Microsoft gab NSA & Co wohl Zugriff auf OneDrive, Skype & Co

Die NSA hat oder hatte offenbar anders als von Microsoft im Zuge der letztjährigen Enthüllungen aufgrund der Dokumente von Whistleblower Edward Snowden behauptet, umfangreichen Zugriff auf die Daten der Nutzer von Diensten wie Outlook.com, OneDrive ... mehr... Nsa, National Security Agency, NSA Logo Bildquelle: NSA Nsa, National Security Agency, NSA Logo Nsa, National Security Agency, NSA Logo NSA

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Erst Google, jetzt Microsoft. haben die nicht zuerst alles verneint und die NSA dafür kritisiert dass sie unautorisierten Zugang zu ihren System erlangt haben?
Heuchelei wie man sieht.
 
@spackolatius: Wobei man hier Google noch nicht nachweisen konnte das sie aktiv mit der NSA zusammengearbeitet haben, zumindest in dem Ausmass wie MS hier.

Es darf zweifelsohne nicht davon ausgegangen werden das Google sicherer ist, aber bisher habe ich noch keinen Bericht gefunden der ein ähnliches Vorgehen von Google oder Yahoo beschreibt. Wer da mehr weiss soll mich bitte belehren.
 
@hundefutter: Vielleicht weis man noch nicht was wie und so. Aber das wohl intensiver Kontakt zwischen den Köpfen der beiden Organisationen per E-Mail bestand ist definitiv nicht mehr von der Hand zu weisen. EDIT:Ausserdem soll ja schon früheren Berichten zufolge erwähnt worden sein, dass Google unter den subventionierten verweilt.
 
@spackolatius: Ja aber das ist auch eigentlich nichts ungewöhnliches. Es würde mich überraschen wenn der CEO in meiner Firma nicht mit dem Nachrichtendienst kooperieren würde. Ich spreche hier aber von aktiver Zusammenarbeit und die Art und weise wie diese Arbeit anscheinend stattgefunden hat.

Ich sage nicht das es bei Google anders lief, aber bisher habe ich wie gesagt keinen Artikel gesehen der das so darstellt wie die MS Kooperation. Deshalb finde ich dein "Erst Google, jetzt Microsoft..." nicht ganz korrekt.

Wie gesagt, wenn ich was verpasst habe bitte nen Link schicken ;)
 
@spackolatius: Google wehrt sich gegen Zensur in China und anderen Ländern. Microsoft arbeitet mit demokratiefeindlichen Zensoren gerne zusammen!! Google+ Micro$oft--
 
@Sequoia77: Mag ja sein. Was hat das aber damit zu tun? Ist das nicht eine andere Geschichte oder komme ich grad nicht ganz hinterher? Google kann sich gegen Zensur wehren so lange sie wollen. Das hat doch keine Aussagekraft darüber ob sie mit der NSA unter einer Decke stecken oder nicht. Oder willst du damit sagen, dass Google jetzt voll für die Rechte seiner Nutzer eintritt?
 
@hundefutter: Naja, es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis da entsprechende Infos ans Tageslicht kommen werden. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber wenn uns die Snowden-Dokumente bisher eines gelehrt haben, dann, dass das, was technisch möglich ist, von den Geheimdiensten auch umgesetzt wird. Jemand, der so einen gigantischen Überwachungsapparat aufgebaut hat, wird sich nicht die Daten vom Betreiber der größten und wichtigsten Suchmaschine der Welt entgehen lassen, zumal es ja ein amerikanisches Unternehmen ist. Den Bekloppten Eric Schmidt schätze ich sogar so ein, dass er freiwillig auf die Nasen zugegangen ist...
 
@doubledown: Jup das ist auch was ich bisher vermutet habe. Und es macht auch absolut Sinn was du schreibst. Aber die Umstände wie es zu der Zusammenarbeit kommt macht für mich als Kunde einen Unterschied.

