Sachsen plant Facebook-Verbot für Lehrer im Dienst

Nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schränkt nun auch Sachsen den Umgang mit Facebook an Schulen ein. Die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern über Facebook und andere soziale Netzwerke soll künftig unterbleiben, heißt es. mehr... Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Bildquelle: Facebook Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Facebook, Social Network, Logo, soziales Netzwerk, Social Media Facebook

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Das verlagert sich doch mittlerweile eh langsam aber sicher nach Whatsapp :D
 
@LoD14: Aber da steht doch "Facebook", also ist damit wohl auch Whatsapp gemeint. ;-)
 
@hhgs: Ich glaube kaum, dass einem deutschen Ministerium die Verbindung Facebook - Whatsapp bekannt ist. Ist alles Neuland, in das man sich ganz langsam einarbeiten muss. Da Schüler und Lehrer jetzt schon bei Whatsapp kommunizieren, sind die, wenn es in den Amtsstuben ankommt bei etwas ganz neuem angekommen.
 
@tomko: Es lebe das Vorurteil und der bärtige Spruch "alles Neuland" .
 
@LoD14: Ist bei mir in der Berufsschulklasse schon so. Wenn jemand zum Beispiel seine Hausaufgaben auf den Smartphone hat, kann er/sie es den Lehrer oder Lehrerin einfach per WhatsApp in der Schule schicken, und der Lehrer kann es dann ausdrucken. Und wenn wir mal was im Unterricht recherchieren sollen, können wir es dann auch auf unseren Smartphones machen.
 
@eragon1992: 1. Ich würde dem Lehrer viren schicken (bei uns hat man sogar die usb-sticks gescannt... Das geht mit whatsapp nich) 2. Warum reicht es nicht bis zum nächsten Tag zu warten (werden dann div. Schüler gezwungen whatsapp zu verwenden um mit anderen gleich zu ziehen)? 3. Beim recherchieren hat euer Lehrer ja volle Kontrolle!? Und sag jetzt nicht, das "bis 20 jährige" selbstverständlich keinen Unfug treiben!?

Nachtrag: Wie umständlich... Hausaufgaben macht man sicher noch nicht auf dem Handy... D.h. Dokument von Laptop auf Handy zum Lehrer auf Laptop zum drucken? Wieso keine email? Jetzt fühl ich mich alt :D
 
@baeri: wegen solcher leute wie dir weigern sich viele lehrer, neue medien im unterricht einzusetzen. sehr erwachsen, dem lehrer viren schicken zu wollen. das sind angebote, deinen lernprozess und den der anderen zielgerichteter zu gestalten. und somit versaust du es allen. außerdem sind die berufsschüler alt genug, eigenverantwortlich zu lernen. das sind keine 7.klässler mehr. wenn du denen den arbeitsauftrag gibt und die machen blödsinn am smartphone, ist es deren sache. und nicht die sache des lehrers sich drum zu kümmern. wenn du halt lieber youtube auf deinem handy dann machst und die prüfungen nicht schaffst... dein problem. ps.: hausaufgaben sind nicht immer nur text. grade am BK mit technischen berufen sind es oft auch zeichnungen, schemata, etc...
 
@LoD14: Mag sein das du da recht hast! Aber bevor mich jemand zwingt etwas zu nutzen (was absolut nicht relevant für die Entwicklung ist) schieße ich lieber dagegen! Email haben wir damals auch genutzt und das ist auch soweit okay ich hab auch kein Problem mit einem schulinternen Netzwerk... Aber es ist ja noch mehr damit verbunden... Ich kenne noch viele Leute (ü18) die keine internetflat haben... Die Leute sollen dann einfach "untergehen"? Bullshit, Facebook ist definitiv segen für vieles... Aber nicht für unser Schulsystem
 
@baeri: wenn du den beitrag von eragon1992 richtig gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass es keine pflicht ist, sondern ein angebot. wenn lehrer HA gesendet kriegt druckt er sie aus. spart dem schüler kosten.
 
@LoD14: Richtig... Es geht um ein freiwilliges Angebot, du darfst hier alles Informationen erhalten... ~nächster Schultag eine ex~ ja Herr Lehrer so haben sie das aber nicht erklärt... Doch gestern lang und breit in Facebook... Selber schuld wenn du dich den neuen Medien nicht öffnest... Und letztlich wird es doch zum zwang... ODER NICHT?
 
@LoD14: Wenn WhatsApp (und Facebook) zu "neuen Medien" gehören ist das sehr traurig. Ich schließe mich beari bei der Frage an, was ist wenn ich mit diesem Unternehmen absolut nichts zu tun haben möchte?
 
@baeri: sowas ist rechtlich nicht möglich.
 
@LoD14: naja, grad zeichnungen sind am pc, tablet vielleicht noch einfacher erstellt und dann im zweifel per mail einfacher verschi
 
@scar1: Zeichnungen werden aber in HA meist per Hand auf Papier erledigt. Was liegt dann näher, ein Foto mit dem Handy zu machen, und es per WA oder in die FB-Gruppe zu posten?
 
@iPeople: ja, guter Punkt, ich hab nat. nur an meine Arbeit mit Visio gedacht.

Als Lehrer würde es mir allerdings auch reichen wenn die per mail bei mir ankämen. Ob die Schüler dann untereinander FB Gruppen machen o.ä. ist dann egal
 
@scar1: Es geht ja gerade um den einfachen und unkomplizierten Austausch unter allen. da ist Mail nunmal nicht so populär. Was man könnte und was man macht, sind immer 2 verschiedene Paar Schuhe. Natürlich würde es auch per Mail gehen, aber WA und FB sind nunmal heutige Anlaufstellen, warum auch immer.
 
@iPeople: ja, bin da bei dir. Mal sehen wie sich das entwickelt. Im Job wird halt per OneDrive for Business/O365/Sharepoint geteilt. Und für die Kids habe ich zwar schonmal email Adressen reserviert, aber bis die ihren eigenen Rechner bekommen dauerts noch :-)
 
@LoD14: Aber dem Lehrer kostet es etwas: Zeit und Materialien.
 
@Kiebitz: jeder gute lehrer zahlt drauf. sonst wäre er kein guter lehrer. ein lehrer der da den stift fallen lässt, wo die bezahlung aufhört, ist fehl am platze.
 
@LoD14: Ich hab einen Gegenvorschlag, jeder Lehrer bekommt ein Budget von der Schule, das ausgegeben werden kann. Wenn es nicht ausgegeben wird, dann geht es in die Klassenkasse.
 
@Knerd: darum geht es nicht. es geht mehr um die zeit und den arbeitsaufwand. materialkosten kriegst du meist zurück.
 
@baeri: Also den Satz hinsichtlich Viren halte ich einfach einmal für "1x nicht nachgedacht"... ansonsten verstehe ich nicht wo das Problem liegt? Warum sollte ein Schüler bspw. nicht in der Cloud arbeiten? Dann kann er sowohl am Laptop, Handy oder Desktop seine Hausaufgaben erledigen und diese selbstverständlich von einem diese Geräte auch direkt an seinen Lehrer weiterleiten können.
Die Arbeit mit modernen Medien bzw. Kommunikationswegen ist im beruflichen Alltag gang und gäbe, warum sollten die Schüler nicht bereits im Unterricht entsprechend darauf vorbereitet werden? Und wenn die Sachsen schon Facebook sperren/verbieten wollen, dann soll das Kultusministerium doch bitte gleich eine Plattform bereitstellen, die selbige Funktionen erfüllen kann, gleiche Vorteile bietet und den Datenschutz berücksichtigt. Denn es ist doch wieder einmal viel einfacher etwas zu verbieten, als selber sinnvolle Alternativen bereitzustellen. Damit wird der Lehrer m.E. nach wieder in den meisten Fällen allein gelassen... schade!
 
@-Basti-: Es ging nur darum gegen das große F zu bashen! Oder auch das große W wie auch das G das A und das M!!! < wer weiß was ich noch vergessen hab...
 
