"Extreme Pro": SanDisk enthüllt Gamer-SSD mit 10-Jahres-Garantie

Auf der derzeit in Taiwan stattfindenden Computex-Messe stellen auch die Komponenten-Hersteller ihre neueste Hardware vor und auch dieses Jahr sind Solid State Drives (SSD) ein großes Thema. Der kalifornische Anbieter SanDisk hat nun eine für Gaming ... mehr... Speicher, Flash, Ssd, Sandisk, Solid State Drive Bildquelle: SanDisk Speicher, Flash, Ssd, Sandisk, Solid State Drive Speicher, Flash, Ssd, Sandisk, Solid State Drive SanDisk

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Mal schauen was erste Test's zeigen werden! Liest sich auf jedefall sehr gut :D
 
Die Frage, die sich mir stellt: Bei 10 Jahren Garantie: Was ist - mal ganz theoretisch betrachtet - wenn innerhalb dieser 10 Jahre die Maximalwerte für Schreibvorgänge erreicht werden sollten? Oder ist das bei den heutzutage erhältlichen SSDs kein Thema mehr?
 
@RebelSoldier: Dass es kein Thema mehr ist wollen sie ja gerade mit der langen Garantie zeigen.
 
@RebelSoldier: Eine MLC SSD hat etwa 10.000 Schreibvorgänge pro Zelle (SLC 100.000). Also kannst du auf der 240GB Festplatte etwa 2,4 Petabyte an Daten speichern bevor diese Kaputt ist. (Im echten Betrieb wird die Kapazität dann irgendwann sinken, da ja nicht alle Zellen gleichviel benutzt und deswegen gleichzeitig Kaputt gehen) Bei die Schreibgeschwindigkeit von 520MB kannst du die SSD 53 Tage ununterbrochen beschreiben, bis diese Kaputt geht. Ich denke diese Menge an Daten wir beim Normalen Betrieb wahrscheinlich nie erreicht werden, auch in 10 Jahren nicht.
 
@Kn3cHt: Es ist gerade die Kunst des "Wear Leveling", die Abnutzung der SSD möglichst gleichmäßig zu verteilen, so dass sich nach Ablauf der Lebensdauer Ausfälle ziemlich plötzlich häufen werden.
 
@Kn3cHt: Es werden auch mit Sicherheit ganz paar MB Speicher als Spare reserviert, so dass der intelligente Controller zu früh sterbende Zellen neu zuweisen kann.
Damals, als es Qimonda noch gab, haben wir das schon so bei den (nie verkauften) Flash-Speichern gemacht.
 
@escalator: Kann man von ausgehen, wenn da oben 240, 480 und 960GB steht.
 
@Kn3cHt: Stimmt nicht ganz der Dauertest den ich unten eingefügt habe kommt zu einem anderen ergebnis
 
@RebelSoldier: Es ist technisch bedingt immer noch ein Thema. Aber wie Kn3cht schon geschrieben hat, sind die Schreibzyklen sehr unterschiedlich. MLC haben sehr wenige im Vergleich zu SLC. Samsung verwendet in seinen 840er SSDs als Speicherzellen TLC, die 3 Bits speichern und zu den MLC gehören, aber noch weniger Schreibzyklen erlauben (700-1000). Aber sie haben geringeren Platzbedarf und sind billiger zu produzieren. Die geringen Schreibzyklen versucht man aber mit verschiedenen Mechanismen zu überbrücken. Dazu gehört Wear Leveling. Aber ebenso Änderung der Betriebssysteme oder auch Caching. Daher ist das heute nicht mehr so entscheidend. Die Lebensdauer der Zellen kannst Du unter http://de.wikipedia.org/wiki/Solid-State-Drive in der Tabelle rechts ablesen.
 
@RebelSoldier: da musste aber schon mehrere Hundert tb innerhalb der 10 Jahre auf der SSD bewegen bevor die erste Zelle kaputt geht.

http://www.winboard.org/artikel-news/2315-ssd-lebensdauer-im-belastungstest-bei-techreport-geprueft-samsung-840-non-pro-zeigt-vergleichsweise-leichte-schwaechen.html
 
Naja, für SSDs sind die Preise sicherlich noch human, aber wer einfach nur Daten speichern will, der greift dann doch lieber auf herkömmliche SATA-Platten zurück. Ich habe eine 120 GB SSD als Systemfestplatte. Reicht erstmal.
 
