Europa startet das weltweit größte Roboter-Forschungs-Programm

Die EU-Kommission hat gestern das bisher weltweit größte Forschungs- und Innovationsprogramm im Bereich der zivilen Robotik auf den Weg gebracht. Rund 180 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten als Partner unter dem Dach der neuen ... mehr... Roboter, Japan, Raumfahrt, JAXA, Kirobo Bildquelle: Kirobo Project Roboter, Japan, Raumfahrt, JAXA, Kirobo Roboter, Japan, Raumfahrt, JAXA, Kirobo Kirobo Project

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sehr gut :)
 
Wenn die das wirklich durchziehen und nicht bloß anfangen, wie zahlreiche andere Projekte (BER, Energiewende, Bundeswehr-Modernisierung), dann sehe ich in diesem Schritt riesiges Potential.
 
@Zaphragor: Ääääh!? Es ist ein europäisches Projekt und kein rein deutsches! Aber BER, Energiewende, Bundeswehr-Modernisierung sind rein deutsche Angelegenheit. Beispiele passen also nicht so ganz.
 
War doch klar..ein Projekt um Menschen ein Job zu geben...währe billiger lol
 
@Corefice: Das Ziel der Menschheit wird wohl eher sein das keiner mehr wirklich arbeiten muss, zumindest sehr langfristig gesehen. Das schwierige ist momentan halt nur, wodurch die meisten Menschen die Entwicklung auch sehr kritisch sehen, dass die Menschen Momentan nicht komplett ersetzt werden können, es ist noch immer menschliche Arbeitskraft nötig um Geld zu verdienen. Das wird sich über besagte Langfristigkeit eher ändern. Es wird noch immer genug Menschen geben die dann ihrem Hobby nachgehen und das als ihre Lebensaufgabe ansehen, ich denke die wenigsten werden dann ausschließlich auf der faulen Haut liegen. Von daher ist das größte Problem momentan wohl eher der se3hr lange anhaltende Übergang von "Die Maschine nimmt mir die Arbeit weg" bis hin zu "Dank der Maschine habe ich endlich das Leben wie ich es mir vorstelle".
 
@Tomarr: Das wäre schon eine gute Vorstellung, dass wenn wir durch die Maschine unser Leben so gestalten können wie wir möchten. Geld zu verdienen würde dann auch eine mindere Rolle spielen und evtl. ganz abgeschafft werden. Aber ich denke nicht, dass sich jene Unternehmen diese Innovation so leicht bieten lassen, die sich mit dem derzeitigen Geld-System gut etabliert haben. Solche Unternehmen hätten was zu verlieren, wenn der Roboter deren Nachfrage an Servicen oder Produkten stört bzw. wenn die Ausgabe oder der Verdienst generell in Frage gestellt wird, aus dem oft der stetig "nötige" Wachstum begründet wird. Die Folge kann unter anderem daraus bestehen, dass der Roboter ihrer eigentlichen Aufgabe zweck entfremdet wird und dann geht der Dank nicht mehr an die Maschine. Abgesehen davon, denke ich sowieso eher, dass dieses große Projekt ihre Motivation aus der Militär-Initiative hat. Das gefährliche sind also nicht die Roboter, das potentiell gefährliche wird eher der Mensch selber sein, der bestimmt welch tatsächliche Motivation in einem Roboter gesteckt wird.
 
@WilliamWVW: Ja also was die, ich sag mal obersten 10.000 der Geldsäcke angeht, das wird denen mit Sicherheit nicht schmecken, das ist klar. Sie werden sich dagegen auch sicher sträuben weil sie dann aus ihrer Sichtweise mit dem niederen Mob gleichgestellt sind (Wobei ich ja immer der Meinung bin das kein Charakter der Welt durch Geld zu ersetzen ist). Was die millitärische Innovation bei solchen Sachen angeht, nunja, Kriege waren schon immer ein Technikpuscher. Ohne Kriege währen die Menschen noch lange nicht so weit wie sie heute sind, aber auch das wird sich ja geben wenn die Menschen immer mehr auf gleicher Stufe stehen. Wie gesagt, der ganze Gedankengang ist sehr langfristig ausgelegt, aller Wahrscheinlichkeit nach wird es keiner von uns hier noch erleben, aber ich denke und hoffe das es irgendwann so kommen wird.
 
@Tomarr: Ich finde die Vorstellung auch gut und ich bin durchaus guter Dinge, dass wir irgendwann einen Stand erreichen werden an dem z.B. der Krieg kein Mittel zum Zweck mehr sein wird. Aber viele Leute denken bei einem Projekt wie diesem oft, wenn negative Konsequenzen entstehen sollten, dann würde der Roboter schuld sein. Sollte die Forschung, Entwicklung und Produktion von Robotern nach hinten los gehen, weshalb auch immer, dann wird die Schuld, wenn dann nur beim Menschen selber liegen. Denn Wir sind diejenigen, die etwas mit diesem Material anfangen und dieses Material steuern bzw. es vorgeben werden, wie es sich von selbst steuern wird. Das ist genau so wie mit dem simplen Beispiel der Pistole, welche ziemlich ungefährlich ist, sollte sie in keinen Händen liegen. Darauf möchte ich im Prinzip deutlich machen, dass viele Menschen auf andere Dinge zeigen, sobald Fehler gemacht werden, aber doch niemals auf sich selbst schauen, obwohl das eigentlich sehr wichtig ist, wenn sich was an der Menschheit im positiven Sinne ändern soll.
 
