Telekom würde noch viele ihrer letzten Langzeitkunden verlieren die sie Monatlich schön Abzocken können. Meine Mutter Wohnt in einem Dorf und da gibts halt nur Festnetz/Leitung der Tcom und Internet wollten die ihr nicht geben weil es angeblich nicht Störungsfrei läuft, nun hat meine Mutter seit Jahren ein Vertrag mit 1und1 mit DSL 1000 und muss aber gleichzeitig der Telekom auch noch mal Monatlich Grundgebühren bezahlen.
 
@Hagal: Welche günstigeren Anbieter? In deinem Szenario hätte man schon mal den 5€ Regionalaufschlag was meist schon mal die Ersparnis auffrisst. Dazu den Preis der nur für die Mindestlaufzeit gilt, man muss also rechtzeitig künden sonst bezahlt man sogar mehr.

Edit: 1&1 vermarktet doch seit Jahren nur noch Komplettpakete und wenn sie noch Grundgebühren Telekom bezahlen muss hätte sich auch bei der Telekom DSL bekommen. Außerdem trifft doch auch genau das zu was ich angedeutet habe, nicht jeder will ständig wechseln oder auf die MVLZ achten. Der 1&1 16k Doppelflattarif kostet hier nun mal durch den Regionalaufschlag 35 und nicht 30€ und würde nach den 24 Monaten 40€ kosten, bei der Telekom bleibt er bei 35€ incl. den höheren Upload bei Annex J Anschlüssen.
 
was heißt denn hier vorgeworfen? dachte das wäre längst fakt^^
...das die T-Kom wie jedes gewinnorientierte unternehmen handelt und konkurenten blockiert, wo es geht (und dabei wohl auch noch im recht ist -.-) ist ja nicht verwunderlich. Samariter sind die ja schließlich auch nicht. Da muss einfach mal sinnvoll! regulierend von der Politik eingegriffen werden. Die Technik ist vorhanden, die ammenmärchen der überlasteten backbones (natürlich von der t-kom gestreut^^) glaubt doch eh keiner mehr. In den meisten kleinen Gemeinden ist die bereitschaft, den ausbau selber zu finanzieren - oder zumindest mitzufinanzieren sicherlich recht hoch. Der Fisch stinkt mal wieder vom Kopf :(
 
@Sebaer: Die Bereitschaft etwas zu machen ist in meinem Kreis (Stormarn, SH) sehr hoch. Der lokale Energieversorger (Stadtwerke) baut in ganz Stormarn mit Glasfaser aus. Die benötigten Vetragsmindestbschlussquoten von 55% der Leute in einem Ort wird ruckzuck erreicht und erreichen nahezu 100%. Keiner will bei der Telekom bleiben. Ich denke einen Kreis in einem Bundesland wird der Telekom schon sehr weh tuhen, vorallem weil das hier nicht der einzige ist. Edit: Nach erreichen der Abschlussquote dauert der Ausbau weniger als 1 Jahr bis es in Betrieb ist. (kann ich selbst bezeugen)
 
@Nitrox: Schön dass das so gut funktioniert. Auf der anderen Seite ein echtes armutszeugnis für unser land :(
...einzigen nachteil den ich bei der "eigenfinanzierung" sehe, dass der lokale anbieter wirklich das alleinige monopol besitzt (mag in einigen gegenden, wo eh nur die t-kom liefern kann, nicht anders aussehen). Dem müsste man ja aber mit fairen verträgen für beide seiten durchaus gerecht werden. Toll wäre natürlicha cuh, wenn die anbieter das netzt dann nach einigen jahren auch für andere anbieter zugänglich machen.
 
Oh Mann, diese ganze Diskussion ist so peinlich. Das ist streiten auf niedrigem Niveau. Andere Länder lachen uns aus. Das was wir als Ziel irgendwann mal anstreben ist anderswo quasi schon Geschichte. DSL wird in anderen Ländern langsam abgelöst, weil es keine hohen Geschwindigkeiten bei hohen Nutzerzahlen erlaubt. FTTH/FTTB wird in den meisten Ländern gelegt und erlaubt dann auch hohe Geschwindigkeiten. Deutschland ist da aber noch nicht einmal unter den Nachzüglern zu nennen. Wie sagte das FTTH-Council im letzten Jahresbericht: "...notably Germany and the U.K. remain conspicuous by their absence." Beispiel aus anderen Ländern: Dänemark, Provider WAOO: "Basic Internet connectivity starts from a lowest speed of symmetrical 50 Mbps for the equivalent of € 24 a month. The highest speed of connection is 1 Gbps." Norwegen, Altibox: "25Mbps to 1Gbps symmetrical" Finnland, Suupohja (Versorger ländlicher Gebiete): "150 Mbit/s symmetrical Internet: € 22.10 /month" Litauen, TEO: "up to 300 Mbps for 23.1 Euro" UK/Jersey, Jerseytelecom: "aiming for 1Gbps to all homes and businesses by 2016" ... und dabei ist Europa insgesamt sogar hinter der restlichen Welt hinterher.
 
So schauts aus aber das waren wir schon immer. In Südkorea hat man bereits 50 Mbit gehabt als hier IDSN als das Turbo Inet angesehen wurde. Die Quelle dazu finde ich allerdings nicht mehr wieder.
 
Im Landkreis Main-Spessart bietet die Telekom LTE an ohne das ein Empfang möglich ist und behauptet es wäre verfügbar. Aber meines wissens können Funkwellen nicht durch berge gehen oder etwa doch?
 
@ksp-msp: Doch doch durch die Telekom-kraft ist alles möglich.
 
@ksp-msp: Auf der Karte des verantworlichen Bürokraten sind solche Erhebungen nicht erkennbar :) Der sieht nur : Du wohnst im Radius.
 
jaja die Deutsche Drosselkom. Lahm und teuer ohne Ende
 
Ich glaube die verhindern nichts, nein die sind einfach nur langsam. Ich will endlich VDSL 100 mittels Vectoring in Hamburg... :-( Kann ja verstehen dass das im Kuhkaff am A. der Welt (sehr) langsam geht, aber die 3 größten Städte in Deutschland sollten bevorzugt ausgebaut werden.
 
@thucutoruf: Dein Bundesland ist nicht das einzige mit guten altem Kupferkabel ! BW und Bayern und Konsorten Österreich. Bandbreiten 100-1000 mbit... Bedank dich bei der Tcom...
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