Mozilla: nun doch keine Tab-Werbung in Firefox

Mozilla besinnt sich auf die Wurzeln als Non-Profit-Organisation und verwirft die Pläne für eine neue Werbeform für den Webbrowser Firefox. Der Sinneswandel wird von der Community positiv aufgenommen. mehr... Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Bildquelle: Mozilla Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Browser, Logo, Firefox, Mozilla, Mozilla Firefox Mozilla

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YEAH,finde ich super. :-)
 
@Yps: Du findest also super, dass sich Mozilla von der Idee sich von Google ein Stück unabhängiger zu machen verabschiedet, weil.... ?
 
@OttONormalUser: Alles schön und gut, wenn sich Mozilla finanziell etwas unabhängiger von Google machen könnte. Aber von wem wird wohl dann ziemlich schnell wieder die meiste bezahlte Werbung kommen? Genau, von (oder über) Google!
 
@noComment: Naja, sie finanzieren sich über das Suchfeld, und wenn das nicht auf Google eingestellt ist, zahlt Google auch nix, oder wie meinst du das?
 
@OttONormalUser: Dass Google dann auch für die angesprochenen Tabs, oder was sonst noch so für Werbung in Frage kommt, Werbung bucht.
 
@noComment: Uii, also so wie ich es sehe, kann Google dann für einen Tab "Werbung" buchen, die nur Firefox Neulinge sehen, macht natürlich das Suchfenster wett Oo. Eigentlich kommt ja gar keine Werbung in frage, denn das sind Links zu oft genutzten Seiten.
 
@OttONormalUser: Darum geht es nicht. Nochmal: Egal welche Werbemöglichkeiten Mozilla einbaut, Google wird diese immer auch zu nutzen wissen (und zwar zusätzlich zu dem Suchfenster. Es gibt kein entkommen.
 
@noComment: Natürlich, wenn es zusätzliche Einnahmen gibt, kann das Suchfenster auch von Goolgle gelöst werden. Wie kommt ihr nur alle auf die Abhängigkeit? Mozilla ist abhängig von der Vermarktung des Suchfensters, aber nicht von Google, weil die das beste Angebot dafür gemacht haben.
 
@OttONormalUser: Die Abhängigkeit ist vorhanden, oder gibt es auf die schelle andere nennenswerte Einnahmemöglichkeiten für Mozilla, wenn Google abspringen sollte? Google hat ja bekannterweise seinen eigenen Browser. Da Chrome einen stetigen Zuwachs verzeichnet (hat) - nicht zuletzt auf Kosten des Firefoxes - besteht die Möglichkeit dass Google irgendwann kein Interesse mehr am Firefox hat. Dass es soweit kommt glaube ich aber persönlich nicht. Zu den Einkommen ein interessanter Link: http://www.soeren-hentzschel.at/mozilla/2013/11/22/jahresbericht-2012-mozilla-steigert-einnahmen-um-90-prozent/ Zitat: "Kamen 2011 noch etwas mehr als 84 Prozent der Einnahmen von Google, sind es 2012 sogar 90 Prozent gewesen."
 
@noComment: Alles bekannt, aber die Einnahmen sind austauschbar, auch MS stand schon Schlange.
 
@OttONormalUser: Glaube ich dir, denn die würden alles tun, um Bing zu pushen. Aber das ist wiederum eine andere Geschichte.
 
@OttONormalUser (re:1): Weil ein Internet ganz allgemein und ein Browser ohne Werbung übersichtlicher, sicherer, ehrlicher, schneller und letztlich auch sympathischer ist.
 
@Kiebitz: Geb ich dir Recht, aber das was hier als Werbung verteufelt wird, sind Links auf der NewTab Seite, und die sind nicht mal fest und änderbar. Ich verstehe die ganze Aufregung darüber nicht im geringsten. Was daran unübersichtlich, unsicher und verlangsament sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
 
@OttONormalUser: was firmenintern geregelt wird ist egal, ich bekomme kein Geld von denen. Ohne werben ist super
 
Fast jeder der Firefox nutzt hat Werbeblocker laufen, weil die Nutzer Werbung hassen. Wenn die das durchgezogen hätten, bräuchte der Chef nur noch eine Entscheidung fällen: Wer macht freiwillig hier das Licht aus.
 
@Roger_Tuff: Wie steht es eigentlich um die Finanzierung von Firefox? Irgendwas müssen sie sich da ausdenken, sonst wird irgendwann das Licht ausgemacht, weil kein Geld da ist. Daher sehe ich solche Werbepläne immer zweischneidig, zum einen will man als Benutzer keine Werbung, zum anderen aber will man auch kein Geld bezahlen - wie also soll der Anbieter die Leistung finanzieren?
 
@FenFire: Das mit der Finanzierung ist das in der tat ein Problem. Ich hätte kein Problem damit, für Werbefreies Internet ein Obulus zu bezahlen! Dem Programierer des AdBlockPlus habe ich auch der Paypal 10€ gespendet, weil er mir das Netz wieder erträglicher gestaltet hatte. Und Ghostery (alles geblockt) erledigt den Rest. Endlich wieder nur aufs wesentliche reduziert und schneller gehts auch noch!
 
@Roger_Tuff: Nicht von dir und deinem persönlichen Umkreis auf die Allgemeinheit schließen. Die meisten Nutzer benutzen keinen Werbeblocker. Nicht aus Überzeugung (diese Nutzer sind in der Tat rar) sondern aus Unwissenheit u/o Desinteresse. Laut ZDNet hatte der IE im Desktopbereich letztes Jahr einen Marktanteil von fast 60%. Im mobilen Sektor musst du sogar regelrecht jemanden suchen, der was anderes als den vorinstallierten Borwser verwendet. (Bei iOS weiß ich nicht ob es Browseralternativen gibt) So wie es voreingestellt ist, ist es halt. Punkt. Das mag bei den Lesern von Winfuture anders sein, aber wir sind hier nicht repräsentativ für den Rest der Browsernutzer.
 
@crmsnrzl: Möchte nicht von mir und meinem Umfeld auf die Allgemeinheit schließen. Aber knapp 19 mio. Nutzer von AdBlockern spricht eine deutliche Sprache. Guckst du hier: http://blog.zdf.de/hyperland/2012/04/adblocker-kampf-gegen-nervige-werbung/ . Die Nutzer/Leser hier auf Winfuture sind auch nicht die Allgemeinheit, denn hier wird sich informiert und nach entsprechenden Artikeln gehandelt.
 
@Roger_Tuff: Gilt diese Zahl weltweit? (in dem von Dir verlinkten Artikel wird keine regionale Einschränkung genannt). Mag zwar als absolute Zahl hoch klingen, ist relativ zur Gesamtzahl an Webnutzern allerdings lächerlich. In dem von Dir verlinkten Artikel steht übrigens auch "Noch sehen nicht alle Werbetreibenden Handlungsbedarf. “Zurzeit stellen Werbeblocker kein Problem dar”, erklärt Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive beim Werbevermarkter IP Deutschland. “Bei zehn bis 15 Prozent der Seitenaufrufe im IP-Universum ist Werbung geblockt und diese Zahl ist in den letzten Jahren stabil geblieben.". Das ist durchaus eine deutliche Sprache - und die besagt "nur wenige nutzen Adblocker".
 
@Roger_Tuff: 19 mio. Nutzer beim verbreitetsten AdBlocker. Dem stehen 19 mio. Facebook-Nutzer hat allein Deutschland entgegen. 757 mio. tägliche Nutzer weltweit. Das entspricht 1 AdBlocker pro 40 Facebook-Nutzer. http://www.zdnet.com/facebooks-q4-strong-556-million-mobile-daily-active-users-7000025756/ In der Tat spricht das eine deutliche Sprache. Mir ist natürlich klar, dass es noch andere AdBlocker gibt neben AdBlockPlus aber genauso ist auch nicht jeder bei Facebook. Das soll nur die Dimensionen etwas verdeutlichen.
 
Sie hören auf User? Das ist ja mal was ganz was neues bei denen.
 
Ich hab das gar nicht mal als Werbung empfunden, da meine NewTab Seite eh voll ist, hätte ich die "Vorschläge" sowieso nie gesehen. Die "Werbung", bzw. Links zu prominenten Seiten hätten eh nur Firefox Neulinge gesehen.
 
Noch ein guter Grund, bei Chrome zu bleiben.
 
@tim-lgb: Dass die Werbung in neuen Tabs beim Fx nicht kommt ist ein guter Grund bei Chrome zu bleiben? Da geb ich dir Recht. Wer drauf steht seine Daten direkt an ein Werbeunternehmen zu reichen ist bei Chrome genau richtig.
 
@lutschboy (re:1) Es gibt Möglichkeiten das zu unterbinden! Schon gehört davon?
 
@tim-lgb: Chrome....Hmm.... lebt der Hersteller nicht von Werbung?
 
