Zu viele Hacker kiffen: FBI hat bei Cybercrime ein Personalproblem

Im Wettrennen mit der Kriminalität im Internet-Umfeld gerät die US-Bundespolizei FBI zunehmend in eine Zwickmühle: Aufgrund der eigenen strengen Richtlinien hinsichtlich der Vergangenheit potenzieller Mitarbeiter finden sich zu wenig kompetente ... mehr... Cannabis, Hanf, Pflanze Bildquelle: LancerenoK (CC BY-SA 2.0) Cannabis, Hanf, Pflanze Cannabis, Hanf, Pflanze LancerenoK (CC BY-SA 2.0)

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Ich dachte immer kiffen macht dumm und gleichgültig, is aber auch völlig egal...
 
@jigsaw: Der hat sooooooooooo einen Bart....
 
@ThreeM: Ich konnte es mir bei der news einfach nicht verkneifen ;-)
 
@ThreeM: Bist Du hier der Kapo ?
 
@Pegasus.hunter: Ne aber der Babo ^^
 
@ThreeM: sagte der Chabo ^^
 
@jigsaw: Beides doch ideale Voraussetzungen. Wer dumm und gleichgültig ist stellt keine unangenehmen Fragen.
 
@jigsaw: Das denkt man nur auf dem Oktoberfest mit 3 Atü auf dem Kessel... :D
 
@jigsaw: In der News: "..."Meine Aufgabe besteht darin, einen starken Mitarbeiter-Stamm aufzubauen, der mit den Cyber-Kriminellen mithalten kann..." Jaaa? Wenn die mithalten können sollen MÜSSEN die doch kiffen. Das gehört doch dann dazu! Vielleicht das Eine oder Andere auch? Sowas wie Gesetze nicht gaaanz sooo ernst nehmen, z.B.: Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Postgeheimnisse, Internetbetrügereien, Phishing usw. usw.
 
@jigsaw: wenn dumme menschen kiffen ,werden sie in der regel noch dümmer,aber wenn kreative menschen (zbhacker) kiffen ,werden sie in der regel noch kreativer .
 
wenn kiffen dumm machen soll, was macht dann erst saufen? saudumm? ist eher ne frage der gesellschaftlichen akzeptanz. aber kiffer scheinen schlimmer zu sein als waffennarren... wobei ich zb. noch nie gehört hab das ein kiffer durch konsum einen anderen getötet hat - bei waffen funktioniert das, insbesondere in den usa sehr wohl..
 
@Rikibu: Wenn der Kiffer nach einer ordentlichen Dröhnung noch Auto fährt, kann's schon Tote geben... aber Du hast Recht, alles eine Frage der gesellschaftlichen Prioritäten.
 
@Rikibu: Ich habe zwar Waffensachkunde und alles, aber ich habe noch nie eine Waffe konsumiert. Getötet habe ich im übrigen auch noch niemanden damit.

Aber eigentlich ist es halt so, je nachdem zu welcher Gruppe man gehört, das andere ist immer schlecht. Geht fast schon in religiöse Glaubensrichtungen.
 
@Rikibu: Der Typ der den hamburger Junge erschossen hat, hat nach Aussage seiner Partnerin mehrere Joints geraucht bevor es zu den Schüssen kam^^
 
@Rikibu: kein Grund eine Sache zu erlauben nur weil eine ähnlich schlimme oder schlimmere Sache auch erlaubt ist. Diese Argumentation nennt sich Neid und ist für eine Diskussion nicht geeignet. Cannabis schädigt auch nachhaltig zB das Hirn und enthält mehr Teer als Tabak, was die Lunge schädigt. Aber Verbote was Leute mit ihrem eigenen Körper machen halte ich für überflüssig, warum also nicht auch Kokain (hat die geringsten Nebenwirkungen) und Opium wieder erlauben? Wär, wenn richtig gemacht, gut um die Drogenkriminalität einzudämmen, aber wenn das Zeug dann in der Apotheke mehr kostet als auf der Straße ist alles witzlos.

Kiffen ist ja im Prinzip gesellschaftlich anerkannt, die Generation unserer Eltern hat selbst gekifft. Vergleichen wir es mal wieder mit dem Alkohol, wenn man besoffen zur Arbeit geht ist der Job weg, wenn man bekifft zur Arbeit geht also auch? Wenn man nach der Arbeit was trinkt ist das genau so okay wie zum Feierabend eine Tüte rauchen. Letztes Jahr auf der Pro-Cannabis-Kundgebung stand ein Piraten-Politiker auf der Bühne mit einem Säugling auf dem Rücken und hat gefordert bekifft Auto fahren zu legalisieren, da merkt man wie das Kiffen doch dümmer macht als das Saufen :D
 
@otzepo: Naja du musst es ja nicht rauchen. Durch den Magen ist ist eine Aufnahme ej viel besser geeignet. Hirnschädigungen wurden noch nicht eindeutig nachgewiesen, da gibt es zig Studien. Was bewiesen ist, das Cannabis das Körpoereigene Cannabinoid System aus den fugen bringt, und dies dauerhaft.
 
@ThreeM: Rate mal wer die Studien finanziert hat, genau, die Pharmaindustrie und die will natürlich die bewiesenen Nebenwirkungen so klein wie möglich halten und auf den Zug springen dann gerne die Befürworter und Konsumenten auf.

Die vom THC verwendeten Rezeptoren befinden sich im Gehirn, durch Gewöhnung werden vermehrt Rezeptoren ausgebildet. Wenn nun durch körpereigene oder körperfremde Substanzen die Rezeptoren aktiviert werden kann es gravierende Folgen haben - somit nenne ich es eine Hirnschädigung. Das Kurzzeitgedächtnis kann irreversibel geschädigt werden, das Angstempfinden so beeinträchtigt werden das der Proband an Paranoia leidet oder die Schwelle für die Entstehung einer Sucht stark herabgesetzt wird und das sind nur wenige Beispiele wofür genau diese Rezeptoren verantwortlich sind. Kurz gesagt, man kann drauf hängen bleiben.

