Parlamentsrede: Die Queen will lebenslange Haftstrafen für Hacker

Bisher können Hacker in Großbritannien nur zu einer Haftstrafe von bis zu 10 Jahren verurteilt werden. Die Queen fordert jetzt in einer Rede vor dem Parlament, dass Cyber-Kriminelle in schweren Fällen auch lebenslang hinter Gittern landen sollen. mehr... Großbritannien, Uk, England Bildquelle: Public Domain Großbritannien, Uk, England Großbritannien, Uk, England Public Domain

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Also wenn ich bei einer Firma einbreche (möglicherweise noch Eigentum beschädige) den USB-Stick einschiebe und Daten mitnehme, komm ich glimpflicher davon als wenn ich es von zuhause mache?
 
@BrakerB: Ja sehr wahrscheinlich. Außer du hackst mit einer axt in eine Firma ein.

Und zu der Queen brauche ich nicht viel zu sagen. Lächerlich und total überzogen!
 
@BrakerB: Du übersetzt also Cyberkriminalität mit "von zu Hause aus"? Scheinst in einer sehr kleinen Welt zu leben.
 
Gut, dann kann sie ja gleich den ganzen GCHQ verknacken, gehören diese doch alle aktuell mit zu den größten Hackern und Cyberkriminellen.
 
@Knarzi81: Und da diese ja im Namen ihrer Majestät handeln kann sie sich gleich selber einen Platz im Knast reservieren.
 
Mit/unter einer Bedingung würde ich das voll unterstützen:
Monarchen/Monarchinnen die Blödsinn verzapfen bekommen auch Lebenslänglich ohne Bewährung!
Ansonsten Liebe Quien, dieser Spruch zählt auch bei Alterssenilität:

Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten.
(Oscar Wilde)
 
@Kribs: Kiebitz schreibt in o5:
"INSOFERN ist auch das was Kribs und Knarzi81 und azuram20 schreiben von Unkenntnis gezeichnet und Quatsch!"
Ich weise das zurück, es obliegt alleine mir wen ich für seine Aussage Kritisiere,
selbst die Queen ist De facto ein Mensch, als solcher ist es Ihr freigestellt Verlautbarungen anderer vorzutragen oder nicht!
Dieses (selbst in der Englischen) Verfassungsmäßige Recht ist auch bei der Queen unantastbar!
Sie hätte ja Hinterher/Vorher erklären können das sie mit der Erklärung "Persönlich" nicht konform geht.
Somit unterstützt Sie die Erklärung durch unterlassen und ist dafür genauso Kritisierbar wie die Regierung!
 
@Kribs: Ändert aber nichts daran dass die Queen nur das vorgetragen hat was die Regierung will / möchte. Deshalb hat ganz genau genommen eben nicht die Queen den "Blödsinn verzapft" sondern die Regierung. Zu allem Weiteren wie, ob und wann die Queen sich verweigern darf oder es ist ihre Pflicht ist siehe bitte weiter unten. Du:"...es obliegt alleine mir wen ich für seine Aussage Kritisiere...". Eben. Deswegen habe ich ja auch Dich kritisiert, denn "...es obliegt alleine mir wen ich für seine Aussage Kritisiere..."!
 
@Kiebitz: Dann muss ich dir aufgrund der Art und Weise deiner "Kritik", Feigheit/Falschheit vorhalten.
Wenn man jemanden Kritisiert dann das direkt (im zu kritisierenden Post) und nicht versteckt (2 Posts später). Diese Art der "Heimlichen Kritik", werte ich genauso wie Üble Nachrede.
Auch nehme ich zu Kenntnis, das du mein Argument (Menschenrechte auch für die Queen) ignorierst.
Es ist mir egal, wer sich das "Ausgedacht/Geschrieben/Zugereicht" hat, die/der Vortragende (im Amt) ist mitverantwortlich für durch Ihr/Ihm getätigte Aussagen, ohne Ansicht der Person oder des Amtes!

Trotz suche ist es mir nicht gelungen ein (Englisches) Gesetz zu Finden, das der Queen vorschreib diese Regierungserklärung gegen eigenen Willen vorzutragen, noch konnte ich einen Hinweis darauf finden das die Queen per Gesetz von den Folgen des Vortrags Freigesprochen ist.

Bitte solltest du andere Informationen haben, bin ich gerne bereit meine eigene Aussage zu Negieren!
 
@Kribs: http://www.stern.de/lifestyle/leute/grossbritannien-die-rolle-der-queen-559749.html>>>Theoretisch hat die Queen noch viele Befugnisse. Die meisten Hoheitsrechte werden jedoch direkt vom Kabinett und Premierminister ausgeübt. So verliest die Königin bei der jährlichen Parlamentseröffnung eine von ihm verfasste Thronrede. "Im Namen Ihrer Majestät" erlassene Gesetze sind nur formell von der Zustimmung der Krone abhängig
UND
>>>http://www.planet-wissen.de/laender_leute/grossbritannien/koenigshaus/queen_politik.jsp
UND
nehmen verschiedene offizielle, zeremonielle und repräsentative Funktionen wahr. Die Königin besitzt zwar theoretisch die Befugnisse eines konstitutionellen Monarchen, übt ihre Hoheitsrechte aber aufgrund eines jahrhundertealten Gewohnheitsrechts nicht mehr selbständig aus, sondern ausschließlich gemäß den Vorgaben von Parlament und Regierung. Aus diesem Grund ist sie de facto ein parlamentarischer Monarch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Monarchie >>>
UND
https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_MonarchieObwohl >>> Die Machtbefugnisse des Monarchen in der Theorie umfangreich sind, sind sie in der Praxis durch Gesetze, Gewohnheitsrechte und Präzedenzfälle stark eingeschränkt. Er übt die Hoheitsrechte fast ausschließlich gemäß dem Rat des Premierministers oder anderer Minister aus. Somit sind Staatsakte im Namen der Krone, selbst wenn sie vom Monarchen persönlich vorgenommen werden, abhängig von Entscheidungen, die von anderen getroffen wurden. Dies trifft auf legislative, exekutive und judikative Handlungen gleichermaßen zu.
DORT AUCH>>>zahlreichen Einschränkungen übt der Monarch seine Hoheitsrechte ausschließlich auf Anraten von Ministern aus, die dem Parlament gegenüber verantwortlich sind.
UND dort AUCH >>>Theoretisch kann der Monarch seine Zustimmung geben oder verweigern, doch ist letzteres seit 1707 nicht mehr geschehen. UND lese Dir dies mal durch um zu erkennen welche Rechte die Queen theoretisch hat ABER praktisch eben nicht bzw. praktisch diese auch nie ausgeübt hat,
hier ist die ausführlich Info zu finden >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Monarchie ! DAS ZU
"... Bitte solltest Du andere Informationen haben, bin ich gerne bereit meine eigene Aussage zu Negieren!..."
UND
zu Deinem "... Dann muss ich dir aufgrund der Art und Weise deiner "Kritik", Feigheit/Falschheit vorhalten. Wenn man jemanden Kritisiert dann das direkt (im zu kritisierenden Post) und nicht versteckt (2 Posts später). Diese Art der "Heimlichen Kritik", werte ich genauso wie Üble Nachrede.
Auch nehme ich zu Kenntnis, das du mein Argument (Menschenrechte auch für die Queen) ignorierst. Dazu nur: Quatsch das! Lese meines nochmal!
UND zum Abschluß extra noch mal gaaanz deutlich: Theoretisch kann der Monarch seine Zustimmung geben oder verweigern, doch ist letzteres seit 1707 nicht mehr geschehen.
Siehe da>>>https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_MonarchieObwoh
 
@Kiebitz: Wau, da hast du dir wirklich Mühe gegeben meine Aussage im vollen Umfang zu bestätigen.
Zitat: "Theoretisch kann der Monarch seine Zustimmung geben oder verweigern, doch ist letzteres seit 1707 nicht mehr geschehen."

Es bleibt also festzuhalten:
1.) Die Queen kann nicht gezwungen werden (Gesetzlich), eine Verlautbarung durch das Britische Kabinett/Premierminister, gegen ihren Willen zu verlesen!
2.) Die Queen ist das Oberhaupt des Staates, und hat das Recht Gesetze (Kabinett) zu vereiteln/abzulehnen, auch wenn sie das nicht (mehr) anwendet!
3.) Als Oberhaut des Staates hat Sie das Recht die Regierung aufzulösen und den Premier abzulösen, auch wenn Sie es nicht (mehr) Anwendet!
4.) Die Queen hat als Oberhaupt des Staates das Recht Gesetze zu erlassen oder zu Negieren auch wenn sie das Recht nicht (mehr) anwendet!

