Apple verkauft jetzt auch iPad Air und iPad mini mit EDU-Rabatt

Apple gewährt ab sofort allen Schülern, Studenten, Lehrenden und sonstigen Berechtigten im EDU-Bereich einen Rabatt auf das komplette iPad-Sortiment. Mit dabei sind überraschenderweise auch das iPad Air und iPad mini Retina, die beiden aktuellen ... mehr... Apple, Tablet, Ipad, iPad mini, iPad air Apple, Tablet, Ipad, iPad mini, iPad air Apple, Tablet, Ipad, iPad mini, iPad air

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Toll. Mit einem iPad Air oder iPad mini kann man als Student auch abseits Terminplaner und PDF-Vorlesungsscript-Reader wirklich viel anfangen. Schon Kommentare mal eben ins Script zu schreiben, wie ich es schon im Jahre 2005, kurz vor dem Ende meines Studiums mit meinem ersten Tablet-Convertible konnte, geht damit nicht ordentlich.

Heutzutage sehe ich des öfteren Studenten der Ingenieurwissenschaften mit einem iPad für das Script und daneben dem Collegeblock und Stift aus grauer Studienvorzeit mitschreiben, weil man auf dem iPad die Vorlesung nicht schnell genug mitschreiben (und erst recht nicht schnell genug Skizzen des Dozenten abzeichnen) kann. Ich frage mich, was das einmal für Ingenieure werden wollen, wenn sie heute nicht einmal in der Lage sind ein geeignetes Arbeitsgerät auszuwählen und stattdessen auf Lifestyle-Tablets, also einen lächerlichen Modetrend mit veraltetem, ineffizientem Bedienungskonzept aus den 90er Jahren hereinfallen.

Für weit weniger Geld als so ein iPad kostet würden sie ein Business-Tablet-Convertible ersteigern können, mit dem sie wirklich Mitschreiben und mit dem Script arbeiten könnten und auch Programmierumgebungen, Algebra- und Simulationssoftware aus dem Studium immer direkt vor Ort hätten und die hampeln mit Yuppie-Spielzeug herum und schreiben noch auf Papier.

Ich habe gespart wie ein Blöder, damit ich mir ein damals weit über 2000EUR teures Tablet-Convertible kaufen konnte und endlich keine Zeichnungen auf Papier mehr in mein ansonsten mit dem Laptop mitgeschriebenes Script einscannen musste, sondern Zeichnungen und Notizen direkt in der Vorlesung ins Notebook bzw. Tablet-Convertible eingeben konnte und einige Studenten heute kriegen für unter 200EUR ein brauchbares Tablet-Convertible und kaufen sich allem Ernstes ein iPad für das Studium.

Aber was diese Studenten dann später im Job für Geräte entwickeln, kann man ja heute schon sehen: Wir haben heute Videokameras, die dank Rolling-Shutter-CMOS-Sensor keine schnellen Bewegungen mehr ohne sichtbare Verzerrungen aufzeichnen können und trotz Bildstabi ohne Stativ kein stabiles Bild mehr hinbekommen. Wir haben FullHD-Fernseher, auf denen jede andere Auflösung als 1920x1080 miserabel aussieht, weil sie von Skalierungsartefakten nur so strotzt und die mit ihren "Bildverbesserungsmassnahmen" wie etwa der Zwischenbildberechnung aus einem Film ein lächerliches Puppentheater mit bewegten Objekten mit Halo-Effekt drumherum und dahinter statisch stehendem Hintergrund produziert, den sog. "Videolook". Da habe ich vor 30 Jahren als Kind im Fernsehen bewegte Bilder gesehen, die natürlicher und näher an der abgefilmten Szene waren als der künstlich berechnete, artefaktdurchzogene Bildermüll, den einem ein heutiger Fernseher zeigt.
Und als wäre das alles noch nicht undurchdacht genug, haben wir inzwischen 40MP-Kameras im Consumer-Segment, aber nicht einmal im Profi-Segment gibt es Monitore, die ein 40MP-Bild in akzeptabler Qualität (also ohne Skalierungsartefakte - Pixel auf Pixel) als Ganzes darstellen können. Auf meinem professionellen 3000EUR-Eizo-"Bildbearbeitungsmonitor" kann ich nicht mal die 6MP-Bilder einer fast 10 Jahre alten DSLR als Ganzes Pixel-auf-Pixel darstellen. Wie viele Jahrzehnte soll ich warten, bis ich mir ein 40MP-Bild mal nicht nur in winzigen Ausschnitten des Gesamtbildes in guter Qualität ansehen kann? Erlebe ich das noch oder können das erst meine Erben, wenn überhaupt irgendwann mal jemand? Einen Monitor-Prototypen mit 40 Millionen Pixeln auf dem Display habe ich bis heute nicht gesehen und wenn, hätte der mit dem unnützen 16:9-Format auch noch das falsche Seitenverhältnis zur Darstellung von Fotos.

Schon anden obigen Beispielen sieht man gut, was heute für technologischer Quatsch erdacht und verkauft wird und das soll technologischer Fortschritt sein? Im Leben nicht. Das sind technologische Rückschritte wie die Verwendung des Fingertouch-Bedienkonzeptes auf heutigen Geräten und Betriebssystemen, welches sich schon in den 90ern auf SmartPhone und PDA als untauglich erwiesen hat und damals von den Menschen folgerichtig auch verschmäht wurde. Aber heute kann man per Werbung/multimedialer Gehirnwäsche selbst einigen angehenden Ingenieuren den letzten Unfug verkaufen. Das ist schon ziemlich blamabel.
 
@nOOwin: Du kannst nicht schnell genug schreiben? Soweit ich weiss kannst du dir einfach nen passenden stift kaufen und damit auf dem Ipad schreiben, wie auf einem Blatt papier...
 
@Fanel: Da das für Fingertouch ausgelegte Display des iPad nur Berührungen in der Grösse einer Fingerkuppe als Eingabe akzeptiert, haben die dafür erhältlichen Stifte für gewöhnlich eine breite Gummispitze mit der sich auch nicht viel präziser Schreiben/Zeichnen lässt als mit der Fingerkuppe. Skizzen zeichnen und eine Schreibschrifterkennung (damit man nicht immer die displayplatzverschwendende und nicht blind schreibbare Bildschirmtastatur nutzen muss, die nicht gerade für Übersicht im Dokument sorgt) nutzen funktioniert auf dem iPad nur umständlich, da unpräzise und langsam, wenn es denn überhaupt funktioniert, denn eine Schreibschrifterkennung die ihren Namen verdient habe ich auf einem iPad z.B. noch nicht gesehen.

Schreiben "wie auf einem Blatt Papier" ist unzureichend. Der Rechner muss den handschriftlichen Text in editierbaren Text verwandeln. Der lässt sich platzsparender speichern und besser weiterverarbeiten.
 
@nOOwin: Welche Geräte in den 90er Jahre hatten denn einen kapazitiven Touchscreen? Und welches BRAUCHBARE Tablet-Convertible bekommt man für 200€? Wenn du alles besser kannst, dann entwickle deine Geräte doch selbst Mr. Oberschlau.
 