Die Risiken werden heruntergespielt und keine Anti-Cannabis-Lobby zahlt teure Studien, aber die Ergebnisse der bestehenden Studien lassen sich (trotz des darin anders gezogenen Fazits) gut medizinisch auswerten und bestätigen diese unerwünschten Nebenwirkungen.
Es wurde mal von den Gegnern eine Autofahren Studie bezahlt in den Niederlanden, Fazit war: bekifft waren die Leute vorsichtiger und reißen weniger Poller um als der nüchterne Fahrer, braucht aber auch länger bis ins Ziel.

Ich will weder besoffene noch bekiffte Autofahrer auf der Straße.
Ich will aber auch keinen besoffenen oder bekifften Arbeitskollegen haben, der nicht in der Lage ist produktiv zu arbeiten - wenn der Maler besoffen gut malt und der Hacker bekifft gut hackt sollen die es doch machen.
Es sollte aber ehrlich aufgeklärt werden welche Risiken eine Droge hat. Es gibt keinen Alkoholiker der behauptet saufen wär nicht schlimm für seine Leber aber 90% aller Kiffer wissen nicht um das Gesundheitsrisiko und wenn man es ihnen sagt kommt "stimmt ja gar nicht, ich habe in der Schule ein Referat über Cannabis gehalten und dafür eine 1 bekommen!" - denn Lehrer sind genau so wenig aufgeklärt und sollen trotzdem Wissen vermitteln.
Auf dem jetzigen Stand stehe ich einer Legalisierung kritisch gegenüber. Die Abgabe dürfte meiner Meinung nach nur, nach ausführlicher Beratung, in der Apotheke erfolgen und der Preis muss natürlich auch den Schwarzmarkt direkt ausmerzen. Alles andere wär Schwachsinn.
 
@otzepo: Die Pharaindustrie hat gar kein interesse Cannabis zu legalisieren. Der Gund ist die nicht Patentierbarkeit und damit der ausbleibende Gewinn da jeder das Produkt anbieten könnte... Im gegenteil, die Studien der großen Pharmaunternehmen zielen genau auf das gegenteil, den erhalt des Verbotes, damit Sie weiter Ihre teuren Tabletten anbieten kann. Hierzu gab es eine Interessante Doku der ARD zu dem Thema. Wenn ich den Link finde und diese noch in der Mediathek abrufbar ist, liefere ich dies nach.

Das Kurzzeitgedächtniss wird allerdings nicht irreversibel beeinträchtigt. Das kann ich dir aus eigener erfahrung sagen, ich war 16 Jahre lang Konsument.

THC ist nicht Suchterzeugend. Es gibt keine Gewöhnung. Paranoia und Angstempfinden könnten ausgelöst werden ja, dazu müssen allderdings bestimmte umstände Vorliegen.
Berichte aus Psychatrien und so weiter sind leider wenig Aussagekräftig da diese sich auf "Gras" beziehen. Wie Sauber das Material war, obs versetzt oder mit syntetischen Cannabinoiden gestreckt war ist unbekannt.
In Israel werden z.B. Krebs und Angstpatienten mit Cannabis behandelt, mit Erfolg.

"Die Risiken werden heruntergespielt und keine Anti-Cannabis-Lobby zahlt teure Studien"

Öhm doch, sogar eine Ziemlich große, nämlich die USA. Allerdings ist der Erfolg immer geringer gewesen als erhofft. Die Leute haben dennoch gekifft und die wenigsten haben sich mit mit den Studien auseinander gesetzt. Dazu gibt es diverse Dokumentation.
Weiteres Beispiel ist die Baumwoll Industrie die garkein intresse daran hat Cannabis wieder Gesellschaftlich zu ethablieren. Hanf ist das die besser Baumwolle, günstiger im Anbau, einfacher in der Verarbeitung, angenehmer zu Tragen, robuster.

Verharmlosen will ich Cannabis auf KEINEN Fall, auch diese Droge kann missbraucht werden.

Ich befürworte eine Legalisierung aus mehren Gründen:
1. Weniger belastung auf das Gesundheitssystem durch saubere Rauchmittel.

2. Aktuell ist gut 90% des erhältlichen Cannabis gestreckt. Stichwort: Brix. ein Gemisch aus Polymeren, Zucker und Hormonen. Desweiteren werden Duftstoffe und Syntetische Cannabinoide eingesetzt. (Woher kommt denn so plötzlich das ganze "Haze")

3. Besser der Staat verdient am Drogenkosum als die Kriminellen. Hier kann das erwirtschaftete Geld zweckgebunden zur prävention, aufklärung und behandlung eingesetzt werden und muss nicht zu Lasten der Allgemeinheit fallen.

4. Entlastung der Strafermittlungsbehörden. Wenn es keinen Markt mehr für illegales Cannabis gibt, fallen auch weniger Strafverfolgungsakte an.

5. Imageverbesserung der Pflanze als Nutzpflanze. Klingt Esoterisch, wird oft angeführt, die Pflanze als solches ist als Rohstoff aber unglaublich vielseitig und sollte genutzt werden. Grade in Zeiten von Ressourcenknappheit, Waldrodung und so weiter absolut sinnvoll.
 
@ThreeM: Cannabis ist seit dem 1. April 2000 (glaube ich) mit BTM-Rezept erhältlich, nicht die Pflanze selbst und auch kein Fertigarzneimittel, aber die Apotheke kann halb synthetisches THC (Dronabinol) bestellen und in Kapseln füllen (weiß so gut wie kein Arzt und das ist schlecht für Krebspatienten). Daher hatte damals die Pharmaindustrie gute Gründe für nette Studien.

1. und die Apotheken machen mehr Umsatz, haben die auch mal wieder bitter nötig nach all den Kürzungen
2. Jo, früher war Hasch mal stärker als Marihuana, heute klar andersrum und das liegt nicht an der Züchtung sondern am Gepansche - aber der Konsument an sich will es stark, sonst wird gejammert sie hätten nur deutsche Hecke bekommen.
3. Beim Pilotprojekt damals in Schleswig Holstein war der Apothekenpreis weit über dem Straßenpreis, daher ist die Aktion gefloppt.
4. ob die es, wenn es soweit ist, dieses mal hinbekommen ist fraglich.
5. Großes Thema, Nutzhanf war vor dem 2ten Weltkrieg ein sehr wichtiger Rohstoff in Deutschland, verdrängt wurde es von den Amerikanern damit die uns ihre Baumwolle verkaufen können und heutzutage kennt es fast nur noch der Klempner zum Abdichten und die Ökotussi von dem Kartoffelsack, denn sie modische Bekleidung nennt.
 
@otzepo: Drobino ist THC. Wikipedia liegt hier leider etwas falsch ;)
Die Kosten für Syntetisches THC belaufen sich auf ein vielfaches im vergleich zu Cannabis. Welche Gründe sollte die Pharmaindustie haben hier eine Legalisierung und damit die eigenversorgung des Konsumenten/Patienten zu ermöglichen?

zu 2.: Das stimmt nicht so ganz, Hasch wird mit mit genau den selben Mitteln gestreckt. Der THC gehalt (vorrausgesetz es wird nichts gestreckt) ist relativ identisch je nach verwendetem Strain.

3. Klar müssen die Bedingungen so geschaffen werden das der Effekt eintritt den man sich erhofft. Beispiele aus anderen Ländern gibt es ja bereits (Niederlande, Spanien jetzt auch bald USA). Die verschiedenen Cannabis-Strains haben sehr unterschiedliche Wirkungsweisen. Ein "Stark" ist recht subjektiv. Viele Kiffer die selbst Growen haben nicht umsonst verschiedenen Sorten für das jeweilige Einsatzgebiet. Ein sedierendes für den Abend, ein Aufputschendes für die Party, ein soziales für Gespräche in der Runde und so weiter. Natürlich gibt es auch die dämlichen Kiffer die das allerdings nicht zu schätzenwissen.

4. Da würde mich eine Begründung deinerseits freuen ^^

5. Genau das meinte ich mit meiner Antwort auf die "Anti-Cannabislobby" ^^
 
@ThreeM: hab mal in die Wiki geschaut. Nein, da habe ich meine Infos nicht her. Bei Wikipedia steht mir immer zu viel Unfug.

Zu 4.:
Fall 1: auf dem Schwarzmarkt ist es billiger als in Apotheken: also ändert sich nichts an der Problematik. Wer kontrollierte Qualität will kauft in der Apotheke.

Fall 2: Niederländisches Modell: dort ist Cannabis nicht wirklich legal, jeder darf 5? Pflanzen besitzen und der Überschuss der Eigenproduktion darf an Einheimische von Coffee Shops vertrieben werden bzw an jedermann zum sofortigen Gebrauch abgegeben werden. Da die erlaubte Produktion den Bedarf nicht deckt wird illegal zugekauft und es gibt weiterhin Drogenkriminalität. Auch der Verkauf an Ausländer ist eine Straftat.

Fall 3: komplette Legalisierung: aus den Kriminellen werden Geschäftsleute, es wird eine Steuer fällig. Ähnlich wie bei der Prostitution bleibt dann alles weiter in der Hand von denen die es jetzt schon vertreiben. Bandenkriminalität stört den freien Handel und der Schwarzmarkt bleibt und nennt sich Steuerhinterziehung, wie beim Zigarettenschmuggel.
 
@otzepo: Also bei ordentilicher Zucht bekommst du aus einer Pflanze 200-300g Blüten raus, bei 5 Pflanzen hast du dann um die 1,2 Kilo (250g als Grundwert). Da du jeden Monat ernten kannst, kannst du deinen Bedarf lockerst mit 5 Pflanzen decken, ein Kilo Grass pro Monat will erstmal Konsumiert werden. Dies ist unmöglich zu schaffen.

Fall 3: Wenn die Kriminellen anschließend ein legales Geschäft betreiben können und auch Steuern abführen...was ist daran schlecht? ;)

Fall 1. Da geb ich dir natürlich recht. Der Preis MUSS dem Aktuellen Marktpreis entsprechen. Da dieser aber zur Zeit recht hoch ist, sollte dies absolut realisierbar sein, wenn die richten Leute die richtigen Entscheidungen treffen.
 
@ThreeM: jeden Monat ernten? Keine Ahnung ob das geht, bin kein Gärtner, und kannte eher so was wie 7-8 Wochen bis es soweit ist. Aber ~1kg im Monat wär bei perfekter Haltung wohl drin, abzüglich Steuern und Kosten für Strom, Dünger, Pacht, etc muss ein Coffee Shop noch ein paar Getränke und Schokoriegel verkaufen um die Angestellten zu bezahlen (oder die stellen jeder 5 Pflanzen mit ins Gewächshaus, dann sieht es natürlich anders aus) - ich weiß aber aus sicherer Quelle von der illegalen Belieferung von den Coffee Shops mit Razzia und allem drum und dran.

Fall 4: Gesicherte Abgabe in der Apotheke unter/zu Straßenpreisen und eine gewisse Auswahl, der Schwarzmarkt zieht ins Ausland um und die Konsumenten brüllen nach der Möglichkeit Gras in der Kneipe/Disko in der sie es rauchen kaufen zu können. (Alternativ klingeln die Nachtglocken der Apotheken wegen dieses "Notfalls" sturm - oder Apotheker machen Coffee Shops auf und die Angestellten müssen mindestens PTA sein :) und natürlich immer ein Apotheker anwesend) Das halte ich trotzdem für den besten Fall.
Aber wie sieht es dann mit Eigenbedarf aus, Anbau legalisieren führt ja kein Weg drum rum für den Eigenbedarf, aber da ist wieder die Sache mit dem Verkaufen und schon hat man wieder einen illegalen Schwarzmarkt.

Was meinst du wär das sinnigste Modell einer Legalisierung?
 
@otzepo: Ja Jeden Monat ernten. Erster Druchgang dauert natürlich länger, aber dann hast du Stecklinge, ne Mutterpflanze und 3 Kammer System. Wärend die Stecklinge wachsen, schickst du die anderen in die Blüte, nach dem ernsten wandern die großen STecklinge weiter...ein Kreislauf solange du die Mutterpflanze hast von der du immer wieder Stecklinge nehmen kannst. Solange du die nicht in die Blüte schickst, produziert die immer weiter Stecklinge.

Ich halte das Coffee-Shop System für das Sinnvollste. Natürlich unter Auflagen bezüglich Steuern, Jugendschutz, Qualitätskontrolle und so weiter. Apotheken müssen das nicht unbedingt anbieten, es sei denn für spezielle Züchtungen mit hohem CBD und geringem THC gehalt. Eben für therapeutische Zwecke.
 
@otzepo: Cannabis hat mehr Teer als Tabak??? HAAHHAHAHA
Cannabis betäubt die Hirnzellen, Alk zerstört sie. Auf dauer natürlich beides schlecht.
 
@elox: Ja Cannabis hat einen fast 7x so hohen Teergehalt beim verbennen. Da hat der gute otzepo recht.
 
Beweist nur wieder mal, dass gerade die intelligenteren Menschen eher zu Rauschmitteln abseits des Mainstreams greifen. Beweisen ja auch schon genug Studien und widerlegen gleichzeitig dass diese dumm machen würden. Sieht man ja auch an LSD was überwiegend von intelligenten und kreativen Menschen konsumiert wird, um ihren eh schon weiten Horizont noch weiter zu dehnen. :)
 
@Knarzi81: Jobs hatte ja mal gesagt das ein LSD Trip zu seinen wichtigsten Erfahrungen im Leben gehörte ;)
 
@psyabit: Nicht nur zu seinen. Man kann sich da so schön mit sich, seinem Leben und seinen Problemen befassen wenn man es richtig anstellt und sich ordentlich drauf einlässt. Der schönste Kurzurlaub für den Kopf. :)
 
@Knarzi81: Oder man schält sich wie eine Orange...
 
@DeepBlue: Man muss es ja nicht übertreiben. ;)
 
@Knarzi81: Da spricht ein erfahrener Psychonaut ;) Viel Spass bei deinen weiteren "Kurzurlauben" :)
 
@psyabit: Ich danke! :D
 
@psyabit: Hatte er nicht sogar mal gesagt das eer ohne diesen Pilz niemals verstanden hätte wie Computer funktionieren? Irgendwas in der Richtung habe ich so in Erinnerung.

Aber es heißt ja nicht umsonst bewustseins erweiternde Drogen. Schon im alten Griechenland haben Menschen ganze Jahresgehälter ausgegeben um in entsprechenden Tempeln beim LSD-Konsum entsprechend erläuchtet zu werden.
 
@Tomarr: Kann gut sein, habe die genaue Aussge nicht im Kopf.

So ist es. LSD ist ein Werkzeug was einem tiifer in die zusammenhänge der Natur "blicken" lässt. Es kann so weit geh das die Ilusion von Zeit, Materie etc Verstanden wird.
 
@psyabit: Das Problem ist nur das heutige Hanfprodukte einfach überzüchtet sind und mit dem natürlichen Produkt kaum noch etwas gemein haben. Noch schlimmer ist es beim LSD. Heutiges LSD besteht ja gar nicht mehr aus Mutterkorn sondern es werden nur noch die Wirksubstanzen, ich sag mal chemisch nachgeahmt. Aber das bei den Naturprodukten noch sehr viele andere Stoffe sind die im Zusammenspiel wichtig sind wird dabei leider vergessen.
 
@Tomarr: Aktuell wird sehr viel das 2003 entdeckte 25I-nBOME als LSD verkauft, weil es nicht unter das BTM fällt, jedoch auch wie Acid im Microgramm-Bereich im Gehirn wirkt. Allerdings gab es davon in GB auch schon Todesfälle. Auf nem guten Goa-Festival geht's aber immer noch. Ob LSD oder nicht lässt sich am einfachsten mit UV-Licht feststellen, da es fluoresziert, alles andere eben nicht und völlig Geschmacksneutral ist, während das oben erwähnte einen extrem bitteren Geschmack aufweist.
 
@Knarzi81: Bring das nicht durcheinander. Ich rede von natürlichem Hanf und von LSD aus Mutterkorn, du redest offensichtlich von Hanf der auf Hochleistung gezüchtet wurde, bzw. von LSD oder LSD ähnlichen Produkten die in Laboren hergestellt werden.
 
@Knarzi81: Genau, und floresziernde Beimischungen gibt es natürlich garnicht...
 
@Knarzi81: Vielen Dank! Jetzt weis ich eine bittere Erfahrung besser einzuordnen :) Gefühlt war es kein LSD. Ich hatte aber keine wissen über das sogenannte 25I-nBOME.
 
@psyabit: Jepp, musste auch vor einiger Zeit etwas recherchieren, weil es eben doch voll komisch war.
 
@Tomarr: Nein, es ging doch da um medizinisch genutzten Hanf und dieser ist relativ schwach an THC. Siehe Knirps seinen Post auf den du geantwortet hattest.
 
@ThreeM: Natürlich ist es möglich, ich habe es Zusammen mit dem Geschmack auch nur als Indikator und nicht als handfesten Beweis angegeben. Für Beweise gibt es folgendes:

http://www.amazon.de/Drogentest-Substanzanalyse-LSD-10-Ampullen/dp/B0064JXIA0/
 
@Knarzi81: Ja auch, aber dabei darf man halt auch nicht das Naturprodukt und das künstliche Produkt verwechseln.
 
@Tomarr: Bin hier auch gerade mit diesem Thread und dem unteren durcheinander gekommen. Meine letzte Antwort hier war natürlich Unsinn. Wobei es LSD ja nicht wirklich als reinen Naturstoff gibt, sondern erst aufwändig aus dem im Mutterkorn enthaltenen Lysergsäure in Lysergsäuredithylamid synthetisiert werden muss, was nach meiner Kenntnis ein wirklich sehr aufwendiger Prozess ist.
 
@Knarzi81: Nö, also im alten Griechenland haben die Gläubigen einfach nur einen Brei bekommen der aus Mutterkorn bestand. Ich glaube nicht dass dahinter ein Aufwenidiger Prozess mit irgendwelchen Säuren stand.