@baeri: Warum würdest Du einem Lehrer, der sich anbietet, auch in seiner Freizeit mit Schülern in Kontakt zu treten, Viren schicken? Du gehörst also zu denen, die ein solches Angebot lieber sabotieren, als davon zu profitieren. Übrigens, die Lehrer an der Schule meines Sohnes praktizieren das sehr erfolgreich per WA und FB, jeder der möchte, kann so Fragen stellen. Alle anderen sehen diese Frage. Entweder antwortet der Lehrer oder sogar einer der anderen Schüler. Wo ist der Unterschied zu früher, außer dass es unkomplizierter ist ? Dazu bedarf es keiner Internetflat auf dem Handy, denn die meisten haben eh WLAN zu Hause. Es geht hier um Möglichkeiten, nicht um Zwang . Wer nicht mitspielt, der fragt eben den Lehrer in der Schule, muss halt dann bis zum nächsten Tag warten.
 
@iPeople: NOCHMAL, das es auch der letzte rafft... ich will auch fragen und antworten (okay :D jetzt nicht mehr... aber ich versetzte mich in die lage eines schülers)... aber ich will nicht solche dienste nutzen... was dann?
 
@baeri: Das ist Deine freie Entscheidung, dann fragst Du halt direkt in der Schule. Aber Du kannst nicht etwas verteufeln, nur weil DU es nicht nutzen möchtest. Darum geht es. FB und WA sind nunmal weit verbreitet, warum dann nicht genau diese Dienste nutzen?
 
@iPeople: dann kann man für diese Schüler nur hoffen, dass sichergestellt ist, dass Schüler mit höherer Technikaffinität und besserer Ausstattung diesbezüglich nicht bevorzugt werden.

So nach dem Motto: "Ach, du hast das nicht kapiert... Dann hättest du ja via FB oder WA nachfragen können"

Ich kann da Baeris Bedenken gut nachvollziehen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache das derzeit grad im Berufsleben durch die dauernde Erreichbarkeit die Zahl der Bunrouts o.ä. deutlich ansteigt
 
@scar1: Nein, ich kann die Bedenken nicht nachvollziehen, denn Baeri und Du gehen davon aus, dass es als Ersatz gedacht ist. Ist es aber nicht, es soll zusätzlich sein. NAtülrich darf der Lehrer seine Stoffvermittlung nicht ins FB oder WA verlagern, das wird er auch nicht machen. Also wird niemand benachteiligt. Die Verweigerer müssen nur eben drauf verzichten, AdHoc evtl Fragen beantwortet zu bekommen, aber das ist das Problem des Verweigerers.
 
@scar1: Schüler werden nicht bevorzugt, sie haben einfach ein direkteren und schnellere Zugang zu Wissen bzw. Lösungsansetzen. Hier bevorzugt sich der Schüler selbst, in dem er bessere und effizientere Wege geht. Wer sich dem verschließen will, soll es tun, sollte sich dann aber nicht wundern wenn er mit der Zeit sich selbst benachteiligt.

Wer in der Uni kein FB nutzen will, kann das gerne tun. Dann sollte er aber auch in der Lage sein, sein komplettes Studium alleine durchzuziehen. Ansonsten profitierst du von vielen Fragen und Antworten anderer und kannst dich auf andere Sachen konzentrieren.

Ist eigentlich analog zu jeglichem Fortschritt den manche Leute einfach nicht mitgehen wollen. Das kann ich auch teilweise verstehen, es kommt im Leben einfach ein Moment, an dem man sagt, ich gehe nicht mehr weiter mit und bleibe bei meinen bewährten Methoden, weil ich damit nur gute Erfahrung gesammelt habe und weiß sie effektiv einzusetzen. Junge Menschen jedoch experimentieren und suchen nach verschiedenen Methoden und finden für sie den richtigen Weg.

Im Vornherein Wege zu versperren und zu verbieten ist da meiner Meinung nach nur dekonstruktiv.
 
@Ex!Li: versteht mich nicht falsch. Nur weil ich auch die Kritikerseite verstehe heisst das nicht, dass ich diese Technik ablehne. Ganz im Gegenteil.
Dem Ministerium in diesem Fall geht es so wie ich das zumindest verstanden habe auch mehr darum, dass bei FB eben nicht sichergestellt ist was alles mit den preisgegebenen Daten und Nutzungsverhalten passiert.
Ich denke nicht, dass es sich z.B. einer Schulinternen Lösung verweigern würde. Ich bin auf dem Schulsektor jetzt nicht so bewandert, aber für Firmen gibt es da mit Sharepoint/O365 u.ä. ja auch Möglichkeiten.
Es wäre also denkbar dass hier jeder Schüler seinen Zugang bekommt um dort quasi schulintern Stundenpläne abzugreifen, Materialien runterzuladen und sich über die Foren mit Klassenkameraden (und Lehrern) auszutauschen.
Stellt sich grundsätzlich bei sowas eben nur die Finanzierungsfrage.

Und wo wir hier grad so schön am information sharing sind: statt dekonstruktiv gefällt dem Deutschlehrer wahrscheinlich ein "destruktiv" besser :-)
 
@Ex!Li: "Schüler werden nicht bevorzugt, sie haben einfach ein direkteren und schnellere Zugang zu Wissen bzw. Lösungsansetzen. Hier bevorzugt sich der Schüler selbst, in dem er bessere und effizientere Wege geht. Wer sich dem verschließen will, soll es tun, sollte sich dann aber nicht wundern wenn er mit der Zeit sich selbst benachteiligt."

Und genau dafür sorgt ein gesetzlicher Vorstoss mit dem Verbot. Gleiches Recht für alle!. Man kickt Facebook, Google+, WhatsApp und Ruhe ist... Handys, Notebook und Tablets raus aus dem Klassenzimmer. Der Lehre tut das keine Abbruch! Im Gegenteil! Und wir reden hier immer noch über eine Schulausbildung und nicht über eine Promotion im Bereich Hirnchirugie.

So gigantisch wird der Wissensvorsprung durch einen Facebook-Account wohl kaum sein...
 
@EmilSinclair: Bei mir hätte die Berufsschule ohne Laptops und Smartphones nie funktioniert.
 
@EmilSinclair: "Gleiches Recht für alle" ..... jeder Schüler hat doch das recht, sich mittels WA, G+ und FB zu beteiligen. Du scheinst nicht im Geringsten damit vertraut zu sein, wie Schüler/Jugendliche heutzutage ticken. Die stehen nunmal nicht auf Methoden aus dem letzten Jahrtausend. Und nochmal, es ist ein freiwilliges Angebot seitens von Lehrern, wenn sie sich in ihrer Freizeit anbieten. Niemand wird benachteiligt, niemand der sich nicht aus Prinzip verweigert.

Ja wir reden über eine Schulausblidung ... und diese darf nicht moderne moderne Mittel benutzen? Mittel, die heutzutage sowieso von einer Mehrheit genutzt werden?

In der Schule meines Sohnes sind Notebooks und Tablets erlaubt. Jeder hat die Freiheit, seine Mitschriften um Unterricht so zu gestalten, wie er es für richtig und sinnvoll hält. Die meisten haben ein Notebook bei, einige ein Tablet. Und es funktioniert.

Der Wissensvorsprung ist vielleicht nicht gegantisch höher, aber der Informationsfluss ist besser. Schüler gehen ganz anders and die Sache ran, und das hat nicht mal was mit FB und WA zu tun, sondern einfach, weil der Lehrer offenbar auf einer Welle ist mit den Schülern, indem er sich ihrer Mittel bedient. Ich sehe das positiv.
 