Damit ist die Queen mitverantwortlich für alle Gesetze und Aussagen, insbesondere selbige die Sie mit veröffentlicht und als solches auch im vollen Umfang dafür Kritisierbar!
 
@Kribs: Du willst und kannst es nicht verstehen und verdrehst die Tatsachen! Zu1.) Es ist eine feste politische Tradition, quasi ein ungeschriebenes Gesetz.
zu 2.) Dito! Zu 3.) Dito! zu 4.) Dito! Zu 4.) auch noch: Stimmt so einfach nicht! Die Queen kann nicht, darf nicht und tut es auch nicht in eigener Machtvollkommenheit ohne jedes demokratische / parlamentarische Verfahren Gesetze zu verhindern, zu erlassen oder Kriege zu führen oder zu verbieten. Da kannst Du schreiben was Du willst, Deine Ansicht stimmt einfach nicht! Zu 1 bis 4 was Du schreibst, zählt übrigens theoretisch auch so alles für unseren Bundespräsidenten. Zu 1 - 4 verkrampfst Du dich nun total auf (wie Du meinst geschriebene) Gesetze. Es gibt aber auch in der Politik und besonders in GB Regelungen / Vorgehensweisen die traditionell feststehend sind ohne ein schriftliches Gesetz zu haben. Fängt z.B. schon mit der GB-"Verfassung" an die in diesem engen Sinne keine Verfassung ist (so wie Du das auslegst!), weil da nichts in einem einheitlichen Werk (Gesetz) geschrieben steht. Kurzum die Queen hat nicht die Macht die Du unterstellst. Und mit "... "Theoretisch kann der Monarch seine Zustimmung geben oder verweigern, doch ist letzteres seit 1707 nicht mehr geschehen..." ist auch belegt dass es diese Möglichkeiten die Du da alle aufführst für die Queen nicht existent sind. Ob´s gefällt oder nicht!
 
@Kribs: Die Queen hat ohnehin schon Lebenslänglich.
 
Politisch hat sie - zumindest offiziell - keine Macht.
 
Die Queen will nicht und fordert auch nicht! Sie trägt bei diesen Reden die Vorstellungen / Vorhaben / Planungen der bestehenden Regierung vor. Insofern stimmt die Überschrift so nicht! Originaltext u.a. bei>>> http://www.parliament.uk/business/news/2014/may/state-opening-of-parliament-2014/ "...the Queen's Speech set out the government’s agenda for the coming session, outlining proposed policies and legislation..."! INSOFERN ist auch das was Kribs und Knarzi81 und azuram20 schreiben von Unkenntnis gezeichnet und Quatsch!
 
@Kiebitz: Recht hast du. Aber das ist das Problem mit Politik: Kaum einer hat Ahnung, aber jeder eine Meinung ;)
 
@nicknicknick: Wie Recht Du hast+!
 
@nicknicknick: Also dürfen nach deiner Auffassung nur die wenigsten wählen. Und freie Meinungsäußerung dürfte nach deiner Meinung auch begraben werden.
 
@spackolatius: Und wo genau soll ich das deiner Meinung (pun intended) nach geschrieben haben? Bloß weil ich darauf hingewiesen habe, dass diese sachlich falsche Meldung (der Autor hat ganz offensichtlich nicht die geringste Ahnung vom politischen System GBs) und die empörten Kommentare das Dilemma einer Demokratie aufzeigen, in der politische Bildung als überflüssiger Luxus angesehen wird?
 
@nicknicknick: Geschrieben nicht, aber es sah mir nach einer Andeutung aus.
 
@spackolatius: "...freie Meinungsäußerung dürfte..." besser und überzeugender wirken wenn sie von Sachkenntnis oder zumindest dem Bemühen gekennzeichnet ist sich vor einem Kommentar zu informieren, u.a. Lexika, Wikipedia und Anderes.
 
@Kiebitz: Da stimme ich dir gewissermaßen zu. Aber eine "Bemühung", welche natürlich lobenswert ist, kann sehr weit von Sachkenntnis entfernt sein. Also kann auch da jede Menge mist bei rauskommen. Nat[rlich sollte man sich informieren. Aber heute hat man kaum Zeit dazu und es gibt viel zu viele Themen. Und selbst wenn ich Mist schreibe, so bin ich frohh, wenn ich von einem anderen Kommentator aufgeklärt werde. Wenn ich es dan einsehe und verstehe, dann hat das doch den gleichen Effekt. Außerdem bleibt mir etwas bei einer Diskussion viel besser im Kopf hängen als wenn ich es Stumpf lese.
 
