Sabotage nach Entlassung: Admin zu vier Jahren Haft verurteilt

Ein ehemaliger Administrator des Ölunternehmens EnerVest ist in den USA zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Dieser hatte sich für seine Entlassung rächen wollen und die IT-Systeme der Firma in größerem Umfang sabotiert. mehr... Google, Server, Netzwerk Bildquelle: Liz Henry / Flickr Server, Supercomputer, Rack Server, Supercomputer, Rack IBM

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Da hat sich jemand aber nicht besonders schlau angestellt, das Urteil geht in Ordnung finde ich...
 
@Moe007: hätte er ja gechickter anstellen können ... durch hintertürchen . oder durch ein durchdachtes programm was eben erst nach 6 oder 8 monaten chaos veranstaltet ;) tief im system sind .
 
@lazsniper2: Na wenn er so schlau gewesen wäre, hätten sie ihn bestimmt nicht entlassen.
 
Hätte ihm wohl jemand sagen sollen, dass "BOFH" nur eine Geschichte ist und nicht zum Nachahmen empfohlen ist...
 
@b.marco: Wie jetzt Geschichte? ;-)
 
"Packen Sie Ihre Sachen und gehen Sie bitte" hat er wohl sehr wörtlich genommen.
 
@DerGegenlenker: höh genau ;) die Firma is schuld.
 
Wie soll denn ein normal arbeitender Mensch 528.000 Dollar Strafe bezahlen?
 
@philip992: Die Antwort auf diese Frage sind die US-Gerichten vielen Verurteilten schon seit Jahrzehnten schuldig^^
 
@philip992: Letztendlich stellt diese Forderung eine zusätzliche Gefahr dar, denn eigentlich hat der Mann jetzt wirklich gar nichts mehr zu verlieren.
 
@philip992: 428.000 $ Schadenersatz an den ehemaligen Arbeitgeber, "nur"100.000 $ Strafe. Angesichts der (nachgewiesenen) Schadenshöhe nicht unangemessen, und das ganze dient auch der Abschreckung.

Wäre er ohne auszuflippen einfach in Frieden gegangen, hätte er die Woche drauf vielleicht wo anders einen besseren Job gefunden, jetzt ist er am Ar***.
 
@philip992: Vieleicht gib es etwas Ähnliches wie "Directors-and-Officers-Versicherung (D&O-Versicherung)" Für einfache Angestellte/Mitarbeiter.
Damit wäre das Urteil gleichzeitig auch der Schaden, den das Unternehmen bei seiner Versicherung anzeigt und erstattet bekommt?
Somit würde es zwar für den Beklagten keinen Unterschied machen, er schuldet es dann der Versicherung, die Firma wäre aber fein raus?
 
@Kribs: Die Firma ist erstmal nen Monat auf dem Zahnfleisch rumgekrabelt... fein raus sein geht anders. Der direkte finanzielle Schaden ist Peanuts im Verhältnis zum Stillstand des Geschäfts.
 
@rallef: Meine Aussage bezieht sich auf den Versicherungsfall und dem möglichen Finanziellen Ausgleich, nicht um die direkte Auswirkung der Tat!
Mein Mitleid hält sich ansonsten für diese Firma in Grenzen, siehe o6.
 
@Kribs: jo - mein Mitleid für die Firma ebenso.
 
@Kribs: Als ob Versicherungen jemals bei Vorsatz gezahlt hätten. ;)
 
@philip992: Wer so unvernünftig handelt soll ruhig "gucken", wie er die Strafe aufbringt!

Quasi jeder ITler, der "gegangen wird" und nicht mit sofortiger Wirkung freigestellt wird, könnte seiner Firma durch sowas abartigen Schaden zufügen - tun es deswegen alle, oder ist es richtig? Nein!

Wer (mutwillig) Schaden verursacht sollte m.M.n. auch in voller Höhe aufkommen. Ob das nun das Zerkratzen eines Autos ist (~2500 Euro) oder das Lahmlegen einer IT-Infrastruktur!
 
Wahnsinn, der Typ ist einschlägig bekannt, und wird von der Firma dennoch eingestellt und man vertraut ihn die >GANZE< IT an?
SELBER SCHULD, der Personalchef/Chefin sollte direkt mit "Fliegen"!
http://www.wvgazette.com/News/201308040047
 
Ok WF, Sorry. Mein ursprünglicher Kommentar wegen Wortwahl weg, dann hier die zensierte Fassung:
So ein wenig schlauer Mitmensch, wenn er wirklich davon ausgegangen ist dass die nicht direkt auf ihn kommen zeugt das von sehr wenig Weitsicht, ganz abgesehen davon dass ihm offensichtlich nicht ganz klar war welchen wirtschaftlichen Schaden er da anrichtet.
Besser? ;-)
 
@jigsaw: Genau auf diesem Umstand hätte der Anwalt vielleicht mal die Verteidigung aufbauen sollen. Die Kenntnis über die bevorstehende Kündigung führte zu einer vorübergehenden geistigen Störung, welche doch gerade durch dieses unüberlegte Handeln zum Ausdruck kommt. Denn diese hohen Schaden hätte jeder voraussehen können. Nur nicht der arme Beklagte. Vielmehr hat ihn die Kündigung aus dem Leben geworfen. Diese erlittenen psychischen Schmerzen und Leiden soll doch bitte mal der Arbeitgeber finanziell entschädigen. Immerhin hat er sie doch verursacht.