@scar1:
"Und wo wir hier grad so schön am information sharing sind: statt dekonstruktiv gefällt dem Deutschlehrer wahrscheinlich ein "destruktiv" besser :-)"

Nicht doch eher "kontraproduktiv"?! ;-)
Weil "destruktiv" (zerstörerisch) ist es mit Sicherheit dann doch nicht gleich, oder?! ;-)
 
@iPeople: "Du scheinst nicht im Geringsten damit vertraut zu sein, wie Schüler/Jugendliche heutzutage ticken. Die stehen nunmal nicht auf Methoden aus dem letzten Jahrtausend."

Das mag sein. Andererseits habe ich da vielleicht eine andere Sichtweise, weil ich mit dem Ergebnis der modernen Schulbildung dann in der Form von Auszubildenden konfrontiert werde. Insbesondere mit denen, die meinen während der Arbeitszeit Facebook oder WA "checken" bzw. beantworten zu müssen.

Es mag ein persönlicher Eindruck sein aber viele Kernkompetenzen des letzten Jahrtausends können in meinen Augen nicht zur Gänze durch die tadellose Bedienkompetenz der "Social Media"-Platformen ersetzt werden.

Der Verlust an Qualität im Bereich von eigenverantwortlichen Problemlösungen, der Fähigkeit z. B. einen Kundenbrief zu formulieren oder einer sinnvollen Arbeitsorganisation werden durch die Beherrschung aller möglichen Medienkanäle nicht kompensiert...
 
@iPeople:
Ich glaube Du, und auch Andere hier, mißverstehen hier etwas?!

Niemand(!), weder die Leute hier, noch die Kultusministerien dieser Länder, haben etwas gegen die Nutzung neuer Medien und Technologien!
Es geht hier darum, dass hier öffentliche(!) Netze genutzt werden, auf die JEDER Zugriff hat und bei denen keiner weiß, was mit den veröffentlichten Daten passiert! Und bei denen es obendrein auch noch rechtliche Probleme (Altersfreigabe und Datenschutz) gibt.

Ja, der Einsatz solcher Systeme ist clever und fraglos sinnvoll!
Es sollte aber mittels geschlossener Systeme der Schulen passieren!

Das traurige ist, dass wir nicht in der Lage sind derartige Systeme an den Schulen anzubieten.
Und an der Stelle müßten sich die Kultusministerien an die eigene Nase packen!

Und ja, so lange wie dies nicht über geschlossene Systeme geht sollte man es unterbinden, denn es birgt durchaus einige nicht zu verachtende Gefahren!

Mobbing ist z.B. über derartige Netzwerke unter Kindern und Jugendlichen bereits jetzt ein Problem?!
Was ist wenn da Einer eine unterirdische Hausaufgabe auf Facebook "abgibt" und alle Welt macht sich darüber lustig?

Oder komunikation mit dem Vertrauenslehrer, die sehr(!) persönlich sein kann?
Ja, ein Vertrauenslehrer sollte das geregelt kriegen! Aber wenn einmal was gepostet ist kann es schon zu spät sein?!

Vielleich mag das weit her geholt klingen. Aber manchmal kann man gar nicht so dumm denken, wie es am Ende ist?!

DAS ist es worum es geht!
 
@iPeople:
PS:
Was mir aber wirklich langsam auf den Zeiger geht, ist das dauernde Geschwafel von "Technologieverweigerern", "Fortschrittsverweigerern", "Ewiggestrigen" und ähnlichem Unsinn!

Was hat das Hinterfragen von Sinnhaftigkeit und Umsetzung von Technologien mit Technologie- und Fortschrittsverweigerung zu tun?

Darf man heute alles Neue nur noch ausschließlich toll finden, oder was?
Und auch noch nicht mal mehr hinterfragen?

Wie bescheuert ist das denn?!
 
@EmilSinclair: Wir reden hier nicht davon, WA und FB während des Unterrichts zu benutzen, das ist nämlich eine ganz andere Schiene.

Wir reden hier immernochnicht von "Ersetzen von irgendwas durch Social Media".

Wir reden hier nicht über die Wissensvermittlung mittels Sicial Media. Ich glaube, Du hast komplett keinen Plan, wie das mit der Nutzung gemeint ist.
 
@OPKosh: Eine geschlossene gruppe bei FB oder bei WA ist nicht öffentlich.

Ein Vertrauenslehrer, der sich seiner Aufgabe bewusst ist, wird NIE und NIMMER ein Problem eines Schülers per WA oder FB klären, der wird dem Schüler sagen, dass diser sich persönlich bei ihm vorstellen soll.

Mir scheint eher, Du hast nicht verstanden, worum es geht. Was zum geier ist datenschutzrechtlich bedenklich, wenn ein Schüler in einer geschlossenen gruppe bei WA fragt, wie man eine Hypotenuse nochmal berechnet ?

Man muss nichts ausschließlich toll finden, aber wenn man hinterfragt, sollte man es stichhalttig begründen können. Bisher kam da nichts substantielles, außer "FB=doof" und "WA=doof". Wie bescheuert ist das denn?

Und warum sollen Schüler erst warten, bis es in Deutschland mal dazu kommt, dass eine Plattform im netz geboten wird? Die Schüler wollen die direkte Kommunikation JETZT. Wir können natürlich warten, bis in D mal wieder jahrzentelang diskutiert wird, um dann ein minderwertiges, kaum nutzbares Projekt aufm Weg zu bringen, was nicht genutzt wird.
 
@iPeople: "WA und FB sind weit verbreitet" - das ist ja wohl das allerletzte Argument um deren Einsatz zu rechtfertigen.
Das KuMi in Sachsen hat das sehr richtig erkannt: es gibt keine Daten-Kontrolle über FB und WA.
Von daher würde ich das den Schülern auch so erklären: Niemand weiss was wirklich mit euren Daten passiert - darum NoGo.
 
@LastFrontier: Trotzdem steht keinem zu, zu verbieten, dass sich Schüler und Lehrer auf diesen Plattformen zu unterhalten. Wir leben nicht in einer Dikatur.
 
@iPeople: Der Lehrer kann den ganzen Tag mit seinen Schülern über facebook kommunizieren. Nur eben als Max Müller und nicht in seiner Funktion als Lehrer.

Soviel ich weiß, darf der Lehrer seinen Schülern auch nicht während des Unterrichts ein Girokonto, einen Bausparvertrag oder ein Zeitungsabo verkaufen. Nichts anderes ist die Verschiebung oder sei es auch nur die Ergänzung des Unterrichtangebots in Richtung fb.
 
@EmilSinclair: Dann redet Max Müller eben in einer geschlossenen Gruppe darüber, wie man den Satz des Pythagoras anwendet. An solchen Nuancen hängst Du Dich auf?

Blödsinniger Vergleich. Es geht um Kontakt, um "Wer fragen hat, kann sich bei mir melden". Um mehr nicht.
 
Aus meiner Sicht richtige Entscheidung. Facebook zwischen LuL und SuS sollte es schlicht nicht geben. Für Kommunikation und Materialaustausch gibt es andere Plattformen, die speziell dafür geschaffen wurden und auf denen der Lehrer die Hoheit hat. Klar, diese sind natürlich nicht so populär wie FB. Aber Sinn macht es schon!
 
@nize: Wenn der Lehrer der Gruppenadmin ist, hat er auch die Hoheit ;) Und was ist LuL und SuS?
 
@Knerd: LuL = Lehrer und Lehrerinnen; SuS = Schüler und Schülerinnen ;-)
 
@nize: Es ist nicht wirklich sinnvoll Abkürzungen zu verwenden, die nicht wirklich etabliert sind, ganz besonders dann nicht, wenn man sie in Nachhinein doch noch erklären muss.
 
@Ex!Li: Ja, da hast du Recht. Lehrerperspektive. Offenbar sind diese nur dort bekannt.
 
Zum Glück gab's sowas noch nich zu meiner Zeit... Aber ich bin auch der Meinung, die Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler sollte verbal in der Unterrichts Zeit stattfinden und nirgend wann anders...
 