@tim-lgb: Selbst wenn die Tabs mit Werbung für den Firefox gekommen wären, würde ich keinen Grund sehen in Zukunft nur noch Chrome zu verwenden. Ich finde beide Browser top und wenn einer von den Browseranbietern erst mal mit so einer Sache wie Werbung in neuen Tabs anfängt, werden die anderen früher oder später bestimmt auch nachziehen.
 
Ich finds einfach abartig von einigen Usern, die eine tolle und kostenlose Software wie Firefox nutzen und dabei gleichzeitig fordern, dass man sich nicht auf anderem Wege finanzieren darf. Es bleiben eben nur die Werbeeinnahmen übrig. Spenden alleine reichen nicht wie viele es immer behaupten, da doch die Geiz-ist-geil-Mentalität vorherrscht. Dabei wären die Werbetabs nur beim ersten Einrichten zu sehen, bzw könnte man diese problemlos wieder entfernen. Aber viele Leute sind einfach nur egoistisch und schauen nicht über den eigenen Tellerrand. Ich hoffe Mozilla bleibt uns noch lange erhalten, denn wenn Google irgendwann doch mal den Geldhahn zudrehen sollte, sieht es schnell düster aus.
 
@w4n: Ich würde dir 2+ geben, darf aber nicht mehr bewerten^^ Aber wenn Google den Hahn zudreht, dreht ihn ein anderer auf, Voraussetzung ist, dass Fx keine 15% MA verliert, und wenn er das tut, rettet auch Google nix mehr.
 
@OttONormalUser: Ich sehe Google als notwendiges Übel für Mozilla. Klar, Microsoft würde sich die Hände reiben und Google's Platz im Firefox zu gerne einnehmen. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass erst dann richtig viele User abspringen würden. 1. ist Bing der Google-Suche doch deutlich unterlegen. 2.Der Durchschnitts-User will "sein Google" direkt zur Hand, weil er eben nur Google als erste Anlaufstelle kennt. Da würden viele direkt zu Chrome abspringen. Klar, kann jemand wie du oder ich spielend einfach die Startseite ändern. Aber eben viele andere nicht, bzw wollen sich mit sowas nicht beschäftigen. Und wenn die Marktanteile purzeln..springt irgendwann auch Microsoft wieder ab. Es wäre sozusagen eine Todesspirale für Mozilla.
 
@w4n: Och, so drastisch seh ich das gar nicht, IE hat 50% MA. Google Such 90%, also scheint die Masse sehr wohl in der Lage zu sich die Suchmaschine auszusuchen ;) Und es hat sich ja nicht die Masse über die "Werbung" aufgeregt, sondern die Community ;)
 
@OttONormalUser: Naja, sagen wir es mal so, die Masse ist sicher nicht in der Lage sich die Suchmaschine selbstständig zu ändern, aber die meisten von ihnen kennen irgendeinen der was mit Computern macht... und hier ist deren Selbsthilfegruppe. ;)
 
@Johnny Cache: Das WIE, spielt doch nicht wirklich eine Rolle, sonst hätten wir heute 98% IE7 ;)
 
@OttONormalUser: Hör auf mit solchen Sprüchen, sonst träumen wir heute alle schlecht... ;)
 
@w4n: Wer nicht in der Lage ist die Suchmaschine in Firefox umzustellen, dem ist es auch völlig egal ob er grad Bing oder Google nutzt, weil die es wahrscheinlich nicht mal merken würden
 
@w4n: Wenn man Software kostenlos anbietet und behauptet, dass es ein Anliegen sei, dass man die Privatsphäre der Nutzer an oberste Stelle stellt, dann hat man eine Verpflichtung - ohne Zwang - selbst übernommen. Wenn man dann plötzlich feststellt, man kann ja auch Geld verdienen damit, dass man einerseits Robin Hood spielt, andererseits aber eine gewisse Abhängigkeit ausnutzt, ist man nicht besser als die Geschäftemacher Zuckerberg, Microsoft, Apple, Google. Die Mozilla-Programierer können auch auf andere Art, denn auf reinschleichen von Werbung in die "Zimmer" der Nutzer ihr Geld verdienen. Die Werbung ist allerdings einfacher und komfortabler, statt sich Kunden zu suchen. ich finde Abartig, wie die Mozilla-Enrtwickler die Nutzergemeinschaft für Dumm verkauft. Es ist hochgradig unseriös diese Werbeinbelendungen eoinfach aufzuindoktrinieren.
 
Hab nie das Problem von der "Werbung" verstanden. Aber beim Wort Werbung zucken ja alle sofort zusammen und kriegen allergische Reaktionen. Ich will nicht sagen, dass sei nicht berechtigt, ich finde penetrante Werbung genauso nervig wie du es wahrscheinlich tun wirst, lieber Leser. Aber ein wenig reflektiertes Denken würde auch nicht schaden. Werbung ist auch nicht gleich Werbung. Ich finde, es werden zu schnell Shitstorms losgetreten. Es ist halt leichter, sich zu empören und zu poltern, anstatt sich kurz zurückzulehnen und auch selber Gedanken zu machen, anstatt gleich alles in Grund und Boden zu bashen.
 
@adrianghc: Der Witz ist ja, dass die Community, die das jetzt positiv aufnimmt, die Werbung eh nie gesehen hätte, außer bei einer Neuinstallation vor der Synchronisierung...... ob die wohl alle jetzt fleißig spenden?
 
@OttONormalUser: Wenn jeder 10. überhaupt mal übers Spenden nachdenkt, wäre das eine Sensation. ^^
 
Diese Unselige Werbegeschichte, ich war von Anfang an Skeptisch, nein (ehrlich gesagt) strikt dagegen, nun bin ich skeptisch wieso ich dagegen bin. Ehrlich (nochmal) ich kriege es nicht für mich zugeordnet, ich will keine Werbung, ich will auch kein Google Sponsoring sprich Abhängigkeit, Guter Wille, An Dienerschaft (siehe Version Firefox 29), ich will "meinen" Fuchs so wie immer (GUI) Ohne Gleichmacherei, Moderne Maschine mit dem Flair des Fuchses. Nur wie Kriege ich ihn auch in Zukunft und das am besten OHNE Google? Tja Vieleicht, wirklich nur vielleicht ein Klein Wenig unauffällige Werbung ist Tolerierbar, und wie krieg ich mich Überzeugt, ich arbeite dran?
 
@Kribs: Augen aufmachen hilft schon sich zu überzeugen, es gibt 100 mal mehr Unterschiede als Gleichmacherei, wäre ein Anfang, und für die gibt es Addons, die man bei Chrome vergeblich sucht.
 
Ich habe jetzt seit mehr als 15 Firefox-Releases meinen Firefox nicht mehr erneuert. Sollen sie doch Werbung reinsetzen. Die sehen ohnehin nur die Leute, die immer den neuesten Firefox haben müssen und somit ich gewiss nicht. Ich bin der Meinung die sollten die Entwicklung vom FF einfrieren, wie sie das beim Thunderbird schon getan haben und den ganzen Laden dicht machen.
 
@nOOwin: Weil....? Du seit 15 Releases nix mehr erneuert hast? Du hast doch somit deinen Freeze gemacht. Man könnte auch Firefox, und damit Gecko, zumachen, der Konkurrenz damit das Feld überlassen und damit mangels Konkurrenz die gesamte Browser-Entwicklung einfrieren lassen. Back to IE6 Zeiten, und alles wäre einfacher ;)
 
@OttONormalUser: Es gibt aber einen sehr wichtigen Unterschied zwischen dem IE6 und einer 2 Jahre alten Fx-Version: Der IE6 hat weniger bekannte&offene Sicherheitslücken...
 
@The_Xar: Aber er hat offene, und was interessiert dann die anzahl? Du hast aber offensichtlich nicht verstanden worauf ich hinaus wollte.
 
@OttONormalUser: Bei mir gab es nie IE6-Zeiten. Ich nutze den Netscape Communicator/Firefox etwa seit Mitte der 90er Jahre, also etwa so lange, wie mein Vater bzw. später ich selbst auch Internetzugang zu Hause habe. Ich habe den IE nie benutzt, weil er eben nicht auf anderen Betriebssystemen läuft und ich damals schon Unixe (AIX, Minix, Linux) verwendet habe und eine einheitliche Internetbrowser-Emailclient-Kombination für alle Systeme haben wollte. ____

Ich überlasse der Konkurrenz im Browser-Geschäft übrigens gerne das Feld. Mir gefällt ohnehin nicht, dass der Firefox eine recht grosse Verbreitung erfahren hat. Das macht ihn nämlich interessanter für Malwareautoren, die sich um die anderen von mir genutzten Browser, wie z.B. den Konqueror, Opera oder Lynx, einen Dreck scheren, weil diese nicht so weit verbreitet sind. Würde der Firefox nicht mehr die neuesten Spielereien mitbringen, würden sich weniger Leute für ihn interessieren, da eben der Grossteil der Leute sich bei einem Browser offenbar nur an Optik, per Benchmark beweisbar schnellerer Seitenaufbaugeschwindigkeit (selbst wenn sie in der Praxis irrelevant ist) und "sensationellen neuen Funktionen" die man im Freundeskreis herumzeigen kann ("Guck' mal, ich habe schon den neuen XYZ der das schon kann und Du noch nicht!" - Wie die Kleinkinder.) aufgeilt und ein stabil laufender Standard-Browser sie daher nicht zufriedenstellt. ____

Ich wüsste auch nicht, wieso sich an heutigen Browsern noch etwas weiterentwickeln sollte. Schon die Entwicklungen der letzten 10 Jahre haben hauptsächlich einem Zweck gedient: Werbung noch aufdringlicher auf zig verschiedene Arten in Webseiten einbauen und vom Browser anzeigen lassen zu können. Mich interesseirt aber nur der Text auf Webseiten, weshalb ich heute mühsam alle diese "Entwicklungen" im Browser abschalten (z.B. Scripting, Java Flash etc.) bzw. PlugIns entfernen und Zusatzsoftware wie AdBlocker- und NoScript-Tools installieren muss, um vor dieser nervigen Entwicklung im Werbesektor meine Ruhe zu haben. ____

Insofern wäre das Einfrieren der Browserentwicklung und einiger anderern Entwicklungen nicht nur einfacher, sondern vor allem auch zweckdienlicher dem Nutzer gegenüber. Denn nächstes Jahr steht die Einführung des nicht mehr abschaltbaren Trusted Platform Module der Version 2.0 im PC-Bereich an und damit hätten die Softwarehersteller die Möglichkeit dem Nutzer die Benutzung von ihnen unliebsamer Software, wie z.B Adblockern, zu verbieten, wie sie das heute schon auf SmartPhones und Lifestyle-Tablets tun (Geräte, die ich deshalb nicht nutze, weil ich mich nicht so gerne zum dummen Nutzer ohne Kontrolle über seine Geräte degradieren lasse.). Ich habe rechnertechnisch für die nächsten 20 Jahre, also angesichts meiner nicht ganz ungefährlichen Extremsporthobbys wahrscheinlich bis zu meinem Tode, ausgesorgt. Ich kaufe höchstens noch ein paar Festplatten, aber keinen Rechner mit TPM 2.0 mehr. Schon deshalb, weil ich schon für meine 6 Jahre alten Core-i7-Rechner keine für mich interessanten Anwendungen mehr wüsste, die noch mehr Rechenleistung benötigen würden damit ich sie nutzen kann, ich aber zusätzlich auch noch 3-4 Jahre alte Dual-XEON-Server und -Workstations mit 24GB bzw. 48GB RAM habe, die für mich erst recht bis zu meinem Tod reichen. ____

Mir zwingt also niemand seine Werbung auf und ich werde auch immer in der Lage sein selbstgeschriebene Software auf jedem meiner Rechner zu nutzen ohne das mir ein TPM den Mittelfinger zeigt, weil meine selbstgeschriebene Software nunmal nicht von offizieller Stelle zugelassen ist. Die meisten anderen Leute werden diese schädliche Entwicklung allerdings erst erkennen, wenn sie ihre alten Rechner entsorgt haben und es für sie zu spät ist. Sie werden sich dann damit abfinden müssen von Konzernen abhängig zu sein, die ihnen vorschreiben, wie sie ihre Geräte zu nutzen haben und welche Software sie installieren dürfen, wie sie es heute schon mit ihren SmartPhones und Tablets tun. Als Alternative haben sie dann höchstens Hacker-Software, mit der sie ja heute schon ihre SmartPhones und Tablets "rooten". Wie fragwürdig es allerdings ist, neben dem ständigen Zugriff von Herstellern und Providern auf das eigene Gerät auch noch Hackern Tür und Tor komplett zu öffenen indem man ein RootKit von denen aufspielt, kann sich ja jeder mal überlegen. Ich sage dazu nur eines: Die Evolution muss naive Leute lieben. Warum macht sie sonst so viele davon? Als einzige Antwort darauf fällt mir ein, dass naive Leute es vermutlich auch häufiger mit der Verhütung nicht so genau nehmen und sich daher ungebremster vermehren als jene, die auch angesichts eines willigen Sexualpartners noch wissen was sie tun. Aber lassen wir das.
 
@nOOwin: Dann hast du eine ziemliche Sicherheitslücke auf deinem PC. In den letzen 15 Versionen wurde einige Lücken gefixt. Was für einen Grund gibt es bitte FF nicht zu aktualisieren. Vor allem, da bis zur letzen Version optisch fast alles beim alten geblieben ist? Wahrscheinlich nutzt du auch noch XP
 
@Ben22: Da seit Jahrzehnten in sämtlicher Software ständig neue Sicherheitslücken gefunden werden und es mittlerweile sogar Unternehmen wie die französiche Firma Vupen gibt, die ihr Geld ausschliesslich damit verdienen, dass sie Sicherheitslücken in Betriebssystemen, Browsern und anderer Software suchen und finden, diese dann geheimhalten und gleich mit Exploit an ihre Kunden verkaufen, weiss ich nicht von welcher Sicherheit Du sprichst. Sicherheit auf einem an ein öffentliches Netz angeschlossenen multifunktionellen Gerät mit veränderbarem Betriebssystem EXISTIERT NICHT. Auf jedem, der etwas anderes behauptet, sollte man die Papierberge ausgedruckter Pressemeldungen der letzten 10 Jahre von trotz neuestem Patchstand, Virenscannern und Firewalls gehackten Webservern und Privatrechnern stapeln bis er einsieht falsch zu liegen oder eben unter dem Gewicht des Papierbergs erstickt.____

Ein Computer mit Anschluss ans Internet ist vergleichbar mit dem Tresorraum einer Bank, dem eine Wand zur Strassenseite des Bankgebäudes komplett fehlt. Da hilft es wenig per Updates und Security-Patches die Tresortür zu verstärken, weil ohnehin jeder dahergelaufene Dieb durch die fehlende Seitenwand in den Tresorraum hineinkommt. Sicherheit auf einem Internetrechner ist eine Illusion und ich mache mich nicht lächerlich indem ich da krampfhaft versuche die Tresortür zu verstärken. Wenn ich überhaupt Updates installiere, dann nur, weil ich irgendwelche neuen Funktionalitäten brauche. Das ist aber im Browser-/Email-Client-Bereich bei mir schon lange nicht mehr vorgekommen. In der Regel sperre bzw. entferne ich eher Funktionen des Browsers, wie z.B. Scripting, Java und Flash, weil ich so wenig Funktionen und Software und damit so wenig Angriffsfläche wie möglich auf meinen Internetrechnern haben möchte. Deshalb habe ich z.B. auch keinen Virenscanner installiert, da man als Hacker über eine Sicherheitslücke in einem Virenscanner wunderbar mit hohen Rechten auf das System kommt. Ich scanne alle 1-2 Wochen mal mit einer Live-CD, auf der mehrere Virenscanner installiert sind, nach Malware, aber ausser meinem EICAR-Testfile hat die noch nie eine Virensignatur bei mir gefunden. Ich hatte in den letzten 30 Jahren, also seit meiner Grundschulzeit in der ich schon den DOS-Rechner meines Vaters nutzte, keine einzige Malware auf einem Rechner, die ein Virenscanner gefunden oder die mir sonst irgendwie aufgefallen wäre. In dem Fall, dass sich das mal ändert, dauert das Überschreiben der Platte des infizierten Rechners inklusive Wiederherstellung des Systems aus dem Backup unter 30 Minuten. Wozu sollte ich mir also neuere Versionen von Software und Security-Patches installieren und mir daraufhin eine ohnehin nicht existente höhere Sicherheit einbilden? Malware kann bei mir lediglich Schaden anrichten, der in 30 Minuten wieder behoben ist. Selbst wenn sie die Hardware meines Rechners durch Veränderungen im BIOS oder der Festplatten-Firmware zerstört, nehme ich halt den nächsten Rechner. Bei mir kommen nur die ältesten, ausgemusterten Rechner in mein Netz mit Internetzugang. Wenn von denen einer kaputtgeht, nehme ich den nächsten aus meinem privaten Netz ohne Internetzugang ausgemusterten, alten Rechner. ____

Meine persönlichen Daten liegen schon seit Ende der 90er Jahre nicht mehr auf einem Rechner mit Internetzugang und selbst meine Emails liegen ausschliesslich verschlüsselt auf meinen Internetrechnern und werden dort auch nicht entschlüsselt. Ich habe seit Ende der 90er Jahre nicht einmal mehr meinen Namen in einen Rechner mit Internetzugang eingetippt, geschweige denn dort irgendwelche Dokumente, Fotos oder Filme von mir, meiner Familie oder Freunden und Bekannten gespeichert. Emails nehme ich nur GPG-verschlüsselt an, alle anderen werden direkt auf dem Webserver gelöscht. Entschlüsselt und gelesen werden die Emails erst nach einem Transport per USB-Stick vom Internetrechner auf einem Offline-Rechner, auf dem die Antworten auch wieder verschlüsselt werden, bevor sie wieder zum Internetrechner zum Versenden transportiert werden. ____

Bei mir herrscht also gegenüber Leuten, die sich, trotz fast täglich das Gegenteil bestätigender Meldungen in der Weltpresse, Datensicherheit auf ihren Internetrechnern durch das Installieren von Patches, Updates, Virenscannnern und Firewalls einbilden, wirklich eine gewisse Datensicherheit, denn von meinen Internetrechnern kann sich ein Angreifer lediglich alte Software wie meinen Firefox klauen, die er auch anderswo im Internet bekommen könnte oder eben verschlüsselte Mails, alte Spiele und gespeicherte Webseiten. Dazu muss sich seine Malware dann aber auch noch einen "Ausgang" ins Netz suchen ohne meiner dedizierten Firewall aufzufallen in der ein Grossteil der IPs des Internets gesperrt sind, worunter wohl auch die meisten Botnetz-Kontrollserver fallen dürften. Da ich über einen Proxy-Server surfe sind bei mir auch alle Standardports in der Firewall gesperrt. Eine Malware die das nicht weiss und auf einem solchen Port raus zu einer gesperrten IP ins Internet will oder gar einen Portscan nach einem Zugang ins Internet durchführt, erreicht damit nur eines: Das meine Firewall den Zugang zum Internet komplett trennt, den Vorfall ins Log schreibt und sich dann herunterfährt um der Malware jede Chance zu nehmen die Firewall zu hacken und so möglicherweise doch noch ins Netz zu kommen. Durch diesen Mechanismus habe ich in den letzten Jahren schon mehrere Trojaner auf vollgepatchten und mit Virenscannern versehenen Rechnern von Freunden gefunden, die zu Besuch bzw. zum Zocken mit ihrem Rechner bei mir waren und von mir aus ins Internet wollten. Deren Virenscanner hatten den Trojaner noch garnicht entdeckt, als meine Firewall den Internetzugang schon trennte und der Spieleabend erstmal zu einem Such-die-Malware-Spiel wurde. ____

Fazit: Ob mein Firefox ein paar Sicherheitslücken mehr oder weniger hat, ist komplett irrelevant. Jeder Hacker, der z.B. ein Botnet aufbauen will, wird sich sowieso eine noch nicht bekannte Sicherheitslücke suchen, damit seine Malware auf möglichst vielen Rechnern problemlos installiert werden kann und ihm der Softwarehersteller nicht so schnell mit einem Patch das Handwerk legt. Von bekannten Sicherheitslücken, die längst mit Patches oder neuen Softwareversionen gefixt sind, geht somit weniger Gefahr aus als von nur wenigen Leuten bekannten, ungefixten Sicherheitslücken. Ich habe als Student vor mehr als 10 Jahren z.B. auf Windows eine Sicherheitslücke entdeckt, die bis heute nicht gefixt ist und mit der ich Windows-Rechner in einem LAN mit Adminrechten übernehmen konnte und heute noch kann. Das erwies sich damals als sehr nützlich, wenn wieder mal ein Student/Kollege irgendwo in der Hochschule sein Admin-Passwort an seinem persönlichen Rechner vergessen hatte und ich, als einer der studentischen Admins, dann nicht durch das halbe Gebäude rennen musste um es vor Ort zurückzusetzen, da das ja per von mir geschriebenem Exploit auch über das LAN funktionierte. Wie sicher also geheime Forschungs- oder Verwaltungsdaten auf Windows-Rechnern im Netz der Hochschule vor mir gewesen wären, wenn ich da Interesse dran gehabt hätte, kannst Du Dir also vorstellen. Deren Besitzer gingen bestimmt auch alle davon aus, das ihre Rechner bzw. Daten "sicher" wären. Ich mache diesen Fehler nicht und deshalb sind meine Daten auf jeden Fall so sicher wie sie, verschlüsselt auf Offline-Rechnern liegend, nur irgend sein können. ____

Die Optik hat mich bei Software übrigens noch nie interessiert, solange die Effizienz der Bedienung nicht unter der Optik leidet, wie sie das z.B. bei Windows 7 oder 8 tut. Ich habe den FF 29 in der portablen Version mal ausprobiert und kann über die Bedienung selbst nichts Schlechtes sagen. Die Platzverschwendung durch die grossen Buttons in der Bedienleiste nervt allerdings und das es keine Statusleiste für PlugIns mehr gibt und es an einigen Stellen umständlcher geworden ist an nützliche Informationen zu kommen ebenfalls. Wenn man sich die Tabs per Script wieder nach unten legt, um sie in der Nähe der Bookmark-Leiste zu haben, wird die Platzverschwendung noch einmal schlimmer. Was das angeht leidet die Effizienz schon ein wenig. Aber das wäre nun kein Ausschlussgrund um den neuen Firefox nicht zu benutzen. Ich brauche ihn nunmal einfach nicht. Schon garnicht, seitdem er einen Update-Client mitbringt. Denn Programme die nutzlose Dienste im System installieren gelten bei mir als Malware und auch wenn man jeden Dienst abschalten und vom System entfernen kann, nutze ich solche Programme nicht gerne, da ein solcher nutzloser Dienst, der den PC angreifbarer macht als er sein müsste, die Einstellung des Produzenten eines Programms gegenüber den Nutzern verdeutlicht. Der Produzent der Software sagt damit quasi: "Was interessiert mich die Sicherheit oder die Performance Eurer Rechner. Ich installiere hier jetzt meinen Dienst, damit ich Euch im Hintergrund Updates auf das System laden und diese installieren kann, ohne dass Ihr das überhaupt merkt und Euch dagegen wehren könnt!" Sorry, sowas läuft bei mir nicht. ____

Und klar nutze ich noch XP. Warum auch nicht? Meine älteste XP-Installation läuft seit irgendwann Ende 2001/Anfang 2002 am Internet. Die hat NIE ein ServicePack oder ein Security-Update gesehen und auch ansonsten nur die wichtigsten und von mir dann per Hand aus einem ServicePack extrahierten und eingespielten Updates, wie z.B den 48bit-LBA-Patch zur Unterstützung grosser Festplatten, aufgespielt bekommen. Während ich bei Freunden und Bekannten mit brav aktiviertem Autoupdate in den letzten 12 Jahren häufiger fehlerhafte Patches und Malware aus den Systemen entfernen musste, haben meine XP-Installationen in der ganzen Zeit weder durch Malware noch durch fehlerhafte Patches auch nur eine einzige Minute Downtime gehabt. Was für einen Grund hätte ich also Windows XP nicht mehr einzusetzen? Zumal das selbst auf den alten Rechnern, die ich am Internet verwende, äusserst performant läuft?
 
@nOOwin: Dein Computerleben ist aber sehr Zeitintensiv. Mal eben E-Mails lesen, oder irgendwelche E-Cards verschicken geht nicht so schnell. Wobei viele Anwendungen den Flashplayer benötigen. Ich hoffe ja dass Dein Router auch korrekt eingestellt ist und Du immer schön Deine Passwörter wechselst. ( nach der Panne ) Und auch den BSI Test gemachthast.(https://www.sicherheitstest.bsi.de/
 
Also meinetwegen können die ruhig diese Werbung einblenden. Bei der ganzen Beflimmerung durch Banner etc. fällt der Mist eh keinem mehr auf und stört somit wohl auch nicht. Die Energie, die von solchen Projekten gefressen wird sollte Mozilla lieber in Ihr Produkt stecken. Das ist aus meiner Sicht alles andere als ausgereift. Wenn die Qualität stimmt dürfte es nämlich auch einfacher sein an Gelder zu kommen. Aber wer spendent schon gern für nen hakeligen Browser. An dieser Stelle ein Gruß an alle Maxton-Nutzer.
 
@RATTENBAER: Welche Werbung? Ich habe schon seit Jahren kaum/keine Werbung mehr gesehen, dank Adblock.
 
@RATTENBAER: Welche Energie muss man denn aufwenden um ein Link auf der NewTab Seite zu setzen? Und Maxthon war mal gut, jetzt ist er auch nur ein weiterer Chrome Klon wie Opera.
 
@OttONormalUser: Vielleicht solltest du mal hinterfragen wieviel Mannstunden in den Meetings zu solchen Ideen stecken. Das ist nich lalala. Und da steckt Energie drin. Und wenn es dir Erleichterung verschafft grüße ich eben alle Nutzer eines weiteren Chrome-Klons. Ich weis ehrlich nicht was dein Post soll.
 
werbung im browser 0o als ob es noch nicht genug ewrbung im netz gibt da brauch ich das dann nicht noch in der software. adios ff abgesehn von den alt eingesessenen anhängern nutz das doch kaum noch jemand
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