Das wäre eher die Klage gewesen, die ich spektakulär gefunden hätte und welche auch typischer für den anglo-amerikanischen Rechtsraum gewesen wäre ;)
 
@stfN: Du solltest Jura studieren, ich glaube da bringst du die besten Voraussetzungen mit :D
 
@jigsaw: ähm...meinst du nicht wenn man eh entlassen ist das einem dann der wirtschaftlicher Schaden den Ex-Unternehmens 3 mal am Ar... vorbei geht?`^^
 
@legalxpuser: Schon, aber ich denke trotzdem dass er das ganze Ausmaß völlig unterschätzt hat
 
@jigsaw: mag sein... handeln im Affekt nennt man das...
 
@legalxpuser: Affekt ist eine Sekundensache, wenn einem z.B. "die Hand ausrutscht", das hier war imho geplant
 
@jigsaw: Rechtsauslegung...^^
 
Richtig so! Ich kriege hier ja schon Ärger wenn unser Server alle 6 Monate für ne halbe Stunde ausfällt ;-)
 
@Dr. Alcome: jetzt sollten Witek und co mal sich mal melden und rede und antwort geben wie es bei WF ist wenn................
 
So admin einer grossen firma verdient aber ne menge.. da schafft mann 600.000 doller.
 
@Corefice: Ich weiß nicht was und wo Du arbeitest, aber als kleiner "network engineer" (siehe Quelle) lebt man bedeutend bescheidener.
 
@Corefice: Wo? Da möchte ich auch hin... Ich denke da haben viele eine falsche Vorstellung. Mach´ ´ne 0 hinten weg, dann kommt man der Sache schon näher.
 
hmm nunja...kenne das au8ch....wurde auch kurz vor ende der Probezeit entlassen und hatte auch so einige Wutanfälle was ich den ehemaligen am liebsten alles ins Gesicht brüllen würde, bzw. einige Pläne zer Zerstörung, inklusive böser Facebook Kommentare über Betriebsinterna usw….... kann mir durchaus vorstellen das man sich danach erstmal ein wenig besser fühlt! Volles Verständnis...man darf einfach nicht alles in sich reinfressen nach dem Motto "Selber Schuld und es ist einfach so". Amok laufen ist manchmal ganz gut! Auch wenn ich damit hier jetzt anecke. Allerdings ist es beim Anblick dieser Strafe dann doch nicht wert, bzw. hab ich es damals nicht in die tat umgesetzt ^^
 
@legalxpuser: Amoklauf mag ja ganz gut sein für die Psyche... sagen wir für 20 - 30 Minuten.

Den Rest vom Leben kannst Du dann aber vergessen - also fail.

Auch wenn ich weiß, welch Schindluder mit Praktika, Probezeiten etc getrieben wird.

Und wie war das noch mal mit der Administrator - Ehre? ;-)
 
Bevor ich gegangen wäre hätte ich auch die Server plattgemacht.
So ein Schw..... von Chef hätte ich in die Gosse geschickt.
 
Wenn er sich persönlich an der Person aus dem Personalmanagement, die ihn rausgeschmissen hat, gerächt hätte, dann wärs ja irgendwo noch nachvollziehbar. Hier aber die Gesamte Firma und damit auch hunderte Kollegen abzustrafen, die höchstwahrscheinlich nichts dafür können, das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Aber Naja, so ist das ja immer. In anderen Fällen verhalten sich einige Individuen extrem daneben, der Hass richtet sich aber gleich gegen die Gesamte Volksgruppe. Echt mieß für EnerVest. Bei der Vorgeschichte müßte aber auch der/die Leute aus der Personalabteilung eine Teilschuld bekommen. Bei der Vorgeschichte war es extrem Fahrlässig einen solchen Menschen an sensible IT zu lassen. Wenn man in dieser Branche einmal gezeigt hat das man einen Charakter hat, der mit Sicherheits/Betriebsrelevanter IT nicht umgehen kann, sollte man niemals mehr damit beauftragt werden dürfen. Jemand der mal wegen Mord im Knast gesessen hat, darf auch kein Polizist mehr werden...
 
wer ein Ölunternehmen schaden zufügt kann nicht schwer genug bestraft werden.10xLebenslänglich und 3 Trillionen Dollar Schadenersatz währ da angemessen.
 
@LaBeliby: Genau. Schließlich sind die Ölunternehmen die absoluten Wohltäter. Gerade zu Ferienzeiten und auf Feiertage passen die extra nochmal die Preise an.
 
@Memfis: Aber das mit den preisen sind doch eher nur " zufälle " , so bezeichnen die das zumindest ;-)
 
@Vectra-let: und unsere Behörden sind zu dämlich das zu druchschauen / beweisen / dem einen Riegel vor zu schieben.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles