Sorglose Nutzung von Online-Einkäufen ist ab Freitag vorbei

Eine ganze Reihe von Gesetzesänderungen im Verbraucherrecht machen die häufig doch recht sorglose Nutzung von Versand- und Online-Handel in ihrer bisherigen Form quasi nicht mehr möglich. Ab Freitag treten die fraglichen Veränderungen in Kraft. mehr... Handel, Versand, Paket, Air Mail Bildquelle: Beck Gusler / Flickr Handel, Versand, Paket, Air Mail Handel, Versand, Paket, Air Mail Beck Gusler / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
ich hatte eh noch nie verständnis dafür, etwas aus spass zu bestellen und denke die shops bleiben da kulant und übernehmen die kosten auch weiterhin.
 
@Mezo: Man bestellt nicht aus spass sondern zum anprobieren zb. Schon mal ne Frau beim shoppen begleitet? Um das gleiche Online zu bewerkstelligen musste man es halt bisher so machen, oder kannst du Sachen anprobieren bevor du das Paket empfangen hast?
 
@-adrian-: es wurde aber auch ausgenutzt und das kann man nicht abstreiten.
 
@Mezo: Du meinst genauso wie das Rueckgaberecht Vor Ort?
 
@-adrian-: bei rückgabe vor ort muss man sich aber rechtfertigen und dort kann man nicht einfach so zum spass widerrufen
 
@Mezo: Zwingt dich dort jemand zur Rechtfertigung?
 
@-adrian-: Passt perfekt zur WM. Die Leute, die einen riesigen Fernseher nur für das WM-Finale bestellt haben, werden (hoffentlich) bestraft. Wenn dir ein Produkt mal ausnahmsweise nicht gefällt, ist das kein Problem.
 
@-adrian-: dort kann ich nicht sagen, dass meine grafikkarte kaputt war und ich mir so lange eine bei euch gekauft habe und sie nun gerne wieder zurückgeben würde. ist nur ein beispiel ;)
 
@-adrian-: Die Rücknahme im Laden basiert stets auf Kulanz. Bei Saturn und MM hast da i.d.R. keine Probleme. Das hängt aber Stark vom Hersteller ab - mir wurde auch eine Rückgabe "so zum Spaß" verweigert, weil da der Hersteller (Das war die Kamera für die PSP damals, von Sony) da nicht zu bereit sei.
 
@Mezo: Wenn ich in den Laden gehe ihm die Rechnung zeige und sage: die geht zurueck. Dann kann dir das egal sein was der Verkaeufer fragt. Dich zwingt die Polizei auch nicht zur Aussage wenn sie dich anhalten. Fragen tun sie trotzdem nerviges
 
@-adrian-: du hast aber im lokalen shop nicht die selbe rechte wie online. dort kannst du nicht einfach grundlos widerrufen. und ja mm ist da wirklich sehr kulant, aber es ist hier eben nur kulanz und kein muss.

habe mir mal einen firtz repeater bei mm gekauft, welcher aus welchem grund auch immer nicht mit meiner fb richtig zusammen laufen wollte, da hat mm z.b. keinen anstand gemacht und ihn zurück genommen.
 
@-adrian-: Ein lokales Geschäft hat nicht die Pflicht etwas wieder zurückzunehmen! Da bist du falsch informiert! Das ist alles eine Sache der Kulanz und rein freiwillig. Man sollte das nicht mit der Gewährleistung verwechseln, welche etwas ganz anderes ist.
 
@-adrian-: "Dann kann dir das egal sein was der Verkaeufer fragt." Jap, dann kann es Ihm auch egal sein, was du sagst: Es gibt vor Ort im Laden kein Recht auf Rückgabe: Das ist die Kulanz des Ladens ... Defekte, Garantie/Gewährleistung ausgenommen: Die Müssen --> Aber hierfür muss man sich rechtfertigen :-)
 
@Mezo: Du verstehst das nicht, es gibt keine Rückgabe vor Ort. Kaufst du etwas vor Ort, hast du es gekauft. Du hattest ja die lokale Möglichkeit der Prüfung. Alles andere ist Kulanz des Geschäftes, er muss garnichts zurücknehmen. Online ist er aber dazu verpflichtet.
 
@-adrian-: Nein. Das klappt in den meisten großen Geschäften (auch ALDI, LIDL, etc. gerne) aber es ist nicht die Pflicht des Verkäufers, das zurück zu nehmen.
 
@notepad.exe: Im Prinzip ist es driss egal... Ich Arbeite in einem OnlineShop und bei uns gab es schon die Ansage, dass die für uns nichts ändern wird! Wieso? Na ganz einfach. Wir haben keine Lust permanent kaputte Sachen zurück zu bekommen, wo es dann heißt, die sind beim Transport kaputt gegangen...

Wir wollen und können uns das nicht leisten. Und wir wollen es uns auch nicht mit der Spedition versauen, die unsere Sachen bisher gut liefert...
 
@TeKILLA: Heh, ja da hast du auch recht. Versandschaden, defekt geliefert, Funktioniert nicht, ... Die Möglichkeiten sind unbegrenzt :D
 
@notepad.exe: Sehr Treffend!
 
@-adrian-: Es gibt kein Rückgaberecht vor Ort - die Geschäfte nehmen es aus aus Kulanz zurück. Dieses Rückgaberecht geben die Geschäfte freiwillig den Kunden.
 
@siddy81: Wenigstens einer der es weiß! Aber es gibt auch Leute die glauben an eine gesetzliche Garantie :-) (Damit meinen Sie die Gewährleistung)
 
@-adrian-: Im Laden vor Ort entstehen dem Laden aber keine immensen Portokosten, nur weil sich jemand das komplette Sortiment schicken lässt, ein Stück kauft und den Rest zurückgehen lässt.

Den Online Händerln kostet es ja nicht nur Porto und Verpackungskosten, sondern auch Lohnkosten, wenn die Mitarbeiter die ganze Ware wieder zurückräumen müssen.

Von daher sollte man schon ein wenig mit Hirn und nicht zum Spaß einkaufen.
Auch Elektroartikel nur mal zum anschauen geht ja garnicht.
Immerhin bekommt der nächste Kunde es nicht neu, sondern es wurde schon einmal geöffnet und von einem anderen ausprobiert.

Wer sich nicht 99% sicher ist, der sollte doch lieber in einen Elektrofachmarkt in der Nähe gehen und die Ausstellungsstücke ausprobieren.
 
@andi1983: Dafür hat man aber beim Online Handel auch nicht so hohe Kosten. Was glaubst du denn, wieso man Online so attraktive Preise machen kann? Ein Lager irgendwo in der Pampa kostet nicht viel. Eine gute Ladenfläche mit gut geschultem Verkaufspersonal ist schweineteuer... Lagerarbeiter sind nicht teuer, wieso wohl will Amazon nicht auf Einzelhandeltarif umstellen, sondern lieber weiter nach Logistiktarif zahlen?
 
@TeKILLA: Klar können sie es dadurch günstiger anbieten.

Aber wenn jeder sich nur unnötig Sachen schicken lassen würde, und als Spaß wieder zurückschickt, wären die günstigeren Online Preise schon lange Geschichte.

Weil auch Online Händler geben die Versandkosten weiter.
Und je mehr Leute unnötig zurückschicken, weil es ja so bequem ist,
je teurer werden auch die Produkte online werden.

Und auch Online Händler benötigen dann zusätzliches Personal, um die ganze Kleidung/Ware von der Retoure wieder aufzunehmen und in die Lager einzuräumen.

Von daher sollte man halt vor dem Bestellen denken und bei Kleidung ggf. doch
in einen Laden gehen.
 
@andi1983: Glaub mir, dass das TROTZ der vielen Rücksendungen immer noch lukrativ ist. Zumindest bei uns ist es so...