Die Gläubigen haben damals wirklich ein ganzes Jahresgehalt ausgegeben um im Tempel durch diesen Brei zur Erläuchtung zu kommen.

Deswegen ist ja mein Reden, wenn Naturvölker damit umgehen können oder halt antike Völker, und gerade die Griechen haben damals ja viele Gelehrte hervorgebracht, dann kann das jetzt ja nicht sooooo verkehrt sein wie es immer publiziert wird.
 
@Tomarr: Dies ist aber eben wie gesagt nicht das LSD25, welches Albert Hofmann zum ersten mal synthetisierte. Mutterkorn an sich hat jedoch eine toxische Wirkung, worauf sich dann die "Flashs" belaufen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mutterkorn#Wirkungen

http://de.wikipedia.org/wiki/Lsd

Zitat: "Lysergsäurediethylamid, kurz auch LSD, ist ein chemisch hergestelltes Derivat der Lysergsäure, die als Mutterkornalkaloid natürlich vorkommt."
 
@Knarzi81: Der extrem bittere Geschmak hatte mich sehr verwirrt.
 
@Knarzi81: OK, sagen wir halt der Vorgänger und die Grundlage von LSD. Aber eben halt das Naturprodukt davon.

Es sei denn in dem Tempel haben sie wirklich zufällig irgendetwas gehabt, benutzt oder gefunden was Lysergsäure ähnelt oder so. So genau kann ich es ja leider nicht sagen. Ich habe nur einiges darüber gelesen, aber dabei war ich leider nicht. Ist etwas vor meiner Zeit.
 
@Knarzi81: Erfahrungen mit dem Test? Würde ich mir sofort kaufen. Safe-Use geht vor :D
 
@Tomarr: Ist ja im Endeffekt egal. Fakt ist, dass jedwedes Volk, welches Rituale mit bewusstseinserweiternden Substanzen hatte und hat, ein weitaus besseres Verhältnis zu sich, der Natur und der ganzen Welt hat.
 
@Knarzi81: Dem stimme ich mal voll und ganz zu.
 
@psyabit: Noch nicht, aber wird demnächst mal gemacht. So oft mach ich das ja nun auch nicht. ;)
 
@Knarzi81: Ja klar, aber wenn dann sollte es schon die gewünschte Substanz sein! ;)
 
@psyabit: Bis letztes Jahr war es aber auch eigentlich noch nie nötig, aber da dann 3 mal aufs Maul gefallen.
 
@Tomarr: Nur so als "Gedankenexperiment". Es ist natürlich. Der begriff natürlich kann sehr verwirrend sein. In meinen Augen ist der Mensch natürlich. Demzufolge ist auch sein handeln und seine Produkte natürlich, Sie wachsen aus der Natur heraus :D
 
@psyabit: Gut, dann sind die Asia Nudelsnacks aus Thailand die ich mir momentan rein ziehe auch alle aus natürlichen Zutaten entstanden. Beruhigt mich. Und wenn ich in zukunft mit Maggi und Co koche kann ich meiner Frau wenigstens auch sagen das es rein natürliche Zutaten waren :P
 
@Tomarr: In dem Sinne ja xD Na klar wir wissen beide was unter dem Begriff Natürlich Verstanden wird. Finde aber das "Gedankenexperiment" nicht ganz verkehrt.
 
@Knarzi81: was ist denn bei marijuana denn "abseits des Mainstreams"?
 
@0711: Der durchschnittliche Alkoholkonsum eines jeden deutschen liegt bei 19 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Ich denke das veranschaulicht, was Mainstream in dem Zusammenhang bedeutet. Auch wenn alle Gesellschaftsschichten inzwischen Kiffer beherbergen, so sind sie verglichen mit dem Saufmainstream eben doch immer noch eine kleine Randgruppe. ;)
 
@Knarzi81: Tut es nicht, Alkohol ist eine legale Droge die jeder erwerben kann, Marihuana nicht.
 
@Knarzi81: Es gibt aber mindestens genau so viele Studien die beweisen das sie das tun. Nun bedient man sich nur noch dem, was einem besser gefällt.
 
@knirps: Gerade neuere Studien, welche nicht mehr unter diesem Dogma der bösen illegalen Droge durchgeführt wurden, widersprechen diesen.
 
@Knarzi81: Wie gesagt, Studien gibts zu genüge, nimm, welche dir passt. Erst vor kurzem las ich das Marihuana für extreme Hirnschädigungen verantwortlich ist welche irreparabel sind. Das war noch aus diesem Jahr.
 
@knirps: Kenne ich. Und dazu gab es dann dieses: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/medizin/-/journal_content/56/12054/95729/Nicht-d%C3%BCmmer-durch-Cannabis/
 
@Knarzi81: Genau das meine ich, man sucht sich raus, was einem besser gefällt.
 
@knirps: Ich habe mit 15 angefangen zu kiffen, ab 17-18 regelmäßig von Morgens bis Abends, dies ging bis vor 5 Jahren so, also bis 27. Ich habe dennoch die beste Prüfung in der Ausbildung gemacht, habe dennoch komplexe Programme für meinen Arbeitgeber und für meine Kunden aus der nebenliegenden Selbstständigkeit geschrieben und tue dies immer noch mit gleicher geistiger Effizienz wie ich es schon mit 12 getan habe. Aus diesem aktiven Hintergrund bin ich wohl doch eher in der Lage zu beurteilen, welche der Studien korrekt ist. Und wenn eine Studie eben wie in dem Artikel beschrieben, wichtige Faktoren auslässt, dann besteht an dieser eben erheblicher Zweifel, der sich mit persönlichen Erfahrungen an mir selbst eben deckt.
 
@knirps: Ich kann dir diesen Artikel sehr ans Herz legen, in dem es um Mythen zu Cannabis geht, die von Wissenschaftlern erläutert werden. http://www.huffingtonpost.de/2014/05/06/cannabis-mythen-marihuana_n_5271534.html
 
@knirps: Wenn es danch geht so wurde uns genau so beigebracht das Fliegenpilze absolut tödlich sind. Das Problem der Regierung ist halt nur dass diese überall wachsen. Ind wirklichkeit beinhalten Fliegenpilze aber auch nur bewusstseinserweiternde Substanzen. In holland kannst du sogar extrakte kaufen die ein vielfaches der Wirkstoffe des Fliegenpilzes enthalten ohne das einer davon tod umkippt.

