Klagen gegen Apple: Nach Umstieg auf Android verschwinden SMS

Wer von iOS auf ein Android-Gerät umsteigt, kann danach unter Umständen Probleme mit dem SMS-Empfang bekommen. Seit Jahren ist dieser Fehler bekannt - jetzt wurde in den USA deswegen erstmals eine Klage eingereicht. mehr... Ipad, iOS 5, iMessage Bildquelle: Apple Ipad, iOS 5, iMessage Ipad, iOS 5, iMessage Apple

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Ich weiß nicht viel über die Hintergründe von iOS und Android, aber ich weiß, dass wenn ein Kontakt im Adressbuch unter dem Eintrag iPhone eine Nummer hinterlegt wird, wird erstmal eine iMessage versendet.

Ja, es ist blöd das es nicht mehr richtig funktioniert, aber mal ernsthaft, liegt es wirklich an iOS und nicht an den Nutzern?

EDIT: Ein Kumpel mit einem iPhone 5S hat mich grade noch einmal drüber aufgeklärt und grundlegend sollte iPeople's Kommentar hier oben stehen :)
 
@Knerd: Es liegt am iMessage Nachrichtensystem. Wie ich das verstehe besteht das Problem ja nur, wenn andere iPhone Nutzer eine Nachricht an die Nummer schicken, die jetzt z.B. mit einem Android Gerät genutzt wird. Wenn die alte Nummer nicht vom iMessage System getrennt wird, denken die anderen iGeräte quasi, dass die Nummer noch iMessages empfangen kann. Allerdings müsste dem iMessagesystem irgendwann mal auffallen, dass die Nachricht gar nicht an ein Gerät gesendet wurde und so gesehen ein Timeout auftreten.

Eine Millionenforderung ist natürlich mal wieder völlig übertrieben.
 
@moniduse: Cool, ich hab mich richtig erinnert :D
 
@moniduse: Die Sache mit den Millionenforderungen läuft in den USA anders. Grundsätzlich wird immer eine hohe Klagesumme gefordert. Kann sein das die gute Dame nur 1000 Dollar bekommt. So kann sie aber das Maximum auf der Klage rausholen. Ist die Klage nämlich einmal durch, kann sie keine weiteren Forderungen stellen durch eine Folgeklage.
 