@desire: Das ist ja der Punkt. Zum sinnvollen Arbeiten ist ein kapazitiver Touchscreen nicht notwendig. Ich denke nOOwin spricht von ThinkPad X-Tablets oder ähnlichen Geräten. Ein solches Gerät setze ich ebenfalls ein (X201 Tablet) und zum Arbeiten überhaupt kein Vergleich, insbesondere handschriftliche Aufzeichnungen sind damit wie auf Papier möglich. Die Technik nennt sich Wacom-Digitizer, unter anderem auch verbaut in den Samsung-Note-Geräten.
 
@desire: >>Welche Geräte in den 90er Jahre hatten denn einen kapazitiven Touchscreen?<<

Keines, da die Technik erst 1999 von Synaptics patentiert wurde. Aber ich habe auch nirgendwo von kapazitiven Touchscreens geschrieben, sondern auf das mangelhafte Fingertouch-Bedienkonzept verwiesen und das ist unabhängig von der zu seiner Realisierung benutzten Technik schlecht. Insbesondere für den Einsatz im Studium.

Ein 7 Jahre altes Business Tablet-Convertible eines beliebigen Markenherstellers kriegst Du heute bei eBay problemlos für um die 200EUR. Sogar in gutem Zustand. Ich weiss das, weil ich für mein 2007 gekauftes Tablet-Convertible in den letzten Jahren schon zwei nahezu neuwertige, gleich ausgestattete Brüder als Ersatz bzw. zum Testen ohne dabei meine Original-Installation zu beschädigen bzw. für besondere (risikoreiche) Einsätze gekauft habe. Das letzte ist schon ein Jahr alt und kostete damals mit Versand nur wenige Euro mehr als 200EUR. Mein erstes Tablet von 2005 gibt es sogar manchmal für um die 100EUR und selbst Vista läuft da drauf.

>>Wenn du alles besser kannst, dann entwickle deine Geräte doch selbst Mr. Oberschlau.<<

Ich brauche nichts zu entwickeln, was es für 200EUR ohnehin schon gebraucht zu kaufen gibt. Das macht ökonomisch betrachtet keinerlei Sinn.
 
@nOOwin: Das Fingertouch-Bedienkonzept ist alles andere als schlecht, niemand möchte ernsthaft einen Stift verwenden, den man nur verlieren kann und dann aufgeschmissen ist. Wenn man ein Fingertouch-Bedienkonzept hat ist man mit seinen Inhalten doch viel intimer verbunden, was die User-Experience erhöht. Und handschriftliche Eingaben funktionieren auch auf dem iPad, denn es gibt auch Stifte mit dünner Spitze bzw. kommt es immer darauf an wie stark man aufdrückt.

Super, ein 7 Jahre altes Business Tablet-Convertible ist allerdings nicht brauchbar, da keine stromsparende i-Prozessoren verwendet werden die eine lange Akkulaufzeit ermöglichen, keine SSD verbaut ist um zügig arbeiten zu können und der RAM wohl auch aufgerüstet werden müsste. Das ThinkPad Yoga kostet bei Campuspoint 1349€, mit brauchbarer Ausstattung und zum Studentenpreis. Bei eBay sind die Geräte leider nicht günstiger.
 
@desire: Wieso gibt es dann seit Jahren gleich diverse Firmen, die Stifte für Touch-Displays verkaufen, wenn laut Deiner Aussage "niemand [...] ernsthaft einen Stift verwenden" möchte? Ich habe derzeit keinen Bekannten mehr, der nur ein iPad und keinen Stift dafür hätte und viele meiner Bekannten nutzen das iPad lediglich zum bequemen Internetsurfen im Bett oder im Sessel und nicht für handschriftliche Notizen. Somit scheint selbst bei der primitivsten, weitverbreitetsten Nutzungsart eines Tablets ein Stift wohl irgendwelche Vorteile gegenüber dem Finger zu haben, obwohl es dabei grösstenteils nur darum geht auf Links zu klicken und Seiten herunterscrollen zu können.

>>Wenn man ein Fingertouch-Bedienkonzept hat ist man mit seinen Inhalten doch viel intimer verbunden, was die User-Experience erhöht.<<

Stammt das aus irgendeiner Werbung? Ich möchte mit meiner Tabellenkalkulation jedenfalls nicht "intimer verbunden" sein, sondern dort schnell Text eingeben können und zwar ohne das eine Bildschirmtastatur mir dabei einen Grossteil der Zellen verdeckt und mir so die Übersicht über die Tabelle nimmt. Sonst ist die User-Experience eher mau.

Stifte mit dünner Spitze, also einer Spitze mit um die 1mm Breite wie bei meinen Tablets, funktionieren auf reinen Fingertouch-Geräten mit kapazitiven Touch-Display nicht. Solche Displays erwarten für eine Eingabe die Auflagefläche einer Fingerkuppe. Mit einem Stift mit 1mm breiter Spitze kommt man da nicht weit.

>>Super, ein 7 Jahre altes Business Tablet-Convertible ist allerdings nicht brauchbar, da keine stromsparende i-Prozessoren verwendet werden die eine lange Akkulaufzeit ermöglichen, keine SSD verbaut ist um zügig arbeiten zu können und der RAM wohl auch aufgerüstet werden müsste<<

Ein ThinkPad Yoghurt mit einem Intel Core i7-4500U hat sich vor kurzem ein Freund von mir gekauft, der sich mal eines meiner Tablets für einen Beamer-Vortrag ausgeliehen hatte, davon begeistert war, aber offenbar ein Imageproblem damit hatte sich selbst ein solches gebrauchtes Tablet-Convertible zu kaufen und deshalb lieber 1000EUR mehr für weniger Funktionalität gezahlt hat.

Der Akku seines neuen Yoghurts ist unter Windows 8.1 mit maximaler Displayhelligkeit, WLAN an und unter Vollast auf einem Kern (Firefox mit 200 Tabs von werbeverseuchten Seiten und ohne Adblocker = Volllast ;-) ) nach etwa 2 1/2 Stunden leer. So fix geht das unter Vista, aber ansonsten gleichen Bedingungen, auf meinem Tablet-Convertible von 2007 nicht. Beim Videos rendern auf allen Kernen und maximaler Displayhelligkeit gibt das Yoga schon nach knapp über 2 Stunden auf. Auch da hält mein Tablet länger durch.

Im Unterschied zum Yoga kann ich an mein Tablet aber zusätzlich zum Hauptakku (der bei minimaler Displayhelligkeit, Arbeiten mit StarOffice und MP3-Musik hören nebenbei um die 7 Stunden durchhält) noch einen "Unterschnallakku" anklippen, der zudem das Tablet angenehm neigt, so das man noch besser drauf zeichnen oder tippen kann. Der Unterschnallakku bringt bei minimaler Displayhelligkeit, Arbeit mit StarOffice und MP3-Musik hören noch einmal an die 4 Stunden Laufzeit und ermöglicht es dazu den Hauptakku, wenn dieser leer ist, mitten im Betrieb aus dem Gerät zu nehmen und einen neuen, frisch geladenen Hauptakku anzustecken und das Gerät somit weitere 7 Stunden unter mässiger Belastung zu betreiben. Wenn einem die so erreichbaren 16-18 Stunden Dauerbetrieb, ohne zwischendurch an einer Steckdose festgenagelt zu sein, noch nicht reichen oder man das Gerät z.B. Videos rendern lässt oder darauf 3D-Shooter spielt, was die Batterien schneller leerzieht, kann man einen der Hauptakkus mit einem separaten Ladegerät an einer verfügbaren Steckdose, im Auto oder mit einem Solarlader (habe ich auf mehrtägigen Klettertouren so gemacht, wo keine Steckdose verfügbar war und ich den Wetterbericht vom Satelliten brauchte) aufladen und das Gerät praktisch unbegrenzte Zeit, ohne überhaupt einmal den Windows-Desktop verlassen zu müssen, komplett mobil betreiben.

Diesen Vorteil könnte der Mobile Core i7 des Yoga nicht einmal wettmachen, wenn er die Leistung einer Desktop-CPU bei gleichbleibendem Energieverbrauch hätte und dazu nicht in die Drosselung gehen würde sobald ihm im Yoga unter Volllast zu heiss wird (und das geht schnell).

Ein paar andere Gesichtspunkte hat mein Freund auch noch ausser Acht gelassen, als er mal eben das neueste und vermeintlich derzeit beste Business-Tablet-Convertible kaufen musste: So war ihm scheinbar entgangen, dass meine alten Tablet-Convertibles auf dem Displayrahmen einen Einschalter, ein Steuerkreuz zur Navigation auch ohne Stift-/Touchbedienung (das ist z.B. gut zum Weiterblättern oder Scrollen einer Webseite im Betrieb als eBook-Reader - man kann den Stift eingesteckt lassen und braucht zum Umblättern trotzdem nicht mit dem Finger auf dem Bildschirm herumschmieren) und weitere Tasten für Funktionen wie Escape, Strg-Alt-Entf, Reset und Rotieren des Displaybildes haben und das, obwohl er sie in seinem Vortrag genutzt hat um die Powerpoint-Seiten weiterzuschalten.

Wenn sich bei ihm nun z.B. auf Windows ein Spiel im Vollbild aufhängt und er daher mit Stift oder Touch im Tablet-Modus nicht mehr an die Bedienelemente des Desktops kommt um das eingefrorene Spiel im Taskmanager zu entfernen, darf er erst die Tastatur umklappen, um darauf dann mit Strg-Alt-Entf an den Dialog zu kommen aus dem er den rettenden Taskmanager starten kann. Dasselbe bei Programmen, bei denen die Escape-Taste der schnellste Weg ist aus bestimmten Vollbild-Darstellungsmodi oder Menüs wieder herauszukommen. In dem Fall muss man vielleicht nicht unbedingt die Tastatur hervorholen, da man oft mit dem Stift eine ausgeblendete Schaltfläche finden kann, die das Problem löst, aber mehr Zeit als auf meinen alten Tablets einfach auf dem Displayrand den Esc-Knopf drücken braucht man dafür allemal.

Auch bei Beamervorträgen die gerade mit dem Stift beschriebene Seite mit dem Steuerkreuz nach oben oder seitwärts schieben um z.B. Platz für neue Formeln zu haben, während man mit dem Stift schon bereit zur Eingabe ist, geht ohne Steuerkreuz auf dem Bildschirmrand im Tablet-Modus eben nicht.

Da ein 12"-Display zum darauf Schreiben und Zeichnen entschieden kleiner als mein heimisches 21"-Pendisplay ist, zählt dort maximale Displayfläche erst recht. Das Display meiner alten Tablets hat noch das flächenmässig grössere 12"-4:3-Format. Die Tablet-Convertibles, die danach herauskamen haben hingegen einen schmalen 12"-16:9-Bildschirm, der flächenmässig logischerweise kleiner ist als der 4:3 und eben schmal, so dass man in der Breite beim Zeichnen schneller Probleme bekommt, wenn man das Display z.B. hochkant im Arm liegen hat um jemandem anhand einer Skizze etwas zu erklären.

Ich könnte so noch eine Weile weiter machen und z.B. anführen, dass man beim ThinkPad Yoga die Garantie erlischt, wenn der Benutzer selber den Akku tauschen möchte. Der Arbeitsspeicher lässt sich erst recht nicht ohne Garantierverlust tauschen, da er nämlich fest auf dem Mainboard verlötet ist. Ebenso scheint die CPU fest verlötet zu sein, was ich aber an dem Yoga meines Freundes nicht näher verifizieren konnte, da es Schwachsinn gewesen wäre den Kühler bzw. die Heatpipes loszuschrauben obwohl das Tablet problemlos funktioniert. An meinem 7 Jahre alten Tablet-Convertible kann ich hingegen problemlos die CPU und jedes Speichermodul tauschen, da diese in Sockeln sitzen. Den Akku wechseln und einen anderen anstecken dauert nur ein paar Sekunden und man braucht dafür ganz gewiss nicht das Gerät aufschrauben, wie beim ThinkPad Yoga. Dazu passt ein zweiter Akku ans Gerät, der das Gerät alleine 3-4 Stunden in Betrieb hält falls es einmal so lange dauern sollte den Hauptakku zu wechseln. ;-)

Wenn man sein Tablet-Convertible, so wie ich, auch im Strand- oder Kletterurlaub mitnimmt, ist zudem eine ohne Schutz nach aussen weisende, unter den Bildschirm geklappte Tastatur im Tablet-Modus garkeine gute Idee. Stellt man das Yoga z.B. auf eine unebene sandige Fläche oder übersieht auf einer ebenen Fläche einen kleinen spitzen Stein ist eine Beschädigung der Tastatur, des Touchpads oder gar des Trackpoints vorprogrammiert. Mein Freund hat sich das Touchpad seines ThinkPad Yoga gar beim Arbeiten mit dem Gerät auf den Schoss im Zug an seiner Gürtelschnalle zerkratzt. Mein altes Tablet-Convertible hat im Tablet-Modus hingegen eine metallene Unterseite und die Tastatur liegt geschützt im Inneren.

Ach ja, eine SSD habe ich einem meiner alten Tablet-Convertibles ebenfalls verbaut. 2007 gab es längst SATA-Anschlüsse in Notebooks und somit kann man da so gut wie jede 2.5"-SATA-SSD verbauen. Ich brauche die gegen Erschütterungen des Gerätes bei sportlichen Betätigungen und nicht zur Performance-Steigerung. Mein Vista und erst recht mein Debian-GNU-Linux laufen nach dem Booten komplett aus dem RAM und nicht zum Teil noch von Festplatte, wie alle anderen Windows-Versionen es tun. Daher macht eine SSD bei mir lediglich den Boot schneller. Da ich oft nur alle paar Monate mal neu boote und ansonsten meiner Systeme nur in den Ruhemodus fahre, stört mich die längere Bootzeit einer Festplatte nicht wirklich. Aber eine Festplatte ist eben erschütterungsempfindlicher als eine SSD, daher beisse ich zumindest bei einem meiner Tablets in den sauren SSD-Apfel.

Eigentlich kommt selbst Vista mit den 4GB standardmässig verbautem RAM aus. Für die Dinge, die ich hauptsächlich mit meinen Tablets mache reichen sogar 2GB. Denn Foto- oder Videobearbeitung mache ich höchstens mal im Urlaub mit dem Tablet, wenn kein Desktoprechner verfügbar ist. Aber ich könnte durchaus 8GB RAM reinstecken, da bei mir ja der Hauptspeicher nicht fest verlötet ist, wie er es im ThinkPad Yoga leider ist.

Wie Du siehst, ist mein 7 Jahre altes Tablet-Convertible derart gut durchdacht, dass es heutzutage absolut nichts Vergleichbares mehr gibt und wer glaubt automatisch immer das Beste zu bekommen, wenn er teure Neugeräte kauft, der liegt heutzutage regelmässig falsch und gibt viel Geld für undurchdachten Technikmüll aus. Ich brauche nicht sparen, aber ich kaufe mir eben immer die imho am durchdachtesten konstruierten Geräte. Wenn es die nur noch für unter 200EUR gebraucht bei eBay gibt statt für 2000EUR im Shop, dann ist das allerdings ein netter Bonus, der mich für das Nachdenken über mir wichtige Funktionalitäten anstatt einfach blind zu kaufen etwas entlohnt.
 
@nOOwin: Schrifterkennung ist auch auf grossen Boliden noch immer ein Problem. Für solche Sachen brauchts tatsächlich Rechenleistung.
Zudem muss OCR auch auf die jeweilige Sauklaue trainiert werden.
Also wer da nicht schon von haus aus ein gutes und gleichmässiges Schriftbild hat, tut sich da besonders schwer.
Apple hatte da sogar in den 1990ern ein gut funktionierendes Gerät: den NEWTON. Der war aber seiner Zeit 15 Jahre voraus.

Wenn du ein x86 Tablet-PC mit Touchscreen haben willst legst du da auch heute noch über 1000.- € hin.
Der Rest ist Software (app) - sache. Einer meiner Neffen studiert auch Maschinenbau - mit einem iPad in den Vorlesungen und zu Hause einen Boliden für die CAD-Programme und Simulationen.
Seine Fachbücher hat er grösstenteil als epub und kann dort sehr wohl Anmerkungen hinzufügen.
Bei PDF geht das nur, wenn der PDF-Ersteller das auch zulässt. Und dann auch wieder eine Frage der entsprechenden App. Also wenn der Scriptersteller keine Eingaben zulässt ist das nicht ein Software- oder Geräteproblem sondern liegt am Erzeuger (weil er das vielleicht so will).

Was deinen Monitor betrifft:
Wenn du mehr Fläche brauchst schaltet man einfach mehrere (rahmenlose) Monitore zusammen. Das geht schon seit ende der 1980er (mit Mac II sogar serienmässig vorhanden). Und aktuell nimmst du den neuen Mac Pro (die Abfalltonne) und machst das mit bis zu 4 4k-Monitoren.
Und ob eine Kamera mit 40 MP tatsächlich auch echte 40 MP bringt ist bei über 90% der Modelle zu bezweifeln. Zumindest bei den Kompaktgeräten. In der regel wird da interpoliert (hinzugerechnet - und interpolieren heisst immer erfinden bzw. dazulügen).
Ist der gleiche Käse wie bei den Full HD-TV mit bis zu 800 MHz. Das Digitale Bild wird immer mit 50 MHz gesendet - und der TV rechnet (lügt dann dazu).
Was deinen Convertible von 2005 betrifft: der war mit WIN XP alles andere als komfortabel und Bedienerfreundlich. Deswegen ahben sich Touchscreen in der WIN-Welt auch kaum durchgesetzt - weil 99% der Programme gar nicht dafür ausgelegt waren; das OS sowieso nicht.
Erst jetzt mit WIN 8 wird das von Grund auf auch für Touchscreen-/Stift-Eingabe optimiert.

Und ansonsten gilt die alte Devise: Vorher überlegen was man machen will und dann kaufen.
Die Geräte können vieles (egal ob von Apple, Samsung, ASUS oder sonst wem) und schenken sich kaum was. Weder von der Bedienung noch der Funktionalität noch von der Software.

P.S. "mein" Maschinenbauer nutzt für CAD einen iMac 27" i7 mit AutoDesk. Laut seiner Aussage das schärfste was er je auf dem Tisch hatte.
 
@LastFrontier: Schreibschrift mit OCR-Software von einem eingescannten Blatt Papier zu erkennen ist sicherlich in vielen Fällen ein Problem, da man lediglich das vorliegende Schriftbild hat in dem die Buchstaben/Wörter erkannt werden müssen. Beim Schreiben direkt auf einem Tablet mit Stift-Digitizer hat man jedoch zusätzlich noch den Bewegungsablauf beim Erzeugen der Buchstaben und das vergrössert die Menge der Anhaltspunkte, welcher Buchstabe gemeint sein könnte selbst bei einer "Sauklaue" erheblich. Dazu wird ein Wörterbuch im Hintergrund der in Windows implementierten Schreibschrifterkennung verwendet, das, selbst wenn einzelne Buchstaben eines Wortes mal nicht sofort korrekt erkannt werden, das Wort meistens richtig heraussucht und anbietet.

Schon auf meinem Tablet-Convertible von 2005 unter Windows XP Tablet Edition war es kein grösseres Problem nach relativ kurzer Zeit eine Erkennungsrate von um die 99% zu erreichen, wenn man gelegentlich mal einen nicht bekannten Fachbegriff korrigierte und so ins Wörterbuch eintrug. Der 2007 gekaufte Nachfolger meines ersten Tablet-Convertibles mit Windows Vista schaffte es dann sogar problemlos Schrift von mir zu erkennen, die ich schon beim Schreiben selbst nicht mehr lesen konnte. Das ist kein Witz. Mir ist es beim "blinden" Schreiben mit den Augen ständig an der Tafel schon häufiger passiert, dass ich nach einer Weile mit dem Stift den Displayrand erreichte und die Buchstaben eines Wortes daraufhin einfach übereinandergeschmiert habe. Schon bei einem Wort mit 5 Buchstaben kann da vom optischen Schriftbild her niemand mehr erkennen, was ich geschrieben habe. Für die Schrifterkennung unter Vista war das nie ein Problem. Die gibt das für einen Menschen definitiv nicht mehr erkennbare Wort trotzdem einfach in Druckbuchstaben auf dem Bildschirm aus, weil für sie die übereinandergeschmierten Buchstaben eben eine Reihenfolge hatten, die man als Mensch optisch auf dem Display allerdings nicht mehr erkennen kann.

Auf meinem Tablet von 2005 lief diese Erkennung auf einem Single-Core-Pentium-Mobile-Energiesparprozessor mit 1,5 GHz flüssig und man konnte nebenbei problemlos noch MP3s hören während man etwas schrieb. Die Schrifterkenung kann also nicht so viel Prozessorlast generiert haben, sonst wäre das bei einer Singlecore-CPU sicher aufgefallen. Erstmal anlernen müssen habe ich die Schrifterkennung nie und meine Schrift ist spätestens mit meinem Vista-Tablet-Convertible eher unleserlicher geworden, weil ja auch die letzte Sauklaue erkannt wird und man daher immer schneller und damit unsauberer schreiben kann. Ich brauchte meine Schrift ja nicht einmal mehr selbst lesen zu können. Das machte die Schreibschrifterkennung für mich und deren Druckschrift konnte ich ja dann lesen. ;-)

Mein Business Tablet-Convertible von 2007 mit Stiftdigitizer und von mir in den letzten 7 Jahren wohl maximal eine Stunde genutzter zusätzlicher Touch- bzw. Multitouch-Funktionalität gibt es heute gelegentlich neuwertig für um die 200EUR in der Bucht. Mein vielen heutigen Lifestyle-Tablets auch von der Systemleistung immer noch überlegenes Business Tablet-Convertible von 2005 schmeissen sie einem inzwischen für um die 100EUR hinterher. Ich habe mittlerweile über die Jahre zwei weitere, nahezu neuwertige Tablet-Convertibles meines Modells von 2007 als Ersatz bzw. für spezielle Aufgaben (eines davon nehme ich beispielsweise mit zum Windsurfen an den Strand bzw. überall da hin mit, wo die Gefahr besteht, dass das Gerät durch Umwelteinflüsse Schaden nimmt, geklaut wird oder andere Leute damit herumspielen wollen, die meine Daten auf meinem "guten" Tablet nicht sehen sollen.) ersteigert. Man muss also durchaus nicht mehr 1000EUR und mehr für ein gutes Tablet-Convertible zahlen, auch wenn es das Geld durchaus wert sein kann.

