New York: GPS-Köder lassen Apotheken-Raub tödlich enden

In den USA jubeln Ermittler in Schwerpunkt-Bereichen der Kriminalität Dieben seit einiger Zeit falsche Produkte mit integriertem GPS-Sender unter. Ein solcher Fall endete in New York nun darin, dass ein Verdächtiger von Beamten erschossen wurde. mehr... Polizei, New York, NYPD Bildquelle: NYPD Polizei, New York, NYPD Polizei, New York, NYPD NYPD

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Und was hat der GPS Köder jetzt mit dem Cowboy und Indianer Spiel der Amis zu tun?
 
@LoD14: Finde auch dass die Überschrift sehr konstruiert ist... aber die Beamten haben trotzdem richtig gehandelt, der Typ wäre sehr wahrscheinlich auch von der deutschen Polizei erschossen worden. Eigenschutz geht immer vor.
 
@Chiron84: Er wäre von der deutschen Polizei vermutlich NICHT erschossen worden, da in Deutschland die wenigsten Verbrecher eine Schusswaffe mit sich führen, weil man da deutlich schwerer ran kommt. Gott sei Dank! Und eine Schreckschusspistole oder Spielzeugpistole gegen die Polizei einzusetzen ist dann nur noch mit "Selbstmord" Absichten zu erklären!
 
@FatEric: Hier mal ein Vergleich USA<->Deutschland

Jahr 2011 Deutschland: 85 Kugeln http://derstandard.at/1336435279893/Oesterreich-Polizisten-gaben-im-Vorjahr-81-Schuesse-ab
Bostonmarathonattentat 2013: Unzählbare Kugeln in einem Verdächtigen http://www.taz.de/!114788/
 
@Knerd: "Wien - 81 Schüsse haben Österreichs Polizisten im Jahr 2011 im Einsatz abgegeben. Vier davon gingen gezielt gegen Verdächtige."

Klingt merkwürdig. Was ist mit den restlichen 77? Übungsschüsse? Um Katzen von Bäumen zu holen?
 
@gutenmorgen1: Ich glaube die 77 beziehen sich auf die schwer verletzten Polizisten ;)
 
@Knerd: Soso, also haben wir Österreich annektiert und Österreich ist jetzt ein Bundesland der BRD? Hab wohl zu lang geschlafen und das Ereignis verpasst, meine Frau sah aber nicht älter aus als vor dem Schlafengehen.
Jedoch hab ich die neuesten ( für mich ) Errungenschaften der Medizin nicht nachgelesen wo es vielleicht Mittel gegen Alterung gibt.
 
@MrRossi: Hast du den Text gelesen? Dazu stand noch drin, dass in DE 85(!) Kugeln verschossen wurden, in Österreich waren es 81(!).
 
@FatEric: Dazu brauchst du auch keine Pistole... vor ein paar Jahren ist ein Berlin einer erschossen worden, weil er mit einem Messer in der Hand auf Beamte zu gegangen ist. Das war auch völlig korrekt - Man muss in der Situation immer vom schlimmsten ausgehen, und es ist erstaunlich, welche Distanz man zurücklegen kann in der Zeit die ein Schütze braucht um eine Pistole zu ziehen, fertigzuladen, zu entsichern und ins Ziel zu bringen.
 
@Chiron84: naja das problem in der brd ist, daß hier 9 mm pistolen eingesetzt werden, die eher eine schlechte mannstoppwirkung haben. wenn dann ein psychopath voll auf amphetaminen (speed) mit nem messer auf polizisten losgeht, können diese immer noch schwer verletzt werden, auch wenn sie auf den täter geschossen haben. in amerika macht das kaliber 45 richtig große löcher und nach nem schuß in die brust sagt der täter keinen piep mehr.
 
@stereodolby: man kann sich natürlich fragen ob die ordnungsgewalt derartige Projektile mit solchen Auswirkungen nutzen sollte...wobei nicht unbedingt die größe was über die stoppwirkung aussagen muss, es gibt ja auch ansätze größtmöglichen schmerz hervorzurufen ohne gleich ein faust großes loch durch die brust zu schießen
 
@stereodolby: Das ist richtig, mit Parabellum-Munition bzw. noch schlimmer, mit 5,56x45mm NATO, machst du keine großen Löcher.
 