@greg76: ... was in der beschriebenen Form natürlich nicht korrekt ist. ;-) Daher mal ein bisschen Fakten dazu: Zunächst mal ist es auch in Deutschland so, dass nur über einen bestimmten Antrag geurteilt werden kann, auch wenn ein tatsächlicher Anspruch evtl. höher anzusetzen wäre. Ohne jetzt mal auf alle möglichen Sonderkonstellationen etc. einzugehen, mal ein kurzes Beispiel, um die Systematik zu verdeutlichen:
Du hast einen Anspruch ggü. jemandem in Höhe von 1.000 Euro, von denen du aber unstreitig nur 800 Euro ins Feld führen kannst. Dann läufst du bei einem Gerichtsprozess und Antrag auf Zahlung der 1.000 Euro Gefahr, dass du evtl. nur 800 Euro zugesprochen bekommst, also zu 20% "verlierst" und entsprechend auch zu jenem Anteil die Kosten des Verfahrens tragen musst. Gehst du den "sichereren" Weg und klagst auf die 800 Euro, bekommst du zu 100% recht und der Prozessgegner trägt die Kosten vollständig.
Insofern kann schon die Frage ob der Höhe des Antrages bei Gericht sehr wesentlich sein - und schon aus diesem Grund verbietet sich in Deutschland ein "absurd hoher Antrag" um "zu gucken, was geht". Es liegt aber auch daran, dass die Schadenersatzsystematik in Deutschland von einem tatsächlichen und entsprechend nachzuweisenden Schaden ausgeht. Am Ende soll jemand also "nur" so gestellt werden, wie er im Falle des Klagegewinns stehen würde, wenn er den Schaden nicht gehabt hätte.
Und damit kommen wir zu den USA: Dort gibt es einmal den eigentlichen Schadenersatz, der tatsächlich meist ziemlich gering ausfällt - im Vergleich zu den Zahlen, die man immer wieder hört. Das liegt daran, dass zumeist nur der sog. Strafschadenersatz (punitive damage) durch die Presse geht - und das ist eben "der große Topf". Hier ist das System in den USA so, dass die Rechtsprechnung eine gewisse Nachhaltigkeit bei dem Schadensverursacher erreichen will. Dieser soll gar nicht erst auf die Idee kommen: "Wenn ich z.B. von einem Schaden in einem von mir produzierten Auto weiß und einen Rückruf starte, kostet mich das XX Mio., die Wahrscheinlichkeit dass ich aber überhaupt mal von einem Opfer dieses Schadens verklagt werde ist gering und würde mich im Einzefall nur ein paar hundert Tausend Dollar kosten - also lasse ich den Rückruf!".
Jener Strafschadenersatz soll eben dazu führen, dass die Gefahr für jemanden der wissentlich die Schädigung Dritter in Kauf nimmt, eben nicht nur auf dem Niveau des individuellen Schadens bleibt, sondern sich wirtschaftlich eine solche Überlegung grundsätzlich gar nicht lohnt.
Gleichwohl haben die hohen Klagesummen in den USA auch zugleich andere Vor- und Nachteile: Nämlich die Anwaltskosten. Während wir in Deutschland durch das RVG ziemlich klare Regelungen bezüglich der anwaltlichen Vergütung haben, ist gerade bei größeren Schadenersatzprozessen in den USA sehr häufig eine anteilige Erfolgsbeteiligung der Anwälte üblich. Während du also in Deutschland selbst bei einem großen Prozess nicht wirklich viel im Verhältnis abrechnen kannst (bis zum Preis einer Schwarz-Weiß-Kopie aus einer Akte ist da alles geregelt), kannst du bei einer 500 Mio. Euro-Schadenersatzklage in den USA als Anwalt im Falle des Sieges auch gerne mal 40% und mehr dieser Summe auf einmal einstreichen. Da viele solche Prozesse ohnehin vor einem Urteil in der Einigung enden, kann aber auch dort schnell Geld gemacht werden - wenn die Klage ein wenig substituiert ist. Das Problem ist dabei, dass gerade populäre Klagen zu einem sehr unkalkulierbaren Risko für Unternehmen werden können - da hier eine unfachmännische Jury sich natürlich gerne von sowas einnehmen lassen könnte. Aber das ist ein anderes und für hier zu weit führendes Thema...
 
@Knerd: Nicht wenn Du iMessage von vornherein gar nicht aktivierst. Das problem ist tatsächlich so, dass ein iPhone bei Apple mit Nummer und Geräte-ID registriert wird. Schaltet man iMessage ein, werden nachrichten von iDevice zu iDevice automatisch als iMessage verschickt (keine SMS). Die iPhones der Kumepls erkennen nicht, dass sich jemand ein Android gekauft hat und versuchen trotzdem per iMessage zu verschicken. Man muss die Nummer und das Device bei Apple löschen.
 
@iPeople: Und da heißt es immer Apple wäre intuitiv und einfach. Pustekochen sage ich da :)
 
@Antitr0ll:

Richtig!

Korrekter wäre noch die Aussage, dass das Problem besteht, weil man besonders "intuitiv" sein will!
Würde man dem Nutzer, wie bei Hangouts, das faktisch ähnlich funktioniert, die Möglichkeit geben ggf. selbst zu entscheiden als was man die Nachricht versenden will, hätte man das Problem nämlich, in dieser Form, nicht.
Aber das könnte den Anwender ja verwirren und wäre nicht mehr so "intuitiv"?! ;-)
Eine Nachricht da erst gar nicht zuzustellen ist da VIEL besser! ;-)

Der größte (schlechteste) Witz ist aber, dass Apple dieses Problem seit 2011(!) bekannt ist, unter "Hochdruck" daran arbeitet und es in DREI Jahren(!) noch immer nicht gelöst bekommen hat!

Nein, das kann man schon nicht mehr Witz nennen!
Das hätte man längst problemlos beheben können!
Die Tatsache, dass dies bis heute (in DREI Jahren(!)) nicht geschah legt zumindest einen sehr starken Verdacht auf Vorsatz nahe!?

Deshalb ist diese Klage mMn mehr als gerechtfertigt.
 
@OPKosh: Nein, die Klage ist aus einem einzigen Grund gerechtfertigt: sie richtet sich gegen Apple.
Denk mal über folgendes nach: wieviele Leute betrifft das Problem? Es steigen bis heute sehr viel mehr Leute von Android auf IOS um, als umgekehrt. Von denjenigen, die umgestiegen sind, werden längst nicht alle imassage nutzen und von denjenigen, die es nutzen, sind nur diejenigen betroffen, die zu dämlich sind, iMessage richtig zu deaktivieren.
Das muss wirklich ein gewaltiges Problem sein.
Selbst wenn da etwas mutwilliges dahinter sein sollte, wir wollen mal nicht vergessen, was der Android-Boss Google schon alles mit den WinPhone- Leuten getrieben hat. Da ist der eine nicht besser als der andere.
 
@gutenmorgen1: Nichts desto trotz hat OPKosh recht.
So was darf nicht passieren und schon gar nicht über einen so langen Zeitraum.
 
@gutenmorgen1:
Bei der Verbreitung von iPhones werden es schon mehr als nur "eine Hand voll" sein?! Gerade wenn diese wegen ihrer so einfachen Handhabung doch eigentlich für den unbedarften Anwender gemacht sind und auch ebenso vermarktet werden?!

Wichtiger ist, dass dem "inovativsten Unternehmen der Welt" dieses Problem seit DREI JAHREN(!) bekannt ist!
Und in DREI JAHREN(!) und zwei weiteren iOS-Versionen ist dem "inovativsten Unternehmen der Welt" keine Lösung eingefallen???
Ernsthaft?

Und mit dem Finger auf Andere zu zeigen war noch nie ein gutes Argument!
Wer von sich selbst behauptet besser zu sein als Andere UND dafür auch noch mehr verlangt als Andere, von dem wird zurecht(!) auch mehr erwartet!
 
@LastFrontier: Eben!
 
@OPKosh: immer wieder schön, wenn das perfekte Unternehmen Apple einen Bock schiesst und dann die Apple-Jünger plötzlich auf Manuals verweisen.
Tatsächlich ist es aber so dass ich meinen ersten Macintosh im Jahre 1984 gekauft habe, weil ich nach ca. 30 Minuten einen Brief schreiben und ausdrucken konnte - ohne stundenlang Manuals zu wälzen oder wochenlange Schulungen zu absolvieren oder dutzende von Disketten zu jonglieren.
An diesem Nimbus hat Apple auch kräftig gearbeitet und war jahrzehntelang auch zutreffend.
Langsam bröckelt aber die Fassade.
"Wer aufhört besser zu sein ist nicht mehr gut" (Robert Bosch)
 
@gutenmorgen1: Woher hast du die Zahlen, dass sehr viel mehr Leute von Android auf iOS umsteigen würden? Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich ausschließlich den umgekehrten Fall.
 
@Mitsch79: http://www.weblogit.net/2013/11/11/smartphone-statistik-iphone-und-android-wechsler-30317/?PageSpeed=noscript
 
@gutenmorgen1: Zitat: "Die Umfrage basiert aber lediglich auf einer Stichprobe von 400 US-Käufern mit einem frischen iPhone 5s oder 5c, was man hier im Hinterkopf behalten sollte.".

Das ist sicherlich eine größere Stichprobe als mein Bekanntenkreis hergäbe, aber unter statistisch/mathematischen Gesichtspunkten nicht sehr belastbar :).
 
@Mitsch79: Lies weiter!
 
@gutenmorgen1: Ja? Nur weil dann Prozentangaben folgen, ändert sich die Probe nicht ;)
 
@Mitsch79: Da steht z.B. noch: "Aus einer früheren Studie: Apple-Kunden haben bis zu drei mal häufiger den Wechsel von Android aus vollzogen, als es andersherum der Fall war."

Es basiert also nicht alleine auf diesen 400 befragten Amerikanern.