Zusätzliches Personal ja, aber das kostet in der Logistikbranche eben nur wenig. Sieh es mal so. Eine große Kette im Einzelhandel hat in der Regel auch irgendwo ein Lager wo die Teile erst einmal angeliefert werden und von dort in die einzelnen Läden zur Verkaufsfläche gebracht werden. Das fällt beim Onlinehandel komplett weg. Du hast NUR den Weg ins Lager und von dort über den Versand zum Kunden. Die komplette Verkaufsfläche inkl. Personal und Ladenbau und guter Örtlichkeit in einer guten Verkaufstraße fällt weg...

Die Retouren, wenn es nur die Widerrufsretouren sind, können sogar noch zunehmen und es interessiert die wenigsten Onlinehändler...
 
@Mezo: Solche Rücksendungen sind doppelt und dreifach einkalkuliert... denkst du wirklich, dass eine Zalando z.B. ein T-Shirt für 50€ verkauft und daran nur 2,50€ Gewinn macht? Die kaufen das T-Shirt selbst vielleicht für 5€ ein und haben dann dick Marge drauf...
 
@-adrian-: Händler die Bekleidung verkaufen wissen das aber und kalkulieren das mit ein.
Es wird jedoch einigen Spasskäufern und Dauertestern nun regelrecht die Suppe vergällt.
 
@-adrian-: Genau aus diesem Grund würde ich mir viele Klamotten und Schuhe gar nicht online bestellen - da hab ich im Laden schon oft Probleme was passendes zu finden, über Bestellung find ich da nie was.
 
@dodnet: Dein lokaler Händler vor Ort wird es dir danken! Ich kaufe auch keine Klamotten mehr online, aber eher weil ich den Einzelhandel unterstützen möchte.
 
@-adrian-: Tja, dann muss deine Frau beim Online-Shoppen nun etwas stärker sieben. Mitleid habe ich keines. In meiner gesamten, ewig langen Online-Shopping-Geschichte musste ich vielleicht fünf Mal etwas zurückschicken.
 
@-adrian-: wie sie hier alle keine Frauen haben xD
 
@-adrian-: Beweg deinen dicken hintern in ein Geschäft, dort kannst du die Ware anprobieren. Kaufen kannst du diese immer noch im online Shop. So mache ich es, wenn ich Mal Kleidung im online Shop kaufen möchte.
 
@Mezo: wenn ich was bestelle, möchte ich es auch behalten. ich schicke es nur zurück, wenns defekt oder anderweitig kaputt ist. winfuture hat wieder mal ne überschrift gewählt, die möglichst viele klicks generieren soll. wo, bitte, ist bei mir die sorglose nutzung von online einkäufen vorbei, wie es die überschrift suggerieren will? für mich ändert sich kaum was. winfuture, hast du das echt so nötig? es wird ja wirklich immer schlimmer. das ist niedrigstes bild niveau.
 
@stereodolby: indem die Leute nun nicht den Einkaufskorb vollpacken in dem Wissen, dass sowieso das Meiste wieder Retour geht. Die Shops werden wohl noch kulant sein, zumindest bei denjenigen die selten Sachen zurück schicken. Kenne aber auch einige die alles mögliche bestellen und in verschiedenen Ausführungen, eben weil sie bis jetzt unkompliziert die Sachen wieder absenden konnten und dies auch ohne eigene Kosten.
 
@Yepyep: ja, aber was hat das mit den EINKÄUFEN zu tun, wie in der überschrift gesagt wird? seit wann gehört das zurückschicken von ware zum einkauf?
 
@stereodolby: ja wenn wir das getrennt sehen verstehe ich den aufriß auch nicht, dann hat man eben eingekauft und fertig. 3mal Hose in verschiedenen Größen, bleibt halt nur abnehmen/zunehmen bis die hosen alle abgetragen sind... 3Fernseher, prima - so ein 60 zöller im flur ist defintiv eine augenweide.
 
@Mezo: Kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Mein Top Beispiel: Ein Bekannter will einen neuen TV kaufen. Groß soll er sein. Teuer soll er sein (2000-3000€). Da kann ich verstehen, dass man das Beste für sein Geld will. Aber anstatt mal ein paar Euro für eine ordentliche Beratung in einem Fachgeschäft (nicht Media Markt) hinzulegen, damit die einem gescheite Geräte vorführen war nicht drin. Er bestellt sich lieber 5 Top Modelle a 60 Zoll und vergleicht sie dank Fernmeldeabsatzgesetz, in Ruhe zu Hause vom Sofa aus. Am Ende gingen 4 Stück zurück, was bei Palettenversandt ca. 80-120€ kostet und auf denen die anderen 4 Händler sitzen bleiben. Dazu kommt noch, dass die Geräte die zurück geschickt wurden, nur noch als Refurbished und somit mit ca. 20% Abschlag verkauft werden können. Wir reden hier dann auch nicht mehr davon, ob der Händler noch was an dem zurück geschickten Gerät verdient. Der Händler macht damit in den meisten Fällen ziemlich starke Verluste, da die Margen bei Händlern nicht unbedingt groß sind. Warenhäuser wie Amazon mal ausgenommen. Aber Shops wie Cyberport oder Mindfactory leiden denke ich sehr unter der "Na dann schick ich es halt zurück" Mentalität. Ich glaube auch nicht, dass sich bei den großen Versandthäusern viel ändern wird. Was ich mir vorstellen kann und auch hoffe ist, dass z.B. Amazon einfach ein Rating führt, wer wie viel zurück schickt und von den verschärften Gesetzen erst dann gebrauch macht, wenn ein Kunde ein bekannter 14 Tage Shopper ist.
 
@funny1988: denk dir einfach noch ne 0 an das + dazu. Der gutgemeinte Service wurde und wird komplett ausgenutzt, einfach weil es geht und sich auch niemand über die Kosten wirklich Gedanken macht.
 
@Yepyep: Warum sollte man sich auch Gedanken machen ... Ist doch alles selbstverständlich :P Ich muss zugeben, dass ich auch öfter Sachen bestelle, in der Annahme ich kann sie zurück schicken, wenn sie schei** sind. Aber ich glaube ich habe in meinem Leben erst 3 Dinge zurück gehen lassen und dann auch nur, weil ich wirklich ins Klo gegriffen hatte. Da stimmten dann Qualität und Leistung nicht. Ich hoffe einfach, dass der normale Kunde nicht darunter leiden muss, denn das unkomplizierte Zurückschicken ist schon ein angenehmer Service. Einfach das Gefühl sicher zu sein, wenn ein Produkt wirklich nicht das ist, was ich erwartet habe. Aber den aktiven Missbrauch oder gar Leute die noch weiter gehen als mein Bekannter mit seinem TV (Bsp.: TV für einen Fußballabend kaufleihen), kann ich nicht verstehen. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Es fällt allen Kunden auf die Füße und der Gesetzgeber muss nachgeben.
 
@funny1988: Noja probleme seh ich nur darin, das man in lokalen Shops nicht anständig beraten wird. War mal innem lokalen Audioshop. Der hat soviel BS gelabert das ich ihn ins Gesicht ausgelacht habe und ihm nahelegte sich doch etwas mit Signalverarbeitung auseinanderzusetzen eh er irgendwelche stammtischmythen an ahnungslose kunden verfüttert. Die ham ihr limitiertes sortiment und wolln dir das natürlich verhökern. Und dann noch extra blechen? Nee danke.
 