@Chiron84: ich wurde noch mit h&k g3 ausgebildet. das hatte die gewünschte mannstoppwirkung. parallel dazu wurden alle berufssoldaten mit dem g36 ausgebildet, was das von dir genannte 5,56x45mm kaliber besitzt. die stoppwirkung des früheren kalibers soll beim g36 durch eine höhere schußfrequenz ausgeglichen werden. das heißt, mit dem g36 werden die gegner regelrecht durchsiebt. ob das g36 jetzt humaner ist, als das g3 lasse ich mal so stehen. so, das war kurz offtopic.

zum thema: ja, es kommt ja nicht auf die "großen löcher" an, sondern die mannstoppwirkung. und die ist bei kaliber 45 halt besser, als bei 9mm munition. es reicht ja ein schuß ins bein oder den arm. es muß ja nicht immer tödlich enden, nur weil einer ein kaugummi geklaut hat.
 
@Chiron84: Natürlich wäre er das. Deutsche Polizisten sind es noch weniger gewöhnt dass jemand eine Waffe auf sie richten könnte. Was ich jedoch nicht verstehe....sind diese Leute nicht darauf geschult zunächst nicht tödliche Treffer abzugeben?
 
@spackolatius: Ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich daran...
 
@spackolatius: Abgesehen davon dass es zu viel verlangt wäre, sich in einer solchen Situation auch noch die Zeit zu nehmen um ordentlich zu zielen... wenn der Typ im Auto saß, wird es sehr schwer irgendwas anderes als Oberkörper oder Kopf zu treffen.
 
@Chiron84: Kommt auf die Situation vlt drauf an. Ich glaube nicht dass man das so pauschal behaupten kann. Und ich glaube nicht, dass sie sich 1 gegen 1 gegenüber standen. Wie in dem Artikel berichtet und wie man es aus den USA nun mal oft kennt war bestimmt eine ganze Polizeiarmee hinter dem Kerl her.
 
@spackolatius: Keiner von uns war dabei, aber wenn du dir die Situation mal vorstellst, dass du neben einem Auto stehst und der Typ der drin sitzt zieht eine Waffe... ob du mit einem oder mit hundert Mann um das Auto herum stehst macht dann keinen Unterschied. Und mehr als Oberkörper aufwärts siehst du halt von jemandem, der im Auto sitzt... und leider sind das die Bereiche am Körper, wo man die tödlichen Schüsse unterbringt.
 
@spackolatius: was auch sicher mit der gesetzeslage der Schusswaffen zusammenhängen dürfte
 
@0711: Ganz genau. Da man in Deutschland nicht einfach so Waffen besitzen darf geht in der Regel der Polizist auch erstmal davon aus, dass der "Böse" keine (Schuss)Waffe hat. Und wenn doch dann ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch er/angeschossen zu werden.
 
@spackolatius: Natürlich sind sie darauf geschult, aber wenn da einer eine Waffe im Anschlag hat, wird nicht mehr lange gefackelt.
 
@rallef: Was bringt dei schulung dann?
 
@spackolatius: Alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Wenn ein Betrunkener auf Dich zu torkelt oder jemand mit Bananen wirft, oder auch wenn Dich jemand (einzelner) mit der bloßen Hand angreift, wäre es unverhältnismäßig ihn umzulegen; aber wenn Du mit Waffen angegriffen wirst (erst recht wenn sie schon im Anschlag liegt), gebietet es die Vernunft und der Selbstschutz, diesen Angriff bestmöglich abzuwehren. Und wie oben schon gesagt worden ist, wenn er im Auto sitzt, lässt sich leider kein "defensiver" Schuss in die Schulter setzen, sondern das geht auf den Mann. Das hat nichts mit Gewalttätigkeit der Polizei zu tun, sondern die Gewalt ist eindeutig von dem Verbrecher ausgegangen.
 
@Chiron84: Zumindest wäre in Deutschland auch behauptet worden, man wäre bedroht worden, ja
 
@lutschboy: In den USA hat doch jedes Polizeiauto mittlerweile eine Dashboard Cam... Und es wird in einem Stau ja wohl genug Zeugen geben.
 
@Chiron84: und allzu oft sieht man wie grundlos kugeln fliegen....von der menge ganz abgesehen. Konsequenzen hat das aber eh nie
 
@0711: Ich könnte mir schon vorstellen, dass es gelegentlich Konsequenzen für den Einzelnen hat. Aber das System (Hinz und Kunz sind bewaffnet und die Polizei in Folge selbst recht schießwütig) ändert sich halt nicht. Vermutlich ließe sich dieses auch nur in klitzekleinen Schritten ändern, zu sehr wird am Status Quo festgehalten, die Waffenlobby ist in den USA sehr einflussreich (sieht man auch daran, wie nach größeren Amokläufen das Thema "freie Verfügbarkeit von Schußwaffen für jedermann" zwar kurz angeschnitten wird, dann aber rasch wieder in der Versenkung verschwindet).
 