Gab es Widerspruch? Und wenn ja, warum wurde dann trotzdem so gehandelt? Bei MS habe ich irgendwie einen bitteren Nachgeschmack im Mund. Nach aussen kommunizieren sie einfach nicht das was anscheinend intern vor sich gegangen ist. Dafür haben wir auch Berichte die Aussagen von MS wiederlegen.

Bei anderen Unternehmen scheint das irgendwie nicht direkt zuzutreffen. Allerdings bin ich viel zu wenig informiert als das ich das als Fakt stehen lassen könnte. Mich stören einfach Aussagen die nicht belegt werden können. Deshalb habe ich auch spackolatius geantwortet.
 
@hundefutter: Was das Kommunizieren angeht, ist es ihnen gesetzlich untersagt das Maul auf zu machen. Google, MS und noch ein paar andere Unternehmen wollten das schon mal kippen, sind aber gescheitert.
 
@crmsnrzl: Ich spreche aber von der Kommunikation nach den Veröffentlichungen. Es ist eine Sache zu sagen: "Wir haben niemals aktiv mitgeholfen die Daten weiterzugeben" und eine andere den mund zu halten. Letzteres wäre zumindest nicht gelogen gewesen.
 
@hundefutter: Die waren auch nach den Veröffentlichungen gesetzlich gebunden. Die Wahrheit sagen kam also nicht in Frage. Nix sagen wird sowieso wie ein Eingeständnis gewertet. Da feilt man dann doch lieber etwas an den Definitionen von "aktive Mithilfe" und "direkter Zugang"
 
@crmsnrzl: Gesetzlich gebunden zu lügen? Jedes Unternehmen das eine halbwegs funktionierende PR hat rät in solchen Situationen entweder die Wahrheit anzudeuten zu sagen oder zu schweigen.

Es hätte gereicht wenn sie gesagt hätten: Aufgrund Gesetzlicher Vorschriften ist es nun zur Zeit nicht erlaubt näher auf diese Informationen einzugehen. Wir kämpfen aber dafür das alle nötigen Informationen kommuniziert werden können.

Und genau das hat MS auch gemacht. Gleichzeitig wurde aber behauptet das man nicht allzu eng mit der NSA zusammengearbeitet hat. Das scheint ja jetzt auch nicht ganz zu stimmen. Das hat dann nichts mehr mit Gesetzen zu tun, sondern mit mieser koordination und auch ein bisschen Arroganz.

MS hat nun halt gerade das Pech als erster und einziger derart aufgeflogen zu sein. Ich wäre nicht überrascht wenn Google, Yahoo, Apple und Facebook ähnliches machen mussten.

MS war und ist gesetzlich an die USA gebunden. Aber was die Öffentlichkeitsarbeit angeht haben sie selber ziemlichen Mist angestellt.
 
@doubledown: Ist ja alles schön und gut was du sagst. Aber @hundefutter hat schon recht...Die eigentlich Frage zu diesem Artikel ist momentan noch ob Google aktiv mitgewirkt hat. Nicht ob die NSA ohne das wissen Googles auf deren Servern sein unwesen treibt. Jedenfalls ersteres ist bisher nicht erwiesen. Dennoch kann ich es mir vorstellen.
 
@spackolatius: Zumindest öffentlich hat Google die NSA ja eher kritisiert, aber Google ist trotzdem in PRISM. Ob man dann aber soweit geht, das man die eigene Verschlüsselung ad absurdum führt, damit die NSA mitlesen kann, lässt sich wohl von außen nur schlecht einschätzen. Sicher sind die Daten natürlich trotzdem nicht. Was mich bei Microsoft am meisten stört ist eher: "Microsoft Corp. (MSFT), the world’s largest software company, provides intelligence agencies with information about bugs in its popular software before it publicly releases a fix, according to two people familiar with the process."
 