@Memfis: Wobei die maximale Geschwindigkeit technisch bedingt meist erst ab 250 GB bereitsteht, bei neueren Modellen sogar erst ab 512 GB. Aber der Großteil des "SSD-Gefühls" (welches auch ich nicht mehr missen möchte) beruht eh auf der kurzen Zugriffszeit.
 
@Memfis: Stimmt, als "Datengrab" gibt es effizientere Lösungen. Wichtig ist, dass das System und die Anwendungen fix laufen.
 
Aber 10 Jahre, brauch keiner ;) in 6 Jahren kommt die erste solid state ram drive SSR-D..nandg5....3250 MB/sekunde
 
Also meine letzte SanDisk ist nach 10 monaten, irreparabel verreckt. Meine zwei Adata SSDs laufen dagegen datelos.
 
@BrakerB: Naja, das sagt nicht wirklich etwas aus. Aber eine SSD von SanDisk würde ich mir auch irgendwie nicht kaufen...
 
@doubledown: Bei SanDisk muss ich immer an meine unbrauchbaren USB-Sticks denken. Ist zwar schon ein paar Jahre her aber ein mulmiges Bauchgefühl habe ich immer noch, wenn ich SanDisk lese.
 
@taiskorgon: Ist immer noch so. Von den SanDisk-Sticks hat bei mir noch keiner 2 Jahre überlebt.
Da gibts zwar auch gute und schnelle - aber halt auch teurer.
Irgendwo muss man ja den Preisunterschied bei den Billig-Sticks merken.
Entweder in der geschwindigkeit oder der Lebensdauer. Bei billig ist meistens beides der fall.
 
Viel zu teuer für ein Produkt, welches in 12 Monaten nur noch die hälfte kostet...
Gerade Spiele sind für mich keine hochsensiblen Daten, die, wenn sie verloren gehen, wirklich schmerzen. Die Schmerzen überhaupt nicht. So reicht fürs Spielen wirklich eine sehr billige SSD für 30-40 Cent je Gigabyte. Geht die Platte nach 2 Jahren dann kaputt, brauche ich dann eh eine größere. dann für 10 Cent je Gigabyte.
 
@FatEric: 30-40 Cent pro GB? Habe ich bisher noch keine gesehen. Und 10 Cent pro GB bekommt man gerade mal bei billigen HDDs. Willkommen in der Realität.
 
@trødler: SSDs haben vor 2 Jahren ca noch 1 € je gigabyte gekostet vor 3-4 Jahren noch 2€ je gigabyte.
http://geizhals.at/?cat=hdssd&xf=2646_SATA+1.5Gb%2Fs~2646_SATA+3Gb%2Fs~2646_SATA+6Gb%2Fs~2646_SATA+Express~252_120&sort=r

Hier die ersten SSDs für 34 Cent je Gigabyte. Die Entwicklung von SSDs geht extrem rasant vorwärts. HDDs sind hingegen in wenigen Jahren vom Markt verschwunden. Bei HDDs tut sich seit 3-4 Jahren so gut wie nichts mehr. Vor 4 Jahren waren HDDs günstiger als heute!

Und dass du keine Ahnung hast, zeigt der Satz mit den HDDs. 3 Terrabyte bekommt man für 100€... lass es 120 € sein zum besser Rechnen. Sind dann nämlich 40 € je Terrabyte! -> 4 Cent je Gigabyte! Aber 4 Cent hat man eben schon vor 3-4 Jahren vor der Flut in Thailand bezahlt.
 
@FatEric: hmm hab mal Google bemüht und die günstigste 3tb platte kostete 89,99 ... ich würde nicht sagen das die preise immernoch so hoch sind wie vor der Flutkatastrophe.
 
@lee91: Und vor der flut hat eine 2 TB 55€ gekostet. Ist immernoch billiger als die 90€ für ne 3TB Platte. Das war im September 2011. Kann man auch gerne auf Geizhals.at nachsehen. Da gibts ne Preiskurve.
 
@FatEric: Träuuuum weiter !! erstmal hatte ich anfang 2011 von Seagate für 50 ne 500gb gekauft und 2tb war zu dem Zeitpunkt so ziemlich das größte was man kriegen konnte und das haben die Händler nicht einem für so einen Schleuderpreis über die Theke geworfen, hinzu kommt, das die preiskurve für ne seagate 7200.14 serie mit 2tb bei um die 100 gelegen hat (bei anderen marken siehts ganz ähnlich aus). Das sagt mir ausgerechnet auch noch geizhals.at dazu!
 