Ich bin bei weitem kein Beführworter von Drogen, speziell wenn es um künstliche Substanzen geht wie Crystal etc. Jedoch bin ich auch der Meinung das man differenzieren muss was vielleicht in Wirklichkeit sogar helfen könnte oder eben halt nicht.

Es gibt genug Völker die der Natur noch sehr nahe stehen die entsprechende Substanzen zu sich nehmen, meisten aus rituellen Gründen. Es kommt halt immer auf die Handhabung an. WIe heißt es so schön, in entsprechenden Mengen kann auch Honig tödlich sein.
 
@Knarzi81: So kann ich auch anfangen: Ich brauche keine Studien, ich sehe was die Kifferei mit ehemaligen Schulkollegen angerichtet hat, die heute nur noch zu den einfachsten Dingen in der Lage sind. Sie sind isolisert, introvertiert und haben jeden Intellekt verloren. Selbst nun mehr 10 Jahre später, wo einige von denen damit aufgehört haben, ist keine Verbesserung des geistigen Zustandes zu bemerken. Sie sind zurück geblieben, insbesondere in der Sprache, die auf das einfachste reduziert ist. Ich brauche keine Studien die irgendwas beweisen wollen, ich sehe regelmäßig was das anrichten kann.
 
@Tomarr: Man muss bei der Diskussion differenzieren ob wie uns über Genuss- oder medizinische Mittel unterhalten.
 
@knirps: Warum sollte der Genuss die medizinische Wirkung oder umgekehrt ausschließen müssen?
 
@Tomarr: Weil es keine kontrollierte Umgebung für Marihuana als Genussmittel in DE gibt. Medizinisches Marihuana ist kontrolliert und meist so schwach, das es den gewünschten Effekt nicht mehr, oder nur noch minimal, auslöst. Man reduziert den "Stoff" nur noch auf das, was wirklich gebraucht wird.
 
@Tomarr:
http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/164883/index.html

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/psychotherapie-ecstasy-lindert-posttraumatischen-stress_aid_531946.html

Beides sehr interessant.
 
@knirps: Tschuldigung. Ich kenne viele Kiffer, aber nicht einen der irgendwie zurückgeblieben ist. Lag es vielleicht daran, dass du ne Hauptschule besucht hast?
 
@knirps: THC ist der Wirkstoff sowohl für den Genuss, sprich die Bewustseinserweiterung, als auch für die Medizinische Komponente. Ich persönlich spreche hier von natürlichem Hanf, weder überzüchtet noch runter gezüchtet. Das ist das Optimum. Alles andere ist AUgenwischerei. Und das was du meinst, mit den Totalausfällen, das passiert eigentlich nur bei Hanfprodukten die überzüchtet sind.
 
@Tomarr: Du hast keine Garantie für das, was du bekommst - weil es eben keine Regelungen gibt. Es ist eine reine Vertrauensbasis zwischen dir und dem jenigen, wo du das Zeugs orderst. Und ob natürlich oder nicht, es gibt keine Richtlinien an Werten. Auch ein Naturprodukt ist kein geeichtes Produkt. Unterschiedliche Stärken wie Qualitäten sind auch dabei. Und auch der Irrsinn das alles, was natürlich ist, gut ist, muss auch aufhören.
 
@Knarzi81: Ich habe keine Hauptschule besucht.
 
@knirps: Des weiteren ist es eine Frage wann man anfängt. Ein 12 - 14 jähriger wird ziemlich sicher Probleme bekommen, würde ich nie abstreiten, das sieht aber ab 18 - 19 ganz anders aus und genau da wird nirgendwo ein Unterschied in Stammtischparolen gemacht. Jedoch wird dir jeder Psychiater bestätigen, dass es einem erwachsenen Gehirn eben nicht schadet.
 
@knirps: Das natürlicher Hanf durchaus gut ist hat sich schon mehrfach bewiesen. Auch ist natürlich Menge und Häufigkeit des Konsums von Bedeutung. Ich trinke zweimal im Jahr Alkohol, wenn überhaupt, und behaupte einfach mal das ich damit mich von einem Alkoholiker unterscheide der täglich Alkohol zu sich nimmt.

Genau so ist es mit Hanfprodukten. Ich würde diese niemals wie normale Zigaretten rauchen.
 
@Tomarr: Nicht ganz richtig. THC ist primär die psychoaktive Komponente, während CBD vor allem bei Touret, MS, Spastiken und so weiter der Linderung zu gute kommt. Medizinisches Cannabis enthält in der Tat recht geringe Mengen an THC. Dafür mehr CBD. CBD hat dafür aber auch eine sedierendere Wirkung.
 
@Knarzi81: Sofern es unter kontrollierter Umgebung geschieht, ja. Definitiv nicht beim willkürlichen Konsum.
 
@knirps: Wie gesagt, ich habe sehr viele Bekannte zwischen 30 und 50 die regelmäßig kiffen, die keinerlei Einschränkungen haben und vom Programmierer, über Bürokaufmann und so weiter auch täglich kognitiv ihre Leistungsfähigkeit in ihrem ganz normalen Beruf unter Beweis stellen.
 
@knirps: Was hast du nur immer mit deiner kontrollierten Umgebung?

Ob ich mir nun was in der Aphotheke kaufen kann/darf oder ob ich auf Eigenanbau vertraue, beides setzt Legalisierung voraus, das ist doch absolut schnuppe.
 
@Knarzi81: Ich kann das Gegenteil von mir behaupten - auf dieser Basis bringt diese Debatte nichts. Fakt ist, das ein unkontrollierter, willkürlicher Konsum sicherlich nichts gutes bringt. Eine Legalisierung hast zwei Seiten: Die eine ist, das legalisiertes Cannabis zu schwach ist und das verbreiten von nicht legalem Zeugs nicht abnimmt. Die Zweite Seite ist, das legale Zeugs ist super, aber auch super teuer und damit florieren die dunklen Geschäfte auch wieder weiter. Also ich sehe nur wenig Chancen das wirklich sauber in den Griff zu bekommen.
 
