Apple soll derzeit drei Mac-Modelle mit ARM-Quad-Core-CPUs testen

Gerüchte zu einer Abkehr Apples von Halbleiter-Hersteller Intel sind alles andere als neu, bereits Mitte 2011 hieß es, dass die Kalifornier erwägen, künftig - zumindest teilweise - auf ARM-Prozessoren zu setzen. Und die Pläne schreiten angeblich auch ... mehr... Apple, Laptop, Mac Os X, Macbook, MacBook Pro Bildquelle: Apple Apple, Laptop, Mac Os X, Macbook, MacBook Pro Apple, Laptop, Mac Os X, Macbook, MacBook Pro Apple

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Ich persönlich finde die Idee auf ARM zu setzen sehr spannend. Auf Touchscreens kann ich verzichten. Das OS ist auch überhaupt nicht darauf ausgelegt. Das vergrösserte Trackpack nehme ich allerdings sehr gerne. Mir ist bisher kein anderes Gerät begegnet das ein ähnlich gutes Trackpad besessen hätte.
 
@hundefutter: Die Idee ist spannend, keine Frage. Aber wenn man "vier bis acht" Quadcore-ARM-Prozessoren pro Gerät verbauen muss, um die Leistung auf x86-Niveau zu bekommen, sollte man vielleicht noch warten, bis das ein einziger ARM-Chip hinbekommt.
 
@Overflow: vor allem weil ja alles (wie beim umstieg von powerpc auf intel) in der übergangszeit über einen emulator realisiert werden muss. linux gibt es schon ewig für ARM, genutzt wird das aber nur im serverbereich und für elektrogeräte, fraglich ist was sich apple davon verspricht, denn den stromverbrauch bzw die hitzeentwicklung hat intel ja recht gut in den griff bekommen.
 
ich könnte mir eine ARM Architektur eher in den Airs vorstellen die ja sowieso nicht so Leistungsvoll wie ein MBP/Mac Mini/iMac sein müssen. Zudem keinen hörbaren Lüfter - womöglich auch leichter, noch mehr Energiereserven. Die anderen Geräte sind ja eher für Professionelle Arbeiten gedacht und wenn da Leistung fehlt kann Apple einpacken. Muss man nur abwarten wie Leistungsstark diese Prozessoren sind und wie mehrere physische Einheiten skalieren um gegen eine Intel CPU Paroli bieten zu können
 
@Mu3rt3: das wäre dann ein Tablet mit Tastatur und das haben wir schon :D
 
Nein Danke.. Meiner Meinung nach haben so Prozessoren nichts in einem Arbeitsgerät zusuchen..
 
@wezzy01: Wenn die Leistung stimmt und es genügend Applikationen dafür gibt wieso nicht? ARM ist eine Architektur die man schon länger kennt, aber erst in den letzten paar Jahren angefangen hat zu begreifen. Du sprichst von "Arbeitsgeräten", dabei werden schon bald Serverchips auf ARM Basis flächendeckend verkauft. In der Branche ist man deswegen ziemlich gehyped. In einem macbookAir könnte das genauso viel Sinn machen.
 
@wezzy01: Ich glaube ähnliches gab zu hören als zur vorletzten PowerPC Generation Gerüchte um Intel Chips gab. Alle Anwendungen wäre dann Nutzlos und müssten völlig umgeschrieben werden, würde alles Kaputt machen. Dann gab es 3 Jahre lang Rosetta. Vielleicht ist das hier ja auch möglich. Die CPU Grundlage ist ja völlig Wurst, wenn die Leistung da ist. Wenn ich nen hexadeca Kern drin habe, mit einem "modernen" Akku, der dann vielleicht 15-17 Stunden am Stück laufen kann, während emails etc im standby noch abgerufen können, werde ich dem x86 nicht eine Träne nachweinen. Grafik Leistung sollte jetzt auch nicht mehr der Knackpunkt sein, wenn man bedenkt was der TegraK1 kann.
 
@wezzy01: Gibt es dafür irgendwelche speziellen Gründe, oder hast du einfach nur persönlich eine Abneigung gegenüber der ARM Architektur?
 
sehr gut , Desktop pc stirbt langsam ab, und Intel x86 auch mit ihren Unmengen an stromverbrauch
 
@hamad138:

Unmengen an Stromverbrauch ? :D Die Haswellprozessoren arbeiten extrem effizient und ich vermut mal bei der neuen Generation werden die noch effizienter
 
@hamad138: Mal abwarten was solche ARM CPU's überhaupt leisten. Wenn diese gleich bleibt bzw. höher und der Elektrohunger niederiger wie bei einer Intel CPU kann das was werden - ansonsten werden halt Profi Anwender welche die LEISTUNG unbedingt benötigen kein neues Gerät kaufen solange ARM "Krücken" verbaut sind und im schlimmsten Fall werden diese als "Dauerkunden" eine Alternative suchen.
 
@hamad138: Bei Leistung/ Watt ist Intel besser als die Arm, das ist dir bewusst ?
 