@lee91: Warum kannst du eigentlich keine Fakten überprüfen? Zu dumm dafür? Sorry, aber mich nervt das, wenn man einfach leicht überprüfbare FAKTEN einfach nicht erkennen kann. http://geizhals.at/de/?phist=486924 55€ für eine 2TB Platte im Jahre 2011! Ich kann auch nichts dafür, dass dein Gedächtnis nicht funktioniert!
 
@FatEric: ohh okay.. über dieses Modell bin ich nicht gestolpert.. gut ich seh es ein - ABER!: dermaßen ausfallend muss man nicht gleich werden. Das lässt einen nämlich nicht gerade schlauer aussehen ;)
 
@FatEric: Hab ne Idee: kopier das doch und schreibe das bei jeder News über neue Grafikkarte, CPU, Handys, Kameras etc. Ist ja nun nicht Festplatten-exklusiv, dass Preise sinken, wenn neue Produkte rauskommen ;)
 
@tomsan: Das Problem ist, wir reden hier von Festplatten. Und gerade die HDDs sind teurer als vor 3 Jahren! SSDs werden billiger, HDDs nicht.
 
finde ich auch extrem teuer . bekommt man ja fast 2 mx100 für . macht wenig sinn für extrem lange garantie zu zahlen .
 
Wer als Gamer schon 1000 Euro in seine GraKa investiert, wird sicherlich auch noch 500€ für ne TB-SSD Platte übrighaben...
 
@citrix no.4: Wer als Gamer 1000€ in eine Graka investiert, hat einen an der Klatsche!
 
@FatEric: Genau das wollte ich damit ausdrücken :)
 
@FatEric: Warum? Wenn das ein Hobby von einem ist... Manche Leute geben auch Unmengen für ihr Auto aus, aber da meckert keiner...
 
@L_M_A_O: Mit einem echten getunten Auto , gewinnt man in echten Rennen auch echtes Geld . *fg

Aber Ansonsten bin ich da auch eher deiner Meinung , kann doch jeder mit seinem eigenen Geld machen was er will .
 
@FatEric: Wenn du jemand bist der zockt, würde ich mal behaupten das du mit genug Knete in der Tasche auch auf einmal eine an der Klatsche hättest ^^.
 
@FatEric: Sehe ich auch so mehr als 350 Darf die nich kosten.
 
Man glaubt es kaum, aber SSDs sind nun mal nicht zu jedem Notebook kompatibel, was 2,5" SATA Laufwerke unterstützt.. Musste diese leidige Erfahrung mit meinem MSI GX660R Notebook machen, was out of the box keine SSDs erkennt! Erst durch ein inoffizielles BIOS Update, was zusätzliche SATA Optionen freischaltet (z.B. Hotplug), konnte ich die SSD in Gang bekommen..
 
SSDs haben so einen bitteren Beigeschmack. Natürlich super schnell aber die verschleißen doch recht schnell mit ihren begrenzten Schreibvorgängen. Das gefällt mir nicht.
Natürlich verschleißen auch normale HDDs aber eigentlich halten sie sehr lange. Nur die Mechanik kann versagen oder die Platte wird durch äußere Einflüsse beschädigt.
Also meine 300 GB Platte hier läuft schon seit 6 Jahren durch, hat vieles mitgemacht, wird oft beansprucht und macht nicht schlapp. Ich glaube eine SSD hätte da schon die maximalen Schreibvorgänge erreicht.
 
@Windowze: Moderne SSDs kannst du unter normalen Bedingungen kaum kaputt schreiben. Siehe z. B. [o2] re2.
 
@Windowze: So schnell verschleißen SSD's nicht. Eine SSD sollte in der Regel mehrere Jahre problemlos halten bzw laufen...damit hat sie ihren Anschaffungspreis dann praktisch "wieder rein". Und ehrlich gesagt, sind 100-150 Euro für eine 250GB SSD auf 3-5 Jahre gerechnet auch nicht viel...zumindest dann nicht, wenn man mit den Vorteilen der SSD etwas anfangen kann (Sie also z.b. für Windows nutzt oder um hohen Ladezeiten einiger Games zu verkürzen).
 
@Windowze: Nach meinen Erfahrungen sind 6 Jahre gar nichts für eine SSD.
 