@Overflow: Tja und so ist Microsoft mit ein Teil davon wie die Welt unsicherer wird. Die NSA kommt so mithilfe von MS an Informationen die unter anderem ihrer Geo und Wirtschaftspolitik zugutekommen. Denn die USA wird mit diesem wissen ja Schach spielen was wiederum irgendwo auf der Welt zu ärger führt. Da geht Norkorea mit seinem Red Star prinzipiell den richtigen weg (das war jetzt keine Aussage über die Qualität). Etwas eigenes schaffen. Bedeutet auch erstmal nicht dass es sicherer ist. Aber wie kann man dann als Regierung oder Unternehmen überhaupt noch MS vertrauen. Aber dann werden am ende Standards über den Haufen geschmissen und die Welt wird wieder ineffektiv. Ich mag Teufelskreise nicht. Die Welt ist voll davon.
 
@hundefutter: Google und die NSA haben noch viel intensiver zusammen gearbeitet. Nicht zu vergessen dass die NSA Google bei der Android Programmierung sogar "geholfen" hat! Einer ist schlimmer als der andere. Ich denke alle US Firmen haben oder mussten mit der NSA arbeiten. Wegen dem scheiss Gesetz was George Bush nach dem 11.9. rausgehauen hat.
 
@Gannicus: "Google und die NSA haben noch viel intensiver zusammen gearbeitet." Bitte eine Quelle zum entsprchenden Bericht.

Und du redest von SELinux, einer Funktion die Berechtigungen steuert und in praktisch jeder modernen Linux Variante implementiert ist. Und dazu noch open Source. Die NSA hat das nicht für Google entwickelt sondern ursprünglich für eigene sensible Systeme. Mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/SELinux Der Englische Artikel ist umfassender.
 
@hundefutter: http://www.lmdfdg.at/?q=Google+NSA

http://www.lmdfdg.at/?q=Google+NSA+Android
 
@Gannicus: Noch einmal, zeig mir den Snowden Bericht in dem deine Aussage bestätigt wird.

"Google und die NSA haben noch viel intensiver zusammen gearbeitet (als MS und die NSA?)."

Haben Sie zusammengearbeitet. Absolut, das bezweifelt niemand. Aber anscheinend hast du spezielles Insiderwissen, sonst würdest du nicht behaupten zu wissen dass sie Intensiver zusammengearbeitet hätten als MS oder sonst wer.

Deine Antwort war weder klever, noch witzig und schon gar nicht informativ. So führt man keine Diskussion.
 
@Gannicus: Wie schon geschrieben wurde, geht es bei Android doch um eine portierung von SELinux, das sicherlich durch die NSA einen faden Beigeschmack hat. Aber wo ist jetzt das "Google und die NSA haben noch viel intensiver zusammen gearbeitet"?
 
@Gannicus: Na, von Dir war wohl nix anderes zu erwarten, bei einem Bericht über "Microsoft und NSA" mal wieder einseitig über Google herzuziehen! Schade. So werden deine Kommentare und Meinungen für mich und sicherlich für viele andere einfach irrelevant.....
 
@Gannicus: Die NSA hat bei Vista "geholfen"
 
Bei so einem Unwissen, kann man nur den Kopf schütteln. Bei euch allen.
 
@hundefutter: nimm Android als Beispiel, da hat die NSA mit dran programmiert um die Daten der Nutzer zu "schützen". http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/10/bug-bei-google-nsa-spioniert-75-prozent-aller-android-handys-aus/
 
@otzepo: Und auch an dich: Zitat von oben:
"Und du redest von SELinux, einer Funktion die Berechtigungen steuert und in praktisch jeder modernen Linux Variante implementiert ist. Und dazu noch open Source. Die NSA hat das nicht für Google entwickelt sondern ursprünglich für eigene sensible Systeme. Mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/SELinux Der Englische Artikel ist umfassender."
 
@hundefutter: ist die panikmache echt wegen SELinux und nicht wegen neuerem code? da kam der aufschrei ja 10 jahre zu spät und zudem vollkommen unbegründet... danke für die klarstellung
 
@spackolatius: erst google jetzt microsoft... ist doch nichts neues!
 
@Djoko: So wie es hundefutter vorher beschrieben hat. In dieser Art und weise wurde auch meines wissens nach noch nicht veröffentlicht.
 
@Djoko: Nach dem Patriot Act sollte das doch keinen überraschen... wer sich dagegen wehrt, macht sich strafbar.
 
@spackolatius: Wer sagt hier was von Google? Netter Ablenkungsversuch. Tatsache ist, dass MS tatsächlich der NSA Vollzugriff gibt... und das ist jetzt erwiesen.
 
@Jas0nK: Wieso Ablenkungsversuch. Das allererste Kommentar das ich schrieb war eine Aufzählung. Und da Hundefutter kritisierte das es bei Google NOCH ein anderer Fall ist wurde auch das hier diskutiert. Das hat nichts mit Ablenkung zu tun.
 
@spackolatius: MS, Google, Apple und das andere Gesocks sind einfach nicht vertrauenswürdig - die peifen auf ihre Kunden und sehen sie nur als Goldesel. Aber auch das wird sich ändern.
 
Neeh neh, Mein Gott das kann doch nicht sein, der Mann muss sich Irren, die Gut-Menschen bei Microsoft würden sowas Böses doch nie tun, NIEHMALS! ;-) So jetzt geh ich kot... mich Übergeben.
 
@Kribs: Blos nicht, sonst greifen sie noch deine kot... aus dem Kanalrohr ab und haben noch ne DNA analyse.
 
@spackolatius: Man sollte es nicht tun, aber es juckt so: :-/
Eine DNA Analyse "macht" man, einen Genetischen Fingerabdruck "hat" man, so oder so! ;-)
 
@Kribs: Nachdem man sie "gemacht" hat, dann "hat" man sie, oder seh ich das falsch. Oder wie heisst das Produkt nach der DNA Anlayse? :)
 
Wahr doch eigentlich zu erwarten das gerade Amerikanische Unternehmen der NSA ihre Daten aushändigen.
Schätze auch mal, das mit OneDrive, Skype wieder einmal nur die Spitze des Eisberges ist.
Mich würde es mal interessieren wie es mit den verschiedenen Linux Distribution ist, gerade die ihren Sitz in Europa bzw. Deuschland haben z.B. Ubuntu, Mint, Debian oder Manjaro.
Wird da die NSA auch Anfragen stellen oder halt versuchen mit verschiedenen Angriffen in die Systeme einzudringen? Auch wenn die so gut wie alles knacken können, möchte ich es denen nicht so einfach machen :)

NiceDay
 
@ContractSlayer: Hinter Ubuntu steht Canonical mit Sitz in England. Die Briten sind was Überwachung eher noch schlimmer als die Amis. Nur sind weniger Infos darüber öffentlich gemacht worden und daher tauchen sie seltener in der Presse auf. In England gibt es deutlich mehr Überwachung des öffentlichen Raumes (mehr Kameras als Einwohner), jeder muss auf Anforderungen eines der britischen Geheimdienste Passwörter rausgeben, der GCHQ hört massiv internationale Netzwerke-Verbindungen ab, z.B. alle Kabelverbindungen vom Rest Europas nach Amerika. Und das Schlimmste - das gilt aber auch in den USA: Die Firmen dürfen in der Regel die Zugriffe der Geheimdienste nicht öffentlich bekannt geben. Ich denke, das einzige was sicher ist, ist die Gewissheit, dass Deine Daten nirgendwo wirklich sicher sind. Und die Politiker schützen Dich nicht!
 
@ContractSlayer: Naja, bei Ubuntu vermute ich trotz Sitz in England, dass der dortige Geheimdienst nicht unbedingt das einbauen von Schwachstellen verlangen kann. Es gibt so viele auf der Welt verteilte Distributionen, die auf Ubuntu aufbauen und dazu den Quellcode begutachten müssen, dass es früher oder später jemandem auffallen würde. Ich denke, da wird es der direkte Zugriff über Bios ect. für die Geheimdienste richten müssen.
 
@gutenmorgen1: Doch, es ist bekannt, dass der GCHQ verschlechterte Sicherheitsmechanismen erzwungen hat. Hab jetzt keinen genauen Link dazu, aber sieh mal den Artikel bei Bruce Schneier einem der angesehensten Sicherheitsexperten: https://www.schneier.com/blog/archives/2014/05/internet_subver.html
 
@Nunk-Junge: das hat aber nichts mit ubuntu zu tun sondern allgemein mit standards. das betrifft alles und jeden hier gehts ja um ubuntu spezifisches wie z.b. speziell für ubuntu ein schlechterer zufallsgenerator oder z.b. dass dm-crypt bei ubuntu vllt. verändert wurde. da ubuntu im großem und ganzen den kram von debian nimmt ist davon nicht auszugehen.
 
@Darkstar85: Ich habe nicht an Ubuntu gezweifelt, nur an Canonical. Wobei ich der Firma nichts vorwerfe, sondern der gesetzlichen Streckbank in der sie durch Ihren Firmensitz eingespannt ist.
 
Und ich wette, die haben auch schon einen funktionieren Mechanismus um AES auszutricksen...
 
Gibt es nicht ein Gesetz, dass die eine Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten gar nicht zugeben dürfen? Ich werde jetzt jedenfalls meine Krankenakte, Steuererklärungen, Kontoauszüge, Liebesbriefe und Darkroomvideos auf OneDrive löschen. Dann ist alles gut!
 
@EmilSinclair: Ja, das Gesetzt gibt es, aber sie hätten nicht lügen müssen, denn das könnte jetzt rechtliche Konsequenzen von den Aktionären geben.
Vor Snowden gab es auf Heise diese Meldung:
http://www.heise.de/security/meldung/Vorsicht-beim-Skypen-Microsoft-liest-mit-1857620.html
Ab da habe ich Skype nicht mehr genutzt.
Mit den ersten Snowden-Berichten habe ich dann meine Daten auf Skydrive, Kalendereinträge ect. gelöscht. Jetzt bin ich wie vor dem Cloud-Zeitlalter mit einem kleinen USB-Stick unterwegs.
 
@gutenmorgen1: Ich kann es verstehen. Und obwohl ich eigentlich MS-Fan bin, sehe ich auch keine realistische Chance für Microsoft diese Bedenken zu zerstreuen. Sie setzen aktuell voll auf die Cloud. Das ist grundsätzlich auch nicht verwerflich und bietet viel Potential. Allerdings bleibt in Europa der nicht wegzudiskutierende Makel der Datenunsicherheit! Hier sehe ich einfach jegliches Vertrauen irreparabel zerstörrt. Die Tools, die MS bzgl. Cloud-Computing hat sind großartig. Aber kein deutsches Unternehmen wird auf MS Server auslagern und einem Großteil von Privatanwendern geht es ähnlich. Wenn Microsoft allerdings die Tools zur Verfügung stellen würde, um z. B. OneDrive oder Sharepoint auf einem eigenen NAS zu betreiben, könnte man hier vielleicht noch viel retten. Die aktuellen Lösungen auf Linuxbasis schrecken mich - nur auf Basis der gelesenen Artikel - eher ab. Obwohl eine Out-Of-The-Box-Lösung unter Linux für Windows-Nutzer sicherlich viel Potential hätte. Den guten alten USB-Stick nutze ich auch für alles Relevante. Allerdings hat es Apple vorgemacht und fehlende Anschlußmöglichkeiten als Feature verkauft. Hoffen wir, dass MS diese Idee nicht auch intensiver betreibt...
 
@EmilSinclair: "Allerdings hat es Apple vorgemacht und fehlende Anschlußmöglichkeiten als Feature verkauft" kannst du mir das näher erläutern?
 
@Darkstar85: Gibt es an den Tablets oder Handys Anschlussmöglichkeiten wie USB oder mSD? Ich will gar nicht gegen Apple schießen aber dennoch haben sie höchst erfolgreich die Kunden dazu gebracht Daten zu "syncronisieren" und somit aus der Hand zu geben.
 
@EmilSinclair: microsd verschwindet ja auch bei den anderen herstellern mittlerweile... bei meinem Desire habe ich persönlich die karte aber auch nie gewechselt, daher vermisse ich das jetzt nicht. was usb angeht ist es ja nur der stecker direkt am iphone der anders ist (und besser). bei meinem desire hab ich 3 kabel nachkaufen müssen weil der microusb stecker irgendwann den geist aufgab, bei meinem 4S und 5S hab ich nach wie vor die orginalkabel die ohne zu murren funktionieren. die möglichkeit für ne microsd karte wäre allerdings schon wünschenswert. dachte es geht hier eher um den desktop, daher hab ich nachgefragt, da unterstützt apple ja etwas mehr als der durchschnitt.
 
@EmilSinclair: Zitat: "Wenn Microsoft allerdings die Tools zur Verfügung stellen würde, um z. B. OneDrive oder Sharepoint auf einem eigenen NAS zu betreiben, könnte man hier vielleicht noch viel retten."

Diese Lösungen für das Intranet eines Unternehmens gibt es. Sie heißen Sharepoint Server 2013 und Office Web App Server 2013 in Zusammenarbeit mit Exchange Server 2013.
Leider sind diese Lösungen alles andere als einfach in das Firmennetz zu implementieren. Ich weiß, wovon ich rede, ich bin genau für diese Produkte Microsoft Certified Trainer.
 
Ehrlich gesagt, hat wohl keiner vermutet, dass das nicht so ist. Mit war das auf jeden Fall von Anfang an klar, dass M$ das so macht. Ich finde das besonders lustig, wenn jetzt die große Reue einkehrt und man gelobt, sowas nie wieder zuzulassen und im gleichen Atemzug ankündigt bzw. kolportiert wird, dass Win10 nur noch in der Cloud laufen soll. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er doch die Wahrheit spricht!

Ich bin schon ganz heiß darauf, alle meine privaten Daten über M$ direkt an die NSA weiterzugeben. Wenn der Nutzer so blöd, bequem, faul und träge ist, dass er sich das gefallen lässt, ist er selbst schuld. Ich mache dabei jedenfalls nicht mit und wenn das bis zur Totalverweigerung geht, abgestimmt wird an der Kasse und wenn keiner den Blödsinn kauft, kehrt auch ganz schnell wieder Besinnung auf Grundwerte bei M$ ein.
 
Ich befürchte, das diese Nachricht Microsoft einen ziemlichen Image-Schaden verursachen kann.Bisher hat man ja dort nur geheuchelt und alles abgestritten, jemals mit der NSA zusammen gearbeitet zu haben.Und gerade in der Zeit, wo Microsoft alles auf die Cloud setzt, dürfte das wohl jetzt für die Redmonder schwieriger werden, die Leute dafür zu begeistern.Für mich ist so eine Nachricht immer wieder eine Bestätigung, das man Cloud-Systemen keinen Glauben schenken darf.Immer wieder wird von Sicherheit und Datenschutz geheuchelt und hier ist der Beweis, das man solchen Diensten äußerst skeptisch gegen über treten sollte.Deshalb kommen meine Daten weiterhin auf eine externe Festplatte und nicht nirgends auf einen unsicheren Server.Auch ein Cloud-Bertiebssystem wie von Microsoft geplant,käme für mich nie in Frage.
 
@Fanta2204: Leider kommst Du heute ja gar nicht um Cloud-Dienste herum. Online-Banking ist das klassische Beispiel für Cloud-Computing. Wer kann darauf schon verzichten? Facebook ist eigentlich auch ein Cloud-Dienst. App Stores sind auch Cloud-Dienste. Kann man zwar drauf verzichten, aber das bringt schon erhebliche Nachteile. Und so gibt es viele Beispiele. Cloud-Computing umfasst ja nicht nur Public Clouds. IaaS, PaaS und SaaS sind einfach weiter verbreitet als man das direkt sieht.
 
@Nunk-Junge: das ist schon richtig, aber ich spreche hier von meinen persönlichen Daten, wie Bilder,Schriftstücke u.s.w. Solche Daten würde ich nie auf einen Cloud-Server hosten.
 
@Fanta2204:Deine persönlichen Daten wie Kontostände, Überweisungsdaten, Aufenthaltsorte (Bewegungsprofile), soziales Umfeld, persönliche Interessen, ...? Wird ohne Dein Zutun gesammelt und sagt viel mehr über Dich aus, als die Daten, die Du selber irgendwo reinstellst.
 
@Nunk-Junge: Online Banking muss nicht in der unbekannten Cloud stattfinden und tut es bei größeren Banken aus Deutschland i.d.R. auch nicht (schon von gesetzeswegen nicht)
 
@0711: Doch! In Deutschland findet Online-Banking in einer nicht öffentlichen Cloud statt. Schon vor vielen Jahren war die Postbank der Dienstleister für die Deutsche Bank und die Dresdner Bank und andere und hat deren kompletten Zahlungsverkehr abgewickelt. Deine Aussage ist daher falsch.
 
@Nunk-Junge: ich sagte nicht dass es nicht in der cloud stattfinden kann...dass aber z.B. cashgroup (deutsche bank etc) wie die Sparkassen es in einem gemeinsamen Rechenzentrum betreiben ist für mich nicht die unbekannte cloud, das ist bekannt. Sparkasse lässt ihre it von der Sparkassen Informatik machen und von dort kommt auch der online Banking Service. Der unterschied ist, das sind keine clouds mit geteilten Ressourcen einer fremdfirma wie wenn es bei MS oder Amazon oder meinet wegen auch der telekom laufen würde. Ob man das was früher einfach it Rechenzentrum hies nun neudeutsch cloud nennen will lass ich mal so stehen, ich persönlich verstehe unter diesen kein "klassische" cloud
 
@0711: Ähm, was Du als Cloud bezeichnest ist nur ein Teil des Bereiches von Public Clouds. Cloud Computing ist viel mehr. Und das meint nicht einfach Rechenzentrum in neuer Bezeichnung. Typische Cloud-Dienste sind Infrastructure as a Service (IaaS) - virtualisierte Server, Speicher, Netzinfrastruktur - Beispiel VoIP wie Skype oder Content Delivery Provider wie Akamai; Platform as a Service (PaaS) - virtualisierte Plattformen - Beispiel Virtual Server bei Strato, Google App Engine; Software as a Servcie (SaaS) - virtualsierte Anwendungen - Beispiel Online-Banking incl Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Die Postbank hat nicht nur für die cashGroup den Zahlungsverkehr abgewickelt, sondern z.B. auch für die HSH Nordbank. Zum letzteren: Du weißt nicht, wie die Anwendung durchgeführt wird, an welchen Standorten und welche Kunden sonst den Dienst in Anspruch nehmen. Es werden einfach Qualitätsmerkmale vereinbart, die die Postbank für den jeweiligen Kunden erbringen muss und natürlich auch welche Kosten dafür dem Kunden entstehen. Ganz klares Cloud Computing.
 
@Nunk-Junge: ich kenn die ganzen buzzwords und sie umschreiben einfach nur altbekanntes mit tollen neuen wörtern. Bei der Sparkassen it weiß ich das zufällig recht gut wo was für wen....und dass ich nicht weiß wo genau was abgewickelt wird war im Internet schon immer so, das ist nicht erst seit dem buzzwordbingo cloud so.
 
@Fanta2204: Wieso befürchtest du einen Image Schaden? Ein spürbarer Wirtschaftsschaden ist das einzige was die Hoffnung auf ein ernsthaftes gegenlenken der beteiligten Firmen aufkeimen lässt...alles andere ist doch nur leeres gerede und interessiert keinen
 
@Fanta2204: Ja könnte man machen. Mir ist es aber, trotz jahrelanger Versuche, bis jetzt nicht gelungen einer Brieftaube eine Festplatte ans Bein zu binden. Bei einem Strauss geht das zwar ganz gut, bloß der fällt immer auf und irgendwie ist auch noch nie einer angekommen, wo er hin sollte.
 
https://www.youtube.com/watch?v=AXTQeSGJjGM
 
Nein, Doch, oooh Wirklich überraschend
 
@0711: Lachen würd ich, wenn rauskommt: Google hat der NSA keinen direkten Zugriff gewährt, sondern die Daten gleich selbst aufbereitet, weil die eigenen Algorithmen besser sind und die Daten dann so übergeben.
Tatsächlich überraschen würde es sicher kaum noch.
 
Mich würde mal interessieren, inwiefern solche Amerikanischen Konzerne überhaupt die Wahl hatten, ob sie ihre Daten bereitstellen oder nicht. Das soll jetzt keine Verteidigung für Microsoft sein, abgesehen davon, dass man wohl jetzt nicht den Finger nur auf Microsoft strecken sollte. Andere IT-Giganten wie Google, Facebook und Apple sind da genauso involviert gewesen. Aber wenn man sich jetzt mal zurückerinnert, was die amerikanische Politik alles so macht, glaube ich ehrlich gesagt schon, dass man da auch erheblichen Druck - wie auch immer der aussehen mag - auf diese Konzerne ausgeübt hat.
 
@Max...: Natürlich haben die US-Konzerne keine Wahl, sie müssen im Zweifelsfalle die Daten bereitstellen. Allerdings macht es, zumindest für mich, schon einen Unterschied, ob man der NSA nur die Daten gibt, die man gesetzlich verpflichtet ist herauszugeben, oder ob man aktiv mit der NSA zusammenarbeitet, um der NSA das Sammeln der Daten so einfach wie möglich zu gestalten. Dazu dann noch eine Kampagne fahren, bei der man der Konkurrenz mangelnde Privatsphäre unterstellt...
 
USA kann einem nur noch Leid tun.
 
@yournightmare: an deren Zitzen hängen aber recht viele andere die einem ebenso leid tun können
 
Irgendwie musste ich gerade daran denken (obwohl es nicht genau passt) mein WhatsApp account zu kündigen und App zu löschen....erledigt! Nun sind alle bei Threema ;)
 
Irgendwie interessant wie hier, immer wieder gegen, die NSA und die USA, und gegen die Firmen Google, MS, Facebook usw. gewettert wird. Glaubt hier wirklich jemand allen ernstes, das wäre das eigentliche Problem? Für die Daten auf Flirt.de oder StudiVZ interessiert sich nun mal keine Sau, weder die USA noch der BND. EU- und Deutsche Politiker sind doch schlicht und ergreifend nur deshalb nicht auf den selben Trichter wie die USA gekommen, weil es keine großen Internetdienste in Deutschland oder der EU gibt.
 
@Lastwebpage: Der Unterschied ist der dass MS noch so auf großkotzig getan hat, als ob sie ja im Gegensatz zu allen anderen den Heiligenschein auf hätten.
 
Wenn sie vorher nicht immer so scheinheilig getan hätten. Ist nicht lange her, da haben sie sogar noch Werbung gemacht in der sie andere beschuldigt haben die Daten der User auszuspionieren. Und jetzt händigen sie so dreist einfach alle Daten aus. Unglaublich!
 
Jetzt sind wir aber überrascht das ein US Unternehmen seinem Fuhrer Obama den Allerwertesten leckt ?
 
@marcol1979: Glaub kaum das Obama da was machen kann, als er an die Macht kam, da stand das alles schon und wenn er irgendwas gesagt hätte, dann wäre er dank irgendwelchen "leaks" kein President mehr
 
Einfach ekelhaft Microsoft!! Und wer jetzt ein Microsoft-Konto hat dem sollte wohl klar sein was das bedeutet! SIehe Absatz 4. Ich kann gar nicht so viel essen.....
 
Jeder der glaubt seine Cloud Daten oder was auch immer sei im Internet sicher wird sich eines Tages wundern. Denn kein Anbieter möchte für seine Kunden in den Knast gehen nur weil Er sich weigert der NSA Zugang zu geben...
 
Es gibt kaum ein amerikanisches Unternehmen das nicht bereitwillig und kritiklos Hintertürchen für die NSA bereitgestellt hat. Schließlich konnten man selbst davon provitieren. Betriebsspionage ist in den USA ein beliebter Sport.
Die tun immer nur so entrüstet. In wirklichkeit haben die uns alle mit einem dreckigen Grinsen verar***
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