@Kiebitz: auch nicht ganz...die queen muß nicht jeden mist der regierung verkünden und auch nicht zustimmen, so wie der deutsche bundespräsi auch nicht jedes gesetz unterschreiben muß...beides hat sie aber mit ihrer rede getan...
 
@Rulf: U.a. da>>>https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentser%C3%B6ffnung >>>"..Der Monarch (die Queen) verliest nun eine vorbereitete Rede, die so genannte Thronrede, von einer Schriftrolle, die ihm vom Lordkanzler überreicht wird. Die bis zu diesem Ereignis geheim gehaltene Rede, die das Regierungsprogramm für das folgende Jahr enthält, wird nicht vom Monarchen geschrieben, sondern von der Regierungspartei im Unterhaus.." UND siehe auch da: https://de.wikipedia.org/wiki/Thronrede . DIE Queen kann nur Texte /Textpassagen verweigern die der Verfassung widersprechen, alles andere muß sie vortragen!
 
@Rulf: Siehe bitte auch weiter oben bei (o3 re:1) und dort nochmal (re:1 > Kiebitz).
 
@Kiebitz: Ich finde ihr Vorhaben lächerlich und überzogen. Was soll an meiner Meinung quatsch sein ?
 
@azuram20: Du hast es noch nicht verstanden. NICHT die Queen will das, sie liest nur die Regierungserklärung vor, also das was die Regierung WILL.
 
@Kiebitz: Und wieso steht hier dann im Artikel "Die Queen fordert jetzt in einer Rede vor dem Parlament, dass Cyber-Kriminelle in schweren Fällen auch lebenslang hinter Gittern landen sollen." ?
 
@azuram20: Weil die Winfuture-Redakteure es entweder auch nicht besser wissen oder weil sie schludrig formuliert haben. Ändert aber nichts an den Tatsachen. UND auch das Minus ändert nichts daran. Mache Dich doch einfach mal selbst kundig, ist immer sehr hilfreich!
 
@azuram20: er hat in seinem ersten post doch schon gesagt, dass die überschrift falsch ist ?!
 
@Kiebitz: "INSOFERN ist auch das was Kribs und Knarzi81 und azuram20 schreiben von Unkenntnis gezeichnet und Quatsch!"
Ich weise das zurück, es obliegt alleine mir wen ich für seine Aussage Kritisiere,
selbst die Queen ist De facto ein Mensch, als solcher ist es Ihr freigestellt Verlautbarungen anderer vorzutragen oder nicht!
Dieses (selbst in der Englischen) Verfassungsmäßige Recht ist auch bei der Queen unantastbar!
Sie hätte ja Hinterher/Vorher erklären können das sie mit der Erklärung "Persönlich" nicht konform geht.
Somit unterstützt Sie die Erklärung durch unterlassen und ist dafür genauso Kritisierbar wie die Regierung!
 
@Kribs: Siehe hierzu meinen Text weiter oben bei (o3 / re:1). Ich möchte das nicht noch mal schreiben sowie Du hier Deinen Text 2x ausführst.
 
Wieso nicht gleich die Todesstrafe. Ich glaube, für Politiker sollte man eine Altersgrenze einführen. Jeder der 67 wird, muss in die Rente.
 
@yournightmare: Die Queen ist kein Politiker ;) Hier ein Video zur Queen: http://youtu.be/BUY6HGqYweQ
 
@Knerd:
Stimmt, sie ist ein politisches Werkzeug um die Massen zu manipulieren (also eigentlich doch ein Politiker). Dafür bekommt sie und ihre Sippe ja auch jedes Jahr zig Millionen in den Hintern geblasen.
 
@Freudian: http://youtube.com/watch?v=bhyYgnhhKFw Kurz gesagt, der königlichen Familie gehört sehr viel Land in UK ;)
 
Hacker mit Cyberkriminellen und Crackern gleichsetzen finde ich sehr gewagt, aber was soll man schon von Menschen halten, die das Ablaufdatum überschritten haben und der Nachwuchs sich nur um die eigenen Dinge kümmert... Das englische Parlament finde ich auch nicht so kompetent, der gründe Filz sitzt zu fest. Sieht man schon wenn Leute auf Sesseln sitzen die schon Ihre Väter oder Grossväter kannten.
 