@Tomarr: In der Apotheke ist das Zeugs klar dosiert. Du müsstest wirklich eine ungeheure Ausrüstung haben um auf diesem Niveau heran zu kommen. Wenn du sie hast, spiegelt das nicht den allgemeinen Zustand wieder und bewegt sich außerhalb der Generaldebatte zu diesem Thema.
 
@knirps: Kann man das nicht über jede Droge sagen? Also auch Alkohol und Kaffee? Ist dort nicht auch jeder unkontrollierte und willkürliche Konsum absolut Kontraproduktiv? Gerade Alkohol? Der im Gegensatz zum Kiffen, LSD und sogar Ecstasy nicht eine einzige wirkliche medizinische Indikation auf seine Pro-Seite schreiben kann? Dafür mehr Negativaspekte als die drei genannten illegalen zusammen?
 
@Knarzi81: Alkohol und Kaffee unterliegen auch strenge Kontrollen. Wirte dürfen sogar keinen Alkohol mehr ausgeben, wenn sie der Ansicht sind das der Kunde zu viel des Guten konsumiert hat. Ich gebe dir aber recht, wir gehen sehr flachsig mit Alkohol in Deutschland um, was ich alles andere als für gut befinde.
 
@knirps: Strenge Kontrolle? Nun willst du mich aber wohl auf den Arm nehmen. Strenge Kontrolle sind Coffeeshops in Holland und nicht die Supermarkt-, Kiosk- und Tankstellenregale voll mit Sprit. Strenge Kontrolle hieße ebenso nur kontrollierte Abgabe in speziellen Läden, die eine vorherige Registration zum betreten nötig machen. Jeder kann sich für 5 Euro auf Ex totsaufen, und das nennst du strenge Kontrollen? Oder geht's dir nur um die Qualität, statt dem genauso wichtigen Distributionsweg?
 
@Knarzi81: Letztendlich kann sich jeder Mensch mit wenig Geld zu Tode führen. Das Problem ist aber doch weitreichender. Die Debatte zwischen das Recht an seinem eigenem Körper und das Recht auf medizinische Versorgung kommt hier zusammen. Alkohol und Tabak verursachen eine Zweistellige Milliardensumme pro Jahr. Wie sinnvoll ist es ein weiteres Rauschmittel auf dieser Basis auf den Markt zu bringen? Warum gehst du davon aus das ausgerechnet bei Cannabis alle verantwortungsvoll im Umgang mit sein werden? Es ist ein Zwiespalt, denn ich habe so meine Probleme damit, das eine Zweistellige Milliardensumme pro Jahr dafür aufgewendet werden muss, Menschen gesund zu pflegen die sich bewusst dafür entschieden haben sich selber zu schaden - aus Genuss.
 
@knirps: Aber wie du schon sagst, er hat dann schon zu viel Alkohol konsumiert bis der Wirt sagt es gibt nichts mehr.

Es gibt wirklich reichlich legale Genussmittel in Deutschland die wesentlich negativer ausfallen als Canabis oder LSD.

Du redest immer von zurückgebliebenen Menschen die Canabis konsumieren. Ich kenne da nur einen Fall, eine Bekannte von mir. Und die Raucht das Zeug täglich, teilweise 20 Euro eine Dosis, und das schon seit sie 11 ist, früher im Heim groß geworden. Ich behaupte aber trotzdem dass sie wesentlich schlechter da stehen würde wenn sie den selben Werdegang mit Alkohol hinter sich hätte. Und wir reden ja auch von "Drogen"-gebrauch und nicht von Missbrauch. Missbrauchen kannst du halt alles wenn du nur willst.
 
@Tomarr: Der überwiegende Durchschnitt raucht Cannabis und das überwiegend auch mit Tabak. Eine Legalisierung würde etwas attraktiver machen, was wir zunehmend weniger haben wollen: Tabak. Denn beim rauchen schadet man nicht nur sich selbst, sondern viel mehr seine mitmenschen die den Mist mit einatmen müssen. All das tolle, was für Cannabis spricht, geht mit dem Konsum in Verbindung mit Tabak flöten. Da kannst du mir noch so viel von deiner Konsumweise erzählen, welche mit dem Mainstream nichts zu tun hat. Denn einen "Kulturwandel" wirst du da so schnell nicht erreichen. Ich mag die Debatte um "welches ist die bessere Droge" nicht, aber Alkoholiker schaden ihrer Umwelt nicht.
 
@knirps: Also du hast anscheinend noch nie einen richtig fiesen Alkoholiker gekannt.

Und dir geht es jetzt also um den Tabakkonsum der dann steigt?

Ich konsumiere übrigens weder LSD noch Canabis, das letzte mal vor 23 Jahren, aber ich bin trotzdem gegen jegliche Art der "Vertäufelung" dieser Produkte.
 
@Tomarr: Ich vertäufel es nicht, man kann sich auch dagegen aussprechen ohne es zu vertäufeln.
 
@Knarzi81: Also Gras ist mal absolut Mainstream, vllt hab ich dich aber auch nur falsch verstanden... .
 
@Smoke-2-Joints: Geh mal raus in die Innenstadt und frag mal wie viele Kiffen und Trinken. Dann wirst du wahrscheinlich auf 5 % zu 95 % kommen. Nur weil es in der Wahrnehmung inzwischen fast omnipräsent ist, ist Kiffen noch immer keine Mainstreamangelegenheit. Mainstream heißt faktisch, es wird überall akzeptiert und fast jeder macht es.
 
@Knarzi81: Sagt aber auch keiner, dass die restlichen 95% die Wahrheit sagen.

Du kannst auch durch die Stadt gehen und Leute fragen, wer daheim CDs von Dieter Bohlen hat. Da wirst du vermutlich auch keinen finden der es zugibt und trotzdem muss ja irgendwer die 160 Mio Platten von Bohlen gekauft haben. ^^
 
@Smoke-2-Joints: muss man sich hier ernsthaft darüber Streiten ob Gras Mainstream ist oder nicht wtf ? Wayned doch nicht die Bohne. Hief dir einen rein oder nicht, egal ob "Mainstream" oder nicht.