@WilliamWVW: Spätestens seit dem Homo habilis (der begabte oder auch geschickte Mensch), der schon vor 2,1 bis 1,5 Millionen Jahren in Ostafrika lebte und der schon recht ausgefeilte Steinwerkzeuge nutzte, spätestens seit diesem Zeitpunkt gab es "Krieg" zwischen menschlichen Gruppen um Resourcen, Nahrungsmittel, Jagdgebiete usw. Warum also sollte das nun mit einem mal aufhören? Es mag immer mal wieder friedliche Zeitphasen geben in dieser oder jener Region, aber dauerhaft und gar noch überall? Ich glaube nicht daran!
 
@Kiebitz: Ganz einfach. Früher gabe es Kriege wegen Nahrung und Wasser, heute ist es Energie, wie z.B. Gas oder Oel. Wenn nur drei Punkte, wenn auch schwerwiegende, aus unserem Leben verschwinden machen Kriege einfach keinen Sinn mehr. Das eine ist eine freie Energiequelle so das man für Energie auch kein Geld mehr zahlen muss, das zweite ist Nahrung, wenn diese durch Maschinen gezüchtet/erzeugt/etc... wird gibt es keinen Grund mehr für Geld, Krieg oder sonstige Sorgen.
 
@Tomarr: Nun gut! Kann man so oder so sehen. Ich glaube nicht so recht daran. Ich glaube auch nicht das Menschen die nichts zu tun haben (weil ist ja alles irgendwie da) und dann auch viel Zeit hätten, dass die dann friedlicher miteinander werden. Notfalls bleibt immer noch ein Kampf um Glauben / Ideologien / sogar Sport. Und wie wir wissen gibt es immer Menschen die mehr haben wollen als andere obwohl sie schon alles haben. Und irgendwie alle gleich sein wollen auch nicht alle. Die wollen sich immer noch irgendwie unterscheiden und mehr oder Anderes haben als die übrigen. Und schon ist der Unfrieden da. Und dann gibt es auch immer noch die bösen "Einflüsterer" die es fertig bringen wie und womit auch immer die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Wie geschrieben, es wäre schön aber ich glaube nicht daran.
 
@Kiebitz: Kriege wird es immer geben, wobei hier natürlich auch Krieg in mehreren Bereichen definiert werden kann. Denn noch wird die Legitimation für Kriege mit der Zeit fallen. Würden wir die heutigen Konflikte auf die Zeit in den frühen 1930er übertragen, dann wäre der Ukraine-Konflikt schon längst in einen offenen Krieg zwischen einigen Nationen aus gebrochen. Nicht unbedingt deswegen, weil viele den Krieg zu gestimmt hätten, sondern eher weil viele nicht ausreichend Argumente hätten um gegen solch einen Krieg zu sein.
Meine Theorie weshalb es die Auseinandersetzungen im Sport, der verschiedenen Ideologien und Glaubensrichtungen gibt und die Akzeptanz zwischen den verschiedenen Instanzen gering ist, liegt auch unter anderem daran, dass viele Personen die Fehler immer bei anderen suchen. Also ich bin makelos, nur alle anderen sollen sich ändern. Genau aus diesem Grund schlagen wir uns mit so vielen Problemen rum, denn nur wenige schauen auch auf sich selbst, um diese eigenen Probleme zu lösen. Wobei das ein Beispiel für ein bestimmt definierten Bereich des Krieges wäre. Nämlich dem Krieg mit sich selbst. Sollten wir uns aber keine Sorgen mehr um unsere Versorgung (Wohnen, Essen) , den verschiedenen Rohstoffen etc. machen müssen, dann werden wir auch mehr Zeit mit dem Krieg gegen uns selbst haben. Folglich wird es dann auch weniger Krieg nach außen und gegen andere geben, auch wenn das natürlich, wie du bereits sagtest, nicht bei jedem im vollen Umfang der Fall sein wird. Die Menge an Problemen die man bei sich selbst nicht löst, wird man durch verschiedene Mittel versuchen nach Außen auf andere zu kompensieren. So wie die Mehrheit der Gesellschaft momentan lebt, haben die meisten Personen einfach gar nicht die Zeit, um sich mit ihren eigenen persönlichen Problemen zu beschäftigen, was einen Konflikt gegenüber mehreren Personen produzieren kann, welcher überwiegend der Kompensation der eigenen wirklich wichtigen Konflikte zu Schulde trägt, von denen aber aus zeitlichen aber auch komfortableren Gründen weg geschaut wird.
 
Muss man Terminatoren für die USA entwickeln ?
 
@marcol1979: nein. aber das gibt mehr geld...
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