@AlexKeller: Es gibt kein englisches Parlament.
 
@Knerd: und was tagt im Palace of Westminster? Also laut Web wird England von einer konstitutionell-parlamentarischen Monarchie geleitet. Okay, dann halt Monarchie, aber dennoch mit einem bisschen parlamentarischen Konstrukt
 
ist doch so wie Föderalismus und Dezentralisierung, ein bisschen Mischmasch. ähnlich aber doch nicht gleich.
 
@AlexKeller: Da tagt das britische Parlament.

Das United Kindom of Great Britian and Northern Ireland ist eine konstitutionelle-parlamentarische Monarchie.
 
@AlexKeller: Dazu muss man aber auch sagen Hacker = Gut, Cracker = Böse, gibt es nur in Deutschland. Warum auch immer. Wenn du in Amerika oder England mit Cracker was erzählst bekommst du ein paar Kornfleacks oder salzige Kekse ala Tuc. Geschichtlich mag es ja abgeleitet worden sein von der Berühmten Pfeife in der Müslipackung mit der man damals Akustikkoppler irreleiten konnte, aber das ist wie gesagt nur in Deutschland so.

Somit konnte sie in der Rede gar nicht zwischen Hacker und Cracker unterscheiden weil es das dort gar nicht gibt.
 
Aha, die Queen hat das Sagen über die Gesetze in England. Wozu gibt die Politiker wenn sie auf Queen hören?
 
@Deafmobil: Siehe (05) Kiebitz!
 
@Kiebitz: Er hat trotzdem Recht - die Queen setzt ihre Unterschrift unter Gesetze. Und sie kann diese auch verweigern - was sie auch schon öfters getan hat.
 
@lutschboy: Sie kann ihre Unterschrift verweigern ja, aber nur wenn diese Texte / Erklärungen verfassungswidrig sind. Sind es "normale" politische Aussagen, dann kann sie es nicht.
 
@Kiebitz: Verfassungswidrig? Welche Verfassung? Sie kann nach gutdünken Gesetze ablehnen. Auch hat sie das letzte Wort über Krieg und Frieden.
 
@lutschboy: Siehe da und Du wirst erkennen, dass GB eine Verfassung hat auch wenn die anders benannt und zusammengesetzt ist als andere: http://www.verfassungen.eu/gb/. Und über Krieg entscheidet nicht die Queen sondern das Parlament / Ober- u. Unterhaus. Auch da darf die Queen nur das verkünden was diese Institutionen beschlossen habe.
 
@Kiebitz: Ich weiß dass GB nicht Rechtslos ist und "sowas ähnliches" wie eine zerstückelte Verfassung hat, nur halt eben keine Verfassung ;) Und doch, da die Queen Gesetze verweigern kann, hat sie eben auch beim Thema Krieg Entscheidungsgewalt. Ich hab auch ein Link für dich: http://www.dailymail.co.uk/news/article-2262613/Queen-Prince-Charles-given-39-chances-veto-legislation-dont-want-law.html
 
@lutschboy: Falsch das! Die Königin hat keinen Krieg befohlen und auch nicht verhindert. Auch nicht den im Irak.
Sie hat ein vom von MP Tam Dalyell gefordertes GesetzgebungsVERFAHREN blockiert weil dieser MP Tam Dalyell der Ansicht war, erst müsse das Parlament dem Krieg zustimmen bevor Tony Blair´s Regierung den Krieg beginnen könnte. Diese Forderung bzw. dieses Verfahren gemäß MP Tam Dalyell hat die Queen abgelehnt bzw. diesem Verfahren nicht zugestimmt. Sie war der Meinung die Regierung Tony Blair´s (so wie dieser es auch gewollt hatte) kann diesen Krieg beginnen ohne Parlamentszustimmung.
Es ging also eindeutig nicht um den Krieg selbst sondern darum das Tony Blair und seine Regierung den Krieg ohne Parlamentsbeschluß beginnen kann. Die Queen hat also nicht zum Krieg als solchen Stellung bezogen sondern nur zum Verfahren wie dieser (mit / ohne Parlament) beschlossen werden kann und damit hat die Queen das gemacht was der Premier Blair wollte. Also bezüglich Krieg keine eigene Position bezogen sondern die Regierungsabsicht quasi "abgesegnet"!
Und tatsächlich hat Großbritannien ja auch an dem Krieg teilgenommen. Die Queen wollte und hat also den Krieg nicht unterbunden / verhindert / verweigert.
Insofern liegst Du falsch mit Deiner Ansicht und Deinem Link! Bitte lese das nocheinmal nach, alles und nicht nur die Headline dort.
 
@lutschboy: >>"Und sie kann diese auch verweigern, was sie auch schon öfters getan hat."<<
Ja natürlich - 1707 das letzte Mal.
 
@MatthiasR: Siehe re:3 den Link. Es gibt auch Auflistungen der bekanntgewordenen Entscheidungen über Gesetze der Queen (und übrigens auch des Prinzen) beim Guardian, beläuft sich auf mindestens 20 Gesetze. Edit: Hier: http://www.theguardian.com/uk/2013/jan/14/secret-papers-royals-veto-bills - Das letzte war 2012, nicht 1707.
 
@lutschboy: Ich kenne die Thematik sehr wohl und auch die Berichterstattung darüber. Dennoch steht auch darin nur geschrieben, dass die Zustimmung der Krone zu Gesetzen eine reine Formalität sind. (Alt bekannte Ausnahmen: Gesetze die die Krone oder ihren Besitz betreffen.)

Der genannte Artikel berichtet nur, dass bei Konsultationen des Parlaments mit der Krone von dieser signalisiert wurde, dass kein Einverständnis vorliegen würde. Auch wurde das Einverständnis nach der ersten Gesetzeslesung verweigert. Daraufhin wurden die betreffenden Gesetze vom Unterhaus/Regierung selbst fallen gelassen oder geändert. Welche Rolle sie genau in diesem Zuge gespielt hat, soll ja erst noch geklärt werden.
In letzter Instanz ist bisher nicht bekannt, dass ein Gesetz endgültig abgelehnt wurde. Zumindestens ist dazu nichts in meinen Quellen zu finden.

Letztlich spielt das auch für das aktuelle Thema keine Rolle. Die Königin hat die von der Regierung geschriebene Regierungserklärung verlesen. Das ist ein anderer Schuh als dann einem der daraus möglicherweise entstehenden Gesetz zuzustimmen.
 
@Deafmobil: Tatsächlich hat die Queen da nicht allzu viel sagen. Da ist der Artikel eher verwirrend geschrieben. (siehe auch in o5)
 
@Deafmobil: England != UK ;) http://youtu.be/rNu8XDBSn10
 
Ist doch sowieso #neuland für die Queen... was labert die eigentlich`?
 
@citrix no.4: Die Queen gibt nur die Regierungserklärung ab, das ist nicht ihre eigene Meinung.
 
@iammaac: Richtig!+
 
Lebenslange Haftstrafen für Hacker, aber Kinder oder Frauen vergewaltigen nur paar Jahre, wenn überhaupt...okaaaay.
 
@4okoBear: Hast du da nicht was überlesen? Es geht um den Fall, dass der Hacker durch seine Aktion Todesfälle und schwere Verletzungen verursacht. Z.B. jemand hackt die Systeme der Flugsicherung und lässt Flugzeuge in der Luft zusammenstoßen, oder er beeinflusst essenzielle Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung, wobei Menschen zu Schaden kommen. Es geht NICHT darum, dass jemand eine DDOS-Attacke auf Facebook fährt oder Ähnliches! Und ja, das Leben hunderter Menschen aufs Spiel zu setzen oder sogar viele zu Tode kommen zu lassen just for fun ist natürlich etwas, was härter bestraft werden muss.
 
@mh0001: Hab ehrlich gesagt nur den Titel gelesen und habe dazu meinen Senf gegeben. In diesem Fall ist es natürlich total gerechtfertigt.
 
@4okoBear: Solche Äpfel mir Birnen-Vergleiche sind nun wirklich purer Unsinn!
 
Wenn jemand durch einen Hack einen Menschen zu Tode kommen lässt, wird derjenige nicht wegen dem Hack verknackt sondern wegen Totschlag/Mord, je nachdem ob es beabsichtigt war oder nicht. In sofern sind die Gesetzesvorschläge lächerlich. Und fangt mir nich mit diesem "Nationale Sicherheit" Bullshit an. >.<
 
@Aerith: "Wenn jemand durch einen Hack einen Menschen zu Tode kommen lässt, wird derjenige nicht wegen dem Hack verknackt sondern wegen Totschlag/Mord, je nachdem ob es beabsichtigt war oder nicht." da zweifle ich ganz arg dran.
 
Die britische Regierung hat doch nur Angst dass bei ihnen auch ein 2. Snowden sein könnte der die ganzen illegalen Machenschaften aufdeckt. Um Menschenleben geht es denen sicher nicht.
 
Hier scheint nur ein Einziger den Artikel gelesen und verstanden zu haben. Sonst hat niemand bemerkt, dass die Forderung auf bestimmte Bedingungen zielt. Also ich hab nichts dagegen, wenn jemand für Taten der Kategorie "Todesfälle, schwere Verletzungen oder die Beschädigung der nationalen Sicherheit" begeht, angemessen bestraft wird.
 
@MatthiasR: Richtig!+
 
für die die meinen die königin hätte keine macht die täuschen sich gewaltig. die königin ist das höchste obehaupt in england, im vereinten königreich und im commonwealth. sie hat mehr macht als die parlamentarische demokratie in ihrem reich. die parlamentarische demokratie ist eine illusion wie überall sonst. im hintergrund agieren die monarchen/oligarchen/bankenkartelle und andere wirtschaftskartelle. außerdem gilt das auch für die medienkartelle.

durch eben diese medien aber wird die monarchie in den augen der öffentlichkeit als nettes beiwerk zur parlamentarischen demokratie abgetan und angeblich hat sie ja nichts zu sagen.
 
@QUAD4: Wenigstens einer kennt den Unterschied zwischen England und UK :)

Die Queen kann einfach malmdas Parlament in Australien auflösen, hat sie das nicht auch mal getan? :D
 
@Knerd: ich denke du meinst canada in deinem beispiel aber australien ist ebenfalls möglich.
http://ronpaul.blog.de/2008/12/08/queen-england-loest-parlament-kanada-5185211/
 
@QUAD4: Ich kenne den Text zwar nicht, aber er kann, seinem Inhalt nach zu urteilen, nur von Karamchand Gandhi stammen. Passt also leider gar nicht auf die aktuelle Rede Elisabeths, denn Ghandi starb vor nunmehr 66 Jahren und die Verhältnisse haben sich seitdem drastisch geändert. Für Deine Behauptungen, die, wären sie wirklich von Ghandi wohl weniger Schreibfehler gehabt hätten, gibt es rein gar keine auch nur entfernt überzeugende Belege.
Abgesehen davon, dürfte eine über 80 jährige Dame wohl kaum in der Lage sein, heutzutage ein Commonwealth aus dem Hintergrund zu steuern.
 
@QUAD4: Generell hast du zwar schon etwas Recht. Zumindest kann ich mir nicht Vorstellen, dass die Queen einen ganz direkten Einfluss auf das Parlament nimmt und das die Einwohner das heutzutage gut finden und mittragen würden, ich denke mal der Einfluss ist eher indirekt, in dem sie Parlamentariern ihre Meinung mitteilt und wenn sie welche um Rat fragen. (Zugegeben, ich kenne die Verfassung Großbritanniens nicht) Wie auch immer, so generell verkehrt finde ich eine parlamentarische Monarchie noch nicht mal, solange sie keinen direkten oder nur geringen politischen Einfluss hat. Gut in Deutschland wird es das nicht mehr geben, die Zeiten der Hohenzollern sind, glücklicherweise, vorbei, aber irgendeine Institution, außerhalb des Parlamentes, deren Meinung aber doch irgendwie zählt, gibt es eben auch nicht. (Gauck, BVerfG usw. zählen für mich auch irgendwie eher zum Parlament)
 
Na, dann kann sie schon mal 5000 Plätze für die Hacker des GCHQ reservieren! Wobei, da die ja im Auftrag ihrer Majestät handeln kann sie sich gleich selber einen Platz reservieren.
 
hatten wir nicht auch so etwas im Mittelalter ? Wenn man sich mit etwas nicht auskennt, und angst davor hat, dann muss man es wegsperren, oder noch besser verbrennen.. Wenn ein System schwere Sicherheitslücken hat, dann ist es natürlich der beste weg, den Hacker zu bestrafen.. Und die Firma, die bestimmt schon Monate lang über die Schwachstelle bescheid wußte als unschuldig hinzustellen.. Die Firma, der es zu teuer war die Sicherheitslücke zu schließen ist natürlich das Opfer... Lasst sie brennen die Hexen und Hacker..
 
