Recht auf Vergessen: Google erhält am 1. Tag 12.000 Lösch-Anträge

Der Europäische Gerichtshof hatte vor Kurzem in einem viel beachteten Urteil festgelegt, dass Google unter bestimmten Umständen Links zu Personen löschen muss. Der entsprechende Antrag ist seit Freitag online - und wurde in den ersten 24 Stunden ... mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Flagge, EU-Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr Eu, Europa, Europäische Union, Flagge, EU-Flagge Eu, Europa, Europäische Union, Flagge, EU-Flagge Nicolas Raymond / Flickr

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Aus meiner Suchmaschine wird nichts gelöscht ^_^

Meine Empfehlung: http://yacy.net/de/index.html

Seit eure eigene Suchmaschine. Seit unabhängig.
 
@C.K.Nock: Aber seit wann?
 
@TiKu: Mit YaCy kannst du eine Lokal Suchmaschine betreiben dessen Index Daten über P2P getauscht werden. Somit bleiben alle Suchanfragen auf deinen eigenen PC, Erst wen du die gefundene Seite Öffnest betrittst du das Internet.

Mehr Infos:
https://www.youtube.com/watch?v=s6dxdLsyY7Q
https://www.youtube.com/watch?v=stvNABuzt6M

Quelle: Sempervideo.de
 
Kann ich dort auch Facebook löschen lassen ;)
 
Wer weiterhin die Suchergebnisse der "Gelöschten" finden will nutzt www.google.com/ncr.
 
Ausweiße ? selbst wenn man sich löschen lässt, bleiben die sachen auf irgendwelchen ami servern.
 
@merovinger: es wird ja nicht Gelöscht ... nur in Deutschland nicht angezeigt ^_°
 
@C.K.Nock: oder so :D
 
@merovinger: Wiedermal ein Urteil vom Europ.Gericht ohne Sachverstand! 1. Macht Löschen, soweit im INet überhaupt möglich, nur Sinn, wenn die eigentlichen Daten und nicht lokale Suchverweise gelöscht werden. Google.com wird wohl mehr Zulauf erhalten...
und
2. Ist die INet-Suche so bald nicht mehr viel Wert, wenn jeder Sachen löschen lassen kann, die ihm nicht passen.
 
Gibt es eigentlich auch schon die entsprechenden Formulare für Bing, Yahoo und Co?
 
@Overflow: Nein. Wahrscheinlich aus demselben Grund, der Microsoft als einzigen OS-Hersteller zur Zwangsbrowserwahl verdonnert.
 
@DON666: Aber hier gehts ja um Datenschutz und nicht Monopolmissbrauch. Wäre ja irgendwie etwas sinnlos, wenn man die gelöschten Daten einfach über Bing, Yahoo oder andere Suchmaschinen finden könnte, vor allem, weil im Urteil auch nicht "Google" steht, sondern "Suchmaschinenbetreiber"
 
@Overflow: NEIN, es geht >leider< nicht um Datenschutz, es geht dem "Sinn" nach um "Person-Einzeldaten-Suchanzeige-Schutz" auf Antrag.
Datenschutz wäre das die Daten nicht mehr zugänglich oder nicht mehr vorhanden sind, das ist mit dem Urteil und er Umsetzung Googles eindeutig NICHT der Fall!
Für alle anderen Suchmaschinen-Anbieter gilt das Urteil auch das es Übertragbar ist, diese werden wohl warten bis Sie das abgemahnt werden (Verbraucherschutz).
 
@Overflow: Es ist Sinnlos!!!, da das Urteil nur für die europäischen Ableger der Suchmaschinen gilt.
Macht ja auch keinen Sinn den Wegweiser zu einem gefährlichen Abhang zu verbieten, weil da mal jemand heruntergefallen ist.
 
So was schwachsinniges. Die Daten bleiben ja trotzdem erhalten und sind über Suchmaschinen auch immer noch zu finden.
 