Das was Dein Neffe mit iPad in Vorlesungen und einem PC für seine Maschinenbau-CAD-Software zu Hause macht ist genau das Theater, was ich mit meinem Tablet-Convertible 2005 endlich losgeworden bin. Ab da ging endlich alles, egal wo ich gerade war, mit einem einzigen Gerät. Man hatte alle Unterrichtsmaterialien und Studienarbeiten immer direkt dabei. Lediglich wenn man einmal einen Ausdruck brauchte, war man für ein paar Minuten nicht ganz so mobil, weil das Notebook halt keinen eingebauten Drucker hatte. Ansonsten lief aber die gesamte für das Studium gebrauchte Software auf dem Tablet (inklusive Simulationsprogrammen und AutoCAD für Elektrotechniker) und wenn man bei wichtigen Arbeiten die Tablet-Festplatte regelmässig sicherte, war man immer auf er sicheren Seite.

Ich nutze übrigens seit etlichen Jahren die PDF-Annotationssoftware eines Fremdanbieters, die sich scheinbar einen Dreck um gesperrte Funktionen in Adobe-PDF-Dokumenten schert. Alles was Acrobat ablehnt zu verändern ändert die nach Bedarf und man kann sogar in Schreibschrift einfach in ein PDF-Script hineinschreiben oder -zeichnen, per Stift Wörter durchstreichen und ersetzen usw. Die Software ist Jahre alt und tut bis heute ohne Updates ihren Job.

Was die "Wie stelle ich ein 40MP-Foto auf einem nicht einmal 6MP fassenden Monitor dar"-Problematik angeht: Ich brauche grundsätzlich nicht mehr Fläche auf dem Monitor. Mir reicht ein 21" Monitor zum Darstellen meiner Fotos. Er sollte dann für 40MP-DSLR-Fotos halt nur ebenfalls mindestens 40MP im 3:2-Fotoformat haben, damit ich mich z.B. an Kontrastkanten nicht immer über diese dämlichen Skalierungsartefakte ärgern muss.

Ich nutze derzeit einen 6-Monitor-Setup (3x Eizo CRTs als Hauptmonitore zur Foto- und Videobearbeitung, weil bei denen das Bild bei wechselnden Videoauflösungen im Vollbild einfach besser ist als bei TFTs, und 3x Eizo TFTs für die Menudarstellung von Bearbeitungsprogrammen und die Gesamtübersicht über ein Foto während der Bearbeitung), aber es ist eine ganz andere Qualität, wenn man ein Foto in Originalauflösung und ohne Trennlinien zwischen Displaypanelen unskaliert darstellen kann.

Mit heutigen Kleinbildformat-DSLRs der 40MP-Klasse, wie z.b. einer Nikon D800E, ist es in der Tat so, dass die Dich beschummeln und Dir z.B.vorlügen Du hättest ein Bild mit, im Falle der D800E, 36MP obwohl sie, um das Rauschen ihrer im Vergleich zur Sensorfläche viel zu hoch auflösenden und daher eklig rauschenden CMOS-Sensoren aus dem Bild zu rechnen, real vom Sensor aufgezeichnete Pixel vernichten und künstlich berechnete Pixel an deren Stelle setzen und somit das ganze Bild ein einziger Fake ist und keinerlei Qualität mehr hat. Das ist also nicht nur bei den Kompaktkameras so, sondern auch bei DSLRs für um die 3000EUR nicht besser. Um heute eine Kamera zu haben, die nicht schon mit Bildverbesserungsalgorithmen in den RAWs herumpfuscht bzw. Fehler ins Bild einrechnet, musst Du entweder eine Kamera haben die über 7 Jahre alt ist (da waren die Prozessoren in Kameras noch nicht leistungsfähig genug um auch nur ein 10MP-Bild in Echtzeit bei der Aufnahme zu entrauschen und nachzuschärfen - wenn eine alte DSLR sowas versucht, merkst Du es daran, das sie nach Aufnahme des Bildes kurz "einfriert" und meistens kann man diese Funktion noch abschalten, was bei heutigen Kameras oft nicht mehr so einfach geht) oder Du musst Dir eine professionelle Mittelformat-DSLR wie meine hauptsächlich im Studio genutzte Hasselblad H4D-40 oder eben eine Leica kaufen, die aber locker jenseits der 10.000EUR kosten und bei mir schon aufgrund von Gewicht und Grösse des Gehäuses für die Fun-/Extremsportfotografie ausscheiden. Eine 15.000EUR-Kamera beim Windsurf-Fotoshoot im Atlantik versenken muss ich zudem nicht unbedingt haben, daher verwende ich für Wassersportaufnahmen eben eine DSLR aus dem Jahre 2007. Die rauscht bei ähnlicher relativer Pixeldichte auf ihrem APS-C-Sensor bei ISO 1600 ähnlich wie meine Hasselblad und daher kann ich ziemlich sicher sein, dass dort kein Entrauschungs- und Nachschärfungsalgorithmus in den RAWs herumpfuscht. Auch die Artefakte eines solchen kann ich in den Bildern nicht entdecken. Die Kamera ist somit top und wird einem heute bei eBay quasi nachgeschmissen. Kein Problem also, wenn ich die mal versehentlich im Meer versenke, denn es gibt genug Ersatz.

Den Krampf mit der Zwischenbildberechnung bei heutigen Fernsehern schrieb ich ja schon, aber es ist immer schön, wenn auch mal jemand anderer diesen Quatsch anprangert.

Wie Du auf die Idee kommst, das mein Tablet-Convertible mit Windows XP Tablet Edition von 2005 unkomfortabel gewesen wäre, weiss ich allerdings nicht. Ich finde es heute noch äusserst komfortabel. Dummerweise gibt es ohne grössere Umbauarbeiten am Gerät aber keine grösseren Festplatten mehr dafür. Das ist der einzige Nachteil. Einen Touchscreen hatte das 2005er Tablet-Convertible nie. Nur Stiftdigitizer. Erst das Modell von 2007 hatte neben dem Stiftdigitizer auch noch Touch bzw. Multitouch (was ich vielleicht 1 Stunde in 7 Jahren benutzt habe). Multitouch war in dem Windows Vista auf meinem Tablet-Convertible von 2007 übrigens besser gelöst als auf heutigen Lifestyle-Tablets. Sobald man den Bildschirm leicht berührt, blendet der Touch-Treiber einen Mauszeiger neben dem Finger ein, der platzverschwendende Kacheln im Betriebssystem überflüssig macht, da man mit ihm auch kleine Icons sicher trifft und sogar halbwegs präzise zeichnen kann. Sogar eine symbolische rechte und linke Maustaste lässt sich unter dem Mauszeiger einblenden, so dass man auf die gewohnten Kontext-Zusatzfunktionen unter der rechten Maustaste nicht verzichten muss. Mit der Technik bräuchte man die heutigen primitiven Bedienoberflächen mit den platzverschwendenden, grossen, bunten, kindgerechten Kacheln für Grobmotoriker nicht und könnte viel mehr Funktionsschaltflächen pro Bildschirmseite unterbringen. Auch in diesem Punkt waren die Tablet-Convertibles von vor 7 Jahren schon deutlich durchdachter als die heutigen Lifestyle-Tablets. Aber mit Lifestyle-Sportschuhen kann man eben auch nicht wirklich Sport treiben und so verwundert es eben nicht, wenn Lifestyle-Tablets sich halt auch nicht wirklich zum damit Arbeiten eignen. Das sind halt primitive Entertainment-Spielzeuge mit denen die Leute nur konsumieren sollen.

Windows XP Tablet Edition und seit Vista sogar alle Editionen von Windows sind perfekt angepasst an die Bedienung durch einen präzisen Stiftdigitizer. In der normalen Bedienung von System und Programmen treffe ich mit meinem Stift mit etwa 1mm breiter Spitze sämtliche Schaltflächen noch schneller und präziser als mit der Maus. Dazu wird dessen Position berührungslos schon über einen Zentimeter über dem Display erkannt und durch einen mitwandernden Punkt auf dem Display markiert. Mit den zwei Tasten auf dem Stift kann ich somit Schaltflächen anklicken, ohne das Display mit dem Stift auch nur berühren zu müssen (in sandigen Umgebungen ein unschätzbarer Vorteil, da man sich weder mit Stift noch durch Finger die eingesandete Displayentspiegelung zerkratzt).

Wenn ich meinen Flugsimulator auf meinem Tablet laufen lasse, steuere ich z.B. mit vom Display abgehobenen Stift das Flugzeug und wenn ich den Stift auf den Bildschirm bzw. die Bedienelemente des Cockpits aufsetze, habe ich sofort Kontrolle über diese. Da sehen selbst Tastatur, Joystick und Maus zur Bedienung des Flugsimulators am heimischen PC vom Komfort her alt gegen aus.

Für Poser, die der Aufmerksamkeit anderer Menschen bedürfen und sich deshalb immer das neueste Tablet auf dem Markt kaufen um es überall herumzeigen zu können und damit Aufmerksamkeit zu erhaschen, ist mein uraltes Tablet Gift. Wann immer ich in der Bahn oder wartend an einem Flughafen oder Bahnhof mal aus Langeweile meinen Flugsimulator angestartet habe, waren deren fabrikneue Spielzeuge plötzlich uninteressant und ich konnte das Spielen kurz darauf schon wieder vergessen, weil wildfremde Leute in der Umgebung mich plötzlich anquasselten, was das denn für ein Gerät sei. Irgendwie erstaunlich, dass die meisten Leute im Gegensatz zu mir diese Entwicklung vor weit über 10 Jahren scheinbar komplett verpennt haben und heute diese Gerätegattung und das Bedienkonzept oft nicht einmal kennen. Da beschleichen einen doch Zweifel an dem damaligen Werbekonzept von Microsoft, wenn Apple mit viel primitiveren Geräte diverse Jahre später viel grösseren Erfolg verbuchen kann.

>>P.S. "mein" Maschinenbauer nutzt für CAD einen iMac 27" i7 mit AutoDesk. Laut seiner Aussage das schärfste was er je auf dem Tisch hatte.<<

Kann gut sein. Apple macht ja auch nicht den Fehler von Microsoft sein professionelles Betriebssystem mit an Kinderspielzeug erinnernden grossen, bunten Kacheln ineffizient zu rendern. Die trennen sauber zwischen primitiven Geräten für die Masse der Kunden und anspruchsvolleren Geräten für professionellere, leistungsorientierte Kunden. Dem Beispiel wäre Microsoft mal besser gefolgt, anstatt sein Betriebssystem wegen eines mangelhaften Bedienkonzepts zu einer ineffizienten, bunten Kachelshow umzugestalten.
 
@nOOwin: Also wo ich dir 100% recht gebe ist die Tatsache dass bei allem technischen Schnickschnack der beworben wird, eher kein technischer Fortschritt sondern mehr Probleme aufgetaucht sind.

Ob FullHD-, 4K-, Megapixel-, oder MHz-Lüge. Die Leute wollen offensichtlich mit theoretischen Werten belogen werden. Und kosten darf es natürlich so gut wie gar nix.

Selbst Win 8 mit seiner Kachelschubserei ist ein einziger Bluff. Und bringt gegenüber WIN 7 null Vorteile.
Es ist jedoch mühselig darüber zu diskutieren, da die Masse das nicht hören will.
Ich krieg schon einen Anfall, wenn ich einmal am Tag mit dem Phone an die Steckdose muss. Da werden die TEile immer dünner, wahnsinns Auflösungen, zig Kerne - und bei den Akkus könnte man meinen die sind auf dem Stand von vor 30 Jahren.

Andererseits - sollten wir uns nicht zu sehr darüber aufregen. Wir sind in einem Alter wo die Zähne nicht mehr nachwachsen und müssen da einfach lockerer bleiben.
 
@nOOwin: also zunächst mal ist das völliger Quatsch was du sagst. Es gibt Stifte die eine vernünftige präzise dünne Spitze haben mit der man vernünftig schreiben kann. Ein Kollege in meinem Freundeskreis nutzt diese Variante mit dem Stift auf seinem iPad und er kommt super damit zu recht. Das geschriebene ist flüssig und schnell und für kurze Notizen sehr gut zu gebrauchen. Sry aber wenn du die Technologie mit realem schreiben eines Stiftes aus einem blatt Papier vergleichst dann solltest du vllt nochmal zurück in die Grundschule. NATÜRLICH ist es noch nicht perfekt, und natürlich wird das durch eine menschliche Hand geschriebene immer perfekter sein, aber naja vllt stellst du dich auch einfach nur zu dämlich an, solls ja geben. Ich hab jedenfalls schon gesehen das es möglich ist. Also vllt bist du auch nur ein Einzelfall, oder du magst einfach an sich keine Apple Produkte, was schon eher wahrscheinlicher ist und redest deswegen einfach von Natur aus alles nieder was die machen :)
 
@Place.: Die Schrifteingabe auf meinem ersten Tablet-Convertible von 2005 war bzw. ist heute noch perfekt und sogar komfortabler als auf Papier, weil der Stift auf der Glasoberfläche wirklich gleichmässig gleitet. So perfekt, dass die Schreibschrifterkennung in Windows XP Tablet Edition aus meiner Schrift schon damals direkt editierbaren Text machen konnte und ich somit auch im Tabletmodus auf eine sperrige Bildschirmtastatur verzichten und Text z.B. sogar direkt mit dem Stift in ein Eingabefeld auf einer Webseite oder in eine Tabellenkalkulation schreiben konnte. Die Schrifterkennung nimmt dabei meine Schreibbewegungen, erkennt daraus die Buchstaben, die ich schreiben möchte, gleich die geschrieben Wörter mit ihrem Wörterbuch ab und macht aus meiner Schreibschrift editierbaren Text in Druckschrift, der dann z.B. direkt in eine Tabellenkalkulation eingefügt wird.

Bei einem Touch-Display kriegst Du hingegen schon Probleme, wenn Du bei Schreiben mit einem Stift mit Deinem Handballen das Display berührst. Das versteht das Display nämlich als Eingabe. Wenn Du in der Hochschule also nicht 90 Minuten am Stück mit freischwebender Hand mitschreiben willst, hast Du da schon ein erstes Problem, für das es nur höchst umständliche Softwarelösungen gibt, die z.B. die Touch-Sensitivität von Displaybereichen abschalten, damit Du dort Deine Hand auflegen kannst. Schreiben und das Gerät bedienen geht dann aber in diesen Bereichen nicht mehr. Ansonsten musst Du Dir einen Handschuh anziehen, damit das Display Deinen Handballen nicht erkennt.

Das ein passiver Stift mit einer ca. 1mm dünnen Spitze, wie ich ihn auf meinem Tablet-Convertible verwende, auf einem reinen Touchdisplay funktioniert, halte ich für unwahrscheinlich, weil Touchdisplays extra so konfiguriert sind, das sie erst Berührungen in der Grösse einer Fingerkuppe registrieren um Fehlbedienungen zu vermeiden. Selbst Stifte wie dieser hier haben eine breite, wenn auch durchsichtige Spitze: http://www.youtube.com/watch?v=mojbCRNql_A

Eine generelle Funktion zur Schrifterkennung in Android oder iOS gibt es dann trotzdem nicht, d.h. das direkte, handschriftliche Hineinschreiben von Text, der dann in ASCII-Text umgewandelt wird, in ein Webdokument oder eine Tabellenkalkulation ist auch fast 10 Jahre nachdem ich das mit meinem damaligen Tablet-Convertible schon gemacht habe, bei den heutigen Lifestyle-Tablets weiterhin Zukunftsmusik. Allenfalls einige Textapps mit Handschrifterkennung gibt es, von denen man aber den erkannten Text erst mühsam dahinkopieren muss, wo man ihn braucht und zudem recht gross schreiben muss, so das man keinen längeren Satz in einem Rutsch engeben kann. Text so einzugeben ist zeitraubendes Gefrickel und zum Mitschreiben und Mitzeichnen unter dem Zeitdruck in einer Vorlesung taugt das gewiss nichts.

Wenn ich ein Einzelfall wäre, wäre das sicher sehr schmeichelhaft für mich, da dann wirklich niemand anderes diese Probleme erkannt hätte, was mich auszeichnen würde. Bin ich aber wohl nicht, da schon der Aufstand der getrieben wurde um Stifte zu designen die auf einer Touch-Oberfläche funktionieren und die Nachfrage nach solchen Stiften beweist, das ich eben keinesfalls der einzige bin, der ein Problem mit der mangelhaften Funktionalität von Touchscreens hat.

Da die von mir genannten Probleme alle reinen Touchscreens betreffen und nicht nur Apple die Dinger verbaut, hat das mit Apple direkt nicht einmal etwas zu tun. Der Artikel war über Apple iPads verfasst und daher habe ich das iPad zu einem Funktionsvergleich hinsichtlich seiner Eignung zur edukativen Nutzung in Hochschulen herangezogen.

Die Menge der Produkte die ich "mag" oder eben "nicht mag" ist übrigens auf essbare Produkte begrenzt. Da sind iPads und auch meine Tablet-Convertibles keine Teilmenge davon. Die Menge an elektronischen Geräten teile ich eher in "gutes, durchdachtes, vielseitiges Konzept" oder eben "mangelhaftes, funktionsarmes Konzept" ein. Ob davon eines vom Hersteller XY oder ZX ist, macht für mich keinen Unterschied. Ich als ehemaliger Ingenieur mag es einfach nicht Geld für halbgare Konstruktionen auszugeben. Etwas, das ich benutze, muss vom technischen Konzept her über jeden Zweifel erhaben sein und Touchscreens sind das nur für wenige, eher funktionsreduzierte Anwendungen, wie z.B. für Bedienpanele von Werkzeugmaschinen in schmutzigen Umgebungen und in Umgebungen mit Vandalismusgefahr, wo ein Stift geklaut oder zerstört werden würde und Tastatur und Maus erst recht keinen Sinn machen.

Wenn Touchscreens keine derartigen, unbestreitbaren Nachteile hätten, gäbe es keine negativen Punkte die ich diesbezüglich ansprechen könnte. Ich rede somit nicht alles schlecht, sondern zeige lediglich die Nachteile einer Technologie auf und veranschauliche wie man es besser macht.
 
@nOOwin: Du klingst ziemlich bitter
 
@nOOwin: Genau, all die heutigen miserablen Produkte, (früher war ja alles besser), sind auf iPad nutzende Ingenieure zurückzuführen. Liest du eigentlich den Blödsinn den du da verzapfst?

Gerade wenn es ums Lernen geht, setzt jeder auf seine eigene Methode. Vielleicht lernt ja jmd mit einem iPad und College Block besser als mit nem Surface. Andere wiederum können einfach nicht ohne ihr Block/Stift. Lass sie doch lernen wie sie wollen. Am Ende schreiben alle die gleiche Prüfung. Warum ausgerechnet jemand, der mit nem iPad gelernt hat später mal ein schlechter Ingenieur werden wird, verstehe ich nicht. Was das ganze jetzt mit den angeblich so schlechten Produkten zu hat, die eigentlich von Ingenieure vor dem iPad Release entwickelt wurden, verstehe ich auch nicht ganz.

Irgendwie klingst du wie jmd, der durchs Studium gefallen ist und Apple Fanboys nicht leiden kann. Just a Vermutung^^
 
@gola: Nein, klingt nicht wie jemand, der durchs Studium gefallen ist. Er hat einfach recht, das kann man aber erst nachvollziehen, wenn man ein Business Convertible zum Vergleich heranzieht.
 
@gola: Nur weil er seine Sicht beschreibt und ein Ipad ablehnt soll er durchs Studium gefallen sein .... Schon eine seltsame Auffassung
 
@nOOwin: Über die Tatsache das du hier jedes mal halbe Romane schreibst und parallel so tust als würdest du ganz schwer arbeiten möchte ich mal kein weiteres Wort verlieren, aber ich denke mal ich habe den selben Gedanken wie einige hier...

Zum eigentlichen Thema: die Hälfte die du schreibst gleitet hier vollkommen am Thema vorbei. Du schließt mit deinen Aussagen, zumindest lässt es sich so interpretieren, darauf das Studenten welche ein iPad oder dergleichen nutzen statt einem Tablet-Convertible später einmal schlechte Geräte entwickeln werden.
Faktisch ist es aber so das viele "Innovationen" ja nicht (nur) von jüngeren Generationen stammt sondern auch von älteren Generationen wo es solche Technik gar nicht gab. Die Leistungen eines Studenten und deren zukünftige Entwicklungen von einem Tablet abhängig zu machen ist grober Unfug.