@baeri: die meisten nutzen es als materialplattform und zum beantworten von fragen. wenn den kindern material zum lernen oder üben angeboten werden soll, kann man so die links einfach verteilen. außerdem kann so zwischen den stunden zb. bei hausaufgaben auf fragen reagiert werden. so plattformen gibt es auch speziell für schulen, siehe fronter, moodle und andere, aber die sind einfach vom aufwand her viel zu kompliziert zu bedienen, als dass man da "mal schnell" etwas den schülern zur verfügung stellen könnte.
 
@LoD14: Dann soll die schule ne unabhängige plattform bieten, schüler zu Facebook zu zwingen ist meiner Meinung sehr bedenklich... Abgesehn davon geht es im Artikel nicht um die volljährigen abiturienten oder berufsschühler sondern um die minderjährigen! Ich seh mein 8 jähriges (noch nicht gemachtes) kind schon kommen: Papi, ich brauch jetzt das iPhone 46, alle aus meiner klasse haben whatsbook nur ich muss noch mit einen internetfreien tablet angry birds zocken
 
@baeri: das bieten viele schulen, sie werden aber nicht genutzt. in nrw zum beispiel: https://www.nrwir.de/ schulen bezahlen dafür ne menge geld, es nutzen zu können. die lehrer werden für teuer geld geschult. sie nutzen es ein jahr, sehen, dass ihr material von 4-5 kindern in einer 28 kinder klasse abgerufen wird und lassen es sein. es wird von den kids nicht angenommen. die kennen zu 80% nach nem monat nicht mal mehr ihr login. klar, wenn der lehrer sagt "friss oder stirb" dann halt stirb bei sowas. bislang gibt es halt lehrer, die sagen, wenn der lernenden nicht zu meinem material kommt, kommte ich zum schüler mit dem material. naja... in zukunft dann wohl stirb.
 
@LoD14: Das einzige was jeder 16 jähriger hat (und drunter brauchen wir net gehen) ist eine emailadresse... Was spricht gegen einer rundmail?

... Mir geht es vorallem um den missbrauch... Wie schrecklich wenn der Lehrer sagt: "mal sehn was bei dir gestern so los war... Ach da ist es ja, mal wieder gesoffen bei..." ... Den Schülern ist doch garnicht bewusst was sie da "preisgeben"... Und mal aus der Reihe zu tanzen gehört zu ner normalen pupertät dazu!
 
@baeri: folgendes spricht beispielsweise gegen eine rundmail: machst du so etwas kommen mind. 3-4 Mails wegen voller postfächer zurück. kinder in dem alter wechseln ihre mail adresse noch häufig, du rennst den aktuellen adressen hintehrer. fragen zu dem inhalt der mail können nicht zentral gestellt werden. alles hat vor und nachteile. durch das zentrale posten auf einer plattform (ob nun schulisch oder außerschulisch) ist der schüler in der pflicht, sich um das material zu kümmern. das material steht online und der schüler lädt es sich selber aktiv herunter. kriegt ein schüler aber eine mail nicht, dann ist der lehrer in der pflicht, ihm hinterher zu laufen, weil er jedem das material zur verfügung stellen muss. es hat schon seinen grund, warum emails nicht unbedingt genutzt werden.

und dass die schüler saufen weiß eh jeder lehrer.
 
@baeri: Schüler und Lehrer könnens ich bei FB verknüpfen, ohne sich gegenseitig in die F-Liste zu packen. Das heißt also, Deine Bedenken betreffs "Missbrauch" sind vom Tisch. Hier geht es nämlich darum, dass die betreffenden Schüler und Lehrer in einer geschlossenen Gruppe sind. Auf dieser basis kann der Lehrer nämlich gar nicht die Saufbilder seiner Schüler sehen.
 
@LoD14: Ich hatte in zwei Schule iServ und in einer anderen StudIP, StudIP kam besser an, bei den anderen hab ich die Mails umleiten lassen und das wars.

In der Berufsschule hatten wir zwar iServ aber auch einen FB Gruppe und die wurde mehr genutzt.
 
@baeri: Dann legt man für die Lehrer oder Bekannten mit denen man nicht viel zu tun hat einfach eine Liste an, bei der man einstellen kann, welche Personengruppen was sehen dürfen und was nicht. Bei Google+ heißt diese Funktion "Kreise".
 
@eragon1992: Nichtmal das ist notwendig. Es reicht, wenn betreffende Schüler und Lehrer in einer geschlossenen FB-Gruppe sind.
 
@iPeople: Und die/der LehrerIn muss Gruppenadmin sein.
 
@Knerd: Setze ich voraus.
 
Absolut sinnvoller Vorschlag und überfällig. Entweder betreibt die Schule eine eigene Kommunikationsplattform oder aber die elektronische Kommunikation findet ausschließlich über E-Mail statt. So komfortabel die Dienste auch sein mögen. Die Gefahren übersteigen den Nutzen bei weitem. Ein faktischer Zwang solche Dienste zu nutzen ist verantwortungslos. Die Vermittlung von Medienkompetenz hat nicht mit der Nutzung von Diensten wie Twitter, Facebook oder WhatsApp zu tun.

Es muss hier eine massive Gegenbewegung geben und die muss zwingend beinhalten, dass ALLE staatlich finanzierten Behörden oder auch der öffentlich rechtliche Rundfunk solche Dienste bannt.
 
@EmilSinclair: Es gibt Plattformen, nur kommen die bei den Schülern nicht an ;)
 
@Knerd: Dann müsste man die Schüler ggf. an Institutionen verweisen, deren Auftrag es ist, im öffentlichen Interesse Wissen zu vermitteln.
 
@EmilSinclair: Gibt es die? Ich weiß, das Schulen sich Systeme aufsetzen können, bei den Schülern kommen aber eben die nicht an.
 
@Knerd: Ich meinte damit eigentlich die Schule selbst. In meinen Augen nimmt die Nutzung von technischen Gimmicks im Unterricht einen ohnehin zu hohen Stellenwert ein. Aber man sollte zumindest in der Lage sein die Bedienung einer schuleigenen Platform zu realisieren und auch zu vermitteln. Ob die von den Schüler "angenommen" wird, ist zunächst einmal völlig egal. Wenn sie praktikabel ist muss man sich der Schüler eben daran gewöhnen.
 
@EmilSinclair: Was praktikabel ist, bestimmen die Schüler aber für sich selbst. Und offenbar ist es praktikabel, über WA und FB zu kommunizieren. Was Du hier offenbar verlangst, ist , dass die Schulen Gelder in die Hand nehmen, ohne das es am Ende wirklich was bringt. Und wenn es nichts bringt, willst Du Zwang ausüben.
 
@iPeople: Ja, das ist manchmal so im Leben. Auch ich hätte damals viele Wünsche und Verbesserungsvorschläge um meinen Arbeitsalltag als Angestellter komfortabler zu gestalten. Mein Arbeitgeber hat mich allerdings dazu gezwungen, mich mit veralteter Hardware, Software und suboptimalem Arbeitsinterieur zu begnügen. Unmenschlich - ich weiß - allerdings die bitter Realität.

Es gibt viele Dinge, die praktikabler wären ohne Regeln oder Sicherheitsvorschriften. Das interessiert allerdings nicht, weil es eben Gründe hat. Ob die jetzt Schüler verstehen oder nicht, ist erst mal vollkommen egal.
 
@EmilSinclair: Ich kann dir das Ergebnis sagen, kein Schüler wird es nutzen. Und dann wurde Geld weggeworfen.
 
@Knerd: Um es nochmal zu verdeutlichen. Der Schüler wird es nützen MÜSSEN oder eben nicht! Je nachdem wie wichtig ihm sein Bildungsweg eben ist.

Es ist sowieso ein Grundproblem unserer heutigen Schulen. Es sind Kinder! Da diskutiert man nicht alles aus!
 
@EmilSinclair: Was Dein Arbeitgeber mit SEINEM Geld macht, interessiert mich nicht. Aber was Schulen an Steuergelder rauswerfen, ohne dass es sinnvoll wäre oder gar genutzt wird, interessiert mich dagegen schon.

Welche gründe sprechen denn gegen eine Kommunikation per WA und gegen Grupen in FB? Und dass Du Schülern grundsätzlich absprichst, etwas zu entscheiden, werde ich mal besser nicht kommentiren. Ich hoffe, Du hast beruflich nicht mit Jugendlichen zu tun, denn mit Deiner Einstellung würdest Du bei denen grundsätzlich scheitern.
 
@EmilSinclair: Nö müssen sie nicht, bei uns hat es super ohne funktioniert.

"Es sind Kinder! Da diskutiert man nicht alles aus!" ich kann Kinder zwar nicht leiden, aber auch die haben das Recht etwas nicht zuzustimmen.

Zu deinem AG, du kannst dir einen neuen Job suchen.
 
@EmilSinclair: "Es ist sowieso ein Grundproblem unserer heutigen Schulen. Es sind Kinder! Da diskutiert man nicht alles aus!" .... Wahnsins Aussage, ehrlich. Kinder und Jugendlich nicht mit einzubeziehen, ist fatal und meist kontraproduktiv. Ich will Deine Illusion nicht zerstören, aber in den letzten 20 Jahren hat sich einiges getan und verändert. Du solltest aufwachen.
 
@iPeople: Doch, bitte kommentier das. Die wenigsten Schüler zahlen Steuern. Das machen in der Regel deren Eltern. So eben auch ich.

Die Gefahr für meine Kinder aufgrund der WC-Infrastruktur oder aufgrund des Schimmelbefalls der Schulen ums Leben zu kommen, ist bei heutigen Schulen exponentiell höher als Bildungschancen aufgrund fehlenden Facebook oder WA Accounts zu verpassen.

Solange ich für meine Kinder verantwortlich bin (und das nehme ich ernst!) werden sie keinen von mir authorisierten Account bei diesen Anbietern bekommen. Ich zahle meine Steuer und sehe dadurch grds. einen Anspruch auf eine qualitative Schulbildung meiner Kinder. Auf die "kostenfreien" Hilfsangebote von Google, Facebook+WA oder MS möchte ich jedoch verzichten können. Punkt!
 
@iPeople: Man kann von Kinder nicht verlangen, die Konsequenzen ihres Handelns komplett zu überblicken. Dafür gibt es Eltern. Diese stellen Regeln auf. Ich weiß nicht ob Du schon Kinder hast aber es geht in erster Linie darum den Kindern Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln. Mein Kinder können mit mir über alles diskutieren. Die Entscheidung und Verantwortung trage letztendlich bis zur Volljährigkeit ich. Das hat mir früher auch nicht gepasst und ich empfand es als grob ungerecht. Nichts desto trotz hat das Gründe.
 
@EmilSinclair: Kannst du doch. Du musst es nicht benutzen.
 
@Knerd: ... oder man wechselt gleich die Fronten! ;-)
 
@EmilSinclair: Also willst du alle zu etwas anderem zwingen, weil DU es doof findest?

Nochmal, ist eine Option für Schüler NACH der Schule den Lehrer etwas zu einer Hausaufgabe zu fragen. Es geht nicht darum andere auszuschließen. Deine Kinder können immer noch zum Lehrer am nächsten Tag gehen.
 
@Knerd: Das wäre ein theoretischer "Wettbewerbsnachteil" für Kinder, deren Eltern sich datenschutztechnisch verantwortlich verhalten.

Es geht nicht darum ob ich etwas doof finde oder eben nicht. Es geht um einen "Vorteil", den sich in der Theorie Schüler verschaffen könnten, die ihre Daten willfährig bei diesen Anbietern abgeben. So einfach ist das.

Nochmal: Ich halte diesen Vorteil bzgl. des Austauschs über die "Social Media" Netzwerke für absolut überschaubar. Dennoch geht es darum, dass staatliche Stellen verantwortlichen Datenumgang nicht sanktionieren...
 
@EmilSinclair: Den Vorteil den andere Schüler haben, sie bekommen die Antwort schneller. Du kannst den Lehrern immer noch eine Mail schicken.
 
@EmilSinclair: Man kann mit Jugendlichen (wir reden hier von Jugendlichen, nicht von Kindern, denn die haben gewöhnlich kein FB-Account, kein Smartphone oder keine E-Mail-Adresse) aber gemeinsam den Weg gehen. Eine gemeinsame Einführung ist die Grundlage zum verantwortungsvollen Umgang mit solchen Plattformen, denn genau dann sind alle Deine "Befürchtungen" vollkommen obsolet. Meine Kinder posten weder Saufbilder, noch ziehen sie über Lehrer oder andere Schüler her oder sonstewas. Sie veröffentlichen keine persönliche Daten oder geben privates an ihnen Unbekannte User weiter. Das sähe vielleicht anders aus, wenn ich das von vorherrein verboten hätte, und die sich heimlich einen Account beschafft hätte, ohne dass sie eine "Einweisung" in verantwortungsbewusstes Nutzen von Social Medien bekommen hätten. Denn Jungendlich kann man das alles beibringen, man kann ihnen die Knsequenzen klarmachen, wenn man MIT ihnen geht, statt zu verbieten. Ja ich habe Kinder und ich habe beide ab einem gewissen Alter stückweise im Internet begleitet, und das mit Erfolg. Du zeigst einfach nur, dass Du absolut kein vertrauen in Deine Kinder hast. Das werden diese irgendwann merken, und dafür wirst Du eine Quittung bekommen. Ja Eltern stellen die Regeln auf. Diese Regeln sollte sich aber mit zunehmenden Alter lockern und auch aktuellen Gegebenheiten anpassen, sonst stehst Du als Elternteil nämlich als der altmodische Spießer da, udn Du wirst einfach hintergangen. Und Regeln bestehen nicht aus "NEIN".
 
@iPeople: "Meine Kinder posten weder Saufbilder, noch ziehen sie über Lehrer oder andere Schüler her oder sonstewas. Sie veröffentlichen keine persönliche Daten oder geben privates an ihnen Unbekannte User weiter"

Aber wer garantiert Dir, dass es nicht andere für Deine Kinder tun? Ich kann es partou nicht nachvollziehen, warum man die Nutzung der Netzwerke unbedingt verteidigen will. Wir sprechen hier über den Austausch im Rahmen einer genau definierten Gruppe (Schule, Klasse, etc.). Warum müssen diese Daten unbedingt in die USA? Was ist der Vorteil gegenüber einer - ggf. einer auch featureärmeren - Plattform auf dem Schul-/Uniserver?
 
@EmilSinclair: Und was interessieren mich andere Kinder? Andere Kinder klauen auch Schokolade im Supermarkt, soll ich meinen Kindern den Besuch im Supermarkt verbieten?

Es geht nicht ums Verteidigen, es geht um eine generelle Anti-Haltung, die ich nicht nachvollziehen kann. Was der Vorteil gegenüber einer "featureärmeren - Plattform auf dem Schul-/Uniserver" ist? ... das es eine Plattform gibt, so einfach ist das. Es gibt nämlich keine "featureärmeren - Plattform auf dem Schul-/Uniserver". Es gibt auch keinen Messenger wie WA, der einzig und allein auf Schulserver läuft. Und warum Du meinst, dass die Anfrage eines Schülers in einer geschlossenen Gruppe zum Thema der heutige Hausaufgabe so datenschutzrechtlich bedenklich ist, wirst wohl nur Du verstehen. es geht schließlich nicht um persönliche daten seitens des Lehrers oder Schülers, sondern lediglich darum, etwas zum Schulstoff auszustauschen.
 
@iPeople:
"Was praktikabel ist, bestimmen die Schüler aber für sich selbst."

Bitte was?
Das ist Doch jetzt nicht dein Ernst?!
Wieso sollte man den Kids nicht vorgeben können welche Netztwerke zu verwenden sind und welche nicht?
Das ist dann ein "Arbeitsmaterial" wie jedes andere auch und bei anderen Arbeitsmaterialien, wie Lehrbüchern, fragt man sie doch auch nicht!?
Also ich bitte Dich!