@FenFire: och bei so nem Amoklauf hat die waffenlobby doch viel schönere vorschläge wie, drückt jedem Lehrer erst mal eine waffe in die Hand...und im Nebensatz, vielleicht könnte ja auch jeder schüler eine bekommen.
 
@0711: Ja, das sind auch immer die tollen Argumente, die neben besonnenen "vielleicht wären weniger Waffen doch mal eine gute Idee...?"-Überlegungen von der Waffenlobby ins Gespräch gebracht werden. Und am Ende verläuft die Diskussion so oder so wieder im Sand.
 
@Chiron84: Na dann dauert es nicht mehr lange, bis die Polizisten in USA aus Eigenschutz sofort nach Sichtung durch die Passanten/Kriminellen erschossen werden, um schlimmeres zu verhindern. Würde ich vielleicht irgendwann so machen, schließlich muss ich mich ja selbst schützen - denn wer weiß schon, was in dem Kopf eines amerikanischen Polizisten so vorgeht. Die bekommen ja in der Ausbildung schon eingebläut, dass man als Polizist gefälligst erst zu schießen hat (gezielt auf den Kopf und dann gleich das ganze Magazin), bevor man "Guten Tag!" sagt und Fragen stellt.
 
@MaikEF_: Ach, erzählt man das an deinem Stammtisch so?
 
@LoD14: Eigentlich nichts. Hätte der Dieb keine Waffe auf die Polizisten gerichtet wäre er jetzt vermutlich nicht tot.
 
@w4n: Hätte die USA nicht so ein laxes Waffengesetzt hätte er mit hoher wahrscheinlichkeit keine Waffe auf die Polizisten gerichtet, da er kein hätte. Und damit wäre er vermutlich auch nicht tot. Wahrscheinlich hätte er nicht mal die Apotheke überfallen. Ich kann mir schon vorstellen dass so ein Schiesseisen das Ego und das Selbstbewusstsein ungemein stärkt.
 
@spackolatius: Aufgrund der strengen Waffengesetze in D gelangen "nur" Gangster in den Besitz eben solcher. Dafür kannst Du frei sogenannte "Anscheinswaffen" kaufen. Eine solche auf einen Polizeibeamten gerichtet, hat die selbe Wirkung, als wenn Du das mit einer echten tust. Also am Waffengesetz liegt es nicht. BTW, wer in Amerika mit einer Waffe ein krummes DIng drehen will, wird wohl kaum eine legal erworbene, registrierte Waffe benutzen. Er wird sich das Ding genauso illegal besorgen, wie er es in D tun müsste.
 
@iPeople: Wobei eine Anscheinswaffe mit Sicherheit wiederum ein größeres Ego und Selbstbewusstsein abverlangt. Denn man weiss ja das man im Falle des Falles nicht zurückschiessen kann. Deswegen glaube ich das 1. in den USA wnig leute mit Anscheinswaffen unterwegs sind und 2. in Deutschland noch viel weniger. Registrierte Waffe....okay. Wie lässt sich das er kennen ob er mit einer registrierten Waffe geschossen hat? Mit diesen Rillen in der Patrone? Keine Ahnung wie das hieß. Also anders....kann die abgefeuerte Kugel direkt zur Registrierugn führen? Ich weiss esnicht ich frage......
 
@w4n: Natürlich hat jeder von der Polizei erschossene zuvor ein Waffe auf die Polizisten gerichtet. Dies ist wahrscheinlich schon im Protokollvordruck so vermerkt. :-) Die andere Seite ist die, da jeder US-Bürger tatsächlich eine Schusswaffe mitführen könnte, befinden sich die Beamten immer in einer lebensgefährlichen Situation wenn sie Personen überprüfen oder festnehmen sollen. Das setzt die Polizei unter enormen Zugzwang.
 
@LoD14: ich habe auch das Gefühl, dass seit einiger Zeit die Überschriften mehr und mehr der Bild angeglichen werden oder gibt es Prämien für Clicks bei den Autoren ? Auf jeden Fall entwickelt sich das in eine negative Richtung, bitte nachbessern Winfuture.
 
@Moe007: Du musst Kahle verzeihen. Er hat es gerne so
 
@LoD14: Durch den sendenden GPS-Sender wurde dem Dieb zu warm ums Hirn und er hat zur Waffe gegriffen, ist doch logisch ;D
 
@LoD14: Man könnte so argumentieren das ohne den GPS Köder die Situation so eventuell nicht passiert wäre. Entweder man hätte den Räuber nicht gestellt oder in einer anderen Situation z.B. bei ihm zu Hause. Über den Ausgang einer solchen Situation kann man nur spekulieren.
 
@hezekiah: Eher hätten sie ihn nie gefunden, und wenn bei ihm zuhause... dann hätte es womöglich noch ein Blutbad gegeben. Ein Haus ist wesentlich einfacher zu verteidigen als ein Auto.
 
@Chiron84: Ich sag ja auch nur wie man argumentieren könnte wenn man den Artikel auf einer Tech-Seite rechtfertigen wollen würde ;-) Natürlich werden dabei Punkte die der Argumentation nicht förderlich sind ausgelassen.
 
"Als die Beamten das Auto schließlich stellten, richtete der Verdächtige den Angaben zufolge eine Schusswaffe auf sie. Daraufhin eröffnete die Polizei das Feuer, wodurch dem Verfolgten tödliche Verletzungen zugefügt wurden."
Naja da kann der GPS "Köder" (war gar kein Köder) ja nichts dafür dass die Herren in Uniform da drüben "etwas" schießwütiger sind als z.B. ihre europäischen Kollegen. Ich nehme auch an dass man wieder mal unzählbare Kugeln Richtung Verdächtigem abgefeuert wurden..
 
@0711: Du guckst eindeutig zu viele Filem und bildest Dir ein Urteil. Da "drüben" gilt es genau wie hier, dass es einer Warnung bedarf. Und im Stau, bei sovielen Zeugen, wäre es wohl sicherlich schnell herausgekommen, wenn dort wild umsich geballert worden wäre. Auch da"drüben" müssen Polizisten den Schusswaffengebrauch rechtfertigen und es gibt eine Untersuchung.
 
@iPeople: Ja was gilt und was gemacht wird sind zwei paar Stiefel...und was bei Ermittlungen gegen Kollegen rauskommt bekommt man hierzulande auch zu gut mit. Dass man in den USA etwas Schießwüdiger unterwegs ist hat nichts mit Filmen zu tun, das zeigen auch schon blanke zahlen und lustige regelmässige Meldungen wie diese hier oder auch jene vor kurzem http://www.thepcmdgazette.com/news/miami-police-kill-2-unarmed-suspects-by-shooting-disabled-car-377-times/ (selbst wenn da auf Gegenseite ein Waffe gewesen wäre, 377 Schuss ist....eine Menge und solche Mengen sind keine Einzelfälle bei Schusswaffengebrauch der dortigen Polizei).
 
@0711: Dir ist aber schon klar, dass in den USA jeder Polizist damit rechnen muss, dass der Gangster bewaffnet ist, anders als hier. Dort kommt es nunmal öfter vor, dass Polizisten in Schusswechsel verwickelt werden. Das hat weniger mit schießwütig zu tun. In die Zeitungen schaffen es natürlich nur die spaktakulären Fälle, diese als Maßstab für pauschale urteile zu nehmen, liegt natürlich in Deinem Ermessen. Auf Deine pauschalen Korruptionsvorwürfe gehe ich jetzt mal nicht weiter ein. Sicherlich wirst Du mir jetzt einen LINK präsentieren, wie eine interne Untersuchung nichts ergeben hat, wo doch für alkle vollkommen klar war, dass der Polizist total schuldig ist.
 
@iPeople: Ja sicher, in Amerika laufen sie alle mit Waffe im Anschlag rum und in obigem Beispiel wurden auch massiv zurückgeschossen, keine frage bei 20 gegen 2 bestand offensichtlich sofort Gefahr für Leib und Leben, immerhin wurde ja...äh....ja geschossen, vom Kollegen nebenan.

Also wenn- wie gesagt ist das alles andere als ein Einzelfall (gleich mehr dazu) - 100te schüsse abgegeben werden und da wird nicht zurückgeschossen...dann ist da grundsätzlich etwas verkehrt gelaufen. Du kannst ja gerne mal schauen was bei dem angegebenen fall den beteiligten herren "passierte". Ja in die internationale presse schaffen es natürlich nur größere Vorfälle aber derer gab es dieses jahr schon ein paar, es ist ein leichtes sich auszumalen was alles abläuft was nicht in der presse landet aber erst mal noch ein paar Pressestimmen dazu: http://www.spiegel.de/video/us-polizisten-erschiessen-obdachlosen-wut-ueber-helmkamera-video-video-1338403.html (klarer fall von Notwehr) oder noch so ein Beispiel http://www.focus.de/panorama/videos/polizeivideo-brutale-aktion-polizist-schiesst-auf-familienvan_id_3480961.html - bei letzterem kannste auch mal schauen was da mit den Polizeibeamten passierte...keine frage auch in diesen beiden fällen war der Schusswaffengebrauch unausweichlich und völlig angebracht.

Zu den internen Emittlungsverfahren noch, schau doch einfach wie es hier abläuft, wenn es denn überhaupt mal zu einem urteil kommt dann wird aber tunlichst drauf geachtet dass es maximal eine bewährungsstrafe wird, sonst könnte es ja Auswirkungen auf den Job haben. Das läuft in der regel aber eher so ab ( http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.toter-bei-festnahme-ermittlungen-gegen-polizisten-eingestellt.e566f7b3-ae02-4423-b10e-d2318b4cf154.html oder so, hups haben wir die Kamera ausversehen ausgemacht http://www.sueddeutsche.de/bayern/umstrittener-einsatz-in-passau-der-polizist-hat-mich-auf-den-teer-geschmettert-1.1329650 - ja ne klar)

Ich will damit nicht sagen dass die Polizei einen einfachen Job hat aber interne Korruption und eingestellte Verfahren gegen Polizisten die eindeutig ein faslches Verhalten an den Tag gelegt haben sind alles andere als "unüblich"....läuft halt wie in der Kirche, ja dann versetzen wir ihn halt
 
@0711: Zum Fall des Obdachlosen ist schon derb. Den Link vom Focus schau mal nochmal hin, erstens wird gesagt, dass der Polizist seinen Job los (also doch eine Konsequenz) ist und zweitens sehe ich hier einen klaren Widerstand gegen die Staatsgewalt. Man kann natürlich über eine gewisse Verhältnismäßigkeit diskutieren, aber ich frage mich auch, warum die Olle so austickt, wenn sie angehalten wird.

Den LINK der Stuttgarter Zeitung, da haben die Ermittler festgestellt, dass die Vorschriften zur Fixierung des Verdächtigen eingehalten wurden, wo ist da die Korruption?

Ich will ja auch nicht bestreiten, dass es Brutalität im Polizeidienst gibt, auch Willkür kommt vor. Aber Du stellst es als alltäglich hin, und diese Ansicht teile ich nicht.
 
@iPeople: Ja natürlich wird sowas festgestellt...wie nahezu immer in solchen fällen. Und natürlich handelt die alte völlig behämmert und wenig nachvollziehbar - die opfer sind mit Sicherheit nicht immer völlig schuldfrei (mal nur auf die fälle bezogen wo es um Bagatelle geht in denen dann wirklich schlimmes passiert) aber vom organ dass für recht und Ordnung sorgen soll erwarte ich etwas mehr Umsicht. Oder schau dir die geschichte bei S21 (bin übrigens befürworter) an bei dem sie einem Demonstranten das auge mitm Wasserwerfer quasi "weggeschossen" haben - da war dem bedienenden offenbar nicht bewusst was er da bedient mit den entsprechenden folgen aber ohne Konsequenzen.

Ja ich würde es alltäglich bezeichnen, zumindest in den USA - man unterstellt hier eine zahl von 500/jahr toten unschuldigen und wenn es nur die hälfte wäre....einfach mal nur durch den kopf gehen lassen was bei der reinen "totenstatsitikbetrachtung" hinten runter fällt.
Das sieht bei uns glücklicherweise noch etwas anders aus
 
@iPeople: musste spontan beim lesen an dich denken
http://taz.de/Polizei-Angriff-auf-Fan-Kneipe/!139333/

Jo, Batterie war leer, schade aber auch....
 
@0711: Und was hat das mit Korruption zu tun? Die haben alle füreinander ausgesagt. Was soll der Richter da entscheiden? Das kann Dir auch passieren, wenn Du von einer Horde Jugendlicher angegriffenw wirst, die hinterher alle bezeugen, dass Du sie angegriffen hast.
 
