31 Mrd. Dollar: Telekom kann T-Mobile USA jetzt doch verkaufen

Der Deutschen Telekom steht ein Geldregen bevor. Der bereits mehrfach versuchte Verkauf der Tochter T-Mobile USA soll nun tatsächlich doch noch funktionieren. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg sei man sich mit ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Ich blicke in meine Kristallkugel und sehen kein Cent davon wird in den Netzausbau gesteckt.
 
@BrakerB: Prognosen sind meist schwierig, besonders dann, wenn sie die Zukunft betreffen. Warum sollte der Konzern nichts in den Netzausbau investieren? Wenn die beiden anderen Unternehmen irgendwann mit hohen Geschwindigkeiten zu fairen Preisen werben, kann auch Sprint kein Uraltnetz haben und Gewinne erzielen.
 
@elbosso: Ich glaube BrakerB hat sich auf den Netzausbau in Deutschland angespielt und vermutlich nicht das Mobilfunknetz.
 
@BrakerB: Der Drecksladen investiert keinen Cent in den Netzausbau. Also zumindest nicht an den Stellen, wo es nötig ist, weil es noch keine Abdeckung gibt. Aber es ist natürlich viel werbewirksamer zu behaupten, dass man nun mitten in Berlin mit 150 MBit/s statt 100 MBit/s surfen kann, anstatt die Leute zu versorgen, die bislang gar nichts haben.
 
@BrakerB: Die Terrorkom hat die letzten 20 Jahre durch überteuerte Tarife und ihre Monopolstellung die hiesigen Kunden gemolken und das Geld ins Ausland gesteckt, um über "mal mitspielen" zu können. Das Geld fliesst sonst wo hin, um ne rote Zahl zu generieren und sich dann von Mutti n paar Subventionen zu holen.
 
Irgendwie verstehe ich dieses Wirtschaftssystem immer weniger!
Hieß es nicht noch vor kurzem (Anfang des Jahres?), dass T-Mobile USA der einzige Geschäftszweig sei, der überdurchschnittliche Zuwächse hatte?!
Man verkauft jetzt also die Bereiche, die am besten laufen?

Kommt nur mir sowas seltsam vor?
 
@OPKosh: Naja das macht durchaus Sinn. Die Manager wollen möglichst hohe "Umsätze" erzielen um Prämien zu kassieren. Hat man ja oft genug gesehen, wie durch diese Denkweise Unternehmen an die Wand gefahren wurden.
 
@OPKosh: Jein: Wann wirkt etwas interessanter: Wenn es kaum Gewinn macht, stagniert oder sogar Verluste einfährt oder wenn es wächst?
Und da es nun einmal kein unendliches Wachstum gibt, ist das der beste Zeitpunkt um etwas zu verkaufen.
 
@OPKosh: Der Einstieg ins US-Geschäft (immerhin für knapp 40 Milliarden *Euro*) war ein ziemlicher Flop, T-Mobile USA seitdem den Telekomikern ein sehr großer Klotz am Bein. Schön dass sie zuletzt besser da standen, beflügelt die Phantasie der Käufer, aber ich bin mir sicher, dass sie froh sind diesen Bereich loszuwerden... für 30 Milliarden *Dollar* (!), also immer noch mit fettem Verlust.
 
@rallef:
Mein Punkt war, dass es jetzt ja offenbar anfing zu laufen und das scheinbar gar nicht SO schlecht?!
Nach dem was man aus den USA hörte, waren sie inzwischen der einzige Netzbetreiber, der überhaupt Zuwächse zeigte.
Da ihr Geschäft hier auch schon länger nicht mehr so läuft wie früher mal und die Fusion von O2 und E-Plus die Lage wohl nicht unbedingt verbessert, erscheint es doch etwas seltsam gerade den Bereich zu verkaufen, der endlich beginnt zu laufen?
Noch dazu, wie Du sagst, mit Verlust?!

Wobei man es sich wohl auch nicht so ganz einfach machen kann Kauf- und Verkaufspreis gegenüber zu stellen?
Ein "paar" Einnahmen hatten sie inzwischen da ja auch?! ;-)

Aber was solls!
 
Schön, also keine Ausreden mehr, nicht in die Infrastruktur zu investieren...^^
 
@doubledown: Keine investiert in eine Struktur wenn es dort keine oder zu wenige zahlende Kunden gibt.
Habe ich bei der Inbetriebsetzung von DSL-Anlagen für Arcor gesehen. Da wurde auch erst gebaut wenn genügend Kunden angeschlossen werden konnten.
 
Oh, duck! Der Legere war mal so eine schöne Abwechslung unter den ganzen
Telekomikern. Ich hätte es echt cool gefunden, wenn man ihn für den Turnaround, den er bei T-Mo hingelegt hat, mit einem Platz in der Geschäftsführung des Gesamtkonzerns belohnt hätte. Da hätte er mal ordentlich frischen Wind in die Bude bringen können. Aber wahrscheinlich hatten die ganzen steifen Sesselfurzer genau davor Angst und müssen jemanden der soviel cooler ist als sie abstoßen.
Hoffentlich hat er, wenn die Fusion durchgeht, bei Sprint-T-Mo noch was zu sagen. Oder sucht sich einen neuen Job, wo er noch mehr Gelegenheit für seine aberwitzigen PR-Stunts bekommt. ^.^
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