Und @EmilSinclair`s Argument mit seinem Arbeitgeber ist alles andere als falsch!
Denn im Beruf müssen sie sich auch daran gewöhnen damit zu arbeiten was ihnen gegeben ist?!
Das schon in der Schule zu lernen gehört eher dazu!
 
@iPeople: "Es geht nicht ums Verteidigen, es geht um eine generelle Anti-Haltung, die ich nicht nachvollziehen kann."

Es geht darum unsere Kinder nicht einem fragwürdigen Konzern auf dem Silbertablet zu servieren und zwar mit Klarnamen. Es geht darum nicht einfach facebook zum "staatlich geprüften" Standart zu deklarieren. Und es geht darum, dass Du einfach unterstellst, dass andere Eltern die selbe Medienkompetenz haben wie Du. Aber sorry, was interessieren mich andere Kinder...
 
@OPKosh: Man kann niemanden vorschreiben, auf welchen Plattformen sich Schüler austauschen. Schulische Aufgaben sind keine Staatsgeheimnisse.

Es ist kein Arbeitsmaterial, sondern es ist eine Kommunikationsplattform. Und wenn sich Schüler und Lehrer dort unterhalten, kann das keiner verbieten. Wo leben wir denn?
 
@EmilSinclair: Wer sagt denn, dass die Schüler alle mit Klarnamen angemeldet sind? meine Kinder sind es nicht.

Und von was für einen "staatlichen Standard" (mit d statt mit t) faselst Du? Keiner will FB oder WA ins staatliche Bildungssystem integrieren.

Eben, was interesseiren mich andere Kinder?
 
@iPeople:
Wo sie sich privat(!) austauschen sicher nicht, nein!

Wo aber Schulinhalte, wie Hausaufgabe, Lehrmaterial oä. übermittelt werden schon!
DANN ist ein solches Netzwerk nämlich selbst ein Lehrmittel!? Und die werden jetzt auch schon vorgeschrieben, oder nicht?

Und dieses ganze antiautoritäre Getue ist ohnehin das größte Problem.

Nicht falsch verstehen!
Kids sich entfalten lassen soll NICHT unterdrückt werden! Ganz und gar nicht!

Sinnvolle(!) Grenzen aufzuzeigen gehört aber zur Erziehung!? AUCH in der Schule!
Wenn man sie aber machen läßt was SIE wollen, braucht man sich, z.B. als ausbildender Betrieb, nicht wundern, dass sie es weiterhin tun?!
 
@OPKosh: Und Fragen zu Hausaufgaben sind Staatsgeheimnisse?

Was hat das mit antiautoritär zu tun? Wir reden hier nicht davon, dass die Jugendlichen machen können, was sie wollen, sondern darüber, dass sie sich unter beihilfe eines sich bereit erklärenden Lehrers untereinander austauschen.

Und eine sinnvolle grenze ist der Verbot, sich über WA bzw FB in einer geschlossenen gruppe auszutauschen?

Was spricht dagegen, dass auch in einem ausbildenden Betrieb sich die Auszubildenenden außerhalb der Schulzeit mit dem Ausbilder und untereinander austauschen?

Mir scheint, Du und EmilSinclair überinterprtiert das ein wenig. es geht um nichts anderes, als dass sich Schüler und beteiligende Lehrer auf freiwilliger Basis außerhalb der regulären Schulzeit austauschen. Früher nannte man das Lerngruppe, aber da war meist kein lehrer bei. heute ist das über solche Plattformen einfacher zu lösen und vor allem, breiter und unabhängig von zeit und Raum. Die Schule bietet sowas ja nunmal nicht an. Wenn also ein Lehrer frreiwillig sagt, okay wir machen eine WA-Gruppe auf (oder eben FB) und können darüber Gedanken zu Hausufgaben austauschen, ist das auf die Initiative beider Seiten und auf Interesse zurückzuführen. Warum wird da so ein fass aufgemacht und der Untergang des Abendlandes prophezeiht?
 
@iPeople:
"Was hat das mit antiautoritär zu tun? Wir reden hier nicht davon, dass die Jugendlichen machen können, was sie wollen, sondern darüber, dass sie sich unter beihilfe eines sich bereit erklärenden Lehrers untereinander austauschen.
...
Mir scheint, Du und EmilSinclair überinterprtiert das ein wenig."

Nein, Du mißverstehst uns! ;-)

Es geht UNS nicht darum einen solchen Austausch gänzlich zu untersagen!!!
Es geht UNS um das verwendete Medium!
Genau so wie dem Kultusministerien!
DAS ist der Punkt!
 
@OPKosh: Ihr nennt aber keine (brauchbare) Alternative. Verbot und fertig.
 
@iPeople:
Mir ging es hier jetzt um Deine Argumentation, dass, selbst wenn eine Alternative existiert(!), die Kids entscheiden würden was "brauchbar" ist und was sie akzeptieren und was nicht!

Und dazu, wenn KEINE Alternative existiert, sagte ich bereits, dass sich dann das Kultusministerium an die eigene Nase zu packen hat?!

Also nix mit "Verbot und fertig"!?
 
@OPKosh: Ändert nichts an der tatsache, dass Du eine bevormundung durch den Staat befürwortest.
 
@iPeople: Ja nee, is klar! ;-)
 
@EmilSinclair: Soso, über E-Mail... und da ist dann klar, was die privatwirtschaftlichen Unternehmen mit den Daten machen?
 
@Knarzi81: Bei E-Mail ist die Anzahl der Anbieter aber nicht sonderlich eingeschränkt oder? Zumindest erkenne ich hier wenig Monopol... Du hast aber Recht, das es wünschenswert wäre, dass jeder Schüler einen Account über den schuleigenen Server haben oder ggf. das Bundesland einen entsprechenden Freemaildienst anbieten sollte.
 
@EmilSinclair: Die Primäraussage sind Datenschutzrechtliche bedenken und da müsste man ja auch Gmail zum Beispiel ausschließen, da diese ja auch alles in ein einziges Profil packen und auswerten.
 
@Knarzi81: Ich denke das das Land NRW als Betreiber einer Serverinfrastruktur und eben einer einheitlichen Schülermailadresse innerhalb des Bundeslandes durchaus datenschutzrechtliche Bedenken zerstreuen kann.

Jeder Schüler bekommt mit Einschulung eine E-Mail Adresse auf dem Educationserver des Bundeslandes. Fertig ist die Laube!
 
@EmilSinclair: So ist es auch schon bei einigen Schulen.
 
@EmilSinclair: Und wer an der Schule hat ein Bewusstsein dafuer, regelmaessig Sichrheitspatches der "eigenen Kommunikationsplattform" durchzufuehren? Wenn man nur ein phpBB auf einen Server schmeisst, und den ans oeffentliche Netz haengt, und ab dann vor sich hin gammeln laesst, sind spaetestens nach 6 Monaten die Probleme wesentlich groesser, als wenn man Facebook verwenden wuerde (was nicht heisst, dass ich letzteres befuerworte).
 
Selbstverantwortlichem Umgang. Tja, jeder ist für den Mißt den er baut selbst verantwortlich.
Aber bei 95% der User kann man sagen: Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
 
Ich finde die Argumentation des Kultusministeriums absolut nachvollziehbar. Allerdings halte ich es für zeitgemäß eine eigene Plattform zur Kommunikation und Austausch von Daten anzubieten.
Ich erinnere mich nach an die Zeit meines Besuchs eines technischen Berufskollegs (2008-2011), dort gab es einen für jeden Schüler zugänglichen, schulinternen Server ("Moodle"). Dort hat jeder Schüler seine Anmeldedaten bekommen und konnte dort verschiedene, fachbezogene Kurse belegen. Es gab auch eine Chatfunktion, um mit den Lehrer Kontakt aufzunehmen. Fragen über bestimmte Themen konnte man in ein Forum schreiben. Außerdem hatte der Lehrer in Fächern wie Programmieren oder Datenbanken die Möglichkeit, die Hausaufgaben der Schüler zu kontrollieren. Dazu musste man bis spätestens am Vorabend um 23Uhr seine Hausaufgaben hochgeladen haben. Waren sie nicht da, gab es eine 6. Ansonsten wurden die Hausaufgaben jeweils mit einer Note bewertet und am Jahresende zu einer Durchschnittsnote zusammengefasst. Früher habe ich mich immer über den Server geärgert, weil ich ein sehr fauler Schüler war und nun gezwungen war Hausaufgaben zu machen. Aber jetzt wo ich etwas erwachsener bin, bin ich der Meinung das moderner Unterricht genau so aussehen sollte.
 