"Extreme-Pro-Ultra-Schlag-mich-tod" - wie ich solche Bezeichnungen liebe...
 
@Stefan_der_held: Da sie zumindest Dir aufgefallen sind, haben sie ihre Wirkung erzielt :) Und weil das halt so ist, werden sie verwendet. Bezeichnungen, die keiner wahrnimmt, werden auch nicht benutzt. Also: verliere ab heute nie ein Wort drüber und voila ;)
 
Für mich sind ssd´s bisher immer noch uninteressant bis man ordentliche Kapazität zu ordentlichen Preisen bekommt. Bis jetzt vermisse ich noch keine. Aber die Preise rutschen wirklich langsam in meine Richtung. :) Ab 1TB und bis 100 Euro wird für mich interessant.
 
@dd2ren: Hast du schonmal mit einer gearbeitet?, wenn ich heute zu Kollegen gehe die noch keine SSD haben wunder ich mich wie ich das früher ausgehalten habe.
 
@Smoke-2-Joints: Dem ist nichts hinzuzufügen, war letztens auch bei einem Kollegen ohne SSD im Pc. Er hat einen Aktuellen i5 und ich dachte mir beim Arbeiten mein gott was hat er für ne Lahme Krücke. Wer einmal eine SSD in seinem System hat wird sie nie wieder missen wollen.
 
@timeghost2012: Schade das ich dir und smoke nur 1x + geben kann , das sind echt die simpelsten und am besten zutreffenden kommentare , kurz und absolut 100%ig . Einmal mit , NIE wieder ohne .
 
@Smoke-2-Joints: ich warte auch auf bessere Preise. Der trick es mit einer normalen hdd auszuhalten ist, alle ssds meiden. :-D Denn, was man nicht kennt, vermisst man nicht ;-)
 
@Smoke-2-Joints: Wie schnell gehen bei euch Programme auf? Bevor ihr geklickt habt? Firefox braucht hier ca 2-3 Sekunden und ist mir schnell genug. Wer die Zeit nicht hat... . Das gute ist aber das in Zukunft die Leute dann in den Firmen 5 mal soviel in der selben Zeit abarbeiten können - noch mehr ausgepowerde und psychisch überforderte.
 
@Paradise: Firefox, keine Ahnung, sofort eben ;). Genauso wie alle anderen Programme auch. Und ob ich jetzt 30sek oder 1 min auf das Laden einer Karte in irgendeinem Spiel warte macht schon einen rießen Unterschied. Und auch allein die Tatsache das man keine "schreiende" sich drehende HDD unter dem Tisch hat ist schon sehr angenehm .Den SSD´s jetzt die Schuld zu geben das Menschen sich mehr auspowern "müssen" find ich irgendwie ziemlich mager O.o.
 
Cyberfox x64 braucht bei mir ca 1,5s auf einer samsung 840 pro 128gb, allerdings war der da in der gleichen Windowssession schonmal gestartet worden. Es könnte sein das sich die Startzeit geringfügig erhöht wenn man den das erste mal nach einem Windowsneustart startet.
Die Ladezeiten von sämtlichen Programmen sind nahezu nur noch abhängig von der Rechenleistung der CPU oder anderen bremsenden Faktoren wie Netzwerkzugriffe oder allgemeine programmierte Wartezeiten. Man kann es in etwas damit vergleichen wie wenn man von <1Mbit Internet Anschluß auf wenigstens >=5Mbit umsteigt, es macht auf jedenfall süchtig :-) Man könnte auch den Vergleich 75Hz Röhrenmonitor zu lcd Monitor anführen, ich würde den heute nicht mehr ertragen können weil der eben so extrem flackert. (hat nichts mit der Bildwiederholfrequenz zu tun)
 
@X2-3800: Kommt drauf an was man Spielt. Ich hab für DOS, Win95 & 98 und meine Voodoo Karten eine 19" Röhre. Ebenso für XP Spiele die keine 1920 zur Auswahl haben. Für meine alten Konsolen habe ich eine Loewe Röhre mit analog Chassis. Hat zwar nichts mit SSD zu tun aber dazu habe ich erst hier was geschrieben: http://winfuture.de/news,81993.html#c2429515
 
@dd2ren: Über 1 TB für unter 100€ ? Da wirst aber bestimmt noch ne weile darauf warten müssen ... Das gibts bestimmt erst ca ab win 28-30 ;-)
 