@Aerith: Ja das ist natürlich blöd und ich gebe dir Recht, es gibt viel zu viele Leute, die mit schlechtem Halbwissen auf Berater machen. Oder der ganze Laden ist vollsubventioniert von irgendeinem Hersteller. Aber zumindest kann man hingehen und sagen: Ich will die 5 Modelle nebeneinander sehen und mir in Ruhe anschauen. Entweder machen die das gegen eine kleine Pauschale oder man "überlegt" es sich hinterher, während die Onlinebestellung raus geht. Aber man kann auf alle Fälle auch anders zum testen der Geräte kommen. Dafür muss man nicht erst ~ 1500-2000€ Gesamtschaden anrichten. Meistens geht es ja vor allem darum, die Geräte mal in Ruhe zu sehen. Ich für meinen TV einfach zu Media Markt gegangen, weil ich wusste, dass sie den dort aufgebaut haben. Ich hatte einen kleinen Hocker + USB Stick mit Video/Bildmaterial dabei und habs mir 1h vor dem Ding bequem gemacht. Durch vorherige Recherche kamen auch nur zwei Modelle in Frage.
 
@funny1988: Ja, bei einigen Geräten kommt man wirklich nicht drumherum. zB einen Kopfhörer sollte man unbedingt vorher einmal aufm Kopf gehabt haben eh man ihn kauft. Hab damals meinen DT880 nur deswegen "blind" bei Amazon gekauft, weil ich viele gute Daten auf head-fi gefunden hab und mein Freund den DT990er bei sich hatte, sprich ich konnte Tragekomfort schon testen.
 
@funny1988: Von welchem Service redest du den? Der ist nicht nur im Media Markt in Deutschland ÜBERALL unter aller Sau. Ich weiß als Vieleinkäufer wovon ich da rede, deshalb helfe ich mir selbst, vergleiche mittels US-Magazinen (Stiftung Warentest und Co. sind mehr als unseriös in meinen Augen) und kaufe dann einfach. Auf YouTube kann man sich viele Produkte in 1080p auch beim Unboxing ansehen, also auf Probe kaufen ist so oder so nicht notwendig.
 
@funny1988: Eine Rücksendung ist formal eine Reklamation. Nach BGB kann man nur bei einem vorhandenen Mangel reklamieren (etwa Defekt, beschädigte Ware, unvollständige Ware, Eigenschaften nicht so vorhanden wie beworben oder beschreiben usw.).
https://de.wikipedia.org/wiki/Reklamation

Somit dürfte die Kunde bei allen 5 Geräten an die Kaufverträge (§§433 ff BGB) gebunden sein und auch sie wären abzunehmen und natürlich auch zu bezahlen.

Das durchzusetzen hilft, Geschäfte und Verkäufer zu schikanieren.
 
@funny1988: Dein Beispiel ist vielleicht ein Extrembeispiel, aber prinzipiell sollte doch die Möglichkeit haben ein online gekauftes Produkt genauso testen zu können, wie er es im Laden könnte. Bei den Fernsehern hieße das aber für mich, dass er sich erst eins bestellt, das dann testet und wenn es ihm nicht gefällt das Gerät zurückschickt. Und dann erst das nächste Gerät bestellt. Wenn eine Wertminderung zum Beispiel in Folge von kaputter Verpackung oder Produktverschleiss eingetreten ist, konnte der Händler dieses ja bereits dem Kunden in Rechnung stellen. Ich fände es wäre eine unfaire Wettbewerbsverzerrung, wenn plötzlich bei online gekauften Produkten nicht mehr die gleichen Testmöglichkeiten bestünden, wie in einem Ladengeschäft. Das ginge zum Lasten der Ladengeschäfte!
Ich persönlich kaufe nach Möglichkeit wenig online ein, da ich wenn es immer es geht den örtlichen Handel bevorzuge. Dadurch profitiert mein direktes Umfeld in Form von Arbeitsplätzen, einer belebteren Innenstadt und höheren Gewerbesteuereinnahmen.
 
@Mezo: Yep. Schon viel bei Amazon gekauft und noch nie etwas zurückgesendet weils nicht gefällt. Ich forsche eben vor dem kauf (manchesmal etwas exzessiv) nach und lese so ziemlich jeden englischen review den ich finden kann. Problem ist das nicht englisch sprachige Menschen in dieser Hinsicht echt aufgeschmissen sind. Gute deutsche reviews sind in etwa so rar wie gute deutsche Filme. :X
 
@Aerith: mann, mann, mann. da haben wir deutsch-sprachler echt arge nachteile. zum glück kannst du englisch. beneide dich :-)
 
@LZ9900: Was mir aufgefallen ist das viele Reviews in DE kostenpflichting sind weil die irgendwelche Zeitungen verticken wollen.
 
@Mezo: Es geht aber nicht immer nur um die "Spassbesteller"....In Sachen Kleidung ist nunmal das Anprobieren wichtig. Bevor ich jetzt aber wieder höre:"Dann geh doch in eine Boutique....": Die Onlinehändler haben ja gerade damit geworben: Bestellen, ausprobieren und wasnicht gefällt zurückschicken. Und jetzt ist der Kunde wieder der Doofe. Auch in Sachen Elektronik ist es nicht immer einfach zu urteilen. Ich kenn zwar die technischen Daten aber dennoch ist das "look & feel" auch wichtig.
 
@KingBolero: Die Händler, die damit werben, werden den Service wohl auch in Zukunft anbieten.
 
@Mezo: Sehe ich ganau so, erst anschauen, nachdenken und dann kaufen.
 
@Mezo: Für kleinere Unternehmen sicher sehr gut.
 
nun finde ich es zu heftig. Ich hätte es einfach ab 60, 80 oder 100 EUR erst die Rücksendung kostenfrei gemacht. Das hätte gelangt.
 
@zivilist: Aber das würde nichts an dem Problem ändern daß Produkte nur zum Spaß bestellt werden.
 
@Johnny Cache: Warum aber alle bestrafen wenn nur die die es übertreiben bestraft werden könnten.
 
@Menschenhasser: Weil "nur die die es übertreiben" nicht so einfach ausgemacht werden können. Und auch ein Einzeltäter kann ordentlichen Schaden anrichten, wenn er es mit "teuren" Produkten macht.
 
@hempelchen:
Nur um die zu erwischen alle anderen mitzukaspern.. Das zeigt aber schon eine geiwsse Kapitulationsbereitschaft oder?
Ich meine nach dem Krieg gab es Familien mit 6 Kindern, heute können wir uns angeblich nicht mal mehr eines leisten.. der Rest passiert von selbst..

Also sollte man immer etwas weiter denken als nur an eine juristisch verdichtete Sichtweise... oder?
 
@tommit: Jetzt mal ehrlich. Was willst du mir mit dem komischen Post sagen?!
 
@Johnny Cache: doch wenn man erstmal mit 100 statt 40 EUR in Vorleistung also per Vorkasse oder Nachnahme (kaum eine Privatperson bekommt es auf Rechnung) tritt überlegt man sich das doch zweimal.
 
@Johnny Cache: Wer sagt, dass jemand eine Sache nur zum Spaß bestellt? Auch bisher bedeutete das ja immer einen nicht unerheblichen Aufwand, ein Produkt zurürck zu schicken. Wertminderungen konnte der Händler einem ja in Rechnung stellen. Sofen jemand in Kaufabsicht z.b. drei Pullover kauft und davon dann zwei zurück schickt, weil sie nicht passen oder die Farbe auf der Webseite anders aussah, ist das doch völlig ok.
 
Ich glaube auch das einige Unternehmen jetzt genau daruf achten werden wer wieviel Bestellt nicht behalten und es wieder zurück geschickt hat.
 
@Kernbrot: Du glaubst also dass sie es noch nicht gemacht haben. Natuerlich haben sie bereits genausten analysiert wie du kaufst und zurueck schickst.
 
@-adrian-: Doch natürlich aber Sie werden sich auch die Leute raus ziehen die so eine Masche öfters abziehen.
 