@FuzzyLogic: Wir hatten iServ und StudIP, die sind nicht angekommen als Dienst, weil sie einen Mehraufwand darstellen der (aus Schüler sicht) nicht gerechtfertigt ist.
 
@Knerd: Oder weil es da zu wenig Selfies und Duckfaces zu sehen gibt :-)
 
@Paradise: Denkst du :D
 
Man kann niemanden verbieten zu Hause solche Medien zu benutzen.
Außerdem ist Facebook sehr nützlich um die Schüler zu kontrollieren, auch festzustellen, was sie miteinander zu besprechen haben, was sie planen, welche Behauptungen über die Lehrer äußern und welche Freunde sie haben.
 
@Grendel12: Du hast es grade geschafft mir einen Grund zu geben etwas zu verbieten, Respekt. Den Lehrer geht nichts an, was ich nach der Schule über ihn/sie rede.

Und wir haben auch ohne FB ordentlich scheiße gebaut.
 
@Knerd: Irrtum. Selbstverständlich gelten die Tatbestände "Beleidigung/Üble Nachrede/Verleumdung, §§ 185 StgB ff"" auch im Internet, wenn der Schüler sie erfüllt.
Kein Lehrer muss u.a. sich gefallen lassen, dass Schüler aus Frust Unsinn über ihn veröffentlicht.

Es gibt noch viele andere Gründe, die Schüler zu kontrollieren: Freunde recherchieren, ihre Interessen und automatisch auch an welchen Tagen und Uhrzeiten sie diese Medien benutzen.

Wenn man die Möglichkeit hat, enge Kontrollmechanismen zu benutzen wäre es grob fahrlässig, sie zu ignorieren.
 
@Grendel12: Ganz ehrlich, wir haben uns auch über unsere Lehrer beschwert unter Freunden. Und was hat üble Nachrede mit über jmd. reden zu tun?

Der andere Teil geht schon in Richtung stalking von Lehrerseite.
 
Es geht hier nicht um "mit jemanden reden" sondern öffentlich, also sichtbar für alle, in Medien (z.B. facebook) unwahre Tatsachen zu verbreiten.
Das ist das Thema hier, nicht über Quatsch auf dem Schulhof.
Sowas muss man sich nicht bieten lassen.

Die Rechtsvorschrift habe ich genannt.
Die Subsumierung zum Sachverhalt würde dann der Jugendrichter vornehmen.
 
@Grendel12: Ja, die Pinnwand ist seit wann öffentlich? Bei mir musst duz.B. erstmal in der Freundesliste sein.

Und "Freunde recherchieren, ihre Interessen und automatisch auch an welchen Tagen und Uhrzeiten sie diese Medien benutzen."
Was zur Hölle ist bei dir schief?
Woher hat ein Lehrer das Recht die "Freunde zurecherchieren"? Meine ehemaligen Lehrer geht es einen feuchten an, wann ich FB oder (damals) ICQ benuze.
 
@Knerd: Das kommt darauf an, wie man sein Profil in Facebook einstellt.

Es gibt auch solche Butzer, die ganz bewusst bestimmte Äußerungen für alle sichtbar schreiben. Manche sogar, weil sie zu blöd sind, die Einstellungen zu bearbeiten oder vergessen, die Einstellungen "für Freunde" zu aktivieren.

Es ist selbstverständlich ein Grundinteresse, umfassende Informationen über die Menschen zu bekommen und sie auch zu archivieren, nicht nur zwischen Lehrern und Schülern.

Früher musste man alle Leute befragen, dann die Freunde auch befragen, andere Mitmenschen anhalten, andere zu beobachten (was machen sie, was tun sie wann, was planen sie...). Das war oft sehr mühselig.

Facebook oder Google sind ideale Mittel: Menschen schreiben alles freiwillig ins Internet, das Internet speichert alles für die Ewigkeit mit und man kann bequem nach Suchbegriffen auch alles nachlesen.
Warum sollte man die freiwillig präsentierten Informationen ignorieren?
 
@Grendel12: Wenn die Geheimdienste so etwas machen, dann ist es für dich und andere Böse, oder was? Andere dürfen nicht überwachen, aber wenn man es als Zivilist selber macht, ist es aber in Ordnung. Das ist echt eine komische Logik, welche so einige haben.
 
@Grendel12: Ändert das was daran, dass es den Lehrer nichts angeht was ich nach der Schule mache?

Du findest doch auch, dass was die NSA gemacht hat, voll dufte ist oder?
 
@Grendel12: Es ist nicht Aufgabe des Lehrers zu kontrollieren, was Schüler außerhalb der Schulzeiten tun. Wenn Lernerfolge ausbleiben hat er die Eltern darüber zu informieren und bestenfalls die dürfen dann erzieherische Maßnahmen ergreifen.

Mit deiner Überwachungs-Einstellung kannst du dich aber super bei der NSA bewerben. Die wollen auch immer alles wissen, obwohl es sie nichts angeht. ^^
 
@Trashy: Als ich gelernt habe brauchten wie keine NSA. Da hatten wir ganz andere Mechanismen wie so einen lächerlichen Snowden-Clown. Der wäre bei uns so klein mit Stock und Hut, dass er in einer Streichholzschachtel Walzer tanzen konnte. Natürlich hatte jeder Schüler eine begleitenden Ordner bei dem Schulamt und jeder Lehrer war angewiesen, Auffälligkeiten zu melden.
Dabei waren allerdings die Eltern noch mehr im Fokus der Beobachtungen und auch weitergehende Ermittlungen.
Für die weitere Entwicklung des Schülers war völlig uninteressant, ob er in Mathematik eine 5 geschrieben hatte (das zu glauben war immer naiver Käse) sondern viel wichtiger war, was die Eltern taten, welche Verwandten, Bekannten und Kollegen hatte, welche politische Einstellung in der Familie vorherrschte. Andere Fragen: Welche Fernseh- und Radio-Sendungen wurden im privaten Rahmen konsumiert? Wurde in der Öffentlichkeit unsachliche kritische Äußerungen behauptet? Welche Bekleidung trägt er? Wie sieht das äußerliche Aussehen im Allgemeinen aus (etwa bunte bürstenartige Haare)? Sind die Eltern und dann auch der Schüler religiös gebunden und wenn ja, inwiefern "denkt er anders"?
Oder ganz unterhaltsame Fragen: "Wo wollen Sie denn nach der Prüfung in den Sommerferien in den Urlaub"? mögliche Antwort: "Mit den Eltern an den Balaton..." - Das wurde natürlich in den mündlichen Prüfungen (Ende Juni/Anfang Juli), u.a. bei der Auswahl der geprüften Fächer und Schwere der Prüfungsthemen berücksichtigt. "Balaton" so,so, da machen wir mal eine mündliche Mathematikprüfung (Hauptfach) und dann wurde eben ein LGS mit 3 Gleichungen mit Koeffizientendeterminante von 0 vorgelegt.
Nach 3 Minuten: "Sie haben doch eine Note 3 in der Vorprüfung! Na, was denn nun? Soll ich warten, bis die Kastanien draußen am Baum runterfallen?"...

