Pioneer treibt Blu-ray-Medien auf bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz

Der japanische Elektronikkonzern Pioneer will einen optischen Datenträger auf den Markt bringen, der nach den Regeln des Blu-ray-Standards arbeitet, aber eine wesentlich höhere Speicherkapazität zur Verfügung stellt. mehr... Dvd, Blu-ray, Optisches Medium, M-Disk Bildquelle: M-Disc Dvd, Blu-ray, Optisches Medium, M-Disk Dvd, Blu-ray, Optisches Medium, M-Disk M-Disc

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Wurden nicht schon andere Discs mit 1000GB entwickelt?
 
@moniduse: Über 1000GB, ja, aber nicht auf Blu-ray-Medien ;) http://de.wikipedia.org/wiki/Holographic_Versatile_Disc
 
@wertzuiop123: Sony und Panasonic haben vor einigen Wochen ihre Archival Disc vorgestellt. Diese können zu Beginn 300GB, dann 500GB und schlussendlich 1000GB speichern. Die Laser arbeiten mit der gleichen Wellenlänge (405nm) wie bei der BluRay-Disc (entspricht aber nicht dem BluRay-Standard. Diese Disc ist auch nur für den professionellen Einsatz gedacht. Für den Consumermarkt wird wohl ein neuer BluRay-Standard mit 100GB-300GB angedacht.
 
@Seth6699: Danke :)
 
Aber wenn man sowieso neue Geräte benötigt ist es auch egal, welcher Standard da verwendet wird.
 
Vielleicht schaffen die es jetzt ja mal Blu-rays mit 4K Filmen zu verkaufen.
 
@Meteorus: Sobald es neue Laufwerke dafür gibt, sicher :)
 
@Meteorus: Dazu wird dann wohl der neue HEVC-Standard (H.265) zur Kompression nötig sein, was wieder bedeutet, dass man einen neuen BluRay-Player benötigt, der dies decodieren kann. Dazu muss der Player auch noch HDMI2.0 und HDCP2.2 unterstützen. Und der 4K-TV muss das natürlich auch unterstützen, denn sonst wird der Player kein Bild ausgeben (wegen DRM). Und ein neuer BluRay-Standard wird wohl auch bald kommen, also Discs mit höherer Speicherkapazität.
 
Bringt das nochwas? Alles geht Richtung streaming. Wieviel braucht man für 4K und 8K einer normalen Filmlänge? Ich vermute keine 512 GB. In Archivierungssystemen nimmt man besser Tapes: http://de.wikipedia.org/wiki/Linear_Tape_Open ... 32.000 GB (in der Version die sicherlich bald erscheint) sollten pro Tape bisher reichen ;)
 
@zivilist: Wenn 8K 24 GB/s benötigt, dann sind es bei 4K nur 6 GB/s. Allerdings hat 4K in diesem Fall dann "nur" 3840 x 2160 Pixel. (Mit Interlancing, 24 bit pro Farbe, 24 FPS, YUV 4:4:4, aber "nur" noch 900 MB/s) Wird natürlich noch komprimiert mit irgend einer Methode aber weiß nicht was am Ende dabei raus kommt. Sony meinte ein 4K-Film braucht alles in allem min. 100GB Platz: http://www.gamona.de/games/ps4,4k-filme-im-durchschnitt-100-gb-oder-groesser:news,2231663.html Dann wird 8K wohl >400GB benötigen.
 
@wertzuiop123: Okay danke für die Erklärung. Wenn für 4K 100 GB reicht, reicht auch BDXL BluRay. 8K ist natürlich eine andere Geschichte. Aber in dem Bericht geht es hauptsächlich als Backup-Medium im professionellem Umfeld und da geht es eher Richtung Tape. Die aktuelle Version von LTO bietet komprimiert 6.250 GB an. Zukünftig soll das bis 32.000 GB erhöht werden.
 
@wertzuiop123: Also in den USA hat Netflix die 2te Staffel der Serie "House of Cards" in 4K und mit dem neuen HEVC Codec gestreamed. Dabei haben sie Datenraten von 10-16MBit verwendet, also max. 2MB/s. Erste Eindrücke von dem Stream sind sehr positiv ( http://flatpanelshd.com/focus.php?subaction=showfull&id=1398256699 ). Und für einen der ersten Streams in 4K scheint das alles ja schon sehr vielversprechend zu sein. Es kann nur noch besser werden. Somit kommt man bei einem 2Std Film auf 7200* 2MB/s = 14400MB nur für das Bild. DD 5.1 benötigt ja dann noch so 448KBit/s, also 7200*448KBit/s = 3225600KBit = 403200KB = 393,75MB). Also insgesamt weniger als 15GB.
Somit dürfte die bisherige 50GB-BluRay-Disc für einen guten 2Std. UDH-Film noch reichen.
 
@Seth6699: Stimmt, Danke. Der HEVC Codec ist für die Komprimierung natürlich super :)
 
ach ja, und vor ein paar tagen wollte man uns weißmachen, daß die BR eh schon wieder am sterben ist...
 
@elmex: Natürlich sind sie am sterben... http://winfuture.de/news,81714.html ...man weiß nur nicht genau wann sie sterben... :D ...
 
@elmex: pssst. Du darfst hier nicht kritisieren. Sonst schlägt der Zensurhammer zu. Es werden nur positive Kommentare zugelassen. Deswegen was positives: solange die BR an Speicherplatz gewinnt, schneller schreibbar wird und die Kosten sinken kann sie wegen mir ewig halten.
 
Dann gehen noch mehr Daten auf einmal verloren... Da wäre es doch besser, wenn man diese 8 Layer als "Raid" benutzt, sprich Doppelspeicherung um die Zeit der Datenerhaltung zu erhöhen.. ist ein Layer an einer Stelle nicht mehr lesbar, schaut man eben auf ein anderes Layer..
 
@citrix no.4: Gute Idee. Da aber Kratzer durch alle Layer gehen, muss man hier Wiederherstellungsinformationen verwenden, die durch andere Bereiche (kratzfreie) rekonstruiert werden können. Einfach gesagt: invers/versetzt gespeichert.
 
@Schweini1: Ja genau, einfach versetzt speichern :) Vielleicht sollte man sich das patentieren lassen :D
 
Ich finde das völlige Ausreizen einer Technik die eigentlich dem Untergang gewidmet ist, nicht sinnvoll.
Da wird der Standart aufgebohrt und aufgeweicht, bis zum Anschlag. Letztendlich wird dadurch das Ableben nur hinausgezögert. Eine andere Technik wäre da besser geeignet, eine Technik die ohne viel Gezerre einige Terrabyte an Daten speichern kann und auch lange Bestand hat. Zumal Festplatten mit mehreren Terrabyte auch bereits in privaten Haushalten normal sind. Somit steigt auch das Bedürfnis, große Datenmengen archivieren zu wollen. Und das sollte mit einem Medium passieren, daß langlebig ist.
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