Und ganz unten findest du noch einen Link mit einer Umfrage unter 1400 Teilnehmern in Australien:
http://www.weblogit.net/2012/09/18/iphone-5-samsung-kunden-wollen-lieber-das-neue-iphone-laut-umfragen-29637/
 
@iPeople:

"Man muss die Nummer und das Device bei Apple löschen."

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, richtig? ;-)
Soviel zu Apple und "intuitiv"! ;-)
 
@OPKosh: Hab ich wo behauptet?
 
@iPeople: Nö, ich mein nur! ;-)
 
@OPKosh: Ich sag's ja nur ungern, weil die Apple-Hater sonst nix haben womit sie bashen können, aber es ist so sch***stinkeeinfach wie kurz in die Optionen des iPhones gehen bevor man es löscht, und iMessage zu deaktivieren. Da steht nämlich auch explizit ob es aktiviert ist oder nicht, und ob es an die Handynummer gebunden ist. Dauert ca. 20 Sekunden, benötigt aber etwas Grips im Hirn. Ich kann über diese ganze News nur herzhaft lachen.
 
@Islander:
Ich schätze Du verkennst da etwas!?
Das Problem ist nicht nur auf der Seite des Empfängers/Wechslers zu suchen!
Ja, das ließe sich vermeiden!

Es ist also sogar eher ein Problem für den Versänder!

Wenn der Empfänger, vor dem Wechsel, diese Deaktivierung "vergißt", bekommt der Absender wohl nicht mal nen Hinweis, dass seine Nachricht nicht zugestellt wurde!
Im Gegenteil. Jede weitere Anfrage auf Antwort landet ebenso unkommentiert im Nirwana.

Meine Frage wäre an Dich daher: Kann man ein iPhone "zwingen" eine Nachricht an eine solche als iMessage deklarierte Nummer als SMS zu versenden? Oder entscheidet das Gerät das ausschließlich selbst?
 
@OPKosh: Das ist doch Blödsinn! Wenn ich mit jemandem Jahrelang mit Imassage geschrieben habe, warum sollte ich mich unnötigerweise entscheiden, Geld für seine SMS zu verschwenden. Das Problem liegt einzig und alleine bei demjenigen, der wechselt. Er hat imassage und das iPhone zu deaktivieren.
Warum sollte der Absender einen Hinweis bekommen, dass die Nachricht nicht zugestellt wurde? Es hat ja niemand imassage deaktiviert.
 
@gutenmorgen1:
Und ich dachte immer Apple ginge es um Comfort und intuitiv!?

Der Absender sollte einen Hinweis bekommen, weil das Entscheidenste an Komunikation ist, dass sie ankommt! Und nicht, dass Nachrichten einfach unkommentiert im digitalen Nirwana enden?!

Ok, es ist auch der Dummheit der Anwender geschuldet! Einverstanden!

Aber als Entwickler eines Systems gehört es dazu mit der Dummheit unbedarfter Anwender zu rechnen(!) und umzugehen!
Gerade von jemandem wie Apple, die sich sonst doch auch immer mit ihrer "Comfortabilität" und "Intuitivität" brüsten, sollte man das doch wohl erwarten können?

Sie sind angeblich das inovativste Unternehmen auf dem Planeten?!
Und da finden die in DREI JAHREN keine bessere Lösung???
Ernsthaft?
 
@OPKosh: Genau, Apple geht es um Komfort und intuitive Benutzung. Und genau deswegen erhält der Absender auch eine Empfangsbestätigung (so lang der Emfpänger das aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht manuell deaktiviert hat). Und genau deswegen erhält der Absender auch eine Fehlermeldung wenn die iMessage nicht ausgeliefert wird. Man kann sogar sehen wenn sie korrekt versendet wurde aber noch nicht empfangen. Und last but not least, die iMessage kommt nach Timeout sogar zurück und man kann sie optional als SMS versenden. Apple hat wie man sieht an alles gedacht. Nur an eine Sache halt nicht... diese Person da mit der lachhaften Klage.
 
@Islander:
Ob man dafür klagen muß sei dahingestellt!

