Google baut eine riesige Kriegskasse außerhalb der USA auf

Der Suchmaschinenkonzern Google ist kürzlich offenbar mit der zweitgrößten Übernahme seiner Firmengeschichte gescheitert - oder aber nur nicht um Ausreden verlegen, wenn es darum geht, Gewinne aus steuerlichen Gründen im Ausland zu parken. mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google

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Ich bin immer noch der Meinung, dass in ein paar Jahren nicht mehr die Regierungen, sondern die Großkonzerne über uns herrschen werden. ;)
 
@Zaphragor: Tun sie das nicht jetzt schon?
 
@KnolleJupp: Naja, noch können Regierungen, wenn sie denn wollen, Konzerne in ihren Möglichkeiten und Mitteln beschränken.
In ein paar Jahren werden Unternehmen die Regierungen so unter Druck setzen, dass sie jedes (naja fast) Gesetz zu ihren Gunsten durchsetzen werden können.
Meine Meinung.
 
@Zaphragor: Wer sitzt denn in den Regierungen? Doch meistens die Leute,welche auch in den Aufsichtsräten der Firmen sitzen....
 
@Zaphragor: Nicht wirklich... Das funktioniert bei US Großbanken wie Goldman Sachs und Morgan Chase nicht. Bei Coca Cola, Pepsi (bitte nicht nur an die Cola Getränke denken) oder , als nicht US-Unternehmen mal Néstle, auch nicht wirklich. Das einzig neue ist vielleicht, dass jetzt auch einzelne reine IT Unternehmen, wie Google, Microsoft und Facebook, als weltweit agierende Unternehmen angesehen werden, und das eben nicht mehr nur in den offensichtlichen Geschäftsfeldern.
 
@Zaphragor: Shadowrun lässt grüßen, hm?!
 
@McStarfighter: Shadowrun Plot durchgelesen:
Ja, da gebe ich dir Recht. So in Etwa.
 
@Zaphragor: Das ist ursprünglich ein Pen & Paper-Rollenspiel, da ist das alles sehr genau erklärt ... ;)
 
@McStarfighter: Oder die TV-Serie CONTINUUM.
 
@moribund: Stimmt, ist ähnlich dystopisch ...
 
@Zaphragor: Du kannst doch nachlesen, welches Regierungsmitglied für welche Lobby und Konzern arbeitet. Was meinst du wo EU Verordnungen wie die gerade Gurke oder das Glühbirnenverbot herkommen?
 
@blume666: Wo kommen den die geraden Gurken her bzw. wer profitiert davon, dass sie weniger krumm sind?
 
@wertzuiop123: Keine Ahnung. Die Landwirtschaftslobby stand dahinter. Mittlerweile ist das Gesetzt ja aufgehoben.
 
@blume666: Ok danke :)
 
@wertzuiop123: Das Transportgewerbe steht hier dahinter (und die Erzeuger). Du kriegst in eine Kiste nämlich mehr gerade Gurken wie krumme.
Das macht bei einem 40 tonner - Lastzug gleich mal ein paar Tonnen weniger die der Transportiert - und nicht bezahlt wird weil Luft transportiert wird. Die Spritkosten sind deswegen aber nicht weniger. Hier geht es also tasächlich um Effizienz und Kosteneinsparung.
Hinzu kommt, dass genormte Gurken auch Maschinenfreundlicher bei der Ernte sind.
Trotzdem wird aber noch 25% der Ernte vernichtet und kommt nicht in den Verkehr - eben weil sie nicht der Norm entspricht (qualitativ sind die genauso gut).
Die Krönung liegt in der Fleischproduktion. Hier hat man Schweine mit einem zusätzlichen Rippenpaar gezüchtet um mehr Koteletten bei gleichen Fütterungsaufwand zu bekommen.

Bis jetzt hat aber noch wirklich niemand so nachgerechnet, ob sich das überhaupt wirklich alles rechnet. Rührt sich aber schon Widerstand.
Denn rein rechnerisch und von den Produktionszahlen ist die EU in der lage, die gesamte Weltbevölkerung mit zu ernähren.
Es wird also auch bei 10 Milliarden Menschen nicht zu wenig Nahrung geben - sie wird nur nicht komplett verteilt sondern das Angebot künstlich knapp gehalten.
 
@LastFrontier: Danke für die ausführliche Antwort. LG :)
 
@Zaphragor: Viele Konzerne nehmen jetzt schon die Staaten in Geiselhaft. Die Globalisierung beschwört einen Wettbewerb zwischen den Staaten der Welt herauf, wer dem Unternehmen denn den günstigsten Produktionsstandort zu bieten hat. Die Unternehmen spielen die Staaten dabei gegeneinander aus, sodass kaum noch Maßnahmen zu ungunsten der Unternehmen (und damit des Geldadels) beschlossen werden können, da sofort mit Abwanderung und Arbeitsplatzabbau gedroht wird. Das ist das große Problem der Globalisierung: Innerhalb Staat mag die Regierung in der Hierarchie noch über den großen Unternehmen stehen. Die Macht der Regierung endet aber weitestgehend an den Grenzen der Staaten. Nicht aber die des Unternehmens. Wenn es dem etwas nicht passt, dann wechselt es halt einfach den Sitz in einen anderen Staat. Aber nicht, dass eine solche Flexibilität kleineren Unternehmen oder gar dem Bürger möglich wäre. Letzterem werden sogar dann schon Steine in den Weg gelegt, wenn er so etwas Profanes wie einen Film aus dem günstigsten Land importieren will: Mit Regionalcodes. NaNaNa, die Globalisierung soll nur den Unternehmen (damit wiederum dem Geldadel) nutzen, nicht aber dem Bürger.
 
Der Vorschlag kam sogar aus Deutschland auf Druck der Großdiscounter aller Aldi und Lidl welche nebenbei auch noch so die größten Gemüsehändler in Deutschland sind.
-> Weniger kosten die man an die Spediteure abdrücken muss weil man einfach mehr auf einmal in den Laster bekommt und dann hat man selbst ein Plus bei der eigenen Lagerhaltung.

Schlimmer, wenn auch nicht wegen der EU, ist es aktuell noch bei den Kartoffeln. Da wandert immer noch mehr auf den "Abfall" als genutzt wird weil die Chipslobby nur große und gleichmäßige A+++ Dinger annimmt.
 
@KralekM: Nicht nur bei den Kartoffeln. Das ist generell so und zieht sich durch die gesamte Nahrungsmittelproduktion. Jedes vierte Schwein kommt nach der Mast nicht in die Schlachthöfe da nicht der Verarbeitungsnorm entsprechend.
In der EU gibt es ca 148.548.000 Schweine - Noch Fragen?
 
@LastFrontier: was? soviele sind wir schon?
 
"Kriegskasse"?? Was für ein miserabler, sensationsgeiler Begriff. In einer Welt, in der es permanent noch echte Kriege gibt, sollte so ein Begriff nicht für die Übernahme von Unternehmen verwendet werden.
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