@Vectra-let: Na ich hoffe das es in 2 Jahren soweit sein könnte :D 500gb gibt es doch schon für 180 euro :)
 
Würde mich wundern wenn ich in 10 Jahren noch so kleine SSDs im Einsatz habe. ;)
 
Ich setze SSDs grundsätzlich nur in Laptops ein. Weil dort ihre Erschütterungsunempfindlichkeit ihre ganzen Nachteile halbwegs aufwiegt. Auf Desktoprechnern laufen bei mir ausnahmslos Energiesparfestplatten. Bis auf den etwas langsameren Boot haben die auf meinen Workstations keine Nachteile gegenüber SSDs, aber eine Menge Vorteile. Neu Booten tue ich nur alle paar Monate. Da würden mich selbst mehrere Minuten Bootzeit nicht stören.
 
@nOOwin: Du nutzt auch 7 Jahre alte Laptops und sagst sie seien brauchbar :D Fakt ist HDDs im Desktop sind 1. laut und 2. langsam. Bei einer SSD ist das Programm quasi sofort offen und auch viele Bilder, Musik oder Dokumente werden mit Vorschau im Ordner quasi sofort angezeigt.
 
@desire: Bei meinen seit über 15 jahren komplett aus dem Hauptspeicher laufenden Linux-Systemen und bei dem ebenfalls komplett aus dem Hauptspeicher lauffähigen Windows Vista, welches ich neben Windows XP als einziges Windows produktiv einsetze, starten Programme aus dem Hauptspeichercache und nicht von der Platte. Da der Hautspeicherzugriff performanter ist als der der leistungsfähigsten derzeitigen SSD, starten meine Programme schneller als müssten sie von einer SSD geladen werden. Bei Workstations mit einem Minimum von 24GB Hauptspeicher passen da eine Menge Anwendungen neben dem kompletten Betriebssystem in dem Hauptspeichercache und da ich meine Rechner nur alle paar Monate wirklich neu boote und ansonsten nur in den Ruhemodus fahre, liegen schon nach der ersten Woche nahezu alle jemals benötigten Anwendungen im Hauptspeicher und da Vista sie, im Gegensatz zu dem für Hardware mit weniger Hauptspeicher und schnellere Boots designten Windows 7/8, erst aus dem Hauptspeichercache wirft, wenn der Hauptspeicher voll ist und Platz gebraucht wird, sind bei mir alle benötigten Anwendungen ohne einen einzigen Plattenzugriff direkt aktiv, wenn ich sie brauche. Wenn man Systeme mit einem für schwachbrüstige Hardware gebauten Speichermanagement hat, wie z.B. Win XP/7/8, welche schon beim Boot und ohne Not Daten aus dem Hauptspeicher in den langsamen Pagefile auf Platte auslagern, dann braucht man natürlich eine SSD wenn man der Arbeitsgeschwindigkeit meiner Systeme auch nur nahe kommen will. Für mich macht eine SSD hingegen keinen Sinn, weil meine Programme aus dem Hauptspeicher schneller starten als von SSD.

Davon abgesehen arbeite ich in meinem Büro zu Hause mit KVM-Switches und habe daher weder Festplatte noch Geräte mit Lüftern an meinem Arbeitsplatz stehen, die Krach machen könnten. Monitore, Pendisplay, Joystick, Tastatur und Maus hängen am passiv gekühlten KVM-Switch. Die Rechner stehen in einem Kellerraum unter meinem Büro. Es ist so ruhig in meinem Büro, dass ich das Knistern der Hochspannung und das Schaltnetzteil meiner Röhrenmonitore hören kann, wenn ich nicht gerade etwas tippe.

Da ich auf meinen Desktop-Rechnern keine SSDs verwende, brauche ich auch Dinge wie den Defragmentierungs- und Schattenkopie-Dienst auf Windows nicht zu deaktivieren, wie ich es auf meinen Tablet-Convertibles mit SSDs leider muss, damit die SSDs halbwegs lange leben. Allerdings laufen selbst die Systeme auf meinen Tablet-Convertibles direkt nach dem Boot plattenunabhängig aus dem Hauptspeicher, weil das eben performanter als von der SSD ist und damit Schreibzugriffe nur bei gelegentlichen Syncs der Hauptspeicherdaten mit der Platte erfolgen und somit die SSD sehr schonend behandelt wird. Während bei Freunden welche die Schreibzugriffe nicht minimiert hatten schon einige SSDs nach nicht einmal einem Jahr im Eimer waren, hält meine älteste Intel-SSD nun seit über 4 Jahren in einem meiner Tablet-Convertibles durch.

