Nokias Experte für Lumia-Kameras geht zu Apple

Im Zuge der Übernahme von Nokias Gerätesparte durch Microsoft verlassen offenbar einige wichtige Mitarbeiter den finnischen Hersteller. Jetzt hat mit Ari Partinen ein besonders wichtiger Nokia-Mann seinen Weggang bekanntgegeben: der mehr... PureView, Nokia 808 PureView, Nokia EOS, Nokia 808 Bildquelle: Juha Lappalainen PureView, Nokia 808 PureView, Nokia EOS, Nokia 808 PureView, Nokia 808 PureView, Nokia EOS, Nokia 808 Juha Lappalainen

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BildBEARBEITUNGStechnologien sollte das wohl besser heissen, denn genau das passiert in den heutigen Consumer- und Prosumer-Kameras und eben auch in iPhone und Co. Und wenn man ein Bild schon in der Kamera bearbeiten muss, dann taugt die Kamera nichts.
 
@nOOwin: Du denkst zu analog. Irgendwie muss aus dem wilden Pixelmischmasch von in jeder Hinsicht wirr angeordneten Sensorpunkten erst mal ein reguläres Bitmap mit für menschliche Augen akzeptablen Farb-, Kontrast- und Helligkeitswerten werden; das muss jede Digitalkamera. Eine Spezialität von Pure View ist das Oversampling, um aus 40 MP ein zwar deutlich kleineres, aber besseres Bild herzustellen. Wenn darüberhinaus die Bildbearbeitung je nach (mangelndem) Geschmack des Benutzers quietschbunten Murks oder was auch immer fabriziert, dann geht das über diese grundlegende Bildverarbeitung hinaus.
 
@rallef: Ich rede nicht vom Bayer-Algorithmus. Es gibt zwar inzwischen eine Sensorart, die keinen Bayer-Filter mehr braucht und somit den Bayer-Sensoren was das angeht überlegen ist (Ich habe eine Kamera mit so einem Sensor.), aber selbst in 10.000EUR+ DSLRs von Leica und Hasselblad hat man noch einen Bayerfilter. Ohne diese "Bearbeitung" der Rohdaten eines Bayer-Sensors durch den Bayer-Algorithmus entsteht erst garkein Bild. ____

Was ich meine ist. dass einen winzigen 40MP-Sensor zu nehmen, der aufgrund der geringen Fläche pro Fotodiode (= sehr kleines Signal = sehr kleiner Signal-Rauschabstand) wie blöd rauscht und dann aus einem eklig rauschenden 40MP-Bild ein scheinbar weniger rauschendes Bild kleinerer Auflösung zu errechnen einfach nur Murks ist. Das auflösungkostende Entrauschen und das anschliessend nötige Nachschärfen des Bildes zerstören jegliche Qualität eines Fotos, da sie auch Bildinformationen vernichten, die sie für Rauschen halten obwohl sie garkein Rauschen sind. Damit aber noch nicht genug. Das Entrauschen und das Nachschärfen bauen ohne Ende Fehler ins ganze Bild ein und zwar sowohl Farbfehler (Wenn man von 4 Pixeln eines wegen zu hoher Abweichung bzw. möglichem Rauschen wegwirft und aus den anderen den Farbton eines einzelnen Pixels im fertigen Bild ermittelt ist es wohl klar, dass im fertigen Bild kein Pixeln mehr so ist, wie der Sensor die Wirklichkeit gesehen hat. Damit hat man kein Foto der Realität mehr, sondern eher ein digital verfremdetes Pixelgemälde.) als auch geometrische Fehler (schon das Nachschärfen bringt ohne Ende geometrische Fehler ins Bild, da hier der Algorithmus versucht Kontrastkanten im Bild zu erkennen und schärfer nachzuzeichnen. Bei einer unscharfen Kontrastkante zu sagen, wo genau die "scharfe" Kante eines Objektes in der Wirklichkeit lag ist aber unmöglich, weshalb die schärfere Kontrastkante nachher praktisch frei erfunden ist.). ____

Was dabei herauskommt ist eine minderwertige, da komplett zusammenfantasierter Abklatsch der bestenfalls an die fotografierte Szene erinnert, aber eben kein qualitativ hochwertiges Foto der realen, fotografierten Szene ist. ____

Das Schlimme daran ist, das heute an der Hardware gespart oder ein werbewirksamer, aber schwachsinnig hochauflösender Sensor gewählt wird und deren bzw. dessen Fehler dann per Software so hingepfuscht werden, dass sie dem normalen Kunden nicht mehr gleich ins Auge fallen und der sich daraufhin so ein Gerät kauft. ____

Bei den Kaugummiautomaten-Kameras in SmartPhones ist das noch nicht so wild, denn SmartPhones kosten nichts und ernsthaft damit fotografieren tut damit auch niemand, der auch nur ein wnig die Bildqualität im Blick hat. Ich wollte mir aber Anfang letzten Jahres eine Nikon D800E als Kleinbild-Zweitkamera für weniger wichtige Fotos neben meiner analogen Hasselblad kaufen und war einigermassen entsetzt, als ich bei der die Artefakte von Bildbearbeitungsalgorithmen im Bild fand, die man eigentlich erst in der Nachbearbeitung auf die Fotos anwendet und das eigentlich auch nur, wenn man kein guter Fotograf ist und daher die Ergebnisse "out-of-camera" nichts taugen. Wenn ein 3000EUR-DSLR die Bilddaten vom Sensor schon bei der RAW-Erstellung mit Bildverbesserungsalgorithmen foltert, so das ich als Fotograf garkeine Chance mehr habe an ein weitgehend unverfälschtes Bild zu kommen, dann ist das eine Sauerei. Wenn die Kamera schon einen Nachschärfungsalgorithmus anwendet, vervielfachen sich zudem die Fehler in der Nachbearbeitung, da ich dann ein von vorneherein schon zusammngepfuschtes, fehlerdurchzogenes Bild bearbeite und sich die eingerechneten Fehler der von mir vorgenommenen Bearbeitungsschritte zu denen der kamerainternen Bearbeitung addieren. Da erwarte ich selbst von einer 3000EUR-Kamera mehr Qualität. ____

Offenbar muss man heute entweder über 10.000EUR ausgeben um eine DSLR wie meine jetzige Hasselblad H4D-40 zu bekommen, die nicht unnütz in den Bilddaten herumpfuscht, oder man muss eine DSLR aus der Zeit kaufen in der die Elektronik noch nicht leistungsfähig genug war in Echtzeit Entrauschungs- und Nachschärfungsalgorithmen auf die Bilddaten anzuwenden. Was man heute an Consumer-/Prosumer-Kameras im Laden kaufen kann, kann man komplett vergessen. Da werden selbst in 3000EUR-DSLRs unnötig hoch auflösende und daher extrem rauschende Sensoren eingebaut, deren Rauschen dann per Software aus dem Bild entfernt wird. Die Qualität eines Bildes lässt sich nicht steigern und wenn es schon rauschend aus dem Sensor kommt, dann ist sie mies und da nützt es auch nichts, wenn man das schlechte Ergebnis per Software direkt in der Kamera so hinpfuscht, dass Leute die keine Ahnung haben das Foto als annehmbar ansehen. ____

Insofern sind heutzutage nicht nur die Handykameras ein ziemlicher Rückschritt in der Kameraentwicklung. Auch bei den DSLRs werden heute die rauschenden Sensoren und die Verzeichnungen der billiger zu produzierenden, letzten Glasscherben von Objektiven einfach per Software in der Kamera korrigiert. Diese Pfuscherei wäre bei analogem Filmmaterial sofort aufgeflogen und man hätte billig produzierte Objektive nicht derart teuer verkaufen können wie heute, da niemand einem die Flaschenböden abgekauft hätte. ____

Von analogen Gemälden über die Fotografie wieder zurück zu Gemälden, wenn auch nun zu "digitalen Gemälden", halte ich nicht wirklich für die richtige Entwicklung.
 
Dann bekommt das Iphone endlich mal ne Gute Kamera. und in Kombination mit einem Größeren Display würde ich mir Sofort wieder ein Iphone kaufen.
 
@cs1005: das iphone 5s hat doch eine recht gute kamera. für smartphones komplett ausreichend. wer mehr möchte, sollte eher zur dslr greifen.
 
@Rumpelzahn: genau wer mehr möchte greift gleich zu so einem riesen klotz....welch logik
 
@0711: was verstehst du an der logik nicht? die smartphone kameras sind nun auf dem niveau der kleinen taschenkameras. am tag gut zu gebrauchen in der nacht mit extremen rauschen - da hilft auch der doppelblitz des iphones nicht. wenn ich nun aber nen hammer foto schießen möchte, macro, portrait oder landschaftsaufnahmen machen möchte, dann brauche ich eine bessere kamera. das sind nun mal dslrs, welche es zum einstieg sogar kostengünstiger als ein smartphone gibt ...
 
@Rumpelzahn: wenn man wert auf die Kamera im Smartphone legt, warum sollte man dann zu einer dslr greifen? Zu einem klotz den man i.d.R. auch nicht immer dabei hat. Auch Smartphones können abends gute aufnahmen machen wie Nokia bewiesen hat....da muss man nicht mit einem solchen klotz rumrennen. Macro, dito, Portrait, dito, landschaftsaufnahmen, dito. Nicht dass die iPhone Kamera schlecht wäre aber die beste Kamera in Smartphones hat es nicht und wieso sollte man auf eine bessere Kamera verzichten? Eine dslr kommt auch i.d.R. zu ganz anderen Gelegenheiten zum Einsatz wie das Smartphone...deswegen steckt dahinter keine Logik, die immer dabei Kamera ist keine dslr. Zu guter letzt sprichst du mit diesem einwurf jeder weiterentwicklungsambition den sinn ab
 
@cs1005: zumindest rauscht die Kamera des iPhones nicht so wie die des Lumias.
 
@cs1005: Wenn du eine Gute Kamera und ein großes Display haben willst, warum dann kein Lumia. Willst du echt ein paar Hundert Euro nur für nen Apfel auf der Hülle ausgeben? Das die Kamera eines iPhones besser sein soll finde ich lachhaft, ich habe mir jede iPhone-Generation angeschaut und diese mit den aktuellen Lumia-Modellen verglichen. Ich denke die des iPhone ist zwar gut aber dennoch eine ganz "normale" Kamera nach Apple-Verhältnisse.
 
@Xe77a: Warum kein Lumia? Vielleicht möchte er ein Smartphone mit iOS? Ich habe z.Z ein Lumia 920 und mir fehlen immer noch diverse Apps wie 3D-Viewer, dxf-viewer oder eine ordentliche App um PDFs kommentieren zu können. Android ist für mich keine Alternative, weil mir dort kein einziges Gerät eine Oberfläche bietet, die mich anspricht, bzw. mich mit der Bedienungsweise nicht ärgert. Wenn das iPhone eine brauchbare Kamera und ein grösseres Display bekommt, werde ich im Herbst mit Sicherheit darauf wechseln.
 
@Xe77a: Ein Nokia Lumia kaufe ich mir nicht mehr. bin gespannt was Microsoft jetzt für handys baut. Derzeit bin ich mit meinem Note 3 und Custom Rom Zufrieden, aber so viel geld gebe ich nicht mehr für ein Handy aus. Da viele Handys für Hälfte des Geldes ebenfalls Flüssig Laufen und alles bieten was ich brauche. Ab wann kann man auf die Nächsten MS Handys hoffen?
 
Habe ein iPhone 5 und ein Lumia 920. Das Lumia macht weit bessere Fotos. Aber egal wie gut die Fotos damit werden, selbst meine 5 Jahre alte Canon S90 macht bessere Fotos. Ich verstehe die Problematik soundos nicht, was wollen die mit dem Winz-Sensor?
 
@ayin: Dann mach mal Fotos mit dem Lumia 1020 und du wirst staunen.
 
@JBC: Das kommt vielleicht eh als nächstes Handy, weil ich schon gespannt bin. Ein optischer Zoom würdemich noch reizen, aber den hat das 1020 noch nicht oder?
 
@ayin: Für einen optischen Zoom müsste man dann schon aus dem Smartphone-Gehäuse hinten das Objektiv rausfahren lassen. Hätte ich zwar auch nix gegen, aber die Frage ist ob ein fahrbares Objektiv in einem dünnen Smartphone-Gehäuse überhaupt realisierbar ist.
 
@mh0001: Die bisherigen Zoom-Geräte sind schon etwas "pummeliger". Das Samsung Galaxy S4 Zoom ist 15,4 mm tief und das K Zoom 20.2 mm. Bei der aktuellen Magersucht, wo ein Gerät um einem Zentimeter schon als zu dick bezeichnet wird, ist es wohl nicht unbedingt Massenkompatibel. Vielleicht hat Samsung auch ein Patent auf Zoom-Objektive in Smartphones und deshalb traute sich zB. Sony oder Nokia nicht dran.
 
@floerido: Kommt halt drauf an, ob es in die Hosentasche passen soll oder nicht. Wenn ja, ist eine Dicke von 2cm bei den üblichen Displaydiagonalen schon heftig.
 
@ayin: Es geht darum, dass man nur noch ein Gerät mit sich rumschleppt. Für vieles reicht dann eben nur noch das Smartphone.
 
@hhgs: selbst in 5 Jahren, wird ein Smartphone nicht an die Qualität an einem Fotoapparat heran kommen. Grad die neuen Lumina's sind wirklich nicht schlecht, wenn man seine Ansprüche von frühere Smartphones und Billig Knipsen her rührt. Die Möglichkeiten von so manches Alt Glass und DSLR Gehäuse wird die Technik auch in paar Jahren nicht ablaufen. Nicht immer ist das Licht Optimal für so kleine Sensoren + Software. Gestalterisch und perspektivisch gewinnt man auch kein Blumentopf mit so ein Lumia. Mach mal ein Portrait bei 135mm und F2 ... Person knacken scharf und Hintergrund nur schemenhaft. Da werden die Pausbackigen "Selfies" auch vorm Spiegel mit so ein Lumina auch net besser.
 
@ayin: also meine sx200 übertrumpft das 920 in den meisten situationen
 
An Kameras wird er wohl definitv nicht arbeiten können wenn er wirklich so wichtig war: Konkurrezverbot für 1-2 Jahre
 
@Edelasos: Jein, die Klausel gilt nur, wenn Nokia ihm dann immer noch in der Übergangszeit sein Monatsgehalt bezahlt und ob diese Klausel überhaupt greift, wenn die Gerätesparte an MS geht und eh alle Verträge umgeschrieben werden müssen wage ich auch zu bezweifeln,
 
Das eine DSLR das Maß der Dinge ist , ist schon klar.
Aber ich will nicht ständig das riesen Ding mitschleppen.
Die Kamera kann aber auch noch so teuer sein, wenn sie von einem Esel bedient wird dann werden auch diese Fotos nix.
 
@crashpat: es müssen nunmal beide Seiten stimmen. Einerseits sollte es kein Esel sein, der das Foto macht und andererseits sollte es keine Kartoffel sein, mit der man das Foto macht ;)
 
Die Kamera des Lumias 1020 wischt auch mit jeder andern Smartphonecam, sei es iPhone 5s, Galaxy S5 oder die von Sony den Boden auf. Das 1020 hat bei mir sogar meine Sony-DIgitalkamera mit 12.1MP abgelößt, denn auch wenn das Nokia-Microsoft-Handy keinen optischen Zoom hat, macht es brilliantere Fotos wegen den 41 bzw 37MP... klar wollen Apple & co auch diese Experten von Nokia dafür haben und hier hat Apple ja wohl klar mit $.$ gewunken.
 
@DARK-THREAT: Apple hat mit $ gewunken? Das wäre ja unglaublich!
Andere Unternehmen werben Fachkräfte normalerweise mit Obstkörben ab. Je wichtiger der Experte, desto aufwändiger der Obstkorb.
 
@DARK-THREAT: wenn man nicht fotografieren kann und selfies vorm spiegel macht, stimmt ihre aussage :-p versuchen sie es malmit ein wechsel objektivsystem. eine linse darf schon mal teurer sein als das Gehäuse.
 
@DARK-THREAT: Brilliante Fotos aus einem winzigen und daher wie die Hölle rauschenden 40MP-Sensor. Da würde mich mal interessieren, wo da die Qualität des Fotos bleibt. Ich kann mit Bryce und Poser auch hübsche "Fotos" rendern. Die mögen wie echt aussehen, die Wirklichkeit bilden die aber genausowenig ab wie die per Algorithmus zusammengepfuschten Fotos aus heutigen Digitalkameras. ____

Die letzten Digitalkameras unter 10.000EUR, die noch Fotos gemacht haben sind heute um die 6-7 Jahre alt. Danach kamen nur noch "Bildschönrechner" anstellen von Kameras im Consumer/Prosumer-Segment raus. Selbst 3000EUR Vollformat-DSLRs, wie die Nikon D800E kannst Du heute vergessen. Die pfuschen schon in den RAW-Daten mit Bildverbesserungsalgorithmen herum um zu verstecken, dass ihr sinnlos hoch auflösender Sensor rauscht wie die Hölle. ____

Der Wahnsinn hat Methode. So kann man in Zukunft auch miese Objektive teuer verkaufen. Die Verzeichnungen und Farbfehler, welche die produzieren, rechnen die Kameras einfach aus dem ohnehin zusammengepfuschten Bild heraus und der Kunde denkt er hätte ein tolles Objektiv, dass sein Geld wert wäre, obwohl er den letzten Flaschenboden von Objektiv hat.
 
Welcome home.
 
Mir ist die Kamera des iPhone 5S immer noch viel zu schlecht. Da ist noch viel Luft nach oben, auch wenn immer weniger Platz zur Verfügung steht.
 
Ich find die Fotos von meinem iPhone 5 akzeptabel, für Facebook oder den einen oder anderen Knirpser zwischendurch reichen sie, für alles andere hab ich mei Spiegelreflex
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