Wie sieht es eigentlich mit der Kompatibilität zwischen üblicher X86/x64 Software zu ARM Software aus? Die Hersteller werden ihre Software portieren müssen, falls sie ein Potential in ARM Systemen sehen - Adobe um nur mal einen großen zu nennen den ich kenne. Designstudios mit mehreren Apple Devices können dann zusätzlich nochmal Geld ausgeben für Software obwohl eine Lizenz im Kasten liegt für die schon bezahlt worden ist. Naja weis nicht so recht ob sich das auszahlen wird
 
@Mu3rt3: Apple hat ja damals auch den Sprung von PPC zu x86 geschafft. Ich könnte mir vorstellen, das man den Herstellern der Apps im AppStore nahelegt, eine Version auszuliefern, die auf beiden Systemen läuft.
 
@Overflow: denke auch. Der Vorteil des heutigen Standes ist, dass iOS und OS X in der Programmierung sehr sehr ähnlich sind... ähnlicher als von PPC auf x86/AMD64.
 
@Overflow: Schon, versetz dich aber mal in die Lage eines Benutzers. Bin Grafiker und habe eine Softwarepack im Wert von 1.000€. Mein Mac raucht ab und ich kauf mir einen neuen iMac 27" gepimpt um die 2000€ (nehmen wir mal halbwegs aktuelle Preise) mit ARM CPU. Eigentlich könnte ich die 1000€ Lizenz ja weiterverwenden aber durch die ARM CPU ein Strich durch die Rechnung. Also nochmals Geld für eine neue Lizenz aufrappeln - worst case wenn ein Studio gleich mehrere Macs und Lizenzen kaufen muss. Oder noch schlimmer wenn es die Software für ARM gar nicht gibt? Bei PPC - X86 gab es ja Rosetta - müssen die halt was ähnliches bringen
 
@Mu3rt3: Für AppStore Apps würde es sicherlich eine Regelung geben, die dann auch eine ARM-Version vorschreibt. Aber auch wenn es bei x86 bleibt, gibt es sicherlich einige Szenerien, wo du deine Lizenz dann auf einem neuen Rechner auch nicht mehr nutzen kannst. So mal als Beispiel, Software läuft nur auf OSX 10.6, der neue Rechner läuft aber nur mit 10.8+.
 
@Mu3rt3:
Mit 1000€ bist Du aber derzeit echt preiswert, oder?! ;-)

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass 8 ARM QuadCores leistungstechnisch durchaus etwas bringen im Vergleich der sonst maximal 2 Intels.

Aber bei etwas "spezielleren" Grafikprogrammen, 3D Anwendungen z.B., hätte ich dann doch etwas Bedenken.
Programme wie Cinema4D, Maya, Lightwave und Modo setzen, nicht nur beim Rendering, doch stark auf Intels Befehlssatzerweiterungen (MMX, SSE). Und nicht nur die! Auch die Adobe Teile!
Das könnte sich stärker auswirken als man glaubt?!
Vorallem aber würde es wohl ggf. massive Anpassungen an der Software erfordern?!

Für den Consumer-Markt wäre es sicher kaum ein Problem.
Den Pro-Bereich könnte es allerdings recht hart treffen.

Wobei es Apple mit den Pros ja inzwischen auch nicht mehr so hat?!
Zumindest wäre das nicht das erste Mal, dass sie die vor den Kopf stoßen?!
 
@OPKosh: Weis ja nicht was so professionelle Software kostet :p. Dachte die Adobe Suite bewegt sich um den 1000er? Wie schon oben erwähnt, ein MBA mit ARM könnte ich mir gut vorstellen. Die sind ja nicht für den Pro Bereich gedacht. Alles andere sollte aber doch bei Intel bleiben.
 
@Mu3rt3: Ein Photograph der mit DigiCam und Lappy unterwegs ist könnte schon auf Photoshop und MBA setzen. Die Adobe CS6 kostet übrigens knapp 2000 EUR, einzeln haben die Programme immer 799 EUR gekostet glaube ich.
 
@Mu3rt3: Außerhalb der Windows-Welt ist das weniger ein Problem, die UNIX Welt ist da an sich flexibler.
 
Ich bin zwar skeptisch dass 4 ARM Quadcore CPUs mit einem x86 i5 oder geschweige denn i7 mithalten können aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Der Vorteil für Apple liegt jedoch auf der Hand, iOS und OSX würden näher zusammen rücken und vielleicht sogar irgendwann fusionieren wenn man eine identische Hardware-Basis geschaffen hat.
Auch wenn es sicher noch einige Zeit dauert bis ARM-Prozessoren wirklich in Mac-Books zum Einsatz kommen, so ist es auf jeden Fall ein sehr interessanter Versuch von Apple. Es würde mich sehr interessieren wie die Ergebnisse letztendlich aussehen.
 
@Hans0r: Das Problem ist dann aber die Single-Core-Performance eines einzelnen Prozessors. Und die ist verglichen mit einem x86-Prozessor immer noch mager.
 