@Kernbrot: Amazon Kontensperrung? Mal gehört?
 
@Kernbrot: schau mal in deine Benutzerkonten -- bei meinen ist vielfach eine Rücksendequote aufgeführt....Bei Zalando sperren die ab einem gewissen Prozentwert sogar diverse Bezahlmöglichkeiten, dann gehts nurnoch per Überweisung/Vorkasse oder ähnliches....gibt also schon läger reaktionen auf übermütige besteller..leider ohne erfolg - solche gesetzesänderungen erfolgen leider immer aufgrund dessen, dass irgendwelche kleinhirne kulanz dermaßen ausreizen, bis sowas kommen muss :(
 
Auf der einen Seite finde ich diese neuen regelungen ganz gut, weil die haben sicher die einzelhändler durchgedrückt, und mit diesen regelungen stellen sie sich nur selber ein bein, den der grosse gewinner heisst dann amazon weil amazon bestimmt weiterhin gratis rücksendungen und 30 tage rückgaberecht ohne grund anbietet, und dann keiner mehr bei den kleinen einzelhändlern bestellen wird. Pech gehabt, sollen sie schauen wo sie bleiben.
 
@dartox: glaube ich nicht. momentan müssen sie doch auch die kosten tragen, wo ist das problem, es auch danach noch zu tun, wenn sie nicht mehr dazu gezwungen sind?
 
@dartox: Es gib schon Einzelhändler in manchen Städten die nehmen 5 Euro Beratungsgebühr weil immer mehr Leute sich beim Einzelhändler für ein Produkt beraten lassen aber es dann im Internett kaufen. Sowas finde ich z.b auch fäir den Einzelhändler gegenüber das sollte auch eingeführt werden. Oh gleich werde ich viele Minuses sehen :-)
 
@Kernbrot: Eher Plusse wirst du sehen...^^ weil es der Wahrheit entspricht. Es gibt viele Leute die schauen sich Produkte im Laden genau an und bestellen dieses dann in Onlineshops weil sie eben teilweise das selbe Produkt bis zu 50% günstiger bekommen. Die Einzelhändler müssen solche kontraproduktiven Preise gestalten weil sie sonst nicht überleben werden. Das dumme ist nur es ist ein Teufelskreis denn je höher die den Preis ansetzen desto weniger kaufen die Leute bei ihnen ein und müssen dann wieder den Preis in die Höhe treiben um zu überleben - jedoch können sie das nicht ewig machen denn irgendwann hören die Kunden dann auf dort zu Kaufen und steigen auf günstigere Anbieter um und der Einzelhändler geht pleite... es sei denn die Einzelhändler gehen in die offensive ( wenn sie es sich leisten können) in dem sie die Preise günstiger gestalten als die Online-Konkurenz und bieten massenhaft Ware an die sie günstig verscheuern und durch die Verkaufsmasse dann Gewinn machen...
 
@dartox: Wenn Amazon die Kosten übernimmt, ist mir das als Verkäufer dann auch egal.
Ansonsten können die bleiben wo der Pfeffer wächst.
Zudem Amazon nicht gerade für Schnäppchen bekannt ist und dort erts malö all die Leute auflaufen die zu faul sind nach anderen Angeboten zu suchen.
Ich selbst habe bei Amazon noch nie eingekauft und wüsste auch nicht warum.
 
@LastFrontier: nicht mal zum faul sein taugt amazon, weil sie kein paypal supporten und es auch niemals tun werden ;)
 
@Mezo: Wozu braucht man auch PayPal bei Amazon, würde den Bestellprozess nur komplizierter machen als jetzt.
 
@RegularReader: sich nach der bestellung in paypal einzuloggen und auf bestätigen klicken ist schon ungemein kompliziert.
 
@Mezo: Auf jeden Fall komplizierter/aufwändiger als es nicht tun zu müssen, wo ist da der Vorteil?
 
@RegularReader: Verstehe ich jetzt auch nicht so wirklich. Ob nun Amazon oder PayPal das Geld - das ich so oder so abdrücken muss - von meinem Konto abbucht, kommt ja wohl im Ergebnis exakt aufs Selbe raus: Die Kohle ist weg. Macht PayPal das irgendwie "schmerzfreier", oder was?
 
@DON666: es macht es einfacher. ich muss nicht für jeden shop irgendwelche daten hinterlegen. paypal funktioniert überall und ist eine sache von 2 clicks. wie kann man nur absichtlich nicht verstehen, was der vorteil von paypal ist... es funktioniert übrigens auch weltweit.

es ist nur amazon als einziger shop der sich weigert und das nicht zum wohl des kunden, sondern aus eigenen interessen. wie kann man sowas verteidigen?
 
@Mezo:
Was soll ich da PayPal in den Rachen stopfen, wenn ich direkt abbuchen lassen kann???
 
@Freudian: "es funktioniert übrigens auch weltweit" und außerdem macht es bei einigen shops keinen unterschied preislich, also wieso nicht?
 
@Mezo:
Es muss nicht weltweit passieren. Dass man es bei anderen Shops benutzt, wenn man aus den USA was bestellt oder so, ist klar, aber Amazon ist sehr viel unkomplizierter, es sei denn man hat kein Konto, aber ohne Konto bekommt man ja eigentlich auch keinen PayPal Account.

Und so einem Verein freiwillig Geld in den Rachen zu stopfen... Das spricht nicht für dich.
 
@RegularReader: Der Bestellprozess würde durchaus komplizierter werden, wenn aber auch nur minimal komplizierter. Der einzige Vorteil den PayPal zur Verfügung stellen würde ist, dass du deine Bank-Daten nur an einen Service weiter gibst und alle anderen Service-Anbieter nicht an diese ran kommen werden. In diesem Fall wäre also die Wahrscheinlichkeit geringer, dass die Bank-Daten weiter gegeben oder von Dritten entwendet werden. Andererseits kann man eigentlich keinem Dienst mehr richtig trauen, wenn man dem seine Bank-Daten liefert ;).
 
@Mezo: Warum sollten sie das auch supporten? Würden ja nur paypal Geld in den Rachen schmeissen.
 
@LastFrontier: würden sie? ich glaube es würde auch käufer anlocken, also kann das sicherlich nicht der grund sein. man will einfach nur seinen eigenen dienst pushen und wer brauch schon x bezahlungsmethoden, wenn es schon EINEN großen gibt. andere shops denken doch auch nicht so, das kann also nicht der grund sein.

mir ist neben amazon kein shop bekannt, der kein paypal unterstützt.
 
@Mezo: Paypal arbeitet nicht kostenlos. Die lassen sich ihre Dienste auch vergüten.
Wenn ich eine funktionierende Bank und Kreditkarte habe, brauchts kein PayPal.
Vor allem ist mir ein US-Bezahldienst suspekt, der dir mal alle Konten und Transfers einfriert weil ein Versender (Land) dem U.S.-Handelsembargo unterliegt (mir passiert mit Import aus Kuba).
 
@LastFrontier: Es reicht doch ein Girokonto bei einer beliebigen Bank. Also einfacher geht's ja wohl nicht, wenn man mal davon ausgeht, dass ein Großteil der Amazon-Kunden sicherlich irgendwie Geld verdient. Und das wird heutzutage meines Wissens nicht mehr bar in der Lohntüte übergeben...
 
@Mezo: Und es gibt kaum einen Shop außer Amazon, wo man für die Zahlungsmethode Paypal oder Kreditkarte dann nicht einen Aufpreis zahlen muss. Meist wird dann entweder etwas auf die Versandkosten aufgeschlagen oder sogar eine prozentuale Gebühr erhoben.
Was erhoffst du dir eigtl. von Paypal beim Einkauf in einem anderen Onlineshop außer Ebay? Der besondere Käuferschutz gilt nämlich nur da, beim Einkauf in anderen Shops unterscheidet sich der Schutz in keinster Weise von dem, den jeder Kreditkarten-Nutzer von Visa oder MasterCard und jeder Kontobesitzer bei Lastschrift von seiner Bank erhält.
 