Und selbst wenn das alles zutrifft was Du beschreibst und es an der Dummheit der Anwender selbst liegt, ändert das auch nichts.

Wer sein System als idiotensicher bewirbt muß auch damit rechnen, dass es von "Idioten" verwendet wird und diese Idiotensicherheit auch liefern!?
Besonders wenn er dafür auch noch mehr Geld verlangt!

Anderenfalls wird man eben von diesen "Idioten" für "lachhafte Probleme" mit einer noch "lachhafteren Klage" bedacht.

Denn von Firmen die mehr verlangen wird auch zurecht mehr erwartet!
 
@OPKosh: Doch man muss da klagen, denn sollte Apple da wirklich seit 3 Jahren dran arbeiten, wie sie behaupten, dann tun sie das entweder sehr ineffizient oder vorsätzlich gar nicht.
 
@OPKosh: Das ist doch Blödsinn! Wenn ich mit jemandem Jahrelang mit Imassage geschrieben habe, warum sollte ich mich unnötigerweise entscheiden, Geld für seine SMS zu verschwenden. Das Problem liegt einzig und alleine bei demjenigen, der wechselt. Er hat imassage und das iPhone zu deaktivieren.
Warum sollte der Absender einen Hinweis bekommen, dass die Nachricht nicht zugestellt wurde? Es hat ja niemand imassage deaktiviert.
 
@gutenmorgen1:
Weil es in DEINEM Interesse ist, dass DEINE Nachricht auch ankommt!!!
Auch wenn am anderen Ende einer so Unwissend war, dass er diese Deaktivierung vergessen hat!!!
Deshalb!

Ich brauche kein Komunikationssystem bei dem ich nicht sicher bin, dass meine Nachrichten auch ankommen!
Da kann ich auch gleich ne Flaschenpost schicken!

Wie begriffsstutzig muß man eigentlich sein um das nicht zu kapieren?

Wenn es Dir egal ist ob eine Nachricht ankommt oder nicht, was verschickst Du sie dann überhaupt?
 
@OPKosh: Seit wann bekommt man bei einer SMS die von dir als unverzichtbar erachtete Rüchmeldung?

Anscheinend bekommt man sie ja bei imassage, wenn Islander recht hat.
Und weisst du, was man mit imassage noch bekommt? Eine Ende zu Ende-Verschlüsselung. Das bietet weder Android noch WP und das einzige um was man gebeten wird ist, imassage in den Einstellungen zu deaktivieren, wenn man auf ein anderes OS wechselt.

Das was du verlangst ist, dass das IPhone merkt, wenn es durch Android ersetzt wurde und imassage selbstständig deaktiviert.
 
http://www.tipps-tricks-kniffe.de/iphone-ipad-registrierung-loeschennach-dem-wechsel-auf-anderes-smartphone-erhalten-sie-keine-sms-mehr/
 
@iPeople: Das hilft leider auch nicht. Die Datenbank ist von außen nicht verfügbar. Es hilft nur direkter Kontakt mit Apples Support bzw. das deaktivieren von iMessage in den Einstellungen (was natürlich nicht geht, wenn man das Gerät nicht mehr hat).
 
@sverige32: Da steht doch drin, wie es gemacht wird. Und ja es funktioniert.
 
@iPeople: So einen "Wo sind meine SMS, was muss ich bei Apple tun"-Artikel gibt es ganz offiziell von Apple, mit dem sinnvollen Namen "iOS: iMessage deaktivieren" (http://support.apple.com/kb/TS5185?viewlocale=de_DE). Dort steht ziemlich eindeutig, dass der Support kontaktiert werden muss.
 
@sverige32: Unter "was nicht hilft" in Deinem LINK steht nicht, dass meine gepostete Methode nicht hilft.
 
@iPeople: Richtig. Unter "was nicht hilft" steht nicht, dass deine gepostete Methode nicht hilft. Unter "was hilft" steht auch nicht, dass deine gepostete Methode hilft. Was sollen sie denn noch alles hinschreiben?

Denn dort steht ja auch nicht, dass du nur den Nippel durch die Lasche ziehen und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehen musst. Da erscheint dann nämlich ein Pfeil, und da drückst du dann drauf, und schon geht iMessage aus.
 
