Microsoft widersetzt sich erfolgreich illegaler Datenabfrage des FBI

Microsoft hat nach eigenen Angaben im letzten Jahr eine Aufforderung zur Herausgabe von Daten eines Unternehmenskunden seines Cloud-Dienstes Office 365 durch das FBI erfolgreich abgewehrt. Nachdem der Softwarekonzern die Anfrage angezweifelt hatte, ... mehr... Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation Bildquelle: FBI Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation Usa, Fbi, Federal Bureau of Investigation FBI

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Wie waers mit dem Hinweis nicht nur an Enterprise Kunden sondern an alle Kunden
 
Schon mal jemand an folgendes gedacht? Die Amerikaner können schlechter abhören wenn den großen Firmen die Kunden weglaufen. Also machen die zusammen einen PR-Gag und MS tut so als würden sie sich erfolgreich wehren gegen die pöse Regierung. Jetzt gehen alle Kunden wieder froh zu MS, Apple, Google und co und dann gehts fröhlich weiter ...
 
@Sam Fisher: Halte ich für unwahrscheinlich. Das Szenario wäre denkbar, wenn es eine echte Konkurrenzsituation gäbe. Amerikanische Firmen halten im Bereich Betriebssysteme, Office & Co. aber einen Marktanteil von weit über 99%. Ohne massive Einschränkungen kommt kaum ein Nutzer raus aus der Abhängigkeit. Erst recht nicht, wenn Kompatibilität zum Rest der Welt gewahrt werden muss.
 
@web189: aber genau das ist der Fall. Mit dem FBI hat kein Unternehmen ein Problem, die NSA ist die Organisation, die National Security Letters verschickt, gegen die man sich so gut wie gar nicht wehren kann und alle Daten abfischt. Und bei dir hat der Marketingtrick ja bestens geklappt :)
 
Für mich passt da einiges nicht zusammen. "Angeblich" soll man bei Erhalt eines "National Security Letter" ja nicht einmal mit seinem Anwalt darüber reden dürfen, man "Soll" also keine Möglichkeit habe, ihn anzufechten. Genau das hat MS aber "angeblich" erfolreich getan.
 
@gutenmorgen1: Ich denke da dies eine rechtliche Aufforderung ist und ein Anwalt die Firma vertritt so ist der Anwalt eine der wenigen Ausnahmen mit denen die Firma oder der Verantwortliche reden darf.
 
@gutenmorgen1: Ist natürlich gutes Marketing, mehr auch nicht.

Das FBI ist nicht das Problem, die verschicken auch keine National Security Letter!

Das Problem besteht mit der NSA, die verschickt die National Security Letter.

Die Server von Microsoft sind also für uns Kunden nach wie vor genau so unsicher wie bereits zuvor und Microsoft arbeitet weiterhin mit der NSA in vorauseilendem gehorsam mit.
 
@Antitr0ll: Ähm, das FBI erstellt und verschickt sehr wohl die NSL: http://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Letter

Würde mich auch wundern wenn nicht, immerhin ist das FBI eine der wichtigsten Behörden in den USA und den meisten Behören überstellt.
 
@Stefan1200: Das FBI hat geriner Befungisse als die NSA!
 
@Antitr0ll: Naja, das kann man so pauschal nicht sagen. Die NSA ist direkt dem Verteidigungsministerium unterstellt. Während das FBI dem Justizministerium direkt unterstellt ist. Aber für die jeweiligen Zuständigkeiten haben sowohl das FBI, als auch die NSA die meisten Befugnisse. Das Behörden sich das gerne mal so hindrehen, damit diese dafür Zuständig sind, steht wieder auf einem anderen Blatt. ;-)
 
@gutenmorgen1: Jetzt mal ernsthaft: Was, bitteschön, sollen denn FBI, NSA & Co. machen, wenn man als Konzern vom Kaliber Microsoft o. ä. einfach "Nein, Arschlecken" sagt? Den Laden dichtmachen können sie ja wohl kaum. Im Prinzip sind die doch machtlos, und das ist in solchen Fällen auch gut so.
 
dafür arbeiten die mit der cia und nsa zusammen. die haben einen höheren stellenwert.
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