@DON666: Mein Rede
 
@LastFrontier: Die haben hier auch mal einem Absinth-Shop das Konto mit 50.000 Euro drauf eingefroren und wollten es nicht rausrücken, weil Absinth in den USA verboten ist.
 
@Knarzi81:
Absinth Verbot wurde 2007 auch in den USA aufgehoben!
 
@KralekM: Das mag sein, keine Ahnung wie lange das schon her ist, auf jeden Fall schon länger, auf jeden Fall hatte PayPal das Konto gesperrt. Vielleicht weil sie nicht mal die eigenen aktuellen Gesetze kennen.
 
@Mezo: Aber ELV. Ich much da gar nix mehr eingeben. Einloggen, Versandart auswählen fertig. :D
 
Ok, es war schon richtig Krank was so einige mit Online Bestellungen abgezogen haben (TV für Fußball EM und dann zurück), nur wieso wird dann derart überzogen darauf reagiert?
Der Onlineschopp "zeichnet sich nun mal damit aus", das man die Wertigkeit der Ware nicht sofort feststellen kann, damit ist man schon fast gezwungen auf "Ansicht/Prüfung" zu kaufen, dafür ein Bürokratisches umständliches Monster zu erschaffen (Zitat 3 Absatz letzter Satz:"Um ihn aber im Zweifelsfall beweisen zu können, raten Verbraucherschützer zu einem Einwurf-Einschreiben oder dem Versand per Fax inklusive eines ausführlichen Sendeberichts.") ist fast genauso Krank.
Es hätte gereicht, wenn man im Kundenkonto eine Ware zum retournieren bestimmt und dieses durch Mail bestätigt wird.
Rücksendekosten sind so auch nicht OK, bei einer >Falsch-Lieferung< bis 40 Euro trägt der Kunde die Rücksendekosten (wenn nicht anders vereinbart), das ist wohl auch nicht Sinn der Sache.
Nein wiedermal hat keiner der "Strategen" an die Verbraucher gedacht, auf dessen "Mehrheitlichen" Rücken das Ausgebadet wird.

Edit:Wegen der Offensichtlich Fehlinterpretation der "Rücksendung" ergänze ich den Post um die untenstehenden drei Links, und den Hinweis das eine Rücksendung für den Kunden (Ab Freitag) immer Kostenpflichtig ist außer (die kostenlose Rücksendung) es ist Bestanteil des Vertrages (§ 312a Abs. 3 S. 1 BGB n.F. ) :
http://www.aufrecht.de/beitraege-unserer-anwaelte/e-commerce/gesetzesaenderung-im-widerrufsrecht-juni-2014.html
http://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/reform-des-verbraucherrechts-2014-weitreichende-auswirkungen-fuer-alle-unternehmer/10439/
http://www.internethandel.de/blog/Das-neue-Verbraucherrecht-ab-Juni-2014-Das-aendert-sich-fuer-Online-Haendler/
 
@Kribs: Ich wette, für den normalen Verbraucher ändert sich rein gar nichts. Amazon und Co werden für den normalen Kunden nichts ändern. Wenn es aber einer mal wieder übertreibt, muss nicht gleich das Konto gesperrt werden, es reicht, wenn man ihm die Rücksendekosten aufs Auge drückt. Und die sind bei einem TV nicht sooo gering.
 
@FatEric: Amzon hat eine schwarze Liste. Wer bestellt und seine Artikel immer wieder zurück schickt weil sie Ihm nicht gefallen dem kann es passieren das er dort nicht mehr bestellen darf.
 
@Kernbrot: Das weiß ich schon, nur wurde das ja von Verbraucherschützern auch wieder kritisiert, jetzt kritisieren sie aber dieses Gesetz, mit dem man das anders Regeln könnte. Ich fand die Sperrung von Konton sehr begrüßenswert, auch wenn Amazon dabei Fehler gemacht hat. Auf gekaufte digitale Inhalte konnte nicht mehr zugegriffen werden. Jetzt kann man dem kunden "freundlich" mitteilen: "Schön, dass sie unser Kunde sind, ab jetzt bezahlen sie ihre Rücksendungen bitte selber!" und das dürfte schon helfen.
 
@FatEric: Vielleicht geht's auch so weit, dass Amazon es grundsätzlich kostenlos bereitstellt und bei 2-3maliger Rücksendung mit Kosten belegt. Das fände ich soweit fair.
 
@hempelchen: Das sehe ich ähnlich, aber selbst das wird Amazon und Co sehr großzügig handhaben. Wenn dann bei 2-3% der Kunden sowas tatsächlich eingeführt wird, ist dann der Aufschrei in der Presse wieder groß: "Wird jetzt ALLEN Kunden die kostenlose Rücksendung entzogen?" Deswegen wird auch Amazon da vorsichtig sein.
Und man darf ja nicht vergessen, das Gesetzt ist ja schon paar Tage verabschiedet. Amazon hätte sich ja vorher schon äußern können, haben sie aber nicht. Das heißt dann so viel wie, es ändert sich nichts.
 
@FatEric: Was anderes hab ich (dem Sinn nach) nicht geschrieben/unterstellt!
Ich rege mich über das "Bürokratische umständliche Monster" einer Sicheren >berechtigten< Rücksendung auf, sowie der Möglichkeit das Rücksende Kosten einer >Falsch-Lieferung< (falsche Ware/nicht bestellte Ware) dem Kunden auferlegt werden >"könnte"<!
Mir selbst wurde dies Dilemma zu Teil, eine Rücksendung eines Falschversanten Produktes, im Nachhinein nicht mehr beweisen zu können, der Lieferer behauptete das es das bestellte Produkt war und ich blieb auf den Kosten Sitzen (vorgeschriebener Rückversand durch UPS incl. Abholung).
Um genau zu sein, kostete mich der Rückversand incl. Abholung 28 Euro bei einen Bestellwert von rund 237 Euro, die vom eingezogenen Betrag abgezogen wurden.
Ich brauche nicht zu betonen das "ER" für mich gestorben ist.
 
@Kribs: Wenn etwas falsch geliefert wird ist ein Verkäufer aber verpflichtet den Vertrag zu erfüllen. Dir entstehen da keinerlei Kosten! Ich würde einfach verlangen das mir der Händler einen Paketschein schickt falls er die Falschlieferung zurück möchte und das bestellte Produkt gemäß Vertrag liefert. Und was das Beweisen angeht, mach das Paket erst auf der Post oder im Beisein eines Postboten zu den du bittest dir zu bestätigen was sich im Paket befindet (Foto machen vom Inhalt , ausdrucken und Unterschrift vom Postangestellten drauf als Bestätigung).
 
@Eistee: Du hast es noch nicht im Vollen Umfang erfasst was die Änderung bedeuten >könnte< (nicht bedeuten muss):
wird dir die Falsche oder eine beschädigte Ware zugesannt, kannst du verpflichtet werden diese auf deine Kosten zurückzusenden (wenn nichts anderes vereinbart wurde), per Gesetz wird jetzt der erst mal der Kunde in Haftung für die Rücksendekosten genommen.
 
@Kribs: Nö du hast nicht verstanden. Die neuen Gesetze betreffen den Widerruf und dann die damit verbundene Rücksendung. Eine Falschlieferung hat aber mit einem Widerruf nichts zu tun.
 
@Eistee: Ach neh,
Eine Rücksendung bleib eine Rücksendung
Gleichgültig was für einen Inhalt sie Transportiert!
 