Und das Problem gibt´s nur bei Wechsel von iOS nach Android? Nicht beim Wechsel von iOS nach WP, nach Firefox OS, nach Symbian, Tizen, ...
 
@MaikEF_: Dann muss das wohl ein Android Problem sein, falschen verklagt :)
 
@PakebuschR: Das war ja meine Frage!!!
 
@MaikEF_: das sollte bei den anderen Systemen genauso der Fall sein, hat man nur nicht extra alle erwähnen wollen.
 
Mich würde auch interessieren, ob dieses Problem nur vom Wechsel von iOS auf Android autritt, oder auch, wenn man zurück auf sein altes Sony Ericson wechselt...
 
@Billkiller: Es tritt immer auf, wenn du aufhörst, dein iPhone zu nutzen, ohne auf dem Gerät iMessage auszuschalten.
 
@sverige32: Okay, hätte mich auch gewundert. Die Überschrift ist also evtl. zu hart :)
 
@Billkiller:
So wie der Fehler beschrieben wird ist es egal wohin Du wechselst, solange Du die Nummer behältst die mit dem iPhone verbunden war!
Für "iPhone-Absender" steht hinter dieser Nummer ebenso ein iPhone, weshalb ein iPhone eine Nachricht an diese immer als iMessage verschickt.
 
Wie sieht es bei WhatsApp oder ChatOn aus?
Eigentlich ist die Lösung doch einfach, der Client meldet sich einmal zB. pro Tag beim Server. Hat der Client sich nicht gemeldet, weiß der Server der iOS-Account ist inaktiv und gibt eine entsprechende Antwort zurück. Dann noch ein wenig Caching in der App, damit möglicherweise nicht zugestellte Nachrichten regulär versendet werden können.

Oder hat irgendjemand jetzt auf so ein verfahren ein Patent und deshalb darf man es sich ohne weiteres einsetzen?
 
@floerido: Wow ... Apple arbeitet dran, und es ist so einfach. Die sind sowas von unfähig bei Apple.
 
@iPeople: Entweder das, oder eben unWILLIG!? Und um Letzteres geht wohl auch die Klage! ;-)
 
@floerido: So etwas nutzt Apple. Nur ist der "Hat der Client sich nicht gemeldet"-Teil nicht so leicht: Ab wann gehst du davon aus, dass sich das Telefon auch nie wieder melden wird? Apple hat sich für ein (extrem langes) Limit von 45 Tagen entschieden, vermutlich weil sie auf das automatische Fallback vertrauen. Nur funktioniert dieses Fallback nicht in jedem Fall (siehe auch o7).
 
@sverige32: Das ist doch nun ein recht dummes Argument, oder?
Es geht ja nicht darum zu entscheiden ob eine Nachricht überhaupt versendet werden kann, sondern nur über welches Medium (iMessage oder SMS)!?
Das einfachste wäre vor dem Versenden den Empfänger anzupingen! Ist er erreichbar dann iMessage, wenn nicht SMS.
Und fertig!
 
@OPKosh: Gute Idee! Um den Prozess zu beschleunigen, kann doch der "Ping" sinnigerweise auch gleich den Nachrichteninhalt enthalten, richtig? Wenn dann die Empfangsbestätigung ankommt, braucht das sendende Gerät nichts mehr tun. Wenn die ausbleibt, dann sendet es per SMS.

Klingt soweit sinnvoll?! Genau das macht iMessage. Das funktioniert aber nur, wenn man von einer Mobilnummer aus sendet, wenn der Absender eine E-Mailadresse ist, klappt das nicht.
 
@sverige32:
"Klingt soweit sinnvoll?!"
Nicht wenn man einen 45 Tage langen Timeout setzt!?

Und auch die eMail-Adresse ist kein Problem!
- Pingen ob über iM erreichbar
- Wenn ja iM senden
- Wenn nein SMS
- Wenn keine Nummer für SMS, oder für SMS zu lang wegen Amhängen, dann eMail
- geht das alles nicht, erst dann(!), mit Hinweis(!), als iM "postlagernd" versenden

Das ist das einfachste von der Welt!
Es soll doch "intuitiv" sein, oder nicht?!