Meine Arbeitsdaten/Dokumente zu Hause liegen in den im Minimum 48GB grossen Hauptspeichern meiner Intranetserver. Meine selbstgemachten Videos und Fotos liegen in deren RAID6-Festplatten-Arrays. Auch wenn die Hardware mittlerweile schon etwas älter ist, da ich kein Fan vom (U)EFI-Bios in seiner derzeitigen und zukünftigen Ausgestaltung bin und daher keine neuere Hardware kaufe, habe ich da noch nie ernsthaft auf eine Verzeichnisansicht im Dateimanager warten müssen. Nicht einmal beim Durchflippern von Verzeichnisordnern mit einigen 1000 Dateien pro Ordner.

Vorschau im Ordner habe ich allerdings auch immer abgeschaltet, da das auf Windows ein Einfallstor für Malware ist und ich daher nicht möchte, dass der Explorer Dateien für eine Vorschau öffnet. Allerdings lädt Windows selbst über das Netzwerk von meinem Uralt-Linux-NAS, welches lediglich 7MB/s an sequenzieller Datentransferrate schafft, einen Ordner mit über tausend selbstgemachten Bildern im Vorschaumodus immer noch schneller als ich die ganzen Bilder nach einem speziellen Bild durchsehen kann. Schneller braucht das wirklich nicht zu sein und meine Server sind dank RAID6, Multiport-LWL-Netzwerkkarten, Lichtwellenleiter-Netzwerk und Port-Trunking an meinen Switches entschieden schneller im Liefern vom Daten von normalen Festplatten als mein altes NAS.

Kein Grund also, sich mit SSDs mit ab dem Neukauf sterbenden Speicherzellen und deren speziellen Bedürfnissen abzugeben.
 
@nOOwin: Ja du bist schon ein lustiger Troll, hat natürlich jeder einen Keller für seine riesen Serverfarm mit veralteten Betriebssystemen :) Außerdem kauft man sich nach 2 Jahre doch eh neue Hardware, also können die Speicherzellen ruhig sterben ;)
 
@desire: Auf Servern fährt ohnehin niemand dem seine Daten lieb sind ein neues Betriebssystem. Die werden sogar direkt mit "alten", lange supporteten Versionen verkauft, damit der Kunde nicht Betatester spielen muss.

Den Setup mit einem (allerdings simpler gestrickten) KVM-Switch hatte ich schon als "armer" Student. Meine beiden Desktoprechner damals standen in einem mit Schaumstoff schallgedämmten Schrank, der mit einem ebenfalls schallgedämmten Schnorchel an der Raumentlüftungsöffnung hing, so das ohne zusätzlichen Lüfter die warme Luft von der Gebäudelüftung aus dem Schrank abgeführt wurde.

Wie Du siehst, braucht man keinen eigenen Keller, sondern nur etwas Grips um einen nahezu lautlosen Setup hinzubekommen. Darüberhinaus sind die Lüfter in den meisten Rechnern heutzutage lauter als Energiesparfestplatten. In den auch nicht billigen, moderneren Rechnern meiner Bekannten kann man eine WD Green oder vergleichbare Festplatten schon bei Random-Zugriffen kaum durch den Lüfterlärm der Grafikkarte oder den des Radiatorkühlers hören. Wegen der Lautstärke da eine SSD einzubauen ist sinnlos.
 
@nOOwin: Unglaublich intelligent seinen Rechner in einen Schrank zu stellen :D Dank meines SilverStone Fortress FT02, welches ich noch mit Alubutyl innen verkleidet habe, SSD und Haswell ist mein Rechner ebenfalls lautlos. Auch die 180mm Lüfter von Silverstone sind bei 500-600 Umdrehungen lautlos und halten das System selbst unter Volllast kühl. Ich habe auch 4x WD Green in meinem Rechner 3x 2TB und 1x 1,5TB, die WDs sind das einzige was man hört, wenn sie denn an sind.
 
Mich würde interessieren, ob die SSD ihre Geschwindigkeit behält, wenn sie mit BitLocker voll verschlüsselt ist. Meine alte Samsung 830 Pro knickt dabei schon stark ein :(
 
@desire: möglicherweise weil dann nicht mehr die Festplatte der begrenzende faktor ist, sondern die CPU!?! Verschlüsseliung braucht Rechenleistung und solang die CPU das nicht direkt in Hardware unterstützt sehe ich da keine chance das man das irgendwie vermeiden kann.
 