Unabhängig davon könnte ich mir als Student was besseres vorstellen als für über 2000 Euro (bzw. selbst aktuell noch über 1000 EUR) ein Tablet zu kaufen. Selbst wenn es diese nun günstiger gibt, ist es doch jedermanns eigene Sache ob er/sie ein iPad, Android-, Windows-Tablet oder sonst was nimmt. Soll tatsächlich Leute geben die mit einem iPad und dem händischen Zeichnen sehr gut zurecht kommen. Und wenn es mit dem tippen auf dem Display nicht so klappt, gibt es ja seit vielen Jahren diese magischen Tastaturen die mit dem Blauzahn klar kommen und auf jedem modernen Device laufen sollten.
 
Schön zu wissen für die nächste Anschaffung. Da das iPad oft für Bildungszwecke zum Einsatz kommt, war dieser Schritt Apples überfällig.
 
Wenn man es richtig ins Studium integriert, ist es eine Bereicherung, wenn nicht eine Erleichterung. Ansonsten artet es mit höherer Wahrscheinlichkeit in nutzlosem Surfen, Facebook Checken oder Ähnlichem aus!
 
@KritischerLeser: Richtig! Allerdings ist dein zuletzt genanntes immer am einfachsten...
 
"Meist belaufen sich die Nachlässe aber nur im Bereich von 10 bis 15 Euro" dagegen sind die 25 ja wirklich ein vermögen, wenn das mal kein kaufgrund ist :)
 
@Mezo:
Vorallem bei Preisen ab etwa 400€! ;-)
Ok, sicher besser als nix! Aber trotzdem!?
 
Apple, wenn ihr so am Hungertuch nagt, dass ihr meint diese Rabatte wären Studenten-fair, dann zahle ich den vollen Preis doch mit Vergnügen. Will mir ja nicht vorwerfen lassen Jobs zu Gefährten... Wortwörtlich (wenn es ihn noch gäbe)
 
Dem Kommentar von nOOwin kann ich nicht zustimmen. Ich selber bin Student und schreibe auf einem iPad die Vorlesung mit. Die Folien zu der entsprechenden Vorlesung wird in 75% der Fälle vorher hochgeladen, welche dann in die App Notability geladen wird. Anschließend kann ich auf die PDF dann Notizen schreiben, mit einem Stift von Belkin. Damit ist es wie mit vielen anderen Dingen im Leben auch: man braucht eine gewisse Einarbeitungszeit, aber mit ein bisschen Übung lässt sich relativ zügig das Tafelbild abschreiben. Das funktioniert wirklich super. Die Handschrift ist nicht die Allerschönste, aber definitiv lesbar (das kommt ja auch immer darauf an ;) ). Das stimmt so nicht, was du schreibst! Und ein iPad kann man sich definitiv eher leisten als ein 2.000€ teures Convertible!
 
@roundabout: Der Vorteil ist, dass die Convertibles nach einigen Jahren als Leasingrückläufer sehr günstig zu haben sind. Das erwähnt nOOwin in seinem Beitrag ebenfalls. Das kommentieren der PDFs beschreibst Du jetzt als problemlos möglich, wenn Du jedoch ein Wacom-Digitizer ernsthaft testen würdest, würde Dir auffallen, wie schlecht der iPad-Touchscreen im Vergleich funktioniert.
 
@M!REINHARD: Ich habe beides und kann beides vergleichen. Der "ipad-Tochscreen" funktioniert mit Stift (von denen es auch zig verschiedene in verschiedenen Qualitäten gibt) vollkommen problemlos. Die haben auch verschiedene Druckstufen und sind für Skizzen hervorragend geeignet. Der Digitizer vom Surface Pro2 funktioniert genauso - natürlich etwas präziser beim Ansetzten auf dem Display und die Handballenerkennung funktioniert besser. Aber das ipad mit Stift im Vergleich als schlecht zu bezeichnen, das kannst du wem anders erzählen.
Wegen des Preises: Steck das ipad in eine Hülle, dass es keine Kratzer bekommt, bewahre die Verpackung auf, verkauf es nach zwei Jahren und du hast unterm Strich vielleicht 180€ bezahlt.
 
EDU Rabatte sollte man nie direkt zu Apple gehen. Ich will jetzt hier auch keine Werbung machen aber es gibt genug deutsche Portale dafür. Habe da circa bsp. 500+ Euro beim Kauf eines Macbooks gespart. Lohnt sich Schüler/Student zu sein :D
 
@Windowze: Wenn du ein MBP 500.-€ unter Neupreis bekommst, dann ist es vom Laster - Portal gefallen.
Schnäppchen machst du nur bei Konkursware.
Kein Händler hat diese Margen - und Apple gibt sie nicht.
 
@LastFrontier: Dann guck doch mal Mac@School und Mac@Campus an. Und der Rabatt rechnet sich ja auch hoch wenn du das Macbook aufrüstest. Ich hab ja nicht das Basismodell. Ich hab den das 15'' mit 16 GB RAM statt 8 und einen schnelleren Prozessor. Hat 2000 gekostet, so hätte es eigentlich 500 mehr um den dreh gekostet.
Und die sind von Apple autorisiert. Also meins ist leider nicht vom Laster gefallen. War nigelnagelneu, in orginal verpackung, eingeschweißt und kein Konkurs und verrichtet bis heute seinen Dienst ausgezeichnet.
 
@Windowze: Also ich komme da gerade mal auf 185.- Differenz.

Kleinstes MBP 15"r mit 16 GB RAM und 2.3 GHZ 2299.- regulärer Store und im EDU 2114,63€
Bei 2.6 GHz macht die Differenz 200.- €

Da lässt sich Apple zusäztlich 8 GB RAM mit 184,45 € Aufpreis löhnen.
Apple gibt dir da keinen Rabatt sondern zieht dich über den Tisch (zwar weniger wie im regulären Store aber immer noch ganz heftig).
 
Also 36 Euro finde ich ehrlich gesagt für einen schlechten Scherz.

Dann können sie es auch gleich lassen. Sind ja nicht einmal 10 %
 
Hier sind einige wider beschränkt wie 3m Dachpappe. Ob man ein iPad sinnvoll in das Studium integrieren kann hängt weniger vom Gerät, sondern eher von den eigenen Lernpräferenzen und zum großen Teil vom Fach ab. In den Geisteswissenschaften gibts z.B. gar keine Probleme. Skripte und Texte als PDF kann man easy auf dem iPad lesen und annotieren. Auch Schreiben geht nach einiger Übung, wobei ich niemals eine Hausarbeit auf einem Tablet tippen würde (Tastatur und Bildschirm zu klein). Ich drucke mir z.B. mittlerweile gar keine Texte mehr aus, editiere in der Uni und mach dann zu Hause am Rechner da weiter, wo ich aufgehört habe. Ob ein iPad jetzt in der Biochemie, Nanostrukturtechnik oder sonstigem Sinn macht, muss jeder Fachstudent mit seinen eigenen Präferenzen und Lernstilen ausmachen. Es gibt immer und überall Leute, die z.B. lieber klassisch Bücher lesen und in oldschool Notizbüchern ihre Gedanken sammeln. Technik allein macht keinen guten Studenten. Viel größer ist die Gefahr, dass man insbesondere durch einen Notebookscreen psychologisch vom Seminargeschehen geblockt wird und dann eher auf Facebook rumklickt (sehe ich täglich).
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Preisvergleich iPad mini 4 32GB