@picasso22: Gerade das Nicht-Finden könnte aber ebenso zu einem Problem werden, worüber sich aber auch keiner Gedanken macht. 1)Es werden überall neuer Arbeitgeber usw. bei diesem Thema erwähnt. Picasso22 bzw. Heinz Müller ist auf Google.de nicht zu finden, aber auf Google.com oder Bing.com. HMMMH.... 2)Vor 10 Jahren gab es irgendwelche Saufbilder von dir, jetzt betreibst du einen recht gut gemachten Blog. HMMMH.... Von dem Nicht-Finden abgesehen: 3)Wenn ich mir das Formular von Google so ansehe, steht da "die Angabe der URL aller Links, die in einer Google-Suche nach Ihrem Namen erscheinen und deren Entfernung Sie beantragen möchten" Einzelne URLs angeben?¿ HMMMH... 4)Zensur bei z.B. Politikern. "werden wir jede Anfrage individuell prüfen und zwischen den Datenschutzrechten des Einzelnen und dem Recht der Öffentlichkeit auf Auskunft und Informationsweitergabe abwägen." Da dürfte es noch einige Einzelklagen gegen Google geben. Mal abgesehen davon, dass es mir auch irgendwie nicht behagt, dass Google über diese Zensur entscheidet. HMMMH... Nicht nur das es die zu löschenden Daten ja weiterhin im WWW gibt, dass Ganze ist auch sonst ziemlich unausgegorener Mist.
 
https://www.youtube.com/watch?v=5yHRWaYr5BI <-- Sagt alles
 
Das Problem habe ich nicht.
Ich bin eine digitale Leiche.
 
gestern im tv gehört das 40% dieser anträge aus deutschland kommen. peinlich peinlich :D
 
@walterfreiwald: Was ist daran peinlich? Klar, die Daten verschwinden nicht aus dem Netz, sondern sind nur etwas weniger leicht aufzufinden. Aber was ist daran peinlich, wenn sich Menschen einen Kopf um ihre Daten machen? Peinlich finde ich eher, dass viele ihr komplettes Leben im Web zur Schau stellen.
 
@walterfreiwald: Und 90% von Journalisten, die es für ihren Artikel, ihre TV-Sendung etc. getestet haben. ;)
 
Da kann es einen ja nur schütteln!
Bei so wenigen (Europaweit) "Anträgen" auf nicht Beachtung in (Noch nur) Google-Suchergebnissen, rollt schon die Empörungslawine der Gaffer.
Unterstützt durch die Gezielt verdrehte Falsch Meldung eines "Recht auf Vergessens", das so nie angedacht war/ist, das Urteil kann nur die "Schnüffel Analytik" der Suchmaschine auf Privatpersönlicher Basis und in beantragten Einzelfall einschränken.
Die Fragestellung des Einzelfalles ist sehr weit davon entfernt eine Lösung zu bieten, den >Nicht< genehmigten und >Nicht< gewollten Datensammel Fetischismus einzuschränken oder zu verbieten, dessen einziges Ziel es ist aus uns steuerbare "Avatare" zu machen die dankbar in die "Sklaverei" gehen.
Sollte es jemals ein wirkliches "Recht auf Vergessen" geben, so würde sich das auf alle gesammelten und eingestellten Daten beziehen egal wo!
Anders Ausgedrückt: Das Netz könnte diese Person vollständig vergessen, sie wäre nicht mehr existent für das Netz!
 
@Kribs: Leider sind die Kostenlosen Angebote für viele zu verlockend um da Selbstdisziplin zu üben. Und eine gehörige Position der Selbstdarstellung gibt dann den Rest dazu.
Merke: Jeder Kopf hat seinen Preis;-)
 
@LastFrontier: Sorry, verstehe jetzt nicht den Zusammenhang zu meine Post?

