Hewlett-Packard muss zusätzlich 16.000 Mitarbeiter entlassen

Der Traditionshersteller HP, einst eine absolute Marktmacht, kämpft seit einer ganzen Weile mit einer schweren wirtschaftlichen Krise. Das Unternehmen gab deshalb bekannt, dass sich zwischen 11.000 und 16.000 Mitarbeiter einen neuen Job suchen ... mehr... Logo, Hp, Hewlett-Packard Bildquelle: Hewlett Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Hewlett Packard

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Ein Unternehmen macht einen Umsatz von 27,3 Milliarden USD und deswegen müssen 16.000 Menschen ihren Schreibtisch räumen. Tolle Welt.
 
@noneofthem: Es spielt gar keine Rolle wie viel Umsatz gemacht wird. Wenn die Rechnung nicht aufgeht, müssen auch bei Milliarden Umsetzungen Einsparungen gemacht werden.
 
@noneofthem: Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Für die Schrumpfende Gewinne sind u.a. wir Konsumenten mitschuldig. Wer kauft einen PC für 1000.- wenn man einen Ähnlichen für vielleicht 850-900 CHF/€/$ haben kann?! Diese Differenz mag klein sein, aber wenn man es auf mehrere Millionen Exemplare hochrechnet, sieht das ganze anders aus. Aber Geiz ist halt Geil...
 
@Edelasos: Was denn für schrumpfende Gewinne? Der Gewinn ist gestiegen, um über 100mio USD. Und zwar MIT den 16 000 Mitarbeitern. Die haben daran mitgewirkt, es ist quasi ihr Verdienst. Aber allein die Überschrift auf WF ist lächerlich. HP MUSS garnichts, die Firma macht immernoch hübsch Gewinn. Sie wollen. shareholder value ftw.
 
Hauptsache der Kurs geht nach oben, egal wie.
 
@starbase64: besser als nach unten.....
 
@starbase64: Denk dran das es HPs oberste Pflicht ist, die Aktionäre zu befriedigen. Und das ist kein Scherz - ist es wirklich. Und die Shareholder könnten HP im Extremfall sogar verklagen, wenn sich nämlich nachweisen lassen würde das HP nicht für eine bestmögliche Rendite seitens der Shareholder agiert. Sad but true.. Aber das trifft eben unter anderem den Kern des Problems.
 
@kazesama: Das weiß ich, aber irgendwann kommt die Grenze, dann geht es bergab. Das wird sowieso in Zukunft mit der Wirtschaft passieren, angeblich alle 80 Jahre im Schnitt.
 
@starbase64: Da stimme ich dir sofort zu. Wie gesagt - ich wollte auch nicht sagen das es gut ist - aber es ist eben tatsächlich so: Der Kurs ist entscheidend. ALLES andere ist zweit-,dritt-, viertrangig etc. . Fragt sich nur, wann das Ganze irgendwann mal kollabiert. Das es dass tut steht meiner Meinung nach außer Frage - nur wann - das weiß man eben noch nicht. Mir tut es echt um die Beschäftigten leid :-/
 
Die haben seit 4 Jahren ehrhebliche Treiberprobleme mit ihren Standardtreibern. Wir mussten nach 4 Jahren an beschwerden, was alles nicht ging den Anbieter wechseln, weil überhaupt nicht bis garnicht reagiert wurde. War ein tolles Gesicht, als wir 600 Drucker mit LEasingvertrag neu hatten und es kein HP war. Aber irgendwann ist halt feierabend.
 
@LivingLegend: Liegt vielleicht nicht unbedingt an HP sondern an Euren Service-Vertrag. Wenn der entsprechend hochwertig ist, ruft HP Euch an, wenn etwas nicht funktioniert. Dafür sind aber die meisten Unternehmen zu geizig ;-)
 
Verstehe ich das richtig? HP macht einen GEWINN von 1,27 Milliarden und schmeißt 45.000 Mitarbeiter raus.
 
@KK89: Damit die jetzt noch nicht gravierende in den Verlusten steckenden Sparten rechzeitig effizienter sind. Sonst siehts aus wie bei BlackBerry, deren Problem sind zu 50% die gigantischen Personal und Fixkosten die sie hatten als sie zu schnell geschrumpft sind. (Abschreibungen exklusive).
Aber eher du dich über HP aufregst, denk mal über Apple nach. 80 000 Mitarbeiter, davon mehr als 50% im Billiglohnsektor... und das mit einem kranken Gewinn.
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