@Kribs: Ja aber eine Falschlieferung ist nicht Bestandteil des Kaufvertrages. Du kannst den Verkäufer sogar Gerichtlich zwingen den Vertrag zu erfüllen. Und mir wäre neu das du irgendjemanden der die irgendwas nicht bestelltes per Post schickt das auf deine Kosten zurück schicken musst.
 
@Eistee: Du bist aber in der Beweispflicht und musst über das "Bürokratische umständliche Monster" den Nachweis erbringen, das deine Reklamation eben KEINE Rücksendung im Sinne eines Vertragswiederrufs ist.
Dass der Vertrag immer noch bestand hat aber nicht vom Lieferer erfüllt wurde, somit Er die Kosten übernehmen muss, und wenn in den AGB steht das der Kunde immer die kosten zu tragen hat das musst du sie tragen ob im Widerruf oder in der Reklamation!
Diesen offensichtlichen Zusammenhang hat keiner auf dem Schirm den der Gesetzgeber unterscheidet nicht ob es ein Umtausch oder ein Widerruf ist er Spricht/Schreibt vom Transportleistungen § 312a Abs. 3 S. 1 BGB n.F.

http://www.aufrecht.de/beitraege-unserer-anwaelte/e-commerce/gesetzesaenderung-im-widerrufsrecht-juni-2014.html
http://www.ferner-alsdorf.de/rechtsanwalt/gewerblicher-rechtsschutz/wettbewerbsrecht/reform-des-verbraucherrechts-2014-weitreichende-auswirkungen-fuer-alle-unternehmer/10439/
http://www.internethandel.de/blog/Das-neue-Verbraucherrecht-ab-Juni-2014-Das-aendert-sich-fuer-Online-Haendler/
 
@Kribs: Das betrifft immer nur den Vertrag. Bitte doch den Händler dir einen Nachweis zu erbringen das er dir das bestellte auch geliefert hat und eben nicht diese falsche Sache. Wenn er das nicht kann muss er noch Liefern um den Vertrag zu erfüllen. Falschlieferung sind kein Vertragsbestandteil des Kaufvertrages sondern Dummheit des Händlers.
 
@Eistee: Ach bitte, das ist doch jetzt Vorsatz oder?

Du hast natürlich als Besteller keinen Vertrag mit dem Händler zu "SEINEN" Bedingungen (AGB)?
Und mit deiner Unterschrift bei Lieferung ist der Vertrag erfüllt außer du beweist das gegenteil!
 
@Kribs: Bei einer Lieferung des nicht gekauften Artikels, trägt der Käufer keine Versandkosten.
 
@DerTürke: Sorry "falscher Film": nicht unbestellte Waren, sonder bestellte Ware die verwechselt wurde (Falschlieferung).
 
@Kribs: verstehe dein Problem nicht. Du bestellst eine Jacke artikel 101 und bekommst eine Hose 102. dann ist es eine falschlieferung und der händler übernimmt weiterhin die kosten. Du bestellst hose und bekommst hose - eben 101, aber sie gefällt dir dann doch nicht, kannst du nun auf den kosten sitzen bleiben. Bis jetzt konntest du den artikel bestellen und senden wie du lustig warst und damit ist nun schluß, bzw. liegt es nun an der kulanz des händlers.
 
@Yepyep: Schau bitte etwas Höher in re:5: es gibt nur Rücksendungen die Kostenpflichtig sind, der Unternehmer kann dir aber die Kosten erlassen/Übernehmen!
 
@Kribs: du bekommst doch aber bei defekt die kosten erstattet, war bis jetzt auch so und wurde auch nicht verändert.
 
@Yepyep: Sehr wohl möglich, bei den "großen" (Amazon) sehr wahrscheinlich, aber Anspruch hast du nicht, es sei denn es ist Bestanteil des Vertrages!
 
@Kribs: hab jetzt keinen bock zu suchen, zumindest haben es gerichte im einzelfall entschieden. Es leitet sich kein grundsatz dadurch ab, aber solange der mangel nicht an mir liegt, bin ich guter hoffnung.
 
Was soll eigentlich diese blöde Überschrift des Artikels? Man kann doch weiterhin "sorgenlos" einkaufen sofern man sich nicht daneben benimmt. Wenn man natürlich mit sorgenlos meint, bestellen, "testen" kostenlos zurückschicken, dann ist das Gott sei Dank vorbei!
Ich plädiere sogar für Rücksendekosten bei Amazon, wenn dabei Artikel generell billiger werden. Meine Rücksendequote bei Amazon beläuft sich auf (wenn man klamotten raus nimmt) auf genau EINEN Artikel bei über 200 Bestellungen. Und selbst bei der Kleidung behalte ich ca. 75%.
 
Ziemlich blöde Regelung, gerade was Kleidung betrifft. Wer will schon fürs anprobieren Geld bezahlen. Früher gabs mal diesen Satz "Der Kunde ist König", von dem merkt man heute nicht mehr viel. Heut heissts nur noch "Kauf und dann verpiss dich".
 
@Shiranai: Aber genau das haben sehr viele Ausgenutzt. Es wird Kleidung bestellt dann passt oder es gefällt einem nicht was macht man da es wird einfach zurück geschickt.
 
@Kernbrot: Das mag ja sein, trotzdem ist die Einführung von pauschalen Rücksendegebühren ein falscher Schritt. Ich hätte eher eingeführt, wenn der Händler nachweisen kann, dass ein Kunde das ausnutzt, das er dann ggf. den Artikel garnicht zurücknehmen muss. Aber die Beweislast sollte beim Händler liegen.
 
@Shiranai: Warum muß der Händler es beweisen der Aufwand ist viel zu groß. Das der Kunde die bestellte Ware dann behalten muß wenn zu oft Bestellt wurde empfinde ich als zu hohe Strafe.
 
@Kernbrot: Bei Kleidung ist das aber an sich auch in Ordnung. Wenn ich Kleidung bestelle dann meist in zwei Größen denn die Größenangaben sind meistens zu ungenau. Allerdings ist das in meinem Fall auch nie ein "Spaßkauf" sondern ein echter Wille die Ware (zumindest die passende) zu behalten.
 
@Kernbrot: Nun Klamotten sollte man wirklich mal ausklammern. Gerade bei Hosen gibt es zig verschiedene Schnitte und Passformen, manchmal fällt die gleiche Kleidergröße kleiner oder größer aus, Schuhe passen nicht, während ein anderes Modell mit selber Schuhgröße wieder passt usw. Wenn die Händler online Kleidung verkaufen, dann muss auch damit Gerechnet werden, dass Kleidung die nicht optimal passt oder einem wenn man es trägt doch nicht gefällt wieder zurückkommt. Das liegt in der Natur der Sache. Wäre anporbieren und zurücksenden bei Kleidung schwierig, würde niemand mehr online bestellen. Kleidung wird im Gegensatz zu Elektronik Geräten immer erstmal anprobiert und benutzt, eben wie im Laden. Dadurch verliert die Ware keinen Wert...
 
@Shiranai: Nur weil sie es nicht mehr MÜSSEN heißt noch lange nicht, dass sie es nicht mehr tuen! (steht aber auch im Artikel).
Bei gewissen Produkten ist es mMn auch total sinnlos, dass man etwas einfach grundlos zurückgeben kann. Ein Händler kann sich doch selber überlegen ob es kostenlos oder kostenpflichtig ist.
 
Die Online Läden werden schon merken, das man den Bogen überspannt hat, wenn erstmal die Kunden ausbleiben...
 
@SuperSour: Das glaube ich nicht so ganz. Es werden nur die Kunden ausbleiben die mit Ihren Käufen und alles wieder zurück schicken den Bogen überspannt haben. Die Ehrlichen wird es wohl weniger betreffen.
 