@X2-3800: Sicherlich nicht, meine CPU ist zu 0-20% ausgelastet, wenn ich boote oder z.B. Word starte, außerdem haben alle neuen CPUs AES integriert. Gut Word ist auch sofort geöffnet, aber z.B. die Windows-Anmeldung dauert seit der Verschlüsselung mit BitLocker ziemlich lange, ca. 5-10sec. Die Intel SSDs sind mit Verschlüsselung sogar teilweise schneller, seltsam :D. Ich denke das liegt einfach am Controller der SSD, die alte Samsung kommt damit wohl nicht klar. Es wäre toll wenn die Hersteller solche Angabe in die technischen Daten mit aufnehmen würden, also "Ist geeignet" oder nicht.
 
@desire: Naja, es ist möglich das durch die verschlüsselung irgendwelche optimierungen bei den 830er Samsung ssds nicht greifen. Wenn du schon ein Gegenbeispiel hast, siehe Intel SSD, dann gäbe es sonst glaube ich keine naheliegendere Erklärung.
 
@desire: SSDs werden generell immer langsamer je mehr Dateien darauf geschrieben wurden. Das liegt daran, dass aufgrund des Wear-Levelings, auch wenn Du die Festplatte nie komplett vollgeschrieben, sondern vorher immer Dateien gelöscht hast um Platz zu schaffen (ganz vollschreiben sollte man eine SSD ohnehin nicht, da das Wear-Leveling dann nicht mehr effizient funktioniert und man dem Sterben der wenigen noch für Write/Erase-Zyklen verfügbaren Speicherzellen dann zusehen kann), irgendwann in allen Speicherzellen Informationen gespeichert sind (selbst wenn diese als gelöscht markiert sind). Da es nicht möglich ist, einzelne Speicherzellen zu löschen um sie neu beschreiben zu können, sondern nur ein ganzer Block Speicherzellen gelöscht werden kann, muss die Festplatte, wenn das Wear-Leveling irgendwann jede Speicherzelle der SSD schon mal benutzt hat, beim Schreiben neuer Daten jeweils einen kompletten Block Speicherzellen einlesen, Informationen die in diesem gelöscht werden können im Zwischenspeicher löschen, dort die neuen zu speichernden Informationen zwischen den alten Informationen des Blocks plazieren, die weiterhin gespeichert werden sollen und dann den ganzen Block in den zuvor komplett gelöschten Block auf der SSD zurückschreiben.

Dieses Verfahren zu beschreiben ist schon umständlich und wenn die Platte das bei einem Schreibzugriff bei zig Blocks machen muss, dann wird sie eben dementsprechend langsamer. Dagegen hilft nur eines: Alle Daten sichern, alle Speicherzellen der SSD mit Herstellertool komplett löschen, SSD mit Daten neu beschreiben, sich über die wiedergewonnene Geschwindigkeit freuen.

SSDs sind nunmal ein sehr mit Mängeln behaftetes Massenspeicherkonzept. Gerade bei einer Verwendung als Systemlaufwerk. Als Datengrab wenn man selten Daten schreibt/löscht sind sie garnicht so übel. Da stört nur der Preis gewaltig.
 
@nOOwin: Ich habe noch keine SSD sterben sehen und langsamer ist bei mir auch noch keine geworden, selbst meine ca. 3 Jahre alte Corsair Force 3. Die Samsung 830 Pro habe ich jetzt 1,75a und auch die läuft noch wie am ersten Tag, wenn sie denn nicht verschlüsselt ist. Wobei ich gerade eben eine "Performance Optimization" mit dem Samsung-Tool gemacht habe und es nun so aussieht, als sei die SSD nicht wirklich langsamer, auch mit Verschlüsselung. Und meine neuere Samsung 840 Pro läuft auch schon 1,5a ohne Probleme und auch verschlüsselt wie am ersten Tag. Es war lediglich die 830 Pro die gestern, den ersten Tag nach der Verschlüsselung durch BitLocker kurz eingeknickt war. Keine Ahnung woran das lag, vielleicht auch am OS, jetzt nach der Optimierung geht sie jedenfalls wieder mit fix, so wie vorher auch immer.
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