Warte drauf bis der erste Hipster schreit "Kiffe nicht mehr, machen zu viele jetzt..."
 
@Knarzi81: "Sieht man ja auch an LSD was überwiegend von intelligenten und kreativen Menschen konsumiert wird" Kühne, nicht belegbare Behauptung ^^
 
@ThreeM: Ich kenne einen, der hat vor Jahren öfter mal LSD konsumiert, inzwischen läuft er durch die Stadt, kritzelt ständig was in einen kleinen Notizblock und redet mit der Aldi Tüte, die er an eine Schnur gebunden hinter sich herzieht
 
@jigsaw: Jemand der endogen für Psychosen anfällig ist, hätte diese auch durch Alkohol bekommen. LSD löst genauso wenig wie Cannabis oder auch Alkohol aus heiterem Himmel eine aus, wenn nicht zuvor eben die genetische psychotische Veranlagung gegeben ist. Um meine Aussage zu belegen:

http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/?idx=875
 
@ThreeM: Primär gibt es mehrere Studien, dass Drogenkonsum vor allem bei Leuten mit höherem IQ zu finden ist.

http://www.heise.de/tp/news/Wer-als-Kind-einen-hohen-IQ-hat-neigt-spaeter-zu-einem-hoeheren-Drogenkonsum-2016988.html

Speziell zum LSD-Konsum kann man sagen, dass sich dieser heutzutage zum größten Teil in der Goa-Kultur, also den heutigen Hippykreisen abspielt. Diese Leute sind zumeist äußerst intelligent und sind meist in kreativen Bereichen tätig.
 
@Knarzi81: Drogenkonsum bei Leuten mit höherem IQ, meinetwegen. Wenn man sich die Studie dazu ansieht (huffpost hatte das vor einigen Tagen ebenfalls verlinkt) kommen mir starke Zweifel an der Studie selbst. Wenn ich mir die Menschen in Hilfseinrichtungen ansehe (Psychatrie, Entzugsklinik und so weiter) zweifel ich auch an deren Inteligenz. Nicht jeder der Drogen nimmt ist klug. Das hier verstärkt zum Drogenkonsum gegriffen wird, hat auch überhaupt keine Aussagekraft bezüglich der Risiken.
 
@ThreeM: Zum Thema Psychatrie habe ich Jigsaw schon geantwortet.

http://www.drugcom.de/aktuelles-aus-drogenforschung-und-drogenpolitik/?idx=875

Gilt ziemlich gleich auch für andere Drogen. Drogenpsychosen resultieren nicht primär durch die Droge, sondern durch endogene Veranlagung. Diese Psychosen könnten und hätten auch ebenso gut ohne einen direkt zuzuordnenden Auslöser ausbrechen können, da sie eben genetisch bedingte Veranlagung sind.
 
@Knarzi81: Das ist doch auch völlig Wurst. Das allgemeine Risiko steigt. Ob man nun eine Veranlagung zur Psychose hat oder nicht. Weiterhin ging es in meinem Kommentar nicht nur um Psychosen sondern um allgemeine Risiken die Drogenkonsum herbeiführen kann. Nicht das man mich falsch versteht, ich bin Grundsätzlich FÜR eine Legalisierung, denn alles ist besser als die jetzige Situation in denen Kartelle sich die Kohle in die Taschen stopfen mit verunreinigten Scheißdreck.
 
@ThreeM: Jeder Konsum birgt Risiko. Von Zucker und Diabetes über Burger und Herzverfettung über Alkohol und seinem hohen körperlichen Abhängigkeitspotenzial und den schweren körperlichen Schäden über Shoppingkonsum und seiner Verschuldungsgefahr usw. usf... So, damit kann man das Thema glaube abhaken. ;)
 
@Knarzi81: Zucker führt NICHT zur Diabetis, allerdings hat Zucker andere negative Auswirkungen. Wie gesagt ich bin für eine Legalisierung, das ist nicht das Thema, nur verharmlost du die Droge für meinen Geschmack zu sehr.Es sind externe Substanzen die nicht Lebensnotwendig sind. Im Medizinischen Umfeld mögen die selbstverständlich ihre Nutzen haben, keine Frage. Aber bei einer "Selbstbehandlung" ist ein Nutzen eher weniger gegeben.
 
Sch... Ich wollte grad den Wall Street Journal-Bericht "editieren", da sind mir die Papers ausgegangen ;-)
 
Mimimimi ..
Mein Gott gibt schlimmeres.

Gras ist schon lange keine "harte" Droge mehr in meinen Augen.
Gibt schlimmeres also. Wobei ich es allg. amüsant finde wie besonders in Creativ Abteilungen Koks , Crystal u.co konsumiert werden ..
 
@MarkusSx: Koks dient bei denen aber mehr als Durchhaltedroge. Koks ist nicht sehr Bewusstseinserweiternd, genau so wenig wie Crystal.
 
Ich dachte nur Studenten kiffen :-P
 
Wer ist den bitte so blöd und bewirbt sich jetzt da nachdem er zuvor verstoßen wurde? Sobald die Arbeitsmarktlage fürs FBI wieder besser aussieht würden die Richtlinien wieder hochgezogen werden.
 
Ich muss meine Bookmarks überprüfen, ich dachte ich lese diese News auf "Der Postillon" aber ich wurde hier auf winfuture.de geleitet :p
 
Und wer Tabletten schluckt um wach und ausreichend "Leistungsfähig" zu sein, der wird nicht diskriminiert? Zumal der indirekte Zwang zur Einnahme leistungssteigernde Substanzen doch erst durch den Leistungsdruck einer Hoch-"Leistung"-Gesellschaft provoziert wird! Zumindest ist längst bekannt, das viele Kiffer, Kokser und Arzneimittel-Mißbraucher das nicht unbedingt zu ihrem Vergnügen tun ... allerdings auch nicht zu ihrem Vorteil, denn wer nicht mithalten kann, der wird früher oder später aus dem System fallen, mit Drogen eben eher später, dafür allerdings um so tiefer und nachhaltiger ...
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