@Kernbrot: Ich habe nur 2 mal in meinem Leben etwas umtauschen müssen, aber mit dem Wissen im Hinterkopf, kaufe ich lieber im Laden um die Ecke als im Internet.
 
@SuperSour: Würd ich ja auch machen, aber hier gibts keine Läden die auch nur im Ansatz reelle Preise nehmen. Ok Aldi mal aussen vor.
Wie sagen unsere Minister immer ...... der Markt regelt sich selbst. Ich denke auch. Es wird Schlaumeier geben die gehen dann den Weg über 1-mal Kunden zu kein-mal Kunden vor dem Exitus. Und es wird Anbieter geben die sozusagen Sonderkonditionen extra ausloben, weil sie verfahren wie bisher. Wer glaubt der jetzige Zustand wäre nicht längst eingepreist träumt.
Vielleicht fallen aber einfach auch die Preise für die Artikel, denn Handel funktioniert dann wenn sich Verkäufer und Käufer einigen. Da gegenüber dem jetzigen Zustand ein Mehrwert entfällt möchte ich den als Kunde natürlich auch wahrnehmen. Wär ja blöd wenn die Maßnahme der Gewinnoptimierung der Händler dient, das ist zumindest aus Kundensicht nicht das was mich zum Kaufen bewegen würde.
 
Mir egal, ich habe sowieso noch nie was zurückgeschickt. Wenn ich was kaufe dann wollte ich das auch haben. Gibt ja auch Idioten die sich vor der WM einen Fernseher kaufen und ihn danach wieder zurückgeben wollen.
 
@dd2ren: Genauso mache ich es auch wenn ich was kaufe überlege ich mir genau ob ich es behalten möchte oder nicht. Wenn ich was Kaufe dann behalte ich es auch es sei den es ist Defekt aber das ist ja wieder was anders.
 
@dd2ren+Kernbrot: 14 Tage Rückgaberecht auf 7 Tage reduzieren und den Betrag von 40 auf ca. 100 EUR hochsetzen, wo man es kostenlos zurückschicken kann, hätte vollkommen gereicht um einen guten Mittelweg zu finden um das derzeitige Maß einzudämmen und die ab und an was zurückschicken nicht zu schaden.
 
Einen Vorteil hat das ganze.
Viele Versandhändler sparen durch die neue Regelung Kosten und können ihre Produkte günstiger verkaufen; so das dann der Händler oben bei Geizhals und Co die Rücksendekosten nicht übernimmt, dafür günstiger als bisher ist, und alles mit höheren Preisen dann mit kostenfreier Rücksendung werben können.

Ansonsten sollte jeder Dinge nur bestellen, wenn man diese auch braucht, auch wen das unter dem Strich weniger Umsatz und eventuell weniger Gewinn für die Händler bedeutet.
 
Wie sieht es aber jetzt beim Umtausch aus, also wenn die Ware beschädige oder Defekt ist oder einfach nicht das ist was bestellt wurde, muss man dann die Rücksendung auch selber bezahlen, oder ist hier nur die Rückabwicklung bei Nichtgefallen betroffen ?
 
@Der-Magister: Ich glaube das nur die Rückabwicklung bei Nichtgefallen betroffen ist. Wenn etwas Beschädigt oder Defekt ist kann man als Kunde nichts dafür. Ich glaube dass einige Online Versender dann kulant sind.
 
@Kernbrot: Moment, auf Kulanz möchte ich mich da aber nicht verlassen müssen.
 
@Heimwerkerkönig: Damit meine ich die Rücksendekosten wenn etwas defekt ist.
 
@Kernbrot: Ich auch ;)
 
@Kernbrot: Kulanz = Ich muss nicht, aber ich mache es weil ich nett bin... Wenn ich nun was bekomme, was defekt ist, aber ich mich auf die Kulanz des Händlers verlassen muss, dass ich hier keine Kosten trage, dann läuft aber irgendwas gewaltig schief!
 
@Der-Magister: Es bezieht sich NUR darauf das Du Ware kaufst und aus nicht-gefallen einen Widerruf wünscht. Wenn die Ware defekt ist oder es sogar die falsche Ware ist, dann muss weiterhin der Händler sich drum kümmern. Wobei das alles sich nochmal ändern kann wenn es nicht direkt bei Lieferung als Defekt raus stellt, aber das ist auch alles so wie vorher. Manche Händler holen ab, bei anderen musst du einschicken... aber wie gesagt, da bleibt alles so wie es ist.. :)
 
Muss man auch bei einer Mängelrüge die Rücksendekosten übernehmen??? Das wäre nämlich gegebenenfalls eine absolute Zumutung.
 
@Heimwerkerkönig: Nein.. :)
 
Ich könnte wir durchaus vorstellen, dass die Händler, die hauptsächlich Mode verkaufen, mit Umsatzeinbußen rechnen müssen, sofern sie die Retoure Kosten an den Kunden weitergeben.
 
@kubatsch007: Genau deshalb dürften Amazon und Zalando auch bei bloßem Nichtgefallen die Rücksendekosten weiterhin übernehmen.
 
Da ändert sich erst mal nicht so viel. Im schlimmsten Fall hat man die Kosten für das zurückschicken. Der Händler muss bisher aber auch alle kosten erstatten obwohl er auch die Kosten für den Versand hatte. Hat ja auch keinen interessiert. Außerdem sein Widerruf mal schriftlich zu machen (formlos) ist wirklich nicht zu viel verlangt. Unglaublich wie viele Kunden meinen man könnte Gedanken lesen. Schicken einfach ohne irgend einen Zettel zurück und als Händler soll man nun raten was mit der Ware ist... Defekt oder in Ordnung? Nicht gefallen? Geld zurück oder Ware? Also ein ganz kleines bisschen kann ja wohl jeder mal Mitarbeiten. Im Laden schmeiße ich doch auch nicht wortlos die Ware auf den Tresen und warte was passiert... ;-)
 
Sind wir doch mal ehrlich, wie oft sendet ein "normaler" Mensch etwas zurück ? Von daher ist die Reglung nur zu begrüßen damit endlich gewissen Subjekten, die das bisherige System ausgenutzt haben, das Handwerk gelegt wird.
 
@marcol1979: Nö, die bestellen einfach dort, wo weiterhin der Rückversand kostenlos ist, z.B. bei den Großen wie Amazon.
 
Es ändert sich eigtl. so gut wie gar nix. Wer bitte hat denn bislang einfach so die Ware in ein Paket getan und zurückgeschickt ohne vorher die Rücksendung anzukündigen? Für gewöhnlich besucht man dafür sein Kundenkonto im Onlineshop, macht ein paar Kreuzchen für die Rücksendung und druckt einen Zettel aus, den man dann der Sendung beilegt, meist auch noch einen Rücksendeaufkleber mit der korrekten Adresse zum Zurückschicken.
Die einzigen, die in Zukunft was anders machen müssen, sind diejenigen, die sich aus dem Impressum des Shops eine Adresse raussuchen in der Hoffnung, dass unter der auch Rücksendungen bearbeitet werden, und dann kommentarlos die Ware mitsamt Rechnung ohne jede Absichtserklärung, was der Händler damit nun eigtl. machen soll, zurückschicken, in der Erwartung, ihr Geld zurück zu kriegen.
In Zukunft braucht der Händler darauf nicht mehr reagieren, sofern nicht mindestens ein Einzeiler wie "Ich möchte den Kauf widerrufen" beigelegt ist. Liegt sowas nicht bei, braucht er rein rechtlich betrachtet die Ware nur für den Kunden zur erneuten Abholung aufzubewahren.
Und einen Grund für den Widerruf muss man auch in Zukunft nicht angeben. Man kann nach wie vor grundlos zurückschicken, es ist nur erforderlich, dass man dem Händler in irgendeiner Form Bescheid sagt, dass man widerrufen will! Eigtl. ist das einfach nur der gesunde Menschenverstand in ein Gesetz gefasst.
Und dass sich einige über das Rückporto aufregen, ist auch ein Witz. Da kann der Händler die ausprobierte Ware schon nur noch mit deutlichen Abschlägen weiter verkaufen und soll dann bitteschön auch noch die Logistikkosten für die Rücksendung tragen?
Dabei liegt die Rücksendung doch in der alleinigen Verantwortung des Kunden, wenn der Händler seinen Teil korrekt erfüllt hat und die richtige, funktionierende Ware geliefert hat. Der Händler kann doch dann nix für, wenn einem das dann doch nicht zusagt. Warum sollte er dann dafür auch noch was bezahlen?
 