@Knarzi81: Welche ARM-Singlecore-Leistung vergleichst du mit der x86-Singlecore-Leistung?
Apple designt seine Prozessoren mithilfe einer ganzen Schlange von ehemaligen AMD und Intel-Experten selbst. Die bisherigen Prozessoren haben sie immer im Bewusstsein entwickelt, dass die Teile ohne Kühlung in einem winzigen Smartphone und kleinem Akku verwendet werden. Ein von Apple für iMac, mac mini und MacBooks entwickelter ARM-Prozessor, welcher mit einer aktiven Kühlung, einem Netzanschluss oder einem grossen Akku rechnen kann, dürfte wohl auch eine vielfache Singlecore-Leistung der aktuell bekannten ARMs haben.
 
@gutenmorgen1: Genau, darum nehmen sie aktuell 4 bis 8 Prozessoren auf einmal, weil die Single-Core-Leistung so riesig ist...
 
@Knarzi81: Dass das GERÜCHT nicht in allen Details korrekt ist, ist natürlich ausgeschlossen. Vielleicht sind schlicht und einfach 4 bis 8 Kerne im Einsatz, was wohl kaum aussergewöhnlich wäre.
 
@gutenmorgen1: Ich werf noch mal etwas in den Raum: Befehlssatzerweiterungen. Da hat das ARM-Design noch lange nicht mal annähernd so viel und genau diese sind es, die das x86-Design so Leistungsfähig machen und von denen viel Spezial- und Multimediasoftware regen gebrauch machen. Sicher kann da Apple auch solche einbauen, allerdings geht dann ganz schnell die Sparsamkeit und jeglicher Vorteil wieder flöten.
 
@Knarzi81: Nichts genaues weiss man nicht. Apple könnte jedenfalls theoretisch irgendetwas zusammen gelötet haben, das leistungsmässig einem i5 ebenbürtig ist. Sie haben das Know-how weil sie die entsprechenden Leute in den letzen Jahren eingekauft haben. Auch die Software dafür sollten sie im Griff haben, einen Plattformwechsel haben sie schliesslich schon eimal weitgehend ohne grosse Probleme hinter sich gebracht.
Ob stromfressende Befehlssatzerweiterungen zwangsweise benötigt werden, kann ich nicht beurteilen.
 
@Knarzi81:
Genau da sehe auch ich das Problem eines solchen Konzeptes!
 
@Hans0r: im MacBook Air 11" werkelt derzeit ein 1,4 GHz Prozessor von Intel ... ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich denke, dass ein ARM mit der Leistung mithalten könnte.
 
Wenn einer das schafft, dann Apple. Die haben schon mal so ein Projekt gebogen.
Wenn es denn funktioniert hätte das aber auch Folgen die WIN-Plattform.
Denn auch Microsoft könnte dann auf die Idee kommen nach Alternativen zu suchen und damit Intel gehörig unter Druck zu setzen.
Über die Programme braucht man sich da wohl eher keine Gedanken zu machen. Gibts dann halt wie bei PPC zu INtel ein paar Jahre Übergangszeit und HybridLösungen und dann brummt das Ding.
Im übrigen sollte Multiprozessortechnik bei ARM durchaus möglich sein - geht mit Intel und IBM schliesslich auch.
 
@LastFrontier: Quasi ist MS da aber auch schon einen Schritt weiter, schließlich ist RT ein fast komplett normales Windows. Da fehlt nur noch eine RT-Compiler für Win32-Programme. Aber ARM fehlt eben noch einiges, was ja x86 so Leistungsfähig macht, die Befehlssatzerweiterungen zum Beispiel, auf die viele Spezialprogramme eben setzten.
 
@Knarzi81: das Zauberwort hier ist .net, dessen Byte-Code sowieso prozessorunabhängig läuft (obgleich .net-Code für ARM irgendwie strengeren Auflagen unterliegt als die x86er Variante, was ich mir mal von einem .net-Entwickler hab sagen lassen - um was es da genau ging kann ich jetzt nicht mehr sagen)
 
@Der_da: Das ist mir klar, ich bin selber Entwickler von Software die auf dem .Net aufbaut. Dennoch wird es nie ein Photoshop oder etwas vergleichbares auf .Net-Basis geben, zumindest nicht basierend auf einem Just-In-Time-Compiler. Zumindest nicht so bald. Bis dahin ist ein nativer Compiler Pflicht und da ja Office schon auf ARM läuft, gibt es den ja auch schon intern bei MS.
 
Naja Apple hat die letzten 3 Generationen jeweils einen "Intel-Tock" mit ihrem AX hingelegt, das ist auf jeden Fall schon mal eine Leistung. Der A7 mit 1,4Ghz und schlechterem Produktionsprozess steckt zumindest mal Bay Trail in von der CPU Leistung die Tasche. Aber für High End wird das lange noch nichts sein glaube ich.
 
Ein weiterer Prozessor-Switch? Naja, warum nicht, wenn's optional ist. Mac OS X ist ja darauf ausgelegt, mit Universal-Binaries umzugehen. Für einen günstigen MacMini oder das Air sicher sinnvoll, würde es aber im iMac eher floppen.
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