Nach so einer Prüfung konnte er dort, was er "Balaton" genannt hat schon mal in der Lehre mit einem Makel in Mathematik aufwarten.

So wurde ein offizielles Zeugnis nicht mal 1 Prozent der Informationen über den Schüler.

Die Informationen zu bekommen war manchmal sehr mühselig. Manchmal war es auch recht einfach. Wenn z.B. ein 16jähriger in der Schule erklärt, er hätte fragwürdige Lieder von einem fragwürdigen Herrn Lindenberg in einem fragwürdigen Fernsehkanal gehört - war die Gegenfrage, ob der Schüler eigentlich im nächsten Juni mal die Abschlussprüfungen ablegen wollte. Dann stand im Juni eben in der Schulakte, dass der Schüler nicht die gewünschte Einstellungen hat und dann kam es vor, dass er die Prüfung "nicht bestanden" hatte und er bekam mit einer 8.Klasse-Abschluss. Dann wurde er Maurer (Standardberuf für Unqualifizierte) oder so etwas, aber keine weitere Bildungswege (Abitur, qualifizierte Lehre usw.)

Heute erzählen die Leute das alles freiwillig in allen Internetforen und meinen aus Dummheit, sie würden die Informationen nur "für Freunde" schreiben.
 
Und woran liegt das? Oder wer verschuldet das?
Wenn ich etwas erklären will ist doch das "Praktische" Beispiel hervorragend zum Verständnis geeignet, damit auch die direkte "Nachschulische" Kommunikation.
Ich verstehe und Teile die "Instinktive" Ablehnung der F. / W. Datenkrake (auch G. und co.), andererseits verschenkt man damit ein großes Potential zur Bildung.
Der Einfachste Weg, Liebe Kultusminister, Stellt ein Paar neue Server beim Cyber-Abwehrzentrum auf, gebt jeden Schüler/Lehrer einen Account und schon haben wir ein "sicheres und Störungsfreies" dem Bildungssystem förderliches Kommunikationssystem.
Das würde gleich mehrere Zwecke erfüllen, erstens die Behörde hätten ein "Bewältigungsfähige" Aufgabe, das Geld ist gut Angelegt, Schüler und Lehrer können nach "euren Regeln" miteinander Kommunizieren und, und..
 
Mit der Begründung da oben dürfte eine solche Kommuikation auch auf keinen Fall über GMAIL-Adressen laufen ;)
 
Ich kenn Schulen und Unis da planen die Lehrer mit Facebook oder ähnlichen Zeugs Seminare, AGs und alles andere außerhalb des Unterrichts oder sogar den Unterricht selber. Die tragen in Gruppen auch Termine für Klausuren ein, sprechen über Vorbereitung darauf, manche haben sogar nichts dagegen, dass Hausaufgaben erklärt werden usw ... und das ist heute. Halbes Dutzend meiner Lehrer hat früher mit mir im IRC abgehangen, haben zusammen gedaddelt und sind auf LANs gefahren, was sehr praktisch ist, der Pauker hat ja Lenkerschein. Vorteile in der Schule hatte ich nie, Gegenteil, die Säcke haben mir am Montag immer einen reingewürgt und wussten genau, dass ich null gelernt hatte ... früher war alles besser. Mit Profs haben wir an der Uni gepokert, ich will nicht mal wissen gegen wieviele Gesetze wir dabei heute verstoßen hätten, damals hat es dem Dekan jedenfalls nichts ausgemacht.
 
Lehrer in NRW haben vor langer Zeit eine Mitteilung bekommen, dass sie jegliche Kommunikation und Freundschaften mit Schülern zu unterlassen haben.

Wer dies in der Vergangenheit bereits schon getan hat, muss dies sofort unterlassen.

Ansonsten muss das Facebook-Profil gelöscht werden.

Daher haben sehr viele Lehrer die Freundschaften auf Facebook beendet...
 
@iTaskmanager: "Ansonsten muss das Facebook-Profil gelöscht werden." unter welcher rechtlichen Bedingung?
 
@Knerd: Ich wills nicht beschwören, aber ich könnte mir denken das mit Kündigung wegen Amtsunangemessenem Verhalten gedroht wird. Eine gewisse Distanz zwischen Lehrer und Schüler gilt wohl als Amtsangemessen... Und ist ja auch irgendwo klar.

Auf gleicher Augenhöhe darf die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler nicht landen. Privat und Dienstlich muss da in jedem Fall getrennt werden.
 
@Minty_Insurrect: Ok, das kann sein.
 
@iTaskmanager: "Freundschafte" in FB sind für eine solche Art Kommunikation gar nicht nötig. Und mit welchem recht darf jemand von einem Lehrer die Löschung seines Acounts verlangen?
 
Ich finds eher nicht gut. Kann zwar die Datenrechtlichen bedenken verstehen, jedoch was soll Facebook und NSA mit den Physikhausaufgaben anfangen und wenn sie wollen kommen sie doch sowieso dann über einen anderen Weg an solche Daten. Die Jugend ist auf Facebook und co und wenn man sie erreichen und verstehen will sollte man sich diesen Weg nicht versperren.
 
@Einste1n: Die Jugend soll außerhalb der Schulzeiten vom "System" in Ruhe gelassen werden. Oder sollen sie schon möglichst früh darauf konditioniert werden, Dienst am System und Privatleben/Freizeit nicht sauber trennen zu können?
 
Wird dringen Zeit, dass die halbe Belegschafft aus dem Ministerium entlassen wird...Menschen kommen nur auf dumme Ideen, wenn sie nichts zu tun haben
 
Ich finde das Facebookverbot (bzw. ein generelles Verbot der Nutzung von sozialen Netzwerken in der Schule bzw. zu Dienstzwecken) für Lehrer absolut richtig. Im Gegenzug sollte man dann noch SmartPhones in der Schule verbieten, was dann den Lehrern wieder zugutekommt.

Da es sogar Lehrer gibt, die Unterrichtsmaterialien per Facebook zur Verfügung stellen, ist schon aus urheberrechtlicher Sicht ein Facebookverbot sinnvoll. Es macht sich einfach nicht so gut, wenn ein Lehrer seine Urheberrechtsverstösse gleich auf Facebook dokumentiert. Dazu zwingt die Nutzung von Facebook die Schüler dazu ebenfalls Facebook zu nutzen, auch wenn deren Eltern das nicht wünschen. Kinder die keinen ständigen Internetzugang haben oder von ihren Eltern aus nicht ans Internet dürfen werden diskriminiert. Das kann es ja wohl nicht sein.
 
selten sowas dummes gelesen. klar sollte der lehrer aber ein account nur für die schüler haben. kann es denn schaden wenn ein lehrer sich mehr für seine schüler intressiert und auch ein auge drauf hat wenn schon die eltern sowas evtl nicht mit bkeommen was die so treiben. naja politik wieder.... hauptsache alles irgendwie verbieten was man nicht versteht
 
@Tea-Shirt: Ehrlichgesagt gehört die komplette alte Belegschaft ersetzt.
 
Kein Mensch braucht Smartphones oder Internet in der Schule. Die DInger gehören vorm Eingang einkassiert und wer sich weigert darf wieder nach Hause gehen.
Dieser ganze Umgang mit diesem Spielzeug ist doch lächerlich. Niemand traut sich hier mal klare Regelen aufzustellen und diese auch mal umzusetzen. Schule ist wie Arbeit. Basta.
Früher hat man in der Schule angerufen wenn irgendwas passiert ist. Heute tippen Mami und Papi Nachrichten, als wäre das Kind ein Manager und super wichtig und müsste immer wissen was da draußen los ist. Kein Wunder das die Kids hyperaktiv und unkonzentriert sind. Alles Schuld dieser Mitmachschei** von Facebook und den dämlichen langweiligen Smartphones. Gerne in der Freizeit, aber Schule ist Schule, da würde ich nicht mal diskutieren.
Krass was hier abgeht...
 
@PCLinuxOS: Endlich mal ein vernünftiger Kommentar. Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.
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