"Interpretiert": Ob Bezahlt oder Kostenlos ist völlig egal, den schon das Starten des Browsers gibt ungewollt Daten an den Provider (Den ich bezahle), der verkauft sie an x und an Y und an..., das macht doch den wirklichen Daten - Zusammenhang zu mir möglich, denn z. B. Google hat weder meinen Namen noch meine Adresse (Außer ich habe es ihnen gegeben)!
Erst diese Verknüpfungen der möglichen Datenorte mit den Verfolgungsdaten ergibt das "Persönlichkeitsbild"! Deshalb ist es unerheblich ob un/bewust Kostenlose Dienste benutzt werden, wenn das Einwohnermeldeamt die Persönlichen Daten verkauft (in NRW leider immer noch)!
Also ist selbst der bewusste Gebrauch von Software und Dienstleistungen nicht maßgebend für das Daten-Volumen geschweige denn für das zuordnen zu der Person. Alleine die nicht überschaubaren und stillschweigend geteilten/gehandelten Daten sind auschlaggebend!
 
@Kribs: Der Browser gibt aber keine Adressdaten weiter. Auch der Provider gibt diese nicht weiter.
Aus den Daten die der Browser weitergibt kannst du nur Rückschlüsse auf eine bestimmte Region ziehen und wie sich diese User verhalten.
Wenn jemand es will, wird er im Netz auch nicht gefunden.
Und das steht und fällt mit dem, was ich dem Netzpreisgebe.
Wer natürlich so bescheuert ist und sich bei jedem Mist mit Klardaten anmeldet dem gehört es nicht anders.
Das geht schon los bei der email-adresse. Ich habe mit Spam absolut null Probleme. Alle Mails deren Absender nicht bekannt sind, landen im Mülleimer. Die schaue ich nicht mal an. Und für irgendwelche Portale tut es eine Fakemail-Adresse die alles nach 24 Stunden löscht. Das interessiert gar nicht was darin landet.
Was ein kostenloser Dienst, der mich eh mit Werbung bombardiert (und daraus ja auch finanziert) mit meinen Klardaten will, ist mehr als fraglich - nur um mich mit noch mehr Werbung und auch gezielter zu verfolgen und zur Abnahme seiner oder Produkter dritter zu nötigen.
Die, welche deine Daten wollen sind zu 99% die kommerzeiellen Unternehmen die damit Geld verdienen - also vor allem die, welche Werbung betreiben und die Gangster die dich mit ominösen Gewinnen beglücken wollen. Und natürlich die, die davon leben echte reale Adressen zu kaufen und verkaufen.
Und noch einmal: Das Netz muss überhaupt nichts vergessen. Was ich ihm nicht gebe, kann es auch nicht speichern.
Das liegt aber an jedem einzelnen und nicht überwiegend an den ganzen Datendieben. Einfach weil der überwiegende Teil der Anwender seine Daten zu leichtfertig handhabt.
 
@LastFrontier: Ich hab mich mal bei irgend einem Portal mit Fakenamen angemeldet. Schon sehr interessant zu sehen, wie häufig diese Daten inzwischen weitergegeben wurden und was im Spam-Ordner auf meiner "Sammeladresse" für solche Aktionen landet.
 
@RebelSoldier: Mittlerweile kann dir das sogar passieren, nur weil so ein Dödel sein Adressbuch für facebook oder irgend eine App freigibt oder die Software einfach von sich aus abgreift.
Oft kommt es mir so vor als würde das die Leute überhaupt nicht jucken.
Und die wenigen die sich darüber bewusst sind und mit denen man das ernsthaft diskutieren kann - sind einfach zu wenige und werden auch noch als paranoid hingestellt.
Eines Tages sind wir so vernetzt dass mit einem einzigen Klick nicht nur deine digatle sondern auch reale Existenz ausradiert wird.
Mittlerweile ist man ja schon verdächtig wenn nichts über einen im Netz gefunden wird.
 
@LastFrontier: Das ist nicht richtig!
Du kannst dich nur im Netz verstecken, wenn du es rein gar nicht nutzt. Der Browser gibt genug Informationen über dich Preis, damit du auch ohne Tracking-Cookies zurückverfolgt werden kannst. Das Schlagwort lautet "Browser-Fingerprint".
Du müsstest jedes mal wenn du ins Netz gehst, den Browser wechseln, die Auflösung des Bildschirms ändern, ein anderes Betriebssystem nutzen etc.