@mh0001: Ob Du es glaubst oder nicht, 5% der Leute! Die schicken einfach ohne irgendeine Benachrichtigung zurück... Man weiß nicht ob Defekt oder kein Bock druff... ;-)
 
@mh0001: nicht ganz richtig . deutliche abschläge werden eliminiert . die ware wird einfach neu verpackt !
 
amazon und zalando machen NICHT mit, weiterhin kostenfrei. da ich sowieso nur bei denen bestelle, interessiert mich das persönlich nicht. für viele kleine händler stellt das aber einen segen dar, muss man auch verstehen.
 
Ziemlich sinnlos das Ganze.
Amazon und andere große Versandhändler werden es so beibehalten wie es auch vorher war.
Die Leute werden einfach bei diesen Händlern bestellen anstatt bei den Kleinen.
Also entweder ziehen die Kleinen dann mit den Großen mit, oder sie bekommen Probleme.

Typisch EU Gesetz eben. Vollkommen sinnlos. Dass die stereotypischen Deutschen das wieder gut finden, ist klar.
 
Weil das Argument "Fernseher nur wegen Fußball-WM bestellt, danach wieder zurückgeschickt" hier öfters auftaucht, eine Frage dazu. Ist es trotzdem nicht billiger weiter so zu verfahren, oder sind die Leihgebühren für drei bis vier Wochen "Sportgroßereignis" beim regulären Verleiher niedriger als eventuell zu zahlende Rücksendekosten? Denn ansonsten wird vermutlich weiterhin der günstigste "Verleiher" benutzt und niemand hat dabei gewonnen.
 
@noComment: dann ist es ja passend dass es Ende der Woche kommt. Als Online-Händler würde ich mich da auch ärgern. Wenn man es im Laden vor Ort kauft, hat man ja kein Rückgaberecht.
 
Die Rücksendung ist bei den meisten großen Händler wie z.B. Amazon nach wie vor portofrei. Nur die Kleinen Shops, die so oder so schon dank des Rücksendewahns in Deutschland um ihre Existenz kämpfen müssen, berechnen das Porto ab sofort. Ich finde die Gesetzesänderung gut!
 
Ist jetzt halt die Frage, fällt das unter gute Lobbyarbeit oder profitieren die "Kleinen" tatsächlich davon? Müssen tut es keiner mehr soviel ist klar aber kann man es sich leisten es angesichts der Konkurrenz *hust* sry Mitbewerber nicht zu tun?
 
@Raffnix: Wieso sollten die kleinen davon profitieren? Die kleinen gehen drauf, wenn sie künftig keinen kostenlosen Rückversand anbieten... wer bestellt schon freiwillig sein Gerät, wenn er den Rückversand ggf. tragen muss? (Soll ja Leute geben, die absichtlich Produkte zum testen etc. sich bestellen und danach zurücksenden... z.B. Fernseher, Objektive etc...)
 
Ist natürlich Schade, aber es musste sein. Es gab viel zu viele Idioten die das ausgenutzt haben.
Das war ein Verlustgeschäft.
 
@4okoBear: so ist leider der mensch - sich über die gier anderer beklagen, aber selber gierig sein --- ein ewiger teufelskreis (in dem fall: sich drüber aufregen, dass sich die manager von zalando und amazon die taschen auf kosten der mitarbeiter vollstecken und diese schlecht bezahlen, aber auf der anderen seite treiben die kunden selber die manager durch so ein verhalten dazu :((( (ist sicherlich nicht der einzige aspekt - schwarze schaafe gibbet immer - aber durchaus ein großer hebel...)
 
Die "Großen" werden auch weiterhin kostenlosen Rückversand anbieten. Der ist sowieso in den Preisen mit einkalkuliert. Es wird dazu führen, dass kleine Händler noch mehr Druck haben und wahrscheinlich über kurz oder lang Umsatz verlieren, weil die Kunden eben nur noch dort bestellen, wo der Rückversand kostenlos ist... Idealo führt bereits ein Ampelsystem für Endkunden ein, die anzeigt, ob man bei dem Händler kostenlos zurücksenden kann oder nicht... Das verstärkt den Druck nun nur noch... Mein Fazit: Diese Änderung im Verbraucherschutz wird kleinen Händlern den Dolchstoß verpassen.
 
Ich finde es auch gut das es nun so durchgesetzt wird.
Soviele Youtube User die sich irgendetwas kaufen um einer der ersten zu sein was das präsentieren der neuen Ware angeht und dann wieder zurückschicken... Und der nächste Käufer bekommt dann diese 1mal geöffnete Ware... Sowas kotzt mich an!
 
@C47: Ich glaube nicht. Das wäre für den Verkäufer ja gar kein Problem. Stattdessen muss er die Ware als B-Ware oder Gebraucht einstufen bzw den Preis ein wenig senken und macht dadurch Verlust.
Wenn du ein Artikel NEU kaufst, ist er auch neu.
 
Im großen und ganzen haben manche echt nen Ding am Kopf mit ihrer zurückschickerei!
Trotzdem, ich hatte nur Ärger bei Ebay in letzter Zeit, weil die wirklich nur Müll schickten und in der Beschreibung alles schön geredet wurde.
Nirgens ein Wort wenn die Ware kaputt ist. Dann muss der die Rücksendekosten erstatten. Oder auch nicht?!
Was ich echt zum kotzen finde - die nehmen sich das Recht das Geld gleich haben zu wollen, die Ware dann aber erst abschicken! Umgekehrt aber nicht, wenn ich Schrott kriege! Wo ist hier die Gleichberechtigung.
Dieser widerliche Händler CSL-Computer ist das beste Beispiel. Erst als ich Ebay einschaltete weil der mir nen kaputten USB-Wlan schickte bekam ich mein Geld. Aber die Rücksendekosten hat der Verbrecherverein weiterhin verweigert.
 
Hinweis zu deinem Kommentar

Hallo HattenWirAllesSchon!,

leider mussten wir den unten aufgeführten Kommentar von dir entfernen.

Grund: Und die User gehaltvolle Kommentare?

Dein Kommentar vom 11.06.2014 um 15:01 Uhr
Ab Freitag wird Winfuture nur noch sinnvolle, erwachsenengerechte Überschriften und neuwertige Inhalte bereitstellen. Das finde ich gut!

Vielen Dank.
Dein WinFuture-Team

Hallo mein Team

Gehaltvoller geht es ja wohl nicht mehr, wenn in der Überschrift "sorglose Nutzung ist vorbei" steht. Die Sorgen beim Onlineeinkauf sind jetzt dermaßen groß...omg. Wozu noch lange Worte finden, wenn doch klar war, was ich gemeint habe und ihr das chip.de-Niveau nicht ändern werdet, egal was man schreibt, obendrein direkt mit der Löschung bestätigt, wo hier der Kindergärter begraben ist.

Vielen Dank
Euer User... ähhm amüsiert bestätigte Leserin, die lange aus gutem Grund einen Bogen um euch macht aber gerne lustige screenshots sammelt.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles