Galaxy Tab 4 "Education" - erstes Schul-Tablet von Samsung

Samsung hat mit den Chromebooks bereits einen neuen Markt erobert: Schulen und allgemeine Bildungseinrichtungen. In den USA sind sie im vergangenen Jahr direkt auf Platz 2 beim Marktanteil im Education-Bereich gekommen. Nun wollen sie den Erfolg mit ... mehr... Samsung, Logo, Chiphersteller, Samsung-Logo Bildquelle: Samsung Samsung, Logo, Chiphersteller, Samsung-Logo Samsung, Logo, Chiphersteller, Samsung-Logo Samsung

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Ich hoffe wirklich, keine Behörde kauft so ein Gerät...
 
@L_M_A_O: wieso nicht?
 
@hundefutter: die admin software dafür kostet $30 pro gerät, was meinst du was das ding selber kostet? rausgeschmissenes geld und das ist geld der allgemeinheit. zudem, könntest du das ding kaufen kostet es vielleicht $400, kauft es deine schule kostet es $1000 und weil der hersteller so großzügig ist, verkauft er es für $800... und all das nur weil man gummi drumgeschnallt hat, da kann man das geld auch gleich der kirche geben, damit die sich besseres sm &bondage equipment zulegen können. eine lokale schule hat über einen händler sich 50 stinknormale kindles angeschafft, der händler hat null kundenbindung zu der zielklientel und hat das aus spaß an der freud nachlass gegeben und verlust gemacht, bei amazon selber hat man vergeblich gebettelt. bildung ist zukunft, aber wenn keine dicke promo-aktion dabei rausspringt, lässt man die staatliche einrichtung eben blechen, staat hat immer mehr kohle als der otto auf der straße.
 
@DerGegenlenker: die schule macht was falsch. unsere schule hat grade 16 iPads angeschafft. direkt über apple und wir haben nachlass bekommen. darüber hinaus können schulen sich für den education store von apple anmelden. danach kann man klassensätze von app-lizenzen kaufen. zum halben preis. der apple configurator zum administieren von mehreren ipads ist kostenlos. (ok, man braucht nen mac dazu, aber der war vorhanden). natürlich hat es folgekosten. wir haben noch tablet-schränke mit usb hub angeschafft. sonst kriegen die dinger beine. und schutzhüllen. und gnadenlos viele überstunden während der einrichtung. die wir alle nicht bezahlt bekommen, aber gerne gemacht haben. achja, der staat hat übrigens 0 cent dazu beigesteuert. das hat alles der förderverein aufgebracht.
 
@hundefutter: Wenn das genauso objektiv ist wie das Technikmuseum Samsungs in Korea - dann gute Nacht.
Allein die Apps für eine Schule vom Gerätehersteller selbst (Samsung Scool) - hallo gehts noch? Am besten die schreiben dann gleich die Lehrpläne mit dazu.
 
@L_M_A_O: Was soll denn dieser Kommentar!? Bist Du echt so verblendet vom Windows Monopol, dass du Alternativen nur noch negativ siehst, oder was ist los mit Dir? Es ist doch super, wenn Schulen und Schüler eine Auswahl haben. Windows, iOS, Android, Linux. So hätte es von Anfang an sein sollen! Und komm mir jetzt bitte nicht mit der typischen "Datensammelparanoia und Verkauf blabla" .... Danke....
 
@Sequoia77: In deinem gelöschten Kommentar hast du was davon gesagt, dass ich zuviel in manchen Zahlen sehe oder so ähnlich. Da frag ich mich doch was du gelesen hast...
 
@Sequoia77: Und gegen das Quasi-Monopol von Android (Smartphone und Tablet) im mobilen Bereich hast wohl wahrscheinlich nichts oder? Auf den europäischen Suchmaschinenmarkt hat Google auch einen Quasi-Monopol Stellung, was für dich bestimmt auch in Ordnung ist, oder? Google ist das neue Microsoft aus den 90er Jahren.
Was die Microsoft Kritiker natürlich komplett ausblenden.
 
Warum bleiben wir nicht bei Blättern ? Recyclen kann man die besser und hat einen umweltfreundliches Verfahren.
 
@azuram20: Elektronik mag vielleicht nicht sehr umweltfreundlich zu sein, aber Papier ist es auf lange Sicht erst Recht nicht. Die Tatsache, dass Bäume dafür gefällt werden müssen ist noch das geringere Problem wenn man weiß, dass nur ein Stück Papier bei der Herstellung literweise Wasser verbraucht. Bei recyceltem Papier wird sogar noch mehr Wasser verbraucht.
 
@xcore7: Wo verschwindet das Wasser denn? Löst es sich auf? Kann man es dann nicht mehr benutzen? Und wo ist beim Baumfällen ein Problem?
 
@klein-m: Mehr Kohlenstoffdioxid, was wir Menschen und andere Lebewesen ausstoßen, was für die Umwelt auf Dauer auch nicht gut ist (Sauerstoffmangel). Pflanzen und auch Bäume wandeln es dann wieder in Atembaren Sauerstoff um, wird auch als Photosynthese bezeichnet. Welches wir zum Atmen brauchen und Überlebenswichtig ist. Nicht das wir dann an unsere verbrannten Abgasen ersticken.
 
@eragon1992: Von dem Wort "Forstwirtschaft" hast du schon gehört, oder? Oder willst du jetzt einfach nur dein neu gelerntes Wort "Photosynthese" aus der Grundschule mir präsentieren?
 
@klein-m: Von Forstwirtschaft hatte ich schon öfters was gehört. Und Sorry, ich bin schon lange aus der Grundschule raus.
 
@eragon1992: Und wieso quatschst du dann soviel Kinderkram mit deiner Photosynthese in die Weltgeschichte und meinst irgendwen damit imponieren zu können?
 
@xcore7: "..dass nur ein Stück Papier bei der Herstellung literweise Wasser verbraucht." Das Wasser wird anschließend weiter benutzt zur Herstellung weiterer Papiere. Wasser haben wir genug! Dass Bäume abgefällt werden müssen, kann man nicht verhindern. Wenn ich mir ansehe wie "Recyclebar" Elektroschrott ist, dann kriege ich mit der Angst zu tun. Die Luftverschmutzung wird stark belastet. Aber daran denkst du wohl nicht.
 
@azuram20: Dann sollte man die Hersteller dazu zwingen, ihre Elektrogeräte länger haltbar und mit höherer Qualität zu produzieren, auch wenn die Kunden, die alles Billig haben wollen darüber motzen werden. Sie könnten ihre Kosten dann durch höhere Supportpreisen für die Endkunden ihren Verlust wieder ausgleichen. Was der Wirtschaft auch nicht schaden würde.
 
Ich habe letztens irgendwo einen Artikel gelesen in dem eräutert wurde, dass getippte Dinge so gut wie gar nicht im Gehirn ankommen. Selbst geschriebene Sachen jedoch kann man sich merken. So, wenn ich mir nun den ganzen Nachwuchs in meiner Familie ansehe, stelle ich fest, dass in den Schulen, egal welche Stufe immer mehr verlangt wird und alles komprimierter eingetrichtert wird. Jedoch stellt man auch fest, dass die Grundregeln der Rechtschreibung und die Grundrechnungsarten selbst in der 5. oder gar 6. Klasse wenig bis gar nicht vorhanden sind - jetzt mal grob gesagt, natürlich gibt es Kinder die es sehr wohl perfekt beherrschen. Und dann kommen die immer mehr mit so sinnlosen Dingen wie Tablets um alles noch komplizierter zu machen?! Die Schule in Deutschland oder Österreich die sowas einführt, gehört sofort geschlossen. Sollen mir mal zeigen, wie sich Eltern mit 2 oder 3 Kindern so einen Schrott leisten können sollen, denn Bücher und Hefte wird es trotzdem Brauchen. Stelle mir gerade mal so die Zettelwirtschaft vor, wenn jeder via Bluetooth sein Zeug ausdruckt und dann - ALS KIND - alles fein säuberlich in Ordnern oder Heftern ablegt :) Nanana, so was idiotisches aber auch
 
@Photozone: Da ist mit Sicherheit etwas dran. Das Problem sind aber die Materialien - Schreiben ist ja schon Oldschool. Interaktive Inhalte selber gestalten kannst du z.B. mit einem solchen Gerät viel besser. Ich habe mitbekommen, das die Kinder in einer Schule in der Nähe (6. / 7. Klasse) den Unterrichtsstoff als Podcast-Episoden produzieren und dann auf der Schulhompepage anbieten. Sowohl als Audio-Version (z.B. für Sprachen), aber auch mit Video-Material von bspw. Chemie- oder Physik-Experimenten. Genial!

Was ich sagen will ist, das die bloße Einführung solcher Geräte nichts bringt. Der Lehrstoff muss dahingehend angepasst werden - dann kann man damit hocheffizient (da kreativer) lernen, als auf Papier. Wenn alle jetzt "nur" noch Texte tippen, haben wir nichts gewonnen.
 
@Photozone: da gehe ich auch mit. Nur kann man solche Geräte auch ergänzend im Fachunterricht einsetzen und muss sie nicht zwingend in D und Ma verwenden.
 
@Photozone: Das ist doch nur eine Ergänzung zum Unterricht. Die müssen nach wie vor mitn Stift kritzeln. Immer diese Schwarzmaler...
 
@PCLinuxOS: Schwarzmaler? Die Tochter eines Arbeitskollegen ist Volksschullehrerin hier in Österreich - also Klasse 1-4, und ich weiß daher, dass Projekte laufen wo jetzt speziell Ipad getestet werden, welche dann den gesamten Schreib bzw Rechenverkehr im Heft ersetzen sollen! Bisher zwar nur Testweise aber der Gedankenansatz bei den Behörden steht! Sollte es wirklich nur zusätzlich sein - und man es schaffen, den Kindern die Bedeutung wirklich beizubringen, wie man damit lernt, nehme ich gerne alles zurück!
Wenn man jedoch die Kinder ansieht und beobachtet, was sie mit einem Smartphone oder Tablet machen, weiß man auch, dass das letzte was sie damit machen, LERNEN ist! Im Gegenteil, bei den Kindern in meiner Umgebung fliegt das Teil sofort in die Ecke, sollte ein APP gestartet werden, welches nicht Vergnügen ist sondern Lernaufgabe. Bisher sind die Teile nämlich wirklich nicht mehr als Spielerischer Zeitvertreib und genauso wird es die jetzige Generation auch weiter handhaben. Die nächste Generation, die vll schon anders damit aufwächst, bzw anders erzogen wird, da könnte es eventuell schon anders aussehen. Der Mehrwert, der sich durch die Technik ergibt ist zweifelsohne gewaltig - sollte er auch dementsprechend genutzt werden
 
@Photozone: Ehrlichgesagt wäre mir ein Tablet-PC in der Berufsschule auch lieber, als immer den blöden Schulordner mitschleppen zu müssen, welches auch viel Platz in meinem Rucksack verschwendet. Das aufräumen am Schulschluss ist damit auch immer nervig.
 
@Photozone: Glaub niemals so schnell solchen Studien. Zu jeder Studie gibt es 2 Gegenstudien, die genau das Gegenteil beweisen wollen usw. ! Willkommen im Digitalen Zeitalter, Internet, Smartphones ect. Wenn Kinder früh daran geschult werden, incl. Medienkompetenz dann ist das GUT ! Das Schüler angeblich schlechter in Rechtschreibung werden, hat viele Gründe, aber garantiert ist ein Tablet oder PC NICHT daran schuld! Dass Du Tablets als Schrott bezeichnest zeigt schon sehr deutlich deine Voreingenommenheit und Ignoranz gegenüber neuer Technik......
 
Du hast den Sinn hinter solchen Geräten nicht verstanden. Es geht vielmehr darum, solche Geräte als ergänzenden Zugang zu Inhalten zu nutzen, weniger als digitales Heft. Du hast halt unterschiedliche Lerntypen, und insbesondere visuelle Lerntypen kannst du mit sowas abholen. In Mathe zb. durch DGS Programme. In den Naturwissenschaften durch Animationen. Ein bewegtes Bild sagt 1000 mal mehr als ein Foto im Buch mit 2-3 Pfeilen dran, die irgendwas verdeutlichen sollen.
 
@LoD14: Genau, damit man gar nicht mehr zu denken braucht.
 
@azuram20: kann man so machen. man kann aber auch entdeckendes lernen damit machen. muss jeder selbst wissen. man kann natürlich ein schema ein abbilden, links davon einen text abdrucken, der es erklärt und dann besteht das denken darinnen, dass man den text am bild nachvollzieht. oder man hat das experiment interaktiv ohne erklärung, kann es schritt für schritt durchspielen und nachvollziehen und verstehen. ja, verstehen und denken... ich weiß. schwierig. bei vielen menschen. denken ist manchmal einfach. einen text auf ein schaubild. kann fast jeder. aber etwas dabei verstehen... ja... nein. nicht jeder.
 
@azuram20: lol, ich finde, dass man bei interaktiver Software auf einem Tablet weit mehr denken muss, als bei einem simplen Buch aus Papier!
 
Als Ergänzung zum Schulunterricht eine gute Sache.
 
Ich muss ehrlich sagen, ich kann nicht mehr wirklich handschriftlich schreiben, macht es Probleme? Nicht im geringsten. Seit meiner Abschlussprüfung 2013 war der längste Fließtext den ich schreiben musste meine Unterschrift. Ansonsten brauche ich keine Handschrift mehr.

Da finde ich solche Geräte im Unterricht durchaus interessant, da dadurch Medienkompetenz besser gelehrt werden kann, als an Rechnern von 2000 die einen Prozessor haben, wo jedes Smartphone einen besseren Prozessor und mehr RAM hatte...
 
@Knerd: Traurig, sehr traurig. Erklärt aber zum anderen auch warum solche Firmen wie Benz, pensionierte Ingenieure wieder "anheuern" um den heutigen Ingenieuren zu zeigen "wie es geht".

Ich zB brauchte bisher in jedem Job und brauche noch die Kunst des handschriftlichen Fließtext verfassens. Ohne dies wäre meine Arbeit undenkbar. Und ganz ehrlich? Ich kenne auch niemanden in meiner Umgebung, dem es anders ergehen würde.

Immerhin, wir steuern auf genau sowas hin, dass niemand mehr die grundlegenden Dinge beherrscht und die Qualität des Westens bald verschwunden ist. Bald kommen dann Ingenieure aus Indien etc und Zeigen uns wie man etwas macht, die lernen nämlich noch auf die alte Methode, aus der sehr viele kluge Köpfe entstanden sind - ohne jeglichen Schnickschnack...
 
@Photozone: Ich brauche keine Handschrift mehr außer für meine Unterschrift. Ich bin Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, ich brauche einfach keine Handschrift, wofür auch?

Und zu "Traurig, sehr traurig. Erklärt aber zum anderen auch warum solche Firmen wie Benz, pensionierte Ingenieure wieder 'anheuern' um den heutigen Ingenieuren zu zeigen 'wie es geht'." Was hat das mit handschriftlichem Schreiben zu tun?
 
@Knerd: Um im Internet zu surfen oder "Medienkompetenz" zu lehren kann man auch einen Rechner aus dem Jahr 2000 nehmen. Bis vor 4 Jahren habe ich mit einem Pentium II Rechner aus dem Jahre 1997 im Internet gesurft, weil bei mir nur die ältesten Rechner Verbindung zum malwareverseuchten Internet bekommen. Heute surfe ich mit einem Pentium III Rechner.

Heutige Lifestyle-Tablets mit reinem Touchscreen ohne präzisen Stiftdigitizer sind übrigens schon bei der reinen Texteingabe nicht zu gebrauchen. Die Bildschirmtastatur verdeckt grosse Teile des Bildschirms, so dass man in grösseren Texten dadurch ständig scrollen oder die Tastatur beständig ein- und ausblenden muss, um die Übersicht im Text nicht zu verlieren. Blind schreiben bzw. beim Tippen nur auf den entstehenden Text und nicht auf die Tastatur zu sehen geht bei heutigen Fingermatsch-Tablets auch nicht, da die Tasten nicht zu erfühlen sind. Alle Stifte für reine Touchscreens sind unpräzise und eine zu annähernd 100% funktionierende Schrifterkennung, wie ich sie auf meinen Tablet-Convertibles seit dem Jahre 2005 einsetze, gibt es bei den heutigen Lifestyle-Tablets auch nicht.

Heutige Lifestyle-Tablets sind somit reiner Entertainment-Schrott auf dem man nicht mal einen Text oder eine Tabellenkalkulation halbwegs komfortabel bearbeiten kann und mit dessen Hilfe man auch noch von Geheimdiensten, Konzernen und sogar Privatpersonen überwacht wird.

Auf eine Schule, die meinem Kind Fingermatsch-Spielzeug-Systeme auf Basis von Android oder iOS, die zur Bedienung durch DAUs und zur Gewinnmaximierung der Industrie entwickelt wurden, in die Hand drückt, wird mein Kind nie gehen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich es nicht wünsche, dass mein Kind durch so in Gerät zum besinnungslosen Konsum erzogen wird, sehe ich auch keinen Sinn darin es durch simplifizierte, funktionsreduzierte Software zu verdummen. Kinder lernen schnell und es ist besser sie lernen mit anpruchsvoller Software umzugehen, denn Android- und iOS-Systeme kann jeder bedienen und für etwas, was jeder kann, wird man im Arbeitsleben nicht gut bezahlt.
 
Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln über derartige Angebote. Wenn die was für den Bildungssektor entwickeln wollen, wo ist da bitte schön das Alleinstellungsmerkmal für den Bildungssektor? Das Ding hat nicht mal einen Stift, eine DinA4-Seite kann nicht voll dargestellt werden, aber viele Dokumente im Bildungssektor gibt es eben nur im DinA4-Format. Selbst Lehrbücher oder Lehrerhandbücher haben meist eine CD-ROM Dabei, auf welcher PDFs sind, die aber eben im Din-A4-Format daherkommen. So eine Seite kann man nicht voll darstellen. So ein Gerät ist einfach nur lachhaft!!
Da kann man sich auch jedes beliebige 0815-Tablet kaufen, das genauso oder besser ausgestattet ist. Nur weil da Education draufsteht, hat das noch lange nichts damit zu tun.
Nur weil es einen Kautschuküberzug hat und robust aussieht und irgendwelche Pseudosoftware hat, die angeblich (nach Vorstellung Samsungs) geeignet sein soll, ist es noch lange kein taugliches Gerät.
Ich finde die Ideenlosigkeit der großen Hersteller schon ziemlich erschreckend. Ich werde auf jeden Fall mit Kaufzurückhaltung reagieren, ich wünsche Samsung einen großen Flop.
 
Imho ist es wirklich Schwachsinn ein Tablet für die Nutzung in Schulen anzubieten, das nicht einmal einen ordentlichen Stiftdigitizer hat. Was sollen die Kinder mit einem Gerät auf dem sie weder im Unterricht mitschreiben noch halbwegs präzise Skizzen zeichnen können?

Ich sehe diesen Quatsch sogar bei Studenten. Die kaufen sich ein iPad oder ähnliche Geräte ohne präzisen Stiftdigitizer weil es gerade Mode ist, behaupten sie bräuchten es für das Studium und rechtfertigen damit diese Geldverschwendung, sitzen dann in technischen Vorlesungen und schreiben und zeichnen Skizzen mit (Bunt-)Stiften von Tafel oder Beamer in ihren Collegeblock und lesen maximal das Script auf dem iPad, weil das Ding im Bezug auf das Studium zu nicht viel mehr taugt. Imho ist es einfach nur peinlich, wenn angehende Ingenieure sich nicht einmal ein geeignetes, universell einsetzbares Arbeitsgerät für ihr Studium auswählen können und sich Geräte kaufen, deren simple, funktionskastrierte Bedienung für den dümmsten anzunehmenden User ausgelegt wurde und eben nur für das Entertainment, aber nicht zum Arbeiten taugt.

Bei Schulkindern ist sowas noch viel schlimmer. Wenn man einem Kind zum Herumfahren ein akkubetriebenes Spielzeugauto schenkt, in das es sich bequem hineinsetzen und einfach nur Gas treten und lenken braucht, wird es nie Fahrradfahren lernen, weil ihm das dann viel zu anstrengend und durch das nötige Balancieren bei zweiräderigen Gefährten viel zu kompliziert erscheint. Genau das passiert, wenn man Kindern auf den dümmsten anzunehmenden User zugeschnittene Geräte, wie die heutigen Lifestyle-Tablets mit iOS oder Android, in die Hand drückt.

Funktionsreduzierte, simplifizierte, ihren Benutzer entmündigende Geräte/Betriebssysteme bremsen ein Kind beim Lernen und Erfahrungen sammeln komplett aus, weil sie seinen Intellekt nicht fordern.

Als Vater würde ich es zudem niemals zulassen, dass grosse Konzerne schon mein Kind über solche, den Besitzer in jeder erdenklichen Weise bevormundenden und hinter seinem Rücken verratenden Geräte ausspionieren.
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