@iPeople: Ich habe davon geschrieben dass dieses verhalten meist keine folgen hat, die Korruption hast du ins spiel gebracht....und ja das ist keine Korruption aber symptomatisch für solche fälle die dann keine folgen haben.

Als Organ der Rechtssicherung stelle ich aber schon mal grundsätzlich einen anderen Maßstab als eine "horde Jugendliche", traurig genug dass du einen derartigen vergleich heranziehen musst.
 
@0711: Es ist genau das, auch wenn Du es nicht beim Namen genannt hast. Die Intention, die hinter Deinem Gedanken steckt, ist doch eindeutig erkennbar.

Welchen Maßstab meinst Du? Traurig, das Du mit zweierlei Maß misst. Ich beende das hier, auf einen Nenner kommen wir eh nicht.
 
@iPeople: Du hast hier doch ein Paradebeispiel von etwas das du selbst auch nicht Korruption nennst, hinter meinem Gedanken steckt nur dass, das Rechtsorgan offensichtlich nicht genug kontrolliert wird damit vergehen die durch dieses Organ begangen werden zur Rechenschaft gezogen werden.

Das ist von einer Horde jugendlicher natürlich ebensowenig in Ordnung aber wenn das Staatsorgan das für Recht und Sicherheit sorgen soll die grenze überschreitet widerspricht es schon allein der eigentlichen Aufgabe dieses Organs.
Nur wer schützt vor diesem Organ im zweifel? In der Realität ganz offensichtlich niemand. Vor den jugendlichen würde genau dieses Organ schützen sollen....

Man muss nicht immer auf einen gemeinsamen nenner kommen, wär ja schlimm
 
was ich hier sehe ist, daß die methode mit dem gps sender nun der öffentlichkeit bekannt ist. mögliche täter werden nun nur noch besser aufpassen, die sender finden und in den apotheken lassen. welchen sinn hatte das jetzt? es ist nur eine weitere methode, die jetzt, dank der presse, nicht mehr funktioniert.
 
@stereodolby: das war schon lange öffentlich bekannt - eventuell nicht unbedingt auf it seiten....
 
@stereodolby: Und wenn sie nicht mehr einbrechen, ist das Ziel doch erreicht ;-)

Wobei ich einem Junky diese logische Konsequenz nicht zutraue.
 
Also hat der Köder funktioniert. Dann ist doch alles bestens. Verbrechen aufgeklärt, Täter unschädlich gemacht.
 
@der_ingo: Ich denke nicht dass das von dir tatsächlich so gesehen wird, aber wenn Tabletten schon mehr Wert sind als ein Menschenleben (Zitat: Täter unschädlich gemacht), wäre es dann nicht humaner den Dieben "nur" die Hand abzuhacken? *Sarkasmus*
 
@noComment: Wer hat denn ein Menschleben gegen Tabletten abgewogen?
 
@iPeople: Doch, wenn auch indirekt. Ich denke, dass sich "Täter unschädlich gemacht" auf den Tablettendiebstahl bezieht - "Also hat der Köder funktioniert" ist auch noch ein Hinweis in diese Richtung - und nicht auf die Notwehrsituation der Polizei.
 
@noComment: Was Du in die Schreibart von WF hineininterpretierst, ist Deine Sache. Ist er tödlich getroffen worden, weil der den Diebstahl begangen oder eine Waffe gezogen hat?
 
@iPeople: Nicht ablenken! Über die Schreibart von WF habe ich gar nichts geschrieben.
 
@noComment: Frage nicht beantwortet, soviel zum Thema "nicht ablenken". Und mit Deinen Zitaten hast Du sehr wohl die Schreibart des Newstextes von WF für Deine Interpretation herangezogen.
 
@iPeople: Nein, denn es ging und geht hier über den Kommentar von "der_ingo" und ich habe daraus zitiert.
 
@noComment: Bleibt immernochdie frage, wer ein menschenleben gegen Tabletten aufgewogen hat. Soweit ich das überblicke, hast nur Du diesen Gedanken ins Spiel gebracht.
 
@iPeople: Wie gesagt, es ist meine, wenn auch indirekte Schlu0folgerung. Ich habe ja auch im ersten Kommentar ausdrücklich erwähnt, dass ich davon ausgehe, dass er es nicht so meint ("dass das von dir tatsächlich so gesehen wird").
 