Fu bist doch nicht ernsthaft so naiv, dass du wirklich glaubst, dich im Netz verstecken zu können?

Irgendwann kommen sie an deine Klardaten, sei es durch dritte, dessen Apps sie Zugriff auf ihr Telefonbuch geben, in dem deine Daten drin stehen und deine Facebook-Adresse...
 
@KingGozza: Da muss ich dir widersprechen.
Ich könnte dir meine Klardaten geben - und du wirst nichts finden.
Wie erwähnt braucht es dazu Disziplin und ein kleines bisschen Hirn.
Oder was glaubst du warum es oft Jahre dauert Terroristen zu stellen, oder warum es nahezu unmöglich ist Vereinigungen wie Hells Angels oder Banditos zu unterwandern?
Al Kaida z.B. wurden nur durch dumme Zufälle gesprengt. Auch die NSU-Mörder konnten 10 Jahre lang ungstört Morden und Rauben.
Und sie haben sich alle fleissig im Internet und auch der Öffentlichkeit bewegt. Mitten unter uns - am hellichten Tag.
 
Ob nun löschen, nicht anzeigen oder was auch immer. JEDER Mensch sollte einfach folgende Faustregel beherzigen:

Was man ins Internet stellt - das steht dann da.
 
@dognose: mit der Ergänzung: .... und zwar verdammt lange und für alle sichtbar.
 
@dognose: Was im Internet ist, bleibt im Internet! Aber mich wundert es nicht, die Anträge werden von den selben Leuten kommen, die damals auch bei StreetView die Häuser haben verpixeln lassen etc.. Nämlich von denen, die es nicht begriffen haben. In allen Print und audiovisuellen Medien wird davon gesprochen das die Vergangenheit gelöscht wird. Das ist ja aber totaler Schwachsinn. Es wird nur in Deutschland das Suchergebnis nicht mehr angezeigt. Nimmt man eine andere Suchmaschine oder gar eine andere Google Seite, schon findet man es wieder. Absoluter Müll! Die Leute sollten sich anständig benehmen und nicht jeden Mist ins Netz stellen, dann müssten sie anderen Leuten nicht unnötig Arbeit machen. Aber das war mal wieder so ein Thema, das die Haus und Hof Berichterstatter der Regierung nutzen mussten um die Massen mal wieder abzulenken. So konnte man unter anderem das Thema, dass der Bundesgeneralstaatsanwalt gesagt hat, wir haben nicht genug Beweise gegen die USA, schon unterbuttern...
 
@fieserfisch: Auch in Deutschland wird gesammelt und nicht mehr gelöscht - siehe Schufa!!!
 
@LastFrontier: Das ist ja Finanzsektor, die dürfen eh all das, was andere nicht dürfen...die dürfen nur eins nicht, was andere dürfen, pleite gehen... >.<
 
Gibts ein praktikables Beispiel für einen berechtigten Löschantrag wo das öffentliche Interesse (z.B. Politiker <-> Korruption) weniger zählt als der Persönlichkeitsschutz? In den Medien wurden so oft Schulden angeführt. Ich glaube kaum, dass irgend eine Newsseite darüber berichtet wenn ein 0815 Bürger sich verschuldet sodass dies in die Serps kommt o_O. Schon gar nicht in 12.000 Fällen ^^.
 
Finde ich eigentlich zu wenig.
 
"Tausende Anträge müssen neu gestellt werden
Schon vor der Veröffentlichung des Online-Formulars an diesem Freitag hat Google offenbar Tausende Anträge zur Löschung von Internet-Links erhalten. Wie der Konzern jetzt mitteilt, müssen die meisten dieser Anträge über das zur Verfügung gestellte Formular noch einmal neu eingereicht werden. Ob die betroffenen Antrag-Steller entsprechend informiert werden, teilte der Konzern dabei aber nicht mit. "

Sehr geschickter Zug von Google, zumindest solange der Staat und die Bürger nicht merken, wie sie von Google hinters Licht geführt werden !
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