OMG! und da soll mal jemand sagen hier wird korrekt regiert wenn man solch eine angst vor hackern hat. normal sollte das volk direkt rebellieren und man sollte die dame für vogelfrei, nicht handlungsfähig und als diktatorin erklären.

ach scheiße, wo hab ich wieder mein hirn. die frau hat schon recht. lebenslang weg mit diesen "ihr werdet lebenslang im knast bleiben und kinderficker kommen nach ein paar raus" typen. sicher! :))))
 
@L-ViZ: Die Queen gibt nur die Regierungserklärung ab, das ist nicht ihre eigene Meinung.

"normal sollte das volk direkt rebellieren und man sollte die dame für vogelfrei, nicht handlungsfähig und als diktatorin erklären."
Genau, klingt mir sehr vernünftig.
 
@iammaac: war stark überspitzt :D hat mich einfach aufgeregt. wolllte damit einfach nur zum ausdruck bringen, dass es hier eigentlich nicht gegen die hacker geht, sondern um die angst vor hackern, die angst vor der wahrheit.
 
Meiner Meinung nach sollte man nicht die Hacker lebenslang wegsperren, sondern die Verantwortlichen in Behörden und Unternehmen, die nach über 20 Jahren mit für jedermann verfügbarem Internet bis heute nicht kapiert haben, dass sensible Daten von Firmen und Bevölkerung nichts auf Rechnern mit Internetzugang zu suchen haben.

Deren Lernresistenz und nicht die Hacker sind nämlich daran Schuld, dass ich mich vor Jahren ausbürgern lassen musste, nachdem ich auf einem Untergrundserver im Ausland augenscheinlich eine deutsche Behördendatenbank entdeckt hatte, in der ich von mir und Millionen anderen deutschen Bürgern nicht nur Namen und Anschrift, sondern auch gleich Geburtsdatum, Bankverbindungen, Steuernummern, Sozialversicherungsnummern usw. nachlesen konnte. Das ist Verrat am eigenen Volk und sowas lasse ich mir nicht bieten. Daher habe ich diesen Datensatz von mir damals für Kriminelle komplett unbrauchbar gemacht, indem ich alle meine Konten in Deutschland geschlossen und die deutsche Staatsbürgerschaft abgelegt habe, um auch Steuer- und Sozialversicherungsnummer loszuwerden.

Die Hacker tun imho unserer Gesellschaft einen unschätzbaren Gefallen: Sie zeigen die Fehler der Regierenden bzw. unserer Konzerne auf. Jemandem der von einer Behörde oder einem Unternehmen Daten kopiert und die, als Beweis das es möglich ist, öffentlich ins Internet stellt, sollte man eher dankbar sein, denn er zeigt uns, was für Stümpern wir unsere Daten anvertrauen und das wir damit aufhören sollten.

Das Verantwortliche in Politik und Wirtschaft gerne Hacker ächten und einsperren wollen ist ganz primitives reaktionäres Verhalten. Diese zeigen ihnen nämlich ihre eigene Unfähigkeit auf sinnvollen Datenschutz zu praktizieren und damit Hackern von vorneherein den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das lässt die grossen Entscheider in aller Öffentlichkeit unvorteilhaft dastehen und daher haben sie ein Problem mit Hackern.

Das Verbannen von Hackern und Hackertools aus dem eigenen Land führt überdies dazu, dass in Ländern die so etwas tun langfristig weit weniger talentierte Leute im Datenschutzbereich zur Verfügung stehen und daher die Datensicherheit noch schlechter wird. Dümmer geht es wirklich nicht mehr.
 
Wenn man Hacken mit unerlaubten Datenzugriff abkürzt sollte von der NSA & Co keiner so schnell mehr nach GB reisen... - Ach, die haben ja nen Freifahrtschein solange sie nicht das Mobilfunkgerät der Queen abhören...
 
@fireb: Wo steht dass NSA und Co nicht auch das Mobiltelefon der Queen abhören / abgehört haben?
 
zum glück hat sie sich noch umstimmen lassen. NUR lebenslänglich. eigtl wollte sie ja vier teiln und stecken wieder einführen. warum redet eine frau die gefühlte 500 jahre alt ist von sowas ^^
 
Diese alte Frau aus dem "Neulandsland" wird doch instrumentalisiert um diesen Überwachungsstaat noch mehr Überwachungsmacht zu geben.. Sie hat doch gar keine Ahnung was das alles überhaupt bedeutet..
 
Da hat wohl jemand was zu verbergen...
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