@noComment: ich bezog mich darauf, dass der Täter ermittelt werden konnte. Für einen Tablettendiebstahl muss niemand erschossen werden. Das wäre doch etwas übertrieben. Dass er das am Ende doch mit dem Leben bezahlt hat, hatte nichts mit den GPS Empfängern zu tun sondern mit der eigenen dämlichen Idee, vor Polizisten eine Waffe zu ziehen.
 
Naja, die Räuber werden daraus lernen. Demnächst bringen sie dann zuerst das komplette Personal der Apotheke um, damit keiner einen stillen Alarm auslösen oder sie identifizieren kann, packen die Aufzeichnungsgeräte einer möglicherweise vorhandenen Kameraüberwachungsanlage in aller Seelenruhe mit ein und packen die geklaute Ware in eine grosse HF-dichte Alubox bevor sie mit ihr verschwinden. Problem gelöst. Nur halt ein paar Tote mehr. Aber wenn es der Polizei darauf nicht ankommt und die sich Schusswechsel auf einer öffentlichen Strasse liefern statt dem Verdächtigen einfach zu seinem Wohnort zu folgen, warum sollten die Verbrecher Skrupel haben jemanden zu erschiessen?
 
@nOOwin: warum sollten die verbrecher skrupel haben jemanden zu erschießen? weils in den usa wegen mordes die todesstrafe gibt, darum.
 
@stereodolby: Hat die Todesstrafe schon einmal irgendwen abgeschreckt? Mich würde eher eine jahrzehntelange Haftstrafe ohne Chance mich umzubringen abschrecken. Die meisten Täter denken aber über sowas höchstwahrscheinlich garnicht weiter nach, sie akzeptieren den Tod oder jede andere Strafe wenn sie erwischt werden oder es ist ihnen schlichtweg egal.

Ich bin z.B. Hobby-Extremsportler und habe mich auch damit abgefunden schwer verletzt oder bestenfalls tot zu sein, wenn ich z.B. beim Free-Solo-Klettern (Klettern ohne Sicherungsseil/Sicherungspartner) abstürze, beim Hochsee-Strecken-Speedwindsurfen unterkühle/ertrinke oder mir bei einem Manöver oder durch ungünstige Windböen der Gleitschirm einklappt und ich abstürze. Da ich bei meinen Unternehmungen gerne der einzige Mensch auf weiter Flur bin, hatte ich in jeder dieser Sportarten schon Situationen in denen ich hätte tot sein können und nur durch Tricks, Zähigkeit und Glück überlebt habe. Da ich die Risiken kenne und schon am eigenen Körper erfahren habe und trotzdem weiter Spass an meinem Sport habe, kann die Angst vor dem Tod wohl nicht so abschreckend sein, denn genau wie einen Verbrecher zwingt mich ebenfalls niemand diese Risiken einzugehen. Ich tue das freiwillig. Weil ich es tun will.

Ich kann mir also gut vorstellen, dass jemandem die Todesstrafe ziemlich egal ist, der bereit ist eine Apotheke zu überfallen um an Betäubungsmittel zu kommen (Wer geht schon für ein paar Betäubungsmittel so ein Risiko ein, wenn ihm der Thrill bei der Tat nicht gefallen würde?) und es dabei in Kauf nimmt jemanden für sein Vorhaben umzubringen.

Das ist auch das, was offenbar viele Leute und insbesondere viele Amerikaner nicht zu verstehen scheinen: Für viele Verbrecher ist das was sie tun ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Das macht für die offenbar den Reiz aus so etwas zu tun, wie es für mich z.B. den Reiz einer Free-Solo-Klettertour ausmacht, nicht zu wissen, ob ich es schaffe oder dabei draufgehe. Für viele Verbrecher ist ihr Verbrechen und alles was danach kommt offenbar eine Flucht aus dem langweiligen Alltag, wie für mich risikoreiche Unternehmungen und selbst Verletzungen die ich mir dabei alle paar Jahre mal hole ein Abenteuer sind.

Viele Leute glauben sie würden Verbrecher damit für ihr Verbrechen bestrafen sie gesellschaftlich zu ächten, vor Gericht zu stellen und zum Tode zu verurteilen, weil sie selber nicht gerne gesellschaftlich geächtet wären, vor Gericht stehen und zum Tode verurteilt werden würden. Die schliessen von sich auf andere und verstehen damit weder Verbrecher noch Extremsportler wie mich, weil sie sich in ihren eintönigen und scheinbar sicheren Leben zwischen Arbeiten, Essen, Fernsehen, Schlafen und gelegentlich einem Urlaub oder einer Feier nicht vorstellen können, dass es Leute gibt, die im Gegensatz zu ihnen von der Gesellschaft keine Anerkennung und nicht einmal in ihr leben wollen, sondern lieber selber etwas aussergewöhnliches erleben wollen und ihr Leben als Einsatz dafür als durchaus gerechtfertigt ansehen. Ich denke für viele Verbrecher ist das was sie tun einfach nur ein grosses Abenteuer und wenn der Preis dafür der Tod ist, dann akzeptieren sie den genauso wie ich ihn für den Spass bei meinen Sportarten akzeptiere.

Einen Menschen der einen Weg bewusst eingeschlagen hat der ihn sein Leben kosten kann, den kann man nicht mit der Todesstrafe abschrecken, weil der Tod für ihn keine Strafe ist, sondern etwas, was er als Preis für ein aussergewöhnliches Erlebnis akzeptiert hat. Wäre ich der Verbrecher aus dem Apothekenraub gewesen, würde ich mich über den Polizisten kaputtlachen, der mich in der Annahme verfolgt hat, mich festnehmen und mich meine Tat büssen lassen zu können. Denn er hätte von vorneherein keine grosse Chance gehabt mich lebend zu kriegen und mir somit nur einen Gefallen getan indem er mir das Abenteuer beschert hat, was ich mir ausgesucht habe.

Wenn er Pech hat endet eher er als tragische Figur, die im Alter irgendwann nicht mal mehr alleine gehen oder klar denken kann und sich regelmässig in die Windel macht oder gar wundliegt. Da war mein Abgang als erschossener Verbrecher dann doch wohl wesentlich angenehmer. Also pass auf, wenn Dir einer ein langes Leben wünscht. Denn entweder hat er nicht darüber nachgedacht was er sagt, oder er will Dir Böses. ;-)
 
@nOOwin: boah, ewig langer text von dir. also, ich habe jeden tag mit amerikanern zu tun und ja, sie fürchten die todesstrafe. warum sollte ein kleinkrimineller keine angst davor haben? ich meine ja nur, wer in der apotheke für 200$ ware klaut, bringt doch für das bißchen zeug keinen menschen um? oder tötest du auch wen, für ne handvoll ravioli?
 
@stereodolby: Ich kletter aus Spass weit über 50m hohe, senkrechte bis überhängende Felswände ohne (Seil-)Sicherung herauf und habe auch keine Angst vor dem mir sicheren Tod, sollte ich in passender Höhe abrutschen oder ein Tritt/Griff ausbrechen.

Wenn ich also Leute sehe, die für ein Taschengeld und bewaffnet mit Schusswaffen Betäubungsmittel rauben und auch vor einer Schiesserei mit der Polizei nicht zurückschrecken, dann gehe ich davon aus, dass dort auch Spass an der Herausforderung und den eigenen Fähigkeiten eine brenzlige Situation zu meistern eine Rolle spielt, wie bei mir bei der Ausübung meiner sportlichen Hobbies.

Das der gemeine Amerikaner Angst vor dem Tod hat, glaube ich Dir auf's Wort. Deshalb glaubt er ja auch die Todesstrafe wäre die ultimative Strafe für Schwerverbrecher. Dummerweise ist sie Schwerverbrechern egal und schreckt diese somit nicht ab, sondern erhöht bestenfalls den Thrill beim Begehen von Verbrechen.
 
@nOOwin: und du meinst, an seinem Wohnort hätte der keine Waffe gezogen, wenn er das schon auf öffentlicher Straße tat?
 
@der_ingo: Ich persönlich hätte als Polizist kein Interesse daran gehabt den Täter direkt zu stellen, sondern wäre ihm erstmal in sein Versteck gefolgt und hätte ihn weiter überwacht. Da hätte sich schon eine Möglichkeit ergeben ihn ohne öffentliche Schiesserei lebend zu fangen. Aber wenn sich naive Ermittler im Recht fühlen, da es sich ja um einen "bösen Verbrecher" handelt, dann provozieren sie gerne unnötige Konfrontationen um ihre Macht demonstrieren und zu Hause von ihren Abenteuern bei der Verbrechensbekämpfung berichten zu können. Da macht sich ein erschossener Verbrecher natürlich besser als ein einfach nur in seiner Wohnung beim Baden überrumpelter und abgeführter.
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