Ein Timeout von mehreren Tagen (45 Tage wären 1,5 MONATE!) sind bei einem Komunikationssystem heutzutage ein schlechter Witz!
 
@OPKosh: Ja, der 45 Tage-Timout ist zu lang. Ich habe auch nie behauptet, DER sei sinnvoll.

Wenn iMessage von einer E-Mailadresse aus senden soll und der Empfänger iMessage nicht (mehr) hat, dann wird es komplizierter. Apple fragt den Nutzer dann, anstatt ihn zu bevormunden, ob diese Nachricht als SMS/MMS gesendet werden soll.

Aus einer iMessage eine E-Mail zu machen halte ich für eine ziemlich dumme Idee (mit welchem Server, was tun beim Antworten, was passiert bei einer Kommunikation zwischen einer Nummer und einer E-Mailadresse).

Die 45 Tage sind gewissermaßen die letzte Rettung des Systems, wenn alles andere schief geht. Hauptsächlich richtet sich das auch an neue Konversationen von bisher unbehelligten Geräten. Wenn die Kommunikation zwischen zwei Mobilnummern stattfindet, ist der Timeout 15 Minuten – einmalig. Jede weitere Nachricht wird sofort per SMS versant.
 
@sverige32:
Ich will gar nicht behaupten, meine Idee sei perfekt! ;-)

Aber das Problem ist ihnen seit drei Jahren(!) bekannt!
Und in all der Zeit haben die keine bessere Lösung finden können?
Apple?! ;-)
Das tollste, inovativste und wertvollste Unternehmen der Welt?! ;-)
Wirklich?
 
Simple Loesung: iMessage sendet ne Empfangsbestaetigung. Kommt die nicht in Zeitraum X an wird nochmal ueber normale SMS gesendet und sicherheitshalber die iMessage-Nachricht soweit geloescht dass sie nicht trotzdem noch zugesendet wird (z.B. wegen ausgeschaltenem Handy). Ich mein, wenn man schon ein System schafft das mehr oder weniger transparent SMS ersetzen soll, dann sollte man auch an einen Fallback denken.
 
@zwutz: Lustig, denn das hat Apple eingebaut. Der Empfänger sendet eine Bestätigung. Wenn die nicht in 15 Minuten beim Absender ist, versucht das iPhone per SMS (und bleibt erst mal bei SMS). Aber: Dieses Fallback lässt sich (um kosten zu sparen) abschalten. Und dann kommt ohne iPhone nichts mehr an.
 
@sverige32: Das Fallback muss man manuell aktivieren, wenn die iMessage nicht zugestellt wird sieht das der Sender nach dem Timeout (welcher wohl einige Tage beträgt) auf dem Display. Dann hat er die Möglichkeit, die Nachricht manuell als SMS zu schicken. Funktioniert einwandfrei, ich hab's nämlich selbst schon erlebt. Keine Ahnung ob das bei US-Geräten anders läuft, aber ich denke mal nicht.
 
@Islander: Ja, das ist ein verzwicktes Problem: Wenn du eine Konversation von deiner E-Mailadresse aus führst (du kannst als Absender deine E-Mailadresse oder deine Telefonnummer mitsenden) versucht das iPhone nicht automatisch den Fallback. Du musst dann händisch bestätigen, dass es per SMS versucht werden soll.

Bei Nutzung der Telefonnummer als Absender passiert das aber nach besagten 15 Minuten von allein.
 
Ich frage mich wieso Apple nicht einfach eine opt-out Funktion in the Apple-ID Einstellung integriert...
iMessage kann man nur mit einer Apple-ID benutzen, sprich es wird doch moeglich sein dies dann online einzusehen un zu bearbeiten... Oder zumindest einen 'entferne alle Geraete'-Knopf bereit zu stellen, wie bei der iTunes authentifizierung.
 
@iVirusYx: oder iMessages online ansehen und antworten... Das wuerde auch das Problem loesen wann ich im Ausland bin (ohne permantes roaming) und vergessen hab meinen Computer zuhause auszuschalten.
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